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18.

sehr

-Aus der 4. Runde des internationalen Turniers

53.

5. Lb4xc3-H

Sf6-e4

6.

Problems Nr. 255.

Capa»

6 .... dxc, was

als

Karlsbader Turnier 1929

richtige Lösung zum Problem Rr. 255:

Eine

14. c7-c5!

IZ Groß-Rechtenbach, 2. April. In

der

ne

3.

4.

Lf8-b4 67-65

27.

28.

29.

30.

31.

To 5x63 Thl-dl T61X63 T63-b3 Tb3xb7

Te6Xe3-f- DC6X65 Te3-63 C4X63 S66c4

vor. we­

tz. Se4 - f6 10. 1)68x65 11. D65-66 12. Sc6xe5 13. 0-0 '

Schwarz.

6 e

17. Se5xc4

18. Tf8-e8

TaD8! mit überzeu-

19. Te8-e6

20. Sf6-e4H-!

29. Sc4xb2

30. Sb2-c4

31. Sc4xa3

32. a7-a5 -

33. a5a4

34. Sa3-c2

35. a4-a3

36. a3-a2

37. Ta8xa24-

38. Kf8-g8

39. Kf8-e7

40. h7-h6

41. Ke7e6

42. Ke6-f5

43. Ta2-a4

44. Ta4-c4

45. Tc4c6

46. Kf5-e5

47. Tc6-c2

48. Tc262

49. Ke564

50. K64-e3

51. T62-65

52. Td5f5!

21. . ..

22. Df5-d3

23. Lclxe3

24. D63-65

25. Kel-f2

26. T61x65

17. . ..

18. L62-C1 Stärker war hier

gendem Stellungsvorteil.

19. Kelf2

20. Sgl-h3 :

21. Kf2-el

Sxg7 so Txf4. 54. Se6,

53. Tf5-f6

54. Tf6 f7

55. Ke3-e4

56. Ke4-64

57. K64-e5

21. Se4-66

22. Sc4xe3

23. c5-c4

Weih: 3 Steine. K64; Dc3; Tg7.

Schwarz: 3 Steine. Kh3; T61; L63.

Eine prachtvolle Miniaturausgabe mit hübschen Mattbildern.

Partie Nr. 184.

Sg5xe4 2. Sg4 - e3 matt.

K65xe4 2. Sg4 - f6 matt, beliebig 2. Sg4 - f6 matt.

53. Kg3-g4. Wenn Tf6. 55. Sc5, Tf5 usw. 53. Kg3-g4 54. f4-f5

55. g2-g3

56. Se6-c5+

57. Sc5-b3+

Weih gab auf.

Lösung des

Alle für die Redaktion bestimmten Mit­teilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 259.

Don G. Thoren.

(1. Preis im Turnier d. Svenska Dagbl. 1929.)

lehrcrin an der Anstalt. Der Religionsunter­richt wird von den beiden evangelischen und dem katholischem Geistlichen von hier erteilt. Bei sehr reichlicher Folge von musikalischen, gesang­lichen und deklamatorischen Dorträgen der Schü- ler, sowie bei der Ausführung von ergötzlichen Theaterstückchen ernteten die jungen Künstler und Künstlerinnen außerordentlichen Beifall. Für alle diese Darbietungen sprach Bürgermeister Rull- mann im Ramen der Gäste den Lehrern und Schülern herzlichen Dank mit dem Wunsche aus. daß die Realschule Ridda in ihrem prächtigen neuen Heim immer mehr wachsen, blühen und gedeihen möge.

Kreis Schotten.

1. 62-64

2. c2-c4

3. Sblc3

4. Dd 1 - c2

5. a2a3

6. Dc2xc3 Weitaus besser.

winn.

9.....

10. c4xd5

11. Lfl -c4

12. 64xe5

13. Lei-62

14. L62-b4? Besser Lc2 14. . . .

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orb ach.

Rach dem Qualitätsgewinn erledigt der Welt­meister das Endspiel in seiner gewohnten exakten Weise.

38. Kf2-g3

39. h2 h4

40. S66-e4

41. Se4 - f2

42. 812-63

43. S63-f4

44. Sf463

45. S63f2

46. Sf2-h3

47. h4-h5

48. Sh3-f4

49. Sf4-h3

50. Sh3-f4

51. Sf4-e6

52. f3f4

Der Gewinnzugl

Oderheffen.

Landkreis Gießen.

L oltar, 2. April. Eine Gemeinde ­ratssitzung fand gestern nachmittag statt. Sämtliche Gemeindevertreter waren erschienen: ferner waren anwesend Regierungsbaurat Steinbach und Kulturbauinspektor Friedel vom Kulturvauamt Gießen. Auf der Tagesord­nung stand die Vergebung der Kanali­sationsarbeiten. Reg.-Baurat Stein­bach legte an Hand von Plänen die geplante Entwässerungsanlage dar und gab anschließend die eingegangenen Angebote bekannt. Bei Los 1: Rohrlieferung, war Bauunternehmer Heinrich Deibel (Lollar) mit 46 670,39 Mark Wenigst- sordernder. Bei Los 2: Erdarbeiter!, zeigten die Angebote der beiden ortsansässigen Firmen Hch. Deibel und 3ost L e m m e r nur geringe Ab­weichung (5455 000 Mark). Rach längerer Aus- svrache und nachdem noch die Einbeziehung der Steinstrahe und der unteren Hauptstraße, von der Lumdabrücke bis zum Dorfausgang in Rich­tung Gießen, beschlossen war (damit ist die Ka­nalisation für das gesamte Dorf gesichert), kam folgender Beschluß zustande:Vergeben wird: an die Firma Heinrich Deibel die Rohr- lieferung zum Angebotspreis für Los 1 und von Los 2, sämtliche Hausanschlüsse, sowie die Rohrleitung in der Daubringer Straße, dazu die nachträglich beschlossenen Anlagen in der Steinstraße und der unteren Hauptstraße zu den gleichen Einheitspreisen, an die Firma 3 o ft Lemmer die Arbeiten von Los 2 nach Abtren-

Don 3. Kotre.

1. Dh6-h2!, Sf3xh2 2. Te4-64 matt.

y. Schotten, 1. April. Die Anlagen am Bahnhof, am Eingang zur Stadt, sind wesentlich verschönert worden und werden noch I weiter verbessert. Ein Ausschuß von mehreren Bürgern hatte sich gebildet und durch freiwil­lige Sammlung eine Geldspende von etwa 1000 Mark zujammengebracht. Aus diesen Mit­teln wurde ein schöner Raturbrunnen mit emporspringendem Wasser in den An­lagen errichtet. Verschiedene Felsgrotten und Waldbäume verschönen die Anlage. Am Sams­tagabend wurden die Anlagen und der Brunnen durch den Vorsitzenden des Ausschusses, Karl Weih, der trotz seines hohen Alters von 80 Jahren noch sehr rührig für seine Heimat­stadt sorgt, dem Bürgermeister übergeben, der die Anlagen und den Brunnen mit einer trefflichen Ansprache in den Schutz der Stadt ! nahm. Die Anlagen waren elektrisch bunt be­leuchtet. der Musikverein wirkte mit. Auch unser! oberhessischer Heimatdichter GeorgHeß, Leih­gestern, war erschienen und trug ein besonders dafür verfaßtes, sehr humorvolles Gedicht ' Der Stadteingang ist durch diese Neuerung

Weiß.

Weih zieht und setzt in drei Zügen matt.

sentlich schöner geworden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

24.

25.

26.

27.

28.

16. Lxc5 an Sxc4! usw.

16. Lb4-d2 16. Lc8-f5!

17. Dc2Xf5 ,, 4 ,

Aus 17. LXf?+ folgt Txf7 18. Dxf5, 8fg4! usw.

Ministerium glaube, daß es der Landwirtschaft am besten gehe, wenn es auch den anderen Volksschichten gut geht.

Generaldirektor Dr. Hammann erstattete den umfangreichen Tätigkeiisb^icht der Kammer. Er dankte dem hessisch en Backer- aetoerbe und den anderen mttarbcüenden Stellen für den vermehrten Äon f um an Roggenbrot. Notwendig fet aber noch eine weitere Angleichung an den Roggei^reis, der um 25 Prozent gesunken sei, wahrend sich der Brot­preis nur um 5 Prozent gesenkt habe. Bei den 95 von der Kammer untersuchten Betrieben hätten vier Fünftel aller Betriebe aus dem land­wirtschaftlichen Einkommen die Wrrckchastsun- kosten und den aufs äußerste eingeschränkten Pri- vatverbrauch nicht decken können. 3m Durch­schnitt der 95 Betriebe habe eine V e rmo ° qensabnahme von 129 M k. 1 e H ektar stattgefunden: die Schuldzinsen je Hektar land­wirtschaftlich genutzter Fläche betragen zwischen 20 und 70 Mk. Die vorbildlichen landwirtschaft­lichen Haushaltungsschulen seien .lnAesondere auch für Töchter des nichtlandwirtschaftlichen Bürgerstandes äußerst nutzbringend.

Die Aussprache zum Voranschlag.

In der Aussprache wurde verlangt, daß die Land­wirtschaft im besetzten Gebiet bei dem geplanten Westprogramm unter allen Umständen berücksich­tigt und ihr das von der Besatzung beschlagnahmte Gelände wieder zurückgegeben wird

Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes wurden debattelos genehmigt. Eine Aenderung der Jungviehweideii- Satzung wurde gebilligt, ebenso der Ankauf eines Rebzuchtgeländes bei Bensheim. In den Deutschen Landwirtschaftsrat wurde Landtagsabgeordneter Glaser, in den Landeseisenbahnrat G r u n e = wald (Harreshausen) gewählt.

In der Nachmittagssitzung wurden verschiedene Ersatzwahlen oorgenommen. Der 23oran = schlag für 1930 hält sich etwa im Nahmen des Vorjahres, die ammerbeiträge sind nicht erhöht worden. Die T a g e g e ld e r der Karnmer- mitglieder und Sachverständigen wurden herab­gesetzt. In einer Entjchlietzung wurde die von anderer Seite angeregte Streichung der Staatszu­schüsse an die Landwirtschaftskammer als eine un­gerechtfertigte und schwere Schädigung bezeichnet und an Regierung und Landtag das dringende Er­suchen gerichtet, keine Herabsetzung der Zuschüsse

Amtssatzung, nach welcher der B ü r g c r m e i ft e r bei der Ausstellung der Haushalts»

zu San Remo, älnregelmähig. Weih: Dr. Didmar. Schwarz: Dr. Aljechin.

1. Sg8-F6 2. c7-e6

32. Sh3-g5

33. Sg5xf7

34. Sf7-d6

35 Tb7-b2

36. Tb2xc2

37. Tc2>-a2

6ine GntWießung an die Regierung.

In einer ausführlichen Entschließung wird zur Behebung der landwirtschaftlichen Notlage von der Reichs- und Landesregierung u. a. gefordert: Es muß ein ausreichender Schutz der einheimischen landwirtschaftlichen Erzeugung Gegenüber dem Ausland durch einen

lückenlosen Zollschuh

ffesä)asfen werden, und es sind Maßnahmen zu tref­fen. die eine Beeinträchtigung der Auswirkung der Vereinbarten Zollsätze verhindern. Dieser Zolls6)utz hätte sich insbesondere zu erstrecken auf Getreide, Bich, Mild), milchwirtschaftliche und sonstige tie­rische Erzeugnisse, Gemüse, Obst und Wein. Bei den Verhandlungen über Handelsverträge darf keinerlei Bindung eingegangen werden, die es unmöglich macht, jederzeit geeignete Maßnahmen zum Schutze der-einheimischen Erzeugung zu treffen.

Die Reichsregierung ist zu ermächtigen, jeder- zeit zollpolitische und damit in Verbindung stehende wirksame wirtschaftliche Maßnahmen zu treffen, wenn die Entwicklung der Markt­lage dies erfordert.

Die Finanzwirtschaft des Reiches ist durch geeignete Steuergesetze zu sichern, aber bei der notwendigen Steuerreform sind die Steuerlasten der Landwirt- fd)aft, namentlich die Realsteuern, auf ein tragbares Maß herabzusetzen. Bei aller Anerkennung der Not­wendigkeit sozialer Einrichtungen dürfen die sozia­len Lasten nicht durch ständige Erweiterung der Leistungen eine Erhöhung erfahren, sondern müssen der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft angepaßt wer­den. Es müssen Maßnahmen zur Steigerung des Verbrauchs inländischer Erzeug- n ine der Industrie und Landwirtschaft getroffen werden.

Mit Dankesworten an die Erschienenen schloß Präsident Hensel dann die Versammlung.

8. e2-e3

8. Sf3 hätte 8. .. c5l, 9. d-.c5, Lfö zur tfolgc, mit sehr gutem Spiele.

8 . 8. e6-e5

9. f2-f3?

Dies schwächt die weiße Königsstellung arg. Weiß sollte jetzt wohl oder übel 9. Sf3 spielen. Nicht ersprießlich war jetzt auch 9. cXd wegen Dxd5 10. Lc4, Da5-L 11. b4, S/b4 12. D; e4, Sc2 tf- 13. Ke2 (13. Kdl?, Sxal, drohend Da4-f- usw.)

13... Del+! 14. Kf3 (Kd3), Sxal 15. Dxe5+, Le6! 16. Lxe6, 00 und Schwarz steht auf Ge-

Gemeinsinnes hat die Schule eine hohe und dankbare Aufgabe. Zwischendurch wurden gemein» sam Volkslieder gesungen und Gedichte unseres hei­mischen Dialektdichters H. Bastian vorgetragen. Gemeinsames Kaffeetrinken, das fick) anschloß, brachte den rechten Plauderton. Eltern und Kindern wird eine solche Schulaufnahmc- und -entlassung, die doch Marksteine auf dem Lebensweg des Kindes find, in dauernder Erinnerung bleiben.

* Launsbach, 3. April. Dieser Tage fand hier unter Leitung unserer Handarbeitslehrerin, Frau Schmidt, eine wohlgelungene Hand- arbeitsausstellung hiesiger Volks - s ch ü l e r i n n e n statt, die den Eltern einen wert­vollen Einblick in das Schaffen der Kinder in die­sem Llnterrichtsfache bot.

Kreis Biedenkopf.

* Gladenbach, 30. März. Hier fand eine aut besuchte öffentliche Versammlung der Volksnational. Reichsvereinigung statt. Studienrat Dr. Gebhardt und Turn­lehrer Paul aus Gießen sprachen über die Ziele dieser Bewegung, die bereits in vielen Orten des Kreises festen Fuß gefaßt hat. Die Ausführungen der Redner fanden allgemeine Zustimmung. Es ist daher schon für die nächst« Zeit mit der Gründung einer Ortsgruppe zu rechnen. _______________

blanca gegen Euwe im spielte und in Verluststellung geriet.

7. Dc3-c2 7. Sb8-c6

Leiden Sie an Sluhlverstopsung? Dann schaffen Sie rechtzeitig Abhilfe und unter­schätzen Sie die Folgen ungenügenden Stuhl­ganges nicht! Häufig ruft die Verstopfung nur Beschwerden allgemeiner Natur wie Unbehagen, Verstimmung. Mattigkeit, Gereiztheit und Kopf­schmerzen hervor, doch kann sie auch weit unan­genehmere Erscheinungen und sogar ernsthafte Erkrankungen verursachen. Deshalb gebrauten Sie am zweckmäßigsten nach dem Urteil zahl­reicher Aerzte und erster medizinischer Autori­täten zur Beseitigung der Stuhlträgheit ein un­schädliches pflanzliches Abführmittel, wie es die weltbekannten Apotheker Richard Brandts Schweizerpillen sind. Diese bestehen ausschließ­lich aus pflanzlichen Auszügen und Stoffen und enthalten keine scharfen chemischen Bestandteile. Sie regen die trage gewordenen DerdauungL- organe zu erhöhter Tätigkeit an, beseitigen die Verstopfung und regeln den Stuhlgang zuver- Mig mrd schmerzlos.

nung der Hausanschlusse und der Hauptrohr- leitung in der Daubringer Straße." Die Firme» I erklärten sich mit dem Beschluß einverstanden Die weiteren Vorarbeiten sollen so gefordert j werden, daß mit den Aufbrucharbeiten alsbald I nach Ostern begonnen werden kann. Die Kosten für die Hausanschlüsse, von der Rohrleitung bis zur Hausmauer, die mit zur Vergebung ge­langten, haben die Grundstücksbesitzer zu tragen bzw. an die Gemeinde zu erstatten. Wegen der I Verschiedenartigkeit der Verhältnisse soll hierfür [ ein Durchschnittsbetrag errechnet werden.

L Hausen, 2. April. Eine erhebende Feier­stunde konnten die beiden Gemeinden Hausen und Garbenteich am vergangenen Sonntag erleben. 3n der Kirche zu Hausen fand am Nach­mittag und in der Kirche zu Garbenteich am Abend eine kirchenmusikalifchePassi- o n s f e i e r statt, veranstaltet von dem Verein für christliche Musik in Gießen. Der Feier lag ein mit gutem Geschmack ausgewahltes Programm zu Grunde. Frl. von der Heydt erfreute in ihren Liedern durch den Wohllaut ihrer feingeschulten Stimme. Herr Nebeling | erwies sich als echter Künstler auf der Orgel, I und Herr Nieder gall führte fidjer und ver­ständnisvoll die stattliche Schar seiner Blaser, | deren Können anerkannt werden muß. Selten wird auf so uneigennützige Weise gute Kirchen­musik von der Stadt auf das Dorf getragen; um so dankbarer ist es zu begrüßen, daß der Verein für christliche Musik sich so selbstlos in den Dienst der guten Sache stellt. 3n Anbetracht seiner künstlerischen Leistilngen und der Llneigennützig- keit, mit der er seine hohen Ziele verfolgt, ist dem Verein zu wünschen, daß er allseits recht viele und tatkräftige älnterstützung findet, damit er sich noch weiter ausbauen und noch viel im Segen wirken kann. Denn was der Verein bis­her geleistet, läßt noch recht viel von ihm er­hoffen.

* Neuhof bei Leihgestern, 3. April. Am nächsten Sonntag, 6. April, feiert Frau Marie Gremm Wwe. ihren achtzigsten Geburtstag im Kreise ihrer Verwandten. Sie erfreut sich noch einer außergewöhnlichen geisti­gen und körperlichen Frische und nimmt noch lebhaften Anteil an den Tagesgesprächen. 3hr Mann starb schon früh und hinterließ sie mit sieben Kindern. Mit ihren Kindern beglückwün­schen sie am nächsten Sonntag 33 Enkel und zwei .Urcnfel. M

? © r ü n i n g c n , 3. April. Die beiden Klassen der hiesigen Volksschule unternahmen am Montag Ausslüge, die durch herrliches Wetter begünstigt wurdeii. Die Oberklasse stattete Ra u- 6 c im einen Besuch ab, während die Anterklasse M u n z e n b e r g aufsuchte.

Marie Kretschmar, Gießen.

Lösung des Endspiels Nr. 83.

Don 5. Kötter.

1. »5 g6!, H7xg6 2. Sf8d7l, a4-a3 3. 867 -bS'!, a3-a2 4. Sb8-c6, g6-g5 (4......alD

5. 864 matt) 5. H4-h5, g5xf4 6. h3-h4, Kf5-e6 7 Sc6 - d4+, Ke6 - f7 8. 864 - e2 und gewinnt. Sehr fein.

Darmstadt siegt in den Bezirkswettkämpfen.

Die Bezirkswettkänrpfe um den bronzenen WanderpreisHessenpferd" sind nach Entschei­dung der letzten Hängepartien beendet. Das Er­gebnis ist folgendes: Schachklub Darnistadt gegen Mainzer Schachverein 51/2:2/2; Schachklub Darm­stadt gegen Schachklub Gießen 4Vr:3Vr! Schach- klub Darmstadt gegen Offenbacher Schachgesell­schaft 5:3; Schachklub Gießen gegen Offenbacher Schachgesellschaft Offenbacher Schach-

gesellschaft gegen Mainzer Schachverein 5V-:2Vs: Schachrlub Gießen gegen Mainzer Schachverem 4-4 Somit hat Darmstadt zum zweiten Male den 'Wanderpreis mit 15 Punkten errungen; es folgen Gießen und Offenbach mit je 12 Punk­ten, Mainz mit 9 Punkten.

pläne, sowie bei dem Kassen- und Rechnungs­wesen der einzelnen Gemeinden mitwirkt, wurde mit Stimmenmehrheit für das Rechnungsjahr 1930 verlängert. Als Leiter der Wanderbucherei des Amtes Rechtenbad) wurde Hauptlehrer Kult (Münchholzhausen) und als Mitglied der Bucher- auswahlkommission Lehrer Gerhards (Groß- Rechtenbach) gewählt. In beiden Fällen handelt es fid) um Ersatzwahlen für den ausgeschiedenen Lehrer Drescher in Hochelheim (jetzt Konrektor in Krof­dorf). Von einem Rundschreiben der Provinzial- Feuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz, betr. Versicherung der Gemeindewaldun­gen, wurde der Amtsversammlung Kenntnis ge­geben. Die Versammlung beschloß, von der Anstalt ein unverbindliches Angebot einzuholen. Der An­trag der Freiwillig en Sanitälskolonnc des Amtes Rechtenbach auf Bewilligung einer Bei- Hilfe zur Beschaffung von Dienstmützen wurde bis zur Beratung des Amtshaushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1930 zurückgestellt.

r. p. Odenhausen (Lahn), 2. April. Die hie­sige Volksschule veranstaltete einen Eltern­abend in Form einer Schulentl ass ungs ° und aufnah mefeier. Nahezu alle Eltern der Schulkinder waren erschienen, um sich an den Dar­bietungen ihrer Kinder zu erfreuen. Abichicdslieder, dramatische Szenen und Gedichte, abwechselnd vor- getragen von den Scheidenden und den Bleiben­den lösten eine weihevolle Abschiedvstimmung aus, die ihren Höhepunkt erreichte, als der Lehrer herz­liche Abschieds, und Geleitsworte an die Scheidern den richtete. Der zweite Teil des Abends widmete sich den Schulneulingen. In einer Ansprache des aufnehmenden Lehrers wurden die Eltern der Schulneulinge in der Schulgemeinde herzlich be­grüßt. Er legte dar, wie Eltern und Lehrer an einer gemeinsamen großen Erziehungsaufgabe wir­ken; deshalb sei es erforberlid), daß sie zusammen- stehen, um durch gegenseitige Unterstützung und Er­gänzung dem Wohle des Kindes zu dienen. Diesem Zusammenschluß solle auch dieser Abend dienen. In unfern Dörfern klaffen heute tiefe Abgründe, her- Dorgerufen durch politische Gegensätze. Solche Elternaoende helfen Brücken schlagen über diese Ab- gründe. Bei feiner anderen Gelegenheit finden sich heute noch in unseren Dörfern die Bewohner zu gemeinsamen Feiern ein. Es muß daher jeden Freund dörflichen Friedens freuen, wenn er ein­mal zu solchen Schulfeiern alle zusammen sieht. Ge­rade hierin, in der Pslege dieses dörfliches

Am besten, denn auf Kfl oder gl folgt T66 mit Stellungsvorteil.

zuzugestehen.

gn der sehr ausgedehnten Aussprache wurden erhebliche B e'd e n k e n gegen die Auf­hebung des Landesgestüts geäußert. Ge­fordert wurde, daß die G r o ß k r a f t l a st w a g e n .

verstärkt zu den Straßenunterhaltungs- &TCIO BttdlNgett.

kosten herangezogen werden sollen. Von Regie- Ridda, 3. April. Die hiesige Real-

rungsseite wurde dargelegt, daß die Regierung nicht schule veranstaltete am Sonntagnachmittag in die Absicht habe, das Landesgestüt vollkommen auf- öcr Turnhalle eine Schlußfeier des Schul» zulösen. Sie wolle nur durch die vorgesehene Umge- jahres, uie von Eltern und Angehörigen der ftaltung eine wirtschaftlichere Ausnutzung des Schüler und vielen Freunden der Anstalt außer- Hengstmaterials durch die Verlegung auf das Land ordentlich stark besucht war. Studiendirektor erreichen, wodurch auch den Pferdezuchtenden Land I Lauckhard begrüßte die Gäste und gab einen wirten viele Vorteile gebracht würden. Rückblick auf das nun zu Ende gehende Schul-

Schließlich wurde der Voranschlag der Land- fahr. Die Schule wurde von 107 Schülern be- wirtschaftskammer en bloc angenommen. sucht, 63 Knaben und 44 Mädchen. Aus Ridda

waren 42, aus anderen oberhessischen Orten 65 Schüler. 19 Unterfefunbaner werden die Anstalt verlassen. Für die Sexta sind 43 Schüler ange­meldet worden. Außer dem Direktor wirken noch drei Akademiker, ein Reallehrer, eine Schul­verwalterin und Hilfsweise eine Handarbeits-

Denn es würde jetzt folgen auf 15. Lxc5, Dxc5 16. Lxf7+, Txf7 17. Dxc5, 863+ usw.

15 .'aldl 15. Dd6-c6

wurde von Weih übersehen, denn es scheitert nun

jüngsten Sitzung der Amtsversammlung, die unter dem Vorsitze des Beigeordneten Krill statt- fand, führte zunächst Landrat M i ß (Wetzlar) die neugewählten Beigeordneten Krill (Groß-Rechten- bach) und E i s e n h a r d t (Niederkleen) in ihr Amt ein. Sodann wählte die Amtsversammlung einstim­mig den Amtsobersekretär Sänger als Protokoll­führer. lieber den Erlaß einer neuen Bau - Polizeigebührenordnung mit höheren Gebührensätzen sprach Landrat Miß, der den Standpunkt der Kreisverwaltung in dieser Sache darlegte. Nach einer längeren Aussprache, an der sich mehrere Amtsverordnete beteiligten, wurde die neue Baupolizeigebührenordnung mit Stimmen­mehrheit angenommen. Als Gemeinde- förftcr für die Gemeindeförsterstelle Nieder­kleen wurde der bisherige Verwalter dieser Stelle, Forstgehilfe Schweitzer zu Niederkleen, mit allen gegen eine Stimme gewählt. Die Bei­treibung der rückständigen Gemeinde­gefälle, soweit sie nicht unter das Verwaltungs- Zwangsverfahren fallen, soll, wie bisher, durch b:' Rechtsanwälte erfolgen. Die bereits bestehende

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