Ausgabe 
3.12.1930
 
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bah die Kleine mit einmal verschwand, unter dem Schreibtisch hindurchkrabbelte und nicht mehr ge­sehen, ja nicht einmal mehr gehört wurde.

Aber noch einigen Minuten berührte irgend etwas ganz leicht meinen Ann, und neben mir, dem bisher völlig Fremden, zum erstenmal in diesem Hauke sich befindenden Mann, stand das Kind: zwei große dunkle Augen sahen mich an, und über die Lippen kamen Worte, die mir Feinen Sinn vermitteln konnten (das Kinderenglisch ist für Ausländer begreiflicherweise unverständlich).

Wozu bedurfte es in dieser Situation über­haupt einer Erklärung! 3n dem dicken Kinder­fäustchen befand sich ein Brillenfutteral, und daß ich cs öffnen sollte, war völlig klar. Ich zeigte mich also des Vertrauens würdig, genoß beglückt den Wechsel im Mienenspiel des Kindes: Erwar­tung, Aeugicr, Freude und wieder gespannte Er­wartung, bis endlich die geöffnete Dose im Besitz der Finger, im Blickkceis der Kinderaugen war.

Hnb dann war meine Existenz für das Kind nicht mehr vorhanden; ich erschien ganz einfach ausgelöscht, obwohl das Mädchen sich gegen meine Knie lehnte. Vichts mehr war auf der Welt für dieses Kind, als das Gestänge der Brille; nichts als das Problem, die Schildpattstäbe herauszu­ziehen, wieder ins Futteral zurückzudrückm, her- auszuzieheir. Kein Priester kann mit mehr An­dacht eine heilige Handlung zelebrieren, als solch ein Blondkopf, der sich vollkommen auf seine kleine Beschäftigung konzentriert.

Ich bin oft und mit vielen Kindern spazieren­gegangen. Immer habe ich mich bemüht, die Aeußerungen der Triebe, die Entfaltung des Gemüts und das Lautwerden aller Regungen nicht zu stören. Solche Augenblicke gehören zu fon Kostbarkeiten des Lebens, und obwohl man sie mitten im Alltag finden kann, erheben und veglücken sie uns noch nach langer Zeit.

Ich ging einst mit einem fünfjährigen Knaben zum Zahnarzt, sah, wie er auf dem Weg mit seiner eigenen Angst kämpfte und dann so inter­essiert die Instrumente, den Zufluß des Wassers im Spülbecken, das Räderwerk des Stuhls und die Lichtanlage am Schaltbrett betrachtete, daß fein Inneres vor lauter Beschäftigung die Angst vergaß und das Entfernen zweier anormaler Milchzähne zur Nebensächlichkeit sich verkleinerte, die mit derHaltung eines Helden" überstanden wurde.

Möchten wir Erwachsenen daraus lernen und in derBeschäftigung" das Heilmittel für Schmerz und schwere Zeit erblicken.

Oberhessen.

Lanvkreis Gienen.

ck. Heuchelheim, 2. Dez. Der neugegründete Schützenoerein Heuchelheim hielt am Sams­tagabend in der Turnhalle seine jerfte General­versammlung ab. CJn den Vorstand wurden folgende Herren gewählt: 1. Vorsitzender: Gustav H o r e y s e k, Kaßierer: Fritz Kreiling, Schrift­führer: W. Lehr, Schießwart: Otto Bergen, als Beisitzer die Herren L e i b f r i e d, Ernst Christ und Ernst K r e i l i n g. Der Verein pflegt als Klein­kaliber-Schützenverein den Schießsport vorerst mit Zimmerstutzen, will aber so bald wie möglich zur Errichtung eines Schießstandes schreiten Dom Bei­tritt zu einem größeren Verband wurde vorläufig Abstand genommen.

* Alten-Buseck, 2. Dez. Dom 5 Dezember ob erhält unsere Gemeinde wieder eine Post- telle. Damit wird einem schon seit Jahren be- tchenden Bedürfnis der gesamten Bevölkerung citens der Reichspost Rechnung getragen. Der seit- herige Zustand der einmaligen täglichen Zustellung und der umständlichen Beförderung über Grohen- Buscck wurde besonders von der Geschäftswelt als eine große Benachteiligung empfunden. Dazu kam noch, daß die vielen, teils schwer gebrechlichen Ren­tenempfänger darauf angewiesen waren, ihre monat­liche Rente in Großen-Buseck in Empfang zu neh­men, was für viele, besonders im Winter, sehr schwierig und umständlich war. Die neue Poststelle ist dem seitherigen Posthilfsstelleninhaber Wil­helm Rühl übertragen worden; die Post wird von Gießen aus täglich zweimal mittels Auto hier- her befördert. Soweit bekannt, werden die Post­sachen vormittags zugestellt, während sie im Be­darfsfälle nachmittags auf der Poststelle abgeholt werden können. Dabei sei darauf hingewiesen, daß die Gebühren für den Ortsverkehr nur für den Zu- stellbereich der Poststelle Gültigkeit haben und daß die neue Poststelle die BezeichnungAlten-Buseck, Gießen-Land" führt, was besonders zu beachten ist. Mit der bevorstehenden Neueinrichtung nehmen wir von der Postagentur Großen-Buseck gänzlich Abschied; wir wollen nicht versäumen, dem gesam­ten dort tätigen Personal öffentlich Dank für die stets zuvorkommende und freundliche Bedienung auszusprechen. Die Leitung der Agentur, die schon seit dem 30. September 1922 den Postoerkehr mit uns regelte, war stets ehrlich bestrebt, die aus der veralteten Methode sich ergebenden Härten und Schwierigkeiten in der zuvorkommendsten und loyal- ften Weise auf das Minimum zu beschränken. Aber auch die Postboten verdienen für ihr unverdrosse­nes und freundliches Entgegenkommen höchste An­erkennung. Trotzdem begrüßen wir die neue Post­stelle als einen nicht zu unterschätzenden verkehrs­technischen Fortschritt.

* Ettingsha usen, 2. Dez. Heute ereignete sich beim Holzfällen ein schwerer Hn- glückss all. Ein angeschlagener Daum fiel so unglücklich, daß er dem Julius Iox von hier das Bein zerschmetterte, so daß das Schienbein und das Wadenbein gebrochen ist. Dr R o t h von Lich legte den ersten Verband an, worauf der Verunglückte mit dem Sanitätsauto in die Gießener Klinik gebracht wurde.

Slrcie Schotten.

Laubach, 2. Dez. Bei der im gräflichen Revier Jägerhaus Dorgenommenen Treibjagd wurden zwei Stück Rotwild und ein Fuchs, im Revier Ruppertsburg ein Keiler zur Strecke ge­bracht.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 3. Dez. Ein ernster u n ° glück sfa l l ereignete sich am Sonntagnachmittag im nahen Angersbach. Der 9 Jahre alte Schü­ler Georg Koch weilte dort bei einem gleich­altrigen Schulkameraden im Nachbarhause und ent­deckte auf dem Nachttisch des Daters seines Freundes eine Drowningpistole, die geladen, aber zu­gleich auch gesichert war und nahm sie zur Hand. Sein Freund nahm ihm indessen die Pistole sofort wieder ab, schob sie in das Lederfutteral zurück, wobei sich aber die Pistole entsicherte und ein Schuß losging. Die Kugel drang dem Georg Koch in die B r u st und streifte die Lunge, so daß der schwerverletzte Knabe dem Lauterbacher Krankenhaus zugeführt werden mußte.

preuhen.

Kreis Wetzlar.

(D Krofdorf, 1. Dez. Am Samstagabend fand in der Gastwirtschaft Freund die Herbstver­sammlung der hiesigen Spar- und Kredit lasse statt. Vorstandsmitglied Lehrer Praß erstattete einen Bericht über die Rationali- fierungen im ländlichen Genossenschaftswesen des Derbandsgebietes, schilderte den neuen Einheitsver­band in seiner Dreigliederung (Ländlicher Genossen­schaftsverband Raiffeisen, Landwirtschaftliche Haupt­genossenschaft und Genossenschaftliche Zentralkasse) und die Zusammensetzung der Verwaltungs- und Aufsichtsorgane. Die Schlußausführungen gipfelten in der Aufforderung, dem Gedanken der Ver­schmelzung der beiden hiesigen Ge­nossenschaftskassen, die nun dem gleichen Verband angehören, in Zukunft näherzutreten. Dann verlas Rendant W a g n e r den Revisionsbericht über die Revision der Kasse. Nach einer Aussprache über

den Bericht wurde zur Ersatzwahl der satzungs- gemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder und Auf­sichtsratsmitglieder geschritten, deren Wiederwahl er­folgte. Eine Aussprache über Erhöhung der Geschäfts­anteile ergab die Beibehaltung der bisherigen Sätze.

Große Strafkammer Gießen.

* Gießen, 2. Dez. Bis in die späten Abend­stunden dauerte die Verhandlung gegen den Stadtbaumeister Schorrer von Butzbach, der, wie wir seinerzeit berichteten, durch das hiesige Schöffengericht wegen Verbrechens lin Amt und Betrugs zu einer Zuchthausstrafe von einem Jahr zwei W o che n verurteilt worden war. Die von ihm gegen dieses Urteil zum Zweck der Freisprechung verfolgte Berufung hatte nur zum Teil Erfolg. Von der Anklage der Amtsunterschlagung, die die Staatsanwalt­schaft darin erblickte, daß der Angeklagte ab­sichtlich dafür gesorgt hatte, daß die von ihm als Leiter des Stadtbauamts auszustellenden Einnahmeanweisungen und Rechnung:n über die an ihn gelieferten Koksmengen nicht an die Stadtkasse zwecks Einziehung der Beträge ge­langten, wurde Sch. aus rechtlichen Grün­den freigesprochen. Desgleichen wurde Sch. von der Anklage des Betruges mangels ausreichenden Beweises freigespro­chen. Das Gericht hielt in diesem Fall nicht ein­wandfrei für nachgewiesen, daß Sch. in betrüge­rischer Absicht die von ihm zu seinen Privat- Zwecken gekauften Vorhänge auf die Rechnung der Stadt Butzbach als für die dortige Klein­kinderschule geliefert hatte aufschreiben lasten. Dagegen wurde Sch. wegen Fälschung einer ihm amtlich anvertrauten, bzw. zugänglichen Ur­kunde zu fünf Monaten Gefängnis be­urteilt. Er hatte, wie erinnerlich, das von ihm eingereichte und von dem Beigeordneten in Ver­tretung des Bürgermeisters genehmigte Gesuch über den Ausbau einer Veranda feiner Wohnung dadurch gefälscht, daß er nachträglich den genehmigten Kostenbetrag von 2 3 0 M k. in 530 M k. abänderte. Sch. bestritt zwar auch heute die Hrkundensä.schung und behauptete, der abgeänderte Betrag habe schon vor der Genehmi­gung auf dem Gesuch gestanden. Das Gericht war aber auf Grund der eingehenden Beweis­aufnahme von dem Gegenteil überzeugt, verneinte jedoch im Gegensatz zu der Ansicht der ersten Instanz, daß Sch. die Absicht hatte, sich durch die Urkundenfälschung einen Vermögensvorteil zu verschaffen.

SJL-tfpoit

Vorrundenspiel um die deutsche Hochschul-Zußballnieisterschast.

Uniocrfität Heidelberg Universität Gießen 0:1 (0:0).

Trotz körperlicher Ueberlegenheit der Heidelberger Studenten gelang Gießen ein glücklicher l:0-Sieg. Größere Energie und nicht zuletzt die große Leistung des Tormanns siegten über reifere Technik.

Sportverein 1921 Ettingshausen.

Rieder-Ohmen, der Tabellenerste der Gau- klasse 1, dem es bei dem Vorspiel auf eigenem Platze gelungen war, Ettingshausen mit 0:1 zu schlagen, mußte bei dem am vergangenen Sonn­tag stattgefundenen Rückspiel die ungewöhnlich hohe Riederlage von 10:1 (Halbzeit 5:0) hin- nehmen. Riedcr-Ohmen war dem Tempo und dem Kampfgeist der Ettingshäuser nicht gewach­sen. Schiri Rabe (Gießen) leitete zur beider­seitigen Zufriedenheit.

Kreisoffener Staffeltag der Tumerschwimmer in Offenbach.

Großer Erfolg des Alto. Gießen.

Am vergangenen Sonntag veranstaltete die Schwimmabteilung des Tv. Offenbach ihren zweiten kreisoffenen Staffeltag im Offenbacher Stadtbad. Wenn die Beteiligung dieses Jahr nicht so stark wie im Vorjahre war, so wurde doch wieder mit sehr guten Leistungen aufgewartet. Der Mto. Gießen, der sich als einziger Verein des Gaues Hessen an den Wettkämpfen beteiligte, konnte sich auch dieses Jahr wieder mit feiner Bruststaffel für Turner ge­gen starke Konkurrenz erfolgreich durchsetzen.

Die Männerturner errangen in der Brust- ft a f f e l für Turner 4X6 Dahnen (4 X 84 Meter) in der Zeit 4:28,2 Minuten vor der Turngefellschaft Offenbach, dem diesjährigen Kreismeister und vier­ten Sieger bei den DT.-Meisterschaften im Schwim­men den ersten Sieg und erhielten hierfür einen Wanderpreis, den sie jetzt noch zweimal erfolgreich verteidigen müssen, bevor er ganz in ihren Besitz gelangt.

Die Staffel der Gießener Schwimmer schwamm in der Aufstellung: Wilhelm Josten, Friedrich Bau­mann, Hugo Baumann, Wilh. Schwally. Mit die­sem Sieg hat die Bruststasfel des Mtvs wieder ein­mal bewiesen, daß sie fähig ist, bei Kreis- oder DT.-Meisterschaften erfolgreich bestehen zu können.

Handball im Gau Hessen sD.T.)

To. Großen-Buseck I I. u. Spo. Marburg I 4:2.

Obwohl die erste Mannschaft gezwungen war, mit Ersah anzutreten, so konnte sie trotzdem erfolg­reich fein. Das SpiEl wurde von beiden SKten mit großem Eifer durchgeführt.. Die zweite Mann­schaft des Tv. Grvßen-Tu eck bewies gegen die ev. Iugendvereinigung Klein-Linden aufsteigende Form und siegte mit 7:3.

To. Heuchelheim I To. Krofdorf I 9:2.

Die zweite Mannschaft te: Turngemei:de F.ied- berg Lat am Sonntag zu dem fälligen Ve^bands- spiel nicht an und überließ Heuchelheim kampflos die Punkte. An Stelle dieses Spieles fand ein Ge­sellschaftsspiel zwischen Heuchelheims erster mit derselben von Krofdorf statt, das die hiesigen 9:2 gewannen. Die Jugend siegte ebenfalls im Ver­bandsspiel gegen die Jugend von Butzbach mit 5:2 Toren.

Tv. Großen-Llnden I Mio. Gießen II 16:5 (8:2).

Sie Gäste traten mit sieben Oltann an, so daß Großen-Linden kampflos zu den zwei Punkten fam. Beide Mannschaften einigten sich auf ein Freundschaftsspiel, das die Gastgeber mit hohem Ergebnis gewannen.

Handball im Lahn - Oirnsberg - Gau.

Wißmar Daubringen 2:2 (2:1).

Am Sonntag standen sich die Handballmann­schaften der Turnve eine Daubringen und V. i" mar im Gesellschaftsspiel gegenüber. Bald nach Spiel­beginn konnte Daubringen durch einen St.a^Wurf in Führung gehen. Wißmar glich aber bald aus und ging seinerseits in Führung. Fünf Minuten vor Spielschluß wurde durch einen Strafwurf abermals der Ausgleich erzielt.

hausen I wiefeck I 4:6 (0:5).

Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel in Hausen und lieferten sich einen wechselvollen flotten Kampf. Wiefeck stellte eine sehr flinke Mannschaft ins Feld, die auch in der ersten Halbzeit den Ton angab. Hausen spielte anfangs sehr verwirrt und systemlos. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild wesent­lich. Run übernahmen die Hau euer, die der Stand von 0:5 durchaus nicht mutlos gemacht hatte, die Initiative, während Wieseck etwas nach'ieß. So gelang es den Gastgebern, vier Tore zu schießen, denen die Gaste nur noch eines entgegensetzen konnten. Der Schiedsrichter, Gauspielwart Drols- bach, leitete unparteiisch.

1. Komp. 15.I.R. II Tv. tonborf II 7:6 (4:4).

Trotz des schlechten Wetters entwickelte sich ein flottes Spiel, das anfangs die Londorfer überlegen sah und den Platzbesitzer bald mit 3:0 führen ließ. Sodann fanden sich jedoch die Soldaten gut zu­sammen und vermochten ein unentschiedenes Halb­zeitergebnis von 4:4 zu schaffen. Nach der Pause übernahmen die Gießener die Führung, behielten sie bis zum Schluß, und man trennte sich schließlich mit einem Ergebnis von 7:6. Die Londorfer Jugend spielte nach gleichwertigem Kampfe gegen die 1. Ju­gend von Allertshausen unentschieden 0:0.

Tv. Launsbach I Tv. Ahbach I 8:4 (4:1).

Im Verbandswiederholungsspiel konnte der Platz­verein einen überraschend hohen Sieg erringen und setzte sich damit an die zweite Stelle des ersten Be­zirks. Die Mannschaft des Siegers war bereits vor der Pause klar im Vorteil, während der Gast in der zweiten Hälfte zeitweilig aufkam und seinem einzigen Erfolg der ersten Halbzeit weitere drei hinzufügte. Der Platzbesitzer erhöhte jedoch auf acht Tore.

Tv. Ruttershausen I Tv. Dorlar I 6:4.

Die Gästemannschaft trat mit. Ersatz in Rutters­hausen an. Während der Gast vor der Pause mehr oi/rn Spiel hatte, und mit 4:2 fülftte^-brängte in der zweiten Spielhälfte der Platzbesitzer auf Ausgleich, erzielte auch den Gleichstand und errang schließlich, noch einen nicht voll verdienten Sieg.

Arbeiter Turn- und Sportbund.

Gießen 1. Jugend Wiefeck 2. Jugend 1:0.

Hm Die Bezirrsmeisterschaft der Jugendklasse standen sich beide Mannschaften am Sonntag auf dem Trieb gegenüber. Die Gäste zeigten eine sehr gute Leistung und waren in der ersten Spiel­hälfte, die torlos verlief, den Platzbesitzern gleich­wertig. Erst nach Seitenwechsel gelang es Gießen, mit viel Glück das einzige Tor des Tages zu erzielen.

Raunheim I Wiefeck I 2:2.

In Raunheim trugen die genannten Mann­schaften ein Freundschaftsspiel aus. Trotz des schlüpfrigen Bodens wurden auf beiden Seiten schöne Leistungen geboten. Wiefeck ging zuerst in Führung und erst kurz nach Seitenwechsel fiel durch ein Selbsttor der Wiesecker der Aus­gleich. Dann aber gingen die Gäste wiederum in Führung. Kurz vor Schluß stellte aber Raun­heim das Ergebnis doch noch auf Unentschieden.

Wiefeck Ib Marburg I 8:4.

Marburg I weilte zum Freundschaftsspiel in Wieseck. Schon vom Anstoß ab übernahmen die Einheimischen überraschend die Führung und nach lebhaftem Hin und Her wurden die Seiten mit 5:3 für Wieseck gewechselt. Rachdem Wieseck bereits in der ersten Halbzeit einen Spieler ver­lor, mußte die Mannschaft mit nur zehn Mann die immer stärker werdenden Angriffe der Gäste abwehren. Trotzdem gelang es den: Platzbesitzer noch dreimal erfolgreich zu fein, während die Gäste nur vch ein Tor erzielten.

Hachborn I Watzenborn I 0:4.

Hm die Vezirksmeisterschaft der zweiten Be­zirksklasse ftanoen sich beide Mannschaften in Hachborn gegenüber. Rach Anstoß entwickelte sich ein flottes, scharfes Spiel. Die Gäste, tech­nisch besser, konnten bald die Führung über­nehmen und bis Halbzeit das Resultat auf 2: 0 stellen. Rach Seitenwechsel geht Hachborn mächtig aus sich heraus, erreichte jedoch nichts, während Watzenborn noch zweimal erfolgreich fein konnte.

hausen f Marburg II 3:2.

Rach einem ausgeglichenen Kampf stand das Resultat bei Halbzeit 0:1. Rach Seitenwechsel gingen beide Parteien sehr aus sich heraus, wobei es den Einheimischen gelang, das obige Ergebnis zu erzielen.

Handball

Lollar I Gießen I 0:5.

Gießen stand in Lollar einer neu zusammen­gestellten Handballelf gegenüber. Die in auf­strebender Entwicklung stehenden Gäste waren im ganzen Spiel tonangebend. Bereits bei Halb­zeit führten sie mit 0:3 Toren. Auch nach Wechsel waren sie stets überlegen, so daß Lollar nie zu Worte kam.

Wißmar I Wieseck I 2:4.

Wieseck l weilte in Wißmar, trat mit nur zehn Mann an und muhte in der ersten Halb­zeit alles bergeben, um die Einheimischen in Schach zu halten. Erst in der zweiten Hälfte zeigte sich Wieseck überlegen und kann trotz energischer Abwehr der Einheimischen als Sieger den Platz verlassen.

Frauenwerbeturnen in Lich.

In dem Bericht über das Frauenwerbeturnen in Lich mußte es nichtAnmut und Freude an der Leibesübung" sondernAnmut und Freude durch Leibesübung" heißen. Die Hebungen stan­den unter der Leitung von Turnwart Karl D o l_z.

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