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sollen

Zeigt am H.Mai 1S34, wiederum der ganzen Wett den einheitlichen, uchemmbaren ufstiegs - bag morl bcm B°nn|chulung-leiter Walt,

mitten des deutschen Dolles! Zeigt, daß das gesamte schaffende Do.k hinter dem Führer steh D°- deutsche .m »«gang,n t V±Ä±? a!n^^

en De» DeuTjujvn -yviie»j vup »viu 1 1 11 _ , kA»u,AA

Darum Hokenkreuzfohnen heraus, denn sie sind das Zeichen des Führers. Jede deutsche

brachte, bewies die große Menge Gießener Bürger. ' . v. «n*. htur itrth hrt

Nachdruck verboten!

29. Fortsetzung.

(Fortsetzung foLM

S)ie echte und die falsche ^Doralies Roman von Anny von Panhuys.

Urheberrechtsschutz: Fünf-Türme-Derlag, -alle (6.)

Kopf.

Sie haben gar nicht die geringste Aehnlichkeit mit der anderen, und es gehört doch viel Mut dazu, das zu wagen, was die andere gewagt." Man hatte sich gesetzt.Uebrigens traf ich die andere einen Tag vor Heiligabend in einem Warenhause der Leipziger Straße und sprach sie sogar. Doch ihren Namen weiß ich nicht."

Doralies horchte auf. Davon hatte ihr Regina ja kein Sterbenswörtchen geschrieben. Aber sie schrieb überhaupt sehr wenig, und schon seit kurz

Doralies schüttelte ihre Befangenheit ab:

Ja, gnädige Frau, es tut mir leid, aber ich wußte mir damals nicht anders zu helfen. Ich wollte und mußte damals daheimbleiben. Um das zu er­reichen, war mir jedes Mittel recht. Seien Sie mir, bitte, nicht mehr böse. Und wenn ich Sie weiter bitten darf: Seien Sie auch der anderen nicht mehr böse, die mir so brav geholfen hat."

Frau von Stübnitz reichte ihr nach kurzem Ueber- legen die Hand.

Ihnen, Doralies, will ich rasch und gern ver­zeihen; schon deshalb, weil sie die Tochter meines alten Jugendfreundes sind. Aber der anderen nein, der anderen, der falschen Doralies, vergebe ich nicht." Sie machte eine einladende Handbewe­gung.Bitte, nehmen Sie Platz, lieber Fritz, und Sie, Doralies, natürlich auch."

Sie sah Doralies noch immer an, schüttelte den

sie nicht in die heutige Zeit passen, daß sie eigent­lich, gleich den Mützen, die dem Feuer übergeben wurden, durch das Feuer der Läuterung gehen

Wolfram an.

Sie reichte ihm die Hand, die er küßte.

Also wieder einmal in Berlin", lächelte sie. Letztes Mal mußtest du leider, kaum hier ange­kommen, schon wieder abreisen."

Wieder traf ihr Blick Doralies, die ganz still dastand, und die sich unter dem Blick gar nicht besonders wohlfühlte.

Fritz Wolfram lächelte:Das ist Doralies, liebe Edda'. Sie möchte dir sagen, wie leid es ihr tut, daß du ihretwegen Aerger und Aufregung gehabt."

Tausende gaben ihr 23(uf/ Hunderte gaben ihr Leben im Kampf um das Dritte Reich und für ihren Führer, sie retteten damit unser Vaterland vor dem Abgrund.

Die schuhstassel (SS.) verlangt von dir n#ir ein kleines Opfer:

Werde förderndes Mitglied.

Anmeldung auf der Dienststelle des SS.-Sturm- banns IV/33 Gießen (Polizeiamt), Landgraf- Phstipp-Plah oder bei jedem SS.-lHann.

Der Mindestbettrag beträgt 1 Mark, der Bei­tragsfreudigkeit sind natürlich nach oben keine Grenzen gefetzt.

dert sich umgehend für diesen Abend ein Lokal feff zu bestellen, damit die Wirte die nötigen Vorbereitungen treffen können.

Schmelz, Kreispropagandaleiter.

Lugendkundgebung am Morgen des 1. Mai.

2in der Kundgebung in Gießen sind zur

Teilnahme verpflichtet:

1. Der Unterbann 1/116 der HI.

2. Stamm Welfen und Stamm Geusen des DD- 1 3. Der Ring Gießen des DBM. und der 3ung-

Oswaldsgarten.

15.30 Uhr: Beginn der Kundgebung auf dem Fe st platz auf dem Trieb.

Ls spricht der Kreisleiter Pg. Kloster- mann.

16.00 Uhr: Übertragung der Feier auf dem Tempelhoferfeld mit der Rede des Führers.

Für Sitzgelegenheiten für die Schwer­kriegsbeschädigten und die Opfer der Arbeit auf dem Feslplah ist gesorgt. Ebenso für Lr- frischungen aller Art.

Abends: Volksfest in allen Lokalen der Stadt. Alle Betrieb und alle Arbeits­gemeinschaften werden nochmals aufgefor-

ihr erhalten.

Sie hatte sich aber vorgenommen, Regina in

Montag, 30. April.

16.00 Uhr: Am Montag spätestens um 16 Uhr sind die Fahnen gehißt. Jede deutsche Familie zeigt mindestens eine Hakenkreuz­fahne.

18.30 Uhr: Konzert der Reichswehr-Ka­pelle und der Gießener Gesang­vereine am Liebigdenkmal. Ordnungs­dienst übernimmt die 55., Absperrung des freien Platzes neben dem Denkmal für die Kapelle.

21.30 Uhr: w a l p u r g i s n a ch t f e i e r auf dem Gleiberg, veranstaltet von der Kraft durch Freude" und dem Lager der Studentenschaft auf dem Gleiberg. Volks­lieder, Volkstänze, Walpurgisfeuer mit Feuerrede.

Dienstag, I.Mai.

7008.00 Uhr: Wecken in der 5 ladt durch die 5chuljugend. Jede 5chule stellt mindestens einen Chor, die in dieser Zeit an verschiedenen Stellen der Stadt deutsche Frühlingslieder singen.

8.45 Uhr: Alle Schulen, einschließlich der Mittel-, höheren, Fach- und Berufsschulen, sind um Punkt 8.45 Uhr auf dem Feslplah auf dem Trieb angetreten. Um 9 Uhr beginnt d i e Uebertragnng der Feier der Ber­liner Schuljugend aus Berlin. Der

den unerwarteten Besuch, noch ein wenig Toilette und betrat Empfangszimmer, in dem Fritz Wolfram und seine Tochter warteten. Ihr erster Blick traf neugierig und scharf prüfend Doralies, dann erst sah sie Fritz

teilte das Wort dem Bannlchulungsleiter Walter TrBmmelbein. Dieser sagte etwa folgendes: Freiheit wenn sie einmal verloren ging, muß wieder erkämpft werden. Diese Freiheit aber tann man nicht nur durch Reden und durch Arbeit er. rinqen, diese Freiheit kann nur durch unerbittlichen Kamps erworben werden. Taten aber kann nur ein einiges Volk vollbrinaen. Die Geschichte be» weist uns, daß sich Deutschland, und mag auch

fori die Zahl der Nichtorganisierten sesizustellen und ihnen mit,»teilen, dah sie um Punkt « Uhr in bet Schule anzutreten haben. Ton dort werden sie von einem Beauftragten der 93. zum Sammelplatz ge- füfyrt. Dazu gehören auch die Nichtorganisierten auswärtigen Schüler.

Der Unlcrbann 1/116 der 93, das ganze 3nng. 00lt und der BBTi. (die unter 1 bis 3 ausgezahlten) find um punkt 7.30 Uhr auf dem Osroalbsgatfen angetreten.

Alle anderen Erlasse und Befehle werden fowe.l sie sich mit dieser endgültigen Regelung schneiden, aufgehoben.

Schmelz, Kreispropagandaleiter. Häuser, Bannführer 116 der HI.

Hasenzahl, Standortführer des DJ.

Volksgemeinschaft aller Deutschen in der uns der 1 Wille des Führers von Tag zu Tag enger zusam­menschließe Einmal Meister zu merben, musst jeder einzelne der jungen Gehilfen sich zumi Ziele setzen, dem er mit aller Kraft und Fähigkeit zu- streben müsse. Das sei er dem großen Vorbild der deutschen Arbeit, dem Führer unseres Volkes Adolf

Her schuldig. Mit herzlichen Wunfchen für ihr weiteres Fortkommen überreichte der Rednex dann den jungen Gehilfen die Gehilfenzeugnisse der Hand-

Draußen auf der Straße machte Doralies ganz laut:Uff! Das wäre erledigt! Deine Jugendfreun­din gefällt mir ganz und gar nicht, und ich freue mich, daß ich damals nicht zu ihr gegangen. Ich bin ganz außer mir über das, was sie Regina entgegen­geworfen hat." Sie ahnte, was der Vater sagen wollte, und kam ihm zuvor.Ihr begreift ja immer noch nicht richtig, warum Regina das tat und ich hab doch drinnen wieder die Grunde erklärt.^

Ihr Vater lachte:Ich habe bestimmt tapiert.

Sie gingen ziellos weiter, und Fritz Wolfram erzählte feiner Tochter von Peter Konstantin, der damals bei ihm im Hotel gewesen und erklärt hatte, er liebe sie, die er für Doralies Wolfram gehalten. Er schloß empört:Wie wir jetzt von Frau von Stübnitz hörten, war dieser Doktor Konstantin aber bei ihrer Begegnung mit Regina im Warenhaus dabei. Ich verstehe nur nicht, wie er, wenn er das Mädel wirklich liebt, dulden konnte, daß sie so behandelt wurde."

Doralies nickte befriedigt und sah ihn Wohl­

ständen.

Erst empfand sie ganz unbändig starke Freude, weil sie gerade jetzt solche Sehnsucht nach einem Menschen hatte, dem sie ihr Herz ausschütten konnte, aber gleich darauf fühlte sie, wie Angst sie überkam. Der Vater von Doralies war ja auch gekommen, das war befremdend. Frau von Stabnitz mußt- > mit dem überraschenden Besuch zusammen-

genommen."

Frau von Stübnitz erhob sich.

Fräulein Wolfram, Ihnen steht wohl am wenig- ten eine Kritik zu. Nach meiner Ansicht ist diese Regina Graven bedeutend mehr zu verurteilen als Sie! jedenfalls war mein Benehmen ihr gegenüber vollständig richtig, eher noch zu milde. Was glauben Sie, wie viele Peinlichkeiten es mir fchon bereitet hat und zuweilen noch bereiten wird, wenn ich gelegentlich von Bekannten nach Doralies Wolfram gefragt werden sollte? Der hat es natürlich in den Kram gepaßt, ein Weilchen gut und bequem bei mir zu leben, als sie ohne Stellung war."

Fritz Wolfram erhob sich auch.

Verzeihung, Edda, ich möchte durchaus nicht, daß du durch unseren Besuch weiter an etwas für dich besonders Aergerliches erinnert werden sollst, und ich glaube, es ist besser, wenn wir jetzt auf­brechen."

Frau von Stabnitz sah ihn etwas gekränkt an, erwiderte nur:Wir können ja von erfreulicheren Dingen reden."

Er lächelte:Wir müssen sowieso fort. Aber ich bitte dich zuvor nochmals um Verzeihung für die Torheit meiner Tochter."

Rebensaft vom Aeppelbaum, dem Aepfelwein, in noch gründlicherer Weise vor sich als am Nach­mittag bei demTropfen aus Queckborn . Don An- ianq an herrschte bei dieser Feier die fröhlichste fetimmung in echt kameradschaftlicher Verbunden­heit am gemeinsamen Werk der schwarzen Kunst. An dieser Feier nahmen, wie auch am Nachmittag, Vertreter der NSBO. und anderer Fachorgamsa- tionen teil. Im ersten Teile des Abends wandte sich der Vorsitzende des Unterfachausschusses für das Lehrlingswesen im Buchdruckgewerbe der Pro- vinz Oberhessen, Geschäftsführer Beck (Gießen), in einer Ansprache an die Jungmannschaft, sprach die Lehrlinge von ihrer Lehrlingsverpflichtung los und erhob sie damit in den Stand der Gehttstn. Nachdrücklich wies er sie auf das im Dritten Reich ganz befonders betonte neue Berufsethos hin/bas für jeden schaffenden Deutschen nur eine Wertung gelten läßt: seine Stiftung. Jeder habe fein ganzes Können einzusetzen für die große

Familie soll mindestens eine Hakenkreuzfahne zeigen.

Schmück! Eure Häuser, stell« Blumen an die Fenster!

Heil Hitler!

Bürgermeisterei Gießen. Z. D.: Bartholomäus.

Programm für den l.Mai,

den Tag der nationalen Arbeit in Gießen.

müßten. , ... ,

Vor dem alten Schloß bildeten die lunaen Sol­daten ein Viereck. Eine beträchtliche Zahl blauer, roter und grüner Mützen häufte sich m der Mitte des Platzes. ,

Der Musikzug der HI., der übrigens eine sehr gute Probe seines nunmehr gesteigerten Könnens gab, begann die Kundgebung mit einem schneidigen Marsch. Ein Gedicht sprach von dem nationalen Sozialismus. Es brauste über den Platz das Lied der geknechteten und sich freimachenden Bauern, m dem es heißt:Ja Gnade dir Gott, du Ritterschaft, der Bauer stand auf im Lande!"

Unterbannführer S. C l a r i u s sprach in kurzen Worten über den Sinn der Verbrennung und er-

karn noch dazu, daß sie gerade arbeitslos war. Der Notar, bei dem sie angestellt gewesen, hatte sie entlassen. Sie war nun ein ganz armes Ding und hoffte, wenn sie erst einmal in Berlin wäre, fände sich dort vielleicht eher eine Stellung für sie als in Mooshausen. Wir gingen doch von der Voraus­setzung aus, daß du nach Afrika reistest, lieber Vati! Da wärst du ein Vierteljahr weggeblieben, und inzwischen gedachten wir alles so zu ordnen, daß wenigstens zunächst nichts herauskäme. Gina saß beschäftigungslos in Mooshausen, und nun fand sich plötzlich Gelegenheit, umsonst nach Berlin zu kommen, heraus aus dem Stumpfsinn des Alltags. Und vor allem, das wiederhole ich, wollte sie mir helfen. Ich aber mußte Lutz wiedersehen ich mußte! Ich meinte vor ihr; sie wurde schwach, und so geriet sie in alles das hinein, wofür sie ihr jetzt mit der Polizei drohten, gnädige Frau. Recht haben Sie, hunderttausend Menschen werden Ihnen recht geben, aber andere hunderttausend nicht. Und zu denen gehöre ich. Ich sage Ihnen, Sie hätten, nach­dem Sie die volle Wahrheit erfahren, ein bißchen Verstehen und Verzeihen aufbringen müssen." Sie zuckte die Achseln.Wenn man Ihnen das, was wir beide getan, Gina und ich, in einem Theater als Lustspiel vorgeführt hätte, würden Sie gelacht und Beifall geklatscht haben. Klug wäre es ge- wesen, Sie hätten unseren Streich, oder meinet­wegen unsere Frechheit, auch mit Lachen auf«

werkskammer. .,.

Dervereidigte Gautschmeister Linden ft r u t h händigte ihnen anschließend die nach den ttaditio- nellen formen geschaffenen humorvollen Gautsch­briefe als Dokument der bestandenen Gautsche aus.. miesien.

Der weitere Verlauf des feuchtfröhlich^ ^ftam- 9 ö ln ^n obengenannten 3ugenb-

menseins brachte noch gute arbeitskameradschaf ch ' t^r NSDAP. Organisierten werden

Geselligkeit, der sich einzelne nut reichlicher Ausdauer Organisationen ber p. v y ' .

sogar bis zum anderen Morgen gewidmet haben von den Schulen erfaßt. Jeder Schulleiter yar |o

wollend an.

Hast sehr vernünftige Ansichten, Fntzchen! Des­halb darfst du auch mittommen zu Regina. Ich habe nämlich ihre Adresse; sie ist Sekretärin bet einem Landgerichtsdirektor a. D., der fachschnft- stellerisch tätig ist. Sei gut, Vati, wollen gleich zu ihr fahren. Ihr Ches wird uns sicher gestatten, sie zu begrüßen. Sie schrieb mir, er fei em lieber alter Herr." t .

Der Besuch bei Edda Stäbnitz, den er sich etaent- lich ganz anders vorgestellt, hatte Fritz Wolfram etwas die gute Laune verdorben, dennoch gab er den Bitten seiner Tochter nach. Er kannte Regina Graven, hatte sie aber nur selten und flüchtig ge­sprochen. Dadurch, daß sie früh eine Stellung hatte antreten müssen, kam sie wenig ins Schlößchen, und wenn, dann huschte sie gleich zu Doralies hinaus.

Regina saß im Arbeitszimmer des Verstorbenen am Schreibtisch. Sie hörte die Klingel am (Barten­tor und dachte mit einem ihr selbst unverständlichen Frvhgefühl: vielleicht kommt Holm. Er war nun seit Tagen nicht hier gewesen, und seine Gegenwart fehlte ihr schon sehr, obwohl sie das nicht zugeben wollte.

Sie wandte den Kopf und schaute durch das Fenster hinaus. Im nächsten Augenblick fielen ihr die Notizzettel aus der Hand, die sie gerade ordnete, und sie sprang auf, öffnete weit das Fenster, um sich zu überzeugen. Sie irrte sich nicht, und es war wirklich Doralies mit ihrem Vater, die da draußen

noch so sehr der Himmel verdunkelt gerne en fern, immer freigemacht hat, wenn es einig zusammen­stand. Die deutsche Jugend war in Gruppen und Grüppchen zersplittert. Es herrschte der Standes- dünkel. W i r werden nicht eher ruhen, bis wir diesen Geist vertilgt haben. Und so gilt unser Kamps auch heute noch den Zeugen einer vergangenen Zeit. Einst wird der Tag kommen, da Deutschland das Reich der nationalen Ehre und sozialistischen Gerechtigkeit darstellt."

Die Flammen loderten auf. Und aus Mutzen, herrlich und schon anzusehen, wurde Asche!

Vorwärts, vorwärts", das Lied der HI., brauste über den weiten Platz.

ARü. Bann 116, Gießen.

einer Einheit geworden. Aus Klassen, Standen u Berufen ist das einige Volk gewachsen. Dieses neue Volk kennt keine Unterschiede mehr öwsichen arm und reich, es weiß nichts von einer Kluft zwischen dem geistig und körperlich Schaffenden. Alles, wa der emzelne heute arbeitet, gilt ber Gemeinschaft Und nur wenn aus jener Arbeit die

Nutzen zieht, hat sie Bedeutung und emen Wert. Die8 Zeiten, da der Marxismus m Deutschland herrschte, da das Volk dem Untergänge zuttieb sind für ewig vorüber. Was sich bis heute^das deutsche Volk erworben hat, das wird fern Gut für alle Zeiten bleiben. Wenn wir heute von ber D o l k s gemeinschaft reden, so sind mir uns immer bellen bewußt, daß SA und YJ. I°hr°l°ng um biefe Einheit gekämpft Haden. Sie S)3. W m Öen vergangenen Jahren immer mit der Kraft ihres

Aestplah liegt am äußersten Ranbe bes Resolutionä? OeifT

Triebs links vom Wege nach dem Flughafen. _ fft wohl die Einheit unseres Volkes ge-

11.30 Uhr: Alle Hausfrauen haben dafür zu sor- Aber ihren revolutionären Geist wird die

gen, dah um diese Zett das Mittagessen immer in sich tragen. Und sie muß revolutionär beendet ist. bleiben, um jene letzten Spuren einer vergangenen

11.45-12.30 Uhr: Tereibigung ber »--Zeit E Deutschland h°-°u-»P"b°n.

gefolgschaft spricht der Betriebszellenobmann. übergeben. Welches Verständnis die Gießener Die Vereidigung muß unter allen Umständen Bevölkerung dieser feierlichen Handlung entgegen- um 12.30 Uhr beendet sein. Anschließend brachte, bewies die große Menge Gießener Burger. Abmarsch nach den Sammelplätzen. Nähere- Mag es unter den Zuschauern auch hier und da -m Ausstellung-, °nd Auftnarschplan. «en ^eben^en, d^da-Hande^der M

14.00 Uhr: Abmarsch b-- S-stzug-, ^"icht in'die heutige Zeit paffen, baß sie eigent-

Ohne sich mit Doralies vorher schriftlich ober tele­phonisch anzumelden, klingelte Fritz Wolfram eines Vormittags an dem Hause, das einer der berühm­testen Verteidiger Berlins bewohnte.

Frau von Stäbnitz war etwas verwundert über den unerwarteten Besuch, aber sie machte schnell dann das

Berlin aufzusuchen, mußte nur Gelegenheit finden, I i dem Vater für ein paar Stunden zu entwischen. ! Sie wußte ja den Aufenthalt der Freundin, der sie |« gern einmal die Hand gedrückt hätte für ihren I großen Freundschaftsdienst.

Sie fragte etwas erreat:Und was war das nun, gnädige Frau, als sie die andere trafen und sprachen?" , . _

Frau von Stäbnitz hatte plötzlich em Zornes- fältchen auf der Stirn und erzählte mit förmlicher Genugtuung sehr ausführlich, wie das Zusammen­treffen verlaufen, wiederholte fast wortgetreu, was sie zu Regina gesagt. .

Doralies empfand die Demütigung, die Regina zugefügt worden, voll und ganz. Sie war empört. Ihre Augen blitzten angriffslustig, aber sie schwieg noch, von dem warnenden Blick des Vaters beherrscht.

Fritz Wolfram fragte ein wenig betont:Gingst du nicht vielleicht ein bißchen zu hart gegen die falsche Doralies vor, liebe Freundin? Eigentlich war es, trotz aller Dreistigkeit, doch ein Streich, den Freundschaft geboren." .. ,

Frau von Stäbnitz schüttelte ärgerlich den Kopf. So sehr mir auch das Mädel gefallen hat, so­lange ich nichts von dem Schwindel ahnte, so un- sympathisch ist sie mir geworden, seit ich Bescheid weiß. Kein Mensch kann aus seiner Natur heraus Ich bin so. Versetze dich nur in meine Lage und bedenke, daß die dreiste Person, nachdem sie hier fort war, Fräulein Hoff gegenüber noch immer als Doralies Wolfram aufgetreten ist. Wie vielen Leu­ten habe ich sie, als ich selbst sie noch dafür hielt so vorgestellt! Das konnte, wenn sie wieder jemand von meinen Bekannten begegnet wäre, die größten Mißverständnisse und Schwierigkeiten für Mich er- geben. Das mußte ich ein für allemal gleich unter- binden."

Doralies vermochte nicht länger zu schweigen.

Recht mögen Sie, von Ihrem Standpunkt aus, haben, gnädige Frau. Aber Sie hätten das auch anders unterbinden können, weniger scharf und chroff. Es wäre auch gegangen. Im übrigen glauben Sie an eine Gefahr, die gar nicht bestand. Die andere dachte nicht daran, meinen Namen weiter zu benützen; sie war froh, ihn los zu fein. Regina Graven hat mir einen ganz großen Freund­schaftsdienst erwiesen, und es tut mir weh, daß sie 3u allem Aerger und Kummer, den sie deshalb vereits gehabt, auch noch eine solche Demütigung einstecken mußte."

Sie erschrak sehr. Nun hatte sie in ihrem Eifer ja doch den Namen genannt, den sie vor Frau von Stäbnitz und ihrem Vater hatte verschweigen wollen.

Regina Graven war die andere? Nie wäre ich darauf verfallen. Ihr hätte ich dergleichen nicht zuaetraut."

Doralies sah jetzt keine Schranken mehr, nachdem sie das Geheimnis, ohne es zu wollen, gelüftet. Sie sprang auf.

vw __r. _____o,___, j ,La, Regina Graven hat mir den Dienst erwiesen,

vor Weihnachten hatte sie keine Nachricht mehr von aber ich betone: Gewehrt hat sie sich gegen meinen ' ' Plan mit allen Kräften. Doch ich habe nicht nach«

gelaßen, habe gemeint, bis sie sich fügte. Ein wenig

Doralies hatte die Lippen fest aufeinanbergeprefct; sie brachte hier kein Wort mehr darüber hervor.

Wieder küßte Fritz Wolfram die Hand seiner Jugendliebe, aber ihm war es, als sei nun der letzte Hauch verflogen von dem zarten Dust des Einst. Ihm gefiel die Art, wie Edda von Stäbnitz, die ganze Sache ansah, gar nicht. Er neigte, ob- irgendwie wohl er bas Geschehene verurteilte, doch mehr der! hängen. Auftassung von Doralies zu». 1

rt-nEiDo&ctt Aiir Wr.