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Der neue Einkommenstaris

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Ein Aufruf Or. Leys an die Arbeitsfront

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Haltet Disziplin!

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32,

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2560, 1600, 1420, 1210,

820, 616, 448,

Heil Hitler!

Gez.: Dr. R o b ert L e y.

Durch Verordnung des polnischen Staatspräsiden­ten sind Sejm und Senat zur ordentlichen Ta« gung zum 31. Oktober einberufen worden. Die erste Sitzung des Sejm wird voraussichtlich mit einer Rede des Finanzministers über den Staatshaushalt eingeleitet werden. Der Ministerpräsident wird eint Rundfunkrede über die Tätigkeit der Regierung im

deres Wort des Dankes aber gebührt den Firmen Mercedes-Benz und Auto-Union, die sich mit ihren Rennwagen beide auf der Höhe ihrer Aufgabe erwiesen haben, und die für den Ruf der gesamten deutschen Automobilindustrie Opfer ge­bracht haben. Im Versicherungswesen und im Garagenwesen befriedigt die bestehende Ordnung noch nicht. Ich glaube, daß es unvermeid­lich sein wird, für vollkommene Einheitlich- feit auf d e m Tarifgebiet zu sorgen, da nur auf diese Weise das Versicherungswesen als ein Machtfaktor zur Förderung gewisser Motori- sierungsfragen eingesetzt werden kann.

, _ 'ontoren. Der Führer

hat den schaffenden Deutschen eine Sozialver­sa s s u n g gegeben, wie sie die Geschichte und die Welt noch nie gesehen hat. Jeder von euch, Arbeiter und Arbeiterinnen, empfindet, daß in dieser Verfassung der Arbeit jedes Wort von der Vernunft diktiert und vom Herzen tief mitempfunden ist. Diese Verfassung hat nur wenige Paragraphen im Geaensatz zu jenen des demokratischen Systems, und ooch umreißt sie klar und eindeutig das gesamte soziale Leben des deut­schen Menschen.

sprechende E n t l a st u n aller Lohn-und < und eine entsprechende Mehrbelastung Gesamtheit aller veranlagten Nicht­lohnempfänger um benjenigen Teil der Ab­gabe zur Arbeitslosenhilfe, der im Rahmen der neuen Einkommensteuer nunmehr auf die Veran­lagten entfällt. Eine weitere Entlastung der Lohn- und Gehaltsempfänger ergibt sich daraus, daß die Abgabe zur Arbeitslosenhilfe mit einem um 60 Millionen Reichsmark kleineren

eingebaut sind.

Die Abgabe zur Arbeitslosenhilfe war bisher von den Lohn- und Gehaltsempfängern allein zu tragen. Durch den Einbau in die Ein­kommensteuer ist sie auf alle Einkommensteuer- pflichtigen umgelegt worden. Das bedeutet eine ent-

' ~ v * Gesamtheit

bisher 1212,

723, 667,

611, 555, 499, 439, bisher

2141, 1428, 1349, 1270, 1192,

1113, 1034,

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RIN. Jahreseinkommen

Graf Soden als Vorsitzender der Automobil- technischen Gesellschaft für bas. nächste Frühjahr eingeleitet haben.

Ministerialdirektor Dr. Brandenburg sprach darauf überGesetzgebung und Verwaltung im Dienste des Kraftfahrwesens . In der Reichs- ftraßenverkehrsordnung und zwar gerade in dem- jenigen Teil, der das Verhalten im Verkehr be­trifft, erblicke ich die Grundlage für eine vernünftige Rechtssprechung. Es ist zu hoffen, daß die schlechte Lage von Kraftwagen im Straf- und Zivilprozeß einer anderen Behandlung weichen wird und daß damit Erleichterungen fühlbarer Art auf dem Ver- slcherungsgebiet eintreten werden. In materieller Beziehung muß auch der Senkung der Ge- b uhr en gedacht werden. Es find Ermäßigungen bls zu 40 vH. eingetreten, die böse Lücken in die Kassen der Lander reißen würden, wenn nicht au hoffen wäre, daß die zunehmende Zahl der Kraftfahrzeuge diese Lücken wieder schließt. Ebenso wirksam sind die psychologischen: die Er- leichterunaen in der Erlangung des Führerscheins, Fortfall des Ausbildungszwanges, die Be- schrankung der ärztlichen Untersuchung auf Zweifels- falle u. a.

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EinekrastfahrtechnischeTagung-esD-L

Neue Wege der Treibstoffversorgung.Behördliche Förderung der Krastvertehrswirtschast.

Berlin, 29. Okt. (DNB.) Der Stabsleiter der PO. Dr. Robert Ley erläßt folgenden Aufruf:

Männer und Frauen der D e u t f ch e i ~ b e i t s f r o n t! Jubel und Freude herrscht Werkstätten, Fabriken und Kontoren. Der

Frauen der Deutschen Arbeitsfront, aus dieser Ver­fassung der Arbeit wird das, was ihr dar­an s m a ch t. Die Weimarer Verfassung ist nicht von ihren Feinden, sondern von ihren Freunden in Grund und Boden gerissen worden, und so er­hebe ich in dieser Stunde an euch schaffende Deutsche den dringenden Appell: Haltet Disziplin!

Euch Amtswalter der Deutschen Arbeitsfront mache ich dafür verantwortlich, daß mit dieser Ver­fassung des Führers fein sorgfältig umge­gangen wird. Werdet nicht übermütig, mißachtet die Sache nicht, die euch der Führer gegeben hat, sondern erobert euch, genau wie bisher durch zähen Fleiß und unermüdliche Opfer die Achtung der­jenigen, die ihr zu betreuen habt.

$n Bälde werde ich zu der Verordnung genaueste Ausführungsbestimmungen geben, und ich untersage jedem Amtswalter, von sich aus diese Verfassung willkürlich auszu­legen. Wir dürfen und wollen nicht, daß unsere Feinde, die Reaktion, die versteckten ßiberaliften und Marxisten, aus einem falschen Uebermut unserer­seits billige Triumphe ziehen. Jeden Fehler werden sie genauestens registrieren und eines Tags vorlegen.

Bislang, solange die Arbeitsfront nicht anerkannt war, richteten solche Fehler nicht allzuviel Schaden an. Jetzt jedoch, wo uns der Führer durchseine Ver­ordnung vor dem Volk und vor der Welt aner­kennt, tragen mir damit eine unge­heure Verantwortung. Dessen sei sich jeder, selbst der letzte Blockwalter, bewußt.

Deshalb heißt es Disziplin, seid auf der Hut, laßt euch nicht aushetzen und arbeitet genau so wei­ter wie bisher. Dem Führer jedoch wollen wir da- mit danken, daß er in einem Jahr von uns sagen soll: Sie haben meine Verfassung der Arbeit rich­tig verstanden und zum Segen des Volkes an­gewandt.

So wie Form und Inhalt grundverschieden von der Vergangenheit abweichen, so auch der Werdegang dieser neuen Verfassung. Früher schmiedete man erst Paragraphen und da hinein versuchte man das Leben des Volkes zu zwängen. Wir haben jedoch das Wortorganisieren" richtig übersetzt. Organisieren heißt wachsen lassen. So ist das, was geworden ist, die Deutsche Arbeitsfront, aus eurem heißen Wollen und eurem stürmischen Drängen zur Gemeinschaft gewachsen.

Der Nationalsozialismus gab euch, Arbeitern und Arbeiterinnen, die Richtung und das Ziel, und ihr seid marschiert. Und heute, nach kaum 18 Monaten, steht die Deutsche Arbeitsfront als die größte und straffste Organisation da, die die Welt je gesehen hat, und man kann von ihr sagen, daß sie den revolutionärsten Ausdruck natio- nalsozialistiscken Willens darstellt. Das hat der Führer sanktioniert und gesegnet. Wir danken ihm und werden ihm zeigen, jeder an seinem Platz, daß er seine hohe Gabe nicht an Unwürdige verschenkt hat. Denn, Männer und

Berlin, 29. Okt. (DNB.) Im großen Sitzungs­saale des Preuhenhauses wurde die von der Auto­mobil- und flugtechnischen Gesellschaft im Verein deutscher Ingenieure einberufene erste kraftfahrtechnische Tagung eröffnet, zu der sich mehr als tausend Mitglieder und Gäste eingefunden hatten. Dipl.-Ingenieur Graf von Soden- Frauenhofer (Friedrichshafen), der Vorsitzende der Automobil- und flugtechnischen Gesellschaft im VDJ. eröffnete die Tagung und gab dem

Reichsverkehrsminister Freiherrn Elh von Rübenach das Wort. Der Minister führte u. a. aus: Sie alle kennen die Anstrengungen, die der Herr Reichswirt- ichaftsminister macht, um die Treib st osfver- forgung auf deutsche Rohstoffbasis zu [teilen. Wo immer es möglich ist, die flüssigen Treibstoffe durch feste oder gasförmige Zu ersetzen, da muh es geschehen. Eine solche Mög­lichkeit sehe ich zunächst auf allen fe st liege n- den Linien von Kraftfahrzeugen. Ich habe zu meiner Freude gehört, daß der größte deutsche Om­nibusbetrieb, die Berliner Verkehrsge­sellschaft mit gutem Beispiel oorangehen will. Nach den günstigen Erfahrungen, die i m Ruhr­gebiet mit hochwertigen Gasen im Speicherbetrieb gemacht worden sind, dürften jetzt auch der Ver­wendung von Leuchtgas keine unüberwind­lichen Schwierigkeiten mehr entstehen. Leuchtgas haben wir fast überall und in ausreichenden Men­gen, und da die Gasanstalten meistens kommunale Betriebe sind und zur Zeit wohl kaum mehr als 60 v. H. ausgenutzt werden, so liegt hier gerade für die kommunalen Fahrzeuge ein Feld der Tätig­keit vor, das nur beackert zuß werden braucht.

Die Verwendung fester Brennstoffe im Gene­ratorenbetrieb wird von mancher Seite zur Zeit noch nicht so günstig beurteilt, aber es gehört eben zu den Aufgaben des Ingenieurs, den leider noch bestehenden Vorurteilen entgegenzutreten und Mängel, die noch vorhanden sein mögen, durch konstruktive Verbesserungen und organisatorische Maßnahmen zu beseitigen. Ich begrüße daher von ganzem Herzen den Wettbewerb mit f e ft e n und gasförmigen Treib st offen, den der Verein deutscher Ingenieure und Sie verehrter

Mit Rücksicht auf zahllose Anfragen über die Neuregelung der Einkommensteuer gibt das Reichsfinanzministerium nachstehend eine genaue mit anschaulichen Beispielen durchsetzte Darstellung der sich aus den neuen Steuer­gesetzen ergebenden Fragen, die wohl alle Zweifelsfälle klärt.

Im Reichsgesetzblatt vom 24. Oktober ist das neue Einkommensteuergesetz erschienen. Diesem sind zwei Tabellen beigegeben: eine Einkommen st euer- t a b e 11 e und eine Lohnsteuertabelle. Beide wurden am Samstag imG. A." veröffentlicht. In der ersten sind die Jahressteuerbeträge für alle die­jenigen Einkommensteuerpflichtigen, die veran­lagt werden, verzeichnet, in der Lohnsteuertabelle bie monatlichen Lohnsteuerbeträge für alle Lohn, und Gehaltsempfänger.

Die in den neuen Tabellen enthaltenen Steuer­beträge lassen sich mit der bisherigen Steuer­schuld, die für den einzelnen Einkommensbetrag maßgebend war, nicht ohne weiteres vergleichen. Bisher bestanden neben der Einkommensteuer für die Ledigen noch die Ehestandsbeihilfe und neben der Einkommensteuer für die Lohn- und Gehaltsempfänger noch die Abgabe 3 u r 21 r - deitslosenyilfe. Bei einem ledigen Lohn- und Gehaltsempfänger sind vom Lohn und Gehalt bis­her d r e i Beträge zu erheben gewesen: einer als Lohnsteuer, einer als Ehestandsbeihilfe und einer als Abgabe zur Arbeitslosenhilfe. Eine Ehestands- Hilfe und eine Abgabe zur Arbeitslosenhilfe gibt es mit Wirkung ab 1. Januar 1935 nicht mehr, sondern nur noch eine Einkommensteuer, in die die Ehe- stanbsbeihilfe und die Abgabe zur Arbeitslosenhilfe

Den Schlußbortrag hielt Professor Dr. Drawr, Berlin über das ThemaHeimische Treib, ft affe für Kraftfahrzeuge". Es folgte eine Besichtigung der ebenfalls im Preußenhaus unter, gebrachten AusstellungKraftwagen und N o r m u n g". In der wissenschaftlichen Tagung am Dienstag werden in acht Vorträgen mit an« schließender Aussprache die zeitgemäßen Fragen in der Entwicklung des Kraftfahrzeuges behandelt.

Auf dem Gebiet der verkehr-wirtschaftlichen Ge- etzgebung ist die Beseitigung des Kamp, f-s zwischen Eisenbahn und Kraft- w a flen tm Güterverkehr die wesentliche Voraus- fttzung einer stetigen Entwicklung des Kraftwagens Beim Persvnenv-rkehr aus der Landstrab- handelt es sich um eine reichsrechtliche Regelung d°r Konz- s.o n-p flicht für einen g-L-rbs. mafjtaen Verkehr.

M dem Gebiet der B-rwaltung konnte das Reichsoerkehrsnunlsterium eine «ratze Zahl von Aufaaben erledigen Da ist di- Organisation des Forschungswes-ns, die Ordnung des großen Reichs- verband-, des Kraft,ahrgewerbes. Der Zusammen- Muß der öffentlichen Großverbraucher zu einer Arbeitsgemeinschaft. Die Untersuchung des Sports- und des Rennwagenbaues, wobei mit Dank der Tätigkeit der Dberften Nationalen Sport- behorde zu gedenken ist, ebenso wie der auf-

Es war einer der größten Mängel der bisherigen Einkommensteuer, daß der Familienstand so ungenügend berücksichtigt wurde. Die soziale Ge- rechtigkeit gebietet, daß dieser Mangel beseitigt wird. Und es entspricht dem Gedanken der Volks­gemeinschaft, daß der Ausfall, der durch stärkere Berücksichtigung des Familienstandes sich ergibt, durch Ledige, kinderlos Verheiratete und Kinoer- arme ab bestimmten Ginfommensgrenaen über­nommen wird, solange nicht die allgemeine Haus­haltstage einen Verzicht auf Teile des Einkommen­steueraufkommens ermöglicht.

Der neue Einkommensteuertarif wird von der Gesamtheit aller Lohn- und Gehaltsempfänger, die die Abgabe zur Arbeitslosenhilfe bisher allein zu tragen hatten und von allen Familienvätern, auch den zu Veranlagenden, deren Einkommen bestimmte Höchstgrenzen nicht übersteigt, als Ausdruck sozialer Gerechtigkeit begrüßt werden, und er muh von allen denjenigen Volksgenossen, die im Rahmen des Um­baues eine kleine Mehrbelastung in Kauf nehmen müssen, als sozialpolitische, bevölkerungspolitische und wirtschaftspolitische Notwendigkeit und Selbst­verständlichkeit empfunden werden.

Oie Deutsche Burschenschaft aus dem Waffenring ausgeschieden.

DNB. Berlin, 29.Okt. Die Deutsche Bur­schenschaft hat ihren Austritt aus dem All­gemeinen Deutschen Waffenring erklärt. Den Anlaß dazu bietet, wie das Deutsche Nachrichtenbüro mit- teilt, der Umstand, daß nach Meinung der Deutschen Burschenschaft der Waffenring für die von ihm aktiv betriebene Hochschulpolitik und eine gemein­same politische Arbeit Der Waffenverbände nicht mehr den notwendigen gemeinsamen politischen Boden bietet. Nach burschenschaft- kicher Auffassung erfordern der Ernst und die Wich­tigkeit der Kameradschaftshauserziehung, die durch den jüngsten Erlaß des Reichserziehungsministers den Korporationen anvertraut ist, von den Bünden, daß sie sich zu kompromißlosem Eingehen auf die Linie der NSDAP, in der Zusammensetzung ihres Mitgliederbestandes entschließen. Die Deutsche Burschenschaft kann sich nicht vor­stellen, daß man den studentischen Nachwuchs au nationalsozialistischen Kämpfern erziehen uno ihn doch imLandesvater" mit Jubenstämmlinaen, jüdisch Versippten und Freimaurern bunbesbrüoer- liche Treueschwüre tauschen lassen kann. Da die Deutsche Burschenschaft den Eindruck hat, daß im Allgemeinen Deutschen Waffenring eine Einmütig­keit in grundsätzlichen politischen und weltanschau­lichen Fraaen nicht hergestellt werden kann, hat sie nunmehr den Trennungsstrich gezogen. So ernst es der Deutschen Burschenschaft um die Erhaltung der waffenstudentischen Genugtuungs- sorm ist, vermag sie jedoch darin nicht das gestal­tende Prinzip für den Neubau der Hochschule im nationalsozialistischen Staat zu sehen. Vielmehr muß ein gemeinsames politisches Bekennt- n i 5 die Grundlage für eine kameradschaftliche Zu­sammenarbeit mit anderen gleichgerichteten Ver­bänden bilden.

55. Zentrolverbandsiag Deutscher Haus und Grundbesitzervereine.

Der Zentralverband Deutscher Haus- und Grund- besitzervereine E. D. hielt in Stuttgart seine 55. Jahrestagung ab, die von Vertretern aus dem ganzen Reich sehr gut besucht war. Ein Begrü- jungsabenö vereinigte die Teilnehmer im Kursaal Bad Cannstadt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung tand eine große öffentliche Kundgebung des Hausbesitzes in der Stadthalle. Die Kundgebung wurde eröffnet vom Präsidenten des Zentralver­bandes, T r i b i u s, der erklärt, daß die Wieder- lefunbung des Haus- und Grundbesitzes, die ihren llusdruck finde in der Losung des Zinsproblems, der Zurückführuna der Steuer auf ein gerechtes Maß und in der Beseitigung der Zwangswirtschaft, die Voraussetzung für die Wiederbelebung der Ge- amtwirtschaft fei. Der Präsident des Deutschen Gemeindetages und Leiter des Amtes für Kommu- nalpolitik in der Reichsleitung der NSDAP., Ober- bürgermeifter F i e h l e r, München, ging dann auf die Schwierigkeiten der Hausbesitzer ein und be­tonte, daß je mehr die Arbeitslosigkeit herabgemin­dert werde, desto sicherer auch die Einnahmemög­lichkeiten der Haus- und Grundbesitzer fliegen und die Lasten allmählich gesenkt werden könnten. Die Zwangswirtschaft sei gewiß ein Hebet, müsse aber in manchen Fällen als notwendiges Hebel noch ausrecht erhalten bleiben. Die Zinsknechtschaft be- laste die Gemeinden ebenso stark wie den Haus­besitz. Die Gemeinde habe alles Interesse daran, daß dem Hausbesitz nicht mehr als notwendig ab­gefordert werde. Im beiderseitigen Interesse liegt vor allem die Bekämpfung der Bodenfpe- k u l a t i o n. Beide find gleich interniert an der A l t st a d t s a n i e r u n g, an einer organischen Hm f i e ö I u n g, an einer Planmäßigkeit im Bauen, an der Verbesserung der Wohnungsoer- hältnisse, an der Zinsverbilligung, an der Hypothe­kengestaltung. Gemeinde und Hausbesitz haben ge­meinsam zu arbeiten für den Wiederaufstieg des deutschen Volkes.

Dr. Eckener in Amerika.

Dr. Eckener, der auf Einladung der Bundes­regierung zur Zeit in Washington weilt, wurde von ämtlichen Behörden eingehend über feine Erfah­rung im internationalen Luftschiffver- kehr und über die Einrichtung eines norbatlanti* chen Flugbienstes befragt. Er hatte eine Reihe Un* terrebungen mit bem Postminister, bem Handels­minister unb Vertretern ber Abmiralität. Auch würbe Dr. Eckener von Präsident Roosevelt ins Weiße Haus zum Tee geloben, wo zwischen bei- ben Männern eine Aussprache über Ozeanslüge tattfanb, benen Roosevelt sehr reges Interesse ent- jegenbringt. Vor bem amerikanischen Luftfahraus- chuß gab Dr. Eckener bereitwillig Auskunft über bie Entwickelung unb ben gegenwärtigen Stanb des Luftschiffbetriebes. In einer 20 Seiten langen Denk- chrift legte Dr. Eckener außerdem auf Wunsch des Ausschusses genaue Einzelheiten dar, aus denen hervorgeht, daß der Flugverkehr über ben Norbatlantik nicht nur burchführbar, fonbern auch ungefährlich unb wirtschaftlich sei. Am Schluß bes Besuches sprach ber Ausschuß Dr. Eckener für eine wertvollen Angaben herzlichen Dank aus.

3. alle anderen Einkommensempfänger, also die Ledigen ab 1425 RM. Jahreseinkommen, die kinderlos Verheirateten ab 1725 RM. Jahreseinkom­men, Verheiratete mit einem Kind ab 5750 RM. Jah­reseinkommen, Verheiratete mit zwei Kindern ab 28 500 NM. Jahreseinkommen und -bie Verheirate- tcn mit drei und mehr Kindern ab 100 000 RM. Jahreseinkommen erfahren in der Regel eine Mehrbelastung. Auf sie kann nicht verzichtet werden, um den Ausfall auszugleichen, der sich durch die Entlastungder Kinderreichen ergibt. Zu diesem Umbau der Einkommensteuer-- belaftung zwingen der Gedanke der sozialen Ge- rechfigkoit, der bevölkerungspolitische Gedanke und auch wirtschaftspolitische Betrachtungen insofern, als durch den Umbau bie Kaufkraft ber Fa mi- lienreichen erhöht wird unb bas baraus sich ergebenbe Mehr an Verbrauchsbelebung in ber Regel größer sein wird, als berjenige Verbrauch, der sich ergeben würde, wenn der Abzug der Ledigen und der Kinderarmen nicht entsprechend erhöht würde.

Es ergibt sich für bie z u veranlagenben Nichtlohn st euerpflichtigen beispielsweise bas folgenbe Bilb: bei 2100 RAI. Jahreseinkommen lebig verheiratet ohne Kinber mit 1 Kinb

2 Kinbern

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bei 4000 R2N. Jahreseinkommen ledig

verheiratet ohne Kinder

Betrag als dem voraussichtlichen Auskommen des Jahres 1934 In die neue Einkommensteuer ein­gebaut worden ist.

Wenn ein Lohn- und Gehaltsempfänger den Be­trag, der der neuen Lohnsteuertabelle gemäß mit Wirkung vom 1. Januar 1935 von seinem Lohn einbehalten werden wird, mit der bisherigen Steuerlast vergleichen will, so muß er ben einen Betrag, ber ab 1. Januar 1935 von Ieinem Lohn einbehalten wirb, vergleichen mit e n brei Beträgen, bie bisher von feinem Lohn einbehalten worben finb. Dabei wirb sich bei einem Einkommen bis zu 1000 RM. monatlich in ber Regel ergeben, baß ber eine Betrag kleiner ist als bie Summe ber bisher brei Beträge. Nicht nur bie Verheirateten mit Kinbern, fonbern auch alle finberlos Verheirateten unb fast alle Lebigen erfahren bem neuen Tarif gemäß gegenüber bisher eine kleine Entlastung, wenn sie Lohn- unb Gehalts­empfänger finb unb ihr Einkommen 1000 Reichs­mark monatlich nicht übersteigt. Lohn- unb Gehalts­empfänger bis einschließlich 80 Reichsmark finb mit Wirkung ab 1. Januar 1935 vollkommen ab» zugsfrei.

Ein Vergleich ber Beträge, bie bem neuen Gesetz gemäß mit Wirkung ab 1. Jan. 1935 einzubehalten finb, mit ben bisherigen Abzügen ergibt bas fol­genbe Bild:

Belastung eines lebigen Lohnempfängers durch die Lohnsteuer (Steuerabzug):

bisher in drei 'Beträgen

Auch fast alle l e d i g e n Lohn- unb Gehalts- empiänger bis zu einer gewissen Einkommenshöhe erfahren eine kleine En11astung. Bei Ver­heirateten mit einem Kinb ergibt sich bei Monatslöhnen zwischen 185 unb 500 RM. mit einer unbebeutenbcn Ausnahme eine kleine Mehrbelastung. Diese hat ihre Hrsache barln, baß diese Einkommens- bezieher bisher von der Abgabe zur Arbeitslosen- Hilfe freigcftellt worden waren. Die Lohn, und Ge- haltscmpsänger mit mehr als einem Kind erfahren mit wenigen Ausnahmen bis zu sehr hohen Einkommensgrenzen eine Entlastung. Im folgenden einige Beispiele:

Lohnsteuerpflichtiger mit 600 RM. Monatsgehalt:

verheiratet mit 2 Kindern

II II 4

ii n 5

ii 6

Bei den B e a m t e n ist das Bilb nicht so günstig, weil bei biesen bie Abgabe zur Arbeitslosenhilfe bis­her einheitlich nur 1,5 v. H. des Bruttogehalts be- trug gcgenüüber bis zu 6,5 v. H. bei ben übrigen Lohn- unb Gehaltsempfängern. Auch bei ben Z u veranlagenben Nichtlohn ft euer- pflichtigen ist, wenn sie lebig ober kinderlos verheiratet finb, bas Äild nicht so günstig, weil sie von ber Abgabe zur Arbeitslosenhilfe bisher nicht erfaßt waren. Aus bem Tarif ber zu veranlagenben Einkommensteuerpflichtigen ergibt sich das folgenbe Bild:

1. Bei Ledigen mit Jahreseinkommen bis zu 1425 NM. unb bei finberlos Verheirateten mit Jahreseinkommen bis zu 1725 RM. bleibt die Einkommensteuer mit Ausnahmen, in denen eine Entlastung eintritt, unverändert;

2. Verheiratete mit einem Kind und Jahreseinkommen bis zu 5750 RM., Verheiratete mit zwei Kindern unb Jahreseinkommen bis zu 28 500 RM. unb Verheiratete mit drei unb me^r Kindern unb bis zu bestimmten Einkom­mensgrenzen erfahren gegenüber bisher In der Regel eine Entlastung;

bisher

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220,

256,

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73,

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bisher

neu

503,

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0,78

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2,50

1,87

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240

14,

7,20

6,

27,20

27,04

500

40,

25,

19,

84,

78,52

700

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35,

30,50

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bisher

ab 1.1.1935

50,

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27,

23,92

22,

12,74

17,

2,34

12,