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Freude" das einjährig« Bestehen dieser itung der DAF. in festlicher Weise. In der

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marsch der Fahnen hieß der Ortsgruppenwalter der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Karl Schwab, die

DIE DEUTSCHE WELTMARKE

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Erschienenen herzlich willkommen. Dann lauschte alles gespannt der uebertragung der Feier in Ber- lin. Nach der Uebertragung sprach $g. Schwab

429,5 Punkte. Herr Erb (Gießen) richtete dann noch ermahnende Worte an alle Anwesende und brachte ein dreifachesSieg-Heil!" auf Führer und Vaterland aus.

lischen Verlauf.

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Kreis Alsfeld.

N. Flensungen, 28. Nov. Im Saale Rudolf Reitz fand gestern eine Veranstaltung

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Der Skilaus an der tlniversiiäl Gießen.

Franz Loh, DSV-Lehrwari, Assistent am Institut für Leibesübungen der Universität.

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gend einzulegen. Eins müsse freilich verlangt werden: Unbedingte Zucht und pünktlicher Schluß der Spinnstuben. Bei den langen Winterabenden könne man schon um 7 oder 8 Uhr beginnen, um 11 Uhr sei unter allen Umständen Schluß zu machen. Ausschreitungen dürften nicht Vorkommen.

einen Bericht über die Mitgliederbewegung, vis recht erfreulich sei. Der Kassenbericht wurde eben falls erstattet, der Riegenführer Pfeiffer be­richtete über die Tätigkeit und den Besuch in den Turnstunden. Er stellte mit Freude fest, daß Tur­ner und Turnerinnen bemüht seien, würdige Mit­glieder der DT. zu sein. Es wurde im weiteren Verlaus der Versammlung erwogen, zusammen mit dem Gesangverein eine Veranstaltung zugunsten des Winterhilfswerkes durchzuführen. Mit dem Ge­sang des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel- Liedes und mit dreimaligem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland wurde die Versammlung geschlossen.

Jägerhaus zur alleinigen Benützung zur Verfü­gung.

Am ersten Sonntag des Februar werden all- jährlich vom Institut für Leibesübungen die Ski- wetttämpfe zwischen den Hochschulen Marburg, Frankfurt, Heidelberg, Mannheim, Darmstadt und Gießen durchgeführt und die stetig wachsende Be­teiligungsziffer zeugt für die sportliche Qualität und die einwandfreie Durchführung der Wettkämpfe.

In jedem Frühjahr findet zu Ende des Winter- Semesters ein 14tägiger Hochgebirgs-Skikurs statt, der die Teilnehmer in die Schönheit der winter­lichen Berge führt. In der Fahrt im alpinen Ge­lände findet der Skilauf seine Krönung. Hier er­warten uns der ideale Schnee, die langen Abfahr­ten, die Gipfelstunden voll Sonne und wunschlosen Glücks unter dem blauen Hstnmel. Wer einmal im Frühjahr einige Wochen im Hochgebirge verbracht hat, den zieht es Jahr für Jahr wieder hinunter in die weiße sonnenüberstrahlte Schönheit ber Berge.

Von einem solchen Hochgebirgskurs der Univer­sität sei hier noch einiges erzählt:

Als wir damals vor zwei Jahren in die Alpen fuhren, war wenig von Schnee und Sonne zu sehen. Es regnete in Frankfurt und es regnete in Stuttgart und als wir in Bludenz ankamen, hatte sich das Wetter immer noch nicht geändert. Als Standauartier hatten wir in jenem Jahre die Schwaoenhütte der Sektion Schwaben des DÖAV. gewühlt. Sie steht im Vor-Rhätikon auf dem Tschengla. Am Abend unserer Ankunft stiegen wir als große Pessimisten hinauf nach der Hütte und jeder glaubte, daß diesmal der Kurs bestimmt ins Wasser fiele. Unfete Laune wurde schon erheblich bester, als uns oben am Schwabenhaus die Hütten­mutter Theres mit einem herzhaftenHeil und Sieg! Sieg und Heil, meine teuren Geliebten!" begrüßte. Dies und mehr noch das darauffolgende Abendessen ließen uns leicht die Verbindung zu dieser einzigartigen Hüttenwirtin finden. Kein Teilnehmer des Tschengla-Kurses wird je die Kaiserin Maria Theresia'auf Tschengla" im Volks- mund und von uns einfachTheres" genannt, ver­gessen.

Hatte es bei der Hinfahrt noch geregnet, so fing es in der Nacht an zu schneien und gleich am ersten Tag begannen wir auf Tschengla in wunderbarem Pulver. In den einzelnen Riegen ging es an das Heben, um das skiläuferische Können zu vervoll­kommnen, was im Verlauf der 14 Tage den mei­sten in recht befriedigendem Ausmaß gelang. Das Heben am Hang, das wir am Vor- und Nach­mittag mit je drei Stunden eifrig betrieben, wurde durch viele schöne Touren unterbrochen. Skifahrten in strahlender Sonne mit den Abfahrten in wun­dervollem Pulverschnee stehen unvergeßlich in un­serer Erinnerung. Die schönste Tour für uns alle war die Fahrt zum Amatschon-Joch. Ein langer Anmarsch, ein mühsamer Aufstieg über steile La­winenhänge, ein schwerer, Eiskristalle führender Sturm machten uns die Durchführung sehr schwer.

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lin. Nach der Uebertragung sprach

noch einige Worte und wünschte zum Schluß seiner Ausführungen allen Anwesenden für den Abend noch recht viel Kraft durch Freude. Bei Konzert der Kapelle der freiwilligen Feuerwehr Lich, fröhlichem

Die Ausführungen wurden wie erwähnt mit Ä Freude ausgenommen. Anschließend sang die nmlung das Saarlied. lanx und Unterhal­tung hielten dann noch alle Anwesenden bis in die späten Abendstunden kameradschaftlich beisammen.

7) Lich, 28. Nov. Wie rn vielen anderen Orten unseres Vaterlandes, beging auch die hiesige Orts­gruppe der NS. -Gemeinschaft rast

Anlaß des einjährigen Bestehens der N S. - G e - metnschaftKraft durch Freude" statt. Nach der Radioübertragung warteten die Mädchen des BdM. mit einigen Volkstänzen auf und ernte­ten dafür reichen Beifall.

Deckenbach, 27. Nov. Der Toten­sonntag wurde in unserer Gemeinde zunächst mit einem Gottesdienst begangen, der sehr gut be­sucht war. Pfarrer Wolf predigte und ging dabei auf Sinn und Bedeutung des Totensonntags ein. Nach dem Gottesdienst versammelten sich der Ge­sangverein und der Kriegerverein mit ihren Fahnen, ferner die übrigen Einwohner. Gemeinsam begab man sich zum Gefallenen-Ehrenmal auf dem Fried­hof. Für reichliche Schmückung des Ehrenmals war durch Frauen und Mädchen gesorgt worden. Nach der Ansprache des Ortsgeistlichen brachte der Ge- sangoeremEintracht" das LiedWie ruhig ist der Toten Schlummer" zu Gehör. Der Vorsitzende des Kriegervereins legte mit einer kurzen Gedächtnis- ansprache einen Kranz nieder. Mit einem weiteren Liede beschloß der GesangvereinEintracht" die würdige Feier.

£ Groß-Felda, 28. Nov. Im hiesigen Steinbruch herrscht seit einiger Zeit Hochbe­trieb. Für die Chaussierung der Straße am Göringer Berg sind mehrere hundert Kubikmeter Kleinschlag und Schotter notwendig, deren Liefe­rung dem hiesigen Steinbruch aufgetragen wurde. Don morgens früh bis in die Dunkelyeit hinein fahren die Lastwagen, von einemBulldoga" ge­zogen, hin und her. Um den Abbau der Sterne zu beschleunigen, werden Sprengungen vorgenommen. Unsere Ortsstraßen leiden allerdings sehr Not. Für unsere Dorsjugend gibt es viel zu sehen, besonders wenn die Wagen an dem steilen Berg an der Moos" hängen bleiben. Durch diesen Auftrag ist unsere Gemeinde frei von Arbeitslosen.

8-lrb, zu behalten.

£ Steinbach, 28. Nov. Am Totensest fanb her ein Gottesdienst statt, in dem der Gesangver- n nEintracht" unter Leitung seines Dirigenten 6e o m m e r Watzenborn-Steinberg zwei Chöre jung. Die Namen der im verflossenen Kirchenjahre erstorbenen Gemeindeglieder wurden verlesen. Es siaren 13 Gemeindeglieder verstorben, 7 Männer,

Frauen und ein Mädchen von 12 Jahren. In lllbach fanb ebenfalls ein Gebächtnisgottesdienst jatt, hier waren 11 Gemeindeglieder verstorben, »runter zwei Kinder. In beiden Gottesdiensten :ourbe auch ber Opfer bes Weltkrieges gebacht.

tu. Lang-Göns, 28. Nov. Im Rahmen des Dinterhilfswerkes wurden von der hiesi- ;wn Bauernschaft über 5 0 0 Zentner Speise- ! Kartoffeln für notleidende Volksgenossen ge­triftet. Sie wurden verladen und gingen nach Frankfurt a. M. Die Pflasterarbeiten ter Zufahrten zu den einzelnen Bauernhöfen in den Hauptdurchgangsstraßen sind nun beendet, nadjbem die Hauptarbeit, die Pflasterung der Straßen, vor einigen Wochen erledigt worden war. »ie Fußsteige wurden ebenfalls neu hergestellt und rtit Basaltkleinschlag überdeckt. Die Hauptstraßen toben nun ein äußerst sauberes und freundliches i usfehen. Vielleicht ist es möglich, im Laufe ber tochsten Jahre auch bie übrigen Straßen mit einem tnuerbaften Pflaster zu versehen. Seit etwa riei Wochen sind in bem hiesigen Gemeinbewalb

e Holzhauerarbeiten im Gang. Zahl- litiche Volksgenossen können hierbei ihr Brot oer- Lenen, so baß wir zur Zeit fast gar keine (Er- t erbstofen haben.

s. Lang-Göns, 28. Nov. Zum Jahrestag ber NS.-Gemeinschaft ,3t raff durch ( r e u b e" war von der hiesigen Ortsgruppe für eine Feier in der Turnhalle eingeladen worden. 3ier Einladung waren zahlreiche Oemeinbemitalie- bi*r gefolgt. Im ersten Teile des Abends lauschten he Zuhörer ber Uebertragung ber Reden des Üieichsministers Dr. Goebbels, des Stellvertreters bis Führers Rudolf Heß und bes Leiters der NSBO, Dr. Sei). Sodann begrüßte ber Drtsmart Heinrich Faber bie Versammelten unb dankte für len guten Besuch. Er verwies kurz auf die gehörten ''.eben und gab noch bekannt, baß auch in ber hie- taten ©emeinbe Sparkarten und Marken für die

ragen und über die jetzt einsetzende Propaganda n der hiesigen Ortsgruppe. An dem im Lanuar [«ginnenden Schulungskursus werden einige Mit [lieber teilnehmen. Dieser Xaae wurden auf bem riesigen Bahnhof die letzten Kartoffeln für das Dinterhilfswerk verladen. Das Gesamtergebnis be­trug 517,40 Zentner. (Oppenrod 90, Burthardsfel- len 119 und Grohen-Duseck 308 Zentner.) Im 6chulhaus auf dem Tal fanb em lehrreicher Licht- I iloeroortrag über Kaninchen- unb Geflü - * wg.U G r ohe n .Buseck, 28. Nov. Jrn festlich : eschmückten Saale der GastwirtschaftZum kühlen Ärunbe" fanb gestern aus Anlaß bes einjährigen Wirkens ber NSG.Kraft burch Freude" liine Veranstaltung statt. Zunächst hörte man bie Debertraqung der Feier m Berlin. Zur Ausgestal- -nmg der Feier trug bie SA.-Kapelle mit schneidiger Musik bei. Der Führer ber hiesigen NSG.Kraft uurch Freude" sprach im Verlaufe bes Abends über iiie Aufgaben ber Organisation unb bie bereits er­retten Erfolge. Er wies ferner auf bie Reisespar- lasse hin und auf einen Bunten Abenb, der am Samstag, 8. Dezember, ftattfinben werbe. Die reft- Ichen Stunden bes Abenbs verbrachte man in ge- j: Higer Unterhaltung.

§ Mainzlar, 28. Nov. Auch in unserem [Dorfe fanb gestern anläßlich bes Jahrestages ;er NS. -GemeinschaftKraft burch K r e u b e" im Saale bes Gastwirtes Müller am Jahnhof eine kleine Feier statt. Zunächst würbe l«n Runbfunkreben von Dr. Goebbels, des Stell-

Oie Spiele um dieZugendmeisterschast.

Spielansehungen für Sonntag, 2. November.

1900 Gießen 1. Jugend Wieseck; VfB.-Reichs­bahn Gießen 1. Jugend Lich; Großen-Buseck ge­gen Daubringen; 1900 Gießen 2. Jugend Leih­gestern; Nieder-Ohmen Treis (Lumda); Lollar gegen Kinzenbach, Alten-Buseck Wißmar (Kreis Wetzlar).

1900 Gießen 1. Jugend wird sich sehr anstrengen müssen, um gegen bie spielstarke Jugendmannschaft des Tv. Wieseck zu bestehen; denn besonders die Wiesecker Verteidigung ist gut besetzt. Allerdings hat 1900 Gießen den Platzvorteil, bie Mannschaft ist stets geschlossen unb ber Kampfgeist der jungen Elf ist 3U rühmen. DfB.-Reichsbahn Gießen 1. Jugend ha in Lich einen Gegner, gegen den bestimmt nicht leicht zu gewinnen ist. Lich befindet sich in auf­strebender Form, bie Früchte einer jahrelangen Jugendarbeit. In Großen-Buseck dürfte es einen knappen Sieg geben, Vollbringen hat nicht die Spielerfahrung wie bie Jungens vom Busecker Tal. Leihgestern tritt gegen 1900 Gießen 2. Jugend an; bas Vorspiel gewann Lechgestern, der Gegner war allerdings nicht vollzählig zur Stelle. Der Ausgang ist ungewiß, 1900 hat Verstärkung erhallen. Nieder- Ohmen trägt das zweite Pflichtspiel aus, das Vor­spiel gegen Treis (Lumda) ging knapp verloren. Ob es Treis (Lumda) im Rückspiel gelingen wird, bie Platzmannschaft Nieder-Ohmen zu schlagen, ist un­wahrscheinlich.

Lollar tritt gegen Kinzenbach zum erstenmal auf den Plan. Heber die Spielstärke der Jugendelf von Lollar ist noch nichts bekannt geworden. Das gleiche gilt von Alten-Buseck, deren neugegrünbete Jugend­mannschaft ebenfalls ihr erstes Spiel liefert.

Lippert im Spiel (Sau Ilordheffen-Mitte

Der 1900er Lippert hat über fein Wirken in ber Mannschaft bes Gaues Norbhessen, im Spiel gegen den Gau Mitte in ber Sportpresse bes Reiches leb­hafte Anerkenung erfahren. So schribt u. a. der Kickers":Don vier sehr guten Verteidigern war der linke nordhessische, Lippert mit Abstand ber beste, wie er überhaupt ber beste Felbspieler war. Hier reift ein Talent in aller Stille. Dorbilblich erstklassig das Kopfspiel, ber weite Schlag, bas rasche Dazwischenfahren. Nur auf ihn ist es zurückzufüh­ren, bah ber an sich nicht schlechte Flügel bes Gaues Mitte sich nach ber Pause nicht mehr durch­setzen konnte."

Kunstturnwetttampf

Lollar - Waldgirmes - Launsbach. in Launsbach.

Arn vergangenen Samstag fanb in Launsbach unter der Leitung von Turnwari Erb (Gießen) ein Kunstturnwettkampf zwischen den Turnverei­nen statt. Als Schiedsrichter waren die Herren Müller (Gießen) und Leih (Krofdorf) anwe­send. Geturnt wurde an Barren, Pferd, Reck und Freiübung. Waldgirmes unb Launsbach turnten mit acht Mann, Lollar nur mit sieben. Am Schluß «würbe dann von Waldgirmes unb Launsbach bie

Volksgenossen ausgegeben werden, die gewillt ftnb, im nächsten Jahre an den Fahrten und Reisen ber NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" teilzuneh- men. Gute Tanzmusik unserer M o t o r - SA.- Kapelle schuf die rechte Stimmung für den un­terhaltenden Test des Abends. Die Jugend war sehr stark vertreten, und so gab es beim Tanze ein ziemliches Gedränge. In einer Pause sprach Orts­gruppenleiter und Bürgermeister Karl Wenzel unb erwähnte noch einmal die hohen Ziele, die durch bie NS.-GemeinschaftÄraft burch Freube" erreicht worden feien. Was wir in Deutschland in dieser Beziehung geschaffen hätten, stehe einzig in der Welt da. Jeder Arbeiter solle in seiner Ur- laubszeit unser schönes Vaterland kennenlernen, jeder solle sich auch freuen. Weiter gab Bürger­meister Wenzel bekannt, daß man nun in Lang- Göns beschlossen habe, vom Mittwoch, also heute, ab für unsere Jugend wieder Spinn st üben einzurichten. Diese Mitteilung wurde von der anwesenden Jugend mit brausendem Beifall be­grüßt. DerGießener Anzeiger" hatte ja auch in seiner jüngsten Montag-Nummer den Auf­ruf der Jugend (von Wilhelm Bopf) veröffent­licht, in dem gefordert wurde, wieder an die Ein­richtung von Spinnstuben zu denken. Sürgermeifter Wenzel sprach darüber, daß es der Wille der Regierung sei, daß sich die Jugend freuen solle, und aus diesem Grunde solle auch wieder die gute alte Ziehharmonika in ihr Recht eingesetzt wer- den in den Spinnstuben. Es sei weiter beabsichtigt, unentgeltliche Tanzabende für die Ju-

Es gibt keine andere Sportart, die in den letz­ten Jahren volkstümlicher geworden wäre, als ber Skilauf. Wintersport-Werbeveranstaltungen unb gute Ski-Filme haben weiten Kreisen einen Ein­blick in bie Schönheit bes Skilaufs unb ber win­terlichen Lanbschaft vermittelt. Besonbers ist es bie Jugend, die sich dieser Sportart zugewanbt hat. Sie hat mit natürlichem Instinkt herausgefunben, wo wahre Schönheit, tiefes Erleben unb reiner Genuß verborgen liegt. Wie kaum eine andere Leibesübung ist der Skilauf dazu angetan, bie Ent­wicklung bes Menschen zur harmonischen, lanb- schafts- unb volksverbunbenen Persönlichkeit zu förbern. Er führt uns aus dem Dunst ber Stäbte hinaus in bie weiße Natur, erschließt uns die Hei­mat im Winterkleid unb bringt uns mit ihr in engste Verbindung. Die sportliche Betätigung in der reinen Lust vereinigt sich mit dem Genuß wundervoller Naturschönheit. Erhält so die Persön­lichkeit jedes Einzelnen hervorragende Förderung, so kommt bas skiläuferische Erleben erst in ber Gemeinschaft zu seiner letzten Erfüllung. Das ge­meinsame Erleben unb Bewunbern ber Natur, bie gemeinsame Fahrt, Tage voll Freube unb Schön­heit, die gemeinsam überstandene Gefahr, zünftige Abende auf einsamen Hütten führen die Menschen zueinander und ketten sie fester zusammen, helfen so den Menschen unserer Zeit, den Kameraden, zu formen.

In dem umfangreichen Arbeitsgebiet bes In­stitutes für Leibesübungen unserer Lanbes-Uni- versität nimmt ber Skilauf einen sicheren Platz ein. Alle Arbeit auf biefem Gebiet sieht ihr Ziel darin, möglichst viele Studenten für den weißen Sport zu gewinnen, ihnen die Ausübung unter günstigsten umständen zu ermöglichen unb bie im Skilauf ruhenben menschenformenben Kräfte für sie frei zu machen.

Zur Lösung dieser Ausgabe hat bas Institut für Leibesübungen eine ganze Reihe von Einrichtungen geschaffen, von benen zunächst ber Trocken-Skikurs erwähnt fei, ber in ben ersten Wochen jebes Win­ter-Semesters burchgesührt wirb. Um nun auch Kameraden, die keine eigenen Skier besitzen, den­noch bie Ausübung des Sportes zu ermöglichen, besteht ein Skiverleih, ber ben Stubenten die Mög­lichkeit gibt, sich für eine geringe Gebühr Skier zu entleihen. Ist bann ber Winter mit seinem weißen Mantel gekommen, bann geht es zum Skilauf in ben Vogelsberg, ber eines der ältesten Ski-Gebiete in Deutfchlanb ist. Der Vogelsberg gilt als eines ber schneesichersten unb beliebtesten Ski-Gebiete Mittelbeutschlanbs.

So veranstaltet bas Institut für Leibesübungen Samstag-Sonntag-Kurse auf bem Hoherodskopf, an benen stets eine große Anzahl von (Stubenten teUnimmt. Auch bie Kurse in ben Weihnachtsferien erfreuen sich großer Beliebtheit. In früheren Win­tern genossen wir bie Gastfteunbschast bes VHC.- Hauses, in besten Räumen wir immer mehr ober minder bequeme Unterkunft fanden. Dann stand uns drei Winter lang bas bem VHC. gehörige

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:ertreters bes Führers unb Dr. Leys gelauscht, t Lnschliehenb blieben bie Arbeitskameraden noch, werden irrige Zeit gemütlich beisammen. Der Abend, der * lurd) Musik unb Singen von Volksliedern Der» chönt wurde, nahm in allen Teilen einen harmo-

Tanz, gemeintem gelungenen Volksliedern, einigen Reigen usw. verbrachten die Teilnehmer noch einige schöne Stunden in schönster Kameradschaft und Volksgemeinschaft.

<3 Obbornhofen, 28. Nov. Die Wiederkehr des Gründungstages des Feierabendwerkes der Deutschen Arbeitsftont, ber NS.-Gemeinschaft Kraft burch Freube" würbe von ber hiesigen Orts­gruppe ber Deutschen Arbeitsfront im Saale bes Erich Henzel roürbig gefeiert Ortsgruppenleiter Loos (Bellersheim) begrüßte bie Besucher und sprach kurz über ben Segen bes von unferm Füh­rer für ben deutschen Arbeiter geschaffenen Feier- abeNdwerkesKraft durch Freude". Nachdem die Hebertragungen aus Berlin beendet waren, ging man zum gemütlichen Teil über. Bei Musik, Tanz und fröhlichem Beisammensein verbrachte man den Rest des Abends.

Ilinb auch dieses Jahr am Nachmittag des Toten- d n n t a g s eine gottesdienstliche Feier mit An­sprache des Pfarrers auf dem Friedhöfe statt, die f hr gut besucht war. Der Schülerchor unter Leitung ion Lehrer Walter trug zwei Choräle, ber Ge» i lingoereinLieberkranz" unter fteÜDertretenber beitung von Heinrich Benber zwei Grabgesäng« . lor. Der Posaunenchor begleitete die Gemeinde- ßfänge unb ehrte bas Andenken an die Gefallenen Iss Weltkrieges durch die Darbietung einer Der- bmung bes LiedesFür uns". Im Vormittags- I pttesbienft würbe eine Kollekte zur Erhöhung des ! avitals für ein Gefallenendenkmal in j unserer Gemeinde erhoben.

Rüddingshausen, 28. Nov. Ein ernster - jung ihr reges Interesse an der NS.-Gemeinschaft nf all passierte bem Arbeiter Ludwig D ietz vonKraft durch Freube" bewiesen. Nach dem Ein- lier, ber bei dem Sägewerk Wihner in Londorf " ' '' ~

l-rschästigt ist. Er verlor beim Holzschneiben^ m ber Kreissäge brei Finger ber Iln- Im n Hanb. Den Zeigefinger, ber ebenfalls Der- öümmelt ist, hofft man erhalten zu können. Am rionntagabenb würbe hier in ber Kirche ein I i ichtbilbervortrag über China gehalten, ion einem Missionar, ber Jahrzehnte in diesem hanbe tätig war. Die sehr interessanten Darbletun- <-n fanben eine große Anzahl Zuhörer. Durch Er- tebung oon Eintrittsgeld und Verkauf oon Schriften; bnnten etwa 40 Mk. der Mission überwiesen roer-1 l-n. In ber Wirtschaft Theiß fand gestern abenb täte Versammlung ber Mitglieder der hiesigen ^kilchgenossenschast statt. Tagesordnung rarAussprache über Milchlieferung." Don der Llolkereiaenossenschast Zeilshausen war oorgesehen, diß Rüddingshausen bie Milch nach dort liefere nb jeder Lieferant dort Mitglied werde. Es wurde ti ber Versammlung beschlossen, ben Anschluß an liolzhausen, wohin seit langem bie Milch geliefert

geschmückten Turnhall« hatten sich neben den Mit- Punktzahl bes schlechtesten Turners in Abzua ge- gliedern ber Partei unb deren Gliederungen zahl- bracht.^Das^Ergebnis lautete am Schluß: ßol- reiche Besucher aus allen Kreisen ber Bevölkerung ' ""

unserer St-adt unb ber näheren Umgebung einge- funben, bie durch die Teilnahme an ber Veranstal- Interesse an ber NS.-Gemeinschaft

Kreis Schotten.

Ober-Seemen, 28. Nov. Am Sonntag fanb im Saale von Johannes Kneipp II. die Jah­reshauptversammlung bes Turn- unb Sport­vereins 1 9 33 Ober-Seemen statt. Die gutbesuchte Versammlung würbe mit einem Lied eingeleitet. Vor bem Eintritt in bie Tagesorbnung widmete ber Dereinsführer Lehrer Becker ber erst kürzlich plötzlich burch ben Tob aus ben Reihen bes Vereins abberufenen Turnerin Frieba Faß­binder einen Nachruf. Schriftführer Lapp ver­las die Protokolle vom Grünbungstage bis zur Jahreshauptversammlung. Lehrer Becker gab

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