Ausgabe 
5.5.1930
 
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Turnen, Sport und Spiel

Lotterie der D. T. dem

den Bau von Turnstätten

verwendet werden. In

Die DeuWand-Radwndsahrt beginnt

Hamburg

Chemnitz

Fulda

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Karte der 2494,5 km langen Fahrt, die in 10 (Stoppen vom 4. bis 25. Mai zum Austrag gelangt. Start und Ziel sind in Berlin. Gemeldet haben 5 Fabrikmannschaften mit 63 Fahrern.

fehlte es an Zusammenhang, Schnelligkeit und

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Hofmann. Deutschland mann und schöne Tore

Tor fiel in der 9. Minute durch Kurz vor der Pause erzielte dann durch Kuzorra, Hof - abermals Kuzorra drei sehr innerhalb 5 Minuten. Nach dem

Don 16 Fußball-Länderspielen zwischen Deutsch­land und der Schweiz haben die Deutschen 10, die Schweizer bisher 4 gewonnen, zwei Treffen endeten unentschieden.

Auch die diesmalige Begegnung, die gestern auf dem mit 25 000 Zuschauern überfüllten Platz derGrashoppers" in Zürich stattfand, brachte den Deutschen wieder einen ähnlich hohen Sieg, wie im Dorjahr in Mannheim, wo die Gäste 1:7 geschlagen wurden. Diesmal lautete das Er­gebnis 5:0 für die Deutschen, die allen Erwar­tungen zuwider ein großes Spiel lieferten, gegen das die Eidgenossen niemals aufkommen konnten.

Die deutsche Elf war technisch und taktisch über­legen, kombinierte vorzüglich und war schneller im Laufe und in den Körperbewegungen. Alle Mannschaftsteile enttäuschten sehr angenehm. Ganz erstklassige Leistungen zeigte das Schluh- trio Kreß Schütz Stubb, alle drei aus Frankfurt. Auch die Läuferreihe mit Hergert, Leinberger und Heidkampf befriedigte fast in jeder Hinsicht. 3m Angriff überragten der Dresdener Hofmann und Mittelstürmer Kuzorra aus Schalke die übrigen, von denen nur der Linksaußen, Huber, durch Mangel an Erfahrung etwas abfiel. Aber auch er war nicht schlecht. Die Schweizer waren in der Hinter­mannschaft überlastet. Selbst die Läuferreihe konnte sich nur der Abwehr widmen. Dem Sturm

Im Frankfurter Stadion wurde am Sams­tag ein Fußball-Länderkampf der Arbeitersportler zwischen kOe st erreich und Deutschland ausgetragen. Heber 12 000 Zuschauer hatte diese internationale Begegnung angelockt, die eigentlich erst in der zweiten Spielhälfte, als die deutsche Mannschaft sich bedeutend besser gefunden hatte, auf chre Kosten kgmen.

Die erste Halbzeit brachte von feiten unserer Vertretung eine große Enttäuschung. Man er­innerte sich an die Mannschaft, die Deutschland bei der Arbeiter-Olympiade vertreten hatte, und dies in sehr eindrucksvoller Weise, und erwartete jetzt ähnliche Leistungen, die ausblieben. Schuld daran trug vor allem die Läuferreihe, die von Anfang bis zum Schluß viel zu defensiv spielte, den Sturm zu wenig unterstützte und den Gegner nicht halten konnte. Oesterreich beherrschte so fast ständig das Feld. In wundervollen Flach­kombinationen zog fein Sturm vor das gegnerische Tor, wo jedoch die Stürmer sich lieber in un­produktiven Dribblings gefielen, anstatt einmal ernen beherzten Schuß zu wagen. So konnte Oesterreich bis kurz vor der Pause nur mit 1:0 ein Torverhältnis, das nicht dem tat­sächlichen Klassenunterschied entsprach. Ehe der Unparteiische zur Pause pfiff, lächelte auch Deutschland das Glück. Im Anschluß an eine ®ae setzte der deutsche Halblinke aus dem Ge­dränge heraus den Ball ins gegnerische Tor. Der Ausgleich war gefallen.

Dach der Pause ein völlig verändertes Bild.

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Kreisturntag des Mittelrheinkreises der D. T. in Bad-Nauheim.

Weitere Teilnehmer an den DFB. -Schlußkämpfen.

Als weitere Teilnehmer an den Schluhkämpfen um die Meisterschaft des Deutschen Fuhball- bundes wurden der S. C. Dresden und der 1. F. C. Dürnberg ermittelt. Don den 16 Teil­nehmern stehen also 14 fest. Es fehlt nur noch der zweite Vertreter Norddeutschlands und der dritte Westdeutschlands. Im ersten Falle liegt die Entscheidung noch zwischen Arminia Han­nover und Hannover 96, in Westdeutschland haben noch Sp.-Dgg. 07 Köln-Sülz und Fortuna Düssel­dorf gleiche Aussichten. Beide Entscheidungen sollen am^ll.Mai fallen.

Seitenwechsel ließen sich die Deutschen auch durch die Sonne, gegen die sie jetzt zu spielen hatten, nicht beirren, nur machten sie angesichts des ihnen bcröits sicheren Sieges nicht mehr die großen Anstrengungen, wie vor der Pause. Etwa 15 Minuten vor Schluß war Kuzorra noch einmal mit einem Schuß aus 30 Meter Weite erfolgreich.

Es wurde hart, aber fair gespielt. Leider wurde der Schweizer Torhüter an der Hand verletzt und muhte durch den nicht schlechteren F e u z (Cantonal) ersetzt werden. Aber auch der Frankfurter Stubb muhte infolge einer Augen- verlehung durch den Fürther Hagen ersetzt werden. Das Spiel wurde von dem Engländer Rous vorzüglich geleitet. Die guten Leistungen der Deutschen wurden restlos anerkannt, ihr Sieg neidlos als berechtigt bezeichnet. Das hin­derte natürlich nicht, daß sich die Schweizer die Niederlage ihrer Nationalmannschaft sehr zu Herzen nahmen.

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zu üb erlassen. Die aus der

Kreise zufließenden Gelder sollen zu Darlehen für

Durchschlagskraft. Das erste

Iußball-Länderkampf SchweizDeutschland 0:5 (0:4). Großer Sieg der deutschen Mannschaft in Zürich. Deutschland in Hochform.

Zußball-Länderkampf der Arbeitersporller

Oesterreich schlägt Deutschland 5:4 (4:4).

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Deutschland hatte umgestellt. Diese Umstellung bewährte sich. Der Sturm wurde durchschlags­kräftiger und gefährlicher. Man sah jetzt famose Flankenläufe, bei denen sich vor allem der flinke Linksaußen der Deutschen auszeichnete. Aber auch die Oesterreicher bleiben mcht müßig. Die sauberen Schläge ihrer Verteidiger schufen Luft und brachten 6en Ball nach vorn. Binnen zwei Minuten verbesserte Oesterreichs Halblinker auf 3:1. Deutschlands Mittelstürmer holte auf 3:2 auf. Ein etwas harter Elfmeter brachte Deutsch­land sogar den Ausgleich. Fünf Minuten spä­ter lag Deutschland, wiederum war es der Mit­telstürmer, mit 4:3 in Führung. Oesterreichs Endspurt setzte ein. Ein völlig unverdienter Elf­meter und in der letzten Minute ließen Oester­reich den Ausgleichs- und den Siegestreffer er­zielen.

Ein fairer ^nd ansprechender Kampf war zu Ende. Knapp, aber verdient blieb Oesterreich Sieger.

Zweites Länderspiel der Arbeitersportler 1:1.

Die Repräsentativmannschaften der Arbeiter­sportler von Deutschland und Oesterreich, die sich am Samstag im Frankfurter Stadion mit einem knappen 5:4-Erfolg der Oesterreicher ge­trennt hatten, lieferten sich am Sonntag im Köl­ner Stadion vor einer großen Zuschauermenge

OeutscheKlorettmeisterschasten in Mainz.

Heim T. B. Offenbach und Helene Mäher die F orettmeister 1930.

Die deutschen Fechtmeisterschaften im Florett in Mainz wurden am gestrigen Sonntag zu Ende geführt.

Bei den Herren sicherte sich August Heim vorn Tv. Offenbach den Meistertitel, nachdem er in einem Stichkampf den mit ihm gleich placierten Klubkameraden I. Thomson 5:2 geschlagen hatte. Mit Heim gewann der gleichmäßigste Fechter des Turnieres verdient. An dritter und vierter Stelle placierten sich E h s s e n e ck e r und Rosenbauer, beide (Hermannia Frankfurt). Eyssenecker konnte auch Heim die einzige Nie­derlage beibringen.

Bei den Damen holte sich Helene Mayer (Offenbach) zum sechsten Male den Meistertitel. Sie war in diesem Jahre besser denn je in Form, da sie fast allen Gegnerinnen mit 5:0 oder 5:1 besiegte Und ihren knappsten Sieg gegen Frau Hoffmann (Berlin) mit 5:2 errang. An zweiter Stelle placierte sich Frau Sontheim (München), während Frau Oelkers (Offen­bach) mit einem fünften Platz vorliebnehmen muhte.

Das Endklassement hat folgendes Aus­sehen: Herren: 1. Heim (Tv. Offenbach), 2. 3. Thomson (Tv. Offenbach), 3. Eyssenecker (Her­mannia, Frankfurt), 4. Rosenbauer (Hermannia, Frankfurt), 5. Gerresheim (Berliner F. C.), 6. Berger (Hannover), 7. Bergan (Nürnberg), 8. Dr. Hoops (Berlin), 9. Decker (Hermannia). Damen: 1. Helene Mayer (Offenbach), 2. Zmr Sonthelm-3ahn (München), 3. Fräulein MeZ (Rüdesheim), 4. Frl. Cassel (Leipzig), 5 Frau Oelkers (Offenbach), 6. Frau HoffniL Mer"u) 7 Leonhardt (Offenbach), 8. Fräulein Jungst (Offenbach).

B. f. B. GießenUnion Nieder­rad 4:9 (0:5).

3n seinem Samtagsspiel gegen den V. s. B. Gie­ßen zeigte Union Niederrad auf fremdem Platz eine vorzügliche Leistung. Union war dem Geg­ner stark überlegen und siegte mit 9:1 Toren, nachdem sie schon bei Halbzeit 5:0 geführt hatte. Esch und Leichter schossen je drei Tore, Henkel. Rosenberger und Tiefel je ein Tor für Union.

Unter Beteiligung von 62 Fah­rern nahm dieDeutschlandrund­fahrt" am gestrigen Sonntagvor- mittag ihren Anfang mit der Etappe Berlin-Glogau. Als erstes Opfer blieb John (Chem­nitz), der einen schweren Sturz er­litt, aus der Strecke. Es gab bald auch Defekte und das Feld wurde zerrissen. Die Etappenentscheidung fiel im Endkampf am Ziel in Glogau. Sieger wurde Bran­des (Hannover) in 6:47 Stun­den vor Metze (Dortmund), Tietz (Berlin), Manthey (Ber- lien), Stöpel (Berlin), Geyer (Schweinfurt), Buse (Berlin), Berger (Hannover), Ussat (Ber­lin), R. Wolke (Berlin), Bulla (Wien), B. Wolke (Berlin), Sie- ronski (Berlin), Kroll (Berlin) und Kohl (Berlin).

organisatorischer Hinsicht ist von Bedeutung die An­nahme des Antrags, wonach ein Kreisturn- r a t zu schaffen ist, dem der Kreisvorstand, der Vor­stand des Turnausschusses, der Kreispressewart, der Kreisbücherwart und der Geschäftsführer der Kreis- unfallkasse angehören. Zugestimmt wurde auch dem Antrag des Gaues Hessen auf Aufhebung der Schwärzung für den Tv. Anspach.

Kreisvertreter Pfeiffer schloß den eindrucksvoll verlaufenen Kreisturntag mit Dankesworten an die Abgeordneten, die ihrerseits dem Kreisvorstand durch Pfaff (Frankfurt) ihr Vertrauen bekunden ließen.

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Einen stimmungsvollen Auftakt erhielt die Tagung durch Chöre, die von der Gausängerschaft des Gaues Hessen unter Leitung von Lehrer Diehl (Bad-Nauheim) wirkungsvoll zum Vortrag kamen. In herzlicher Begrüßung hieß der erste Kreisvertreter, Fabrikant A. Pfeiffer (Wetzlar), die Abgeordneten und die Ehrengäste willkommen. Unter letzteren befanden sich in größerer Zahl Ver­treter der staatlichen und städtischen Behörden. Schulrat H a s s i n g e r (Darmstadt) übermittelte die Grüße des hessischen Staatspräsidenten Dr. Ade- l u n g und des Ministeriums für Kultus und Bil- dungswesen, dabei die verpflichtenden Aufgaben der Deutschen Turnerschaft im Sinne Jahnschen Tumer- tums trefflich zeichnend. Kreisdirektor R e ch t h i e n sprach für die Kreisverwaltung Friedberg unter An­erkennung der für das Volkswohl so bedeutsamen Arbeit der Turnerschaft. Bürgermeister Dr. Ahl, der den herzlichen Gruß der Stadt Bad-Nauheihm entbot, wies in trefflichen Gedankengängen auf die historische Mission der Deutschen Turnerschaft hin. Für die Bad-Nauheimer Turnerschaft grüßte deren Vorsitzender PH. Wei ß.

Unter stärkstem Beifall erfolgte vor Eintritt in die Tagesordnung die Ueberreichung der Ehren- ur künde der D.T., der höchsten turnerischen Auszeichnung, an Kreisoberturnwart Georg Frey (Mainz).

Die Jahresberichte des Kreisvertreters, des Kreis- oberturnroarts und des Verwalters der Kreisunfall­kasse fanden ohne Aussprache Genehmigung. Kreis- oertreter Pfeiffer führte aus, daß trotz der all­gemeinen wirtschaftlichen Not die Entwicklung des Kreises optimistisch betrachtet werden könne. Mehr denn je gelte es, an der Vertiefung des turnerischen Gedankens zu arbeiten, im Hinblick auch auf die Stellung, die die D. T. in der Arbeitsgemeinschaft mit den Sportverbänden einnimmt.

lieber die Vorarbeiten zum 3 4. Kreisturn- feft, das vom 31. Juli bis 2. August d.J. in 5) a n a u ftattfinbet, berichteten Vertreter der Feft- stodt und Kreisoberturnwart Frey. Der Festort «ur das 35. Kreisturnfest 1932 konnte noch nicht end- gultw bestimmt werden. Jedenfalls kommt Mainz m Frage. Das 36. Kreisturnfest hoffen die Saar­turner in Saarbrücken durchführen zu können

In seltener Einmütigkeit wurden die fälligen Wahl e n zu r K e i s l e i tu n g vollzogen. In den Kreisvorstand wurden wiedergewählt Kreisobertum- wart F r e y und der verdiente Kreiskassenwart PH Kob ig (Rodelheim) und neugewählt, nachdem die seitherigen Inhaber der Aewter eine Wiederwahl ab gelehnt hatten, als 2. Kreisvertreter Studienrat Anton Müller (Andernach) und als Kreisschrift- wart Dr. Walther (Bad Kreuznach». Als Fach- warte wurden für weitere vier Jahre in ihren Aemtern bestätigt: Kreisfrauenturnwart Schmidt (Koblenz), Kreisvolksturnwart K r a w. b (Bad Kreuz.

374 808 Mark in Einnahme und Ausgabe abfchließt und die einmütige Anerkennung der Rechnungsprü­fer gefunden hat, angenommen. Dem Kreiskassen­wart und dem Verwalter der Kreisunfallkasse wurde einstimmig Entlastung erteilt. Der Voranschlag für die Geschäftsjahre 1931/1932 sieht an Einnah­men und Ausgaben 235 370 Mark vor.

Zu längerer Aussprache geben die Anträge Anlaß, die dem Kreisturntag zur Beratung Vor­lagen. Die Forderuny des Gaues Offenbach-Main- Hanau, daß der Kreisturntag alljährlich stattfinde, verfiel der Ablehnung. Es bleibt also bei dem zwei­jährigen Turnus. Beschlossen wurde^daß kreiseigene Heim auf der Tromm den Gauen-Main-Rhein, Rheinhessen und Odenwald kostenlos zum Ausbau

Süddeutsche Fußballmeisterschaft

Das Endspiel um den 3. Platz.

In Nürnberg: 1. $. L. Nürnberg Fuhballsporb verein Frankfurt 1:0 (1:0).

Die Entscheidung um die 3. Dertveterstelle bei den DFD.-Spielen ist gestern in SüddeutschlomL gefallen. 3m Nürnberger Stadion konnte der 1. F. C. Nürnberg den F. Sp. V. Frankfurt vor 25 000 Zuschauern mit einem knappen 1:0 schla­gen und sich hierdurch neben Eintracht Frankfurt und Sp.Vgg. Fürth für die Vertretung ©üb» deutschlands qualifizieren. Der Sieg muhte Hari erkämpft werden. Mit einem durchsiAagskräfti- geren Sturm hätten die Frankfurter, die sich gut hielten, ebenso gut gewinnen können. Das ent­scheidende Lor fiel bereits in der 9. Minute durch den Mittelstürmer Schmidt.

Nürnbergs Leistung konnte nur wenig befrie­digen. Nur die Läufer spielten in der erwarteten Form. Auch bei Frankfurt war dieser QKamt- schaftsteil der Ausgabe am besten gewachsen. Die Hintermannschaft war namentlich im Anfang sehr nervös und auch späterhin nicht immer ruhig genug. 3m Sturm überragte die linke Seite den rechten Flügel. Dachmann aus Karlsruhe leitete sehr korrekt.

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ein zweites Spiel. Die deutsche Mannschaft fand sich diesmal besser zusammen und konnte ein Un­entschieden von 1:1 erzielen.

Celle Minden

Arolsen

Corbach

Schwimmausfchuß: Singet (Darmstadt), Kraft (Offenbach a. M.), Egert (Offenbach a. M.), Lenhof (Saarbrücken), Becker (Nieder-Walluf).

Frauenausschuß: Frl. Kasten (Frankfurt am Main), Frau Rörnmelt (Rödelheim), Klenk (Bens­heim), Volz (Saarbrücken).

Kreispresseausschuß: Oßwald (Bad-Nau- heim), Dönni (Frankfurt a. M.), Schmidt-Hermes (Koblenz).

Den aus ihren Aemtern geschiedenen Mitgliedern der Kreisleitung galt eine feierliche Dankesübermit- telung durch Kreisvertreter Pfeiffer. Unter stärkstem Beifall erfolgte die Ernennung von Kom­merzienrat Schill (Osthosen), des langjährigen ver­dienten zweiten Kreisvertreters, und von Prof. (3g. Bender (Frankfurt a. M.), des Martes für tur­nerisches Geistesleben, zu Ehrenmitgliedern des Kreisvorstandes.

Die im Entwurf vorliegende Ergänzung des Kreisgrundgesetzes kam nicht zur Beratung. Es wurde ein Satzungsausschuß bestimmt und mit der weiteren Prüfung der Materie beauftragt. Dem Ausschuß gehören an: 'Kreisvertreter Pfeiffer, Kreisoberturnwart Frey, Gauoertreter D o u n e r (Offenbach a. M.), Gauoertreter Burk (Saar­brücken), Gauvertreter Spalt (Odenwald). Ge- nehmigung fand nach eingehender Begründung durch Kreisspielwart Reitz die seit zwei Jahren ausprobierte Kreisspielordnung. Ebenso wurde die Jahresrechnung für 1929, die mit

nach), Kreiskindertumwart Klenk (Bensheim), während durch Neuwahl bestimmt wurden: Kreis- fechtwart E i ß n e r (Mainz-Bretzenheim), und Kreis- schwimmwart Stürmer (Traben-Trarbach), der letztere als Ersatz für Bitsch (Frankfurt a. M.), der Schwimmwart der D. T. geworden ist. Das neue Amt des Kreispressewarts wurde W. Wollen­de r g (Frankfurt a. M.) übertragen, die Geschäfts- führung der Kreiskasse für Wohlfahrtspflege bleibt in den bewährten Händen von Enders (Bad Kreuznach). e

Für die Unterausschüsse wurden die von den Fachgebieten in Vorschlag gebrachten Mitglieder einstimmig bestätigt, und zwar:

Fechtausschuß: Graf (Frankfurt a. M.), Kühn (Friedberg), Fechtwart des Gaues Hessen, Sauer (Worms), Rehlinger (Saarbrücken).

AusschuhsürKinderturnen: Frl. Kasten (Frankfurt a. M ), Frau Rörnmelt (Rödelheim), H. Schneider (Eberstadt).

Volksturnausschuß: Burkert (Frankfurt am Main), Fleinert (Wiesbaden), Dönni (Frank­furt a.M.), Rupp (Saarbrücken).

Sonderbericht desGießener Anzeigers".

* Bad- Nauheim, 4. Mai.

Eine herzliche Aufnahme bereitete die hessische Badestadt dem 8 7.Kreisturntag des Krei­ses 9 (M i 11 e l r h e i n) der D. T., der gestern und heute stattfand und außer den Abgeordneten für das große Turnerparlament auch zahlreiche wei­tere Turnergäste nach hier führte.

Wichtige Sitzungen bereiteten gestern die Tagung in ihren Einzelheiten vor. Eine Fülle von Arbeit hatte vor allem der aus etwa 50 Turnerführern bestehende

Kreisausschuß

zu leisten, der am Samstag vom frühen Nachmittag bis nach Mitternacht im Teichhaus unter dem Vor­sitz von Kreisvertreter Pfeiffer (Wetzlar) tagte und die Tagesordnung für den Kreisturntag in allen ihren Einzelheiten vorbereitete. Von der Bad- Nauheimer Turnerschaft hatte Lehrer Oßwald die Sitzung begrüßt, den Willkomm des Gaues Hes­sen hatte der zweite Gauoertreter Schneider (Butzbach) entboten, der seiner besonderen Freude darüber Ausdruck gab, daß das mittelrheinische Tur­nerparlament nach langer Zeit wieder einmal im Gebiet des Gaues Hessen Einzug gehalten habe.

Den schon zahlreich anwesenden Gästen, soweit sie durch die Kreisausschußsitzung nicht verhindert waren, bot die Bad-Nauheimer Turnerschaft eine wohlverlaufene

Begrüßungsfeier

am Samstagabend in der Turnhalle des Turnver- eins 1860. Bei flotter Musik und frohem Sana ver­lebten die Gäste einen schönen Abend. Lebhaften Beifall fanden die Begrüßungsworte des zweiten Gauvertreters Schneider, auf die ein Turner von der Saar mit herzlichem Dank für die gastliche Ausnahme im schönen Hessenlande erwiderte. Der FllmFrohe Menschen", von der Deutschen Turn­schule in Berlin bearbeitet, zeigte die neuzeitliche Einstellung des deutschen Turnens und erweckte all­gemeine Begeisterung für die schöne Turcksache. Der

Kreisturntag

begann heute früh 10 Uhr in der festlich geschmück­ten Turnhalle und führte bis gegen 6 Uhr nachmit­tags die umfangreiche Tagesordnung zu Ende. Es waren mit dem Kreisvorstand und Kreisauschuß etwa 350 stimmberechtigte Abgeordnete aus 23 Gauen anwesend, die insgesamt 157178 beitrags- pflichtigeMitglieder des Kreises zu vertreten hatten. Unser Heimatgau Hessen, der drittstärkste Gau des Kreises, hatte 24 Abgeordnete entsandt, und zwcrr: ©»uoberturnroart Will (Gießen), Gau- schriftwart Carl Wenzel (Gießen), Gaukassenwart O e r t e l (Nieder-Wöllstadt), Gaupressewart Bach (Großen - Linden), Gaumannerturnwart Martin T e x t o r (Marburg), Gaufrauenturnwart Rudolf Paul (Gießen), Dr. Stier (Marburg), W. Erle 7 (Gießen), Hrch. Schneider (Wetzlar), Weiß (Bad-Nauheim), Thierolf (Friedberg), Dr. Drücke (Kirchhain), K ö 11 e r i t s ch (Biedenkopf), Gg. Kling (Gießen), Dr. Römer (Großen-Lin- den), Ludwig Schmidt (Heuchelheim), A. R e i ning (Gießen), Dr. Koch (Nidda), L. Bender (Alsfeld), H. D e r n (Neder-Ohmen), I. Lotz (Dorn- assenheim), Dr. Rau (Butzbach), B. W a ck (Bad- Nauheim), Gg. G ä ß l e r (Frankenberg). Außerdem gehörten aus dem Gau Hessen dem Kreisturntag noch an zweiter Gauvertreter Schneider (Butzbach), als Mitglied des Kreisausschusses, Kühn (Fried­berg) und Oßwald (Bad-Nauheim) als Mitglieder von Kreisunterausschüssen.

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