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Don der Wasserkuppe (Rhön) holte im Mehrkampf den zweiten Sieg E, Röhmig, in der Jugend-O. den ersten Sieg M. Weyel, den zweiten Emmi Schmidt.

Als alleinige Vertreterin bei den Oranien- Kampfspielen (DT. und DSV.) zu Diez a.L. am 5. August brachte E. Bickelhaupt den ersten Sieg im 100-Meter-Lauf, den zweiten im 200-Meter- Lauf und den vierten im Kugelstoßen nach Hause.

Der Mehrkampftag (DT. und DSB.) zu Gießen am 12. August schloß ab im Fünfkampf der Frauen mit dem ersten Sieg für E. Röhmig, dem dritten für E. Schmidt, im Dreikampf mit dem ersten Sieg für E. Bickelhaupt, dem dritten für E. Ludwig und dem vierten für E. Seim, bei der 10 mal 50-Meter-Staffel mit dem ersten Sieg für die Mannschaft der Turnerinnen (A. Heß, A. Zoll­mann, G. Berg, A. Schnez, E. Ludwig, E. Röh­mig, E. Schmidt, E. Seim, E. Bickelhaupt, M. Sommer).

Auf dem Jugend- und Frauensport­fest zu Offenbach a. M. am 26. August sammelte E. Röhmig aus scharfer Konkurrenz (DT. und DSB.) benachbarter Großstädte den 3. Sieg im Speerwerfen, den 4. im Kugelstoßen (10,87 Meter) und den 4. im Fünfkampf.

Am gleichen Tage verteilten die Turnerinnen beim Frauenturnen zu Grünberg 18 Siege, darunter an E. Bickelhaupt den 1. Sieg und an H. Obmann den 13. Sieg der Oberstufe, an M. Weyel den 2. Sieg der Unterstufe, an E. Seim den 3. Sreg der Jugend-U., und an eine Mannschaft den 2. Sieg bei einem Hindernisturnen.

Im F a u st b a l l erkämpften die Turnerinnen die Meisterschaft ihres Gaues Nordhessen und konn­ten infolgedessen in Aachen gegen den DT.-Meister antreten.

In der Rangliste der 10 besten Frauen innerhalb der Leichtathletik des Gaues Nordhes- s e n belegt E. Bickelhaupt beim 100-Meter-Lauf die 3. Stelle, beim 200-Meter-Lauf die 5. Stelle und beim Kugelstoßen die 8. Stelle; die erst 14jährige E. Ludwig finden wir im 100-Meter-Lauf an 6. Stelle; E. Röhmig behauptete sich im Schleuder­ball am 3., im Kugelstoßen am 4. und im Speer- werfen am 6. Platz, im Fünfkampf steht sie an 3. Stelle; in der 4X100-Meter-Staffel brachte es die Mannschaft zur 7. Stelle.

Kurze Sportnotizen.

Im Eishockeyturnier in Kandersteg fiel der Turniersieg an die Reservemannschaft des HC. Mailand, der über den SC. Forsthausstraße Frank­furt mit 4:2 gewann. Den dritten Platz sicherte sich der Akademische SC. Zürich durch einen 8:4-Sieg über dieCambridge Eskimos", eine englische Stu­dentenmannschaft.

Einen neuen Schwimm-Weltrekord stellte der Amerikaner van de Weghe in Neward auf. Er verbesserte seine eigene Höchstleistung im 100-Pards-Rückenschwimmen auf 1:00,8 Min. van de Weghe hält außerdem noch die Höchstleistungen im 100-Meter- und 150-Pards-Rückenschwimmen mit 1:07,4 bzw. 1:36,9 Minuten.

Beim Spengler-Pokalwettbewerb in Davos wurden die Gruppenspiele beendet. Die

Diavolo Rosse-Bori schlugen Cambridge 12:1 und wären damit eigentlich Gruppensieger. Die Turnier­leitung hat sich ihre Entscheidung vorbehalten. Sie­ger der Gruppe 2 wurde Oxford nach einem 3:1- Sieg über Grashoppers Zürich.

Die Winnipeg Monarchs, Kanadas Ver­treter zur Eishockey-Weltmeisterschaft, bisher in zahl­reichen europäischen Gastspielen unbesiegt, trugen am Wochenende zwei Spiele in Bayern aus. In München besiegten sie am Samstagabend vor 5000

Zuschauern eine deutsche Auswahlmannschaft mit 6:1 (3:1, 2:0, 1:0) und in Garmisch-Partenkirchen schlugen die Kanadier am Sonntag vor 6000 Zu­schauern den SC. Riessersee mit 9:0 (0:0, 6:0, 3:0).

Abgesagt wurde das Eishockeyturnier um den Leinweber-Pokal, das am Sonntag in Füssen beginnen sollte. Starker Regen verhinderte die Durchführung der Veranstaltung. Die Entscheidungs­spiele beim Kampf um den Spengler-Pokal in Davos werden am Montag ausgetragen.

Das Steuersäumnisgesetz tritt in Wirksamkeit.

Berlin, 29. Dez. (DNB.) Die Reichsregierung hat ein Steuersäumnisgesetz beschlossen. Wird eine Steuerzahlung, die nach dem 31. Dezember 19 3 4 fällig wird, nicht rechtzeitig entrichtet, so ist mit dem Ablauf des Fälligkeits­tages ein einmaliger Zuschlag (Säum­niszuschlag) verwirkt. Wird eine Steuerzahlung, die vor dem 1. Januar 1935 fällig geworden ist, oder fällig ist, nicht bis zum Ablauf des 31. Januar 1935 entrichtet, so ist mit dem Ablauf des 31. Januar gleichfalls ein ein­maliger Zuschlag verwirkt. Der Säumniszuschlag findet Anwendung auf Zahlungen, die aus Steuern des Reiches, der Länder, der Gemeinden und der Gemeindeverbände dem Steuergläubiger geschuldet werden. Ausgenommen sind Zahlungen, die als Reichsfluchtsteuer geschuldet werden. Auf andere Zahlungen, insbesondere auf die im § 168 Abs. 2 der Reichsabgabenordnung bezeichneten Z u - schlüge auf Zinsen, Verzugszuschläge, Säumnis­zuschläge, Geldstrafen und Kosten findet der Säum­niszuschlag keine Anwendung. Der Säum­niszuschlag beträgt 2 v. H. des rückständigen Steuerbetrugs. Gegen die Anforderung des Säumniszuschlags steht nur die Beschwerde offen. Der Reichsminister der Finanzen kann zu-

Aus aller Well.

Mutige Rettungskat im Augenblick höchster Gefahr.

Durch die beispiellose Rettungstat eines mutigen Kraftwagenfahrers wurde auf der Straße NienburgGerbitz an der Saale ein schweres Unglück verhütet. Die Pferde einer Kutsche, in der sich die 18jährige Tochter des Gutsbesitzers S ch w e n k e r t und zwei etwa sechsjährige Kin­der befanden, scheuten plötzlich und gingen durch. Der Kutscher stürzte vom Bock. Führerlos raste das Gefährt dahin und mußte jeden Augenblick entweder in die Saale stürzen oder in der schar­fen Kurve zerschellen. Der Führer eines in gleicher Richtung fahrenden Kraftwagens, B r ö f e l s (Em­den), der dem Kraftfahrsturm 1/137 angehört, nahm die Verfolgung des Gespannes auf, übergab, als sich beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe befanden, das Steuer seinem Mitfahrer und sprang mit einem Satz aus dem fahrenden Kraftwagen auf den Rücken eines der Pferde. Noch vor der gefährlichen Stelle der Straße gelang es ihm, die Tiere zum

lassen, daß unter gewissen Voraussetzungen von der Erhebung des Säumniszuschlages abgesehen wird.

Verzugszinsen werden für die Zeit ab 1. Januar 1935 nicht erhoben. Verzugszuschläge und Verzugszinsen, die auf die Zeit vor dem 1. Januar 1 9 3 4 entfallen, werden nicht mehr erhoben. Dies gilt nicht für Verzugszuschläge, auf Grund des Reichsfluchtsteuergesetzes. Eine Er­stattung von Verzugszuschlägen und Verzugszinsen findet nicht statt. Stundungszinsen werden bei Einkommensteuer, Bürgersteuer, Körperschafts­steuer, Vermögenssteuer. Umsatzsteuer, Grundsteuer, Gewerbesteuer und Hauszinssteuer für die Zeit ab 1. Januar 1935 nicht erhoben. Bei anderen Steuern des Reiches, der Länder, der Gemein­den und der Gemeindeverbände werden, sofern nichl die Steuerbehörde im einzelnen Fall zinslose Stun­dung bewilligt, Stundungszinsen er­hoben. Ihre Höhe bestimmt die Steuerbehörde. Aufschubzinsen werden für die Zeit ab 1. Ja­nuar 1935 nicht erhoben. Das Reich, die Länder, die Gemeinden und die Gemeindeverbände zahlen für die Zeit ab 1. Januar 1935 keine Stever­zinsen (weder bei Erstattung oder Vergütung noch bei Hinterlegung baren Geldes).

Stehen zu bringen. Das junge Mädchen, das einen Ohnmachtsanfall erlitten hatte und die beiden Kin­der waren unversehrt geblieben. Der mutige Ret­ter, der im Sommer vorigen Jahres bereits zwei junge Mädchen aus der Emde gerettet hat, lehnte die ihm angebotene Belohnung ab und bat, sie dem Winterhilfswerk zu übergeben.

Ein Kind aus einem fahrenden D-Zug gestürzt.

Auf der Bahnstrecke WürzburgAschaffenburg ereignete sich bei Heigenbrücken ein folgenschwerer Unfall. Das vierjährige Söhnchen eines Fabri­kanten aus Klagenfurt stürzte aus dem D = Zug. Der Sturz wurde von einem Arbeiter beo- buchtet, der vom nächsten Bahnwärterhaus aus tele­phonisch einen Arzt aus Heigenbrücken herbeirief. Dieser brachte das schwerverletzte Kind in das Aschaffenburger Krankenhaus. Der Vater er­hielt erst in Hanau Kenntnis von dem Vorfall. Das Kind hat eine komplizierten Schädelbruch davon­getragen.

Ein Teilnehmer der Nanga-Parbal.^ am wahmann tödlich abgeftüry

Der Geograph der Nanga-Parbat-Erv' Münchener Studienaffesior Walter $ r bei einem Versuch, trotz eines starken Ccl ' 1 die drei Watzmann-Spitzen zu überaus- * stürzt. Am Hohen Stieg glitt er QUf , platte aus und stürzte etwa 50 Meter L 5 Schwer verletzt wurde er von £-.. meister des Watzmann-Hauses und feir h raden zu Tal und ins Krankenhaus geb , i' ist er wenig später seinen Derlei' erlegen. Der Verunglückte war 32

Brand in einer Lrziehungsans,

In einer Erziehungsanstalt in St. $Q, westfrankreich) brach ein Brand aus. - linge sprangen im ersten Schrecken aus' I stern, um sich zu retten. Elf von ihnen tru I Teil schwere Brandwunden i Leiche eines 11jährigen Knab ! von der Feuerwehr geborgen werden. ? . I war dadurch entstanden, daß einige' £K 1 der Nähe mehrerer Kameraden, die mit 1 Wicklung eines g i 1 m ft reifens waren, geraucht hatten.

Mandschurischer Autobus im Eise eingt

Auf dem Sungari (Mandschurei) br Autobus e i n. Alle 14 Insassen e^- Der Verkehr auf der Autobusstrecke, d zwischen Chardin und den Nachbarorte^. . ' gefrorenen Fluß betrieben wird, ist gestellt worden. Das Eis war infolge bery- lich milden Witterung der letzten Zei:'- worden.

General der Kavallerie a.D.v-i ZS Jahre alt.

LPD. Darmstadt, 29. Dez. Auf jj0; . , bei Reinheim in Hessen konnte gestern S?- r>, Kavallerie a. D. Ferdinand o. Hahn - Geburtstag feiern. Aus dem KM- hervorgegangen, begann der Jubilar V'- rische Laufbahn als Sekondeleutnant bei', J Hessischen Leibdragonern in Darmstadt, nw- d in den Großen Generalstab als Major ib -I des Husaren-Regirnents 12 versetzt, bis / , Oberstleutnant Kommandeur -des 14. jvv . mente in Kassel wurde. Als Chef des: j des 4. Armeekorps ging Oberst o. Haha ( 1906 nach Magdeburg und übernahm I- - Kavallerie-Brigade in Düsseldorf. 3m Jebrec n wurde er zum Generalleutnant besorg:: zer Dienstzeit wurde er zum Generolfa---. , Großherzogs von Hessen berufen. 'K- ... q des Weltkrieges berief ihn der Oberbc'^s ! Kommandeur der 48. Reservedivision,) , ,g West- und Ostfront, in den Karpaibe-irj befehligte. Vorübergehend trat FerdimÄ r i 1915 in seine frühere Darmstädter Stea * und übernahm 1916 das Kommando Cer £ . schen) Reserve-Division. Anfang 1911 nahm j v. Hahn seine Friedensstellung wieher mit dem Charakter als General der M;- nach dem Umsturz 1918 behielt.

Herr Karl Germann

im 84. Lebensjahre,

Gießen (Wolkengasse 13), den 29. Dezember 1934.

7811 D

7834 D

Samstagnacht 11,45 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem

Leiden unser lieber herzensguter Vater, Schwiegervater und GroßvateV

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 2. Januar, nachmittags 2lL Uhr,

auf dem Neuen Friedhof statt.

In tiefem Schmerz:

Die trauernden Hinterbliebenen,

Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von

dem in Darmstadt erfolgten Ableben i. 1. A. H.

Dr. Franz Sdirod, Ministerialrat

(aktiv S. S. 99-W. S. 1900)

W. S. 99/00 X, XX, F. M. S. S. 00 X

geziemend in Kenntnis zu setzen.

Die Beisetzung findet in Darmstadt am Montag, dem

31. Dez. 1934, 12.30 Uhr, auf dem Waldfriedhof statt

Die Landsmannschaft i.d.D.L. »Chattia«

I. A. d. C.: K. Münch XXX.

treue Lebensgefährtin,

Meine liebe Frau,

liebe Schwester, Schwägerin und

. Weihnachtsfeiertage abends 7,

Jahren

Alter

langen,

ist verstorben.

wünscht.

DER VORSTAND.

7846

Uhr im n Leiden

Beerdigung: Mittwoch, den 2. Jam 14.30 Uhr. Zahlreiche Beteiligung

durch einen sanften Tod erlöst.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Gießen (Lieber Straße 74), Hannover, Vlotho a. d. Weser,

ezember 1934.

Stille stattgefunden,

06091

Frankfurt am Main, de Die Trauerfeier hat

Unser Kamerad und Ehrenmitglied

Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Nach­richt, daß am 29. Dezember nach kurzer Krankheit meine liebe Tochter, unsere Schwester und Tante

Kätchen Menz

im Alter von 35 Jahren sanft entschlafen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Menz

Gießen, den 31. Dezember 1934.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 2. Januar, nachmittags l1/, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

.____________________________________________________________________7830 D

Die vom Börsenverein der deutschen Buch­händler und der Fachschaft Leihbücherei festgesetzten Leihgebühren treten am 1. Januar 1935 in Kraft.

Fachschaft Leihbücherei Arbeitsgemeinschaft Gießen.

----------------im

Kohlen Koks ..o Briketts Eiform Happel&Co.

Mühlstr.18,Ruf3925

1862-1912

Am 27. d.M. verschied unser lieber Altersgenosse

Philipp Wild

Wir beklagen denHeimgang unseres Alterskameraden, dem wir ein ehrendes An­denken bewahren werden. Beerdigung: Montag, den 31. Dezember, nachmittags 2 Uhr, Neuer Friedhof.

Der Vorstand.

Gießen, den 29. Dez. 1934.

7809 D

Habe meine Praxis in vollem Umfange wieder aufgenommen.

Dr.Wilhelm Klein

Neuen Bäue 29.

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Die Landesbauernkasse Rhein-Aloin-Hn!: m. b. h. zu Frankfurt am Main wird zw W dungsstelle ernannt.

Die Gläubiger werden aufgefordert, t spräche bis zum 10. Februar 1935 bei des zeichneten Gericht anzumelden und ö- Händen befindlichen Schuldurkunden iV einzureichen bei Meldung der in § 11 AbU> schuldungsgefetzes angedrohten Rechtsnc"..

Gießen, den 18. Dezember 1934.

Hessisches Amtsgericht.

Arbeitsvergebung

Die zur Vollendung der katholische" < Gießen erforderlichen Werksteine mi* - : sollen vergeben werden. Zeichnungen, K und Arbeitsbeschreibung liegen im v Pfarrhaus, Liebigslratze 28, von IHithM do nuar 1935, täglich von 9 bis 12 Ufa jur offen, wo auch Vordrucke gegen (Frftattu Kosten erhältlich sind. Die Angebote sir) , Samstag, den 12. Januar 1935, 12 Ufa und mit entsprechender Auffchrift versehen

reichen an den

______________Katholischen kirchenvorsifa^ 1

SUa Anzeigen-AktiengeM

Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen uno>

Gletzetr / SchulstM