Aus der provinzialhauptstadt.
Diehen, den 3. Mai 1930.
Oie „glückliche" Hand.
Wcm hat die glückliche Hand, oder man hat |ie nicht Liner unternimmt das Dümmste, und alle Welt lacht über ihn, aber er hat doch eine glückliche Hand, und ehe man sich's versieht, hat ct aus der anscheinenden Dummheit ein glänzendes Geschäft gemacht. Der andere hat die besten Aussichten, und nach menschlichem Ermessen muh ihm sein Beginnen bestens gelingen: nicht lang-, so erweist es sich, datz er alles andere als die glückliche Hand hatte, die Sache schlägt ungünstig auS und er hat damit Zeit und Geld verloren, möglicherweise auch noch an Ansehen und Krediten eingebützt.
Mir ist so etwas wie eine glückliche Hand beschicden. Zwar ist sie nicht ganz so glü^lich, datz ich mich berufen fühlen könnte, als gewöhnlicher Sterblicher schlafen zu gehen und als Millionär aufzuwachen. Aber so ähnlich ist es schon.
Kürzlich besuchte ich eine Veranstaltung. Man überreichte mir ein Programm. Kostet 20 Pf. Da ick den Programmverkäufer gut kenne, drückte ich iym noch 20 Pf. Trinkgeld in die Hand. Später merkte ich am fehlenden Kleingeld, datz der Programmverkäufer doch noch eine glücklichere Hand hatte als ich, denn ich hatte ihm statt der 20 Pf. ein 10-Pf.-Stück und ein 50-Pf.- Stück in die Hand gedrückt, Und er hat den Segen einfach in die Tasche geschoben und gar nicht gemerkt, datz ich versehentlich einmal zu grotzzügig war.
Nicht lange danach holte ich mir am Büfett einer Wirtschaft eine Schachtel Zigaretten. Lange wühlte ich unter dem Vorrat, bis ich die mir zusagende Marke hatte. Eine Stunde später, als ich das Lokal längst verlassen hatte und mir den Den uh des Zigarettenrauchens verschaffen wollte, merkte ich endlich, datz ich auS den vielen vollen Schachteln die angebrochene herausgefischt hatte, in der sich eine einzige Zigarette befand.
Das kann man doch eine glückliche Hand nennen? Oder soll man es anders nennen? Ist es schlietzlich Unachtsamkeit, und das Gerede von der glücklichen Hand nur der Versuch einer faulen Entschuldigung? Man mühte einmal die fragen, die sich rühmen können, eine „glückliche" Hand zu haben. Wahrscheinlich werden sie sagen: „Lln- achtsamkeit! So etwas kann mir nicht passieren." Doch nein, das werden sie nicht sagen, denn sie sind zu vorsichtig, als dah sie eine solche kühne Behauptung aufstellen: aber sie werden ohne Worte so sorgsam handeln, dah ihnen ein solches Mihgeschick nicht zustoßen kann. Die andern aber werden weiterhin davon sprechen, dah sie eine „glückliche" Hand haben, ilnb es ist doch sicher kein Geheimnis darum, und bas Rezept, eine „glückliche" Hand zu bekommen, lautet wohl ganz einfach: Augen auf!
Aber ... Jedenfalls hat die leere Zigaretten- sckachtel einen Platz bekommen, von dem aus sie mich tagtäglich an den Streich erinnern kann, den ich mir selber gespielt habe. S.
Feuerschutz ist Dolkssache!
Von der Technischen Aothilfe, Ortsgruppe Giehen, wird uns geschrieben:
Das Feuerlöschwesen hat in den größeren Siädten mit ihren Berufsfeuerwehren eine beachtliche Höhe erreicht, auf dem Lande aber läßt die Vorsorge für größere Drandkataftrophen, und »war besonders für Moor-, Wald und Heide- bränoe, noch sehr zu wünschen übrig. Es ist deshalb 'zu begrützen, dah auch die Technische Aot- hilfe. ihrem Grundsatz getreu, dem Allgemeinwohl zu bienen, sich für diese überaus wichtige Aufgabe bereithält und immer mehr vervollkommnet. Damit ist automatisch die Verbindung der Technischen Aothilfe mit allen hilfsbereiten Organisationen zur engsten Gemeinschaftsarbeit gegeben. Allenthalben im Deiche sind für diesen Zweck von der Technischen Aothilfe sogenannte Bereitschaftstrupps aufgestellt worden, und zwar besonders in den von Aaturgcwolten ersah- rungsgernäh häufig bedrohten Gebieten, wie in Wald-, Heide- und moorreichen Gegenden. Sorgfältigste Führer- und Helferauswahl, ständige sachliche Schulung dieser Bereitschaftstrupps durch Kurse und Hebungen, ein erprobtes, rasch wirkendes Alarmierungssystem, Sicherstellung der gröhten und schnellsten Bewegungsmöglichkeit mit Transportmitteln aller Art und weitest gehende Sicherstellung des erforderlichen Gerätes machen die technisch und organisatorisch stets für die schwierigsten Katastrophenfälle vorbereiteten De- reitschaftstrupps zu wertvollen, jederzeit verfügbaren Hilfsttästen.
Berkehrsvmin und Verschönerungsverein
Ein Verschmelzungsprojekt.
Der Derkehrsverein Gießen wird am kommenden Montagabend feine diesjährige Jahreshauptversammlung halten, an die im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes, nach schriftlicher Einladung der Mitglieder, noch einmal erinnert wird. Am nächsten Mittwochabend wird der Verschönerungsverein Giehen mit seiner ordentlichen Generalversammlung im „Hessischen Hof" folgen, zu deren Besuch die Mitglieder in unserem gestrigen Anzeigenteil aufgefordert wurden. Neben einem kommunalpolitischen Dorttag im Derkehrsverein wird in dessen Versammlung sowohl, wie auch in der Tagung des Derschönerungsvereins ein besonderer Hauptpunkt die Frage der Derschmelzung deS Derschönerungsvereins mit dem Derkehrsverein fein. Damit soll eine Angelegenheit eine günstige Lösung finden, die schon seit längerer Zeit von eingeweihten Kreisen als spruchreif angesehen wird.
Das Aufgabengebiet des Derschönerungsvereins: die Mitarbeit an der Derschönerung und Pflege unseres Stadtbildes, der Spazierwege und Ruhebänke innerhalb der Giehener Gemarkung, lag bisher schon zum Teil auch innerhalb des Arbeitsbereiches des Derkehrsvereins. Dieser ließ sich bei der Arbeit auf dem Gebiete der Stadtverschönerung (Dlumenschmuckwettbewerbe usw.) von der Erwägung leiten, dah eine der wesentlichsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fremdenverkehrswerbung zum Besten unseres heimischen Wirtschaftslebens die schöne Herrichtung unserer Strahen, Anlagen und Ausflugsmöglichkeiten in die nächste Umgebung ist. Durch mancherlei ungünstige Umstände bedingt, hat der Derschönerungsverein in den letzten Jahren sich nicht so umfassend betätigen können, wie es der Wunsch der in diesem Verein wirkenden Herren gewesen ist. Jedoch haben die an der
Spitze dieses Vereins stehenden Personen in stiller Arbeit mancherlei dankenswerte Verbesserungen schaffen können.
Um die Arbeit zur Verschönerung unserer Stadt und ihrer nächsten Umgebung für die Folgezeit auf eine breitere Grundlage zu stellen, haben nun in den letzten Wochen zwischen den Vorstandsmitgliedern der beiden Vereine eingehende Verhandlungen über die Verschmelzung deS Verschönerungsvereins mit dem Verkehrsverein stattgefunden. Beide Dereinsvor- stände waren dabei von dem ernsten Streben beseelt, in umfassendster Weise nur zum Besten der Sache zu wirken. 3n voller Einmütigkeit kamen beide Vorstände zu dem Ergebnis, dah die Verschmelzung der Vereine die gedeihliche Fortführung einer weitgehenden Verschönerungsarbeit gewährleiste. Cs sind denn auch in den schriftlich formulierten Abmachungen alle Sicherungen getroffen worden dahingehend, dah in der künftigen Vereinsorganisation die Arbeitsaufgaben des heutigen Verschönerungsvereins in vollem Ausmaß erfüllt werden, darüber hinaus sogar noch mancherlei anderes wird geschehen können, für das unter den bisherigen Verhältnissen für die Arbeit des Verschönerungsvereins leider die Voraussetzungen nicht gegeben waren.
Die Generalversammlungen beider Vereine dürften nach Darlegung des Sachverhalts durch ihre Dereinsvorstände wohl auch die Ueberzeu- gung gewinnen, dah mit der Verwirklichung des Derschmelzungsprojektes einer guten Arbeitsaufgabe ein erfolgversprechender Weg bereitet wird. Vom Standpunkt der gemeinsamen Interessen unserer Bürgergesamtheit aus gesehen, wird das Zustandekommen dieses durch lange Verhandlungen vorbereiteten Werkes nur zu begrüßen fein.
Seit der Gründung im Herbst 1919 hat die Technische Aothilfe tn Hunderten von Fällen auch in Feuersnot bereits praktische Hilfe geleistet. Aus der stattlichen Zahl der oft recht umfangreichen Einsätze seien nur herausgegris- fen der sechswöchige Einsatz bei dem gewaltigen Moorbrand im Kreise Liebenwerda 1921, die Hilfeleistung bei dem die Grohfunkstation Eilvese bedrohenden Brand des Aeustädter Moores ebenfalls 1921, ferner die Einsätze beim Wald- brand bei Harpe (Altmark) 1925, dem Brand des Bissendorfer Moores ebenfalls 1925, dem Brand in der Letzlinger Heide bei Magdeburg 1929, und der Einsatz anläßlich des Brandes des Dorfes Wormsfelde bei Lands berg a. d. W. im gleichen Jahre. Sei es durch aktive Löschbeteiligung und Rettungs- und Bergungsarbeiten, sei es durch Schutz der gefährdeten Aachbarschast oder bei ausgedehnten Brandherden durch Aach- richtenübermittlung, gegebenenfalls durch Legen und Bedienen von Fernsprechleitungen wie z. B. bei einem Grubenbrand 1929 in Groh-Kayna (Provinz Sachsen), stets haben die Aothelfer sich sachkundig und opferfreudig erwiesen. Auch im engeren Bereich des Landesbezirks Hessen der Technischen Aothilfe sind zahlreiche Waldbrände usw. erfolgreich abgewehrt worden, so im Gebiet des Westerwaldes und des Taunus, bei Wihenhausen, Wolfhagen, Lauterbach u. a. mehr.
Starkes Interesse und zahlreiche Anerkennungen werden den Arbeiten der Technischen Aothilfe im Katasttophenhilfsdienst von der Oessent- lichkeit, Fachkreisen und Behörden entgegengebracht. Wenn man daher in diesen Tagen unter Hinweis auf die grohen Verluste an Menschen und Gut die Aufklärung über Feuerverhütung und wirksame Brandbekämpfung in den Mittelpunkt einer besonderen Aktion stellt, kann man die Technische Aothilfe als ein Glied in der Organisation des Feuerschutzes nicht unerwähnt lassen.
Ctiicfecner Wochcnmarttpreisc.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 160, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 15 bis 20, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 15, Spargel 50 bis 100, Tomaten 70 bis 80, Zwiebeln 8 bis 12, Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Rhabarber 15 bis 20, Kartoffeln 41 /♦ bis 5 (der Zentner 3,80 bis 4 Mk.), Aepfet 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130,
Suppenhühner 100 bis 120, Aüfse 50 bis 70 Ps. das Pfund: Tauben (Stück) 70 bis 80, Eier 10, Blumenkohl 50 bis 100, Salat 10 bis 25, Salat- gurken 75 bis 80, Ober-Kohlrabi 25 bis 30, Lauch 5 bis 10, neue Rettich 25 bis 30, Sellerie 10 bis 40 Pf. das Stück: Radieschen Bd. 10 bis 15 Pf.
Vornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Dauerscher Gesangverein e. V.: Ordentl. Generalversammlung, 20.30 Uhr, im Vereinslokal. — G. D. A.: Festabend d. weibl. Gruppe des G.D.A., 20.30 Uhr, „Frankfurter Hof". - Erste Reichskurzschristgesellschast „Babelsberger" und Damenabteilung: Dereinsabend, 20.30 Llhr, in der „Stadt Lich". — Gardeverein Giehen: 30. Stiftungsfest, 20 Llhr, im Kath. DereinShaus. — Artilleristenverein: Monatsversammlung, 20.30 Hhr. tm Vereinslokal. — Lichtspielhaus Bahn- hofstrahe: „Ich glaub' nie mehr an eine Frau". — Astoria-Lichtspiele: „Das Geheimnis der Höllenschlucht" und „Am Rande der Welt".
— Tageskalender für Sonntag. Oberhessischer Kunstverein: Eröffnung der Graphischen Bild-Ausstellung der Gesellschaft für Volksbildung in Berlin, vorm. 11 Uhr. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Ich glaub' nie mehr an eine Frau". — Astoria-Lichtspiele: „Das Geheimnis der Höllenschlucht" und „Am Rande der Welt".
*
** Diehmärkte in Gießen. Am Dienstag, 6. d. M., findet in Gießen Rindvieh-(Autz- vieh»)Markt statt, am Mittwoch, 7. d. M., findet Schweinemarkt statt. Auftriebszeit an beiden Markttagen von 7 bis 8.30 älhr vormittags. (Vergleiche die heutige Bekanntmachung.)
** Derkehrsverein Gießen. Am kommenden Montag, 20.30 Hfjr, findet im Hotel „Hindenburg" die Jahres-Hauptversammlung statt, die für alle Mitglieder von besonderer Wichtigkeit sein dürfte, da an diesem Abend über die Verschmelzung des Verkehrsvereins mit dem Giehener Derschönerungsverein verhandelt werden wird. Außerdem ist für diesen Abend ein Dorttag über Derkehrswerbung und heimische Wirtschaft vorgesehen, der besondere Beachtung verdienen dürfte. (Dgl. die heutige Anzeige.)
** Die städtische Kunstsammlung im Neuen Schloß, Eingang Senckenbergstraße, ist morgen, Sonntag, von 11 bis 13 Uhr bei freiem (Eintritt geöffnet.
•* Gastspiel des Groß-Russischen National-Orchesters. Man schreibt uns:
Am Dienstag, 6. d. M., gibt das Groß-Russische Na- tional-Orchester W. S). B. ein Gastspiel im Stadt- theater. Das Programm bringt Balalaika-Orchester* Dorträge, Männerchore, Soli der beliebten Elisabeth Wolgina, dazu Volks- und Nationaltänze.
•• Wohltätigkeit s konzert zum D e- st en der Kriegsblinden. Der Bund erblindeter Krieger, Untergruppe Gießen, veranstaltet am Donnerstag, 8. d M, 20.15 Uhr, auf der Llcblgo- höhe ein Wohltätigkeitskonzert zum Besten der Kriegsblinden unter Mitwirkung der Kapelle des 1. (Hess.) Batl. 15. Inf Rgt. unter Leitung von Dbermufitmeifter ß ö b e r , des Gesangvereins „Heiterkeit- (Chormeister « ch ä 111 c r) sowie des erblindeten Kriegers Keller, Marburg. (Näheres in der heutigen Anzeige.)
•* Gießener F r e i w. Feuerwehr. Dieser läge fand im Frankfurter Hof die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Wehr statt. Brandinspektor F. Wenzel begrüßte den anwesen- den Branddirektor Braubach und die zahlreich erschienenen Kameraden. Der Brandinspektor gab
Roggenbrot ist gesünder alsWeizenbroi!
den Jahresbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres 1929/30 bekannt, woraus zu entnehmen ist, daß außer den Einzelübungen noch sechs planmäßige Hebungen und eine Alarmübung stattsand. Die durchschnittliche Besucherzahl der planmäßigen Uebungen belief sich auf 90 Kameraden. Auch die Lehrübungen. der in den letzten drei Jahren neu eingetretenen Kameraden unter Brandmeister Betz wurden wieder realmäßig abgehalten. Auch zum Großseuer in den Gailschen Tonwerken wurde unsere Wehr gerufen. Die dienstlichen Angelegenheiten der Wehr wurden in sechs Sitzungen des Kommandos, sechs Vorstandssitzungen und einer Anzahl Sitzungen der verschiedenen Kommissionen erledigt. Außerdem fanden eine Sitzung der beiden Kommandos und eine Sitzung der Vorstände beider hiesigen Wehren zur Besprechung der Durchführung des in diesem Jahre stattfindenden 75. Gründungsfeier statt; an dieser Sitzung nahm auch Beigeordneter Dr. Hamm teil. Die Jubiläumsfeier soll am 6. und 7. September auf der Liebigshöhe und in der Volkshalle stattfinden. Der Mitgliederbestand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 138 aktive und 89 unterstützende Mitglieder sowie 4 Ehrenmitglieder. Von der hessischen Regierung erhielten Auszeichnungen für 40 Dienstjahre Fritz Wenzel, für 25jährige Dienstzeit die Kameraden K. Löwer und Wilhelm Schreiber. Das Andenken der verstorbenen langjährigen Mitglieder Karl Neuling und Georg Reitz wurde in üblicher Weise geehrt. Zur Auszeichnung werden für dieses Jahr vorge- schlagen für 10 Dienstjahre die Kameraden Wilhelm Becker, Ernst Faber, Ludwiy H a r i g. Für 20 Dienstjahre Otto Werner, für 25 Dienstjahre Joh. Fölslng, Otto Faber und Christ. Heidelbach: für 30 Dienstjahre Heinrich Flach, Joseph Heißler, Wilh. Mahr: für 40 Dienst- jahre Franz Buchberger, Adolf Bourgeois, Georg Kraus, Rudolf Rüdiger: für 50 Dienst- jahre Wilhelm Rühl. Kamerad Wenzel schloß seinen Jahresbericht mit der Aufforderung an alle Kameraden, die Uebungen vollzählig zu besuchen, damit die Wehr am 6. und 7. September mit Stolz und Freude die 75. Jubiläumsfeier, welche mit einem Kreisfeuerwehrtag verbunden ist, begehen könne. Mögen die Bestrebungen der Wehr auch in der Bürgerschaft Anerkennung finden und in einer guten Beteiligung gelegentlich des Jubiläums ihren Ausdruck finden. Rechner Riedel erstattete den Kassenbericht 1929/30; ihm wurde von selten der Versammlung Entlastung erteilt. Ebenso wurde der ausgestellte Voranschlag 1930/31 genehmigt.
Verantwortlich für Politik: i. 58.: Ernst Blumschein.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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