Sie gefiederte Schlange
Fernsprecher 3573
Gegründet 1886
Neuenweg 23
3506 A
Qualitätsware / Reelle gute Bedienung / Aeufaerst günstige Preise
42 Jahre alt, gestorben.
statt:
34740
Abendstern, Heuchelheim, den 2. Mai 1930.
3495D
5. Kühe mit höchstens zwei Kälbern.
6. Tragende Kalbinnen.
Rinder über ein Jahr.
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geben.
3472D
Herr Heinrich Stumpf I
im Alter von 68 Jahren.
3517D
geben werden.
Hattenrod, den 2. Mai 1930.
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Heute mittag um 12" Uhr entschlief nach kurzer Krankheit mein lieber Mann und Vater, unser guter Großvater, Schwager und Onkel
Die Beerdigung findet Sonntag, den 4. Mai, nachmittags 2'/, Uhr, in Heuchelheim vom Hause Wilhelmstraße 13 aus statt.
Heute nacht ist meine liebe Frau, meine herzensgute Mutter, unsere gute, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante
Familien-Drucksachen
Verlobungsanzeigen
Ve-mählungsanzeigen Geburtsanzeigen bei Mbl, Schwlttnäe T
In tiefer Trauer: Kath. Stumpf geb. Fritz Kath. Balser nebst Kindern Familie W. Fritz (z. Z. Amerika) Familie Simon.
„Was ich nur wissen möchte," sagte Clarke zu Peter Dewin, „was hat Deale vertrieben? Woher wußte er, daß Sie die ganze Geschichte durchschaut hatten?"
Peters Antwort brachte ihm nicht den gewünschten Aufschluß. Fast ebenso unbefriedigend war die Erklärung, die er Daphne Olroyd gab, als sie an einem sonnigen Winternachmittag Hand in Hand in dem Park sahen.
„Aber bat dich denn Mr. Deale niemals, ihn nicht zu verraten?" fragte sie.
„Er bat mich nicht", sagte Peter liebenswürdig. „Er schlug mir nur vor, nach Hause zu gehen und einmal lange zu schlafen — und das tat ich! Und während ich schlief, verschwand die gefiederte Schlange aus dem Lande!"
Bekanntmachung.
Der nächste Diehmarkl in Gießen findet
aus eigener Werkstätte
b) Ziegen.
1. Böcke, zwei Jahre und älter.
Arbeitsvergebung.
Für die Gemeinde Ober-Schmitten sollen auf dem Bureau der unterzeichneten Behörde die Arbeiten und Lieferungen für den Bau eines Maschinengebäudes nebst Saugbehälter und Brunnenschacht Der-
In tiefer Trauer:
Ludwig Kröck III.
Kätchen Kröck
Familien Chr. und Aug. Lenz.
a) Rindvieh.
Bullen über zwei Jahre.
Bullen von 15 bis 24 Monaten.
Bullen von 12 bis 15 Monaten.
Kühe mit drei und mehr Kälbern.
Polster-Möbel Matratzen
Speisezimmer Herrenzimmer Schlafzimmer Küchen
Technikum Ilmenau Thflr.
Ingenieurschule iür Maschinenbau und Elektrotechnik Wlnensehaftllche Betriebtführg. Werkmeister*trteilnng
Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittags um 4 Uhr, statt.
02989
Prima
Speise- n. Salat-
Muffeln
W. Hankel
Neuen Baue 7.l,eD Tclcvbou 2612
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Grünberg für Rj. 1930 liegt vom Monlag, dem 5. Mai 1930, ab bis einschließlich Montag, den 12. Mai 1930, eine Woche lang, zur Einsicht offen. Innerhalb dieser Zeit tonnen Einwendungen schriftlich ober mündlich vorgebracht werden.
Es wird die Erhebung einer Umlage beschlossen, wozu auch die Ausmärker bei- zutragen haben. 3479D
Grünberg, den 3. Mai 1930.
Hessische Bürgermeisterei Grünberg.
*21=! Motten
Durch D. R.P. geschützr
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hessischem Kulturbauamt Gießen offen, wohin die Angebote verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, postfrei bis zum Eröffnungstermin am Samstag, dem 17. Mai 1930, vormittags IQ% Uhr, ein- zureichen sind. Zuschlagsfrist drei Wochen; freie Auswahl bleibt vorbehalten.
Gießen, den 1. Mai 1930. hessisches Kulturbauamt.
8. SLt Mangold, ötegierungsbaurti.
Dienstag, den 6. Mal 1930, Rindvieh- (Nutzoieh.) Markt;
Mittwoch, den 7. Mai 1930, Schweinemarkt.
Auflriebszeik an beiden Markttagen von 7 bis 8% Uhr vormittags. Auf dem Rindviehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.
Gießen, den 3. Mai 1930.
Der Oberbürgermeister. I. V.: Klingspor.
Prämienmarkt Lauterbach.
Mittwoch, den 4. 3unt 1930.
Pferde-, Rindvieh-, Ziegen-. Schwelne- und Krämermarkt.
Die Prämiierung wird von dem Land- wirtschastskammerausschuß für Oberhessen, dem Kreisrinderzucht-, Kreisziegenzucht-, Kreisschweinezuchtverein und der Stadt Lauterbach gemeinsam ausgeübt.
Prämiiert werden rein gezüchtete Tiere der Fleckviehrasse (Simmentaler) und Vo- gelsberger Rasse sowie Saanenziegen und Schweine des veredelten Landschweines nach folgender Klasseneinteilung:
Für Ella hakt« tt eine Gefängnisstrafe stimmt. Zu diesem Zwecke kaufte er eine kleine, halbfertige Fabrik für Kriegsmaterial, die nicht mehr benutzt wurde. Einen der Räume richtete er zu einer Gefängniszelle ein. <$r wählte diese Form seiner Rache — Die Frau, die ihn getäuscht und in ein lebendige- Grab geschickt hatte, sollte hier selbst die Schrecken der Gefangenschaft kosten.
An dem Tag, an dem Crewe ermordet wurde, machte Ella Creed einen Desuch in Deales HauS, und während sie eine kleine Tonschlange betrachtete. hörte sie seine Stimme und wurde ohnmächtig. Was nachher geschah, mögen ihre eigenen Worte berichten. ,Ich sagte ihm, daß ich ihn erkannt hätte, und er erwiderte, daß er mir eine große Summe Geldes geben wolle, wenn ich diese Tatsache bis morgen für mich behalten wollte. Och fragte ihn, ob er Farmer getötet hätte, und er gab es zu. Ich drohte ihm. Die Polizei davon zu unterrichten, aber er entgegnete, daß er Dann angeben müßte, wie ich zu meinem Geld gekommen fei.'
Gregory Deale und sein Hausmeister sind jetzt flüchtig und werden überall gesucht. Ich bezweifle aber sehr, daß man Deale fangen wird. Er ist ein Mann, der sich in einer langen Reihe von Jahren selbst zu kriminellen Methoden erzogen hat. Gr ist für jedes Vorkommnis gerüstet und wird seiner Strafe entgehen. Dieser vollkommene Verbrecher mit seinen Sprachkenntnissen, seiner außerordentlichen Gewandtheit in Verkleidungen und seinem scharfen Geist wird niemals in die Hände der Polizei fallen.“
Bekanntmachung.
Das Standgeldverzeichnis der Israeliti. sehen Religionsgemeinde für das Rech- nungsjahr 1930 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Beteiligten auf dem Bureau des Unterzeichneten, Alicenstraße 2, offen.
Nur während dieser Frist können Ein- Wendungen gegen die Richtigkeit erhoben werden. 3529D
Gießen, den 2. Mai 1930.
Der Vorstand
der Israelitischen Religionsgemeinde Gießen.
Louis Marcus.
Versteigerung.
Aus einem Nachlaß versteigere ich Montag, Den 5. d. M., pünktlich nachmittags 2 Uhr, fiaiferaUee 23, (Eingang Moltke- ftrafje (Zigarrenfabrik) meistbietend gegen Barzahlung:
einen la kompletten Salon, bestehend aus einem Sofa, vier Sesseln, einem Tisch, einem Vertiko, einem großen Tru- meau, einem Damenschreibtisch, Hocker, wiege, Pflanzenkübel mit Stander, alles sehr gut erhalten. 3503D
Sodann:
einen w. Holzwaschtisch mit Spiegelauf- sah, einen zweitürigen Kleiderschrank, ein Sofa, einen oenet. Muschelsessel, einen Küchenschrank, Stühle, Tische, eine antike Standuhr, einen Gartentisch mit fünf Stühlen, Gasherde, eine Bockflinte.
Ferner:
eine sch. Dezimalwaage mit Gewichten, einen zwei- und einen vierrädrigen Handwagen, eine Schleife, zirka 8 m emaillierte waschvorrichtung m. Stützen usw., zwei hand-Gras-Mahmaschinen, Oefen.
Außerdem: ein Kaffeeservice, f. o. Rex- gläfer, Nippsachen, gebrauchte Korke, einen f. g. Kinderwagen, Schuhe u. v. a. Versteigerung bestimmt.
QAtthoff
gerichtl. beeid. Taxator und Auktionator.
Nicht rechtzeitig gemeldete Tiere werden zur Prämiierung nicht zugelassen.
Die Prämiierung für Herdbuchtiere, Schweine und Ziegen beginnt vormittags pünktlich 8% Ahr, für Nichtherdbuchtiere vormittags pünktlich 10 Uhr.
Mit diesem Prämiierungsmarkt ist eine
Verlosung
von Vieh und Geräten aller Art verbunden. Lose zu 0,80 RM. das Stück vermittelt die Bürgermeisterei Lauterbach.
Das zur Verlosung kommende Vieh, nämlich eine Kalbin, vier Rinder, zehn Schweine und zwei Ziegenlämmer, wird vorher auf dem gleichzeitig stattfindenden
Rindvieh-, Ziegen- und Schweinemarkt angetauft
Lauterbach den 30. Aprll 1930.
hessische Bürgermeisterei. Walz.
Böcke, ein Jahr alt.
Ziegen, dreijährig und älter.
Ziegen, zweijährig.
Ziegen, einjährig, milchend.
Zeitziegen.
Mutterlämmer, in 1930 geboren, c) Schweine.
Eber über ein Jahr und älter.
Eber von sechs bis zwölf Monaten.
Sauen mit drei und mehr Würfen: a) tragende:
b) mit Ferkeln.
Sauen mit einem bis zwei Würfenf a) tragende:
b) mit Ferkeln.
Frau Helene Kröck
geb. Lenz
5. Iungschweine, über sechs Monate alt Prelssttftungen in höhe von annähernd 2000 RM. stehen seitens der obenerwähnten Körperschaften zur Verfügung.
Die Anmeldungen der Prämiierungstiere sind bis spätestens 25. Mai 1930 an die Vorsitzenden der Zuchtvereine zu richten, und zwar für Rindvieh an Herrn Direktor Schönheit, für Ziegen an Herrn Kulturbauoberinspektor Kunz und für Schweine an Herrn Lehrer Meyer, sämtlich wohnhaft in Lauterbach.
Bei der Anmeldung von Rindvieh ist Herdbuchnummer und Klasse mit anzu°
Danksagung.
Für die aufrichtige Teilnahme und die Kranzspenden bei dem Heimgänge meines lieb. Mannes sage ich allen denen meinen herzlichsten Dank.
Elise Möller.
Gießen (Schulstraße 2), den 3. Mai 1930.
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daß Ella bte Stau 3oe Farmers war.1 Das übrige konnte er sich bann selbst ^ufammenreimen.
Er sagte einmal, bah daS Gefängnis die besten Menschen in Desti en verwandelt, und zweifellos dachte er dabei an sich selbst. Die langen SchreckenSnächte tauchten vor ihm auf, in denen er wachlag und dachte, dachte, dachte... Damals schmiedete er seine Rachepläne. ES ist sicher, daß der William Lane, der aus dem Gefängnis kam, ein ganz anderer war, als der hineinging. Während seiner Abwesenheit lief sein Haushalt wie gewöhnlich weiter. Sein Rechtsanwalt erhielt ständig Instruktionen, feine Geschäfte weiter zu führen.
Ich bin überzeugt, daß nur ein einziger Lanes Vertrauen besah, und das war sein Hausmeister, der feit feiner Jugend bei ihm war. Es gibt dafür keinen Deweis, aber da auch er verschwand, ist es wahrscheinlich, daß er nicht nur über die Handlungen seines Herrn informiert, sondern auch aktiv daran beteiligt war. Gs ist möglich, daß er der Mann war, der später eine junge Dame, die er mit Ella Creed verwechselt hatte, in das »Gefängnis" nach Epping brachte. Offenbar schmuggelte Deale ‘Briefe aus dem Gefängnis zu diesem Mann.
Deale plante, nach feiner Entlassung aus dem Gefängnis nach Amerika au gehen, und bann unter eigenem Damen und aufsehenerregenden Umständen nach England zurückzukehren. Viele Leute glaubten, er sei in Zentralamerika. Der Hausmeister hatte dieses Gerücht hauptsächlich verbreitet, um die mißliche Lage, in die sein Herr geraten war, zu verbergen.
Deale konnte seine Absicht nicht ausführem. Hugg, eine ganz unbedeutende Persönlichkeit, Harry, der Vagabund, ein kräftiger Kerl, der wegen schwerer Körperverletzung und Raubes au einer langen Gefängnisstrafe verurteilt worden war, wurden am selben Tag wie Lane aus Dartmoor entlassen. Harry ahnte, daß Lane ein vermögender Mann fei und lieh ihn nicht aus den Augen, bis ein Auto in der Rähe von Thatcham den alten Verbrecher zu Tode brachte. Hugg wurde schwer verletzt, und so erhielt Deale die Möglichkeit, zu entkommen.
Er verschwand, kehrte etwa eine Woche später zurück und brachte Sammlungen mit sich, die er nach feinen Angaben in aztekischen Ruinenstädten auflgegraben hatte. Er kaufte diese Sammlungen aber, wie ich sehr bald feststellen konnte, aus dem Rachlah des verstorbenen Sammlers Paul Zim
Vornan von (kdgar Wallace.
(Schluß.)
($Ha nahm ihren neuen Wann mit zu bem Heinen Hrn^s. wo die Druckpresse in einem Kohlen- teller verborgen war. 3hre Lage war nun sehr schwierig, aber sie war wirklich eine vollendete Schauspielerin. Als die Stund« nahe war, in der Die Razzia erwartet wurde, erzählte sie ihm eine erstaunliche Geschichte und wußte fein Mitleid fp zu erregen, daß er blind glaubte, sie fei bas unschuldige und hilflose Opfer ihres verbrecherischen Druders, sie hätte die Platten gefälscht und die Druckpresse bedient, und sie müsse jetzt allein dafür büßen. .Als ich ihm daS erzählte,' sagte Ella, .war er wie betäubt. Ich mußte ihm alles noch einmal wiederholen, und ich sagte ihm, daß mein Druder und ich seit Jahren falsche Danknoten her stellten und vertrieben. Als ich ihn unter dem Vorwand verließ. Fahrkarten für einen Zug über Dlissingen zu lösen, sah er aus wie ein Träumer!'
Kurz darauf erschien die Polizei. William Lane glaubte die Schuld seiner Frau auf sich zu nehmen. Er war durch sein Pseudonym gesichert unb vielleicht auch ein wenig von seiner unersättlichen Reugier beherrscht. Man verurteilte ihn au einer Zuchthausstrafe von sieben Jahren. Die Polizei machte alle Anstrengungen, sein Geheimnis zu lüften, aber ohne den geringsten Erfolg. Erst an dem Tag, an dem Lane seine Strafe antrat, ging Joe Farmer mit demErmächtigungS- brief zu bem Safe und nahm die siebenhundert- laufenb Dollars. Sie wollten ihre Deute in drei Teile teilen, aber Paula Ricks erschien unerwartet auf der Dildfläche. Töricht genug hatten sie ihren Plan nicht vor ihr geheimgehalten, und sie beanspruchte und erhielt auch ein Viertel der Summe.
Da- Leben William Lanes im Gefängnis kann man nur als ein lange- Martyrium bezeichnen, unb es ist mehr als verstänblich, daß in den Tagen unb Monaten seiner Gefangenschaft ein ungeheuerlicher Wunsch nach Rache in ihm wuchs, als er später erfuhr, daß er betragen wurde. Gefangene sprechen frei heraus, und er war noch keine sechs Monate in Dartmoor, da wußte er,
mermann. Anylückllcherweife hatte er vergessen, die VerkaufSettketten zu entfernen, und eins davon kam in meinen Desitz.
Vor seiner Rückkehr — aych hieran muß der Hausmeister beteiligt gewesen sein — hatte er ein Auto gekauft und sich einen Führerschein besorgt. Es steht zweifellos fest, daß Deale in der Verkleidung eineS Chauffeurs, mit dem kleinen Schnurrbart, den er im Gefängnis trug, durch London fuhr und Ausschau nach feinen Feinden hielt. Ebenso ist es aber auch möglich, baß ihr Aufenthalt schon vor feiner Ankunft ausgekundschaftet war. Jedenfalls war sein erstes Opfer Soe Farmer, der ihn durch sein falsches Zeugnis ins Gefängnis brachte.
Der Mord an Leicester Crewe war vielleicht der genialste, der jemals begangen wurde. Gs ist sicher, daß Deale unter dem einen oder anderen Vorwand Crcwe in fein Haus locken wollte, und er hatte sorgfältig alles vorbedacht. Crewe ersparte ihm jedoch die Mühe, er kam freiwillig in sein Haus, um ihm Aktien zu verkaufen. Gregory Deale war auf ihn vorbereitet. Er hatte nichtsplitterndes Glas in feine Fenster fetzen lassen, er trug eine stahlbeschlagene Tür in sein Studierzimmer, die als Kugelfang biente, als er von außen durch das Fenster schoß. Wie Jufällig ließ er eine Patronenhülse im Garten iegen, um der ganzen Sache den Schein der Echtheit zu geben.
Dann richtete er es ein, daß sein Rechtsanwalt, Distriktsinspektor Clarke von Scotland Pard und ich selbst im Augenblick des Mordes in dem Haus waren. Der Mord selbst ist sehr leicht zu rekonstruieren. Er ließ Crewe in den dunklen Gang gehen, und als der Mann in das Arbeitszimmer trat, drehte sich Deale, der vor ihm in den Raum gegangen war, schnell um unb erschoß ihn mit einer Deloraine-Lustpistole. Er benutzte dazu eine Kugel, die er selbst aus einem goldenen Siegelring gegossen hatte. ,Es war mein Trauring!' sagte Ella Creed. .Wir wurden in solcher Eile getraut, daß er keine Zeit hatte, einen eigenen Ring zu kaufen, und so nahm er diesen Wappenring von seinem kleinen Finger und steckte ihn an meinen.'
Deale hatte nicht nur diese Vorbereitungen getroffen, sondern hatte in der Dunkelheit auch das Glas von der Mauer genommen und die Säcke darüber geworfen. Auch die Fußspuren im Garten hatte er gemacht, um die Polizei irrezuführen.
Todesanzeige.
Heute morgen 2 Uhr entschlief sanft nach langeip schweren Leiden mein Heber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grobvater, und Bruder
HerrHermann Müller
im 59. Lebensjahre.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen
in deren Namen:
Elisabethe MüllerWwe. geb. Wolff, nebst Kindern.
Bellersheim, den 2. Mal 1930.
Die Beerdigung findet statt Sonntag, 4. Mai, nachmittags 3 Yt Uhr.
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ä MÖIBIEIL^ILIEIISILIEIR
Bekanntmachung.
Der Vierteljahresausweis über die Einnahmen unb Ausgaben der Stabt Gießen für das 4. Vierteljahr 1929 Rj. ist vom 3. Mai 1930 ab für acht Tage in den zur Veröffentlichung amtlicher Bekanntmachung gen bestimmten Aushängekasten zur allgemeinen Kenntnis ausgehängt. 3474(5
Gießen, den 30 April 1930.
Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Seid.
Ingenieur- Schule
Toninaustrit


