NS BO. i h r großes Ziel erreicht, b. h., sie
BO. ihrgroßesZielerreicht.d. h., sie der Volksgemeinschaft in Deutschlai die unumstrittene weltanschauliche Führung der ganzen Welt zum Vorbild erstmalig i
iiy Betriebe vereinigten Betriebsführung und
Kunst und Wissenschaft
hat der
der bloßen Worte, Sozialist ist nur der, der in jedem Schritt, in jeder Bewegung, in jeder Begegnung mit Volksgenossen sozialistisch fühlt. Sozialismus ist unablässige Verwirklichung einer inneren Haltung, die nichts für sich selber begehrt und alles für die Volksgenossen zu tun
es der nationalsozialistischen Grundauffassung entspricht.
Ueberall im öffentlichen Leben Deutschlands ist heute die Partei bestimmend. Als Spezialtruppe im Kampf um die Betriebe hat heute d i e
Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wird durchgeführt.
Die nationalsozialistische Revolution hatte alle Scheidewände, die das Volk bisher verdrängten, niedergerissen. Der Nationalsozialismus läßt keinen Volksverrat, keine Flucht aus dem Volke heraus, zu. Der Nationalsozialismus kennt keine „Autonomie" der Hochschulen, die gegen das Volk behauptet werden könnte. Er kennt keine Freiheit der Wissenschaft und ihrer Lehre, die sich gegen das Volk richten könnte.
Das ersteFahr.
Führende Männer zum 30. Januar.
Oer Weg zum Volk.
Reichsinnenminister Or. Frick spricht zu den Berliner Waffenstudenten
Der Krieg brachte die große Wandlung. Als die Studentenregimenter bei Langemarck singend io den Tod gingen, als alle Schichten des Volkes die Waffenbrüderschaft des Schützengrabens schloffen, da wurde der Grund zu neuer Gemeinschaft des Volkes gelegt. Der Zusammenbruch des Jahres 1918 und die darauf folgende Zerstörung der Nation war zugleich der Beginn der Wiedergeburt des Volkes.
Damals schieden sich die Geister.
Als die Novemberverbrecher den Staat eroberten und verdarben, machte sich unser Führer Adolf Hitler auf den Weg, um das Volk aus tiefster ^cot wieder auf den Weg der Ehre zurückzuführen. Vamals warf der Kriegsleutnant und Student 'S e r die Bücher hin. Sie kennen den Weg Horst Wessels. Als die Not des Volkes ihn angeruhrt hatte, hielt er, ein glänzend begabter Psarrersahn und Korpsstudent, zu den Arbeitern im corqen Berlins und lebte unter ihnen. Vor seinem bezeugten Heldentum versinkt die öer Hochschule, versinkt der Mut von Tausen- »enn”°" Zensuren, versinkt die Begeisterung aller * ins.mefenlofe Nichts. Durch seinen Gang finrhkWx?1}? büßte er die Schuld der
' ic-r Akademiker und der Studenten an das Volk, wies er den Weg, den wir alle
Fabrik am Schraubstock oder vor dem Kessel inmitten verhetzter Volksgenossen. Tat nach zermürbender Tagesfron abends und nachts seinen schweren, gefahrvollen SA.-Dienst. Zeiten politischer Hochspannung ließen ihn oft wochenlang nicht ins Bett oder auch nur aus den Kleidern kommen. Ohne sich den stolzen Nacken beugen zu lassen, nahm er seine Papiere, wenn ihn Terror und Bonzengesinnung von der Arbeitsstelle vertrieben, und trug den Glauben an das nationalsozialistische Deutschland auf die Stempelstellen. Allein stand er furchtlos und treu gegen tausendfältige Feindschaft, welche ihn am Tage verfolgte, und gegen feigen Meuchelmord, welcher ihn durch die Nächte hetzte. Oft und oft senkte sich das rote Tuch seiner Sturmfahne mit dem Sinnbild ewig sich erneuernden Lebens im weißen Feld über das Grab eines Kameraden, den der tückische Stahl oder ein meuchlerischer Schuß von seiner Seite gerissen hatte, lieber Gräber vorwärts, durch Krankenhaussäle und Gefängnismauern trug er — Geweihter feiner Idee — das Banner der deutschen Erhebung in das Frührot des neuen Morgens.
Jahre um Jahre hat der SA.-Mann gekämpft und geblutet. Nie wich er dem Gegner von den Fersen, unaufhaltsam riß er die Schwankenden mit, rang er um die Seele der Abseitsstehenden, brach er aus der marxistischen Front die besten und wertvollsten Kräfte heraus und zog sie durch Tat und Beispiel unwiderstehlich als neue Kampfgefährten in den sozialistischen Ausbruch der Nation. Vierhundert Gräber liegen als unverrückbare Marksteine auf dem Marschweg der braunen Bataillone äur deutschen Revolution. Vierhundert Namen gefallener Kameraden stehen auf den roten Fahnen der braunen Stürme.
Und diese Vierhundert, die für ihren Glauben an das nationalsozialistische Deutschland die Hakenkreuzfahne zum Bahrtuch nahmen, haben der SA. als Vermächtnis eine Verpflichtung hinterlassen: Nimmer zu ruhen und zu r a ft e n. Nicht den Sinn ihres Sterbens und den Geist der Revolution verfälschen zu lassen in der Stunde des Sieges. Und unerbittlich, unbestechlich darüber zu wachen, daß nicht Bürokraten, Schwätzer und Spießer sich mit dem toten Gewicht ihrer Ungeistigkeit an das heilige Wollen des Führers zum Ganzen, zum nationalistischen und sozialistischen Deutschland, hängen. Deutschland ist erwacht zum neuen Morgen. Darum wollen wir schaffen und wirken, als die unbestechlichen, kompromißlosen revolutionären Kämpfer für Freiheit und Ehre, für Volk und Vaterland!
Oer Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß:
30. Januar! Machen wir uns klar, daß dieses Datum auf unabsehbare Zeiten derbedeutungs- v ollste Gedenktag der Deutschen fein wird. Denn mit dem 30. Januar wurde Deutschlands Rettung vor unaufhaltbar scheinendem Verfall und der W i e b e r a u f ff i e g aus der tiefsten Erniedrigung seiner Geschichte eingeleitet. Am 30. Januar 1933 wurde der Grundstein gelegt zum neuen Deutschland.
Heute nach einem Jahr sehen wir voll Stolz auf die errichteten Teile des Rohbaues. Noch unterscheidet er sich in vielem nicht von anderen Rohbauten. Die alten Kämpfer der Bewegung aber, die Adolf Hitlers, wissen, daß der Neubau in seiner Vollendung auch die Vollendung des Nationalsozialismus sein wird. Das zweite Jahr des Nationalsozialismus beginnt!
Reichsminister für Dolksanfklärung und Propaganda Or. Goebbels:
Das erste Jahr der nationalsozialistischen Revolution liegt hinter uns. Das deutsche Volk hat wieder zu sich selb st zurückgefunden, das Reich ist in Kraft und Stärke neuerftanben. Wo vor 12 Monaten noch in ben Parlamenten Parteien ihr Unwesen trieben, Regierungskrisen auf Regierungskrisen folgten unb bas Schicksal bes Reiches von feigen Jnteressentenhaufen bestimmt würbe, teht heute eine einheitliche beutsche Nation, bie sich in überwältigenber Geschlossenheit zu einer Jbee unb zu einem Manne bekennt. Wenn bas beutsche Volk auch im neuen Kampfjahr so einig bleibt unb zusammenhält, bann wirb es sein Schicksal meistern unb eine neue Zukunft gewinnen.
Reichsbauernführer und Reichsernährungsminister Oarre:
Wenn dereinst in der Geschichte die Zeiten der nationalsozialistischen Revolution von 1933 behandelt werden, wird man feststellen: Verantwortungsfreudigkeit, Disziplin unb Treue zum Führer Abolf Hitler ber nationalsozialistischen Kämpfer um die Seele des deutschen Bauerntums hat verhindert, >aß die in Heller Empörung und ungehemmter Wut ich befindenden deutschen Bauern dieser Empörung hemmungslos nachgaben und damit Deutschland einem Chaos aussetzten. Der deutsche Bauer hat die legale Durchführung der Revolution gesichert. Das Bauerntum wird nach den Plänen Adolf Hitlers die Grundlage unseres Staates bilden müssen. Um die Ernährung unseres Volkes zu sichern, und das Bauerntum zu befähigen, die ewig sprudelnde Lebensquelle unserer Heimat zu sein, mußten gewaltige Aufgaben gelöst werden. Die Einigung der Bauernschaft war die erste, die Einheit zwischen Bauernführer unb Minister bie zweite Voraus- etzung, um bas eigentliche nationalsozialistische Ge- etzgebungswerk für das Bauerntum in Angriff zu nehmen. Es folgten kurz hintereinanber das G e - etz über den Aufbau des Reichsnähr- t a n d e s am 13. September, das Gesetz zur Sicherung des Getreibepreifes am
Do die Wissenschaft ans Volk gebunden ist, ist sie davor bewahrt, in die Irre zu gehen. Erst durch dieVindung ansVolk erhält die Wissenschaft die Sicherheit und Stetigkeit ihrer Arbeit, erhalt sie den Sinn ihres Fragens und ihres Antwortens. Nur im Dienst des Volkes kann sie ihre Aufgabe erfüllen. Darum verlangen wir den v ö l k i s ch e n Gelehrten, den völkischen Studenten. Nur der völkische Forscher. der völkische Akademiker, der völkische Student ist davor bewahrt, sich an ein unnützes Spielen mit Begriffen, mit Paragraphen, mit Formeln zu verlieren und an die Stelle der Wirklichkeit eine geistige Schelde zu sehen. Nur er ist in der Lage, seine Arbeit immer wieder mit Sinn zu erfüllen und in den Zusammenhang
Berlin, 29. Jan. (DNB.) 29. Jan. Auf einer Weihestunde des Allgemeinen Deutschen Waffenringes hielt Reichsminister des Innern Dr. Frick eine Diebe, in der er u. a. ausführte: Es ist ein chönes, herzerhebendes Bild, das gesamte deutsche Wafsenstudententum im Bekenntnis zumNa- tionalsozialismus geeint zu sehen. Die vielhundertjährige Geschichte deutschen Studenten- tums hat solche Einheit nie gesehen. Immer unb immer roieber ist versucht worben, bie volksbeutschen Stubenten zusammenzufassen unb sie geschlossen in den Dienst des deutschen Volkes und der deutschen Nation zu stellen. Aber alle Versuche gerieten in den Widerstreit politischer Gegensätze und was im Anfang hoffnungsvolle Einigungsbewegung schien, endete in neuer Zersplitterung. Die Zeit war nicht reif für die Schaf- ung der studentischen Einheit. Der Student lebte bisher ein Sonderdasein im Volk. Er unterschied Satisfaktionsfähige und Nichtsatisfaktionsfähige, nicht nach der inneren Ehrenhaftigkeit, sondern nach äußerlicher Klasseneinteilung. Die Korporationen der früheren Zeit haben ein gut Teil Schuld an dieser volksfernen, volksfremden Haltung. Die nationale Sache war bei ihnen i n guter Hut. Aber ein volksverbundener Sozialismus fand bei ihnen keine Pflege.
Oie rechte Feier des nationalen Festtages.
Der heutige Jahrestag ber nationalsozialistischen Revolution soll ohne große Feiern unb Festlichkeiten begangen werben. Die einzige Feier bes 3 0. Januar soll barin bestehen, bah notleibenben Volksgenossen burch eine besonbere Zuwenbung von Lebensrnitteln unb Kohlen ber Kamerab- schaftsgeisl ber ganzen beutschen Nation bewiesen wirb. Wenn auch bie Opferbereitschaft bes beutschen Volkes an biesem Feiertage nicht burch eine allgemeine Sammlung beansprucht wirb, so wirb boch jeber von uns feinem Dank an ben Führer sichtbaren Ausbruck geben wollen. Er kann es baburch, bah er einem notleibenben Volksgenof- fen am 3 0. Januar eine besonbere Freube bereitet, inbem er ihn zum 7N i t - tageff en einläbt, mit i h m in ein Theater ober ein Konzert geht ober ihm irgenbeine anbere Freube bereitet. Wenn sich bie Volksgemeinschaft burch solche stillen Feiern noch enger zusam- menschlieht, so wirb bas ber schönste Dank an ben Führer fein unb gleichzeitig fein Derk weiter förbern.
An die politische Organisation
Ein Aufruf Dr. Leys.
B e r l i n, 29. Jan. (DNB.) Der Stabsleiter der Dolltischen Organisation der NSDAP., Dr. Robert Ley, erläßt zum 30. Januar folgenden Aufruf:
„Der 30. Januar 1933 gab Adolf Hitler die Macht. Damit gehört dieser Tag zu den größten Daten der deutschen Geschichte. — Blickt man nur ein Jahr zurück, so will einem schier der Atem stocken über die gewaltige Umwälzung in Volk unb Staat. Was wir selbst in kühnsten Träumen als nidjt erreichbar für diese kurze Spanne Zeit hielten, wurde erreicht. Des Führers Arbeit in diesem einen Jahre würde heute schon genügen, Deutsch- lanb für Jahrhunderte hinaus ein neues Gesicht aufzudrücken. An diesem gigantischen Werk mit- geholfen und mitgearbeitet zu haben, ^^berechtigte Stolz der Politi- schen Organisation der Partei. Nur eine in den früheren Kampfjahren vorbildlich ausgebaute U^osfe Organisation mit ihren Sparten un? Äemtern ermöglichte es, reibungs- und Düllos all die Vielheiten der Organisationen zu übernehmen unb sie augenblicklich in neue Formen ju gießen und ihnen eine nationalsozialistische Wil- lensrichtuna und Führung zu geben. Dabei vergaß der politische Leiter keinen Augenblick, daß er zuerst P r e b i g e r war unb bann erst Arnts- malte r eines ihm übertragenen Amtes. Prebi- SuhJZ?1 h S 0 ldatzugl eich, so wirb es immer bleiben bann ist unser Enbsieg - die Eroberung des gesamten Volkes - unbedingt gewiß. Hitler fuhrt, wir werden wie bisher blindlings folgen und gehorchen. ö
An die NGBO.
Ein Aufruf Staatsrats Schuhmanns.
Berlin, 29. Jan. (DNB.) Der NSDO.-Leiter Walter Schuhmann veröffentlicht im „Deutschen" einen Aufruf, in dem es u. a. heißt:
Als wir vor Jahren in den einzelnen Betrieben die Betriebszellenorganisation gründeten, war uns von vornherein klar, daß wir mit dieser Oraanisation einen vollständigneuen W e g beschritten. Unser Ziel war: Aus der Betriebsgemeinschaft eine S ch i ck f a l s g e m e i n . f ch o f t zu formen. Aus diesem Grunde waren auch in der NSBO. nicht nur Arbeiter organisiert, sondern auch Angestellte unb Beamte unb späterhin Unternehmer.
In ber Uebernahme der Gewerks chaf- te n am 2. Mai 1933 unb ber späteren Zusammen- fafiung in ben bisher bestehenden Verbänben der Deutschen Arbeitsfront sahen wir nur e l neu U e b e r g a n g. Die Erfahrungen der letzten Monate haben uns die Richtigkeit des von uns eingeschlagenen Weges bewiesen, und so konnte der Führer der Deutschen Arbeitsfront, Dr. Ley, jetzt daran gehen, die Arbeitsfront so zu gestalten, wie
Betriebsgefolgschaft. Die Führung durch die NSBO. des Ganzen einzuordnen. Alle Arbeit in Deutschgarantiert auch für alle Zukunft, daß in den deut-l land Hal nut einen Sinn unb ein Ziel: Das scheu Betrieben nicht mehr Klassenkampf und Kasten- Volk! Es gibt nur einen Zusammenhang in Qeift die Arbeit hemmen, sondern durch innig- Deutschland: Das Volk.
st es Zusammenarbeiten der Gedanke! v. r m r . ,
~ " -m-infchafk in Deutschland und An diesem Volk muh ü-r Student Mltt-n Lrin
~ -* - di? stehen. Mit sozialem Verständnis für das Volk unb
Tat"umge letzt wird. " feine Bedürfnisse und Nöte ist nichts getan. Sozia
lismus ist keine Sache der bloßen Auffassung unb
Ed" ä Äeiter fw
abfunbigungen Zweifel erweckt worben, ob bas Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses qe- maß ben embeutigen Erklärungen ber Reichsregie, rung burchgeführt wirb. Bei biesen Abkünbi- gungen hanbelt es »sich lebiglid) um eine Stellungnahme ber katholi- scheu Kirche, bie ben Staat nicht Hinbern wirb bas von ihm für notmenbig erkannte Gesetz H n d o II e m Umfang auszuführen. Kunb- aebungen, bie einer Aufforberung zum Ungehor- Liberales Denken hört aus diesen Sätzen schlimmste ü n t e^b n n ü - ^^'^gesetz gleichkommen, werden tulturwibrige Vergewaltigung ber Forschung heraus 1 0 u n 0 e n-
unb man kann im Jnlanb unb im Auslanb immer lieber leibenschaftliche Proteste gerabe gegen diese ?ötze des Nationalsozialismus erfahren. Freiheit, _
der Wissenschaft heißt, sinnvoll verstanden, nichts 1)16 ■Preisrid)ter für ben „Sfefan-Seorge-preis** anderes, als daß der Forscher der Wahrheitzu un& fur den Nationalen Filmpreis, dienen verpflichtet fei. Darum und n u rL Der Reichsminister für Volksaufkläruna und Darum soll die Wissenschaft frei fein. Diese Ver- Propaganda hat im Jahre der nationalsozialistischen pflichtung an bie Wahrheit will ber Nationalsozia- Revolution einen Nationalpreis für basjeniae lismus ber Wissenschaft wieder ermöglichen. Puch- und Filmwerk geschaffen, bas ben aufriitteln- Sr gibt ber Wissenschaft die Freiheit zurück, bamit d^u Erlebnissen unserer Tage ben padenbften unb !ie .uch Lieber 1 n ö en Sie n ft ber Wah r - künstlerisch reichsten Ausbruck gibt. Für beide Preise h ei t stellen kann, benn biese Freiheit der Wahrheit [lnb nunmehr bie Mitglieber ber Preisgerichte für 3U bienen, war ben Wissenschaften gerabe von denen das Jahre 1934 ernannt worben, unb zwar für ben genommen worben, bie heute über bie kulturzerstö- Puchpreis, ber nach einer Verfügung bes Mini- renbe Vergewaltigung ber Wissenschaften in Deutsch- Ars bie Bezeichnung „Stefan-George- lanb lärmen. Aergerer Mißbrauch ist nicht benk- P r e i s" erhalten hat: 1. ber fteUoertretenbe Präsi- bar, als wenn em Marxist, fußenb auf der natur- deut der Reichskulturkammer Walter Funk
Marxismus von Menschen und Staatssekretär im Reichsministerium für Volksauf- Irrlehren mit dem Range klarung und Propaganda, 2. der Präsident der ?°n EA^tteu au^stattet und sie durch das Mittel Schrifttumskammer Hans Friedrich B l u n ck, 3. ber mÜ nt’Lr Wissenschaft politisch wirksam zu §rasibent ber Deutschen Dichterakabemie Hanns machen versucht. I o h st 4. ber Orbinarius für Germanistik ber Uni-
r-T « Heidelberg Geheimrat Professor Dr Fried' nch Panzer, 5. der Reichsdramaturg Oberregie- ^ngsrat Dr. Rainer Sch l ö s s e r, 6. der Ordina- I n für Ateraturgeschichte an der Universität Ber- rnt Professor Dr. Jul. P etersen, 7. der Staats- rat ber thüringischen Regierung unb Schauspielbi. reftor am Deutschen Nationaltheater in Weimar Dr. i °ns Severus Ziegler: für ben Filmpreis: der ftelloertretenbe Präfibent ber Reichskultur.
Malter F u n k, Staatssekretär im Reichs- mmiftenum für Volksaufklärung unb Propaganba, •*rmÜ?ent der Reichsfchrifttumskammer Hans
“ n?’ 3' der Präsident der Deutschen Dichterakabemie Hanns I o h st, 4. der Präsident ber Reichsstlmkammer Dr. Scheuermann, 5. Minj. A??lrat Dr. Seeger, Reichsminifterium für So saufHatung und Propaganda, 6. Schriftleiter ®*t’ München' in' 7" 6ct,rifttoiter Br' Buch-
ber Freiheit der Wissenschaft politisch wirksam zu 26. September unb bas Reichserbhofgeseh Sie können, meine Kommilitonen, ben Sozialis* am 29. September. Die Bauern wissen, daß es kein mus auf der Hochschule nicht lernen wie ein Fach, leichter Weg sein wirb, um das Ziel zu erreichen. Sie können nur durch das Leben selber zum So- Aber wir wissen auch voller Stolz, daß wir die zialismus erzogen werden, so, daß er Ihre Natur Erben bäuerlicher Ahnen sind, die durch ein Jahr-! tausend bauernentfremdeter Geisteshaltung trotzig ihr Bauerntum in unsere Zeit hinübergerettet ha- ben. Diese Tatsache gibt uns die kraftvolle Zuver- ~ w
Mt, bafi wir die uns oom Führer Adolf Hitler Heutt Uhr 016 KMiZlerrede gestellten Aufgaben losen werden.
Ministerpräsident und Reichslust- ,m Tiunörunf.
fahrtminister Göring: heutigen Dienstag, 15 Uhr, tritt der
Di- nationalsozialistische Reoolution, die ani B e i ch s t ll g zu s ll m IN e n. Die Sitzung des Reichs.
30. Januar 1933 Deutschland und das deutsche Volk tags mit Der Regierungserklärung durch eroberte, wirD in Der Geschichte als Die klassische n t« » 11 <>, or x A f t
Reoolution dargestellt werDen, weil sie n i ch t D u r ch " Reichskanzler Adolf h.ller wird Gewalt siegte, sondern durch ihre Jdee, unfalledeutschenSenderübernommen weil sie nicht die Macht ergriff, sondern dieMen - werden.
scheu, weil sie nicht zerstörte, sondern a u f b a u t c.
Und das liegt nur daran, weil bie nationalsozia- uffiMMEHc
listische Jbee nicht nur bie bessere, sondern bie
beste ist, nicht nur eine, fonbern Die einzige oerwanDelt. UnD Doch müssen Sie, meine Kommili- ist — imftanDe Das deutsche Volk aus verwor- tonen, härteste Sozialisten werden, weil Sie im rener und verdorbener Zeit in eine schöne unb künftigen akabemifchen Beruf vorbilbliche So- rourbige Zukunft zu führen. z i a l i st e n sein müssen unb weil Sie burch bie
Ein Jahr erst liegt hinter uns, feitbem unser geistige Welt bes Studiums und Berufs mehr als Banner siegreich über Deutschland emporftieg, unb anbere Volksgenossen in der ständigen Gefahr schon blicken die Völker der Erde in Achtung, in stehen, ben Zusammenhang mit bem Volk zu ver- Furcht und in Sehnsucht auf bas große Wunber, Heren unb bem Sozialismus untreu zu werden.
di° S-Ndung Adolf Hitlers erfüllte. Sie muffen daher mit der autzerften Entfch,offen-
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historische Betrachtungen anzustellen, sondern weiter ^rc 5 2?r,C<6 unb der einseitigen, absei- zu kämpfen, weiter zu arbeiten, bis wir ohne ri9en weit der Hochschule herauszutreten. Sie Sorge Schwert, Pflug unb Hammer ber nächsten müssen Gemeinschaften schaffen und Generation in die jungen Fäuste geben dürfen, da- auf suchen, in denen Sie Volks- und sozia- mit sie erwerbe, was wir ihr erkämpften. listische Lebensgemeinschaft unmittelbar erleben.
Kultusminister liust:
Den Belangen des Volkes, den Vorrang zu er- L". k-d en st usm^md Statten foziattstj.
kämpfen, war Hitlers Ziel. Die Blut- unb bie ,r? ^Ziehung geschaffen, in denen Sie sich Schicksalsgemein schäft ber Nation über Einsehen müssen. Nur so werden Sie sozialistische
jede anders geartete Gemeinschaft zu stellen, haben Kämpfer, wenn Sie, meine Kommilitonen, so
wir ben beutschen Menschen gelehrt. Daß ohne ben ins Volk zurückkehren, um dauernd in ihm zu
fanatischen Willen zur Gemeinschaft Leben unb Frei- bleiben und sich gegen ben Rückfall in jedwede
heit verloren sind, hat bas lebenbe Geschlecht, vom Absonderung wappnen, dann stellen Sie auch
Schicksal schwer geschlagen, vom Nationalsozialismus die Ehre, ben Sinn und die Aufgabe der hoch-
nickst^ erst^durch^Leid^un^NaE^/Mss»i'?rwerben^ Akademiker- im Do.ke miede/ her.
Das heute unser ist. Wir werDen Die Jugend o L^,Qn^m. die starken nationalsozialistischen lehren unD erziehen, Daß sich DeutschlanD nie wieDer Graste, Die m Der Studentenschaft leben unD Form in Religionskämpfen unD Klassenkämpfen zerstören gewonnen haben unD in Der Hochschule Raum Der« wirD. langten, als eine Beeinträchtigung Der Wissenschaft-
Das erste völkische Gebot heißt: Die Gemein- [-4.? Aufgabe Der Hochschule erschienen. Heute wird schäft Deines Volkes stehe dir ü b e r Daß der Einbruch dieser Kräfte in Die Hoch- jeDem a n D e r e n ! Stehe stets zu ihr unD gegen [4u.*? "ölig war, um Die Hochschule zu retten unb jeben, Der ihre Festigkeit bebroht! Es gibt nur e i n e ^rer erneuerten Bestimmung zuzuführen. Damit wahre Tobsünbe gegen Deutschland: bie Ver-^u eine Reform ber Hochschule vollzogen 1 etzung bieses Gesetzes; denn an dieser morden, die nie mit papiernen Vorschriften möglich Sünde müsse Deutschland sterben. Darum ist sie auch roäre-. Wenn alle Glieder ber Hochschule
Die einzige Sünbe, Die vom völkischen Staat nie m .Auffassung von Der Ehre, Dem
vergeben wirD, möge man sich berufen auf roen toInn der Aufgabe Der Hochschule vereinen, man will. Die Deutsche JugenD wirD in einem deut- rroen? a:. ^u^der ber Hochschule im National- schen Volksgemeinschaftsfanatismus erzogen werben, sozial ismus zusammen stehen, bann wer- Daß Wortführer anberer Parolen sich in Deutschlanb t Spannungen, bie heute noch zwischen bem nicht mieber zum Wort melden werden Wlsienschaftsblenst unb bem nationalsozialistischen
^ö^yungsblenst bestehen unb vielfach als gegen- 1 satzlich unb unvereinbar miteinander empfunbe'n werden, sich in einer inneren Einheit aufheben.


