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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 29. Ian. Die Stimmung am

schrei, Geschnatter. Was geht vor? Von allen Seiten

Wie schwerfällig sie auch auf dem Lande da-

Gletscherzunge ragte in die Bucht hinaus. Der Ab- Kommt bald wieder bruch des Eises war ungefähr drei Meter hoch. Die»

Wirtschaft

Abendbörse: freundlich.

leit in Berlin in den

sein. Die Hebungen machen mächtigen Hunger.

Kurszettel der Berliner uni) Frankfurter Börse

- Relchsbankdlskom 4 o H Lombardzinsfuß 5 o H

IfrranfruL u. vl

«Berlin

$rannun a. Dl.

fleriiu

Devisenmarkt Berlin - Frankfurt a M

27-3anuar

29.3anuar

27.1. 129.1-

27-1. |29-1.

27,65

27,4

95,75

95,25

I Lrrumulatoren-Fabrft Ionti-@ummi ..

SN-nn.................... o|

Wainfraftroerte eödjfl 4

Süddeutscher Zucker..... e|

120,9 |

193 I

Die hinter den Papieren

94

94

97

67,74

81,18

33,67

0 4

0 0

0 d

0 0 6

6

01

0 0

29

45,25

199

87

38,5

12

110

110,5

144

125

178,75

50,5

52,25

69,25

68 1

83,5

98 |

93,9

100,25

95

96,5

19,15

95

92,5

92,4

93,25

95,4

93

93

92,4

92,9

94

94

97

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100,3

96

96,13

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92,4

93

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93

93

92

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94

94

97

o o

4

0

0

11

107,65

57,5

60

29,5

45,75 196,25

86,65 38,13

11,75

110

145

125,75

170

51,25

51,9

68,5

67,5 I 83,75

98 I

41,5 44

46,5

35,5

40,13 47,5

17

150,5 176

152

20,5

69,75 194

92,5 42,5

43,5

47,4

35,25

112

40,5 47,25 60,75 16,65

150 176

153,5

93,5 42,9

44 46,65 35,75 112,5 40,13

47,5 60,5

16,75 150,5 176,5 151,5

20,9

193,5

5,794 47,20

12,475

3,047 168,23

65,88 58,59

67,63

13,11 0,673

2,627 58,24

21,98 16,43

81,04

33,67

81,42 0,779 0,219

5,664

11,96

5,806 47,30

12,495

3,053 168,57

66,02 58,71

67,77

13,14 0,677

2,633

58,37 22,02

16,47

81,20

33,73

81,58 0,781 0,221

5,676

11,98

29 64,5 88,75 50,25

57

60

164

28 121,75

93,25 98,4

56,5 89,9

101,25

143 109,75

74 102,13

57,75

87

27,5 23,25

28,9 64 89 50

57

60 163,25

28 121,75

92,75 98,13

56,9 89,75 93,75 101,5

142,75

111

74,5 102,25

57,65 87,25

66,65

139 108,75

Dividende an

L- x L <<2 « < -luuraQuiie d. sy, nyemslayi u,bD d S). Klöckner

Pn ' rocnn?lx ^.nb,er DOn öer Schule nach I und Harvener je 0,50 v. H., Gelsenkirchen 0 75 v. H fein Etwas zum Essen bereit Farbenin^ustrie nach unveränderter Eröffnung 0,40

lein. Die Uebunaen machen mochfinen fnmnor « & zr-V-v.. 11 rr

3m Verlaufe blieb die Börse still und ohne neu- Hm Rahmen der aur *Rei ~ '

zunächs7^um"?v'H"7r7olt^ fnT Ausstellun^hall/n " S Liserdam * stattftndenden

wieder leicht ab. Scheideanstalt Famen mH Der.anft,aI.!ete.n am Sonntag abend

6,35

5,5

5,6

6

67,46

80,86

33,53

108,75

57,75

59,5

Jetzt kommen einige Gevatterinnen und holen die Hausfrau ab. Der brave Familienvater über­nimmt einstweilen das Geschäft des Brütens. Die Jugend ist inzwischen in der Schule ja, auch das gibt es. Hunderte junge Pinguine sammeln sich an iwi Klippen, exerzieren dort in Reih und Glied. Wer zu viel schnattert und unaufmerksam ist, be­kommt einen Biß mit dem Schnabel. Jetzt .ein schrilles Kommando des Lehrers, eines alten, fetten Pinouins, man sieht gleich, er versteht's. Alles springt in die Brandung. Run wird ge­taucht und gerudert, nebeneinander, hintereinander. Zwei wollen allein einen kleinen Ausflug unter­nehmen. Schnell ist der Lehrer da und beißt sie mit seinem langen Schnabel, er braucht keinen Rohr­stock. Wieder ein Kommando, alles kriecht heraus. Jeftt stellt man sich wieder in Reih und Glied auf, jeht ist Pause, jetzt dürfen sie sich in den Schnee des Gletschers legen. Inzwischen bereiten die Eltern die Mahlzeit vor,

Frankfurt a. M., 29. Jan. Zum Wochenbe- ginn hatte die Börse freundliche Grundstimmung. Die außenpolitischen Ereignisse zum Schlüsse der Vorwoche wirkten sich zuversichtlicher aus, die Er­örterungen über eine Neuordnung im deutschen Börsenwesen wurden beachtet. Besonders läßt sich eine Stärkung der Prooinzbörsen erwarten, was u. a. für Frankfurt eine Geschäfsbelebung bedeuten wird.

Frankfurter Scklachtviettmarkt.

Frankfurt a. M., 29. Jan. Auftrieb: Rinder insgesamt 1245 (gegen 1337 am letzten Montags­markt), darunter befanden sich 388 Ochsen, 86 Bullen, 436 Kühe, 335 Färsen, Kälber 530 (568), Schafe 219 (96), darunter 171 Hämmel, 3644 (3854) Schweine. Notiert wurde pro ein Zentner Lebend- ' gewicht in Mark: Ochsen al) 32, b) 29 bis 31, c) 26 bis 28, d) 23 bis 25. Bullen a) 29 bis 30, b) 27 bis 28 c) 25 bis 26, d) 23 bis 24. Kühe a) 26 bis 28, b) 23 bis 25, c) 18 bis 22, d) 13 bis 17. Färsen

a) 31 bis 32, b) 29 bis 30, c) 26 bis 28, d) 23 bis

l 25. Kalber b) 36 bis 42, c) 27 bis 35, d) 21 bis 26.

' Hammel bl) 31 bis 32, c) 29 bis 30, d) 27 bis 28

Schafe e) 28 bis 29, f) 25 bis 27. Schweine a) 48 bis 50, b) 47 bis 50, c) 46 bis 50, d) 45 bis 49, e) 42 bis 47, g) Sauen 38 bis 44. Im Preisver- gleicf) zum letzten Montagsmarkt lagen alle Gattun­gen 1 bis 2 Mark höher außer Bullen und Kühe, die unverändert notierten. Marktverkauf: Rinder mittelmäßig, ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine ruhig, Heberstand. Fleischgroßmarkt. Beschickung: 568 Vier­tel Rindfleisch, 33 ganze Kälber, 8 ganze Schafe bzw. Hämmel, 136 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rind­fleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 47 bis 50. Kuhfleisch II 35 bis 40, III 24 bis 30. Kalb- steisch II 60 bis 68, III 52 bis 60. Hammelfleisch 60 bis 65. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäfts­gang des Fleischgroßmarktes: ruhig.

wieder leicht ab. Scheideanstalt kamen schließlich mit 178,75 um 2,50 v. H. fester zur Notiz, die Zuteilung war voll. Anderseits lagen Aku schwach und 1,38 d. H. niedriger. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 18-90, Altbesitzanleihe 96,13, Schutzgebietsanleihe 8,80, Reichsbank 164 25 bis 164, Gelsenkirchen

Ilse Genuß 108,75, Mannesmann 59,50, Rhemstahl 87, Stahlverein 38,50, Aku 41,50, Be- kula 121,75, Scheideanstalt 178,75, Daimler Moto­ren 4013, JG.-Farben 125, Holzmann 68, Metall­gesellschaft 69,25, Siemens 143, Reichsbahn-VA. 112, Norddeutscher Lloyd 29.

Heimatabend derHefsen und Thüringer in derGrünen Woche".

94

94

97

20,5 0,90

6,2 5,5

5,6

7,1

5,8

hinziehen, so flink sind sie im Wasser. Welche Kräfte in ihnen wohnen, zeigte uns folgendes Beispiel: Eine

29,25

64,5 |

88,25 I

49,5

57 |

60

165 I

28,25

121,9

92 98,4 54,5 89,75

101,75 144,5 109,5

74

102 57,5 86,5

waren angeboten und 2,50 v. H. (56,50) schwächer. Tagesgeld unverändert 3,50 v. H.

Wir kehren zu unserem Boot zurück, begleitet von einigen hundert Pinguinen. Sie müssen sehen, ob alles in Ordnung geht. Endlich haben wir unser Boot erreicht, der Motor wird angeworfen, sie winken noch einige Zeit mit denArmen" und ver­beugen sich, dann kehren sie in die Stadt zurück. Jetzt muß erst das Erlebnis gründlich durchbespro­chen werden. Vorn an der Felsenklippe sitzt der Wächter. Er meldet das ausfahrende Boot und signalisiert mit den Flügeln. Vielleicht meint er:

die hessischen und thüringischen Gruppen des Reichsbundes für Volkstum und Heimat einen landschaftlichen Heimat- und Trachtenabend. Eine Trachtenkapelle sorgte für die musikalische Hmrahmung. Der Abend wurde eingeleitet durch einen Hochzeitszug mit schwälmischen, thüringischen und oberhessischen Trachtengruppen. Das lustige Treiben in Spiel und Tanz, das sich auf der Bühne unter den Klän­gen ländlicher Dorfmusik abspielte, bot mit den viel- gestaltigen und vielfarbigen Trachten, vor allem auch der schwälmischen Bäuerinnen, ein ungemein reizvolles Bild. So war denn auch die weite Halle zum Brechen voll, ein Beweis dafür, daß die Ber­liner trotz allen Großstadtlebens den Sinn für das bäuerliche Brauchtum und die ländliche Sitte kei­nesfalls verloren haben. Zwischen den einzelnen Vorträgen sprach Kreisbauernführer Möller aus der Schwalm, der sich in seiner Rede für die Erhal­tung der deutschen Trachten als Ausdruck der bäuer­lichen Kultur einsetzte. Der organisatorische Leiter des Reichsbundes wies in einer Ansprache darauf hin, daß der Bauer die Grundlage aller Lebens­kraft des Volkes und der Rasse sei und daß der Nationalsozialismus es sich zu seiner höchsten Aus­gabe gestellt habe, diesen lebenswichtigen Stand wieder zu gesunden.

wandern die Männer zum Ratsplatz, während die Frauen auf den Eiern bleiben. Irgendeine Bera­tung, Konferenz? Nein, eine Prüfung der Jugend. In Reih und Glied werden die jungen Tiere durch die Versammlung getrieben. Der eine ober andere wird belobt, andere wieder bekommen einen Ver­weis, einen Hieb mit dem Schnabel oder eine Ohr­feige mit dem Flügel, bann ist bie Besichtigung zu Ende.

Am R e n t e n m a r 11 waren 6 v. H. Preußen später mit 60,50 gesucht, bie übrigen Reichsmark- Obligationen waren meist unoeränbert. Deutsche An-

42,25

43,13

47,75

35,25

40,5

47,25

16,75

150,5

176

152,5

201

69,75

191,25 1

A.G.B..

ÖehUa .

3m Tussakgras liegen bie Nester. Wütenbes Ge- schnatter. Die Torwache kommt eilig angetrappelt. Verbotener Zugang! Gehen wir also zuerst auf ben Rathausplatz". Hier ist große Versammlung. Oben in ben Felsenwänben sitzen einige hunbert Schopfpinguine. Sie rufen irgenb etwas hin­unter, man antwortet von unten und schreit hin- auf. Man verträgt sich nicht recht gut, man ist als Königspinguin von -einem Meter Höhe viel zu stolz, um sich mit den Felsenpiraten abzugeben, schon gar nicht aber mit ben Eselspinguinen, bie unten in ber Vorstabt auf ben Felsenklippen Hausen.

Wir besuchen ein älteres Ehepaar. Höflich fragen wir zuerst, ob es erlaubt fei. Schnatternbe Bera­tung. Enblich stimmt man zu. Das Ehepaar ist eben gerabe sehr beschäftigt. Die Eier find noch nicht aus­gebrütet, aber es macht sich. Wie es sich für einen braven Ehemann geziemt, löst er feine Frau alle Zwei Stunben ab. Man will sich boch auch gern ein bißchen bie Füße vertreten und mit der Nachbarin plaudern ein Mann kommt gar nicht in Frage, die Pinguine sind treu!

Sitzt die Frau, so schleppt der Mann Tussakgras und Steine herbei, um bas Nest zu fchützen, benn manchmal stiehlt eine freche Raubmöve bas Ei un­ter bem weichen Gefieder ber Hausfrau heraus.

Der Hausherr macht feine tiefen Verbeugungen vor uns. Man kennt bas ja aus ben Filmen. Nicht sieht man aber im Film ben orangenen Fleck auf ber Wange unb auf ber schneeweißen Brust. Der befrackte Hausherr scheint mit einem hohen Orben ausgezeichnet.

Um ihn herum sitzen die zwei Jüngsten in ihrem rotbraunen Flaumkleid, das älteste Töchterchen hat schon ihr erstes Ei zu betreuen, und man hat ihr das Nest neben ben besorgten Eltern gebaut. Man will boch Kinb und Schwiegersohn in der Nähe haben, nicht wahr? Deshalb wechselt man auch nicht das Standlager. Man muß den Kindern erst so recht alles zeigen, im ersten Jahr an die Hand gehen. ,

buDCTU» . . . . Deutschs »rbß]

20

6,1

5,8

5,5

6,8

5,6

5,65

Pellfngfotl.. Wien Prag Buvapeft ... Sofia ......

Holland .... OSlo ......

Kopenhagen. Stockholm London .....

Buenos Aires Neunori.... Brüssel.....

Italien Baris ......

Schweiz .... Spanien.... Danzig.....

Japan ......

Rio de Ian. . Jugoslawien. LUiabon ....

5,65

5,6

5,9

27,75

23,4

29,5

64,5

89

49,5

57

60

165,25

28

121,4

92,5

98,4

56

89,9

101,75

143,5

110,75

751

102,5

57,5

86,5

67,25

138

107,5 .

57 5

60 |

v- H schwächer, Scheideanstalt waren roefentlid) hoher gesucht, Metallgesellschaft plus 0,75 v. H. Am Elektromarkte bröckelten Siemens 1 v. H., AEG. 0,25 v. H. ab. Etwas höher lagen durchweg Tarif­papiere, so Bekula 0,50 v.H., Lahmeyer 0'75 v. H., Elektr. Lieferungen 1,25 v. H. Transportwerte gut gehalten, Nordd. Lloyd unverändert, Reichsbahn- Vorzugsaktien 0,25 v. H. höher. Von Einzelwerten gaben Daimler nach unverändertem Beginn 0,40 d. H. nach, Holzmann gewannen 0,50 v. H. Reichs­bankanteile 0,25 v. H.

Bei kleinem Geschäft blieb die Stimmung im Verlaufe fester. Die Kurse unterlagen einigen Schwankungen, ohne daß jedoch größere'Ausschläge zu verzeichnen waren. Farbenindustrie bröckelten weitere 0,13 auf 125 v. H. ab. Scheideanstalt kamen mit 176,25 (4- 6,25 ö. Sy) nur per Kasse zur Notiz, im freien Markt waren sie zu ca. 177,50 v. H. ge­sucht. Won den sonst noch später notierten Werten gewannen Südd. Zucker und Rhein. Braunkohlen je 2,75 v. H., Gebr. Junghans 3 d. Sy, Bemberg 0,90 v. Sy

93,5 100,25 1

95,5

96,25

19,15

95,5

92,5

Schultheis Pa-enhofer O ®u (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg ......... q

Sellstoff Waldhof o ellßofj Aschaffenburg O essauer (Bas ............ 7

Daimler Motoren .«... 0

Deutsch« Linoleum 0

Orenstein & Stoppel 0 Leonhard Tietz 0 ^hade 10

k O ...............0

Datum

......0

0

0

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6 ......5

... IVi

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0

0

--------- . ........ A

Mannesman a-Rd brr» ........ 0

Weiter vorn in der Bucht, wo steile Felsenwände direkt in die See fallen, sitzen die Scbovfpinguine mit ihrem zitronengelbem Kovfschmuck. Wir klettern wcht ohne Mühe die Felsin hinauf. Schon wirb die Wache alarmiert, tausend st immiges G e - schrei empfönot uns.

Zugang verboten!

Wieviel Tiere können das sein?" frage ich einen onrnSri)XDi.fer Herren.Das dürsten ' mindestens 30000 St"ck sein. Eine Stadt." Doch die Wache laßt uns nicht durch. Dreißig bis vi-rzig Tiere nähern sich uns und beißen uns in die Beine. Inzwischen brüten die andern zwar weiter, bereiten ben auf­regenden Vorgang jedoch mit kräftigen Schimp - roorten. Auf einer Felsenspitze sitzen einige Kor- morane unb Dominikanermöwen und sehen dem ln mv «ten Schauspiel nicht ohne Schadenfreude zu.

Wir kommen eben zu einem Begräbnis zu- reebt. Em alter Königspinguin ist gestorben. Einige Riesensturmvogel schaffen den Toten weg, zerren ibn hinunter zum Strand und verzehren ihn. Prak­tisch unb hymenisch. Wir kehren roieber in bas große ßager ber Königspinguine zurück.

ManSfeldei Bergbau ...

Kokswerke ....

Phönix Bergbau ......

Rheinische Braunkohlen Rheinstahl

Vereinigte Stahlwerke..

Otavi Minen ...

Kaliwerke Aschersleben..

Kaliwerke Westeregeln .. Kaliwerke Salzdetfurth .

I. ®. Farden.JnbufMe . Scheideanstalt..........

Goldschmidt ...

RürgerSwerke ..........

Metallgesellschaft........

Philipp Holzmann Zementwerk Heidelberg < Lementwerk Karlstadt....

Mannheimer Getreidernartt.

Mannheim, 29. Januar. Weizen (inlänbischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,80 bis 19,90 Mart, per Januar Bezirk 9 19,20, Bezirk 10 19,40, Bezirk 11 19,70 (ruhig): Roggen (sübbeutscher, 72/73 kg, frei Mannheim) 16,90 bis 17, per Januar Bezirk 9 16,10, Bezirk 8 16,40 (ruhig); Hafer (inlänbischer) 15,25 bis 15,50 (stetig); Sommergerste (inlänbische, Ausstich­ware über Notiz) 18 bis 19; Gerste (Pfälzer, Aus­stichware über Notiz) 18 bis 19; Futtergerste (in­länbische) 17,25; Mais (La Plata, im Sack) 19,50 (ruhig); Erbnußkuchen (prompt, 16,75 bis 17; Soja- schrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14,50; Palmkuchen 15,50; Kokoskuchen 17,50; Sesamkuchen 17; Malzkeime 14,50; Leinkuchen 17,25 bis 17,50; Biertreber (getrocknet, mit Sack) 17,75; Rohmelasse 8,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 10; Steffen» schnitzel 11,25 (ruhig); Wiesenheu (loses) 6,40 bis 6,80; Rotkleeheu 6,80 bis 7; Luzernekleeheu 8 bis 8,20; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2,20 bis 2,40, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen- Weizen 1,40 bis 1,60, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,60; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per Januar 29,40, per Februar 29,70, per März 30; Weizenmehl (Spezial 0, aus Jnlanbweizen) per Januar 27,90, per Februar 28,20, per März 28,50; Roggenmehl (70/60 v. Sy, norbbeutsches, prompt) 22,50 bis 24; Roggenmehl (Pfälzer und süddeut­sches, prompt) 23,25 bis 24,25 (ruhig): Weizenkleie (feine, mit Sack) 10,75, (grobe, mit Sack) 11,25; Roggenkleie 10,50 bis 11,50; Weizenfuttermehl 12; Roggenfuttermehl 11,50 bis 12,75; Weizennachmehl 15,25; Weizennachmehl IVB 16,25 Mark. All- gemeintenbenz: ruhig.

* Frachtermäßigung für Stroh zur Ausfuhr. Mit Wirkung vom 25. Januar wurden die Frachtsätze für Stroh zur Ausfuhr nach außer- beutschen Länbern über bie trockene Grenze um weitere 10 v. H. ermäßigt, so baß sich im Ganzen eine Frachtverbilligung gegenüber ber Normalfracht für Stroh von burchschnittlich 40 v.H. ergibt. Die Maßnahme ift im Interesse der Entlastung des bau­ernd überfüllten deutschen Strohmarktes zu be- grüßen.

frankfurter Börse.

rNittagsbörse: freundlich.

Gelsenkirchener ."II" varvener**

^M^^öln.Neuesseitii Alse Bergbau

Alse Bergbau Genüsse ..i.'" Klöcknerwerke

Amtliche .Notierung

Neld I Brie

Briefkasten der Nedaktion.

lRechrsgutachken sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung )

Einigkeit. Die von Ihrem Pächter an dem ver- einbarten Pachtpreis einseitig vorgenommenen Ab- Zuge sind unzulässig, so daß Ihnen ein klagbarer Anspruch auf Zahlung des widerrechtlich einbehalte­nen Pachtbetrages zufteht. Erscheint dem Pächter der vereinbarte Pachtpreis zu hoch, so hat er ledig- hef) bie Möglichkeit ber Anrufung bes Pachteini- gungsamts, um eine Herabsetzung des Pachtzinses iMiDer^Gn\?a bie Verpachtung erst im Jahre 1931 unb wohl zu noch heute üblichen Sätzen er­folgt ist, wirb ein solcher Antrag beim Pachteini- gungsamt auf Herabsetzung eine Aussicht auf Er- folg nicht haben.

Die Hrnsätze an ben Aktienmärkten blieben relativ klein, ba bie Dispositionen der Bankkund­schaft meist noch für Renten unter Bevorzugung von Industrie-Obligationen gelten. Hier waren 6 v. H. Preußen 1,50 v. H. fester in Erwartung, daß ein festes Hmtauschangebot kommt. 6v.H.Preußen5060 daneben 4,50 v. H. AEG. 75,75 bis 76,25, 4,75 v. Sy Bewag 84,50 bis 84,75, 4,50 v. H. Rentenbank-Kre­ditanstalt 87,50 bis 88, 4,50 d. Sy RWE. 83 bis 83,50, 6 v. Sy Spargiro 54,50 bis 55. Reichsanleihen waren ruhig, Neubesitz behauptet, Altbesitz 0,40 v. Sy schwächer. Montanwerte freundlich, es gewannen Laurahütte 2,13 v. Sy, Rheinstahl 0,65 v. H. Klöckner

Einige ältere Herren nähern sich mit feierkschen Begrüßungen. Wir tun desgleichen. Ich will einem die Hand reichen, er patscht unbeholfen mit ben Flügeln nach mir.

Nehmen Sie sich in acht", sagt einer ber Her­ren,bas Tier ist so stark, baß es einem ben Arm glatt brechen kann."

Solange man sich nicht in ihre Angelegenheiten mischt, sind sie freundliche unb roürbige Hausherren. Sonst aber werben Sie roütenb unb schimpfen wie eben nur ein Pinguin schimpfen kann. Es gibt feinen einzigen Menschen, ber Pinguine in Freiheit beobachten konnte und nicht fest davon überzeugt wäre, baß sie ihre Sprache haben.

Besonbers interessiert sie unser Motorboot. Wenn wir bie Taue am Ufer um Felsblöcke binben, so scharen sie sich um uns, legen ben Kopf zur Seite unb beobachten angestrengt jeben Hanbgriff, als wäre unsere Tätigkeit für sie von höchster Wichtig­keit.

Die sreunbliche Stimmung ber Mittagsbörse übertrug sich auch auf ben Abendbörsenverkehr, bas Geschäft bewegte sich aber infolge des herrschenden Ordermangels in sehr engen Grenzen. Die Kurse zeigten gegenüber dem Berliner Schluß nur wenig Veränderung. Etwas gesucht waren Stahloerein, ferner hielt die Nachfrage nach Scheideanstalt an, die mit 179 v. Sy (heute mittag 176,25 v. H.) taxiert wurden. Am Rentenmarkt war es ebenfalls sehr niljig. Deutsche Anleihen eröffneten unverändert. Reichsmark-Obligationen lagen still und die Mit­tagskurse nur knapp behauptet.

Meld

2,58 58,08 58,33

13,065 16,39

167,81 21,86 65,72

Schluß? 271 i nag. börse

29.1.

29,75 85,5

45,25

198

87,13

38,4

11,9

110

111

146

125

50,75

52,4 69

68,5

börse

29-1.

93,75 100,3 95,65

96,13 18,95

95,5

92,5

57,75 .

59,5 '

-Brie' ~

2,60

58,32

58,57

13,125

16,45

168,49

21,94

65,98

Wir nähern uns einem Platze, auf dem einige tausend Königspinguine stehen. Eine Gruppe nähert sich uns. Man beguckt uns, dann beginnt ein Schnattern und Kreischen. Endlich hat man sich geeinigt, ob man uns durch die Kontrolle lassen kann.

Man gibt uns den Weg frei, mit vielen Verbeu­gungen. Verbeugungen sind überhaupt das A und O der Pinguinhöflichkeit. Man verbeugt sich vor der Ehegattin, die Kinder vor den Eltern, die Ju­gend vor den Lehrern (das gibt es auch) und schon aar vor uns fremden Gästen. Einer von der Kü­stenwache macht Opposition, er wird aber über­stimmt. Dafür hackt er einen von uns mit feinem starken Schnabel ins Bein, wird aber sofort von feinen Kameraden zurechtgewiesen.

Zelten L Guilleaume 0

ÄI11ee,Äen,,6mm8 SchuckeriS Co. ....... J

Siemens« Halske..'......... X

LabmeverLLo. '.""'1^-'-^

__Berlin, 29 -Zanuar Amerikanische Noten..............

Belgische Noten ..........

Dänische Noten ......

Englische Noten Französische Noten ...........

Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling RumänischeRoten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten .......

Spanische Note«

Ungarische Note»

vumvurg-Amerika-Pakel 0

£am?ulLfll5ütiam- Dampfschiff 0

Hansa-Dampfschtfs.......... 0

Norddeutscher Lloyd J.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ..

tiommerp und Privat-Bank und DiSconto-

Gesellschaft.........

Dresdner Bank....

Reichsbank .......

(Schluß- kurs

27.1 ~

29 87,25 45,25 196

6,75

38

11,75

109,75

110

145

125,75

52,13

52,5 69

68 |

Datum

9% Deutsche RelchSanleihe v 1927 «% ehem.7% Tt. Relchsanl. v. 1929

6Yi°/o Boung-Anleihe von 1980

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

AuSlos.-Rechten . ..

Desgl. ohne Auslos.»Rechte .....

6% ehern.8% Hess. BoUsstaat 1929 (rückzahlb. 102%)

6% peif. Landesbank Darmstadt Gold R. 12

6%% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liaui

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4% efjem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe 15 unkündbar bis 1935

6% efjem. 7% Franks Hyp.-Bank

Goldpfe 16 unkündbar bis 1936 edew Wo Franks Hyp.-

Bank-Ltqu.-Psandbriese

Wi% ehern 4Yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe

«% ehem. 8% Pr Landespfand- briesanstalt, Pfandbriese R 19

8% efjem. 7% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch Verrechnungskurs

4% Oelterreichtiche Goldrente.

4,20% Oeflerreichische Sllberrente

4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4K,% desgl. von 1913

6% abgefi. Goldmexikaner von 99

4% Dürkilche Zollanleihe von 1911 4%WH|(f)e Bagdadbahn-Antethe

K 0 n 11 ngentderMuh - s leihen lagen ruhig, späte Reichsschuldbuchforderunqen Lr ^nber Reinigung 0,25 höher. Am Pfandbriefmarkt war bie Stim-

u b 9Bei3encmm^) en' ?er!n'rbnet ge» mung fester, bie Kurse zeigten aber wegen bes klei- hL r-0Ih m>^t?rDCrober 1933xti<& -öa$ ncn Geschäfts nur geringe Veränberungen. Stabt-,

im Monat Februar febeMuhle Roggen unb Weizen Staats- unb Länberanleihen lagen weiterhin ruhig nur in ber Hohe bes Monatsburchschnitts ber Ge- unb ziemlich unoeränbert. Am Auslanbsrentenmarkt temberTo^1^« in Iaqen Schweiz. Anleihen fest unb von 1 bis 2 v. H.

abzüglich 10 V.H l hoher, Rumänen unb Ungarn sowie Türkei lagen verarbeiten bars. Der Austausch von Weizen unb behauptet

Äßfn ^tingentsmenge ift nicht Am Kassamarkt traten überroiegenb Befestigungen

^0^"- UItö Umtauschmullerei liegen im Kon- von ca. 1 bis 2 v. H. ein, nur Mvenus Maschinen iingent. waren anaeboten unb 2.50 n .6 C5ß 50^ frhmn*or

Schloß. Sch'ußk. furt 'ilbend. börse

fürs

27-1.

Tiere schwammen mit großer Schnelligkeit auf die Barriere zu und schnellten sich in einem ungeheuren Sprung über den Abbruch hinauf. m 7 .. > e. - - , -70

In der Mitte de- Lagers ist großer Aufruhr Ge- E-treid-großmar t war mangels leglicher Anregung ..... 1 unb infolge weiterhin reichlichen Angebots weiter

gebrückt. Die Getreibe- unb Mehlpreise blieben fast unoeränbert, wahrenb Futtermittel bei schleppen­dem Geschäft abbröckelten. Weizen 195 bis 196, Rog­gen 172,50 bis 173, Braugerste 175 bis 177,50, Hafer 146 bis 149, Weizenmehl Spez. 0 mit Aus­tauschweizen 29,10 bis 29,65, bo. ohne 27,60 bis 28,15, Roggenmehl 0 bis 60 Prozent 23,50 bis 24, bo. fübb. Spez. 0 24, Weizenkleie 10,65 bis 10,60, Weizenfuttermehl 11,50 bis 11,75, Roggenkleie 10,50, Soyaschrot 15,20, Palmkuchen 15,50, Ekbnußkuchen 16,40 bis 17,15, Treber 17,50, Trockenschnitzel 10,25, Heu 7, Weizen- unb Roggenstroh brahtgepr. 2,20 bis 2,30, bo. gebünbelt 2 bis 2,10. Kartoffeln: Jnbu- ftrie hiesiger Gegenb 2,50 bis 2,60 (unv.) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tenbenz: ruhig.

vic jjuijk utri

^ranflun o.M

ömegi oeicylO

Berlin

Schluß- turö

Schluß!. Abend, börse

Schluß- turs

Schlußk. Mitiag- börse

___ Datum

27.1.

29.1.

27.1.

29-1.

»% desgl. Serie 11

5% Stumän. vereinh. Rente v. 1903 "ereinh.Rentev.1913

*% Rumänische vereinh. Rente

2 ¥4% Anatolier

6

3,75

27,25

6,25

6,95

3,65

27,5

5,9

4,4

6,85

3,7

27,25

4,13

6,8

3,55

27,65

Amtliche

Notierung

1 Brie

5,799

5,811

47,20

47,30

12,475

12,495

3,047

3,053

168,23

168,57

65,93

66,07

58,64

58,76

67,68

67,82

13,135

13,165

0,673

0,677

2,647

2,653

58,29

58,41

21,98

22,02

16,43

16,47

1,10

81,26

33,67

33,73

81,42

81,58

0,779

0,781

0,219

0,221

5,664

5,676

11,96

11,98

Bantnoten.