Ausgabe 
4.12.1930
 
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Sic S o n a u. 3 m Lichtspielhaus. Dahn- hofstrahe, geht am Sonntag 11.15 Mr wieder ein Kultursilm über die Leinwand, dem ein besoli­derer Reiz insofern zu eigen sein dürfte, als die vielseitige Landschaft, die den Lauf der Donau begleitet, eine Fülle von schönsten Bildern ver­mitteln kann. Zugleich wird Gelegenheit gegeben sein, die Menschen, die vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer an den Ufern diese- Stro­mes wohnen, in gedrängtester Vielfältigkeit ihrer Sitten und Gebräuche kennenzulernen.

Gictzencr Wochenmarltpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 160 Pf. (Kochbutler von 130 Pf. an). Matte 30 bis 35. Käse (10 Stück) 60 bi« 140. Wirsing 8 bis 10 (pro Zentner 4 Mk.),

Weisskraut 5 bi« 6 (pro Zentner 3 Mk.).

Rotkraut 8 bis 10 (pro Zentner 5 Mk).

gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10. Spinat 15 bis 20, Unterkohlrabi 5 bis 6. Grünkohl 10 bis 15. Rosenkohl 25 bis 30,

Feldsalat 80 bis 100, Tomaten 50 bis 70.

Zwiebeln 8 bis 10. Meerrettich 30 bis 60,

Schwarzwurzeln 30 bis 50, Kürbis 8 bis 10,

Kartoffeln 3,5 bis 4 (pro Ztr. 2.20 bis 2,50 Mk.), Aepsel 25 bis 40. Birnen 20 bis 30, Dörrobst 30 bis 35, Rüsse 60 bi« 70, Honig 40 bis 50. junge Hähne 80 bi« 100, Suppenhühner 80 bis 100, Gänse 80 bis 100 Pro Pfund; Tauben 50 bis 70. Gier 16 bis 18. Blumenkohl 30 bis 70. Salat 10 bis 15, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 8 bi« 10, Lauch 5 bis 10. Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pfennig pro Stück.

Operettenvorstellung im Stadt- theatcr. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es ist der Intendanz gelungen, da« Frankfurter Opernhaus zu einem einmali­gen Gastspiel für Gießen zu verpflichten. Das En­semble der Frankfurter Oper wird mit einem Orchester von 36 Musikern am morgigen Freitag die Operette ,Der Tenor der Herzogin" von Künneke xur Aufführung bringen. Diese Operette, da« neueste Werk des Komponisten, gehört mit xu den beliebtesten Operetten, die man in letzter Zeit gesehen und gehört hat. DaS Libretto ist nach einem Lustspiel von Ilgenstein gearbeitet. Die Operette dürfte dem Frankfurter Opern­ensemble reichlich Gelegenheit geben, seine Kräfte zu entfalten. Der Abend, der für Giessen in dieser Besetzung zu einem Ereignis werden dürfte, wird ficherlich für Musikfreunde eine willkommene Pro­grammunterbrechung bedeuten. Die Borstellung findet äusser Abonnement statt. Es gelten Ope­rettenpreise, für Abonnenten ermässigte Ove- rettenpreise.

** Weitere Fleischpreissenkung in Giessen. 3m Anschluss an unseren Bericht in Rr. 264 vom 11. November über die Senkung der Fleischpreise in Giessen ist neuerdings mitzuteilen, dass die Preisfestsehungskommission der Giessener Mehgcr-Innuna in einer Sitzung am Dienstag­nachmittag beschlossen hat, den Innungsmitglie- dern mit Wirkung vom 4. Dezember ab die Ein­haltung folgenbet Richtpreise für Rind- und Kalbfleisch zu empfehlen: Rindfleisch 1,12 bis 1,20 Mark pro Pfund je nach Qualität (bisher 1,24 bis 1,30 Mark pro Pfund), Kalbfleisch 1,12 bis 1,20 Mark pro Pfund je nach Qualität (bisher 1,24 bis 1,30 Mark). Der Preis für Schweine­fleisch konnte angesichts der Marktlage gegen­wärtig nicht weiter gesenkt werden.

Provinzialversammlung des Evangelischen Pfarrvereins. Der Evangelische Pfarrverein hielt am Dienstag in Giessen eine gutbesuchte Provinzialversammlung unter dem Vorsitz von Dekan Widmann (Gedem) ab, der als Gast Oberkirchenrat D. Wagner (Giessen) beiwohnte. Das Andenken des verstorbenen Mitglieds, Pfarrer Hart-

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mann (Alten-Buseck). wurde in der üblichen Weise geehrt. Rach Besprechung von allerlei Dereinsangelegenheiten hielt Pfarrer 3 o b (Rod­heim v d. H.) einen Bortrag über .Evangelischer Oesfentlichkeitsdienst". Den interessanten Darle­gungen folgte eine lebhafte Aussprache, an der sich Dekan a. 'S). D. 3 a u b t (Friedberg), Pfarrer Sattler (Wieseck), D. Fritsch (Rupperts­burg), Döchner (TreiS), Döll (Wirberg), K ö b b i n g (Tberstadt), Dekan Wibmann (Ge­bern) beteiligten.

Das Theater im Dienste der Volksaufkläruna. Der Krankenkassenver­band für Stadt und KreiS Giessen veranstaltete gestern abend in der Turnhalle am OswaldS- garten unentgeltlich eine Theatervorführung Blaue 3ungen, die von etwa 500 bis 600 Per­sonen besucht war. Das Aufklärungsstück ist vom Reichsausschuh für hygienische Bollsbclehrung und dem Deutschen Zentralkomitee zur Bekämp­fung der Tuberkulose für die sozial-hygienische Bühne zur Verfügung gestellL Verfasser des Stücke« ist Leo Herzog. 3n neun Bildern wurden

das Kollekttvsparen und die damit verbundene mög­liche Abgabe von zinslosem Baukapital hllr. Der Redner ging sodann auf die Technik des Systeme ein, wie es die Deutsche Bau- und Siedlunasge­meinschaft pflegt, und gab den Zuhörern an Hand von Zahlen und Rechenexcmpeln eine Uebersicht über den Modus der Einzahlungen, über das Spar- fqftem, den Verteilungsschlüssel, über die Auszah­lung und die Amortisationssätze. Zum Schluss sprach der Redner noch über die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaft und den Kommunen und wies auf die damit verbundenen Möglichkeiten der Arbeits­beschaffung. die Belebung des Baumarktes und die damit verbundene Behebung der Wohnungsnot hin. Die Zuhörer folgten den Ausführungen mit grosser Aufmerksamkeit und dankten mit lebhaftem Beifall. Eine Aussprache beschloss den Abend.

Freie vchulstelI«. An der Volksschule in Lauterbach ist eine Lehrcrstellc für einen evangelischen Lehrer freigeworben und soll neu besetzt werben. Sine Wohnung ist für ben Nach­folger vorhanden.

Oderheffen.

Oer Wettbewerb um den (Srünberger Bürgermeisterposten.

4-®rünbcrg. 2. Dez Die am Dienstag statt­gehabte zweite Sitzung bcS GemeinbcratS in bieser Woche hatte toicberum als wichtigsten Punkt ber Tagesorbnung: Vortrag bet Be- werberumbieDerufsbürgermeister- stelle. Dass man auch in ber Bürgerschaft bieser Frage reges 3ntercsse entgegenbringt, bewie« ber äusserst starke Besuch ber Sitzung, so bass ber nicht allzugrohe Zuhörerraum beS Sitzungs­saales dicht gefüllt war. Zunächst beschloss Der Gemeinberat einstimmig, Dr. jur. Kurt M i l dne r (Offenbach) noch als Bewerber für bie engere Wahl aufzunehmen unb ihn sprechen zu lassen. 3n etwa viertel- bi« halbstünbigen Ausführungen sprachen nachfolgende Herren: Dr. rer. pol. Rein­hold Weisser (Alsfeld), Oberstadtsekretär Karl Raael (Giessen), Diplom-Volkswirt Walter Köhler (Ortenberg) unb Dr. jur. Sturt Wilb- ner (Offenbach). Sine Aussprache über bie Vor­träge fanb nicht statt; wie jedoch verlautet, soll bieS noch im Lause bieser Woche in einer ge­heimen Sitzung geschehen. Eine enbgültige Snt- scheidung wirb wohl in bieser Sitzung noch nicht fallen.

Stadtratssihung in Bad-Nauheim.

ZDad-Nauheim.2. Dez. Zu ber heutigen 6tabtrat6fit)ung war ber ßtabtrat voll­zählig erschienen. Zur Beratung ftanb bie Er­hebung von Steuern auf Grund ber Not­verordnung ber Reichsregierung vom Juli. Bür­germeister Dr. A h l gab einführend einen Heber- blick über die Rechnung deS Jahres 1929, bie so weit abgeschlossen sei, bass man jetzt schon sagen könne, das Rechnungsjahr 1 92 9 schliesse ohne Fehlbetrag ab. Das Rechnungsergeb­nis für 1930 werde sich bagegen etwas ungünstiger gestalten. Soweit man es jetzt überblicken könne, fei mit einem Fehlbetrag von 30 000 M k. zu rechnen. Der Bürgermeister begrünbete bes- halb die Notwendigkeit ber Erschl essung von Ein­nahmequellen. Die anfchliessenbe Aussprache war aber gegen bie Einführung von neuen Steuern ge­richtet. Die Erhebung der Bier st euer wurde mit allen Stimmen gegen bie Stimmen ber Ver­waltung abgelehnt, ebenso verfiel die Bür­gersteuer gegen zwei Stimmen ber Ableh­nung. Die Abstimmung über eine etwaige Er­höhung ber Hundesteuer ergab da« Verblei­ben bet den seitherigen Sätzen. Wegen ber Gewäh­rung einer Winterbeihilfe würbe bie Stabt» Verwaltung ermächtigt, auch im Winter 1930/31 in Anlehnung an bie Richtlinien ber letzten 3ahre unb unter Beachtung ber diesjährigen Richtlinien

in fpannenber unb packender Form die unheim­lichen Folgen der Tuberkulose vor Augen ge­führt und als wichtigste Dekämpfungsmittel die Vorbeugung unb bie rechtzeitige Inanspruch­nahme ärztlicher Hilfe in ben Vordergrund ge­stellt. Die oft von Kranken gehegte Scheu vor ständiger ärztlicher Fürsorge- unb Heilstättcn- beHandlung wurde als durchaus unberechtigt bar- gestellt und bie Anwenbung beider Heilmittel im frühesten Stadium empfohlen. Sehr zu beach­ten ist aber auch bie Warnung vor der Dchatrd- hing durch das sog. Kurpfuschertum. Vor allem aber fördert Unwissenheit bie Ausbreitung bet Krankheit, bie zwar übertragbar, aber, recht­zeitig erkannt, auch heilbar ist. Die Aufführenden zwei Samen unb drei Herren ernteten für ihre künstlerischen Leistungen oerbienten reichen Beifall.

** Deutsche Bau - unb Steblungsge- m e i n f d) a f t. Die Ortsgruppe Gießen der Deut­schen Bau. und Siedlungsgcmetnschast versammelte am Samstagabend ihre Mitglieder und eine Anzahl Interessenten im Gasthaus Faulstlch zu einem Vor­trag. Der Vortragende der Ortsgruppe Giessen, Herr Nihlein, hiess die Zuhörer willkommen, be­grüßte im besonderen Apotheker Schmieder als Mitglied des Stadtrates und einzigen anwesenden Vertreter einer städtischen Körperschaft. Sodann K Direktor G r i e t e l (Darmstadt) über das

t, den Zweck und die Ziele der Deutschen Bau- und Sledlungsgenossenschaft. Er schilderte einbring- lld) die herrschende Wohnungsnot, die Schwierig- feiten der Kapitalbeschaffung für Wohnungsbauten und die Möglichkeit einer Selbsthilfe der Wohnungs­suchenden; er wies auf die Kapitalbeschaffung durch

an Sozialrentner, Erwerb« Io'e unb Wofrlfahrts- ernpfänger eine Winterbeih.l.e auSzuzahlen.

1'QitDtrcie (dienen.

u. Klein-Linden, 2. Dez. An den lebten Sonntagen hielt ber hiesige Schützenklub .Roland" in seinem Verein-lokal sein diesjäh­rige« Saalschicssen ab. Jedem Schützen wur­den drei Schuss auf die Rolandscheibc zugestan­den. Die Preisverteilung, die der erste Vor­sitzende, Lokemvtivsührer Friedrich Stein, in schlichter Feier vornaym, hatte folgende« Ergeb­nis: 1. Preis mit 36 Ringen '-albert Deibel. 2. mit 35 R. Wilhelm Volkert, 3. mit 35 R Franz Rathenow, 4. mit 35 R Friedrich Stein, 5. mit 34 R Friedrich Schimmel, 6. mit 34 R. Albert Klein, 7. mit 34 R. Heinrich Schimmel. 8. mit 34 R Heinrich Friedrich. 9. mit 34 R. Heinrich Hlobr, 10. mit 33 R. Heinrich Kendel, 11 mit 33 R. Wilhelm Erle, 12. mit 32 R Wilhelm Lenz. Schützenkönig des Verein« ist für diese« 3ahr Rottenführer Ludwig Schwarz, der bei dem Königfchiehen auf den neuen Schiessständen mit fünf Schuh auf die Zwölfer-Ringscheibe mit 58 Ringen da« beste Ergebnis erzielte.

O Holzheim, 3. 5>ca. Für bie am kommen­den Sonntag stattfindende Büraermeister- wahl wurden drei Wahlvorschloge eingereicht. Sie lauten auf Heinrich Buss, ilntcrcrbeber, Kirchen- unb DenosfenfchaftSrechner; Bei ^ord­ne ter Lanbwirt Heinrich Grieb I., und Land­wirt Heinrich Weh 111., Vertrauensmann ber Landwirtschaftskammer. Durch Vermittlung ber Bürgermeisterei würbe eine Haussamm» lung für den DolkSbund Deutsche KriegSgräber» sürsorge durchgeführt, bie 39 Mark ergab.

Mreid Büdingen.

# Hfenborn, 3. Dez. 3n der Hosreita de« 3oh. S m r i ch brach nachts im Heuschup­pen Feuer aus Mit knapper Not konnten sich die Insassen deS HauseS zu retten. Dem Llmstand, bah die Feuerwehr bei Windstille »sofort zur Stelle war, ist e« zu verdanken, dah an ben an­grenzenden Gehöften kein grösserer Schaden ent­stand. Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt.

Kreis Schotten.

Ober-Schmitten, 1. Dez. Die hiesig« Mädchenvereinigung unter der Leitung von Pfarrer Müller, Eichelsdors, veranstaltet« gestern eine schlichte, aber stimmungsvolle Adventsfeier. Der Döllfche Saal war In Tannengrün gehüllt, baS von Kerzenlicht um­strahlt war. Inmitten des Saalefl thronte der Adventskranz, das Symbol ber ewigen Wieder­kehr. Den Gruhworten deS Leiters schlossen sich Gedichtvorträge, Lieder, Engelsszenen und weih­nachtliche Krippenbilder an. Bel Kaffee unb Adventsgebäck verlebte bie Jugend eine frohe Feierstunde, an deren Gestaltung auch Schwe­ster Maria von der hiesigen Krankenpflege- sta.ion hcrvo ra ;en) Anteil ha t \ Angcre t l urch die Adventsfeiern der Iugendbünde zieht der Adventskranz von Jahr zu Jahr mehr in die dörflichen Hauser ein, wo er früher kaum dem Namen nach bekannt war.

KreiS AlSscld.

-er. Homberg, 2. Dez. Zwischen ben An­wesen Rörig unb Wich. Geist beabsichtigt bic Stabt eine BerbinbungSstrahe durchzu- führen, die in ber Nähe des Frankfurter Hose« enden soll. Dieser Dau ist besonders deshalb zu begrüben, well dadurch eine Entlastung ber un­terhalb liegenden unübersichtlichen Strahenkurv« herbeigeführt wird.

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Generalversammlung bei Gastwirt Ferdinand D ö r t n g e r.

Tagesordnung:

1. Geschäftsbericht.

2. Bericht über gesetzliche Revision durch Herrn Derbandsrevisor Jolk.

3. Ergänzungswahl des Vorstandes und Aufsichtsrats.

4. Allgemeines.

Der Aufsichtsrat.

Veranstaltungen 1931.

Alle für das Jahr 1931 geplanten Der- anstaltungen (Kongresse, Tagungen, Aus­stellungen, Konzerte, besondere Sport, und Bereinsveranstaltungen usw.) bitte ich bald- möglichst dem Städtischen Verkehrsamt, Stadthaus, Bergstraße, schriftlich oder mündlich (Telephon 2851) mitteilen zu wollen. 8145C

Es soll vermieden werden, daß mehrere gleichartige oder wichtige Veranstallungen, die einander Abtrag tun können, auf einen Tag zusammenfallen.

Gießen, den 1. Dezember 1930.

Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Hamm.

Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraphenlinie in Albach (Kreis Gießen), an der Licher Straße und Hauptstraße, liegt bei dem Telegraphenamt in Gießen auf die Dauer von vier Wochen aus. 8152D

Darmstadt, Dezember 1930.

Telegra phenbauamt.__________

Beschluß.

Das Konkursverfahren über das Ver­mögen des Kaufmanns Ernst Dcyel in Giessen, Inhaber eines Zigarrengeschäfts daselbst, wird nach Abhaltung des Schluss, termins hiermit aufgehoben. 8139D

Giessen, den 29. November 1930.

Hessisches Amtsgericht.

Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraphenlinie in Oppen- rod, an der Hauptstraße unb Licher Straße, liegt bei dem Telegraphenamt in Gießen auf die Dauer von vier Wochen aus.

Darmstadt, Dezember 1930. 8152D

Telegraphenbauamt.__________

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Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Telegraphenlinie an der (Blei­berger Straße in Krofdorf liegt bei dem Telegraphenamt In Giessen auf die Dauer von vier Wochen aus. , 81520

Darmstadt, Dezember 1930." Telegraphenbauamt.