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Vers des Horst-Wessel-Liedes gesungen.
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1.
dann die Bandes Bauplatzes
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3.
4.
5. Gendarmerie
B. Gemeindepolizei:
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5,24 „
8,22 „
16,67 „
10,90 „
7,89 ,,
16,75 „
Landespolizei:
a) Polizeioffiziere
b) Polizeimannschaften
Einzeldienstpolizei (blaue Polizei)
Kriminalpolizei
Verwaltungspolizei
iieren in der Form, daß sich üjffenfumme um den Betrag erhöht.
Oie hessische Polizei nach der nationalsozialistischen Revolution
D a r m st a d t, 28. Dez. (LPD.) Das Staats» Presseamt teilt mit: Von den Polizeioffizieren und Mannschaften in den einzelnen Polizeifachsparten wurden entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt: A. Staatspolizei.
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Zur Erneuerung des Personalbestandes innerhalb der Polizei sind zum größten Teil bewährte Kämpfer bzw. Angehörige der nationalsozialistischen Bewegung eingestellt worden, und zwar in die einzelnen Polizeidienstzweige der staatlichen Polizei rund 400 und in den Gemeindepolizeidienst rund 100. Dies entspricht im Verhältnis zur Gesamt- tärke der Hessischen Polizei etwa 27 v. H. Es darf hierbei bemerkt werden, daß die Landespolizei sich nahezu ausschließlich aus Mitgliedern der Partei und der hinter ihr stehenden Verbände ergänzt hat und auch weiterhin ergänzen wird. Somit dürfte Hessen bezüglich der Verwendung alter Kämpfer in der hessischen Polizei mit an erster Stelle stehen.
verläßt, bzw. wechselt. Wo Jahreslohn vereinbart wird, läuft das Dienstjahr auch heute noch vom 27. Dezember dieses Jahres bis zum 27. Dezember nächsten Jahres. Wenn heute vielfach auch schon monatliche Dienstzeit vereinbart wird, so werden doch auch noch sehr viele Jahresverträae zwischen Bauer und Gesinde abgeschlossen. Wie auf anderen Gebieten ländlichen Brauchtums, so blickt auch der „Schürztag" auf eine Tradition zurück. Die Spinnstube, der Knecht oder Magd angehören, hilft ihren Kameraden oder Kameradinnen schürzen, indem die ganze Spinnstubengesellschaft nach Möglichkeit ihr scheidendes Mitglied in das andere Dorf begleitet, beim Auf- und Abladen der Habseligkeiten mithilft. An der neuen Dienststelle angekommen, erhält die ganze Gesellschaft meist noch einen guten Kaffee mit Weihnachtskuchen aufgetischt. Ein Stückchen Tradition stellt auch die „Trollsuppe" (kommt von trollen, fortgehen) dar. Es ist das Mittagessen am Schürztag, das aus Sauerkraut und Schweinefleisch besteht.
ch G r o ß - E i ch e n, 29. Dez. Am morgigen Sonntag, 30. Dezember, feiert der Zimmermeister Heinrich Peter in großer körperlicher und geistiger Frische seinen 9 0. Geburtstag.
Kreis Alsfeld.
0. Alsfeld, 28. Dez. Am zweiten Weihnachts- taa hielt der hiesige Turnverein — wie alljährlich — seine Weihnachtsfeier im großen Saale des „Deutschen Hauses" ab. Der 1. Vereinsführer, Ebeling, begrüßte mit herzlichen Worten die in überaus großer Zahl erschienenen Mitglieder und Gäste. Er umriß die Bedeutung des Weihnachtsfestes, das der deutsche Mensch besonders tief und beglückend erlebe. Weiter fand der Vereinsführer begeisterte Worte für die deutsche Turnsache, die nicht nur körperliche Ertüchtigung, sondern auch sittliche und geistige Gesunderhaltung des deutschen Volkes und tätige Mitarbeit an der echten Volksgemeinschaft zu ihren obersten Zielen gesetzt habe. Zum Schluß dankte der Redner den verantwortlichen Mitarbeitern des Alsfelder Turnvereins für die erfolgreiche und nie erlahmende Arbeit im Jahre 1934. Mit dreifachem Sieg-Heil gelobte die begeisterte Menge dem Führer und Reichskanzler treueste Gefolgschaft. Das anschließende interessante und abwechslungsvolle Programm gewährte neben schwungvollen musikalischen Darbietungen aufschlußreiche Einblicke in die im Verein geleistete turnerische Erziehung. Stabübungen und Barrenturnen der Zöglinge sowie Freiübungen, Bodenübungen und Turnen der Aktiven am Reck ließen eine beachtliche Durchbildung erkennen und fanden begeisterte Zustimmung. Besonderen Beifall fanden auch die Darbietungen der Turnerinnen, die mit ihren exakten Keulenübungen und zwei Tanzszenen ihre Tüchtigkeit bewiesen. Ein wirkungsvolles lebendes Bild, „Turnen ist Dienst am Volke ", beschloß die Darbietungen. Bei deutschen Tanzweisen verlebten die Besucher dann noch einige frohe Stunden.
£ Groß-Felda, 28. Dez. Hier fand in der „Traube" ein kameradschaftliches Beisammensein des hiesigen Motor st urms M/23/147 statt. Die Kameraden waren mit ihren Angehörigen erschienen. Natürlich mußte auch der Nikolaus da sein, der groß und klein mit allerlei Gaben gedachte. Strafe muß sein, drum wurde kein Geschenk verabreicht, ohne daß der Nikolaus mit seiner Rute den guten Mahnungen wegen Pünktlichkeit beim Dienst und sonstiger Schwächen Nachdruck verlieh. Die Kinder sagten Weihnachtsgedichte auf, und es wurden auch allerlei musikalische Genüsse verabreicht. So konnte Langeweile nicht aufkommen, und erst in später Stunde trennte man sich. — Am Weihnachtsabend wurde von den Schulkindern ein Krippenspiel in der Kirche aufgeführt, das auf alle einen nachhaltigen Eindruck machte. In Wort, Spiel und Lied zog das Wunder der Christnacht vorüber. Die alten, trauten Weisen erklangen, von jung und alt voll Andacht gesungen. Dasselbe Spiel wurde am selben Abend auch in Windhausen aufgeführt.
Nieder-Ohmen, 28. Dez. Am zweiten Weihnachtsfeiertag hielt der Gesangverein „Eintracht" im Saale von Ziegenhain fein diesjähriges Wintervergnügen ab. Mit dem deutschen Sängergruß wurde die Feier eingeleitet. Dann hielt der Dirigent S ch l i f f e r eine Ansprache, in der er die Bedeutung des deutschen Liedes darlegte. Hierauf wurde von Mitgliedern des Vereins ein Theaterstück aufgeführt. Den Abschluß des Abends bildete Tanz, der alt und jung noch lange vergnügt beisammen hielt.
Kreis Lauterbach.
* Lauterbach, 28. Dez. Im September d. I. hatte der Landwirt Bien in Freiensteinau das schwere Unglück, daß ihm bei der Arbeit im Stalle sein fünf Jahre altes Töchterchen unvermutet in die zum Strohstreuen h o ch g e - schwungene Mi st gabel hineinlief, wobei dem bedauernswerten Kinde ein Zinken der Gabel durch ein Auge bis in das Gehirn drang. Die schwerverletzte Kleine mußte nach Gießen in die Chirurgische Klinik gebracht werden, von wo sie nach sechswöchiger Behandlung wieder in das Elternhaus in Freiensteinau zurückgebracht wurde. Hier ist nunmehr das bedauernswerte Kindchen nach qualvollem Leiden seinen schweren Verletzungen erlegen.
in allen Häusern die Christbäume. Am Bescherabend wurde in der hiesigen Kirche ein Weih- n a cb t s s p i e l aufgeführt, das von den Konfirmanden mit gutem Gelingen durchgeführt wurde. Es mußte am Spätnachmittag des ersten ~ ' tags wiederholt werden. Die Gottesdienste wie stets an Festtagen, überfüllt. — Die hiesige zweite Lehrer stelle, die seit über einem
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Landkreis Gießen.
* Wieseck, 28. Dez. Bei der Weihnachtsfeier am ersten Feiertag brachte der Turnverein 18 6 2 e. V. W i e s e ck ein für dieses Fest bestimmtes Märchenspiel. Schon die Hauptprobe, die nachmittags als Kindervorstellung gegeben wurde, löste bei den Kleine». viel Freude und Begeisterung aus. Die offizielle Weihnachtsfeier folgte am gleichen Abend für die erwachsenen Mitglieder im Saalbau Braun. Auch hier stand im Mittelpunkt des Abends das Weihnachtsmärchen „Friedel und die goldene Geige". Der gute Besuch der Veranstaltung ließ erkennen, daß die Mitglieder des Vereins auch für theatralische Vorführungen volles Verständnis haben. Die Schülerin Tilly R e e h sprach einleitend einen dem Abend angepaßten Prolog. Vereinsführer D a u p e r t begrüßte bann die zahlreich erschienenen Gäste und brachte zum Ausdruck, daß auch diese Weihnachten, dank der großen Winterhilfsaktion, für jeden deutschen Volksgenossen ein Fest der Freude sein solle. Er gedachte ferner der deutschen Brüder im Saargebiet, die nun bald wieder zu ihrem geliebten Vaterland zurückkehren dürften. Das dreifache „Gut-Heil!" galt unserem Führer und Dolkskanzler Adolf Hitler. Die Gesangsabteilung des Vereins erfreute durch die beiden Chöre „Mahnung" und „Weihnachtsglocken". Das aus einem Vorspiel und drei Bildern bestehende Weihnachtsmärchen mit Gesang und Reigen zeigte nur Schüler und Schülerinnen auf der Bühne. Die Aufführung wurde in allen Teilen gut und flott gespielt, wofür besonders dem Frauenturnwart Otto R e e h , der die nicht leichte Einschulungs-Arbeit übernommen hatte, besonderer Dank gebührt. Der musikalische Teil der Feier wurde von der jugendlichen Klavierspielerin Erna O ß w a l d sowie von Mitglied Ludwig O ß w a l d ausgefüllt. Nach dem Gesang von „Stille Nacht, heilige Nacht" blieben die Besucher noch kurze Zeit gemütlich beisammen.
wg. Großen-Buseck, 28. Dez. Der G e • sangverein „Heiterkei t-Sä ngerkranz" hielt im festlich geschmückten Saale des Gasthauses „Zur Germania" seine Weihnachtsfeier ab. Nach einem flotten Eröffnungsmarsch der Kapelle Nicolai und dem gut zum Vortrag gebrachten Chor „Deutschland, mein Deutschland" hielt der stellvertretende Vereinsleiter Heinrich S ch n e g e l s- berg die Begrüßungsansprache, in der er u. a. auf die große Bedeutung des Männergesangs und des deutschen Liedes für den Wiederaufbau unseres Volkes und Vaterlandes, sowie für die Vertiefung der deutschen Volksgemeinschaft hinwies. Der Jugend empfahl er, sich gerne und mit voller Hingabe in den Dienst des deutschen Liedes zu stellen. Hieraus wurden den Mitgliedern Wilhelm Merz und Heinrich Dorth für 25jährige treue Mitgliedschaft Ehrennadeln überreicht. Sodann wurden unter der Leitung des bewährten Chormeisters Konrad N i - c o l a i, Großen-Buseck, mehrere Chöre zu Gehör gebracht, darunter auch das Chorwerk mit Orchesterbegleitung „An der schönen blauen Donau". Im weiteren Verlaufe des Abends erfreute der Verein durch ein flott gespieltes Theaterstück und durch ein vortreffliches Duett. Die Musikkapelle bereicherte die Stunden mit schönen instrumentalen Darbietungen. Mit einer Tellersammlung, die einen Ertrag von 11,50 Mark brachte, wurde des Winterhilfswerks gedacht. Dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler wurde am Schlüsse des offiziellen Teils mit dreimaligem, freudig aufgenommenen Sieg-Heil-Rufen gedankt. Die restlichen Stunden waren der frohgestimmten Unterhaltung bei Gesang und Tanz gewidmet.
Harbach, 27. Dez. Am ersten Weihnachtsfeiertag fand in unserer Kirche die diesjährige Christ vesper statt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz befefct. Der Schülerchor leitete mit dem Adventslied „Die Tage sind so dunkel" die Feier ein. Nach einem sinnvollen Prolog trugen die Schulkinder Gedichte und Wechselgespräche vor. Zwischendurch verlas der Ortsgeistliche, Pfarrer Volz, das Weihnachtseoangelium. Zur Verschönerung der Feier trug der Schülerchor wesentlich
Jahre verwaltet wurde, konnte vor Weihnachten wieder besetzt werden. Sie wurde dem seitherigen Schulverwalter Georg S ch e m b e r von Homberg übertragen, der seinen Dienst bereits angetreten hat. Im Zuge dieser Besetzung wurden Schulverwalter Mi schlich von hier nach Eschenrod, Frl. Elisabeth Roth von Eschenrod nach Ober-Schmitten, Schulverwalter Heinrich G r ö l z von Ober- Schmitten nack Köddingen versetzt. — Die ungewöhnlich milde Witterung vor Weihnachten ließ die Natur nicht zur Ruhe kommen. In manchen Gärten blühen noch Rosen, Gänseblümchen, Glocken- und Flockenblumen zeigen sich noch im Schmucke ihrer Blüten. Die Kätzchen des Hasel- nußstrauckes haben sich gestreckt und hängen weich und biegsam an den Zweigen, eine Erscheinung, die in normalen Jahren nur im Vorfrühling eintritt. Wiesen und Saatfelder prangen in lenzlichem Grün.
# Dom Vogelsberg, 28. Dez. Fast in allen Orten des Vogelsberges konnte man gestern ländliche Fahrzeuge in Bewegung sehen, die Truhen und sonstige Behälter geladen patten, Ein Fahrzeug verließ das Dorf, ein anderes fuhr ein. „Schürztag" nennt man den dritten Feiertag im Dolksmund, weil an diesem Tage das G e - finde „schürz t", das heißt ferne Dienststelle
Das wären in kurzen Zügen die Gesichtspunkte, unter denen der Reichsstand des deutschen Hand- werks sich bemüht, den Bau von Eigenheimen mit aller Macht zu fördern und damit dem deutschen Handwerk zu helfen. Alle weiteren Einzelheiten erklären dem, der die ernste Absicht zum Bauen hat, die städtischen und die staatlichen Beratungsstellen. Es kann nur gewünscht werden, daß dieses Bemühen des Reichshandwerksführers auf recht fruchtbaren Boden fällt, da es sowohl für den Handwerker, als auch für den künftigen Eigenheimbesitzer im Augenblick die einzige und doch zugleich eine gute Lösung ist.
Nachdem kein Versammlungsteilnehmer von der Gelegenheit zur Aussprache im Anschluß an die Vorträge Gebrauch gemacht hatte, betonte Kreishandwettsnieister Stichler in seiner Schlußansprache, daß man bei einem Der- gleich zwischen dem, was die nationalsozialistische Regierung während ihrer bisherigen kurzen Amtstätigkeit schon geschafft habe und den Leistungen aller früheren Regierungen mit Freude und Stolz feststellen müsse, daß alles, was der Führer und seine Mitarbeiter in Angriff genommen hätten, bis- her zu einem guten Ende geführt worden fei. Im Hinblick darauf könne man mit größtem Vertrauen in das neue Jahr hineingehen, geleitet von der Bereitschaft, alle Kräfte emzusetzen für die Mitarbeit an dem Aufbauwerk des Führers. Wenn diese Bereitschaft im kommenden Jahre überall zur Tat werde, könne unser Volk wieder einen großen Schritt vorwärts gebracht werden. Damit werde die Zeit, die der Führer zur Erfüllung feiner Aufgabe sich ausbedungen habe, offenbaren, daß das Geschick des deutschen Vaterlandes bei dem Führer in der rechten Hand liege. An der Schwelle des Jahreswechsels könnten wir alle nur den Wunsch und die Bitte hegen, daß ein gütiges Geschick unserem Füh- rer und seinem Werk nun weiterhin gnädig sein und ihn unserem Volke noch lange erhalten möge, damit er seine großen Pläne zum Wohle des gan- zen deutschen Volkes durchführen könne.
Nach Dankesworten an die Redner des Abends und an die Vertreter der Behörden schloß Kreis- Handwerksmeister S t ü h l e r die Versammlung mit dem Gelöbnis unwandelbarer Treue zum deutschen Vaterlande und seinem Führer Adolf Hitler. Die
bei, der im Laufe des Abends altdeutsche Weih- nachts- und Krippenlieder zum Vortrag brachte.
ex) Ettingshausen, 28. Dez. Die hiesige Zelle der NSDAP, hielt dieser Tage auf dem Rathaus eine gut besuchte Mitgliederversammlung unter der Leitung des Zellenleiters O p p e r ab. Der Propagandaleiter gab einen Rückblick auf das verflossene Jahr und einen Ausblick auf die kommende Zeit. Er dankte den Parteigenossen für ihre bisherige Mitarbeit und ermahnte sie, auch im neuen Jahre in unverbrüchlicher Treue zu dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zu stehen. Zellenleiter O p p e r schloß die Versammlung mit dreimaligem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. — In der hiesigen Zelle der Partei wurden 54 Kuchen für das Winterhilfswerk gespendet.
8. Lang-Göns, 28. Dez. Die erste Brenn- und Nutzholzversteigerung fand gestern in der hiesigen Turnhalle statt. Versteigert wurde das geschlagene Holz aus dem Gemeindewald zwischen Lang-Göns und Leihgestern, der „Hardt". Zahlreiche Steigerer, auch aus Leihgestern, hatten sich eingefunden. Die Preise waren für das Brennholz ziemlich hoch. Es kosteten: Buchenscheit, je zwei Raummeter 20 bis 24 Mk., im Durchschnitt 22 Mk., Buchenknüppel 16 bis 18 Mk., Eichenknüppel 12 bis 14, Buchenwellen 7 bis 8, Eichen- und Tannenwellen 4 bis 5 Mk. Beim Nutzholz kam der Festmeter der tannenen Stangen auf etwa 14 bis 18 Mk., bei Buchenstämmen 26 bis 28 Mk. und bei Eichenstämmen 44 bis 50 Mk. — Gestern wurde die älteste Einwohnerin unseres Dorfes, Frau A. Elif. B r ü ck e l Wwe., die im 9 5. Lebensjahre stand, zur letzten Ruhe bestattet.
(D (Brüning en, 28. Dez. Am zweiten Weih- nachtsfeiertag hielt der Turnverein in der Sing- und Turnhalle eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier ab. Nach herzlichen Begrüßungsworten des Vereinsleiters I s h e i m wurde ein Theaterstück gut aufgeführt. Im weiteren Verlau des Abends zeigten die kleinen Turner und Turnerinnen unter der bewährten Leitung des Sportlehrers Fay ihr Können am Gerät, im Bodenturnen sowie im Reigen und in gymnastischen Hebungen. Eine Verlosung mit schönen Preisen fand viel Anklang. Eine flotte Musikkapelle sorgte für schöne Umrahmung der Darbietungen und spielte dann zum Tanz auf.
4= Dorf Gill, 28. Dez. Wie alljährlich, fand auch in diesem Jahr unter Leitung von Lehrer Jung am heiligen Abend eine liturgische Weihnachtsfeier im Gotteshaus statt, das bis auf den letzten Platz gefüllt war. Liedervorträge der Schulkinder und des Gemischten Chores trugen zur Verschönerung der Feier bei. — Am zweiten Weihnachtsfeiertag veranstaltete die S o n n- tagsfchule ihre diesjährige Weihnachts- feier, wozu die ganze Gemeinde herzlich eingeladen war. Auch diesmal war die Kirche überfüllt. Unter dem brennenden, reich geschmückten Tannenbaum trug jedes Kind ein Gedicht vor, Lieder der Kinder, des Chores und der Gemeinde wechselten in bunter Reihenfolge ab. Am Schlüsse der Feier wurde jedes Kind von dem Leiter der Sonntagsschule, K. M e s s e r s ch m i d t, mit einem kleinen Geschenk bedacht. Die größeren Mädchen und Buben erhielten Tassen, die kleineren Bilder. Mit freudestrahlenden Gesichtern nahmen die Kinder die Gaben in Empfang.
Lich, 28. Dez. Am zweiten Weihnachtsfeiertagabend hielt die Sängervereinigung „C ä c i l i a" in der Turnhalle ihre diesjährige Abendunterhaltung ab. Die Veranstaltung war außerordentlich stark besucht, so daß die' große Turnhalle kaum alle Besucher fassen konnte. Dankbare Aufnahme fanden die guten Musikstücke der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr. Ein beson- deres Lob gebührt aber der Sängervereinigung „Cäcilia" für ihre hervorragend bargebotenen Chorlieder, geleitet von Chormeister Ernst I l g e. Ein heiterer Zweiakter, der von Mitgliedern und deren Angehörigen ausgezeichnet gespielt wurde, sorgte für fröhliche Stimmung der Besucher, die mit dem Beifall nicht zurückhielten. Der übliche Tanz hielt die Mitglieder und ihre Gäste noch lange in heiterster Stimmung beisammen.
Kreis Schotten.
■ Schotten, 28. Dez. Das Weihnachtsfest brachte in unserer Stadt die üblichen Feiern. Der Kindergarten des A l icesrauenVereins, von Frl. Gretel Weber geleitet, hielt am Sonntag vor Weihnachten seine Bescherung mit reizenden Vorträgen und Spielen der kleinen Kinder ab. Frauenschaft und S A. hatten ihre eigenen schönen Feiern. Am Heiligen Abend fand in der Stadtkirche eine stimmungsvolle Christ- vesper unter Leitung von Vikar Steiger statt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag folgte der altbeliebte Turnerball. Leider fehlt der so ersehnte Schnee, der den richtigen Wintersportbetrieb im Gefolge hätte.
=’/= Eichelsdorf, 27. Dez. Im kirchlichen und volksbrauchlichen Leben unseres Kirchspiels stellte das Weihnachtsfest einen Höhepunkt bar. In beiden Gemeinden wurde bas Christfest angefungen, in Ober-Schmitten am Bescherabend, in Eichelsdorf am Frühmorgen des ersten Feiertags. Während die alten Weihnachtslieder durch die nächtliche Stille der Dorfstraßen hallten, brannten
dreimaligen Sieg-Heil-Rufe auf das deutsche Vaterland und den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler wurden von der Versammlung freudig ausgenommen, anschließend wurde gemeinsam der erste
IS. Geburtstag
eines berühmten Grünbergers.
. o. Grünberg, 28. Dez. Ein berühmter Sohn jiierer Stadt, der bekannte Forstwissenschaftler und irritierte Ordinarius für Zoologie an der Forst- Jhen Hochschule in Eberswalde, Geh. Regierungs- k Professor Dr. Karl Eckstein, beging am .^Dezember seinen 7 5. Geburtstag. Professor .(Mein hat auf dem Spezialgebiet der Fischerei- vTischaft und der angewandten Zoologie im Dienste tc Forstschutzes internationalen Ruf erworben. !L zweiter Sohn des damaligen Großherzoglichen Lrdgerichtsassessors und Bezirksstrafrichters Fer- ’nnnb Eckstein und dessen Ehefrau Karoline Chri- - . ne Luise, geb. Becker, wurde er 1859 in Grünte H geboren. In Gießen besuchte er das Gym- n. ium und die Universität, wo er mit einer preis» fönten Arbeit über „Die Rädertiere der Um- jcamg von Gießen" zum Doktor promovierte, und n Z Dann als Assistent an die Forstliche' Hoch- Juile in Eberswalde. Hier gründete er 1890 das tre Zoologische Institut Deutschlands, wurde zu- sich Privatdozent und erhielt kurz darauf den I ?! eines Professors. 1900 wurde er als Leiter b; von ihm errichteten Institutes zum Ordinarius |i: 3boloaic ernannt, bis er nach etwa 42jähriger hrtätigteit 1932 bei der durch eine Sparnotver- 0! nung veranlagten Aufhebung dieses Institutes linden wohlverdienten Ruhestand trat. Als Haupt- rmm d. L. II a. D. nahm er noch am Weltkriege ki Geh. Negierungsrat Eckstein ist immer ein Iwerer Ober'hesse und schlichter Mensch geblieben, bien aufrechter Charakter und urwüchsiges Wesen i)-[ viele Freunde, auch in seiner oberhessischen Hei- lut, gesichert haben.
50 Zahre
Wpar- und Oarlehnskasse Wieseck.
.£ Wieseck, 29. Dez. Heute vor 50 Jahren Dirbe die Spar- und Darlehn skasse ge- lmndet. In dieser langen Zeit hat die Kasse das .-mische Wirtschaftsleben stets befruchtet. Beson- !c 5 in den Nachkriegsjahren war es möglich, mit Ist je der Kasse der großen Wohnungsnot in um kzr Gemeinde entgegenzuwirken. Trotz der Krise, ii im Jahre 1931 auch über die Kasse kam, ge- !mg es, mit Hilfe einer Reichssanierung über bas rzwerste hmwegzukommen. Nach dem zuletzt in )r Generalversammlung gegebenen Geschäftsbe- licit steht die Kasse jetzt wieder gut da. Konnte doch !e Umsatz im letzten Geschäftsjahr eine Höhe wie i zuvor erreichen. Von den Gründern sind noch Seite sieben Mitglieder der Kasse. Es sind die Her- [>■: Heinrich Weller XL, Theodor Speier, Jo- bines Deibel VIII., Heinrich Keil, FriedriH ):ioper, Philipp Möser und August Rohm.
alle bewiesen durch ihre 50jährige Mitglied- 5-ift und Unterstützung der Bestrebungen der F1fe eine genossenschaftliche Treue, die den Jünge- ik i nur Vorbild sein kann nach dem Grundsatz Gemeinnutz geht vor Eigennutz".
Kühe im hohen Vogelsberg ja Weihnachten noch auf der Weide.
; U l r i ch st e i n , 28. Dez. Der Bericht im Gieße- !<;• Anzeiger über eine selteneHundertjahr- (der in Brandoberndorf veranlaßt die Feststellung, tig auch in unserer Gemeinde die (Erinne» rng an jenes milde Jahr 1834 noch wachgehalten »tb. Es geschieht dies durch einen ziemlich ver- d zierten Gedenkstein in der Nähe des Kühn- r jes, der kaum leserlich die Jahreszahl 1834 trägt, ^mals konnten an dieser Stelle noch an Weih- lichten die Kühe auf die Weide ge° :ri eben werden. Auch in diesem Jahre konnte am - elgenhof bei Ulrichstein der im hohen Vogels- r-g seltene Fall beobachtet werden, daß n o ch i n
r Woche vor Weihnachten die Rinder isif der Weibe waren.
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22 »wd
Wie erste Hypothek wirb aus fremdem Gelb 6c- irgt, die zweite durch einen Baufparbrlef, den ne Treubau-AG. durch ihre Verbindung mit ntr Deutschen Baufparer-AG. ausstellt. Beide Hypotheken haben etwa einen Zinsfuß von
5 bis 6 v. h.
Sl neues Moment gegenüber den bisherigen Bau- Pproerträgen ist anzusehen die ganz wesent- Hilf) verkürzte Wartezeit, die (wie oben jpipgt) nur etwa 12 Monate dauern soll, ferner gt wesentlich erhöhter Tilgungssatz. ZL'iler erhöhte Tilgungssatz von etwa 4 bis 4,5 d. Sy I). sowohl für die Treubau. als auch für den üS.ufparer Vorteil, denn einmal ist es dadurch der Neubau möglich, sowohl die zweite, als auch t) erste Hypothek auf Grund eines bestimmten DMngsschlüssels schon nach 16 Jahren und vier Sluaten getilgt zu bekommen, d. h. das Gelb n her für weitere Darlehen freizubekommen,
«c Bauherr hat den Vorteil, daß er nach dieser e«eit von 16 Jahren und vier Monaten ein vollkommen schuldenfreies Haus besitzt.
U m also die Verpflichtungen des Bauherrn bis jil33 d. Sy gehen, von diesen 33 v. H. nur die
H. Grundbeitrag als Eigenkapital gewertet cd hen, die Belastung des Bauherrn für die Zeit bil 16 Jahre infolge der erhöhten Tilgung manchem eus groß zu sein scheint, so darf doch nicht Der« gifn werden, baß
urd) die Einführung von Tilgungshypotheken m Stelle von Falligkeitshypotheken dem Bau- arm in verhältnismäßig kurzer Zeit ein schuldenfreies Eigenheim zur Verfügung stehL
Ti)ei sind, wenn Einzelfälle untersucht werben, bie Lüftungen boch nicht so groß, baß sie nicht von b i Bauherrn zu tragen wären, benn sie betragen 3- ’• bei einem Wohnhaus von 10 000 Mark Bau- ffrien, auf das 2000 Mark Eigenkapital eingezahlt is-monatlich etwa nur 67 bis 68 Mark, und bei e-m Baukostenbetrag von 20 000 Mark und einer v Zahlung von 4000 Mark nur etwa 130 bis 135 H rf oder 7,7 v. H. der Baukosten.
öenn ein Bauherr noch kein eigenes Grund- rück besitzt und dieses erst von dritter Seite -rwerben muß, so ist auch da die Treubau be- Ät — immer sich der Aufgabe bewußt, auf rden Fall für die Arbeitsbeschaffung helfend -inzugreifen — den Bauplatz noch mit zu finan-


