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Buntes Allerlei.
Schwarze DandyS.
Der Neger hat, auch wenn er bereit» von europäischer Kultur „beleckt" ist, noch immer viel pon jenem Schmuckbedürfnis beibehalten, daS die Raturvölker in fo reichem Maste besitzen. Meber- vältigt von den neuen Möglichkeiten, die ihm Auftreten und Kleidung des weihen Mannes bieten, läßt er sich dann zu kühnen Kombinationen hinreisten, die aus dem Negerdandy oft eine so exotische Erscheinung machen. Der amerikanische Neger bedeutet aber nur einen schwachen Abglanz seines schwarzen Bruders in Afrika, der mit seinen viel ungebrocheneren Instinkten in seiner Toilette viel bizarrere Wirkungen her- vorzubringen weih. Don diesen „schwarzen Drummells" im sogenannten südafrikanischen Randgebiet entwirft Sir Pcrcival Phillips ein anschauliches Bild. „Neger in diesen Gegenden gehören drei verschiedenen Klassen an", schreibt er. „Da ist der Bergarbeiter, der das schwarze Proletariat darstellt, dann der Taugenichts, der sich von dem Schnaps des weihen Mannes unterkriegen läht, und schliehlich der Dandy, der gewöhnlich als Hausboy mit der europäischen Kultur in engere Berührung tritt. Der Bergarbeiter beschränkt seine Garderobe auf ein einziges Tuch von undefinierbarer Farbe und ist gewöhnlich von der Taille aufwärts nackt. Der Dandy aber macht sich alle die Gaben der zivilisierten Mode zunutze, und wenn er ausgeht, dann strahlt er im Glanze seiner eigenartigen Eleganz. Erträgt einen tadellosen Anzug, den er sich bei einem richtigen Schneider, gewöhnlich einem Inder, in Johannesburg hat machen lassen. Der Rock hat eine schlanke Taille und breite Hüften, bunte Aufschläge an den Taschen und einen überreichen Schmuck von Knöpfen, die als Zierat an allen möglichen und unmöglichen Stellen, besonders auch auf dem Rücken auftauchen. Als Beinkleider sind am beliebtesten Reithosen, die eine zarte Lachsfarbe haben: aber der schwarze Dandy liebt auch ganz enge Hosen, die über die Schuhe heruntcrgezogen sind und deren meist blaue Farbe durch prachtvolle Besätze in Grün
oder Gold gehoben wird. Wunderschön sind feine Schuhe. Er bevorzugt braune Lackschuhe, deren Kappen silberne Beschläge haben: ebenso sind die Löcher mit Silber clngefaht und die hindurch- gezogeuen Schnürsenkel bestehen aus silberner oder goldener Schnur. Manche tragen auch blaue und weihe Lackschuhe, die sehr spitz zulaufen. Mm den Reiz seiner Haut zu heben, trägt der schwarze Dandy ein blaues ober rosa Seidenhemd mit einem Kragen aus demselben Stoff, und das Schmucktaschentuch, das aus seiner Brust« tasche ragt, leuchtet in bunten Farben, während die Lederhandschuhe, die er in der Hand trägt, im hellsten Gelb strahlen. Dazu kommt noch ein Stöckchen, und das Neger-Gigerl ist fettig. Eine höchst merkwürdige Verwendung finden Flecken und Flicken bei dieser eleganten Kleidung. Während nach unferm Geschmack ein aufgesetzter Tuchlappen nicht gerade als fein gilt, liebt der Neger solche kühnen Mnterbrechungen des Einerleis, und es gibt eine ganze Klasse eingeborener Schneider, die nur vom Aufsehen von Flecken leben. Bei der Anbringung dieser Ornamente wird auf eine gewisse Symmetrie gehalten, und einem Fleck auf dem Beinkleid rechts must ein solcher links entsprechen. Also angetan, besucht ber schwarze Dandy mit Vorliebe Konzerte, bie eine seltsame Parodie europäischer Vergnügungen darstellen. Die Einladung erfolgt durch Handzettel, auf denen etwa folgendes zu lesen ist: „Oh ja, oh ja, oh ja! Sie dürfen diesen Freitag nicht fehlen, wenn die Leute von Charlie Malapaloo den berühmten Iazz tanzen, Sie mit ihren Gesängen unterhalten und die Sorgen der Arbeit vergessen machen. Lustige Lieder, fröhlicher Tanz, hübsche Mädels, und Stimmung bringen Sie selbst mit. Hurrah. hurrah, hoch sollst Du leben! Einlast 1 Schilling. .Vergessen Sie nicht den Freitag!" Die Dandys versammeln sich dann schon um 8 Mhr, wenn es um 11 Mhr losgeht. Es ist furchtbar Heist in dem Saal, und bis 5 Mhr morgens dauert dann das Gesinge und Getanze, bei dem jeder seine äußeren Reize gebührend ins Licht setzt."
Wirtschaft.
Schwarzer Tag « der Reuyorker Börse.
Allgemeiner Kurssturz.
Neuyork, 3.Mai. (IDIB.) Infolge ungeheurer Abgaben an ber Börse sanken Wertpapiere und Aktien allgemein um ein bis vierzehn Punkte. Gegen Schluß ber Börse ergriff bas Publikum eine unbeschreibliche Beftürjung. Aus Angst vor einem neuen krach suchten bie Besitzer von Wertpapieren biefe noch schnell zu verkaufen.
Oie Reichsbank Ende April.
Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 30. April hat sich in der Mltimowoche die gesamte Kapitalanlage der Dan? in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 465,7 Millionen auf 2244,7 Mill. Mk. erhöht. Im einzelnen haben die Bestände an Reichsfchahwechfeln um 77,0 Mill, auf 77,0 Mill. Mark, die Bestände an Handelswechseln und -Schecks um 303,6 Mill, auf 1939,1 Mill. Mk. und die Lornbardbestände um 80,1 Mill, auf 135,5 Mill. Mk. zugenommen.
An Reichsbanknolen und Rentenbankscheinen zusammen sind 607,8 Mill. Mk. in den Dcrkehr abgcflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 554,3 Mill, auf 4664,2 Mill. Mk., derjenige an Rentcnbankschei- nen um 53,4 Mill, auf 362,4 Mill. Mk. erhöht. Dementsprechend sind die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 17,8 Mill. Mk. zurückgegangen. Die fremden Gelder zeigen mit 536,5 Mill. Mk. eine Abnahme um 195,9 Mill. Mark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen zusammen haben sich um 19,1 Mill, auf 2892,9 Mill. Mk. vermindert, und zwar haben die Goldbestände um 8,4 Mill, auf 2565,5 Mill. Mk. zugenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 27,5 Mill, auf 327,4 Mill. Mk. abgenommen.
Die Deckung der Noten durch Gold allein verminderte sich auf 55 Proz. gegen 62,2 Proz. in der Dorwoche, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen auf 62 Proz. gegen 70,9 Prozent.
Flüssiger Geldmarkt. — Oie neue Oiskontbaiffe.
Etwas unerwartet hat auf dem internationalen Geldmarkt eine neue Diskontsenkungsbe- wegung eingesetzt, die durch ihr konzentriertes Auftreten an ein und demselben Tage (die Notenbanken von London. Paris und Neuyork, haben fast zu gleicher Zeit ihren Diskontsatz gesenkt), allgemein überrascht hat. Zweifellos beruht diese neue internationale Diskontbaisse auf einem Zusammenarbeiten der. betreffenden Notenbanken. Für dieses Zusammenarbeiten sind in der Hauptsache zwei Gründe mastgebend. Der eine hängt mit der jüngsten Entwicklung an den internationalen Börsen und Warenmärkten, an denen gerade in Amerika eine Zuspitzung der Verhältnisse eingetreten ist, zusammen. In zweiter Linie handelt es sich um taktische Maßnahmen, die mit der Mnterbringung der in den nächsten Wochen zu emittierenden ersten Tranche der Reparationsanleihe in Zusammenhang stehen. Auffällig ist, dast am gleichen Tage, wo in Brüssel die ersten positiven Verhandlungen über die Anleihebedingungen zwischen Vertretern der B. 3. Z., der Notenbanken und der führenden Emissionshäuser begonnen haben, die neuen Diskontsenkungen der wichtigsten Notenbanken der Welt vorgeyommeik worden sind.
Die Besprechungen über die Mnterbringung der Reparationsanleihe können natürlich nur von Erfolg begleitet fein, und würden andernfalls- in den leeren Raum flößen, wenn über die internationale Diskontsituation bzw. die internationale Lage der Geldmärkte nicht ein klares Bild vorhanden wäre. Mit den neuesten Diskontsenkungen vom Donnerstag der Berichts- Woche hat das internationale Diskontniveau einen Tiefstand erreicht. Vergleicht man die jetzt gültigen Sätze mit denen vom 1. Ianuar d. I-, so
zeigt sich, baß sich das durchschnittliche Niveau um rund 35 v.H. gesenkt hat. Das gilt auch für Berlin. Am stärksten ist der Rückgang des Diskont- in London gewesen, der von 5 v. H. zu Beginn des Iahres auf 3 v. H. zurückgegan- gen ist, und demnach eine 40-v. H.-Ermäßigung erfahren hat. Diese Feststellung ist deswegen interessant, weil sich die Reichsbank in einer ähnlichen passiven Lage gegenüber ber internationalen Diskontpolitik befinbet wie die Bank von England. Es ist wohl richtig, zu sagen, daß die neue Diskontaktion ihren Ausgang genommen hat von Paris, wofür das vornehmliche Interesse Frankreichs an einer baldigen Auflegung ber Reparationsanleihe im befonberen spricht.
Mebcr bie geschilderten Gründe hinaus hat jedoch die neue Diskontbaisse noch eine andere wesentliche Bedeutung. Sie ist ein Beweis dafür, daß es den führenden Notenbanken der Welt bisher nicht gelungen ist. des im Mebcrfluß vorhandenen kurzfristigen Geldes Herr zu werden, deswegen mußte eine neue Preisherabsetzung vorgenommen werden, um die Rentabilität für kurzfristiges Geld noch niedriger zu setzen und auf diese Weise wiederum den bisher von keinem Erfolge begleiteten Versuch einer Festlegung kurzfristiger Gelder am Kapitalmarkt zu machen. Denn auch an den internationalen Geldmärkten besteht eine anormale Diskrepanz zwischen den Sätzen des kurzfristigen und des langfristigen Marktes, und wenn wir in Deutschland zur Zeit bezüglich der Entwicklung des Kapitalmarktes im ungewissen sind, obwohl auch wir niedrige Geldsähe haben, so gilt dies auch in zunehmendem Maße für die internationalen Geldmärkte.
Die Geldmarktlage ist in Deutschland auch in der Berichtswoche sehr flüssig gewesen, was auch mit aller Deutlichkeit der Ausweis der Reichsbank vorn 30. April zeigt. Die Reichsbank wird sich, da von der Geldmarktseite her keine Schwierigkeiten bestehen, und da sie bei Aufrechterhaltung des gegenwärtigen 5-v. H- Diskontsatzes mit außerordentlich hohen Gold- zuflüssen zu rechnen hat, die ihr gänzlich unerwünscht find, dem Zwang einer Diskontermäßigung nicht entziehen können. Ihr bleibt schließlich, da sie eine selbständige Diskontpolitik nicht treiben kann, nichts anderes übrig Nach unseren Informationen dürfte der Zentralausschuß der Reichsbank auf Montag, 5. Mai einberufen werden, um eine Herabsetzung des Diskontsatzes um 0,5 v. H. auf 4 v. H. zu beschließen.
* Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 30. April berechnete Großhan- delsindexziffer des Dtatistischen Reichsamtes ist mit 126,4 gegenüber ber Vorwoche (126,7) um 0,2 Prozent zurückgegangen. Don den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 0,7 Prozent auf 112,0 (112,8) gesunken. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren hat sich von 124,2 auf 124,3 erhöht, während diejenige für industrielle Fertigwaren von 151,9 auf 151,8 nachgegeben hat.
• In terna tionales Kalistickstofs- Syndikat. Die Derhandlungen der internationalen Kalkstickstoffproduzenten in Berlin unter Dorfitz von Geheimrat Caro und des Franzosen Gall (Se. de Electrochemie) haben, der „B. Z.' zufolge, zu einem positiven Ergebnis geführt. Die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Belgiens, Iugoslawiens und der Tschechoslowakei, Norwegens, Schwedens, der Schweiz, Polens und anderer Länder schlossen sich zu einem Syndikat zusammen, das eine Produktion von 250 000 Tonnen Reinstickstoff umfaßt. Diese Zahl entspricht einem Anteil von 92 v. H. an ber gesamten Weltproduktion. Lediglich Iapan war infolge der großen Entfernung nicht vertreten. Auf deutscher Seite sind die Abmachungen für sämtliche Kalkstickstvff- erzeuger bindend.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 5. Mai. Tendenz: uneinheitlich. — Zum Wochenbeginn war im Vormittagsverkehr auf die Befürchtung, daß der erneute Kurs- einbruch an der Neuyorker Börse vom Samstag auf den hiesigen Markt nicht ohne Einfluß bleiben würde, noch eine sehr starke 3 u r iTd ß a 11 u n g bemerkbar, doch blieb für einige Werte, die schon im Verlause der vergangenen Woche gesucht waren, weiter einiges Interesse bestehen. Der offizielle Beginn war im Grundton freundlich gestimmt, doch konnte sich keine lebhaftere Umsatztätig- keit entwickeln, da die ungünstigen Nachrichten einzelner Wirtschaftszweige immer noch einen nachteiligen Einfluß ausübten. Aber auch der Auftrags
eingang von Publikumsseite und vom Auslände war sehr gering. Fast ohne Geschäft eröffnete der Elektro- markt. Nur für AEG. machte sich einiges Interesse geltend, bei einem Gewinn von 1 v. H. Gesfürel lagen mehr im Angebot und 2,75 v. H schwächer. Stark unter Kursdruck standen Ehadeaktien auf die. politischen Vorkommnisse in Spanien, die zu Besorgnissen Anlaß gaben; dieses Papier lag gegenüber der letzten Notierung verloren. Einige Nachfrage bestand am Ehemiemarkt für I.-G.-Farben, die fast 1 n. H. hoher eröffneten. Montanaktien lagen vernachlässigt und fast gefcßaftslos. Nur in Otaviminen kam eine Erstnotiz zustande bei gehaltenem Kurse. Ader auch der Zellstossmarkt lag gedrückt und leicht abgeschwacku. Von Bankwerten waren Deutsche und Discontogesellschaft leicht erhöht. Von deutschen Anleihen gaben Neubesitz leicht nach, Altbefitz waren gut behauptet. Ausländer waren geschäftslos. Jin Verlaufe war das Geschäft unvermindert gering. Gegen Anfang blieben die Kurse jedoch gut behauptet: teilweise ergaben sich sogar für einzelne Werte auf vereinzelte Nachfrage kleine Besserungen. Gesucht lagen vor allem Süddeutsche Zucker. An, Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 v. f). unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1885, gegen Pfund 20,3625, London gegen Kabel 4,8600, gegen Paris 123,83. gegen Mailand 92,73, gegen Schweiz 25,0775, gegen Holland 12,0760.
Frankfurter Lchlachtvichmarkt.
Frankfurt a. M., 5. Mai. Austrieb: 1296 Rinder, darunter 345 Ochsen, 71 Bullen, 486 Kühe, 256 Färsen, 503 Kälber, 18 Schase, 5258 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: voll fleischige, aus- gemästete höchsten Schlachtwerts: jüngere 58 bis 61 Mark ältere 53 bis 57, sonstige oollsleischige: jüngere 47 bis 52; Bullen: jüngere, oollsleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 57, sonstige vollflcischige oder ausgemästete 49 bis 53; Kühe: jüngere, oollsleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 50, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 42 bis 45, fleischige 37 bis 41, gering genährte 30 bis 36; Färsen (Kalbinnen, Jung- rinder): oollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 58 bis 61, oollsleischige 54 bis 57, fleischige 48 bis 53. — Kälber: beste Mast, und Saug- kälber 79 bis 82, mittlere Mast, und, Saugkälber 74 bis 78, geringe Kälber 65 bis 73. — Schw ein c: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 60 bis 63, von etwa 200 bis 240 Psund 62 bis 65, von etwa 160 bis 200 Pfund 62 bis 65, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 60 bis 63 Mark. — Marttverlauf: Rinder mäßia rege, ausoerfauft. Schweine schleppend, ausocrtaufL Fettschweine schwer verkäuflich. Kälber rege, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 5. Mai. Am heutigen Produktcnmarkt war die Haltung allgemein ab- geschwächt. obwohl sich das Angebot nicht wesentlich vergrößert hat. Lediglich für Weizen verstärkte sich die Nachfrage und der Weizen- preis konnte erneut etwas anziehen. Roggen lag dagegen etwas schwächer. Futtermittel biteben stark vernachlässigt, namentlich Kleie war im Preise etwas abgeichwächt. Auch am Mehl- martt war die Haltung bet stillem Geschäft etwas schwächer. Es wurden notiert: Weizen (Hess, und Provinz Hessen-Nassau), Hektolitergewtcht von 78 Kilogramm, 305; Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Nassau u. Mnterfranfen), Hektolttergew. noch 72 Kilogramm, 185—186; Sommergerste für Brauzwecke 205 -207,50; Hafer, inländischer. 187 bis 190; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 43 50—45,25; Roggenmehl 26,75—28, WetzenNets 8—8 15; Rvggenkleie 9,25- 9,50; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 26 -38; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke. 38-80; Heu, süddeutsches. gut. gesund, trocken, 8,50; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt. 5; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 5,25; Treber, getrocknet, 11,50. Tendenz: flau, Weizen stetig.
Frankfurter Eiermarkt.
Marktlage: Der Frankfurter Markt zeigte im Hinblick auf die zunehmende Nachfrage zu Konservierungszwecken etwas anziehende Preise, doch war der Absatz in der vorigen Woche ziemlich schwach. Lediglich frische Eier wurden zu Preisen zwischen 8 und 11 Pf. stärker umgeseht. Aus- landeier unverzollt ab Grenzstation, Inlandeier ab Station. Preise in Pfennig per Stück: Italiener 8 bis 9, bulgarische 63/i bis 7, jugoslawische 63'i bis 7, rumänische 6’/2 bis 6’/4, Russen 61/. bis 7, Polen 5 bis 5Vr, Holländer 73/j biS 10.' Dänen 73/i bis 10, Belgier 8V2 bis 83 t, Franzosen 8 bis 8'/,, Schlesier 71/, bis 73 bayerische 7*/j bi8 73/4, norddeutsche 8 bis 8*/<.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 o. H.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.
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Detzgl. ohne Slu4los^Nechle
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Berliner Handel-gesellfchasl
12
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—
176.25
175 25
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Commerz und Privai-Bank .
11
151.5
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—
—
95,5
—
Darmstädter und Nationalbank
12
229
—
229
228
Oberbessen Provinz • Anleihe mit
Vu4IoI.-Nechten
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—
Deustche Bank und Tiscontv-Gesellschafl, . . .
10
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Anleibe Serie 1 - - -
_
57
—
Dresdner Bank ...... Reichsbank .
10
12
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298,5
—
300,5
ß% Franks. Hov.-Bank Goldpfe. XIII unkündbar bis 1934
99,75
.......
8
170,5
171,5
172,5
171,25
172
7% Franks. Hnv.-Banl Soldpse. unkündbar bis 1932
_
•
—
Elelrr. LieferungSgefellschaft.
10
159
159,75
157 124.75 166,75
4y>% Rheinische Hvv.-V<mk Ltqu. lSoldpsc.
86,425
-
_
Licht und krall
Reiten & Guilleaume
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen - - - -
Hamburger ElektrizitütS-Derke
10 IVi
169
126,5
-
167 126,75
8% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 17
100
100
_
10
168,5
165,75
168.65
—
8% Pr. LandeSpsandbrielanstalt,
10
71,6
138,5
Komm^Lbl. R. 16
96
—
96
Rbewische Elektrizität . . .
148
7% Pr. Landespsandbrtesanstalt,
Schlesische Elektrijität. . . .
10
—
190.25
244
127,75
168
Pfandbriefe R. 10
93,25
93,25
—
Schuckeri L Eo. . .....
11
A.E.G. abg. Borkriegs-Obligatio-
Siemens & Halske . • • • •
1h
247
246.25
128.5 171
neu. rückzahlbar 1932
94
—
—-
10
171
3. Mal
5. Mal
Amtliche Geld
Dotierung Brief
Amsttche Geld
Notierung »rief
Ärnst--Nokt.
168.38
•68,72
168,44
168,77
Buen--AireS
1.608
1.612
1.624
1,628
Brss.-Antw-
58,37
58.49
58,3?
58,49
Thristiania.
111,98
112,20
111,98
112,20
Kopenhagen
111,99
112,21
112,01
112,23
Stockholm -
112,39
112,61
112,39
112,61
HelstngforS.
•0,534
10.555
10,533
10,553
Italien. . .
21,935
21,975
21.94
21,98
Loudon.. .
20,342
20,382
20,342
20,382
Neuvork . .
4,1845
4,1925
4,184
4,192
PariS....
16,415
16.455
16,42
16,46
Schweiz ..
31,150
81,275
81,08
81,24
Spanten. -
51,92
52.02
51,72
51,82
Japan . . .
2,068
2,072
2,067
2,071
Nio de Ian. Wien in D--
0,498
0,500
0,500
0,502
CriL abflefi
59,025
59,145
59,005
59,125
Prag . . .
12,399
12,419
12,40
12,42
Belzrad . .
7,408
7.422
7,405
7,419
Budapest. .
73,17
73,31
73,15
73,29
Bulgarien.
3,036
3,042
3,036
3,042
Lissabon - .
18,78
18,82
18,78
18,82
Tanztg. . .
81,36
81,52
81,36
81.52
Äonu-nti»
1.784
1,788
1,785 5,435
1,789
Athen. . .
5,435
5,445
5,445
Cnnada . .
4,177
4,185
4,176
4,184
llrn - uay. .
3.346
3,854
3,846
3,854
k Cairo • . •
20,86
20,9C
20,86
20,90


