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Mundbleibidei! GieSenevAmetgee
öunoergericyt trat yier zu einer Sitzung z ! jammen, um gegen mehrere Angeklagte aus Öffe i buch zu verhandeln. Eine 28jährige Lageristin wi
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Gondergericht in Offenbach
Schutzhaft für eine Denunziantin.
ist, von Tausenden geschätzt, seit ürväterzeiten der Gießener Anzeiger mit seinen wertvollen, von eigener Schriffleitung bearbeiteten, in eigenem Betrieb hergestellten Aeimatbeilagen: „Gießener Familienblätter", äußerst sorgfältig gewählte, der Unterhaltung und Belehrung dienende deutsche Geisteskost,- „Heimat im Bild", der heimatlichen Landschaff, ihrem Volkstum, ihrer Kunst und Kultur in Bild und Wort gewidmet,- „Oie Scholle", von Kmnern der Heimaterde für die Land« wirtschast und Gartenbau treibende Bevölkerung bearbeitet,- „Oie Illustrierte", zu wahlfreiem Bezug gemeinschaftlich mit anderen deutschen Heimatblät.ern von Ansehen herausgegeben. Das alles ist im Laufe von vielen Iahrzehnten zu einem im heimatlichen Volkstum tief eingewurzelten Begriff geworden, es
Ein 32jähriger Margarinevertreter aus Frankfurt wurde zu fünfMonaten Gefängnis verurteilt, weil er bei einem Kundenbesuch in Neu-Jsen- burg am 27. Oktober 1933 abfällige Bemerkungen über eine Wahlrede des Reichskanzlers gemacht hatte.
Der 30jährige Kaufmann Erwin Spielmann aus Offenbach betrat nach seiner Rückkehr von einer
F r e i s p r e ch u n g d e r A n g e k l a g t e n und I n - Jchutzhaftnahme der drei Belastunas- zeugen beantragte. Das Gericht erkannte auf Freisprechung. Die als Zeugin auftretende Arbeitskollegin der Angeklagten wurde in Schutzhaft genommen.
Wegen unbefugten Waffenbesitzes wurde der 58 Jahre alte Gärtner Otto Hornig zu zwei Monaten und fein Sohn Rudolf Hornig zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt.
K. I. G.
Oer 30. Januar in Gießen
Der gestrige erste Jahrestag des Sieges der nationalsozialistischen Revolution wurde auch in unserer Stadt in würdiger und erfreulicher Weise begangen. Die Straßen zeigten reichen Flaggenschmuck, durch den unsere Bürgerschaft ihre innige Verbundenheit mit dem Dritten Reich und zugleich ihren Dank an den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler zum Ausdruck brachte.
In der Mittagsstunde fand in der Aula der U n i- versität eine Gedenkfeier statt, die einen erhebenden Verlauf nahm, lieber die Feier berichten wir im dritten Blatt. Am frühen Nachmittag folgte der Ausmarsch von Dozenten und Studenten der Universität im braunen Ehrenkleid nach der Burg Gleiberg, wo man die Rundfunkübertragung der Rede des Führers hörte und dann noch einige Zeit in schöner Geselligkeit beisammenblieb. Die Nachmittagsstunden waren weiterhin in der Volkshalle dem großen Liebeswerk gewidmet, das auf den Wunsch des Führers am ersten Jahrestag der nationalsozialistischen Revolution unseren hilfsbedürftigen Volksgenossen in besonderer Weise gewidmet wurde. Heber den Verlauf dieser schönen Feier der Volksgemeinschaft berichten wir ebenfalls gesondert.
Unsere GießenerMilitärka pelle erfreute ■am Nachmittag mit einem Platzkonzert am Hinden- burgroaU, dem eine große Zuhörerschaft beiwohnte, ■die sich an den vortrefflichen musikalischen Darbietungen unserer schneidigen Musikkapelle unter der Leitung des Obermusikmeisters Krauße herzlich erfreute.
bis 20, junge Hähne 80, Suppenhühner 70 bis 75, Blumenkohl, das Stück 40 bis 60, Salat 30, Endivien 20 bis 30, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.
VornoNzen
buch Zu verhandeln. Eine 28jährige Lageristin war beschuldigt, üble Nachreden über die SA. geführt und unwahre Behauptungen über Minister G ö - ring aufgestellt zu haben. Hauptbelastungszeugin waren eine Arbeitskollegin der Angeklagten deren Mutter und ihr Schwager. Die Verhandlung ergab ledoch, daß die Arbeitskollegin eines Diebstahls beschuldigt ist und nunmehr glaubte, sich durch un-
LPD. Offenbach, 29. Jan. Das Hessische gondergericht trat hier zu einer Sitzung zu-
oer Reichsrundfunkkammer ein Rundfunkschutzgesetz auszuarbeiten, das in Kürze den beteiligten Stellen
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§ 218 RStGB. zur Last legte. Der Vertreter der Anklage beantragte gegen den Haupttäter 1 Jahr 2 Monate, gegen die Mädchen 3 bzw. 2 Monate Gefängnis. Das Urteil lautete gegen den Kaufmann auf 1 Jahr, gegen die anderen Angeklagten auf 3 bzw. 2 Monate Gefängnis. Dem Haupttäter werden 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft in Anrechnung gebracht.
Der Arbeiter H. E. zur Zeit in Strafhaft, wurde im September vorigen Jahres vom hiesigen Schöffengericht wegen schweren Diebstahls zu 1 Jahr 2 Monate nGefängnis verurteilt. Der Angeklagte, der bei feinen zukünftigen Schwiegereltern in Wiefeck Aufnahme gefunden hatte, benutzte feine alleinige Anwesenheit im Hause dazu, um eine Kassette in einem Kleiderschrank mit Gewalt aufzubrechen und ihr einen größeren Geldbetrag zu entwenden. Außerdem hieß er eine feiner Praut gehörige goldene Armbanduhr mitgehen und verschwand .mit dem Diebesgut. Zu feiner Entlastung gab der Angeklagte an, er habe die Uhr zur Reparatur zum Uhrmacher bringen wollen. Das Geld habe er teils von feiner Braut, teils von dem Verkauf eines Fahrrades erhalten. Da das Gericht diesen Angaben keinen Glauben schenken konnte, wies es die vom Angeklagten und der Staatsanwaltschaft eingelegten Berufungen kostenpflichtig Zurück. Der Vertreter der Anklage hatte 2 Jahre Zuchthaus beantragt.
noch einmal 5000 Mark einbringen. 30 Serien dieser Glückslose gibt es, also 30mal die große Gewinnaussicht! Wen lockt das nicht?
Erhält einer doch eine Niete, so tröste er sich, daß die fünfzig Pfennig doch nicht verloren gegangen sind, da sie ja dem deutschen Volksganzen während der rauhen Winterszeit zugute kommen. Wieviele Arbeitslose allein finden schon als Glücksmänner für Monate ihr Brot! Und wieviele noch werden durch diese Lotterie Unterstützung im bitteren Lebenskampf finden?! Außerdem schaue man sich den dicken braunen Losbrief etwas genauer an. Er enthält noch drei interessante Bildpostkarten, die Aufnahmen aus deutscher Kulturgeschichte zeigen und die darum zu einer kleinen Sammlung anregen.
Also keine Angst vor Nieten bei der Lotterie für das deutsche Winterhilfswerk!
Nie neuen Straßenbahn-Fahrpreise.
Die Direktion der Straßenbahn veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung, in der dieneuenTarifefürdenStraßenbahn- verkehr auf Grund der Einrichtung von Teilstrecken bekanntgegeben werden. Es ist dabei eine ' ganze Reihe von 10-Psennig-Strecken neu eingeführt worden, daneben sind auch für die Besitzer von Monatskarten und die Inhaber von Wochenkarten zwischen Alten-Buseck und Gießen Vergünstig! gungen eingetreten. Man beachte die wichtige Be- I kanntmachung.
Schuh gegen Störungen des Rundfunkempfangs.
Geschäftsreise nach England ein Friseurgeschäft und sprach dort in gehässiger Weise über die Taten unserer Regierung. Insbesondere stellte er das gigantische Winterhilfswerk als „Schwindel" hin. Das Sondergericht verurteilte diesen „Rassegenossen" zu zweiJahren sechs MonatenGefängnis. Gegen solche Leute müsse ganz scharf Front gemacht werden.
Aus her provinzialhauptstaht.
Mummenschanz.
Was soll dieser Mummenschanz, diese Verwandlungskomödie, die häufig mit Feuereifer vorbereitet und in Szene gesetzt wird? Ein Weiser fragt viel, worauf in der Faschingszeit höchstens ein Karnevalsnarr die rechte Antwort zu geben imstande wäre. Aber das wird eben kein vernünftiger Mensch in einer Zeit tun, in der Logik und Vernunft unter Kuratel des Jokus stehen. Auch das muß wohl feinen guten Grund haben, abgesehen von den Tatsachen, daß von solchen Lustbarkeiten viele leben und die Scherflein zu wohltätigen Zwecken fließen.
Das Leben, sofern man es in seiner verantwortungsreichen Schwere begriff und ihm gerecht zu werden sich mühte, war immer und wird stets eine Aufgabe bleiben, die den ganzen Menschen verlangt. Dieser Gang in den Sielen müßte auf die Dauer durch seine Anspannung eine seelische Abnutzung erfahren, wenn nicht in den Lauf der Wochen die Möglichkeiten zur Entspannung der verschiedensten Art eingeschaltet würden. Eine von diesen ist durch jahrhundertealtes Herkommen auch die Faschingszeit. Wer möchte nicht einmal „aus sich selbst heraus"? Einmal das zwar nicht sein, aber doch sich in das hineinspielen, wobei er feine Gedanken schon oft auf Seitenpfaden schwärmend ertappte. Einmal durch ein Wunschland gaukeln, das jenseits der Bezirke lockend schillert, in denen sich fein Daseinskreis bewegt.
Deshalb sind Narrenpritsche und Schellenkappe zu den Hoheitsinsignien des Prinzen Karneval geworden, damit das andere Ich im Menschen für Stunden das Szepter des Roßtäuschers über uns selbst schwingen kann. Dabei brauchen sich durchaus nicht „alle Bande frommer Scheu" zu lösen. Denn Zügellosigkeit kann nie eine echte Freude auslösen, die, wenn sie auch als Strohfeuer verflackert, ein wohltuendes Maß von Wärme hinterläßt. Im Wirbel der Faschingslaune, wenn wohlfeiler Stoffflitter Illusionen vorzaubert, die zu schön wären, um wahr ZU sein, wird man auch dem ausgelassensten Maskenträger noch anmerken können, wes Geistes Kind er ohne feine Tarnkappe ist. Und trotzdem ist mancher in feiner Chamäleonhaut mit einmal nicht mehr der, den alle zu kennen glaubten. Der eine entpuppt sich als „charmanter Salonlöwe", der sonst eine „trockene Haut" war. Ein anderer scheint unter der Schellenkappe die witzigsten und vergnüglichsten Einfälle in Erbpacht zu haben, der sonst „bis oben zugeknöpft mar. Nicht nur im täglichen ernsten Kampf, auch lächelnd wird das Leben bezwungen. Denn Frohsinn läßt auch den Blick ins Dasein leichter werden.
< Queckborn, 30. Jan. Die Zelle Qu eck- J.orn der NS DAP. veranstaltete am vorigen gonntag m Görnerts Saal einen Deutschen Abend ©ine 20 Mann starke SA.-Kapette sorgte für die notige Unterhaltung. Die N S. - F r a u e n f rf» a f t patte durch Stiftung von 150 Preisen eine Ver- lofung ermöglicht, deren Reingewinn der Winter- Hufe zufloß. Eine Ansprache des Ortsgrupvenleiters Weber-Ettingshausen beschloß die Vortrags- wlge. Deutsche Tanze hielten die Jugend noch lange beisammen. 9
Kreis Schotten.
x Schotten, 30. Jan. Seine Jahres-Hauptoersammlung hielt der hiesige Turn- und Ge- fan goerein am Samstag im Singsaal der Turn- halle ob. Nach Begrüßungsworten an die Ehren- Mitglieder und Turner gab der Führer des Vereins Oberforstmeister D e u st e r, einen Rückblick auf öas abgelaufene Jahr, auf die Umwälzungen, die die neue Zeit auch für die Deutsche Turnerschaft ge- bracht hat, und auf die besonderen Ereignisse im Serem Jßule Veranstaltungen hat der Verein im Uten Jahre abgehalten, das Deutsche Turnfest in Stuttgart war für die Teilnehmer ein Erlebnis. Die
der Mitglieder von 266 hat sich gehalten, die finanzielle Lage des Vereins ist gesichert. Das fünf»
Gießener WochenrnarrtPreise.
* ® V 6 e n , 31. Jan. Auf dem heutigen Wochen- kosteten.- Landbutter, das Pfund 1,20 bis 9n ’m?0Crbu^cr !— bis 1,05 Mark, Matte
X -Pf-,. Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (in-- nblu9Bir^in9' das Pfund 15 bis 18, Rotkraut 12 bis 15, Gelbe UmprfnMrn^ Rüben 10, Spinat 25 bis 30,
30 biVÄfbl ®rünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 10 M 1,_ bis 1,50 Mark, Zwiebeln
Kartoffeln 3 bis 3^ 3mrbt! 45a Schwarzwurzeln 25, Mark Y R 3/tF' der Zentner 2,80 bis 3 ,- JJiarf, Aepfel, das Pfund 15 bis 20 Pf., Birnen 12
Am Abend fand in der Johanneskirche ein Dankgottesdienst statt, bei dem das große Gotteshaus bis auf den letzten Platz besetzt war. An diesem Gottesdienst nahmen auch stattliche Abordnungen der Gießener SA. von mehreren Re- seroestürmen teil. Pfarrer Bechtolsheimer Ijiclt die Predigt, in der er die Gemeinde eindrucksvoll an die trüben und schlimmen Zustände in Deutschland vor dem 30. Januar 1933 erinnerte, dabei die vielfachen Schäden, ja Verbrechen des früheren Systems am deutschen Volkskörper schilderte und demgegenüber die gewaltige Größe des nationalsozialistischen Aufbauwerkes auf allen Ge- bicten des deutschen Volkstums und des deutschen Volkslebens unter Führung des Volkskanzlers Adolf packend und überzeugend zum Bewußtsein br-ichl- Die Pred!qt !ch,°s, mit der Versicherung herzlichsten Dantes und mit den ausrichtigsten Segenswünschen für den Feldmarschgll und Reichspräsidenten con Hindenburg und für den Wrer und Volkskundler Adolf Hitler, dessen ^rk aud) im Schlußgebet des Gottesdienstes für- bit.end der Gnade Gottes empfohlen wurde. Ein weiterer Dankgottesdienst fand in der gut besuchten Kapelle der Petrusgemeinde statt, wo Pfarrer Trapp die Bedeutung des hohen Gedenktages in feiner Predigt darlegte. 9
©egen 21 Uhr war man in den Straßen der Stadt Zeuge eines prächtigen und überaus eindrucksvollen Aufmarsches der Stürme der ?.^'?en,SA. unter dem Kommando des Standartenführers Lutter. Die aktive SA war auf dem Landgraf-Philipp-Platz vereinigt worden und marschierte von dort durch die Sonnenstraße Seltersweg Frankfurter Straße, Liebigstraße, Bahnhofstraße, Kaplansgasse, Neuenweg, Gartenstraße Ludwigsplaß, Ludwigstraße, Bleichstraße, Hinden- durgwall. Horst-Wessel-Wall zum Dsroalbsgarten roo die Sturme im offenen Viereck ausmarschierten' Standartenführer Lutter gedachte hier zunächst der gefallenen Kameraden, deren Andenken in üblicher Weise geehrt wurde. Dann sprach der Standartenführer noch kurz über die Bedeutung des 30. Januar, ermahnte seine SA., sich immer bewußt ZU fein, daß die SA. die beste Waffe und der sicherste Garant für die Politik desFührers fei, weiter wandte er sich gegen Den leider noch vielfach vorhandenen Standesdünkel der im nationalsozialistischen Staat keinerlei Berechtigung hat, und ermahnte zum Schluß alle Kameraden im Braunhemd, sich immer ihrer hohen Pflichten gegenüber dem Führer und der Bewegung bewußt zu sein. Mit dreimaligem begeisterten Sieg-Heil auf den Führer, dem Gesang des ersten Verses des Deutschland-Liedes und dem
Oberbeffen.
Landkreis Gießen.
clc. Heuchelheim, 30.Jan. Der Gesangverein „L i e d e r k r a n z" hielt am Samstagabend in der Turnhalle fein Wintervergnügen ab. Der 1. Vorsitzende Herr Webker begrüßte die Teilnehmer, besonders die Leitung der NSBO. Ortsgruppe Heuchelheim. Er wies in feiner Ansprache auf die Bedeutung des Männergesangs, der durch die Pflege und Förderung des deutschen Liedes, ganz besonders aber des Volksliedes auch im Dritten Reiche wesentlich zu der von Adolf Hitler gewünschten Volksgemeinschaft beitrage, hin und brachte zum Schluffe ein „Sieg-Heil!" auf den Führer aus. Der gesangliche Teil des Abends galt besonders dem Volkslied. Die Lieder wurden unter der Leitung des Dirigenten Gernhardt (Gießen) vorzüglich zu Gehör gebracht. Ein flott gespieltes Theaterstück sowie die musikalischen Vorträge der Kapelle D o l k m a n n (Heuchelheim) unterhielten die Gäste.
CO Klein-Linden, 29. Jan. Am Sonntagabend wurde in der Kirche durch Missionar Weißer von derBaslerMissionsgesellschaft der Film gezeigt, Der in Das Gebiet Der ehemaligen Deutschen Kolonie Ostafrika führte. Pfarrer B r e m- m e r sprach im Schlußwort Davon, Daß Mission Christentum in vorDerster Front sei. Der Besuch Des AbenDs war gut; Den Schulkindern wurde Der Film am Nachmittag gezeigt.
JIGroßen-LinDen, 20. Jan. Dieser Tage fanD in Schaums Saal Die Fahnenweihe Der hiesige Ortsgruppe Der NSDAP, statt. Die musikalische Unterhaltung hatte Die Standartenkapelle 222 Friedberg übernommen, Die Den Abend mit einem flotten Marsch eröffnete. Sturmbannführer und Ortsgruppenleiter Willi Becker begrüßte Die Teilnehmer. Pg. unD stellvertretenDer Kreisleiter Hopfenmüller zeichnete foDann in einer längeren Ansprache Die Erfolge Der nun fast ein Jahr tätigen nationalsozialistischen Regierung unD wies weiter auf Die neu erwachsenen innen» sowie außenpolitischen Aufgaben hin. Anschließend weihte Pg. Hopfenmüller Die neue Fahne der Ortsgruppe und während das Lied vom guten Kameraden erklang, wurde der unter dem Zeichen des Hakenkreuzes gefallenen Helden gedacht. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf Den Führer und die nationalsozialistische Bewegung und mit Dem Absingen Des Horst-Wessel-LieDes rourDe Die Feier beenDet. Der BDM. vor Großen-LinDen und Leihgestern unterhielt durch Reigen und Vorträge.
— Tageskalender für Mittwoch. StaDt- theater, 19.30 bis 22.15 Uhr, „Alle gegen Einen — Einer für Alle". — Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand, 16 bis 17 Uhr, Ausstellung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, „Der Page vom Dalmasie-Hotel". — VWA., 20.15 Uhr, DHV.-Haus, Kochlehrfilm: Küchengeheimnisfe. — Saal Der Christlichen Versammlung, 20.15 Uhr, Evangelisationsvortrag. — Ortsgruppe Gieße-n-SüD, 20.30 Uhr, Zelle 5, Zellenoersammlung, „Tannhäuser".
** Ernennung beim L a n D e s s i n a n z - amt. Von Der Reichsfinanzverwaltung LanDes- finanzamt Darmstadt wird amtlich mitgeteilt: Oberbürgermeister, Hessischer Minister a. D. Dr. Mül- ler ist mit Wirkung vom 1. Februar 1934 unter Ernennung zum Landesfinanzamtsdirektor zum Leiter Der Abteilung für Besitz- unD Verkehrssteuern beim LanDesfinanzamt DarmjtaDt bestellt worben.
.** Die Beiträge der Viehbefitzer und Viehhändler auf Grund des Reichsviehfeuchen- gefetzes betrifft eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei im heutigen Anzeigenteil, auf die wir besonders aufmerksam machen.
Große Strafkammer Gießen.
Unter Ausschluß Der Öffentlichkeit beschäftigte ich Die Kammer gestern mit einem Kaufmann von hier unD Drei jüngeren Mädchen, Denen Die Anklage vollendete bzw. versuchte Verbrechen im Sinne Des
> Holzheim, 30. Jan. Am Samstagabend and im Vereinslokal bei Gastwirt Gg. Sarnes Die Diesjährige Generalversammlung Des Turnvereins statt. Der Führer Heinr. Grieb begrüßte Die Teilnehmer und geDächte zweier verstorbener Mitglieder. Den Jahresbericht verlas Der Zweite Führer Ernst Jung. Der Kassenbericht verzeichnete einen Ueberschuß. Spielwart Otto Ohly gab Den Spielbericht bekannt. Dem zu entnehmen war. Daß Die erste HanDballmannschaft sehr schöne Erfolge erzielte und mit FrieDbergs zweiter Mann- chaft als Tabellenführer an erster Stelle in ihrer Gruppe steht. Dietmar! Gg. Sarnes hielt soDann einen Vortrag über Die Aufgaben eines Dictroarts im Verein. Lehrer Simon wurde vom Vereins- ührer zum Werbewart ernannt. Mit einem Drei» achen „Gut Heil!" auf Den Reichspräsidenten von Hindenburg, Den Volkskanzler ADolf Hitler, Das geliebte Vaterland und Die Deutsche Turnerschaft fand die Versammlung ihren Abschluß — Gleichzeitig and zum Zweck Der GrünDung einer freiwilligen Feuerwehr eine Versammlung im Rathaus statt. Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier (Gießen) hielt einen eingehenDen Vortrag über Zweck unD Ziele einer freiwilligen Feuerwehr unD ermahnte alle Anwesenden zur Mitarbeit. Zwölf Mann traten sofort bei. — Dieser Tage fanD auch Die Generalversammlung Der hiesigen Schweinekasse im Rathaus statt. Der VorsitzenDe Heinr. Konr. Gg. Jung verlas die Rechnung vom oerganaenen Zahre. Zwei VorstanDsmitglieder legten ihre Äem- ter nieder. An ihrer Stelle wurden Landwirt Ernst Z e i ß I. und Landwirt Heinr. Kuhl gewählt.
? Reiskirchen, 30. Jan. Unter Anteilnahme Der ganzen Einwohnerschaft wurde heute der älteste Einwohner unserer Gemeinde, Herr Konrad H a h n, zu Grabe getragen. Herr Hahn, Der • hier Der letzte Veteran Des Krieges von 1870 71 mar, murDe am 19. Mai 1846 zu HattenroD geboren. Er märe also in diesem Jahre 88 Jahre alt gemorDen. Er Diente von 1867 bis 1871 in Der 3. Batterie Des Hess. Artilleriekorps, in Der er auch Den FelDzug mitmachte. An neun Gefechten und oajladjten nahm er teil und mürbe mit Dem Hes» si'chen VerDienstkreuz ausgezeichnet. Verheiratet mar er mit Maria geb. Schomder, mit Der er das leltene Fest der diamantenen Hochzeit feiern konnte. Cs mar Dies feit vielen Jahrzehnten die erste diamantene Hochzeit, die meit und breit je begangen muröe. Der Verstorbene, der im Feldzug 1914/18 einen Sohn verlor, war in unserer Gemeinde
Feldschutz, bis er dieses Amt im Jahre 1922 infolge hohen Alters abgeben mußte. Seine ebenfalls hochbetagte Ehefrau starb im vorigen .pre. Der hiesige Kriegerverein ehrte fein Ehren- mitglieb Durch Abgabe von Drei Ehrensalven am ©rabe.
Gesang Der vier Verse Des Hvrst-Wessel-Liedes fand Die KunDgebung ihren Abschluß.
Die Gießener Stürme Der Motvrstaffel I/M 147 veranstalteten auf Dem Platz Der Großgarage am Aulweg ebenfalls eine GeDenkfeier, bei Der Staffelführer Dr. Schaefer an feine Stürme eine Ansprache hielt, in Der er in einDrucfsoollen Worten Den Sieg Des Glaubens unD Den Aufbruch Der Nation schilderte. Mit herzlichem Dank an Den Führer, mit Dem Gelöbnis unmanDelbarer Treue, begeisterten Sieg-Heil-Rufen unD Dem Gesang Des ersten Verses Des DeutschlanDlieDes und des Horst-Wessel- Liedes fand Diese Feier ihren Abschluß.
Die SA.-Stürme rückten nach Den KunDgebungen nach ihren Sturmlokalen ab. Die Bürgerschaft brachte Der SA. unD ihren efjrmürDigen Feldzeichen die gebührende achtungsvolle Ehrung Dar.
Keine Angst vor Nieten'
Wie gern roürDe mancher feine Geldtasche etwas gefüllter sehen, um sich auch einmal ein besonderes Erholungsstündchen leisten zu können. Doch es reicht scheinbar immer nur zum Notwendigsten. Er würde vielleicht mal bei einer Lotterie fein Glück wagen, aber er hat Angst vor Nieten. Und Dann sinD ja auch Die Lose oft zu kostspielig für feine magere GelDbörse. Da weiß nun Die „NSDAP.- Winterhilfe - Lotterie" glänzenDen Rat. Sie schickt ihm wahre Glücksmänner, Die in grauen, wehenDen Mänteln wie Marschälle jetzt Die Straßen der Stadt behaupten, entgegen. Diese verkaufen ihm für fünfzig Pfennige Das Glücks- l os Der Winterhilfe-Lotterie. Und fünfzig Pfennige hat sicherlich jeher noch für eine große Gewinnaussicht übrig! 5000 Mark können gewonnen werben. Und noch mehr! Der angeheftete Prämienschein wird im März erst verlost und kann
Die Pressestelle Der Dberpoftbirettion Frankfurt teilt mit: Die von Der Deutschen Reichspost in Baden- Baden unter Mitwirkung der Reichsrundfunkkammer, der Stadtverwaltung und der Industrie durchgeführten Arbeiten zur Beseitigung der Störungen des Rundfunkempfangs find Mitte Dezember abgeschlossen worden. Der Versuch hat gezeigt, daß es technisch nicht schwer ist, solche Störungen auf ein erträgliches Maß zurückzuführen. Weiter hat sich je- Doch ergeben, daß es einer besonderen gesetzlichen Regelung bedarf, um Den RunDfunk wirksam oor | “T ,lw,u,lcv\ yiuuJ^, Iiaj oura ...
Störungen durch andere Anlagen zu schützen. Die ISh EI x" ra$en 3U
Reichspost ist Damit besaßt, zusammen mit dem Mi- Ipn ^,,hÖ fn ^ÄEungszeugen erschie- rnftenum für Volksaufklärung und Propaganda und i " i i n r ?* » , ?)r 6, Staatsanwalt
Der am mFPnmmA.. ___i. 'u^riiprechung DerUnaeflciafpn nnh n .


