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nähere Angaben über den Geschäftsbericht hinaus noch nicht gemacht werden.
Wie zu diesen Ausführungen Geh. Rat Dulsberg ergänzend mitteilte, spiele die Kunstseiden- erzeugung bei dem Konzern nur eine untergeordnete Bolle. Das Rückgrat der Gesellschaft sei nicht der Stickstoff, sondern das Farben-, Chemikalien- und pharmazeutische Geschäft. Das Problem der Kohlenverflüstigung werde sicher noch gelöst werden.
Nachdem auf Antrag eines Aktionärs die Versammlung Schluß der Debatte beschlossen hatte, wurde
der Abschluß mit 12 v. h. Dividende zuzüglich
2 o. h. Freigabebonus einstimmig genehmigt.
Auch die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig, während bei der Entlastung des A.-R. Dr. Tenhaeff mit 1000 Mark Aktien dagegen stimmte und Protest zu fßrotofolLfl ab.
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später trat jedoch e-'n Rückgang cm, so daß die Gesamtumsätze hinter denen deS Vorjahres zu- rückblieben. Die seit 1925 stillicgende Fabrikanlage in Biebrich ist verkauft worden. Der Li- quidationSentschädigunaserlöS für den Verlust der früheren Tochtergesellschaft in Teslic in Höhe von 0,61 Mill, wird bekanntlich zu Sonder- abfchrcibungen verwendet, nachdem bereits die i.V. zur Verfügung stehenden Freigabegelder von 3,48 Mill. Mark zu Rückstellungen und Abschreibungen verwandt worden waren.
trug der Bestand der Belegschaft einschl. derjenigen der Ammoniakwerk Merseburg G. m. b. H., der Kalte k Co.°A.G. und der A.G. für S'ickstvsf- dünger, Knap ack, rund 75 000 Arbeiter und 23 00) Angestellte, atfo insgesamt etwa 9öwu .r.onen. 3m Zeitpunkt der Fusion am 1. Januar 1926 waren etwa 65 500 Arbeiter und 19 800 Angestellte oder insgesamt 85 300 Personen vorhanden, so daß am 1. Januar 1930 die Belegschaft um rund 13 000 Personen größer gewesen ist, als zur Zeit der Fusion.
Wenn auch die Verminderung der Belegschaft zum weitaus größten Teil bereits erfolgt tour, so wurden doch auch im laufenden Jahre in einzelnen Werken noch Entlassungen notwendig. Auch bei diesen Entlassungen waren wir ebenso wie bisher bemüht, alle sozialen Härten möglichst zu vermeiden und den persönlichen Schwierigkeiten des einzelnen Falles Rechnung zu kratzen. Insbesondere gewähren wir grundsätzlich allen alteren Arbeitern, die schon längere Jahre in unserer Firma tätig gewesen find und für die eine neue Beschäftigung mit Rücksicht aus ihr Lebensalter fd)merer zu beschaffen sein wird, aus dem Unterstützungsfonds eine monatliche Werks- zulage, die nach Dienftalter und Familienstand gestaffelt ist. Bei den Angestellten haben wir durch
3n der gestrigen Gencralvers amm - lung der 3. - G. - Farbenindustrie, die unter dem Vorsitz von Geheimrat D u i S - berg stand, waren 279 Aktionäre mit 667,56 Millionen Mark Stammaktien und 40 Millionen Mark Vorzugsaktien Serie B erschienen.
Bei der Äorlage des Geschäftsberichts äußerte sich vom Vorstand Geheimrat Bosch über die
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wie folgt: Die Vielgestaltigkeit unseres Geschäfts bedingt, daß bei den Laufenden von Einzelpro- buHcn naturgemäß Absatzschwankungen unvermeidlich find. Derartige Schwankungen und Veränderungen können nicht immer ohne Einfluß auf die Belegschaft einzelner Betriebe bleiben, wenngleich sie sich vielfach innerhalb der ein- zelnen Betriebsstätten zu einem Teil wieder auSgleichen lassen. Während im Anfang des Berichtsjahres die Belegschaft iu>ch eine weitere Steigerung erfahren hatte, setzte dann eine Belegs cbaf tSverminderung ein, die zunächst zu einem erheblichen Teil dadurch herbeigeführt wurde, daß ilberhattpt keine neuen Lenke eingestellt und für den natürlichen Llbgang Ersatzeinstellungen unterlassen wurden. Am 31. Dezember 1929 bc-
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* Deutsche Petroleum A G., Berlin- Schöneberg. Der AussichtSrat schlägt eine Dividende von wieder 4 Proz. aus dem Reingewinn von 1 657 208 bei 1213 486 Akk. Abschreibungen vor.
* HolzverkohlungS-3ndustrie Ql®., Konstan z. Die Gesellschaft legt vor der Fusion mit der Deutschen Gold- und Eilberscheideanstalt ihren letzten Geschäftsbericht vor. Danach waren die Fabriken 1929/30 zunächst gut beschäftigt,
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weitgehende Pensionierung entstehenden harten vorgebeugt. Du, wo eine Pensionierung noch nicht erfolgen konnte, stellten wir in größerem Ausmaße ebenfalls unter Berücksichtigung des Alters und der Dienstzeit Wartegelder bis zum Eintritt des Pensionsfalles zur Verfügung. Bei jüngeren Angestellten werden je nnd) Lage des Falles einmalige Bei- Hilfen entsprechend den persönlichen und sozialen Verhältnisse gegeben.
Bankier Oettinger (S. & H. Goldschmidt, Frankfurt a.M.) verlangte einige
nähere Erläuterungen zum Geschäftsbericht, so eine Spezialisierung des Gewinns, Mitteilung über den Besitz an 3.-G.-Chemte-Aktien, die Ausdehnung des Stickstoffpaktes auf das Geschäft der Gesellschaft und nähere Angaben über die Zusammenarbeit mit der Standard Oil Eo.» sowie über die Ergebnisse der Kunstseidefabr't- kation.
Dazu erklärte Geheimrat Duisberg, daß, im Gegensatz zu der in Deutschland bestehenden Meinung, die führenden amerikanischen und englischen Chemiegesellschaften im Vergleich zum Geschäftsbericht der 3.-G.-Farbenindustrie unverhältnismäßig knappe Angaben über ihr Geschäft machen. Er führte dafür Beispiele an und wiederholte die schon in früheren Versammlungen geäußerten Bedenken gegen weitere älmsatzangaben im Hinblick auf die ausländische Konkurrenz.
Geh. Rat Schmitz ging auf die Anfragen des Aktionärs im einzelnen ein. Der Gewinn könne nur in einer Summe mitgeteilt werden, da verschiedene Einnahmen schon vorweg verteilt würden. Die 3.-G.-Farbenindnstrie wolle ihren Besitz an 3.°G.°Chemieaktien klein halten, da sie durch den Vertrag mit der 3.-G.-Chemie hinreichend gesichert sei. Die weitere Entwicklung deS Stick- stosfgeschäftes nach der Einigung der deutschen Erzeuger hänge von der Lage der Landwirtschaft ab. Man müsse mit Absatzschwankungen von 10 bis 20 Prozent rechnen, lieber die Beziehungen zur Standard Oil Co. könnten zur Zeit
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