Die Wetterlage.
Ttiorshavn
Ml ’.ra .tfi
3
9
Wien
5
Klagen!.
“lattnw
Die Ursache der Alsdorfer Grubcnkalastrophe.
Ter Llnfallausschuh dcr Grubcnsicherh.'itskom- tniffion Bonn erhielt einen ausführlichen Bericht der Bergbehörde über den Stand der Aufräumungsarbeiten und die bisherigen Ermittlungen. Die Annahme einer Explosion über Tage, für die die außerordentlichen Zerstörungen am Fördergerüst und am Detriebsgebäude des Eduard-Schachtes sprechen, kann noch nicht ausgeschaltet werden. Zwar scheiden die Möglichkeiten der Explosion größerer Sprengstoffmengen oder eines Benzintanks oder eines Benzoltanks oder verschütteten Benzols, sowie
chafter nach Harwich entgegengefahren. Zum Emp» ang des Botschafterpaares hatten sich am Bahnhof Nverpool-Street als Vertreter des britischen Staats- ekretars des Aeußeren Mr. M o n ck vom Foreign Office sowie die Mitglieder der deutschen Botschaft mit ihren Damen eingefunden.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 4. November 1930.
Konzertdes Gesangvereins „Heiterkeit
Es wird immer häufiger, daß die Konzerte der Gesangvereine nicht mehr von diesen allein aus- geführt werden, sondern daß man zwischen die Chöre noch andere Darbietungen vokaler oder instrumentaler Art einschiebt. Diese Praxis hat zweifellos etwas für sich, denn eine gewisse Abwechslung ist sicher von großem Borteil, aber sie birgt auch die große Gefahr in sich, daß dabei Die Programme zu umfangreich werden und damit die Dsuer des Konzerts das übliche Maß überschreitet. Die Ausführung — das möchten wir gleich im voraus bemerken — hielt sich auf hoher Stufe.
Der Chor des Gesangvereins „Helte r k e i t", den wir in jedem Jahr zu hören Gelegenheit haben, steht nach wie vor auf gleicher künstlerischer Höhe. Es will uns sogar scheinen, als habe er klanglich noch gewonnen. Die Tongebung ist sicher und rein und die klangliche Differenzierung der einzelnen Stimmen verdient als ideal bezeichnet zu werden. Obwohl die Bortragsfolge mehl? voltsliedermäßig eingestellt war, ließ sich doch klar erkennen, daß der Chor auch zu dramatischer Gestaltung Wohl zu gebrauchen ist. Als besonders gelungen möchten wir Kreutzers „Kapelle" hervorheben und das sehr originelle, keineswegs einfache, den Text reizend nachmalende Liedchen vom „Huhn und dem Karpfen", übrigens eine wohlgelungene Schöpfung eines einheimischen Tonsehers, des Herrn W. v. M ö l l e n d o r f, der anwesend war und herzlichen Beifall entgegennehmen durfte. 3n einem sogenannten amerikanischen Negerlied — die amerikanische Abstammung ist sehr zu bezweifeln — stellte sich alS Solist ein Mitglied des Vereins, Herr Karl Feußer (Tenor) vor. der über ein in jeder Lage beachtenswert weiches und klangvolles Organ verfügt und den Soloteil des Liedes in natürlich schöner Weise vortrug.
Der Schlüssel zur Leistung des Chores liegt in der Persönlichkeit des Leiters, Herrn Wilhelm Schüttler. Seiner zielbewuhten und vorzüglichen Probenarbeit hat der Verein sein Können und damit den sehr starken, unumstrittenen Erfolg des Konzerts zu verdanken.
An der Durchführung des Abends beteiligten sich noch eine Anzahl von Mitwirkenden. Allen voran die bestens bekannte Frau Irmgard Heermann (Alt), die je zwei Lieder von Schubert und Brahms mit ihrer tragsähigen warmen Stimme feinfühlend gestaltete. Brahms' „Von ewiger Liebe" darf Wohl als Höhepunkt künstlerischer Ausschöpfung bezeichnet werden.
Herr Ernst Schneider (Cello) brachte einen Sah aus einer Sonate von Grieg vornehm und gediegen zum Vortrag und konnte in einer Tarantelle von A. Fischer eine saubere Technik
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )
J. D. G. Selbstverständlich gibt es außer den öffentlichen strafbaren 'Beleidigungen auch solche, die zunächst nicht in weiteren Kreisen bekannt werden, z. B. Beleidigungen in brieflichen Mitteilungen. Wohnen Beleidiger und Beleidigter innerhalb derselben Gemeinde, so kann die Beleidigungsklage (beim Amtsgericht) erst erhoben werden, wenn zuvor ein Sühnetermin bei der Bürgermeisterei erfolglos geblieben ist. Beantragen Sie bei dieser einen Sühneversuch.
Der neue deutsche Botschafter am Hofe von St. James Baron von Neurath ist in Begleitung seiner Gattin in London eingetroffen. Der bis- 0 Geschäftsträger Graf Bernstorff und ionssekretär von Hal em waren dem Bot-
** Diebstahl bei einer Post Hilfs stelle. Gestern nachmittag wurde bei der Posthilfsstelle in Steinbach ein Betrag von 380 Mark gestohlen. Die Kasse dcr Posthilfsstelle wurde in einer Tischschublade der Hilfsstelle, einer Gastwirtschaft aufbewahrt. Ob das Geld von einem Besucher der Gastwirtschaft entwendet wurde, und auf welche Weise es abhanden kam, steht bis jetzt noch nicht fest. Die polizeilichen Nachforschungen sind im Gange.
*• Aus dem Gießener Standesamt S- r e g i st e r. Es verstarben in Gießen in der Zeit vom 16. bis 31. Oktober: 16. Marie Franz, ohne Beruf, 19 Jahre, Buchnerstraße 2. 22. Jakob Wagner, Weichensteller i. N., 82 Jahre, Wolsstrahe 4. 24. Helmut Hoffmann, 5 Jahre. SchiffcKbergcr Weg 23. 25. Heinrich Wilhelm Hahn, Maurer, 51 Jahre, Kaplansgasse 17. 28. Eva Trechsler, geb. Bauer, Witwe, 55 Jahre, Hammftrahe 14 31. Marie Elisabeth Wilhelmine Iosefine Hilke, 2 Monate, Bruchstraße 16.
* Vom Bienenkorb wird unS geschrieben: Auch in diesem Jahre veranstaltet der Bienenkorb (Abteilung Alicefrauenverein Zweigverein Gießen) seine Handarbeitsausstellung mit Verkauf. Nicht eindringlich genug können alle Interessente nauf diese Veranstaltung hingewiesen werden. Die Verdienstmöglichkeit, die der Bienenkorb schafft, ist für viele die einzige Hilfe und Erwerbsgelegenheit, die nach dem Verlust von Vermögen und Kraft geblieben ist. Handelt es sich doch um ältere, alleinstehende Damen, die die mühsamen und zeitraubenden Arbeiten Herstellen. weil ihnen keine anderen Derdienstmög- lichkeiten mehr osfenstchen. Da es sich durchweg um künstlerisch und technisch einwandfreie Arbeiten handelt, ist ein Kauf beim Bienenkorb nicht nur ein Einhandeln schöner Dinge, sondern auch eine Tat der Nächstenliebe, die heute mehr denn je gefordert wird.
** Reformationsfeier In der Stadtkirche. In der Stadtkirche fand am Sonntagabend, veranstaltet vom Evangelischen Arbeiterverein, Eoan. gelischen Bund, Evangelischen Kirchengesangverein,
glänzen lassen.
Schließlich hörten wir noch ein aus den Herren W. Schüttler, R. Ploch, K. Jost und Ernst Schneider zusammengesetztes Streichquartett, das von Schuberts 0-Moll-Quartett den ersten und zweiten Sah, welch letzterer die Variationen über Schuberts Lied „Der Tod und das Mädchen" enthält, in gutem ausgeglichenem Zusammenspiel vermittelte und nachher noch drei Sähe von Anton Dvoraks F-Sur-Ouartett spielte. Den vier Herren muß für die Ausführung uneingeschränktes Lob ausgesprochen werden.
Berliner Börse.
«Berlin, 4. Nov. (WTB. Funkspruch.) Geschäfts- los und abwartend sind auch die Tendenzen des heutigen Frühverkehrs. Der schwankende Verlauf der gestrigen Neuyorker Börse konnte keine Anregung bieten, und sonst waren Momente nicht vorhanden. Am Devisenmarkt nannte man London gegen Paris 123,78, London gegen Mailand 92,79, London gegen Spanien 43,50, London gegen Kabel 4,8565 zu 4 8568 London gegen Berlin 20,3890, Kabel gegen Berlin 4,198250.
Wasser abaelassen werden mußte. Das sei ihm ungewöhnlich erfd>iencn. Der Motor der hinteren Gondel sei zwischen 21 und 23 Uhr gestoppt worden. Die englischen Zeugen bestätigten übereinstimmend, daß das Luftschiff sich zweimal mit bet Nase senkte, ehe es den Grund berührte. Die Vernehmung der französischen Zeugen, insbesondere des Wilddiebes Nabouille hatte mehr Zuhörer angelockt als gewöhnlich. Ihren Aussagen zufolge befand sich das Luftschiff über Beauvais schon in Schwieri gierten. Man konnte die Senkung der Nase einwandfrei beobachten. Nabouille hat dreiExplosionen gesehen, woraus das Luftschiff in hellen Flammen aufging. Er selbst ist durch die Erschütterungen zu Boden geworfen worden.
Schwere Sturm- und Regenschaden in Frankreich.
Der schwere Sturm, der seit 24 Stunden über Paris und die nordfranzösischen Provinzen hin- braust, hat am Sonntag in der Hauptstadt einen Toten und einen Schwerverletzten gefordert. In allen Teilen der Stadt ist die Feuerwehr eifrig da- mit beschäftigt, eingestürzte Schornsteine, Mauern und Gerüste fortzuschaffen. Im Bois de Boulogne wurden Hunderte von Bäumen entwurzelt. Die ununterbrochenen Regenfälle haben zur Verstopfung zahlreicher Abflußkanäle geführt, wodurch verschiedentlich Ueberschwemmungen von Kellern hervor- gerufen wurden. Auch an der Küste hat der Sturm große Schäden angerichtet. In Boulogne für Mer traf ein englischer Personendampfer mit schweren Beschädigungen am Heck ein. Einem anderen englischen Dampfer wurde bei der Ueberfafjrt über den Kanal die Kommandobrücke fortgerissen.
Untergang eines Fischdampfers.
Am Sonntaamorgen gegen 5 Uhr wurde der von einer Fangreise von Island zurückkehrende Fischdampfer „Langeoog" der Reederei Otto Beucker» Wesermünde in der Nordsee von einem Dampfer gerammt und zum Sinken gebracht, und zwar, wie jetzt feststeht, von dem auf der Aus- reise befindlichen Dampfer „Wahehe" der Woer- mann-ßinle. Gerettet sind sechs Personen, die in Rotterdam gelandet sind. Ertrunken sind der Kapitän, der 1. und 2. Maschinist, der 2. Steuermann, der Koch und ein Matrose.
Allerseelenfeier an den deutschen Soldatengräbern In Belgrad.
Auf bem Heldenfriedhof in Koschutnjak bei Belgrad fand eine Gedenkfeier für die gefallenen deutschen Soldaten statt. Der deutsche Gesandte von Hassel gedachte des OpfertodeS der deutschen Soloaten, der trotz des schweren Leidens, das das deutsche Volk getroffen habe, nur ein Ansporn zum Wiederausstteg sein werde. Gr dankte sodann dem Krieasrninisterium und Außenministerium, sowie den Vertretern der ehemaligen Bundesgenossen Deutschlands für ihre Teilnahme an der Feier. Einen besonderen Dank stattete der Gesandte dem König ab, der den Bergfriedhof besucht und lange Zeit an den deutschen Gräbern geweilt hatte. Eine Militärkapelle intonierte sodann das Lied „Ich hatt' einen Kameraden", worauf die Niederlegung der Kränze erfolgte. Die kirchlichen Zeremonien wurden durch einen evangelischen, einen katholischen und einen orthodoxen Priester vorgenommen. Der Besuch des Königs Alexander auf dem deutschen Kriegerfriedhof hat in Belgrad großes Aufsehen erregt.
Richard Strauß in Brüssel.
Richard Strauß dirigierte im ausverkauften großen Saale des Palais des beaux arts eine Auf- führuna eigner Werke. Das Brüsseler Philharmonische Orchester brachte unter seiner Leitung „Tod und Verklärung", „Don Quichotte", das Finale aus dem Rosenkavalier und „Till Eulenspiegel" in vollendeter Weise zu Gehör. Der deutsche Künstler wurde stürmisch gefeiert und unzählige Male hervorgerufen. In der Pause baten der König und die Königin Richard Strauß in ihre Loge, um ihre Bewunderung für seine Werke zum Ausdruck zu bringen.
Ankunft des neuen deutschen Botschafters In Landon.
vom Verein für christlich« Musik und vom Wartburg, verein, eine Reformationsfeier statt. Der Abend war sehr gut besucht und nahm einen erhebenden und würdigen Verlauf. Die Orgel leitete mit Präludium und Fuge von Bach die Veranstaltung ein. Der Kirchenchor des Kirchengesangvereins unter Leitung von Lehrer Lindenstruth fang ein geistliches Lied und der Bläserchor erfreute die Zuhörer mit dem Lied „Ein feste Burg" in der Vertonung von Ioh. Seb. Bach. Dem gemeinsam aesunaenen Luther- lieb folgte der Vortrag des Professors O. Or. Schuman n. In überaus ernster und tiefschürfender Weise sprach der Redner über den „Sinn des Bekenntnisses" und entwickelte eine Reihe Gedanken, die, weit entfernt von allem Alltäglichen, die Zuhörer zu gespanntester Ausmerksamkeit veranlaßten. Ein Lied, abwechselnd vom Kirchenchor und der Gemeinde gelungen, eine Darbietung des Bläserchors, das von der Gemeinde stehend gelungene Lied „Erhalt uns Herr" und die Fuge In B-Dur von Ioh. Seb. Bach beschlossen die eindrucksvolle Feierstunde.
einer Explosion in der Luftstube aus, dagegen bleibt die Möglichkeit einer Explosion, die ihren Grund in Echneiderarbciten oder anderen Llrsachen hat, bestehen. Unter Tage sind die Feststellungen, soweit die Grubenbaue zugänglich sind, inzwischen obgeschlo len worden. Die Alög- lichkeit einer Entzündung von Schlagwettern durch Tiefarbeiten erscheint nach den bisherigen Feststellungen ausgeschlossen. In den Ab- baubetricbcn und den unmittelbar anschließenden Abbaustrecken haben sich keine Merk- male einer Explosion ergeben, die darauf schließen ließen, daß sich hier etwas ereignet hat.
Ein Liebespaar vom Auto überfahren.
Auf der Chaussee von Rostocknach ß aag e (Mecklenburg) ereignete sich ein Unglück, dem zwei Menschen zum Opfer fielen. Ein von Rostock kommendes Auto üb er fuhr in der Nähe d e s D o r • fes Kessin zwei Personen, anscheinend ein Liebespaar, dos auf der Chaussee promenierte und das Auto nicht bemerkte. Beide waren auf der Stelle tot. Der Autoführer versuchte, unerkannt zu entkommen, wurde aber von der Gendarmerie in Laage g e ft e 111. Es handelt sich um ein Malchiner Auto.
3n einer „Nußschale" über den Atlantik.
Aus Michigan sind vier Männer in Halifax (Neu- Schottland) eingetroffen, die in einem zehn Meter langen Motorboot über den Atlantischen Ozean nach Deutschland zu fahren beabsichtigen. Sie nehmen bereits die für ihr waghalsiges Unternehmen erforderlichen Vorräte an Bord.
Frl. Marie Eckhardt begleitete am Flügel die Lieder und die beiden Cello-Soli mit seiner und verständnisvoller Anpassung an den Solisten.
Bei allen Darbietungen gab es verdientermaßen reichlichen Beifall.
Gießener Wochcnmarktpreise.
Es kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter das Psd. von 1.30 Mk. an, Butter 150 bis 160, Matte 30-35, Pf. das Pfund, Käse 10 Stück 60—140 Pf., Eier 16 Ps. das Stück: Wirsing 8-10, Weißkraut 5-6, Notkraut 8—10, Gelbe Nüben 8—10, Note Rüben 10, Spinat 15—20, Unter-Kohlrabi 5-6, Rosenkohl 30-35, Feld- falat 80—100, Tomaten 50—70, Zwiebeln 10—12, Meerrettich 30—60, Schwarzwurzeln 40—60, Kürbis 8-10, Kartoffeln 3,5-4, Aepfel 25-50, Bir- nen 15-40, Dörrobst 30-35. Honig 40-50, Nüsse 40—60, Suppenhühner 100—110, Gänse 100 bis 110, Junge Hähne 100-110 Pf. das Pfund: Tauben 50—70, Blumenkohl 30—70, Salatgurken 20-30, Endivien 10—15, Ober-Kohlrabi 6—10, Lauch 5—10, Rettich 10—15, Sellerie 10—50, Salat 10—15 Ps. das Stück: Radieschen 10—15 Pf. das Bund, Kartoffeln 2,20—2,50, Weißkraut 3,00, Wirsing 4,00, Rotkraut 5,00 Mk. p. Ztr.
Bornotizcn.
— lagestalenberfür Dienstag. Stabt» theater: „Ein idealer Gatte", 20 bis 22.15 Uhr. — Gesellschaft für Erd. und Völkerkunde: Lichtbilder» vertrag („Ergebnisse einer Forschungsreise zur Aufklärung der erythräischen Kultur"), 20.15 Uhr, in der Neuen Aula der Universität. — Volkshochschule: Vortrag über das Thema „Kameradschaftsehe?", 20 Uhr, Universität, Hörsaal 45. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Unter den Dächern von Paris". — Astoria-Licktspiele: „Achtung! Falschmünzer!" und „Der Geisterzug".
— Aus d e m Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute abend 20 Uhr einmaliges Gastspiel Harry Liedtkes mit seinem Berliner Ensemble in Oskar Wildes Schauspiel „Ein idealer Gatte". Morgen geht unter der Spielleitung von Karl Volck ein Lustspiel von Frank und Hirschfeld erstmalig in Gießen über die Bretter: „Geschäft mit Amerika". Das Lustspiel hat bereits große Erfolge gehabt. Beide Autoren sind auch den Gießener Theaterbesuchern nicht unbekannt. Paul Frank mit seinem „Grand Hotel" und Ludwig Hirschfeld mit „Die Frau, die jeder sucht".
** Instandsetzung von Promenaden» wegen. Der vom Amtsgericht in der Ostanlage durch die sogenannten Gänswiesen nach dem Philo» sophenwald führende Promenadenweg wurde in den letzten Tagen durch einen Teerbelag und Be» streuen mit gesiebtem Kies neu hergerichtet, so daß man jetzt auch bei ungünstigen Witterungsverhält» nissen trockenen Fußes den Weg bis zur Wieseck» brücke passieren kann. Wünschenswert ist es, daß der restliche Teil des Weges von der Brücke bis zum Philosophenwald in der gleichen Weise befestigt wird. Die Zahl der Erholungsuchenden, die täglich diesen Weg benutzen, ist auch in der vor» geschrittenen Jahreszeit noch beträchtlich.
Orfontenfos.® nerttf. »niro eedeeiti» woitig. G veor<»r »Reocn # Schnee A Graupein «Kettel K Gc/Uter ©windstille. »Ck seh, leichter Oil ^5 massige'"Sodsudwesi Q sturmischei nordwesl Ole Pfeile fliegen mit dem winde Oie Beiden Stationen stenenden Zat» len getten die Temperatur an. Oie Linien veromden Orte mit gleichens auf neertsniVeau umgerechneten Luftdruck
Wettervoraussage.
Das umfangreiche Tiefdruckgebiet verlagert sich unter Abflachung in nordöstlicher Richtung über Skandinavien. An der Rückseite drängt sich immer noch kühle Luft nach dem Festlande vor, unter deren Einfluß gelegentlich Schauer auftreten, wenn auch die Wetterlage sich mehr und mehr beruhigt.
Aussichten für Mittwoch: Teils wolkig, teils aufheitcrnd, Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht fich verschiebend, vereinzelt noch Schauer.
Aussichten für Donnerstag: Weitere Beruhigung der Wetterlage.
Lufttemperaturen am 3. November: mittags 9,7 Grad Celsius^ abends 7,3 Grad: am 4. November: morgens 6 Grad. Maximum 11,3 Grad, Minimum 5,9 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. November: abends 8,2 Grad: am 4. November: morgens 7,2 Grad Celsius. — Niederschläge 0,7 mm. — Sonnenscheindauer VA Stunden.
$0^1
Kli
0
1510
Ilö
10
0:
Ul
rteml
[0
’arü
tour
'fhont Sei
i 6 \ hÖiLO! äs»
Jan YHen
"5# < -^51
der Arbeit uJbrdaesteiaeri(
Fragen Sie den clektro-Lichtfachmann, wie er Ihre Lichtanlage verbessern kann.
Das Licht erleichtert jede Arbeit. Gutes Licht hält zur Sauberkeit an. Der beste Helfer bei der Hausarbeit ist das Licht. Reichliches und gutes Licht ist der beste Diener des Menschen.


