Montag, Zf. Dezember M4
Gietzener Anzeiger(General-Anzeiger für Oberhessen)
Ki 504 Zweites Blatt
Die Toten des Lahres 1934
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Der Felssturz bei Dover
• 11( bisher als allgemeingültig anerkannte, uno in fingeren
■ piqen dazu, neue Verteidigungslinien zu suchen,' burchzusetzen, wie das ein bead)ttid)er glrttfe£
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ehemaliger Präsident der französischen Republik, Generaloberst von Einem, deutscher Heerführer im Weltkrieg, Emma, Königin-Mutter der Niederlande, Albert, König der Belgier, Alex and er, König von Südslawien, B a r t h o u, französischer Außenminister, Professor Tro ost, führender deutscher Architekt, Kardinal E h r l e, der Dichter Theo- dor D ä u b l e r, Professor Fritz Haber, Nobel- preisträger für Chemie, Dr. Dollfuß, österreichischer Bundeskanzler, und- Heinrich, Prinzgemahl der Niederlande.
Bedeutung war.
Daß diese Ansicht aber überholt ist, und daß es an der Zeit ist, sie zu revidieren, scheint neuerdings in jüngeren Kreisen der britischen Admiralität sich
und im Irak mit sich ziehen könnte ... Wobei ein Verlust Aegyptens und der Landenge von Suez eben auch gleichbedeutend mit der Tatsache fern würde, daß damit der Indische Ozean seinen Cha- ratter als abgeschlossener „britischer" Ozean- ver-
Eine Briefmarke, die Geschichte macht.
Briefmarkenserien können, wenn die auf ihnen vervielfältigten Abbildungen von sachkundiger Hand ausgewählt und von verständnisvollen Künstlern hergestellt wurden, sehr wohl einen Querschnitt durch die Geschichte eines Landes geben und in dem Betrachter eine lebendige Vorstellung seiner großen Persönlichkeiten, seiner Landschaften und seiner kulturellen Leistungen erwecken. Darin besteht gewiß mit ein Anreiz für die Sammelleidenschaft. Daß eine Briefmarke aber selber Geschichte macht und nicht nur darstellt, ist gewiß eine Seltenheit. Eine solche Briefmarke von verhängnisvoller Auswirkung ist die Vier-Centavos-Marke des mittelamerikanischen Staates Nicaragua, deren man sich jetzt bei den gegenwärtig in Amerika stattfindenden Feiern zur zwanzigsten Wiederkehr der Eröffnung des Panamakanals wieder erinnert. Der Bau des Panamakanals ist nämlich, so merkwürdig diese Be- hauptung auch zuerst anmuten mag, durch diese unscheinbare Briefmarke mit dem Bild eines rauchen« den Vulkans entschieden worden. Jahrelang bestan« den damals in Washington Meinungsverschiedenheiten darüber, ob der geplante Kanal durch Pa« nama oder durch Nicaragua gelegt werden solle. Von den Vertretern Panamas wurde, wie in der Frankfurter Wochenschrift „Die Umschau" mitgeteilt wird, immer wieder darauf hingewiesen, daß ein Kanal durch Nicaragua den Gefahren der Vulkane ausgesetzt sein würde, was von Seiten Nicaraguas lebhaft bestritten wurde. Gutachten standen gegen Gutachten. „Man hatte aber dabei in Nicaragua ganz übersehen, daß man erst unlängst eine neue Briefmarke verausgabt hatte, auf der ein rauchender Vulkan zu sehen war. Und die wurde in der Tat Nicaragua zum Verhängnis! Die Leute von Panama sandten jedem Senator des Kongresses zu Washington einen Brief mit dieser Marke, und nach diesem schlagenden Beweis konnte es bann nicht ousbleiben, daß der Kanalbau gegen Nicaragua entschieden wurde."
die von vielen altgewohnten Positionen ihre bis- herige Bedeutung nehmen.
Das wird nirgends so deutlich wie irnMittel - meer, das mit seinen verhältnismäßig kurzen Entfernungen dem raumüberwindenden Element der modernen Kriegswaffen am ehesten unterliegt. Die englische Stellung beruhte hier bekanntlich tm letzten Jahrhundert auf dem Besitz zweier See- festungen, die als uneinnehmbar galten: auf Gibraltar und Malta, die noch heute das Rückgrat des britischen Verteidigungssystems im Mittelmeer ausmachen. Die größere Bedeutung war.selbstverständlich Gibraltar zuzusprechen, das mit seiner eigentümlichen Lage an der Grenze von Atlantischem Ozean und Mittelmeer so recht der eigentliche Kernpunkt war, von dem aus die Verteidigung des Mittelmeeres möglich ist: Gibraltar besitzen, hieß praktisch HerrdesSeeweges über den Huezkanal nach Indien sein; es nicht besitzen, hieß der Gnade der Anrainer des Mittelmeeres ausgeliefert sein. Das war jedenfalls eine der maßgeblichsten strategischen Auffassungen des letzten Jahrhunderts, die mehr als einmal für die Politik Großbritanniens von ausschlaggebender
lieren würde! ,
Jedenfalls zeigt dieser Aufsatz sehr deutlich, wie ernsthaft der Schutz der Erdölinteressen in den Bereich strategischer Erwägungen mit ein- bezogen wird, und wie sehr die bisherige Bedeutung des westlichen Mittelmeeres als sichere Zufahrt- und Verbindungsstraße zwischen dem englischen Weltreich und seinem östlichen ^Imperium gelitten hat. Man hält sie selbst in Friedenszeiten nicht mehr für ausreichend sicher. Denn selbst wenn es nicht stimmen sollte, was verschiedentlich behauptet worden ist, daß England, um sich aus dem Feld der Streitigkeiten zwischen Frankreich und Italien auf alle Fälle herauszuhalten, und um eine doch mit Sicherheit verlorene Position aufzugeben — bereit wäre, Gibraltar an Spanien abzutreten, bleibt immer noch die Forderung auf Erwerb einer zusätzlichen Flotten st ation im ö st - lichen Mittelmeer übrig, um Palästina und das Jraköl zu schützen. Eine Forderung, die doch gewiß nicht nötig wäre, wenn die alten strategischen Anschauungen voll und ganz bestehen blieben.
Es ist daher auch verständlich, daß diese Betrachtungen Strabolgi ein gewisses Aufsehen in Frank- reich und auch in Italien erregt haben, wobei die zutage getretenen Anschauungen sehr deutlich zeigen, daß man den strategischen Wert der Betrachtungen durchaus anerkannt. Das Land, gegen das sich vor allem das Mißtrauen gegen die Engländer richten müßte — Frankreich — hat denn auch dabei am deutlichsten geantwortet: daß nämlich die Anschauungen Strabolgis aus dem luftleeren Raum des Nur-Strategen geschöpft seien, der die p o l i - tischen Realitäten nicht genügend berück- sichtige. Das Land, das doch allein zunächst einmal t die Mittelmeerposition der Engländer bedrohe: l Frankreich sei doch mitEnglandoerbundet,
!8eMandes bedeutet.
Eib doch ist es unverkennbar, daß m den bis- I tarnen Vorstellungen sich ein Wandel zu vollziehen I formt, und daß neue, ungewohnte Besorgnisse 1 >ie Uten Begriffe zu erschüttern suchen: die F l u g- , te: gwaffe, das Ferngeschütz und das ' Qu e r \ e e b o o t revolutionieren die Werte, die ' M bisher als allgemeingültig anerkannte und
Herzen ,
ein glückliches neues Jahr!
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b Jahre 1934 hat der Tod reiche Ernte unter d e-r^ersönlichkeiten des politischen und kulturellen £ Seins gehalten. An der Spitze der Toten, die 3 )«ichlanb im vergangenen Jahre zu beklagen h at. steht der verewigte Reichspräsident, ( j e-ralfeldmarschall von Hindenburg. Weiter- V i mieten aus den Reihen der Toten des Jahres 19H benannt (von links nach rechts) Oskar von
ler, der Begründer des Deutschen Museums i t üünchen, Generaloberst von K l u ck, Führer d ei Armee im Weltkrieg, Raymond P o i n c a r e.
Strategische Gedanken am Mittelmeer
Von Or. Irih Hesie.
Jahresende.
Äeirachtungen von Peter Bamm.
Limit also wären wir wieder einmal soweit Es S;ier 31. Dezember 1934. Die landläufige Aufstieg geht dahin, daß dergleichen Einschnitte der ^Veranlassung seien, über Vergangenheit und Zu- M nachzudenken. Aber es ist sehr viel wahrschem- jkr, daß das Bedürfnis der menschlichen Seele,
Vergangenheit und Zukunst nachzudenken, iq()aupt erst die Veranlassung war, die Zeit zu
ie Renaissance der Wehrgedanken und Vor- fIcjngen, die wir heute in England erleben, 1 bnü nicht von ungefähr. Sie ist i n d e r eig en - 1 jjllichen Lage des britischen Welt- imü)C8 begründet, das weit über ine ganze (Er verstreute Besitzungen zu verteidigen hat. Es (jjibi daher wohl auch in keinem anderen Lande !>tkiWelt eine gleich vorzügliche wehrgeographische 1 Shatur, die so allumfassend und zugleich populär i > ir roßen Fragen der Reichsverteidigung behandelt, «fluiift eben die Vorstellungswelt eine andere, als iii’-inferer kontinental-bedingten europäischen Welt. <Q(in man an uns die Forderung richtet, wir i miilen gefälligst in Kontinenten denken I eien', so denkt der Engländer seit Generationen l»r ls in Ozeanen. Das seefahrende Volk der 1 wirschen Inseln weiß eben, daß sein Imperium t »Iber Seeherrschaft beruht, und daß die Herrschaft iji die Meere eben auch die Aufrechterhaltung ! »i! britischen Weltherrschaft und des britischen
geholt.
So weiß er, daß wir morgen den 1. Januar 1935 chreiben. Und in 71 Generationen wird vielleicht üner seiner Enkel wieder so weise sein wie Sokrates. Denn wir sind nicht nur Nachkommen. Wir sind auch Vorfahren. Wir haben nicht nur die schöne Freiheit, auf der Bahn der Sterne in der Vergangenheit zu chweifen, wir haben die noch schönere Freiheit, mit )er Sonne in die Zukunft zu reisen. Und die hat den großen Vorteil, daß wir sie uns vorstellen können, wie wir wollen. Ja, wir können dabei so weit gelangen, daß wir im Hinblick auf das Kommende anfangen, nicht nur an die Zukunft der Menschheit, andern sogar an die eigene zu glauben.
Es steht einem jeden frei, sich oorzustellen, daß er im nächsten Jahr ein Frühaufsteher wird, daß er zu rauchen aufhört und zu sparen anfängt. Em jeder darf sich sagen, daß Bismarck auch erst mit 46 Jahren seinen Aufstieg begann und demnach die Chancen ür ihn nicht so schlecht sind. Denn das Haupterfordernis, 46 Jahre alt zu sein, das wird „tm nächsten Jahre" sich von selber erfüllen.
Aber nun geschieht etwas sehr Eigentümliches, ja geradezu Erschütterndes. Der Mensch in dieser Nacht bes heiligen Silvester, mit der Weltgeschichte hinter sich und der Zukunft der Menschheit vor sich, klebt sich Kaugummi auf den Nasenerker, setzt sich einen Pappzylinder auf, streut seiner Schwiegermutter Konfetti in den Rückenausschnitt, trinkt Punsch und jodelt laut und herrlich in die kalte Winternacht.
Wahrhaftig, ein ergreifendes Bild!
Aber tatsächlich, das ist das Leben. Zwischen den dunklen Gewalten der Vergangenheit und den geheimnisvollen Mächten der Zukunft, die uns bedrohen, pflücken wir die bunten Blumen des Daseins. Während sich unter uns die Erde spaltet, heben wir das Punschglas in die Höhe, auf die Freiheit zu trinken. Mag das Leben immerhin gefährlich fern, wir haben schon gewonnen, wenn wir uns nicht fürchten. Trinken wir dem Drachen zu, der uns zu verschlingen droht. Immerhin werden wir dann verschlungen, weil wir tapfer waren. Und vielleicht sogar bleiben wir am Leben.
Morgen früh bann, im ersten Licht des Morgens ■ wollen wir zusammen mit dem kleinen Mann und । mit allen unseren Ahnen bie erste Trambahn des ■ Neuen Jahres besteigen. Sie bimmelt froh durch die t noch stillen Straßen. Und wenn wir auch nicht zu rauchen aufhören und zu sparen anfangen werden, f so fassen wir uns dennoch fröhlich an die Kaugummi- : nase und wünschen einander aufrichtig und von
Strabolgi weiß auch hierfür einen Rat: Er weift darauf hin, daß es genügend Positionen gebe, die geeignet sein würden, dieses Meer unter englischer Kontrolle zu halten. Z. B. könne man durch Austausch gegen Cypern von Griechenland die Insel Kephalonia erwerben, mit dem Hafen von Argofi, den man uneinnehmbar gestalten könne. Das würde den Vorteil haben, daß England von Malta und Argosi aus Aegypten und Pala- stina und damit auch die Oelleitung aus dem Irak schützen könne. Für den Abtransport von Oel und Baumwolle bleibe dann immer noch der rückwärtige Weg über den Suezkanal und das Kap Südafrikas, der immer sicher bleibe und frei fei von der Flugzeug- und Unterfeebooteinwirkung der Mittelmeergroßmächte. Jedenfalls lasse sich so ein Ersatz schaffen, der es gestatte, wenigstens die östliche Hälfte des Mittelmeeres — und damit die Landbrücke nach Indien — zu halten, während er andernfalls offenbar daran glaubt, daß em Verlust Gibraltars auch unmittelbar einen Verlust der britischen Stellungen in Aegypten, Palästina
Eine unbekannte Dürer-Madonna.
Die Einreihung von Dürers Werken in das Lebenswerk des Meisters ist immer ein besonders heikles und schwieriges Kapitel gewesen; in ihrer Beurteilung trat leicht eine gewisse Unsicherheit auf, die durchaus nicht allein auf mangelnde Kenntnis zurückzuführen ist, sondern zum Teil in der Natur der Sache begründet liegt, denn auf dem Gebiet der Tafelmalerei hat Dürer sich keineswegs folgerichtig entwickelt. Vergleicht man beispielsweise in der Münchener Pinakothek die verschiedenen um 1500 entstandenen Gemälde des Meisters, so stößt man auf Gegensätze, die in der üblichen Art durch zeitliche Ordnung nicht geklärt werden können. Aus einem Bries Dürers an Jakob Heller vom Jahre 1509 geht hervor, daß ihn bei der Ausführung von Tafelbildern mehrere Methoden geleitet haben, denn er spricht einmal von „fleißig kleibeln", das fo viel Zeit verlange, und das andere Mal vom „gmein Gmäl", von dem er in einem Jahr fo viel Herstellen könne, „daß Niemand glaubte, daß möglich wäre, daß ein Mann thun möchte". So gibt es bei ihm also Werke, die ein Ergebnis „fleißigen kleibelns" find, und solche, die als „gmein Gmäl" anzusehen sind. Nun wird in der bei F. Bruckmann in München erscheinenden Kunstzeitschrift „Pantheon" auf ein bisher völlig unbekanntes, bedeutendes Werk deutscher Kunst hingewiesen, auf die sogenannte Madonna Thyssen aus der Sammlung Schloß Rohoncz, die nach dem Verkauf im April 1932 in London an den Baron Dr. Heinrich von Thysfen-Bornemisza gelangt ist. Während Komposition, Verhältnis der Figur zur Bildfläche und der voll und rein gerundete Kopf der Madonna die Erinnerung an Giovanni Bellini wachruft, sind das Gebirgsland, das wir durch die Fensteröffnung erblicken und das Kind mit dem Apfel in der linken Hand ganz vertraute Dürerfche Kunst. Auf der Rückseite des Bildes befindet sich eine Darstellung der Flucht Lots mit den Töchtern vor dem Hinter- gründ einer brennenden Stadt. Die sorglose Malweise ist ein überraschender Gegensatz zu der gepflegten Ausführung der Vorderseite. Daß diese Malerei schon einige Jahre alte gewesen sei, als Dürer die andere Seite ausführte, erfcheint möglich, wenn auch unwahrscheinlich. Der offenbare Anschluß an Giovanni Bellini wird zunächst jeden Kenner der Dürerschen Kunst dazu verleiten, die Entstehung der Madonna während des zweiten venezianischen Aufenthaltes zu vermuten. Und doch erweist sich solche Annahme als unhaltbar. Eine Zeichnung im Dresdener Kabinett, ein flüchtiger Entwurf in großem Zuge mit einem Wappenträger ist ähnlich komponiert wie der „wilde Mann", der rechts unten in unserem Bilde das Schild hält. Die Zeichnung
ist ohne Zweifel gegen Ende des 15. Jahrhunderts entstanden. Ob nun die kleinen Wappen nachträglich — etwas ungeschickt — eingefügt sind, ob etwa von Schülerhand ober von Dürer selbst, als er das Gemälde schuf, in jedem Falle zeugt die Beziehung zu jener Zeichnung für frühe Entstehung der Ma- donna. Don den Wappen ist nur das eine bisher gedeutet worden, nämlich das zur Linken — auf die hochangesehene Nürnberger Familie Haller von Hallerstein. Seltsamerweise ist das zweite Wappen unbekannt geblieben."
üicnn wenn wir rechnen können, bann finb mir I fet- erän. So wie einer bastelst, an ber ^alteftelle ^Trambahn, kleiner Mann von heute, braucht er
zu sagen: „Vor 2333 Jahren . unb er steht ifc«n einer Couch, auf der heiter uftb ergeben $ro= ft r Dr. Sokrates liegt, bereit iw ben Habes hlnab- :Ligen. Weinend beklagt sich Xanthippe, daß er ii huldig sterben muffe. Worauf er sie fragt. „3a, Mtest du lieber, daß ich schuldig sterbe^ Smn kilidsatz war, immer das Beste aus einer Sad^ au jachen. Wir sollten uns nicht lumpen lassen Und i>:rt es uns ohne unsere Schuld dreckig geht so ftien wir froh fein, daß es uns nicht dreckig geht, e wir daran schuld sind.
vielleicht sind dem kleinen Mann von heute 2333 fone ein b ßchen viel. Dann kann er es auch om- Er haben Er steht da nicht allein. Hinter ihm |> m 71 Herren. Der erste trägt noch einen Äragen, ^ zweite schon einen Vatermörder, der dritte einen ^'ßvatermörder, und der einundsiebzigste Sandalen m- ein langes, fließendes Gewand. Nur einunfteb^ig ; Generationen trennen den Fahrgast von Sokrate, । ini fein ehrwürdiger Herr Ahne hat vielleicht de kcierbengericht angehört, das Sokrates verurteilte.,
tatsächlich ist niemand imstande und niemals je- n.:nb imstande gewesen, auch nur die Lange einer '.imute richtig zu schätzen. Haben Sie, lieber Leser, mite auf eine Dame gewartet, mit der Sie sich itatt siebzehn Uhr verabredet hatten? Sie werden - • zugeben, daß man gegen siebzehn Uhr ftmsund- rzig Minuten das Gefühl hat, mehrere Stunden "landen zu haben. Gegen achtzehn Uhr ist man bet !>:! Resignation angelangt, und dann pflegt Restne -j:t) meist zu kommen. Nach einer Ewigkeit!
?un sind Ewigkeiten sicher nicht so lang, wie wir js.uns vorstellen. Aber sicher sind sie auch nicht so i x, wie wir sie empfinden. Aber Tatsache ist, der ki-nsch, der kein Maß für die Minute hat, er hat 15 für die Jahrtausende^
-n5 macht, der kleine Mann, der immer noch aus ’ Tkambahn wartet, hat nicht nur die besten Bedungen zu Sokrates, er hängt, so neblig es auch ä‘ mag, mit seinen Fäden an der Sonne. Der
An der enalischen Küste bei St. Margaret zwischen Dover und Deal, lösten sich etwa 250 000 Tonnen Gesteins- unb Erdmassen aus der Steilwand und stürzten^ms^Meer^^^^^^^^^
eines der bebeutenbften britischen Marineschriftsteller, bes Lorb Strabolgi (besser bekannt unter bem Namen Commanber Kenworthy) in ber bekannten Zeitschrift „Naval and Military Record" barlegt. Er gibt nämlich unummunben zu, baß bie bisherigen strategischen Auffassungen, bie baraus beruhten, daß Großbritannien das westliche Mittelmeer beherrsche, einer Re Vision unterzogen werden müssen, unb zwar einer sehr weitgehenben. Er meint unummunben, baß Gibraltar bei einem ernsten Konflikt mit einer ber beiben Mittelmeermächte Italien ober Frankreich nicht mehr geeignet ei, bie Route burch bas meftliche Mittelmeer zu decken; ja, baß es nicht einmal befonbers schmierig sein mürbe, Gibraltar zu erobern ober zu vernichten. Es habe, so meint er, ben Nimbus ber „Nicht- Eroberbarkeit" eingebüßt, unb man müsse sich baher rechtzeitig nach neuen Positionen um- sehen, um menigstens bas östliche Mittelmeer zu
Mensch verloren in bas All, hat feine Brücken ge- chlagen bis zu ben fernsten Sternen. Muß er schon auf ber Erbe leben, die Zeit hat er sich vom Himmel
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