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Zungvolkpimvfe beim Stellvertreter des Führers
Pariser Mode und deuffche
Geschichten aus aller Welt
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stosse gedeckt wird. Die großen Modellhäuser in Paris bedienen heute lediglich noch die wohlhabenden, dafür prädestinierten Käuferschichten aller Länder. Die „Textilzeitung" behauptet wohl mit Recht, daß deutsche Privatpersonen kaum noch zu ihren Kunden gehören. Es ist deshalb auch nicht richtig, daß viele Millionen Reichsmark für französische Modewaren ausgegeben werden. Richtig ist lediglich, daß die Pariser Modediktatur noch maßgebend ist für die Angabe der Grundformen der jeweiligen Damenmode. Auch die deutsche Bekleidungsindustrie bedient sich dieser Anregungen und verwertet sie nach absatztechnischen Gesichtspunkten. Es kann aber heute schon behauptet werden, daß die Bekleidungsindustrie in Deutschland schon bis in den Anfang der Modebildung vorgedrungen ist Vielfach ist die Konkurrenz mit der sogenannten Haute-Couture in Paris bereits unmittelbar ausgenommen. Es wird allerdings keine besondere deutsche Mode „gemacht", sondern eine allgemeine Mode, um auch auf dem internationalen Markt Erfolge zu erzielen. Die internationale Wirtschaftserfahrung auf dem Gebiet des Modemarktes hat nämlich gezeigt, daß besonders bei der Damenmode das Pariser Monopol vorläufig nicht zu brechen ist. Das gilt u. a. für die Versuche Londons, Reuyorks und Wiens. Besonders weil sich die deutschen Modellhäuser nicht auf eine ausgedehnte Schicht von Personen stützen können, die teure Kleidermodelle kaufen, ist vorläufig auf diesem Gebiet ein anderer Weg, wirtschaftlich gesehen, nicht möglich.
Dm übrigen ist es interessant, daß deutsche Häuser bereits für den großen Modemarkt in Paris tätig sind. Aus den wirt-
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
Hongkongs Freud und Leid mit „Eva".
(r) Hongkong.
Da wollte Hongkong nun ganz modern sein und warf viel Geld aus für die Anschaffung einer mit schönen grünen und roten Scheiben versehenen Lampe zur Verkehrsregelung. Mitten in der Stadt natürlich, wo der Verkehr am dichtesten ist ... Solch einen Verkehrsandrang, wie er jetzt zu verzeichnen ist, hat man an dieser Kreuzung noch nie gesehen! Jeder Wagen will mal auf Grün und Rot und Gelb gewartet haben. Die Chinesenmütter sind mit ihren Sprößlingen angerückt und zeigen ihnen die mysteriöse Lampe aus dem Westen. Zu interessant — mal grün, mal rot und auch mal gelb ...
Man wird voraussichtlich zur Entlastung des Verkehrs im Zentrum die Lampe wieder abbauen müssen, denn der Betrieb nimmt seit ihrer Aufstellung Tag für Tag zu.
Uebrigens hat die Lampe einen Namen bekommen.
Dem Stellvertreter des Führers Rudolf Heß brachte eine Berliner Jungvolkkapelle ein Ständchen. Wie man sieht, hatte Rudolf Heß sich schon ein Säckchen bereitgestellt, dessen Jnhatt den Jungen gewiß große Freude gemacht haben wird.
i« Aussprachen, die zum Thema „Deutsche sNLe" seit V/i Jahren ständig in der Presse, im * Äupfunt und in den zuständigen Fachkreisen ge- f tit werden, haben viel Anregendes und auch wirt- f ch tlich Interessantes erbracht, jedoch noch zu keiner t \TiV üUigeu Uebereinftimmung über Methode und Hi geführt. Das ist erklärlich, weil hier Probleme t) trfjrt werden, die nicht ohne weiteres unter dem c lümdeutschen Gesichtspunkt gelöst werden können. 2 D(3Robe ist nämlich meistens nicht, was viele an- i üben, eine Angelegenheit der breiten Massen des s- S0'E5, sondern vielmehr das Bedürfnis einer be- s oiu?ren Schicht von Menschen, die sich in allen 5 Li.urnationen wiederfindet. Die große Masse des 2 3)1’9 hat meistens — und das gilt besonders für t Ur Frauenwelt — Interesse für die Mode, die bet'Eich mit jeder Saison wechselt, aber nicht die 5 Milichkeit und meistens auch nicht das Bedürfnis, ! »>Moden mitzumachen. Das gilt in sehr hohem \ ®ß,e besonders für das verarmte Deutschland der \ Rr friegsjeit. Das Modebedürfnis ist also in ? l>,|chlanb sehr stark zurückgegangen und aus eine s e'T? kleine Schicht beschränkt, was man nicht ver- (j »fin darf, wenn man die wirtschaftliche Möglich- t Wili die man von einer deutschen Mode erhofft, l l.iisrsuchen will.
(»scheint richtig zu sein, wenn die „Textilzeitung" s d)::ibt: daß die Ansicht, die Mode sei Ausdruck des ! kl? rellen und völkischen Schaffens eines Volkes, 2 |ü i otf) hinaufgreift. „Mit so hohem Einsatz wird l ^bittlich einmal eindeutscher Stil geschaffen
!Kidchen Volkes. Mode ist etwas ganz an- !Lk-es als Stil. Stil ist die psychologische (Oxiibjorm einer schöpferischen Epoche, Mode ist i eti; Erscheinung, die durch den Drang nach sozialer ' As-renzierung stimuliert und durch Nachahmung i Ernreitet wird, was die stete Wandlung ihrer l Lnzerungssormen bewirkt. Bestenfalls entsteht sie (d:beinern nur spielerischen Abwandlungsbedürfnis." ' 2>ch diese Sätze wird schon klarer, wie das Pro- (Br aufgefaßt werden muß, wenn es Erfolg ver- fjstohen und nach der völkisch-nationalen Seite hin i idcvMführt werden soll.
ß's ist allgemein die Ansicht verbreitet, daß i n Zc 1 nkreich ein besonders großes Modebedürfnis i etrr Bevölkerung herrsche, man spricht deshalb vor- , Zx weise von einer französischen oder romanischen * 3c ie, die von französischen Gesellschaftsschichten
Das Jahr 1934 war für Finnland dank seiner geschützten Lage an der nördlichen Peripherie Europas im allgemeinen ein Jahr recht ruhiger Entwicklung. Auf politischem Gebiet standen die Verlängerung des mit den Sowjets abgeschlossenen Nichtangriffspaktes, Ostpaktfragen und die Frage einer Orientierung Finnlands nach Skandinavien oder nach den Randstaaten im Vordergründe. Aber bei allen diesen Diskussionen trat Finnland nie als an- schlußsuchender Teilhaber heran, sondern führte die Rolle des von den anderen Staaten zwar umworbenen, aber doch sich selbst zurückhaltenden Partners grundsätzlich durch. Gegenüber Skandinavien sind die finnischen Beziehungen noch stark durch die Finnisierung der Helsingforser Universität belastet, und wirtschaftlich ist Finnland ohne Frage ein ernsthafter Konkurrent der skandinavischen Länder auf den Weltmärkten. Hatte schon 1933 für Finnland einen Stillstand und Umschwung in dem weiteren Ablauf der weltwirtschaftlichen Krise gebracht, so brachte das Jahr 1934 einen deutlichen Wieder- aufstieg. Der Außenhandel entwickelte sich wieder zu einem beachtlichen Umsang, sowohl die Einfuhr wie die Ausfuhr. Großzügige Erweiterungsbauten, hauptsächlich die finnischen Holzveredelungsindustrie, aber auch der Metall- und Textilindustrie zeigen, daß Finnland noch mitten im Prozeße der Industrialisierung steht. Ein Ausfuhrüberschuß von fast 1,5 Milliarden ermöglichte die Aufrechterhaltung einer völlig freien Devisenwirtschaft.
Handelspolitisch ist das weitere Vordringen Englands auf dem finnischen Markte hauptsächlich auf Kosten Deutschlands her- vorzuheben, wobei England bemüht war, dieses Eindringen durch eine großzügige, von Finnland oftmals selbst willig ausgeführte Propagandaarbeit auf allen Gebieten zu vertiefen. England hat Deutschland den Platz als wichtigstes Einfuhrland Finnlands abgenommen. Im Frühjahr 1934 hat sich die deutsch-finnische Handelsbilanz auf der Basis des neuen Handelsvertrages erheblich zu Finnlands Gunsten verändert. Vom Standpunkt Deutschlands aus ist unverkennbar, daß die Gefahr einer weiteren Zunahme des englischen Einflusses über das rein Wirtschaftliche hinaus besteht. Man hat hier die heroischen Leistungen der deutschen Soldaten für die Befreiung des Landes vom russischen Joch zwar nicht vergessen und ist im tiefsten Grund deutschfreundlich. Es sollte aber im neuen Jahre alles, was irgend getan werden kann, ge- schehen, um die geistigen und kulturellen Beziehungen zwischen dem Reich und Suomi zu vertiefen. Das Land wird für eine umfassende und sachliche Aufklärung über das neue Deutschland dankbar
shire" öffnen mußte, die während des Weltkrieges mit Lord Kitchener an Bord unterging. Man hoffte, in den Safes des Kreuzers die Klärung des Geheimnisses zu finden, das noch heute um den Tod des britischen Feldherrn schwebt. Das Ergebnis der damaligen Tätigkeit Courtneys ist von der englischen Regierung übrigens nicht veröffentlicht worden.
Bei diesem Meister der Geheimschlösser also erschien neulich abends ein hocheleganter Herr im Smoking und trug ihm aufgeregt folgende Bitte vor: „Mr. Courtney, ich will heute abend mit meiner Frau ausgehen, aber sie hat den Schlüssel zu ihrem Tresor verlegt und kann deshalb nicht an ihren Schmuck heran. Ohne ihre Juwelen geht aber meine Frau nicht au.. Würden Sie wohl die Güte haben, uns aus dieser Verlegenheit zu helfen?"
Courtney sagte zu, steckte einige Instrumente zu sich und fuhr mit dem Besucher in dessen elegantem Auto zu einer Villa, in der er zu seiner Verblüffung die Wohnung eines guten Bekannten, eines Bankdirektors, wiederfand. Er ließ sich jedoch nichts anmerken und folgte seinem Auftraggeber und dessen Chauffeur geduldig in die Villa, wo sie im ersten Stock von einer jungen Dame im Gesellschaftskleid mit dem Ausruf empfangen wurden: „Gott fei Dank, daß Sie kommen, Herr Courtney. Ich wurde schon ungeduldig."
Man führte Courtney zu dem ihm wohlbekannten Geldschrank. Er untersuchte ihn einige Minuten zum Schein, um dann die Achseln zu zucken.
„Tut mir leid, meine verehrten Herrschaften, hier kann ich ohne weiteres nichts machen. Dies ist ein Buchstabenschloß, und dafür habe ich die nötigen Instrumente leider nicht bei mir. Ich schlage vor, daß die Herren mich in meine Wohnung zurück» begleiten, um das Fehlende zu holen. In einer Viertelstunde können wir dann wieder hier sein!"
Nach langem Hin und Her ging man darauf ein< Man fuhr also in Courtneys Wohnung zurück, wo dieser die beiden Männer bat, einen Augenblick in feinem Arbeitszimmer zu warten. Hieraus warf er die Tür von außen zu, und zu ihrem Schrecken merkten die beiden Eingesperrten, wie das Licht erlosch und das ganze Arbeitszimmer langsam wie ein Fahrstuhl — im Keller versank. Das von Court- ney mit der nächsten Polizeiwache vereinbarte Gefahrensignal: in drei Minuten war das Ueberfall- kommando zur Stelle und lud die verblüfften Banditen, seit Jahren gesuchte Gangsters und Ein- brecher, höflichst zu einer Spazierfahrt ins Untersuchungsgefängnis ein...
Auch beit letzten Löwen nahm man ihm ...
r " (Ku) Liverpool.
Herr Horensen m Liverpool hatte viele Schulden. Seine Gläubiger warteten ein Weilchen. Aber dann wollten sie das nicht länger tun und unternahmen die in solchen Fällen üblichen gesetzlichen Schritte. Der Herr Obergerichtsvollzieher machte sich also auf den Weg, um bei Horensen seines Amtes zu walten.
An „pfändbaren Gegenständen" fand der Beamte nur noch einen reichlich verhungert aussehenden Löwen vor, der inmitten eines bereits leeren Zim- niers in einem „Käfig" wohnte. Horensen, einstmals ein bekannter und sogar berühmter Tierbändiger
schafttichen Gegebenheiten heraus kann sich die deutsche Produktion nicht aus Modellkleider einstellen, sondern auf moderneKlei der, die auch die Masse der Frauen selbst verlangt. Infolgedessen muß auch die künstlerische Gestaltung sich hier mehr auf den Massenbedarf einstellen, da der wirtschaftliche Erfolg häufig von gut eingeschlagenen verkäuflichen Modellen abhängt. Das Wesen der Mode ist ihre Wandelhaftigkeit, die eine besonders ausgeprägte Umsatzgeschwindigkeit voraussetzt. Man kann also zusammenfassend feststellen, daß schon heute von den zuständigen Wirtschaftszweigen in Deutschland alles getan wird, um die Modeindustrie zu einem Faktor des deutschen Wirtschaftslebens von Bedeutung zu gestalten. Im übrigen ist es wohl richtig, daß die künstlerische Arbeit zur besonderen dem deutschen Geist entsprechenden Gestaltung der Bekleidung sehr wohl zu der Schaffung eines deutschen Stiles beitragen kann. Aber mit Mode hat das deshalb sehr wenig zu tun, weil es sich dabei um eine Tätigkeit gewerblicher Kreise handelt, die Kleidermodelle verkaufen wollen, um daraus einen wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Wenn man das Modeproblem als ein ro i r t • s ch a ftliches ansieht, dann wird schon heute auf diesem Gebiet sehr Tüchtiges geleistet und in nahe Zukunft noch Besseres geleistet werden. Wer an das Modeproblem im idealistischen Sinne des deutschen Gemeinschaftsgeistes Herangehen will, forme und schaffe an der Gestaltung des deutschen Lebensstiles, an jener Einheit der Symbolik des ganzen deutschen Volkes, von der hier gesprochen worden ist.
riesige Schlange, von irgend woher kommend, Tn die Verkehrsbahn kroch. Natürlich zur falschen Zeit und ohne auf den Farbwechsel zu achten. Sie wurde denn auch unter den Rädern der Fahrzeuge zermalmt. „Eva" nennt man sie, weil es eine Schlange war, und weil die Damen sich ja angeblich nie so verhalten, wie sie sollen. Natürlich nur im Straßenverkehr von Hongkong ...
Der wilbgeworbene Patient.
(th) Chikag 0.
Der Jüngling wartete, bis die Reihe an ihn kam. Dann ging er aus dem Wartezimmer ins Ordinationszimmer. Murmelte irgend einen Namen, setzte sich m den zuständigen Sessel und öffnete den Mund. Zeigte auf den schmerzenden Zahn. Der Zahnarzt, George Walter Hindmarsh, gab dem Patienten eine schmerzstillende Spritze. Nahm dann eine Zange und begann zu ziehen. Die Injektion mußte wohl nicht richtig gewirkt haben, denn der Patient brüllte plötzlich „Au", sprang auf, griff in die Hosentasche, zog einen Revolver hervor und feuerte zwei Schüsse auf den ahnungslosen Medizinmann ab. Dann schrie er abermals „Au" und rannte davon. Dr. Hindmarsh blutete aus zwei Wunden, konnte aber gerettet werden. Aus der Wohnung hatte der schjeßwütige Patient nichts mitgenommen, der Beweggrund der Tat war einzig und allein der Schmerz.
Der „Meisterknacker" sollte „aushelfen".
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Don einem Heldenstreich, den Charles 21. Courtney verübt hat, spricht zur Zeit ganz Neuyork. Denn Charles 21. Courtney ist in Amerika eine als „Meisterknacker" sehr bekannte Persönlichkeit, weil er der Mann ist, „vor dem fein Schloß der Welt ein Geheimnis" hat. Courtney steht im Dienst der Behörden unb wird in allen Fällen hinzugezogen, wo es gilt, widerspenstige Safes und Geldschränke zu offnen. Vor Jahren wurde er sogar einmal der englischen Regierung ausgeliehen, für die er die von einem Taucher herausgehotten Safes der »Hamp-
i BTTfeits gegeben, schwedisch-finnische Sprachstreitig. 11 t u drohten vorübergehend, eine Abspaltung her- I eijisühren. Besonnenen Männern in beiden La- ! m gelang es jedoch, die ins Schwanken geratene -rrk1e über den Bottnischen Meerbusen wieder zu f Mfieren, und jetzt, zum Ende des Jahres, zie- k s, schon wieder ölzweigbewehrte Sendboten von i in ui Ufer zum andern.
letzten Augenblick des alten Jahres hat der 10ische Staatsminister Stauning eine Entschei- i Lei getroffen, die für das zukünftige Verhältnis zwchen Deutschland unb Dänemark von I |tf tr Bebeutung sein kann. Stauning hat feine s. $.r:|e ermahnt, ihre Aufmerksamkeit nicht so sehr i tzi innenpolitischen Verhältnissen der Nachbarländer < u.zoenben, als vielmehr darauf zu achten, ein be» I k-übes gutes Verhältnis zu den Nachbarn zu | »nm und zu vertiefen. Nach dem Wort Stau- 1 lir.s: „Verantwortliche Stellen in Europa haben < et rt, daß jedes Volk das Recht habe, feine inne» 1 er! Angelegenheiten nach eigenem Ermef- | £1,311 ordnen, und wir haben diese Erklärung n ^Genugtuung und Freude gehört", besteht be- £ ptoete Hoffnung, daß nun allgemein endlich eine ettrs ruhigere Auffassung in der Beurteilung ge« ciif r Fragen Platz greifen wird.
f gibt ja auch genug andere Dinge, die zur 5Riftssion stehen. Die wirtschaftliche Lage 5) iiemarfs ist nicht so sehr günstig — darüber frr der immer noch erstaunlich hohe ßebensftan» tai ber Bevölkerung nicht Hinwegtäuschen. Schwie« r i®:iten bereitet vor allem die Lage der Landwirt- s , für die die Regierung ein kompliziertes Sa- rie-ngsprogramm durchzusetzen sucht. Der Wa- reniustausch mit Deutschland und England f b’Tt zwar, aber beide Länder haben natürlich c tilgen bekannten Gründen ihren Import stark ge- t SMt, und immer wieder kommen zum Beispiel tut dem englischen Verbraucherkreis dänischer 5 !v-Wirtschaftsprodukte Ankündigungen neuer Gin» s h/nkungen. In Schweben ist bie Arbeitslosig- tH: ror allem unter ber Jugenb recht beträchtlich. - R hat sich jenbenfalls genötigt gesehen, in Der» f h ' enen Teilen des Landes Arbeitslager nach t eifern Muster einzurichten. Auf der andern Seite , sck'immt" das Land in Geld. Die Banken wei- c er| sich schon, überhaupt noch Geld aufzunehmen, f ilt bann, wenn auf Zinsen verzichtet wirb. N 0 r- t W e n s Bevölkerung hat von jeher schwer um d i «Existenz zu ringen, bie Fänge an den Küsten cijeaen immer spärlicher, Bodenreichtümer gibt es r ic Zwar ist die norwegische Kauffahrtei-Flotte r o: eine der größten der Welt, jedoch hat auch hier d WÄeltwirtschaftskrise ihre Breschen geschlagen. —
ift in dieser Form nicht richtig, da im französischen Volk ein weit geringeres Modebedürf- n i s vorhanden ist als z. B. im deutschen. Man kann deshalb nicht von einer französischen, sondern höchstens von einer Pariser Mode sprechen, und von einer Pariser Mode auch nur deshalb, weil Paris seit Jahrhunderten das internationale G e s e l l s ch a f t s z e n t r u m der Welt ist, wo sich die für das Entstehen von Moden notwendigen internationalen Gefellschaftsschichten besonders aus beiden Amerika, England und dem Orient einen großen Teil des Jahres aufhalten. Da das in Paris seit etwa 3 bis 4 Jahrhunderten der Fall ist, konnte sich auch gerade hier die Modetechnik — um diesen Ausdruck zu gebrauchen — besonders günstig entwickeln. Wenn Paris also heute den Ton in der Weltmode angibt, so nur deshalb, weil hier e i n Modebedürfnis mit besonderer Stärke zu verspüren ist. Für die Entstehung und für die Wandlungen der Mode ist also das notwendig, was man die „Große Welt" nennt. Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß Paris in den letzten Jahrzehnten die Vorherrschaft nur noch für di e Damen-, m 0 b e n behauptet hat, nicht aber für die Her- renmobe, die in den letzten Jahrzehnten in stärkerem Maße in London gemacht wird, nicht zuletzt unter dem Einfluß des jetzigen Prinzen von Wales.
Soweit die wirtschaftliche Seite des Problems zur Debatte steht, ist bei der Diskussion in Deutschland in erster Linie natürlich Wert darauf gelegt, daß in der deutschen Modeindustrie eine Höch st zahl deutscher Arb eitskräf te be-
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ÄDp?nl)Q(|ft • 1 die DeranhD^ ordentlich gelte "1 n 9. der oity- ’’I? gleistet ha,. Toiu;id)em N allein jufti bp« Diskussion 1 Ml von banste >!che Sefeft: Jin Vünbn 'inn äußerte sich r, und der no w nicht erst gd n pichen jir 'ffl Grönländern daß ein solches l önnte. Hit Dritte mngen ter ftas aber itetr Ttnbn NW werben: J
Steigerung ber Ausfuhr deutscher Modewaren erreicht werden. Dazu ist bei selbstverständlicher grundsätzlicher Zustimmung zu sagen, daß alle deutschen Textilrohstoffe yeute bereits restlos verarbeitet werden und daß deshalb die Lösung des Pro» b-tems in einer erheblichen Zunahme der Produktion deutscher Textilroh st offe zu suchen ist. Hier sind gerade in den letzten Monaten bedeutende Fortschritte zu verzeichnen. Die deutsche Bekleidungsindustrie ist auch heute noch ein blühen- des Gewerbe, ebenso die 'Stoffweberei, so daß man mit einiger Sicherheit sagen kann, daß heute schon das Modebedürfnis in Deutschland, von ganz kleinen Schichten abgesehen, durch deutsche Arbeits- I träfte, deutlcke Industrien unb b e u H d) e Roh-
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