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Aus Kämpfen und Siegen des MV. Gießen

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1 De Weihnachtsfeier unserer kriegsblinden

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o Stille, unentwegte Breitenarbeit auf dem Turnboden und der Spielwiese läßt in gesunder Jugend das Bedürfnis nach Wettkampf reifen, um am ernftaften Gegner eine klare Grenze zu finden für die eigne Leistung. Gemeinsame Freude am Erfolg aus zäher Selbstdisziplin, gestaltender Uebungsarbeit und vielfachen Opfern an Zeit und Geld schweißt Mannschaften zu oft lebenslänglicher Kameradschaft zusammen. Erfolg aber verpflichtet! Nicht nur zu eigener Selbststeigerung der Leistun­gen, sondern ganz besonders auch zu schulender Mitarbeit an dem herandrängenden Nachwuchs. Was die MTB.-Jugend zur Ehre ihres Vereins im abgelaufenen Jahre beitragen konnte, sei in einem kurzen Ueberblick zusammengefaßt.

Die Turner.

Am Tag des unbekannten Sports­mannes wurde 1. Sieger im 100-Meter-Lauf R. Menges; 1. Sieger im Speerwerfen K. Strack (41,9 Meter); 1. Sieger im Weitsprung K. Strack, 2. Gg. Schwan und 3. R. Klein; 1. Sieger der 4X100-Meter-Staffel die Mannschaft der Jugend-O. (Baum, Hußke, Hanß, Menges).

Der Kreiswaldlauf zu Gießen war die erste gemeinsame Veranstaltung von DT. und DSB. und stellte in der Jugend-O. als 2. Sieger E. Gem- mer, bei den Schülern als 3. Sieger R. Sparr, als 4. H. Obmann und als 6. K. Gemmer heraus.

Auf den 6. Platz kam 5). Holzapfel bei der Waldlauf - Mei ft erfchaft des Gaues Nordhessen zu Marburg am 8. April und lief am 26. August bei dem Olympia-Werbesportfest zu Kassel 10 000 Meter in 34:14,7 als erster Sieger.

Mit 10 Siegen kamen die Turner vom Kreis- fest zu Großen-Linden heim, darunter O. Lindenstruth mit dem 1. Sieg im Fünfkampf (Ober­stufe) mit 99 Punkten und K. Strack mit dem 7. Sieg; R. Blaß mit dem 2. Sieg in der Jugend-O.

Auf dem Feld berg am 16. Juni wurde unter 12 Sieaern der Emmanuel-Schmuck-Schild (5X100= Meter-Pendelstaffel) erkämpft von der Mannschaft: Lindenstruth, Menges, Hill, Strack und Ploch; an Mehrkampfsiegen ein 7. von O. Hill, Obergrenadier JR. 15, und ein 8. von O. Lindenstruth.

Die Kreis meist er schäften zu Gießen am 24. Juni ergaben: O. Hill den 1. Sieg im 200= Meter-Lauf (22,8 Sek.!) und den 2. Sieg im 100- Meter-Lauf: K. Heybach, Grenadier IN. 15, den 3. Sieg im 1500-Meter-Lauf; Hch. Arndt den 3. Sieg im Hammerwerfen.

Auf der Siegerliste des BezirEsfestes zu Friedberg erscheinen neun Siege, davon ein 1. Mannschaftssieg und ein 2. im Fünfkampf für O. Hill.

Je den 4. Sieg im 100-Meter-Lauf und im 200- Meter-Lauf erhielt O. Hill bei den Gnumeister»

Tabelle der Bezirksklaffe Gruppe Marburg.

nach dem Stand vom 28. Dezember.

Erst recht

i an Festtagen < " M

3:0 her, Schmidt schoß den abschließenden vierten Treffer. Dank der hervorragenden Abwehr der deut- Hintermannschaft gingen die Franzosen leer

Handball im Kreis Lahn-Dill.

Tv. Heuchelheim SpVg. 1900 Gießen.

Am Neujahrstag erwartet Heuchelheims Erste zuhause die Handballer der Spielvergg. 1900 Gie- ßen. Wenn die Gäste auch nur eine komb. Mann­schaft schicken, so wird doch die Zusammenstellung der Mannschaft die Gewähr für einen spannenden Kampf geben und den Heuchelheimern wohl keine Siegesaüssichten lassen. Schließlich soll das Spiel aber zeigen, welche Hoffnungen man sich auf den kommenden Sonntag in Holzheim machen kann.

Die Jugendmannschaft trägt am gleichen Tage in Dutenhofen ein Rückspiel aus.

Handball im VfB.-ReichSbahn.

Der Vereinsleiter des DfB.-R. hat den bekannten Handballspieler L. Krämer zum Handballabtei- lunasleiter des DfB.-R. ernannt. Der Handball­spielausschuß des VfB.-R. setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Fischer, Krämer und Rinn. Den noch jungen Handballsport auch in Gießen mehr voranzubringen, hat sich die Abteilung des VfB.-R zum Ziele gesetzt. Der VfB.-R. wird im neuen Jahre mit drei Mannschaften die Spielserie I beginnen. Namhafte Gegner sind bereits verpflichtet.

MS. du Mans VfB. Friedberg 1:5 (0:4).

In Le Mans traf der VfB. Friedberg auf den bisher schwächsten Gegner, die Union Sportive, einem zweitklassigen Verein. Die US. gehört der Promotion d'Honneur der Ligue du Centre an, in der sie eine führende Rolle spielt und voraussicht- auch den Weg zur höchsten Spielklasse finden wird. Nach einem herrlichen Spiel siegten die Bewe­gungsspieler klar 5:1 (4:0). Besonderen Eindruck machte, daß auf dem Platz die Hakenkreuzfahne wehte. Nach fein angelegten Angriffen erzielten Sautier, Roskoni, Feuerbach und Eisenreich die er­sten vier Tore. Nach dem Wechsel holten die Fran­zosen durch ihren Mittelstürmer ein Tor auf. Den fünften und letzten Treffer erzielte dann Sautier. 1500 Zuschauer, für die dortigen Verhältnisse eine erkleckliche Zahl, zeugten von der Beliebtheit der Deutschen.

ASPO. Tours VfB. Friedberg 0:4 (0:3).

Große Freude herrschte bei der kleinen deutschen Reisegesellschaft, als es gegen ASPO. Tours zu einem feinen 4:0 Sieg reichte, denn die Tourains stehen im Mittelfeld der ersten Klasse (Division d'Honneur) der Ligue de Centre. Die Elf spielte wie aus einem Guß und zeigte ihrem Gegner und den 2000 Zuschauern deutschen Klassefußball. Baumann, Rabenau und Roskoni stellten den Halbzeitstand von

schäften (Novdhessen) zu Kassel am 8. Juli (DT. und DSB.).

Unter zehn Siegen beim R h ö n b e r g f e st fiel bei den Mehrkämpfen der Turner ein 2. Sieg an Kurt Strack; in der Jugend-Oberstufe ein 5. Sieg an R. Menges; bei den Schülern ein 1. Sieg an E. Kley (im Dreikampf mit 85 Punkten bei 60 erreich­baren!) und ein 2. Sieg an B. Walter; ein l.Sieg bei der 4X100-Meter-Staffel (Wanderpreis der Ju­gend).

Der Mehrkampftag (DT. und DSB.) zu Gießen am 12. August entschied im Achtkampf den l.Sieg.für O. Lindenstruth, den 2. für K. Strack, den 3. für L. Malkomesius, im Fünfkampf den 4. Sieg für E. Ploch, im Dreikampf den 4. Sieg für R. Menges.

Auf dem Jugendsportfest zu Offenbach (DT. und DSB.) am 26. August bestand in der Jugend-Oberstufe R. Menges mit je dem 3. Sieg im 200-Meter-Lauf und Diskuswerfen, und dem 4. Sieg im Fünfkampf; die Jugend-Unterstufe errang neben vier Einzslsiegen den 3. Sieg der Staffel hinter IG.-Farben und Köln.

An der Saartreue-Staffel beteiligten sich 20 Läufer.

Die Rangliste der 20 besten Leichtathleten im Gau Nordhesfen verzeichnet H. Holzapfel im 10 000-Meter-Lauf an 1. Stelle; im 5000-Meter- Lauf an 11. Selle; O. Hill, Obergefr., JR. 15, im 100 - Meter - Lauf an 4., im 200 - Meter - Lauf an 3. Stelle; H. Arndt beim Hammerwerfen an 19. Stelle; in -der 4X100-Meter-Staffel belegte der Mtv. Gießen die 9. Stelle.

Die Turnerinnen.

Der Tag des unbekannten Sports­mannes sah als 1. Sieger der 4 mal 100-Meter- Staffel die Mannschaft der Turnerinnen (H. Döll, E.Ludwig, E. Röhmig, E. Bickelhaupt), als zweiten Sieger der 10 mal 50-Meter-Staffel die Turnerin- nen-Mannschaft (E. Seim, A. Zollmann, M. Som­mer, M. Seim, L. Schmitt, M. Schmidt, H. Döll, E. Ludwig, E. Röhmig, E. Bickelhaupt).

Der dritte Sieg der Brunhild staffel (4 mal 75 Meter) auf dem Feldberg zogen die Turnerinnen E. Röhmig, E. Ludwig, M. Weyel und E. Bickel­haupt an sich, E. Röhmig außerdem einen dritten Sieg im Mehrkampf.

Auf dem Bezirksfest zu Friedberg er­rang M. Weyel einen zweiten Sieg im Fünfkampf.

Bei den Gaumei st erschaften des Gaues Nordhessen zu Kassel (DT. und DSB.) er- kämpften E. Röhmig je einen dritten Sieg im Hoch­sprung, Weitsprung und Schleuderball und einen vierten Sieg im Fünfkampf, E. Bickelhaupt einen dritten Sieg im 100-Meter-Lauf und einen vierten im Kugelstoßen.

gen mit Kaffee und Kuchen bewirtet, die der Bund aus eigenen Mitteln becherte. Hierzu war in den unteren Räumen des Vereinshauses von Herrn Wickert mit seinen Helfern eine schöne Kaffee­tafel aufgebaut, an der sich groß und klein erfrisch­ten.

Mit weihnachtlichen Weisen leitete die Musik zum zweiten Teile des Abends über. Aufmerksam lauschten die Versammelten zwei weiteren Ge­sangsvorträgen des eifrigen Bauerschen Gesang­vereins, und dann traf zur Bescherung der Kinder der Kriegsblinden ein Weih­nachtsmann ein, um den sich bange, oder auch freudig die Kleinen drängten und dem sie ihre Weihnachtsgedichte aufsagten. Der Weihnachtsmann hatte für ihre Hilfsbereitschaft und Zuneigung zu ihren Eltern freundliche Worte und ein schönes Geschenk. Dann brachte wieder der Bauersche Ge­sangverein einige seiner Lieder zum Vortrag, wo­für den Sängern durch den Bezirksobmann Kranz, der ihre treue Mithilfe besonders rühmte, herzlicher Dank gesagt wurde.

Kamerad Kranz wies auf bas besondere Er­eignis der Volksabstimmung an der Saar hin und gedachte jener Männer an der Saar, die an der Front für das gemeinsame Vaterland gekämpft und geblutet haben. Zum Gedenken der Brüder an der Saar wurde unter Mithilfe der Sänger das Saar­lied angestimmt. Die unermüdlichen Kameraden von der Reichswehr, deren liebevoller Mithilfe der Vorsitzende besonderen Dank zollte, halfen die we­nigen Stunden verschönern, bis dann mit herzlichen Wünschen für das Neue Jahr der Obmann die schön und harmonisch verlaufene Feier mit dem eindrucks­vollen Hinweis auf die Dichterworte schloß:Wenn etwas stärker als das Schicksal ist, so ist es der Mut, der es unerschütterlich trägt!"

welch' großes Opfer ihr dem Vaterlande gebracht habt, und wir müssen öfter nachhelfen. Nie wird man ganz das Leid ermessen und die Kämpfe be­greifen können, die ihr tragen und erdulden müßt, aber denen, die euch wegen eurer Renten beneiden, sagen wir nur, ihr könnt das Geld haben, wenn ihr euer Augenlicht dafür opfert. So werden wir im neuen Jahre erneut den Kampf aufnehmen um die Verinnerlichung der Menschen. Wir wissen, daß in diesem Kampfe uns der Kriegskamerad Adolf Hitler den Weg zeigt, der mit euch Kriegsblinden aanz besonders verbunden ist, da auch er in den schweren Tagen deutscher Schwäche und Schande 1918 nahe daran war, sein Augenlicht zu verlieren und nur einer gütigen Fügung sein Augenlicht verdankt. So habt Vertrauen zu ihm, er wird euer Beschützer ein; denn er liebt sein Vaterland wie ihr und will es aus Not und Schande herausführen zu neuer Höhe und Blüte. Er hat uns die Ehre wieder- gegeben und uns die Achtung für die Soldatenopfer gebracht, und ihm danken wir es auch, daß unser deutsches, lichtes Weihnachtsfest nicht dem Kommu­nismus zum Opfer gefallen ist. So hoffen wir mit Ihnen, daß unserem Volke neue Kraft gegeben wird, damit es das große Ziel erreicht, das für uns ewig bleibt: Deutschland unser Vaterland!

Die mit starkem Beifall aufgenommenen Reden wurden abgelöft von zwei Liedvorträgen des Bauerschen Gesangvereins. Dann bereitete Herr Vogl durch ein ViolinsoloLa Canarie" ganz besondere Freude.

Während einer längeren Kaffeepause wurden die Bundesmitglieder mit ihren Familienangehöri-

Vom gestrigen Fußballsonntag.

Auch am letzten Sonntag des Jahres herrschte in Süd- und Südwestdeutschland noch kein kom­pletter Spielbetrieb. Im Gau Südwest spielten im einzigen Treffen des Tages Union Niederrad und FSV. Frankfurt 1:1. Die Niederräder find damit zur Eintracht aufgerückt, und die mainifchen Vereine sind im weiteren Verlauf des Meister- schaftskampfes gegenüber dem Dorspruna der Ver­eine von Worms und der Pfalz durchaus nicht ohne Aussichten.

In Bayern endeten alle drei Spiele mit knap­pen Ergebnissen. Die Spielvereinigung Fürth ge­wann knapp 1:0 das schwere Spiel in Herrnhütte gegen den ASV. Nürnberg und bleibt weiter im Vorteil. Zustatten kam ihr noch, daß die Münchener Löwen" in Augsburg vom BCA., der schon Fürth und Nürnberg Niederlagen beigebracfjt hatte, mit 1:0 geschlagen wurden. Fürth führt jetzt mit vier bzw. fünf Punkten Vorsprung vor dem in Spanien weilendenClub" und den MünchenerLöwen". Weiden und Regensburg trennten sich 1:1 und kamen dadurch hinter den BCA. an die vorletzte Stelle zurück.

Don den drei Spulen Nordhessens kamen nur zwei zum Austrag. Der Kampf Hanau 93 gegen Sport Kassel war in letzter Stunde abgesetzt worden, eine Entscheidung, die allerdings noch einen Hanauer Protest zur Folge haben wird. Borussia Fulda gewann den Kampf gegen den Lokalrivalen Germania 2:0, damit weiter mit dem Kasseler Spielverein hinter den führenden Hanauern stehend. Eine Ueberraschuna angenehmer Art be­reitete Kurhessen Kassel ihren Anhängern durch einen 3:1-Sieg über Hessen Hersfelü.

Bez risklaffe Gruppe Gießen-Dill.

Meisterschaftsspiele am 30. Dezember.

Frohnhausen Sinn 5:1.

Dillenburg Bissenberg'0:4 (0:2).

Watzenborn-Steinberg Naunheim 1:2 (1:2).

FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg I Spiet- verein Naunheim I 1:2 (1:2).

Mit Spannung sah man dem Spiel Watzenborn- Steinberg gegen Naunheim in Watzenborn-Stein­berg entgegen. Naunheim hatte Platzwahl, fing den Anstoß der Einheimischen ab, kam vor deren Tov, und schon mußte der Verteidiger Burger verletzt für eine Viertelstunde das Spielfeld verlassen. Als er wieder kam, stand die Partie bereits 2:0 für die Gäste. Infolge des schlechten Bodens kam eine Kom­bination der Teutonen kaum zustande, Naunheim dagegen kam durch seine hohe Spielweise besser vor, konnte aber nicht zu Erfolgen kommen. Strafstöße, auf Seiten der Naunheimer, sämtlich von Keusch geschossen, von Seiten der Teutonen von Fett getreten, konnten, da beide Tormänner sehr gut ar­beiteten, nicht verwandelt werden. Kurz vor Halb­zeit verkürzte der Mittelstürmer der Teutonen auf Flanke von links auf 2:1. Mit diesem Resultat wur­den die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit sah man die Teutonen vorwiegend überlegen, aber der Sturm war nicht durchschlagskräftig genug, die Ueberlegenheit durch Tore zum Ausdruck zu bringen. Einige Ecken war die ganze Ausbeute. So ging abermals ein Spiel mit dem knappsten Resultat verloren: doch hätte zu­mindest ein Unentschieden dem Spielverlauf ent­sprochen.

Schiri Z i tz e r (Gießen), leitete einwandfrei.

*

Am Neujahrstag trägt die 1. Mannschaft auf eige­nem Platz ein Freundschaftsspiel aus. Gegner ist die voraussichtliche Meistermannschaft der Kreis- klasse, die 1. Mannschaft des Sportvereins Heuchelheim. Das Vorspiel am 1. Weihnachts­feiertag in Heuchelheim endete 4:4. Heuchelheim hat in diesem Spiel bewiesen, daß es die Tabelle in der Kreisklasse mit Recht führt. Ob sich allerdings die Teutonen auf eigenem Platz von Heuchelheim ein Unentschieden, wie im Vorspiel, oder gar einen Sieg ab ring en lassen, ist kaum an^unehmen. Doch dar die Mannschaft, obwohl sie der Kreisklasse angehört, . nicht unterschätzt werden»

Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck.

Abteilung Fußball.

Großen-Buseck 1 Wieseck I 3:3.

i In Großen-Buseck lieferten sich die Mannschaften : am gestrigen Sonntag das fällige Rückspiel der Verbandsrunde. Das Spiel trug den Stempel des

Der-Szirk Gießen des Bundes erblindeter Krie- ;er, ^iiubteihmg der NSKOV., hielt gestern nach- nittaxt ne von Musik, Gesang und liebreichen (Borten erfüllte schöne Weihnachtsfeier ab. Aus ;roß iM inkreis von Gießen (einer kam sogar aus em £|0k trroalb) waren die Bundesmitglieder mit hren iDhbegleiterinnen, den Frauen, und auch mit ' hren i$L)ern erschienen. Der Saal des Katholischen

Punktkampfes, wurde aber von dem Unparteiischen gerecht zu Ende geführt.

Die Gastgeber erschienen komplett, Wieseck mit Ersatz für linken Läufer und Linksaußen. Wieseck ing den Anstoß der Gastgeber gut auf und ging in der siebenten Minute in Führung. Das Spiel wurde nun von den Gastgebern sehr hart gestaltet, was sich allmählich auch auf den Gegner übertrug. Der Unparteiische behielt das Spiel jedoch fest in der Hand. Wieseck erhöhte dann auf 2:0. Ein für Großen-Buseck gegebener Elfmeter brachte diesem den ersten Treffer. Mit dem Halbzeitpfiff konnte Großen-Buseck durch einen abgewehrten Eckball im Nachschuß den Ausgleich erzielen. Halbzeit 2:2.

Kurz nach Halbzeit gelang es Großen-Buseck, die Führung zu übernehmen. Das Spiel wurde jetzt mehr und mehr von Wieseck bestimmt. Der Aus­gleich ließ nicht lange auf sich warten. Dann ging es um den Stea. Die gut eingeleiteten Angriffe der Gäste fanden jedoch bei der reichlichen und überaus harten Abwehr den Weg nicht ins Tor. Auf der Gegenseite wurden die Angriffe der Flügelstürmer vom Jnnensturm nicht ausgewertet, so daß sich beim Schlußpfiff beide Gegner mit dem für beide Teile befriedigenden Ergebnis trennten.

Friedbergs Fußballer weiter siegreich in Frankreich.

Nach einer viertägigen Pause trug der VfB. Friedberg am Samstag und Sonntag zwei weitere Spiele gegen französische Amateur-Mannschaften aus.

^ullrich-Sali

. ... 3ai' ; . iberbmfrz die herzlichsten Grüße des Krieasopfer- imtesa iii Gaues Hessen-Nassau der NSDAP, und les 2 festes 14 der NSKOV. Frankurt und er- nltf ihn u nnertwlaran, daß er bereits im Vorjahre zur - Vr- Äeihmhisfeier in Gießen war. Es ist etwas eigen« ' rüge:ajii führte er weiter aus, was wir Sehenden X nter i ir-Kriegsblinden immer wieder erleben und - V: mpfintrii: das ist der Geist treuer Kameradschaft ' - nd d ü Verbundenheit, der in ihnen lebt und der : , uf i ns übertragen wird durch ihre Lebense-

efährTinen, die wir als Kameradenfrauen bewun- - ? ' ern schätzen lernen. Es ist mein lebhafter BunVM " dieser Geist der Kriegsblinden sich bertritei möge auf alle sehenden Kameraden, auf ie Pkckngliederungen und auf das ganze Volk. Bennin ul) Kriegskameraden auch ein hartes Schick- il gep en hat, so könnt ihr im neuen Staate ldolf ' Hütters wieder stolz auf euer großes >pf«rXii. Die NSKOV. wird sich für euch ein- -:.V>fcen,a, ranit euch die Achtung und Ehre gegeben X. : iirb, lei ihr vor dem Volke verdient. Noch ist ' . > Lan if: überall im Volke sich dessen bewußt,

' . ste IIBrn

Mrgermeister Or. Hamm

r /;-- n Flikünkameraden Dank für die Einladung, denn eie biiiinM und umschließt mit den Kriegskameraden - -15 g!|*rmfame Erlebnis der Front. Er führte - -ine Airer hierauf in Gedanken zurück an jene eit ii i ahre 1918, als ein Teil der Volksgenossen - ' . : e Fnämpfer als die Dummen und die Kriegs-

' - ?; rläntg r bezeichnete. Damals haben wir, so sagte

u. v.iunsere Ehre nie verloren gehabt, ins- > X" '' v; :.>fonbterni)ann nicht, wenn wir uns bewußt waren, ' m ir nfere Pflicht getan und die Nachkriegszeit

x: x (hnnerung an die auf dem Felde der Ehre 22 Xn ' efall^ und an die, die ein hartes Schicksal in jrieöen-X rer (-Fadheit getroffen, erlebt haben. Wir wissen, w:ir,iant dem Führer, den alten Schild der ^m^^^^^hre |» er hervorholen dürfen, und wir danken ?m U-Hsr, daß er uns vor den Augen der Volks- Vtt 'Irofejior'' enofstrs- urückgegeben hat, was wir beanspruchen ürfena.^cht, weil wir es persönlich haben wollten, , ... - mber-ir als die, die zurückkehren durften im An- - -t - .2 enkenL-m die für das Vaterland gefallenen Kame-

" b5 ur 7 vuhen.Ä iiÄ wenn mancher von uns da und dort k'wi ' . erzag^k-möchte an feinem Schicksal, dann schaue . - Nr ; : r nuiMiif die Kriegsblinden, und er wird sofort _ . b!er kcx ille [1^; benn was er erträgt ist nicht so schwer, ; 'Is ©riami er in ewiger Nacht dem Schicksal trotzen X 7 -7 XüßteXD shalb müssen wir das Schicksal der er- , . . lindetM Frontkameraden mildern helfen. Es wird

.7 .ur inmnirn Befriedigung beitragen, wenn die alten X 'kriegs^tneraden zusammenstehen und einander hel- X . (Rtian^en. SKrimschen wir Ihnen auch im neuen Jahre -x Dem ieue l-Sc.t, die Ihnen das Schicksal weitertragen -"1 . , ,,- iIft. ! An sind gern dem Ruf gefolgt, weil wir uns

.. wxXp7?'.nnerlrLs rnit Ihnen verbunden fühlen, und wir X in eir '' X oünsck-^ Ihnen allen neue Freude, die Sie stark

2 nacht,: la Schicksal zu ertragen.

- sie ' Gauobmann Ziegler

iereirsUfes prangte im Schmuck der alten Reichs- nb b|i r hessischen Farben, daneben leuchteten hell ' '-i nei erlSerroanblung die alten schwarz-weiß-roten 'Hey; (arbeit m Hakenkreuzbanner, als Symbol der

2 euen iZ t des Wiederaufstieges unter Adolf Hitlers

. üI)rL.'ii(iaud) über dieser ergreifenden Feier, bei X:- 7'7 >r a ;id für den Sehenden der schwingende Ton .2 X >r 5C|hu; des Gesanges, der Klang des Wortes - 5 XX iel tiifc Bedeutung haben; denn an unseren Blin- : -'7 . >rt e:|£e a wir das große Wunder, daß sie abge- "^7 'X end ei! !in Licht, um so schärfer und feiner aus den X ' em iu)- iib aus den Seelenkräften heraus ihre Um- X X eit erfiden und begreifen.

2 X'X.-; PürLt-ch um 13 Uhr begann die Feier nach . X5. ter rauch mit einem Marsch. Nach weiteren ; rEikp-wm sprach Frl. Kammers aus Fried- ' rg -Mi finnigen Vorspruch für diesen Festtag, 7 M:X r ei r lahnwort für die Kameraden war, denen . x x ^Mnlicht der heiligen Nacht geblieben ist. In X.X. WVriJliqlci Weise begrüßte

X. "X HeMsobmann 3. Kranz-Friedberg

. ' ine iRneraben und Schicksalsgefährten zur ge-

TUtthttüfttA einfcirr 1 Weihnachtsfeier mit den Familienange- "9*ferigeiit..-ir gab feiner Befriedigung darüber Aus- 1.uck, ibc so zahlreiche Kameraden gekommen wa- r:~: irg; ; n> uim }reuöe zu erleben, die für die Schicksals-

NrX mDff im j notwendig im Kampf mit dem schweren x aus der tr chickspnl st, das sie betroffen hat. Sein besonderer - cdjubcrt ' ruß eiil Dank galt den tapferen Frauen, die ihren urt 845 Führer, und Behüter sind und

- ßuminifi e al> eue Wegbegleiter Freude in das Dasein

"xltf! oon hp efer irr: einem herben Geschick belasteten Männer 9-:.,. in ix/agem mit sie unter der Last dieses Kreuzes nicht .. X-X 7,: ifam ri( ;>red)en. Mit lieben Worten begrüßte er .XX/XXX uch tii edinber, denen eine schwere, edle und hohe XX2-usgajt elugefallen ist; denn während andere Kin- - _XX XX ?r 9 üL qen im Schutze des Vaters sich Natur ~ J »( nd LilOi: betrachten dürfen, müssen diese den blinden : 7 later ; «ter Hand nehmen und ihn führen und be-

; üten.t iitr sie tun es gern und dafür soll ihnen XEgatt: . esondier Dank werden. Auch den zahlreichen X -XspreX läfteriv a. Kamerad Ziegler, dem Gauobmann -:::;X KatrrMr NSDD. und Leiter des Kriegsopferamtes der x Äum?..SDM> im Gau Hessen-Nassau, Kam. Rapp, X ctunbe !;(s Lcim^-Fachobmann für Groß-Hefsen in Frank- ncuen Ciahr. INirt a:. ,., den Medizinalräten Dr. Wecker und ;-r;r bes 6eMr. K « tum vom Versorgungsamt, sowie Bür- :j. Sahen, üaneiqT. Dr. Hamm und den Freund der Blin-

2.7 Nm eaargim ui»!:övdernden Mitglied des Bundes Reichs- 7.2ämutagsfon:^na-fcini ann i. R. Dörr hieß der Vorsitzende XXXmg.ä iUtotinrrn. Den Mitgliedern des Bauerschen Ge- ; y- üBunicb:.- ngoercejs mit ihrem Dirigenten Gutjahr, den --------' litgtiieb?.-n des Musikkorps der Reichswehr, ebenso --> ;-7 ' ^X.-m T:Si: Wickert und ganz besonders dem 23er- c.r auenisrr.nn Georg Vogel, der mit besonderer X , 7 lebe ur. Hingabe all die vielen Vorbereitungen 'u'-woch. 2. W .troffrei chatte, sagte der Vorsitzende vielen Dank -j-1 6.15: JX - r di e leundliche Mithilfe. Sein Wunsch an Alle .... t ^5 j-i; ar, siM- iig mit den Fröhlichen eine Weihnachts- 1 10.45: ^rafc: ier «Mi begehen, die als ein starkes Erlebnis 1 11 egse^ig für das neue Jahr werden möge. Ge-

3 - - TlittaflX ünsaiMwurde unter brennendem Weihnachtsbaum 1tiHet gesungen. Im Namen der Gäste

Vereine Spiele

(Sero. Unentsch. Verl. Pkte.

VfB.05 Kurhessen

11

8

2

1

18:4

Ockershausen

12

7

3

2

17:7

Wallau

11

7

2

2

16:6

Bottenhorn

12

7

2

3

16:7

Sarnau

12

5

3

4

13:11

Breidenbach

12

4

3

5

11:13

Biedenkopf Germania 08 Mar­

13

4

3

6

11:15

burg

12

3

8

6

9:15

Gladenbach

13

2

1

10

5:22

Gemünden

12

1

1

10

3:21