Ausgabe 
1.9.1930
 
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16,5; 2. Lüfcher (Sch) 16; Dekchetznik und Barth (D- al- Erste und Zweite distanziert.

4x100 Meter: 1. Deutschland (Eldracher, Geerling. Metzner, Stahl) 42.6, 2. Schweiz (Goh, Sauter, Dr. Strebt. Sutter) 43.6 Sek.

4x400 Meter 1. Deutschland (Single. Metzner, Lefebre, Nöller) 3:24.8; 2. Schweiz (Geldfarb, Ramme Imeher, Balbiani. Schneider) 3:26,4.

Hochfpruna. L Bonn«der (D) 1,86 Meter, 2. und 3. Stäuber (Sch) unb Döwing (D) je 1,75 Meter; 4 Pfenninger (Sch) 1,70 Meter.

W« i t s p r u n g 1. Dobermann (D) 7LS Me­ter; 2. Cgerf (D) 7,11 Meter; 3. G schwind (Sch) 6,92 Meter; 4 Sutter (Sch) 6.70 Meter

Stabhochsprung: 1. Reeg (D) 3,90 Meter; 2. Speck (D) 3.50 Meter; 3. Kirchhofer (Sch) 3,40 Meter; 4 Lüfcher (Sch) nicht gewertet.

Kugelstoßen: 1. Dobermann (D) 14,30 Me­ter. 2. SeraidariS (D) 14.25 Meter; 3. Dr. Zett (Sch) 13.21 Meter. 4. Vogler (Sch) 13.19 Meter.

Diskuswerfen: 1 Hänchen (D) 43,62 Me­ter, 2. Sonturbia (Sch) 42.72 Meter; 3. Serai- dori- (D) 39,72 Meter; 4. Hünenberger (Sch) 39,37 Meter.

Speerwerfen: 1. Darth (D) 61,43 Meter; 2 SchnackertS <D) SOLZ Meter; 3. Iundt (Sch) 52.98 Meter. 4. Schilt (Sch) 48,58 Meter.

DefamtergebniS Deutschland 88,5 P.; Schweiz 45,5 Punkte.

Das Europa-Wafferballturnier.

Das Duropa-Masferballturnier in Nürnberg wurde am SamStag In Anwesenheit von 500Ö Zuschauern fortgesetzt 3m letzten Kampf des TageS siegte Deutschland über England 5:1 (2:1). Vorher hatte Ungarn über Belgien 6:1 (5:1) gesiegt, Frankreich war über Schweden über­raschend 2.0 (IX)) erfolgreich geblieben.

Dei dem gestrigen Entscheidungsspiel zwischen Ungarn und Deutschland siegten die Ungarn mit 4:1 (1.0). Während die deutsch« Mannschaft schwimmerisch besser war, überragten die Unaarn in der Ablösung und konnten in­folgedessen überlegen sein. Obwohl die Deutschen in der zweiten Halbzeit sehr energisch angriffen, konnten sic den Sieg der Ungarn in der oben­genannten Höhe nicht verhindern. Dem Treffen wohnten über 6000 Zuschauer bei.

Fußball-Länderkamps

Lüddeutfchland schlägt Norddeutschiand 3:1 (2:1)

3m Rahmen deS 25. Jubiläums deS Nord- deu fchen Sp rtverbandeS fand am cestr gen S; nn- tag in Hamburg ein Fußballkamvf zwischen Sud- und Rorddeuischland statt, der mit einem verdienten 3:1 (2:1) Sieg der Süddeutschen en­dete. Der Süden war durchweg überlegen und lieferte vor 10 000 Zuschauern ein flüssiges Spiel. Die norddeutsche Vertretung kam dagegen wenig zur Deltung. Norddeutschland ging in der 22. Minute durch Ludwig in Führung. Doch durch Huber (München) und Lachner (München) konnte der Süden noch vor der Pause mit 2:1 bas Kommando übernehmen Die zweite Halb­zeit sah den Norden stark in die Verteidigung gedrängt, doch fiel nur noch ein Treffer, Her­gert (PirmasenS) verwandelte in der 11. Minute «inen Strafstoß.

Kußball in Hessen-Hannover.

VfV. Gießen-Hermania Kassel 3:1. Kurhessen MarburgSport Kassel 4:3. Spvg. GöttingenKurh?ssen Kassel 3:3 Hessen 09 KasselGrostalmervde 42.

FT. Grone Einbeck 05 1:3.

ST.03 Kassel-DfV. Viclefeld 3:4.

Der Iußball in der Gruppe Main

3n der Gruppe Main brachte der letzte Augustsonntag nur drei Meisterschaftsspiele. DaS Hauptereignis deS Tages war das Zusammen­treffen von Fustballsportvereln Frank­furt und Union Niederrad in Niederrad. Svr FSV. bewies, daß seine Niederlage im Spiel gegen Vleber tatsächlich eine Ueber- raschung war, denn er konnte der auf ihrem eigenen Platz doppelt gefährlichen Union mit einem 3:3 einen Punkt abnehmen. Die Offen­bacher Kickers kamen zu einem neuen Erfolg, der aufhorchen läßt. Diesmal siegten die KickerS in Bieber über Germania 2:0. Der Be- zirkSliga-Neuling Fechenheim verlor auch sein zweites Spiel, er wurde auf eigenem Platz von Hanau 93 2:3 (1:3) geschlagen.

Oie punfffämpfe her (Gruppe Hessen.

DaS bedeutendste VerbandSlpiel am gestrigen Sonntag in der Gruppe Hessen war daS Wormser Lokolderby zwilchen W o r m a t i a Wo r m S und Alemannia WormS Nach­dem die Alemannen am verganaenen Sonntag mit dem 5.0-ErgebniS gegen Mainz 05 über­raschten, muhten sie diesmal sich mit demselben Resultat gegen ihren Lokalrivalen geschlagen ge­ben. Von den weiteren Ergebnissen kommt vor­allem das 22 in Langen zwischen dem FE. Langen und SV. Wiesbaden etwas un­erwartet Es zeigte sich einmal mehr, dah auf dem Lanaener Boden nur sehr schwer zu ge­winnen ist. Recht ehrenvoll hielt lich der Neu­ling Urberach, der gegen VfL. N « u - 3 s e n- b u r g nur mit 2:1 unttrfag. Mainz 0 5 revan­chierte sich für seine vorsonntäglich« Niederlage und fertigte SD. 98 Darmstadt mit 4:1 ab. Irot'Weiß $ranffurf in Kassel siegreich.

Spielverein kastel Rot weih Frankfurt a. M. 2:4 (1:1).

Dor 2000 Zuschauern errangen die Frankfurter gestern über den für diese Saison stark favori­sierten Spiel-Derein Kassel einen sicheren Sieg. Die Einheimischen Konnten nicht sehr überzeugen, dagegen warteten die Gäste mit hochstehenden Leistungen auf. Dor der Pause war das Treffen

ausgeglichen, und beide Parteien kamen zu |e einem Treffer. Nach dem Wechsel hatten die Einheimischen die Sonn« als Bundesgenossen. Sie kamen auch bald zum FührungStor, muhten sich aber überraschend schnell den Ausgleich ge­fallen lassen. Don da ab hatten die Gast« Vie Oberhand, und zwei weitere Treffer der Ge­brüder KrauS stellten biS zum Schluh den Sieg mit 2:4 (1:1) sicher.

Meder Falschmünzer in Frankfurt

DSN. Frankfurt a. M., 30. Äug. Gestern gegen 16 Uhr wurde eine Frau an der Äon- ttaolerwache bei der DerauSgabung eines offen­sichtlich falschen 2-Mark-Stückes fest­genommen. Sie hatte auher diesem Stück be­reits vier weitere auf einem hiesigen Ver­gnügungsplatze auSaegeben. Die Dernehmungen und Feststellungen der Falschgeldstelle ergaben, dah als Hersteller dieser Stücke der ükjahrige stellenlose Sattler und Tapezierer Gustav Hoffmann von hier und der 35jährige, eben­falls stellenlose, sich in der Altstadt in einer Logierwirtschaft aushaltende Arbeiter AlviS H e h in Frage kommen. Heß ist schon einmal wegen Falschmünzerei vorbestraft. Sie konnten beide festgenommen werden.

Wirtschast.

Tic Wtizcn- und Roggennotiz an brr Frankfurter Produktenbörse

Auf Grund eineS Erlasses deS Ministers für Handel und Gewerbe vom 23. 3anuat 1930 wird die Frankfurter Börse, Abteilung Getreide, ab 1.September 1930 für die Ernte 1 930/31 vorerst notieren. Weizen (Hessen und Provinz Hessen-Nassau) Hektolitergewicht von 75 Kg., gut, gesund und trocken. Die Feststellung deS zu notierenden Hektolitergewichts für Roggen soll innerhalb der nächsten 4 Wochen vvrgenommen werden. 3nzwischen wirb Roggen (Hessen, Pro­vinz Heslen-Nassau und Unterfranken) Durch­schnittsqualität, gesund und trocken notiert. Die Preise verstehen sich je Tonne Frachtverrechnung (Parität) Frankfurt »M. für alsbaldige Lie­ferung.

Der Reichsindex f ü r die LebenS- fialtung i in Augu st. Die ReichSinderziffer ür die Leben-hattunaSkosten (Ernährung, Wch- nung. Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Fest­stellungen deS Statistischen Reich-amte- für den Durchschnitt deS Monats August auf 148,4, ge­genüber 149,3 im Dormonat. Die ist somit um 0,3 Prozent zurückgegangen. 3nnerhalb der De- darssgruppeErnährung" haben vor allem die Preise für Gemüse nachgegeben. Di« Preise für BekleidungSgegenstände haben ihren Rückgang verstärkt fortgesetzt. Die Indexziffern für die einzelnen Gruppen betragen (191314 = 100): für Ernährung 145,3, für Äohnung 130,2, für Heizung und Beleuchtung 150,4, für Bekleidung 163,2. für densonstigen Bedarf" einschließlich Derkehr 193,3.

* Großhandelsindex. Die auf den Stich­tag deS 27. August berechnete Großhandelsindex- Ziffer deS Stattstischen ReichSamtS ist gegenüber der Vorwoche um 0,8 Prozent auf 124,0 zurück­gegangen. Von den Hauptgruppen ist die 3ndex- ziffer für Agrarstofle um 2 Prozent auf 115.4 gesunken. Die 3ndexziffer für industrielle Roh­stoffe unb Halbwaren hat um 0,3 Prozent auf 117,1 und diejenige für industrielle Fertigwaren um 0,1 Prozent auf 149,1 nachgegeben.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 1. Sept. Tendenz: still. Die Börse eröffnete zum Wochenbeginn in sehr stiller Haltung, da weiter Orderman- g e l bestand Die Drundstimmung war aber nicht unfreundlich, doch verhielt sich die Spekulation stark reserviert, da der Stand der Arbeits­losigkeit im Reiche und vor allem die Schwierig­keiten in der Berliner Metallindustrie eine un­freundliche Aufnahme fanden. Anregungen waren im allgemeinen nicht vorhanden. Gegenüber den Kursen der Abendbörfe vom Freitag ergaben sich meist K u r S b e s se r u n g e n bis zu 1 Pro­zent. StwaS mehr 3nteresfe machte sich am Elektromarkt für Licht & Kraft plus 1,75 Proz. bemerkbar. 2lSG. gewannen 1 Proz. Felten waren

dagegen angeboten und auf die Erklärung, dah von einer 3nteressennahme einer amerikanischen Finanzgruppe für dieses Unternehmen nicht die Rede sein könne, stark abgeschwächt (minuS 4 Pro­zent). Am E-Hemiemarkt eröffneten 3 -G -Farben behauptet, während in Metallgesellfchaft Ma­terial an den Markt kam und für dieses Papier ein Verlust von 3 Droz, eintrat. RütgerSwerke gewannen etwa 1 Droz. Montanwerte hatten anfangs kaum Geschäft auszuweifen Nur m ManneSmann kam eine Erstnotiz zustande, die 1,25 Prozent niedriger lautete. Von Verkehrs­akt ien waren AG. für Verkehrswesen gut be­hauptet. Kunstseideaktien waren leicht gedrückt. Banken eröffneten meist nur knapv gehalten. Am Rentenmarkt waren Deutsche Anleihen bei minimalem Umsatz leicht gebessert. Etwas mehr Nachfrage bestand für Mexikaner, die erneut etwas anzogen. 3m Verlaufe blieb daS Ge­schäft nach wie vor gering. Unter dem Druck der GefchäftSlofigkeit gaben die Kurse meist wei­ter um bis zu 1 Proz. nach. Am Geldmarkt war TageSgeld mit 4,5 Proz. leichter. Am De­visenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1691, gegen Pfund 20.394, London gegen Kabel 4.8686, gegen Paris 123,74, gegen Mailand 92.96, gegen Madrid 45,35, gegen Schweiz 25,0413, gegen Holland 12.0840.

Berliner Börse.

Berlin, 1. Sept. Die GefchäftSlofigkeit, die der letzten Börse der vorigen Woche ihren Stempel aufgedrückt hatte, übertrug sich auch auf den heu­tigen Verkehr. Bei vollkommener Zurück­haltung deSPublikumS und der Spe­kulation waren vormittags und auch nod) vorbörslich Kurse kaum zu hören. SS wurde aber mit Befriedigung feftgeftellt, daß bei den Danken kein erhebliches Verkaufsangebot bestand, und daS war auch der Hauptgrund, weshalb sich die Mehr­zahl aller Werte gut behaupten konnte. Den Mel­sungen über die schlechte Lage auf dem Metall­markt und über weitere Angestelltenkündigungen bei einigen Gesellschaften stand als auSgleichen- deS Moment der festere Schluß der Neuvorker Dorfe gegenüber. Obwohl in dem Prospekt der Westeregeln über zu erwartende Schwierigkeiten deS laufenben Geschäftsjahres bestätigende Mit­teilung gemacht wurde, zogen die Kaliwerte biS zu 3 Prozent an. Auch Svenfka fielen mit einem Gewinn von 5 Mark auf. Tyüringer GaS zogen 2 Prozent und Schantungbahn 2,40 Prozent an. Eine kleine Nachfrage bewirkte, dah Deutsche Wolle mit PluS-PluS-Zeichen erschienen. Wesent­lich schwächer eröffneten auf die VerwaltungS- etflärung, nach der eine Beteiligung amerika­nischen 3nteressenkapitalS nicht in Frage kommt, Felten mit minus 2,25 Prozent. Auch SchiffahrtS- aktien waren eher etwas schwächer. Deutsche An­leihen waren vehauptet. Don Ausländern lagen Mexikaner weiter fest. Pfandbriefe sehr still. Geld nachgebend. TageSgeld stellte sich auf 5 bi« 7 Prozent, MonatSgeld auf 4,25 Prozent bis 5,50 Prozent, Warenwechsel auf 3,60 Prozent. Nach

den ersten Kursen stagnierte daS Geschäft fast vollkommen Wesentliche Veränderungen traten nicht ein. Salzdetfurth gaben einen Teil ihveS AnfangSgewtnneS wieder her Verspätet wurden 3ulius Berger 3 Prozent und Stolberger Zink 3,5 Prozent medriger festgesetzt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 1. Sept. Auch heute war daS Geschäft am Produktenmarkt weiterhin sehr ruhig. Das Angebot von 3nland-Brvt» getreibe, namentlich in Weizen, war ziemlich reichlich und fand nur Absatz bei einem Preis­verlust von 2,50 Mk. Durch die StühungSkäuf« für Roggen wurde ein PreiS-PluS von 2.50 Mk. erzielt. Einiges 3ntcreUe bestand noch für Ha­fer alter Emre DaS Mehlgefchäft war wei­terhin sehr still. Nur Roggenmehl konnte im Zusammenhang mit der guten Veranlagung deS RoggenpreifeS 0,75 Mk. gewinnen. Futtermit­tel nachgebend. ES wurden notiert Weizen (Helfen und Provinz Heffen-Naffau), Hektoliter­gewicht von 75 Kilogramm. 260; Roggen (Heffen, Prov Heffen-Naffau u. Ünterfranfen) 170; Ha­fer, inländischer. 195 200; Hafer, ausländisch., 170172,50. Weizenmehl, süddeutsches Spezial0, 42 42.75; Roggenmehl 27,75 28.75; Weizen­kleie 7,40. Roagenkleie 7,00; Erbsen, je nach Qualität für Speifezwecke. 28 - 40. Linsen, je nach Qualität für Spei'czwecke, 3670; Heu, süddcuilches. gut, gesund, trocken, 5.506,00; Weizen- und Roggenstroh. drahtgepreßt. 3,20; Weizen- und Roggenftroh. gebündelt. 2,80; Tre­ber. getrocknet, 10,50 bis 11,50. Tendenz: ruhig.

frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M. 1. Sept. Auftrieb: 1369 Rinder, darunter 360 Ochsen, 114 Bullen. 462 Kühe, 420 Färsen ferner 462 Kälber, 98 Schafe und 4697 Schweine ES wurden notiert: Rinder: Ochsen voUfleischige, auSgemästete, höchsten SchlachtwertS (jüngere) 58 bis 61 Mk., (ältere) 53 bis 57, sonstige voUfleischige (jüngere) 48 biS 52; Bullen jüngere, vollfleischige, höchsten SchlachtwertS 54 bis 57. sonstige voll- fleischige ober auSgemästete 48 biS 53; Kühe: jüngere, vollsleischige, höchsten SchlachtwertS 48 biS 52, sonstige vollsleischige ober ausgemästete 44' bis 47. fleischige 40 biS 43. gering genährte 34 bis 39; Färsen (Kalbinnen. 3ungrinber): vollsleischige. auSgemästete. höchsten Schlacht- Werts 59 biS 62, vollsleischige 55 viS 58, fleischige 50 biS 54. Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 77 biS 81, mittlere Mast- unb Saugkälber 71 biS 76, geringe Kälber 65 bis 70 Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 biS 300 Pfund Lebendgewicht 66 bis 66, von etwa 160 biS 240 Pfund 67 bis 69, fleischige Schweine von etwa 120 biS 160 Pfund 65 brS 68 Mk. Wartverlauf: Rinder ruhig, lleberftanb. Schweine schleppend, ausverkauft; schwere und fette Schweine schlecht verkäuflich. Kälber und Schafe ruhig, auSverkauft.

Frankfurter Eicrmarkt.

Marktlage: Tendenz stettg, Verkauf sehr schleppend. Das Angebot hat sich namentlich für deutsche Sier stark verringert. Die Forderungen für AuSlandeier lauteten zumeist sehr fest, doch blieben die Preise am Frankfurter Markt ziem­lich unverändert. ES notierten in Pfennig per Stück: Bulgaren 8,4 biS 8,5, 3ugoflatoen 8 bis 8,25, Rumänen 8 biS 8,25, Polen 6,25 biS 6,5, Holländer 9,5 biS 12, Dänen 10 biS 12, Belgier 10,6 bis 10,8, Schics ec 8,5 dis 9, Bayern 9 bi« 9,5, Norddeutsche 9 biS 10. AuSlandeier unverzollt ab Grenzstation, 3nlanbticr ab Station.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 30. Aug. Während in den Vor­mittagsstunden die Tendenz d«S Produkten­marktes als schwächer zu bezeichnen war, zeigte die Eröffnung der Wochenschlußbörse einen ste­tigeren Grundton. DaS Geschäft war jedoch knapp, abgesehen von den Stützungskäusen im «- und Lieferungsgeschäft ziemlich bclang- cizen notierte biS 1,50 Mark hoher. Für promptes Waggonmaterial lauteten die Forde­rungen unheränbert. StühungSkäufe erfolgten bis zu 2 Mark höheren Preisen. Roggen blieb am Lieferung-Markt auf Grund von 3ntcruentionen unverändert, daS Angebot von Woggonware für Stützungspreise war reichlich, fand jedoch nur zum Teil Unterkunft, wobei dem Vernehmen nach wieder 2 Mark höhere Preise bezahlt wer­den sollen. Am Mehlmarkt ist keine Veränderung au verzeichnen. Hafer liegt bei ausreichendem Angebot stetig. Gerste ruhig. ES notierten (1000 Kilo): Weizen, märkischer, 247 bi« 251 (fester), Sept. 258, Oft. 262, Dez^ 271,50.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Di» hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt velchiostenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. f)., Lombardzinsfuß 5 o. tz

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