Aus der Provinzialhauptsiadt
5.
6.
Fürst.
Dor einem Jahr in Gießen.
einen eindrucksvollen
er Gießener
(Ernte-
Imker-Tagung in Gießen
amt
Valerius
Lortzing
Deutsche Hausfrau - erfülle deine Pflicht!
GG bläst zum Gammeln gegen Hunger und Kälte
d a
Prager Blume
Kutsch: Schmalstich
Dasselbe gilt für die deutsche Butter. Es darf nicht mehr so sein, daß in Buttergefdjäften von der deutschen Haussau „aber bitte dänische" gefordert wird, sondern sie muß im Gegenteil deutsche Butter verlangen.
seine Langstrecken-Wettläuse veranstaltete. Aus festgefrorener Landstraße ging es durch Krofdorf die Höhe hinauf bis zum Waldrand, von wo ein Rück-
Darmstadt, den 30. Januar 1934.
Gez.: hang, Gauführer des WHW. Kohlen- und Lebensmittelscheine und Brotvtzrteilung in Gießen. Winterhilfswerk, Kreisführung Gießen.
er hilfsbedürftigen Volksgenossen ngreifen und damit Sinn und Wesen der na-
leilung von vrol statt. Als Anerkennungs- gebühr für das zur Verkeilung kommende Brot wird ein Betrag von 10 Pf. für Backlohn erhoben. Sämtliche hilfsbedürftigen, die seither unterstützt wurden, haben zu dieser Verteilung zu erscheinen.
heil Hitler!
Gez..- Klöß, Kreisführer.
F.d. R.: gez.: Wo Haupt, Kreisgeschäftsführer.
Borbildliche Kameradschaft!
Die Altersvereinigung 1880/1930 hat zum 30. Januar 1934, dem ersten Gedenktag der Machtübernahme durch unseren Volkskanzler Adolf
haben, in 6 Jahren zur Reifeprüfung. Das Reifezeugnis der Aufbauschule berechtigt zu allen akademischen Studien und zu allen Berufen, für die das Bestehen der Reifeprüfung Vorbedingung ist. Auswärtige Schüler, die nicht bei ihren Eltern wohnen können, finden im Schülerheim der Aufbauschule Wohnung und Verpflegung. (Siehe Anzeige.)
** Der Oberhessische G e b i rg s - und Wanderverein, Zweigverein Gießen, unternahm seine erste Wanderung im Jahre 1934 nach Krofdorf—Fellinghausen und von da über den Dünsberg nach Bieber. Prachtvolles Wanderwetter hatte eine stattliche Anzahl von Teilnehmern hinausgelockt zur gemeinsamen Wanderung. Wie ein Spiel
rungen, so kann sie dabei das erhebende Gefühl haben, für den Aufbau des deutschen Bauernstandes und damit für den Aufbau unseres Vaterlandes überhaupt viel getan zu haben.
GA-Kameraden!
Der 3 0. Januar ist für uns $ A. - Männer ein Feiertag von einzigartiger Bedeutung.
Die Beständigkeit unseres Kampfes, die llnbeug- famfeit, Opferwilligkeit und Tapferkeit während all der Jahre voll Terror und Unterdrückung, sie waren gegründet aus das blinde, grenzentoseVer- trauen zu dem Führer. Man verlachte uns, man hielt uns für verrückt, man bekämpfte uns, gerade wegen dieses Vertrauens. Am 30. Januar wurde
Alljährlich fallen, wie das Staatspresseamt mit- teilt, dem Feuer etwa 1400 Menschenleben, sowie Werte bis zu 400 Millionen zum Opfer. Wenn auch der Brandgeschädigte durch Versicherung gedeckt ist, so gehen die vernichteten Werte doch dem Nationalvermögen verloren. Ein großer Teil der Brandschäden ist auf Kinderhand zurückzuführen. Neben dem Elternhaus ist die Schule in erster Linie dazu berufen, durch planmäßige Belehrung feuerver- hutend zu wirken. Aufsätze und Berechnungen können die Arbeit unterstützen. Das Staatsministerium hat daher angeordnet, daß die Frage der Brandverhütung bei sich bietenden Gelegenheiten berührt und insbesondere vor den Sommerferien (Erntevorrate!) und vor den Weihnachtsferien (Weihnachtskerzen!) eindringlich besprochen wird.
NGLB, Kreis Gießen.
Die für Mittwoch angesagte Tagung der Arbeitsgruppe Eugenik fällt aus wegen Verhinderung des Vortragenden.
Betr. Männerchor.
Nächste Singstunde: Donnerstag, 1. Februar, 16.45 Uhr, im Zeichensaal der Goetheschule (Horst- Wessel-Wall). '
N e b e l i n g, Kreisobmann.
Brandverhütung wird in den Schulen behandelt
Vortragsfolge:
1. Niederländisches Dankgebet.
2. Feft-Ouverture.
3. Zwei Märsche f. Fanfarentrompeten und Kesselpauken:
** P r e u ß i sch - Süddeutsche Klassenlotter ie. Schlußtermin für die planmäßige Er-
der Lose 5. Klaffe ist der 1. Februar.
(Siehe heutige Anzeige.)
et*- e $cnÜcf)e Aufbauschule in r t e d b c r g fordert in unserem heutigen Anzei- gcnteil zur Anmeldung und Aufnahmeprüfung für bu Aufbauschule m Friedberg auf. Die Aufbauschule fuhrt begabte, fleißige und gesunde Jungen, die mindestens sieben Jahre die Volksschule besucht
Die Organisation des Deutschen Jmkerbundes hat so führte der Vereinsführer aus, durch den Umbruch eine grundlegende Veränderung erfahren. Dem Deutschen Jmkerbund als Dachorganisation sind 17 Landesverbände unterstellt. Unser Gebiet gehört zum Landesverband Hessen, der aus den Gauen Südhessen (Starkenburg und Rheinhessen), Kurhessen, Nassau und Oberhessen besteht. Die Gaue gliedern sich, entsprechend der politischen Einleitung, in Kreisgruppen, die sich aus Ortsgruppen, seither Bezirksvereine geheißen, zusammensetzen. Nachdem der Vorstand durch einstimmigen Rücktrittsbeschluß die Bahn für den Vereinsumbau freigemacht hatte, berief der Vereinsführer nachstehende Mitarbeiter zu feinem Beirat: Rektor Echternach-Krofdorf zum Stellvertreter, I. P u r r m a n n-Gießen zum Kassenwart, Lehrer Jung- Großen-Buseck zum Schrift- und Pressewart, Prof. H e y m a n n - Gießen zum Beisitzer und Theodor Pfeiffer- Launs- bach zum Seuchen- und Bienenweidewart.
Da im Verfolg der Bestimmung, daß jeder Bienenzüchter die Mitgliedschaft beim Deutschen Jmkerbund erwerben muß, mit einer starken
zeug lag die Burg Gleiberg mit den Häusern am Hang im Sonnenschein, während gegenüber auf den braunen Aeckern des Wettenbergs Meister Lampe I
SA-Sturmbann V/222.
t Pb/-J® Etzbach, 29. Jan. Am Samstagabend tra- 55/11? mf6 Kämpfer des Sturmes 05/116 mit ihrem früheren Sturmführer, dem jetzi- f0CPr • I)rxer ^orfMfeffor Ludwig Schä°
Nauheim) zu einem gemütlichen Beisam- rnenseln im Saale des „Hessischen Hofes". Aktiver und Reseroesturmbann V/222 marschierten um 18 Uhr DDUn s-k? ^lgen Marktplatz auf, woselbst die Weihe von sechs Sturmfahnen der SA.-Reserve des Sturm» annes V/222 durch den Standartenführer S ch ä - flnIrx™a™antcn Ansprache stattfand. An- chUeßenö fand die Vereidigung einer größeren Zahl mv?^er Leute der aktiven und Referve- p ih®1 ?en? Deutschlandlied und dem Horst- 4e£-ßieb unb einem Sieg-Heil auf ben Führer unb Stabschef schloß die eindrucksvolle Feier" Nach einem Umzug durch verschiedene Straßen der Stadt knVbann ^beimarfch vor dem Standartenführer sand dann, wie oben erwähnt, ein gemütliches Zusammensein nut Angehörigen im „Hessischen Ho^
11 ™® I e n e n 3 u 41 e r D e r e hi Gießen und! Verein 50 Mk. für die Spende der nationalen 21r- V9 ßcähn Vie 5 am( Sonntag im Hotel „Hopfeld" beit und 70 Mk. zur Braunen Messe behefteuert aupctDer^a-lnm ,un9 ob, die einen so hat. Der Vereinsführer teilte noch mit daß bei SaaI 6ie Zwangs,äusigen. Ausgaben' ein? Bei-
Den Höhepunkt der Tagung bildete ein großange» ^kr-^^o^sng des seitherigen Obmanns des Ober- Bienenzuchtervereins, Lehrer i. R. Runk- (Nidda), über das Thema „Welche Forderungen fMr?ßn an ö‘e Bienenzucht ge-
Nachdem der Redner die Bienenzuchtverhalt- hnl Qinfbhr Vorkriegszeit beleuchtet hatte, stellte er das Ziel der Imkerei im Dritten Reich klar heraus:
Die deutsche Bienenzucht muß imstande sein, den Bedarf an Bienenhonig im Jnlande zu decken. mXunn 3U pichen, muß neben einer Vermehrung der Bienenvölker und der Verbesserung der B.enenweide vor allem eine t ü ch t i g e I m kVr"
P‘ E bessere Organisation des Honig, absatzes unb ber Deklarationszwang für Ausland- I klaren 9Ä*lCn merbe,L Reicher Beifall lohnte bis folgte Ausführungen, denen eine kurze Aussprache Der Vereinsführer besprach noch die Patenschaft für Jungimker, die seitens des Reichs in Aussicht N<oden Leistungsprämien- für durchwinterte Vol- S» pollenspendenden Frühjahrsblüher
ber K°nigmbel-gsta.j°n im
.Erledigung einiger innerer Vereinsangele, genölten wurde die Tagung mit einem dreifachen SteoJJeit auf unser Vaterland und feine Führer ge-
Wenn man bedenkt, daß der Durchschnittsverbrauch an frischer Milch in Deutschland je Kopf und Tag noch nicht einmal ein Viertel Liter beträgt, so ist das beschämend, wenn man daneben hört, daß in anderen Ländern bis zu einem Liter je Tag unb Kopf verbraucht wirb. Auch hier läßt sich also vieles zugunsten der deutschen Landwirtschaft noch ändern.
Berücksichtigt die deutsche Hausfrau diese Forderungen, so kann sie dabei das erhebende
£n), Bruck (Heuchelheim), Zeuger (Hochelheim), er (^enbad)), Volk (Klein-Linden), Sternad) (Krofdorf), Krauskopf (Krum- °Ä' Z ° e r (Lang-Göns), Pfeiffer (Launs- bach) W l l l (Leihgestern), Muller (Lollar), Ger. dard (Oppenrod), Schmidt (Rodheim a. d. B.), I m o. v (Rödgen), Schmidt (Ruttershausen), Schneider (Salzböden), Horn (Steinbach), V e n d e r (Watzenborn - Steinberg), B e p p l e r S*-lxe<^2' P ö s l e r (Vetzberg). Eine Meinungsver- schiedenhelt zwischen den Ortsgruppen Gießen und V5etzlar wegen der Vereinszugehörigkeit der Imker in den angrenzenden preußischen Gemeinden wurde ÖUr7 ole einmütige Erklärung der in Frage kom- ^imb€im^Ll*Ite?errI-e\d)tmb.ei9eIe9t' wonach diese sich
Wirtschaftsgebiet Gießen rechneten und sie teilweise schon über 30jährige . Ä^dschaft bei der Gießener Organisation erhallen bleibe.
** Das Fest der silbernen Hochzeit begehen am heutigen 30. Januar Oberpostscha fner ftans H oh ma n n unb Frau Elisabeth, geb Rockel Lowengasse 20 wohnhaft. ’ H ' ^O“61,
** Ber Amtstag beim Kreisschulamt Gießen am morgigen Mittwoch fäll! am Vormittag unb am Nachmittag aus.
Stäb tische Brennholzversteiae- rung. Bei ber gestrigen Brennholzversteiqerung aus ben städtischen Waldungen (Försterei HochwarH ?^den folgende Erlöse erzielt: Buchenschciter ?? Mark, Eichenscheiter 1. Klasse 8 Mark Eschenscheiter 1. Klasse 8, Mark, Buchenknüppel 8L0 ', Hambucheiiknüppel 7,60 Mark, Eichenknüppel 6 Mark Eschenknuppel 6,60 Mark je Raummeter «H*Pn&re,lt9^^af.fe 1? Mark je 100 Wellen! 4 50 Mark^ 6 ^arf Ie Raummeter, Eichenstöcke
Oer historische SO.Ianuar.
Rückblick und Ausblick der SA.-Oas Winterhilfswerk am Tage der nationalen Erhebung.-Heute Lebensmittelausgabe in Gießen.
I Steigerung der Mitgliederzahl zu rechnen iff, 1 ernannte der Vereinsführer in sämtlichen Ortschaften des Gruppengebietes Vertrauensmänner.
Ihnen obliegt die Aufgabe, die Durchführung der I Maßnahmen auf dem Gebiete der Seuchengesetz, gebung und des Honigabsatzes zu überwachen. Es wurden bestimmt die Imker Balser (Albach), Wallhausen (Allendorf a. d. Lahn), Gruber (Alten-Buseck), Schäfer (Annerod), Krämer (Beuern), H o f m a n n (Burkhardsfelden), Dort (Daubringen), Bruck mann (Hörnsheim), Jung (Dorf-Gill), Bodenbender (Gießen), Burg (Gleiberg), Jung (Großen-Buseck), Fischer (Gro- ßen-Linden), Appel (Grüningen), Zöller (Hau-
a) Reichsritter-Fanfare, b) Adolf-Hitler-Fanfare.
Paraphrase über das Lied „Volk ans Gewehr".
Der Tag von Potsdam. Tongemälde. Inhalt: Die Sonne strahlt über Potsdam, die Vögel jubilieren.
Das Glockenspiel ertönt.
Don fern nahen Marschkolonnen. Fridericus-Lied.
Die Menge bricht in Heil-Ruse aus.
Der Führer.
Aus der Kirche tönt ein Choral.
Der feierliche Akt in der Kirche.
In der Gruft des großen Königs. Die Kirche leert sich.
Vorbeimarsch der Truppen. Dankgebet.
Badenweiler-Marsch.
Teilnehmer nicht alle zu fassen vermochte.
Der neue Vereinsführer G. Bodenbender, Gießen, wies in feiner Begrüßung auf die oerän- bertcn Zeitverhältniffe hin und betonte, daß das itfort „kämpfen nun überflüssig sei, da die Ziele mit dem Programm der NSDAP, deckten. Bei der Erstattung des Iah - resberichtes bemerkte er u. a., daß
Aonigernle in unserem Gebiete recht unterschiedlich ausgefallen sei; neben guten Erträgen ’eicn auch schwache und Fehlernten zu ver- m x zeichnen.
n?" 190 Dereinsmitgliedern werden 1524 Bie-
ffiinterhTlfsmpr}1' «r H°n'-ls°mmlung. die vom
Ld«-7°nh°nip"5sa^L gu?gg=f®uTeinben ber NS«.
Pu'rÄÄS vlml'unbÄ) W1 Ausgaben einen Ueberschuß fhnbe unb m°3U n0^ etma 80 Mk. Kick-
Öen Voriahren eine geringe Summe auf, da der
am 4. Februar 1934 in der Volks- Halle zu Gießen.
I Die Vortragsfolge des Konzertabends verspricht den Besuchern einen wertvollen musikalischen Genuß. Man ist bei ber Zusammenstellung ber Musik- folge mit gutem Geschmack verfahren, der sicherlich die volle Zustimmung der Besucher finden wirb. Ferner ist für die Veranstaltung die Mitwirkung des Tenors am Wiesbadener Staatstheater Pg M ü n i ch gesichert worden. Für die Jugend dürfte der Abend noch dadurch gewinnen, daß nach dem Konzert Tanz zur Musik von zwei ^Kapellen vorgesehen ist.
Eintrittskarten zu 5» Pf sind zu haben
bei den Ortsgruppenleitern der 71SDAp„ im NS.-Buchladen, Seltersweg,
in der Geschäftsstelle des „Gießener An. Zeigers",
in der Geschäftsstelle der »Lberhessischen Tageszeitung".
schenmenge durch die Kirchstraße, Schulstraße, Son- nenstraße, Seltersweg bis zum Lokal von Sol- d a n, wo der Zug sich aufloste.
Der Zeitchronist mußte damals noch im Bericht als bemerkenswert melden, daß die Polizei alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte, um jegliche Störung der öffentlichen Ordnung von vornherein auszuschalten, und daß es infolgedessen sowohl wäh- rend des Umzuges, wie im weiteren Verlaufe der Nacht zu keinerlei unliebsamen Zwischenfällen ge- ^ommen sei. Derartige Dinge gehören heute, dank der Wiederkehr von Zucht und Ordnung in Deutsch-: lano unter der Führung Adolf Hitlers, erfreulicher- weise der Vergangenheit an. Es hat sich auch nach die er Richtung hin erfreulicherweise vieles zum Besseren gewandelt...
^ovnott^cn.
. — T « 6 eskalender für Dienstag. Stadt- theater: 20 bis 22.45 Uhr, „Alle gegen Einen — aUe"' — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Dalmaffe-Hotel". - Oberhefsifcher Kunftverem: Turmhaus am Brand, 16 bis 17 Uhr, ' ~ ®aal der Christlichen Versammlung,
20.15 Uhr, Evangelisationsvortrag.
~ 2,u 9 dem Stadttheaterbüro Mor- »en, MUiwoch, 19.30 Uho „Alle gegen Einen - «öee2Inxein^C" Sorfter^urggraf. (Siehe Heu-
*
l e r o n ? 9 b k 0 mmission für den mitt- leren Bibliotheksdienst. Aus der Brü- ungskommisswn für den mittleren Bibliotheksdienst k'^Ppblsheimer-Darmstadt als Ge- ousgefchieden Zu feinem Nachfolger d" Prüfungskommission wurde mit Wirkung von ^ute b'.s Zum 31. Januar 1937 der Direkto? der Landesbibliothek Dr. Blank-Darmstadt ernannt ? ® ?.ere Prüfungskommission für den Mittleren Bibliotheksdienst sind nunmehr: 1. Dr Blank Landesbibliothek Darmstadt, als Ge-' 21 Dr. Ruppel, Direktor der Stadt- bibliothek in Mainz und 3. Professor Dr fiep- ti)'e" @ieBebnrb'bÜOll,efar ber Univerfitätsbibllo-
tragsermäßigung nicht eintreten könne. Nachdem die Rechnung geprüft worden war, erfolgte einstimmig die Entlastung des Kassenwartes durch die Versammlung.
Hitler, dem Winterhilfswerk den Betrag von 5 0 Mark Überwiesen und 10 arbeitslose Alterskameraden durch Geldgeschenke unterstützt.
Platzmusik der Militärkapelle.
Anläßlich des heutigen ersten Jahrestages der Kanzlerschaft unseres Führers Adolf Hitler findet am heutigen Dienstag, 16 Uhr, am Hindenburgwall (frühere Südanlage) Platzmusik des Musik-! korps unseres Gießener Bataillons statt. Leitung: Obermusikmeister Krauße.
Die deutsche Hausfrau ist heute im Dritten Reich mehr denn je wiederum die Hüterin deutschen Volkstums. Der Nationalsozialismus will, dost die Hausfrau zu ihrem eigentlichen Berufe zurückkehrt und dort ihre nationalen Pflichten erfüllt. Wie kann sie bas? Indem sie innerhalb ihres Wirkungskreises dafür sorgt, daß deutsche Kräfte, deutsche Arbeit und deutsche Waren überall und zu jeder Zeit den Vorzug erhalten. An erster Stelle wird daher bie deutsche Hausfrau, getreu dem Grundsatz unseres Führers „Es muß dem deutschen Bauern geholfen werden, wenn das deutsche Volk gesunden soll", die Erzeugnisse der heimatlichen Scholle bevorzugen und sie bei ber Ernährung ihrer Familie in erster Linie heran- ziehen. Der wichtigste Zweig der deutschen Landwirtschaft ist und bleibt die deutsche Milchwirtschaft. Gerade hier kann die Hausfrau für den deutschen Bauern Großes tun, wenn sie in ihrem Küchenzettel m weitgehendem Maße deutsche milchwirtschaftliche Erzeugnisse verwendet.
Das alte Vorurteil, daß nur die ausländischen Er- zeugnisse gut sind oder daß sie besser sind als die deutschen Erzeugnisse, muß endlich überwunden werden. Gewiß gibt es ausländische Erzeugnisse der Milchwirtschaft, die mit den besten Erzeugnissen unserer Milchwirtschaft konkurrieren können, aber es ist doch nicht so, daß wir in Deutschland keine erstklassigen Erzeugnisse haben. Es sei nur daran erinnert, daß wir in Deutschland eine große Anzahl von Käsesorten, wie z. B. den deutschen Camembert, deutschen Tilsiter oder ben Allgäuer Weichkäse ober auch den Harzer Käse haben, die in vollem Umfange ben Wettbewerb mit ausländischem Käse aufnehmen ! können. I
blick über Krofdorf, über Gegend und Umgegend dem Wanderer die Schönheiten unserer oberhessischen Heimat von neuem zum Bewußtsein brachte. Weiter ging es vorbei an vereisten Wiesen und träumenden Wäldern, um mit Sing-Sang und Kling-Klang in Fellingshausen Einzug zu halten zur Mittagsrast. Ein preiswertes Mittagessen stärkte die fröhliche Wanderschar zum Aufstieg auf den Dünsberg, dessen Turm eine prachtvolle Aussicht bot über Wald und Flur und die sauberen, wie Schmuckkästchen im Sonnenlicht liegenden Dörfchen. Nach! kurzer Raft in den von anheimelnder Wärme durchzogenen Räumen des Dünsbergturmes erfolgte der Abstieg nach Bieber, wo bei froher Wanderstim- mung Schlußraft gehalten wurde. Das Bieberlieschen, das vor Mitfreude unterwegs aus den Schie- nen hüpfte, brachte die frohe Wanderschar wohlbe- Lampe j halten zurück nach Gießen.
tionalfoziölistischen Idee'nMem'Jhr^alle" deutsche'' Mb^V^
Volksgenossen, die ihr damit erneut wieder die1 und denkwürdigen Umzug der Gi-ßener Taten eines deutschen Sozialismus (ennenternt, seid Gefolgschaft des Führers AdolfHit- euch in diesen Stunden der geschichtlichen Erinne-jler, bei dem über 1000 Personen in dem Zuge rung bewußt, daß dieses alles nur möglich war I Uiar®,erten‘. Die Spitze des Umzuges wurde von durch den einen Mann, den wir u n s e r e n T ü h-' ?fr ,??• gebildet, an die sich die Gesinnungsgemein- ----------- -........ V > schäft der Gießener Nationalsozialisten in Zivil an- , / v V '- -=—A Dom nationalsozialisti
schen Verkehrslokal Soldan im Seltersweg aus führte den Seltersweg hinauf durch die Frankfurter I Straße, Liebigstraße, Bahnhofstraße, Marktstraße, Kirchenplatz, Walltorstraße, Landgraf-Philipp-Platz, Sonnenstraße Seltersweg, Wolkengasse, Bahnhofstraße, Neustadt zum Oswaldsgarten, wo Studien- §l"nk die Ansprache über die Bedeutung des 30. Januar 1933 als unvergeßlichen Gedenktag der deutschen Geschichte hielt und dabei den herz- lidiften Wünschen für die Arbeit des Führers Ausdruck gab. Nach dreimaligen Heil-Rufen auf den «"?r>.^^Eanzler und dem Gesang des
Anläßlich der Wiederkehr des Tages der nationalen Erhebung findet am heutigen Dienstag,3 0. Ja-
Ausgabe von Kohlenscheinen (Sonderzugabe), -* 'r- - ---- - -
Lebensmittelgutscheinen und eine Vcr-
dieses Vertrauen belohnt. An diesem Tage des Sieges rechtfertigte das Schicksal den SA.-Mann mit seiner Treue zum Führer vor all den Besserwissern.
Dir stehen heute imzweitenAbschnittdes Kampfes, den wir im selben Sinne führen wollen wie den ersten. Es bleibt unsere Aufgabe, den revolutionären SA.-Geist und insbesondere das unerschütterliche Vertrauen zum Führer hochzuhalten. So wollen wir weiterkämpfen, bis die Idee des Führers ganz verwirklicht ist.
Der Führer der Gruppe Hessen.
Gez.: B eiferte, Gruppenführer.
Weiterer Angriff gegen die Rot!
„Werdet wirkliche Nationalsozialisten Adolf Hitlers."
Am ersten Jahrestage der nationalsozialistischen Revolution ist das Winterhitsswerk wieder an der Arbeit. Kein rauschendes Fest, keine glanzvolle Parade — wir begehen den Tag, indem wir d i e 71 o f


