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Zl iffe^eber vorschwebt. Was galt es aber auch ^elxe^tze zu überbrücken und was ist bereits
Oie deutsche Landwirtschaft an der Jahreswende.
chü-fcherrschten. Gewiß gilt es noch "manches Tmehrn und ist vieles noch nicht so, wie es
Handwerk zum Lahresansang
Von Michshandwerlsmeifler W. G. Schmidt, Äerlin.
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":rts Führe:! G fchirrl n die angedeuteten Maßnahmen zur 5)er»
t j; 5 ft a n b e s geformt wurden. Darin »di hier wieder die große Bedeutung des r.Ttionalsozialiftifchen Gedankengutes, daß w l»e Irebenden Interessen zusammengeführt ti thies bisherigen Kampfes aller gegen alle, e in i n samem Ziele geleitet werden.
) ir'für notwendigen Vorarbeiten im ersten le-lllmbaues, im Rahmen der in der letzten 5 S! von mir erwähnten Gesetze über den
All diese Arbeiten, die ich zusammenfassend die Standeshebung bezeichnen möchte, beruhen auf einem klaren althandwerklichen und zugleich nationalsozialistischen Grundsatz: je besser das Handwerk der Allgemeinheit dient, desto wirksamer hilft es zugleich sich selbst. Die Standeshebung ist vielfach erschwert, solange es dem Handwerk wirtschaftlich nicht gut geht — wegen der Wirtschaftsnot haben z. B. unsere besten Fachschulen noch nicht genug Schüler — auf weite Sicht aber ist sie die sicherste und wirksamste Wirtschaftshilfe.
Aber das Handwerk braucht auch Maßnahmen auf kürzere Sicht. Die meisten Handwerker waren 1932 in ein trostloses Elend geraten. Es ging dem Handwerk so schlecht, daß auch zwei Jahre erfolgreicher Arbeitsbeschaffung erst einen Teil der Handwerksnot beseitigen konnten. Darum ist rasche Arbeitsbeschaffung im neuen Jahr so wichtig wie im alten. Die Arbeitsbeschaffung der Reichsregierung hat sich am stärksten beim Bauhandwerk und Baunebengewerbe ausgewirkt. In diesem Winter hat das Reich aus wohlerwogenen Gründen die große Jnstandsetzungsaktion nicht wiederholt. Dafür sind wir aber heute in der inneren Gesunduna der privaten Wirtschaft weiter als vor einem Jahre. Darum konnte man im letzten Jahre wichtige Hebel zum Besten des Handwerks ansetzen. In der Bauwirtschaft z. B. arbeitet das Handwerk mit an Neuschaffung deutschen Bauerntums und der nichtbäuerlichen Siedlung. Der von mir gegründete Reichsgutachterausschuß für Bauvergebung schafft die Voraussetzungen für eine gesunde Bauwirtschaft: gute Handwerks- arbeit soll ehrlich bezahlt werden. Die vom Handwerk gegründete Treubau - Gesellschaft finanziert Bauvorhaben unter strenger Finanz- und Bauüberwachung. Die Gas- und die Elektro- front schaffen durch Werbung neue Aufträge für das Handwerk. Die Lieferungsgenossen, schäften ermöglichen es Schneidern, Schuhmachern, Kürschnern und Mützenmachern, Sattlern und Polsterern, Wäscheschneidern, Schmieden, Wagenbauern, Tischlern und anderen Handwerkszweigen, ebenso wie die Industrie große Aufträge anzunehmen, diese werden auf die einzelnen Meister verteilt und unter strenger Leistungskontrolle durchgeführt. Auch in der handwerklichen Ausfuhrförderung, besonders durch die Leipziger Messe, sind wir weitergekommen. Ebenso wie in der Z u - führung öffentlicher Aufträge haben wir auch Fortschritte gemacht in der Zurück- drängung hand w e r ksschädl i ch er Einrichtungen, wie sie viele Eigenbetriebe der öffentlichen und privaten Hand, besonders die Gefängniswerkstätten darstellen, ferner z. B. die — jetzt gesetzlich unterbundenen — Mißstände beim Vertrieb von Blindenwaren, die Handwerksbetriebe in Warenhäusern, die Auswüchse des Hausierhandels.
Das sind einige der Hebel, welche die Reichsregierung und die Reichsstandsorganisation angesetzt hat, um die große Handwerksnot zu überwinden. Nicht allen Handwerksberufen kann gleichzeitig geholfen werden, und nicht für alle taugen die gleichen Mittel. Zwar Unzähligen ist schon wirksam geholfen, aber ich weiß wohl, daß viele Betriebe, die oft ge- rade Pioniere für das gestaltende Handwerk der Zukunft sind, noch schwer zu ringen haben. Auch sie werden eines Tages genug verständnisvolle private und öffentliche Auftraggeber und Käufer finden. Für das Handwerk war 1934 zum Teil ein Jahr der Erfüllung, hauptsächlich aber ein Jahr
> leiÄauer nunmehr mit bestimmter Aussicht U brnme seiner Erzeugnisse zu Preisen, die >i iri gerechten Lohn für alle Mühen lassen,
stehenden deutschen Diplomlandwirte, daneben die Bezirks-, Kreis- und Ortsbauernführer sind durch ihre berufsständische Organisation, die Landesbauernschaften, auf den Plan gerufen. Sie kommen in jede einzelne Dorfschaft, um hier nach festen Richtlinien in kurzgefaßten, stichwortähnlichen Ausführungen zeitgemäße Ratschläge zu erteilen und in anschließender Aussprache zu allgemeinem Verständnis zu führen.
Seit zwei Wochen gehen diese Vortragswellen allerorts unter Behandlung desselben Stoffes über die deutschen Lande, in ernstem, zähen Ringen sind Tausende von Instruktoren bemüht, die Bauern auf Rückständigkeiten aufmerksam zu machen, neue Wege zu weisen und Richtlinien für eine angemessene Ausdehnung der anzubauenden Früchte zu geben. Bis zum März, also bis zur Frühjahrsbestellung, soll dieser Teil des Aufmarsches beendet sein. Es muß daher noch eine gewaltige Arbeit verrichtet werden. Selbstverständlich stehen die wissenschaftlichen Institute mit ihren Mitarbeitern ebenfalls für diesen Aufklärungsdienst zur Verjüngung, namentlich sind sie für die Erörterungen von Sonderfragen vorgemerkt. Die Angehörigen der landwirtschaftlichen Institute unserer Landes-Universität sind ebenfalls bereits zu einer Reihe von Vorträgen eingesetzt worden. Nach dem Interesse zu urteilen, welches den Veranstaltungen allenthalben entgegengebracht wird, wird der Erfolg nicht ausbleiben.
Während dieses Ringen um den Fortschritt in den bäuerlichen Betrieben jetzt auch weiteren Kreisen der Bevölkerung mehr und mehr bekannt wurde, blieb eine andere Organisation bisher verborgen. Sie hat sich im Laufe des Jahres in aller Stille vollzogen und betraf die Zusammenfassung der gesamten wissenschaftlichen Kräfte zur Förderung der Landwirtschaft. Es galt einmal Mittel und Wege zu finden, möglichst schnell empfehlenswerte Errungenschaften der Forschung iti die Praxis zu bringen, zum anderen die Forschung so zu leiten, daß Leerlauf durch zwecklose Parallelarbeit ohne innere Verbindung vermieden, und vordringliche Arbeiten in allererster Linie in Angriff genommen würden. Gab es bisher bereits sogenannte Reichsarbeitsgemein. schäften (RAG.), welche den Zusammenschluß jeweils der Institute für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Tierzucht, Betriebslehre und Agrikultur- chemie umfaßten, zum Zweck gleichzeitiger Bearbei- tun^ ei n e r wissenschaftlichen Aufgabe an verschiedenen Instituten gleicher Disziplin, so fehlte es dennoch an der Querverbindung von einem Fach zum anderen. Der Wert dieser RAG. bestand besonders darin, die landwirtschaftlichen Versuchen anhaftende Schwerfälligkeit zu vermindern. Unsere Versuche müssen in der Regel, weil abhängig von Jahreszeit und Witterungsablauf, wenn sie nur an
einer Anstalt zur Ausführung gelangen, über eine Reihe von Jahren wiederholt werden, um einigermaßen verläßliche Ergebnisse zu erhalten. Dazu kommt, daß ihnen oft auch nur eine verhältnismäßig durch Klima und Boden bedingte, räumlich beschränkte Bedeutung beigemessen werden kann. Wird eine Frage jedoch an verschiedenen Stellen des Reiches gleichzeitig bearbeitet, bann gewinnen auch einjährige Ergebnisse ein anberes Gesicht, weil unter ben verschiebensten Bebingungen gewonnen.
Durch bie jetzige Zusammenfassung, bie unter bem Namen Reichsarbeits-Gemeinschaften ber Lanbwirtschaftswissenschaft — Sitz Berlin — ihre Tätigkeit ausgenommen hat, ist auch die bisher fehlende Querverbindung zwischen den verschiedenen Forschungsgebieten der Landwirtschaft geschaffen worden, so daß nunmehr gemeinsame Bearbeitung bestimmter Fragen von verschiedenen Gesichtspunkten aus durch die Leitung veranlaßt werden kann. So sind jeweils unter einem Obmann die folgenden RAG. gebildet: 1. Pflanzenbau; 2. Landw. Chemie; 3. Tierzucht; 4. Gartenbau; 5. Landw. Gewerbeforschung; 6. Landmaschi- nentecknik und Hochbau; 7. Landw. Betriebslehre und Agrarpolitik. Außerdem sind Verbindungen mit den „reinen" Naturwissenschaften, selbstverständlich auch mit Veterinärmedizin und Forstwissenschaft, hergestellt. Sie haben die Aufgabe, Fragen, welche z. B. das Gebiet der Botanik, Zoologie oder Chemie betreffen, an solche Institute zu leiten, die dafür besonders in Frage kommen.
Die Hauptaufgabe der RAG. ist jetzt, die Forschung auf allen den Gebieten vorzutreiben, die am dringendsten sind und alles zurückstellen, was an sich wohl der Bearbeitung wert, aber nicht vordringlich ist. So gilt es vor allem, das Eiweiß-, Fett-, Faserproblem zu behandeln. Zu dem Zweck führt der Obmann einer RGA. Arbeitskreise unter je einem Vertrauensmann für bestimmte, gleichzeitig an mehreren Instituten zu lösende Aufgaben zusammen. Die erforderlichen Mittel werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (bisher Notgemeinschaft d. d.W.) zur Verfügung gestellt. Es wird auf diese Weise der Leerlauf vermieden und Konzentrierung der Mittel zur Lösung lebenswichtiger Aufgaben erreicht. Die Landwirtschaftswissenschaft ist also ebenfalls mit allen ihren verfügbaren Kräften mitten in den Kampf um die Nahrungsfreiheit gestellt und hat eine große Verpflichtung auf sich genommen. Sie muß aber auch die Forderung erheben, daß ihr das Rüstzeug, welches ihr in den vergangenen Zeiten oft höchst stiefmütterlich gewährt wurde, endlich ausreichend zur Verfügung gestellt wird.
Wenn wir Rückschau auf das vergangene Jahr halten, fo ist ein gewaltiges Regen auf allen Ge- bie'ten des Reichsnährstandes um das Dolkswvhl zu erkennen. Wir sehen, daß den Worten die Taten folgen, daß auf vraktischen wie wissenschaftlichen Gebieten sich tausend Hände rühren zum Wohle unseres Volkes. Wir alle wissen und fühlen, daß die Sorge des Führers nicht nur einem Stande gilt, daß^diele Förderung der Landwirtschaft nicht etwa eine Bevorzugung des Bauernstandes bedeutet, sondern allein aus der Erkenntnis geschieht: die Gesundung unserer Wirtschaft kann nur vom deutschen Boden aus erfolgen.
irr Ernährungs wirtschaft ge» rrben ist. Allein aus dieser umfassenden >■ 3gw(tim ist zu ersehen, daß nicht nur der * tr l|t a n b dafür in Betracht kommt, son- af: alle Stänbe, bie bisher für Der-
Zu, i 32eiten Male gilt es Rückschau zu halten
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schon huAngriff genommen ist, bis zu ihrer Voll- enbung: tfb vollen Nutzung vergehen aber noch , Jahre. :2i| jetzt fehlenben Flächen müssen in erster fftLinie Mr: Ertragssteigerungen bem ßanbe ab» IHgerungsfciwerben, bas seit alters her bereits in Bear Heftung ist.
Nach dem Umbruch war dem neuen Staat die Aufgabe einer sinnvollen Volks- und Wirtschaftsgliederung gestellt. Sie soll es der Führung ermöglichen, aus der Nation in ihrem Daseinskampf die höchsten Leistungen her- auszuholen. Da gab es nun Strömungen, die das Handwerk aufteilen wollten. In großen Gruppen wie Ernährung, Bekleidung, Bauwirt- schäft sollte es verschwinden. Das Handwerk aber hatte eine alte Tradition der beseelten Wertarbeit und der Betriebsverbun- b en f) eit zwischen Meister, Geselle und Lehrling. Es hat für die Zukunft besondere wirtschaftliche und kulturelle Aufgaben. Darum wäre es ein Schaden für das ganze Volk gewesen, wenn die arteigenen Kräfte des Handwerks sich in taufend kleinen Rinnsalen verloren hätten. Diese Gefahr ist durch ben Entschluß ber Regierung Abolf Hitlers abgeroenbet worben, dem Handwerk seinen eigenen Aufbau zu geben. In der Gliederung der gewerblichen Wirtschaft und auch in der Deutschen Arbeitsfront bildet das Handwerk unter meiner Leitung eine eigne Gruppe. Deutschland hat also bas italienische Gliederungssystem, in bem bas Handwerk aufgeteilt wurde, nicht nachgeahmt, sondern ist seinen eigenen Weg gegangen. Auf diesem Wege hat das Handwerk im Jahre 1934 bie wichtigste Strecke hinter sich gebracht.
Die Hanbwerkverordnung vom 15.Juni 1934, die auf dem nationalsozialistischen Hanbwerks» gesetz von 1933 beruhte, bradjte dem Handwerk Zwei Errungenschaften, um die es vorher jahrzehntelang vergebens gekämpft hatte: die allgemeine Pflichtinnung und die handwerkliche Ehrengerichts barkeit. I3/» Millionen handwerkliche Betriebsführer mußten in diesem Jahre in die neuen örtlichen Innungen ihrer Hanb- werkszweige eingegtiebert werben. Mit bieser Arbeit, die sehr rasch vorangetrieben werden mußte, sind wir heute fertig. Auch die neuen örtlichen Dienststellen für das gesamte Handwerk, die Kreis- bandwerkerschaften, finb gebildet. Die Ehrengerichtsbarkeit hat ihre Tätigkeit aufgenom- men; sie mußte schon mehreren Handwerkern die Fähigkeit aberkennen, Lehrlinge auszubilden.
Ehrengerichtsbarkeit und Pflichtaraanifation erfassen alle handwerklichen Betriebsführer, also auch diejenigen Elemente, bie im Zeitalter der Gewerbefreiheit ohne hanbwerksmäßige Vorbildung und handwerksmäßige Gesinnung ins Handwerk gelangt sind. Sie können jetzt geschult, erzogen ober im Notfall unschäblich gemacht werben. Zugleich haben heute unsere vielfachen Maßnahmen zur Hebung ber geschmacklichen, ber technischen u n b ber kaufmännischen Lei- stuna bes Handwerkers einen viel stärkeren Wirkungskreis als früher. Wir können und wollen so Schritt für Schritt einen Handwerksstand schaffen, der bas Vertrauen ber Volksgenossen genießt, und der durch den Ruf ber geschmacklichen unb betriebstechnischen Leistungsfähigkeit, der Zuverlässigkeit und Preisehrlichkeit die Aufträge der Volksgenossen in ganz anberem Umfange an sich zieht, als es heute ber Fall ist. Unb wenn jetzt d i e altbewährte hanbwerkliche Meister- lehre vielfach als rückständig angegriffen wird und wenn in ber ganzen Lehrlings-, Gesellen- unb Meisterausbilbung,- fchulung unb »fortbilbung noch manche Unklarheit herrscht, so ist bas alles für uns nur ein Ansporn, bem Handwerk einen immer besseren Nachwuchs zuzufuhren.
leit sr äHanb, hatten bie Unterlagen geliefert für ie & enbgültig erfolgte Beseitigung jeher ■eben5 incklfpefulahon burch Einführung einer t: gelung. Gerechte Preise zu schaffen re er, Verarbeiter, Verteiler unb Verbrau-
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Don j Vneffor £)r. <5. Seffous, Direktor des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung ; s an der Universität Gießen.
, j- Es filtert noch ungehobene Reichtümer im beut- fronen * schen 5:torn, welche nutzbar gemacht werben kön- , . nen, w)>n alle Bauern über bie Kenntnisse Der« terartig^ fügen, ! räche bies erforbern. Wie ich vor zwei : r al» dar Jahren n 7! dieser Stelle schrieb: Die Sicherung der . W—' Ernährt des deutschen Volkes ist eine Bil - - ;t( unb > b un g qs- ia g e, nicht nur aus dem Boden, auch ert aus d! !ÜK 0 pfe des Bauern muß das beut» ‘ sche Brll i enommen werben. Damals stellte ich bie • '- / Fragen I, finb die Instruktoren, die in jedes nnt .-Dorf, ii Jedes Gehöft die Fortschritte und Seg- . nungenA rjsenschaftlicher Erfahrungen tragen? Sie : . : - -ftanbenai Senats wie heute auch bereit, doch es gab
unbtn - ■ niemam k\ ber je ben Befehl baxu erließ. Man sah - ben Wiü: vor Bäumen nicht, Oie über uns Der- us btr fügte rrischaftliche Blockabe hat jetzt allen bie Augen 1 [rffnet.
9Beri )ri zweiten großen Reichsbauerntag in ..... ©oslar .• :n 11. bis 18. Nebelung miterleben burfte, ■ ,4 y ', bem anri * klar, baß nunmehr ber Befehl zum ; ' Angriffsbie noch herrschenbe Rückstänbigkeit ? erfolgen :Dafc bie „Er zeugun gSschl a ch t" ,.,; .v •_ i f) r e n i Zm f a n g nehmen würbe. Denn bas •: war beMgroße Ausklang bes Treffens aller Unter« füfyrer, A len bie Schluhrebe bes Reichsbauemfüh- '. / fii , rers ewi feie Krönung gab, mit ber Parole: Auf ' ' . zur Eir?u.,ungsfchlacht!
■ ;Sie 5bautet bie geiftige Mobilisierung
• der i tiii tf d)en Bauern zwecks Steigerung ' ' ,/unb ©Si^c ung ber Erträge in Verbinbung mit ' planvonläS Vorratswirtschaft. Es soll alles, was ... .'- sich auuil.runb wissenschaftlicher Erfahrung in ber , ■ ' • :ßanbrosr iiiaft als zweckmäßig erwiesen unb in ,. : fortgeWnenen Betrieben bewährt hat, in ber ..-1 ' ,/grofeenn noch rüefftänbiger Wirtschaften Ein- „ gang c'tr^en. Aber Teine gebanfenlofe und plan- lofe C Er.igsfteigerung ober Mehraufwenbungen v sollen greifen, es soll vielmehr bie Mehr- erzeuge sich nach bem tatsächlichen Be- ' Vb a r f beutschen Volkes richten. Keine Wieber- , . ^holungß Sr: unseligen Jntensivierungsrummels soll , > stattfimii' ber so vielen tüchtigen Bauern die
- Sfiften:^iifoftet hat, weil die verflossenen Regie-
- rungen» sian bem notroenbigen Schutz ber heimi- ' -r-fefjen (-Z'.ugnisse gegenüber der Auslandsware gatten I Hirn lassen. Auch soll nichts unmögliches
. )er[an«|^ib kein Wunder erwartet werden. Alle «rfügtr»**: Kräfte, in erster Linie die im Lehrberuf
«br 1QU lellungr l-s inneren Friedens, so kristallisierte sich ‘ ‘ inter Iller: Druck unserer außenpolitischen Verhält- Baisse itiiLtir schärfer als Ziel die zwar schon oft 2bm;::'r®ünf itj’i jetzt aber unter Einsatz aller mirtfdjaft« Chr hrr‘ri(^en ir geistigen Kräfte der Landwirtschaft zu 1 Erstrebeo»! Rohstoffreiheit, insbesondere die Hahr agsfreibeit, heraus. Nicht Deutschland k » /W*/U£b| fiefr 'M Welthandel zu lösen, man zwingt DIP Ä Jl n 5 ’!l (l u' dos alles selber zu erzeugen, was "IV Weift und deutscher Fleiß aus unserem
heimatM'n und seinen Bodenschätzen hervorzu- ffi Rubrer Di|,rin6enc OTmö0cn- Zum mindesten gilt es jetzt zu 'oweise-n. :-aß wir unabhängig sein werden, wenn V,\ ■ ^joir es |r wollen. Die so häufig aufgeworfene p/.‘ ..‘ rrc । ber Möglichkeit, ben Bebarf der beut» . ,. V".^en 2-Ei"id)aft an landwirtschaftlichen Rohstoffen Ri berf Mn bie von hervorragenden Praktikern und Mvomi, lym tzisHnfichMern lange vor dem Kriege und später nmer i ober bejaht wurde, ebensooft aber auch ;5i l .::.. on aü enbie diese eiserne Notwendigkeit teils aus - jrt:f b::.nfenn^tii teils aus Kurzsichtigkeit oder Selbstsucht - Pietät: jlebntifer./ine Verneinung erfuhr, soll nun endliche hum %abDK' ö^ahrhte c werden.
- i ße ti GroßMürlegte Planwirtschaft soll jetzt zum Ziele ‘ a ii • if, 'f ühren:- liberfluß an gewissen Stoffen muß Der» t $ ^alicnai1! linberlt., Mangel an anderen soll behoben werden.
- I.' ' -Wir hcüe bei normaler Ernte ein Plus an jjen i^hlenhydraten, Stärke und Zucker»,;s fehlt an Eiweiß, Fett und 7' r.-^afei irpflanzlicher und tierischer Herkunft. Ein ' . ."- laourcft: b ängter Flächenausgleich wird aber allein
' --ücht zim. Ziele führen, wir brauchen zur aus- - ' / -eichenkM: Erzeugung ber fehlenben Stoffe noch
..Heiteres Fichen, bie im zu eng geworbenen ßebens» “e * ‘ 1 “ faum b>-ti>:deutschen Volkes nicht mehr oorhanben ■' J' "• :'z.jinb. E «rß liegen noch etwa oier Millionen ha Es - Moore i ir: Deutschlanb brach, beren Kultioierung
- 2k nir v,, 7m fi i ei gereajien L:oyn für aue Muyen lapen, - sollen . ?in< 3 rIir bestellen, unb können ebenso alle anbe= w ^n etzt Reichsnährstanb nereinten Berufe bei ™^tab ?r Heisgestaltung ben zu erroartenben Ge- 2?r qtgegensehen, braucht bie gesamte übrige
O'tihrrx.^evllkl Uqg, selbst bei etwa einmal eintretenber o ‘ Serftia^f ig ber Versorgung, keine Teuerung ' ° mehr z i, befürchten. Was das bebeutet, kann nur • m den Verhältnissen ermessen werben, wie sie
> o r t:® Jahre 1933 in unserer gesamten Eß irr 'J ” "" "
ft- )er. bi is:®ar unb ist bas Ziel dieser Maßnahme.
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Dieloersprechender Ansätze und Dor» bereitunaen. Vor allem ber Aufbau ber Pflichtorganisation war eine notwendige Dorberei« tungsarbeit, bie oon Jahr zu Jahr bessere Früchte tragen muß. Wer arbeiten will, ber muß sich erst bas Werkzeug beschaffen; wer ernten will, ber muß oorher ackern unb säen; wer im eigenen Haus wohnen will, bem muß es erst gebaut unb eingerichtet werben. 1934 ist ber Hauptteil bes Hand» werkshauses gebaut worben; manches Feld des Handwerks haben wir umgepflügt, manche Saat für bie Zukunft in die Erde gesenkt, manches wichtige Werkzeug ber Hanbwerksförberung geschaffen. So wirb bie Hanbwerksführung 1935 in vielem schon wirksamer für bas Hanbwerk arbeiten können afs früher. Mein Hanbwerk soll von Jahr zu Jahr immer erfolgreicher schaffen, schaffen im Dienste des ganzen Volkes unb in treuer Gefolgschaft hinter unserem Führer unb Reichskanzler Adolf Hitler!
Die atten Heeres^ahnen mit dem Ehrenkreuz.
DNB. B e r 1 i n, 29. Dez. Der Führer und Reichs- kanzler hat verfügt, daß das vorn verewigten Herrn Reichspräsidenten Generalfeldmarschall von Hin- d e n b u r g durch Verordnung vom 13. Juli 1934 gestiftete Ehrenkreuz für Frontkämpfer an allen Fahnen unb Stanbarten bes alten Heeres unb ber alten Marine anzubringen ist. Die Anbringung ber Ehrenkreuze wirb am Helbengebenktag, bem 17. März 1935, in feierlicher Weise nach 'näherer Anorbnung ber Wehrkreisbefehlshaber bzw. bei ber Marine nach Anweisung ber Stationschefs erfolgen. Die in ber entmilitarisierten Zone befinblichen Fahnen unb Stanbarten werben zum Anbringen ber Ehrenkreuze in Stanborte bes Reichsheeres übergeführt werben. Für bie in Danzig befinblichen zwei Fahnen bes früheren 1. Bataillons, Grenabier-Regiments 5, unb des 1. Bataillons, Infanterie-Regiments 128, werden die Ehrenkreuze an das deutsche Generalkonsulat in Danzig übersandt.
Der Lustschiffhafen Frankfurt.
Zu der Wahl Frankfurts als neuen ßuftfchiff« Hafen für ben Weltverkehr erklärte Kapitän ß e h» mann u. a., mit ber Sübwestbeutschen Flughafen AG. sei ein Vorvertrag über ben Bau einer Halle abgeschlossen worben, bie bie gleichen Ausmaße bekommen werbe wie die ursprünglich für ben Fährbetrieb bestimmte neue Halle bei Friebrichs- hafen. Sie werbe also etwa 250 m lana, 60 m breit und 50 m hoch werden. Mit dem Bau der Frankfurter Halle soll sofort begonnen werben. Der neue ßuftschiffhafen soll so ausgebaut werben, daß dort die im Dienst befindlichen ßuftschiffe auch überholt unb repariert werben können. Die Vorteile bes neuen Hafens würben schon daraus ersichtlich, daß es bei seiner um 300 Meter tieferen ßage gegenüber Friedrichshafen möglich werde, die Tragkraft des „Graf Zeppelin" um 4 bis 5 Tonnen, bie bes LZ 129 um 8 bis 9 Tonnen zu steigern, so daß dadurch mit dem „Graf Zepelin" rund 20 und mit dem neuen ßuftschiff rund 40 Passagiere mehr befördert werden können. Durch die Verlegung des regelmäßigen Fährbetriebes werden in der Heimat des ßuftfchiffbaues wieder ähnliche Verhältnisse entstehen, wie im Jahre 1910, als dort lediglich die ßuftschiffe gebaut wurden, während ber Verkehrsbetrieb von einer Reihe anberer Stäbte aus, wie beispielsweise von Baben-Baben, Frankfurt, Düsseldorf durchgeführt wurde. In Friedrichshafen wurden ja auch b i e zahlreichen Nebeltage im Winter für bie Luftschiffahrt als sehr unangenehm empfunden, was auch dazu führte, daß für einen künftigen ganzjährigen Verkehr mit Südamerika das spanische Sevilla als europäischer Stützpunkt in Aussicht genommen wurde. Kapitän ßehmann stellte abschlie- ßend fest, daß selbstverständlich Friedrichshafen die Zentral des ßuftfchiffbaues und feiner Fahrtentwicklung bleibt Es wird auch künftighin der Hauptsitz der Verwaltung und ber Werft, b. h. ber bautechnischen Abteilung, fein. Schon beshalb, weil in Friebrichshafen einmal die erforberlichen Einrichtungen oorhanben feien, unb zweitens ber alte erprobte Arbeiterstamm bort Wurzel geschlagen habe.
Der beutsche Botschafter beim Hl. Stuhl van Bergen hat Seiner Heiligkeit bem Papst herzliche Neujahrs grüße des Füh« rers und Reichskanzlers ausgeifprochen. Papst Pius XI. hat den Botschafter gebeten, dem Führer und Reichskanzler mitzuteilen, daß er für seine Glückwünsche aufrichtig ft danke, und sie wärmstens erwidere.
Wettervoraussage.
Mit dem Vorstoß des Ostatlantikwirbels nach Skandinavien konnte auch die milde Südwestströmung an seiner Vorderseite in Deutschland weiter westwärts Raum gewinnen. Sie hat die Frostgrenze von der Elbe bis zur Oder zurück- gedrängt unb gibt heute früh unter ßuftbrurffaU auch bei uns Anlaß zu weit verbreiteten Regen- fällen. In ben höheren ßuftfchichten ist bagegen starke Abkühlung eingetreten, was sich in bem Ab- sinken ber Frostgrenze von 2000 Meter von Samstag auf 1000 Meter heute ausbrückt. Zunächst kann in einem ßuftbrurffteiggebiet roieber mit Beruhigung gerechnet werben. Im ganzen bleibt jedoch ber unbeftänbige Witterungscharakter noch erhalten.
Aussichten für Dienstag: Deränberlich mit häufiger Aufheiterung, noch vereinzelte Schauer, bei lebhaften westlichen Winben etwas Irischer.
Aussichten für Mittwoch: Voraussichtlich Unbeftänbigfeit roieber zunehmenb.
Lufttemperaturen am 30. Dezember: mittags 8,5 Grab Celsius, abends 6,6 Grad; am 31. Dezember: morgens 6,1 Grad. Maximum 8,9 Grad, Minimum 5,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. Dezember: abends 5,3 Grad; am 31. Dezember: morgens 5,3 Grad Celsius. — Niederschläge 3,4 mm — Sonnenscheinbauer VA Stunben.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. ßang< für Feuilleton: Dr Hans Thyriot. für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XI. 34: 11500. Druck und Verlag: Drühl'sche UnlversitätS'Buch. unb Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. unb Samstags 15 Pf^ mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zett ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1984 MÜA


