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pin.,. oben. Die Tianntoalten rammen auf Den Plag (die Nardheffen Im dunklen Trikot). - Rechts oben: Dor dem Spiel Mls die Gaumannschaft Baben rechts Nordhesse^ - Links unten: Der Kampf um den Ball: einer der zielbewußten Angriffe der Badenser. Rechts unten: (Eine häufig ' gesehene Situation: Die Gäste mauern vor einem Strafwurf.

1900er Lott im Tor der Nordhessen stand oer=

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mußte man aber bemerken, daß es ihnen gar nichts bedeutete, gegen den Wind zu spielen, anderer­seits brachte den Nordhessen auch der Schiebewind keinen Vorteil. Unmittelbar nach Wiederanstoß fiel das 10. Tor. Mit unbeirrbarer Sicherheit und mit einer geradezu stereotypen Gleichmäßigkeit der zeit­lichen Abstände erhöhten die Gäste ihr Konto au 18 Tore, denen in diesem Zeitraum die Nordhessen auch zwei Tore entgegensetzen konnten. Durch Straf­würfe konnten die Nordhessen auf 6:18 herankom­

men, mußten aber dann immer wieder ihren Geg­nern das Feld überlassen, die schließlich das Ergeb­nis auf 6:21 schraubten Lott im Tor wurde ge- radezu zur tragischen Figur, denn er stand immer wieder den gegnerischen Stürmern allein gegen­über, die aus jeder Situation blitzschnell schossen und dabei doch glänzend plazierten. Es waren nur sehr wenige Bälle, die aus den Händen der Ba­denser daneben und darüber gingen. Latt hielt dabei noch viele Würfe, so daß schon daraus zu erkennen ist, wie unaufhaltsam die Grünweißen immer wie­der zum Tore drängten. Ihr Sieg stand nach den ersten 10 Minuten keinen Augenblick mehr in Frage.

Für die Grünweißen waren Spengler (6), Zimmermann (5), Herzog (4), Gund (3) und Fischer (3) erfolgreich. Don den Toren für Nordhessen warf Krüger (1900) 3, der Kirchbaunaer Schmidt 2 und Ringel (Tura Kassel) 1 Tor.

In der Kritik der Mannschaften ist zu sagen, daß der Sturm der Nordhessen zwar sehr aufopfernd spielte, sich aber gegen das geschickt operierende Ketscher Schlußdreieck nicht durchsetzen konnte. Die Läuferreihe der Nordhessen versagte in der Abwehr, das Schlußdreieck konnte den übrigbleibenden An­forderungen nicht gewachsen sein. Die Mannschaft der Badenser erschien, trotz ihrer vielfachen Zu­sammensetzung, wie aus einem Guß. Der Sturm bestand aus lauter Wurfkanonen, die taktisch glän­zend spielten, die Läuferreihe fütterte den Sturm geradezu mit Bällen, und die Verteidigung bildete mit der Läuferreihe ein geflossene* Ganzes, wenn es galt, gefährliche Angriffe abzuwehren. Die Ba­denser waren in der Verteidigung allerdings sehr hart, so daß es viele Strafstöße gab. Der Schieds­richter stand jederzeit über dem Spiel.

Ein Kuriosum: Auf dem völlig eingefriedig-

Vereinsleiter Wolfgang Lotze, infolge ferner Ver­setzung sein Amt im Verein zur Verfügung stellen mußte. Der scheidende Vorsitzende schlug zu sernem Nachfolger den Turner Karl Müller v,or, der auch im Einverständnis mit dem Turnrat und ohne Gegenvorschlag in geheimer Wahlhandlung einstim­mig zum Dereinsführer gewählt wurde. Der Kreis- fütjrer Daupert (Wieseck) bedauerte, daß nach so kurzer Zeit wieder eine Wahl notwendig gewor­den war, dankte dem Scheidenden für seine Arbeit und verband sein Bestätigungsrecht mit einem auf- richtigen Glückwunsch an den Verein. Ein seit Jahr- zebnten erfolgreicher Turner, der auch organisato­rische Fähigkeiten aufweise, trete an die Spitze

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zweifelt im Kasten. Er kämpfte bis zum Schluß. Er stand ständig unter gewaltigem Druck. Sprang immer wieder wie ein Hecht nach dem Ball, aber von den Toren, die fielen, konnte er nur wenige halten. Die Schuld an der Niederlage konnte nicht ihm beigemessen werden, sie lag vielmehr in der Läuferreihe, die sich zwar immer redlich bemühte, den Sturm nach vorne zu drängen, der Verteidigung aber fast jede Unterstützung versagte. Die Verteidi­gung aber konnte den ausgezeichneten Gästestürmern nicht gewachsen sein, denn diese spielten ein so rasches und offenes Spiel, stellten sich vor dem Tore stets so geschickt frei, daß alle Aufopferung der Verteidigung fruchtlos bleiben mußte.

Das erste Tor für Baden fiel auch bereits in der ersten halben Minute. Die Nordhessen hatten Anwurf, der Ball wurde aber verloren und die Gäste zogen schon vor das Tor. Das war wie ein Flammenzeichen. In der dritten Minute fiel der Augleich. Man hoffte zu diesem Zeitpunkt noch, daß sich der Kampf ausgeglichen gestalten möchte. Aber schon eine Minute später folgte das zweite Tor für Baden. Die Ueberlegenheit der Grünweißen trat zwar noch nicht eindeutig hervor, denn die Nordhessen vermochten in den ersten zehn Minuten manchen gefährlich scheinenden Angriff vorzutragen. Zu Erfolgen reichte es aber nicht. Lott hatte ver­schiedentlich Gelegenheit mit Erfolg einzugreifen. In der 15. Minute erst folgte das dritte Tor für Baden; zwei Minuten später lautete das Torver­hältnis bereits eindeutig 1:5. In der 19. Minute muhten weitere zwei Tor registriert werden. In der 22. Minute der ersten Halbzeit hieß das Ergebnis 1:8. In der Folge verkürzten die Nordhessen durch einen Strafstoß auf 2:8. Aber die Gäste antworte­ten mit einem rasanten Durchbruch, der erfolgreich abgeschlossen wurde. Halbzeit! 2:9! Die zweistellige Niederlage war also schon sicher. Bisher hatten die Badener mit dem Wind gespielt.

Nach der Pause

des Vereins. v

Karl Müller übernahm mit Worten des Dan­kes an seine Vorgänger Georg Kling und Wolf­gang Lotze die Leitung des Vereins und sprach die Bitte um turnbrüderliche Mitarbeit aus. Im weiteren Verlauf der Versammlung gedachte der neue Vereinsleiter des nunmehr 7Ojährigen Ehren- oberturnwarts im alten Gau Hessen Wilhelm Will, dem die Versammlung in dankbarer Treue ein dreifachesGut Heil!" ausbrachte. Ferner be- richtete er über die Gründung der Ortsgruppe Gießen des Reichsbundes für Leibesübungen, sprach über den Ausbau des Turn- und Spielplatzes, über die Beteiligung an dem neuen Lehrgang der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, die Winterver­anstaltungen des Reichsbundes für Volkstum und Heimat und schließlich über die Mitwirkung des Männerturnvereins bei dem Gau- turnfest im nächsten Jahr, für das auch der Kreisführer Daupert seine restlose Unterstützung und die Beihilfe der Wiesecker Turnerschaft, insbe­sondere in der Quartierirage, in Aussicht stellte. Für das im November stattfindende Jugendturnen, das mit dem Hans-Fink-Gedächtnistur­nen verbunden sein soll, warb Oberturnwart Hußke. Er konnte auch feststellen, daß der Be- such der regelmäßigen Turnübungen in den ein­zelnen Abteilungen zugenommen hat. Insbesondere sei die Steigerung des Uebungsbetriebes bei den Frauen zu verzeichnen. Der 49. Gründung s- t a g des Vereins soll demnächst in der Form eines Familienabends begangen werden. Der Der­einsführer beschloß sodann die vereinsgeschichtlich bedeutsame Versammlung in der üblichen Weise.

hatte. Bei der Gästeelf schien jeder einzelne Mann mit den Grundgesetzen des Handballspieles restlos vertraut, und jeder einzelne handelte auch danach. Es gab keine Eigennützigkeit. Auf der Gegenseite dafür um so mehr. Es kann nicht einmal gesagt werden, daß das Ergebnis zahlenmäßig zu hoch ausgefallen wäre! Die Tore fielen wie die reifen Aepfel.

Die Mannschaften:

Baden: Rohr; Eppel, Leiberich (Ketsch); Rutschmann (Waldhof), Schwöbel (Wein­heim), Keilbach (Ketsch); Zimmermann (Waldhof), Gund (Ketsch), Spengler, Herzog (Waldhof), Fischer Mannheim.

Nordhessen: Lott; Funke (Gießen 1900), Bärwinkel (Wetzlar) ; Rieß (TG. Kassel), Cre­mers (1900), Heine (Kurhessen Kassel); D i e z II. (TG. Kassel), Schmidt (Kirchbauna), Ringel (Tura Kassel), Krüger, Schüler (Gießen 1900).

Schon 2:9 zur ersten Halbzeit.

Der Spielverlauf gestattet nicht viel Einzelschilde­rung. Das Spiel brachte der Varianten nicht allzu­viele. Die Tore fielen fast immer auf die gleiche Weise. Die Gäste aus Baden spielten sich frei, (standen eigentlich immer frei), kombinierten aus­gezeichnet und setzten sich vor dem Tore mühelos durch. So fiel ein Tor nach dem anderen. Der

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ten Platz der Spielvereinigung 1900 erschien plötz­lich ein Feldhase. Freund Lampe, der sich in dieser Umgebung und vor dem großen Auditorium nicht sehr zu Hause fühlte, rannte in einem wahnwitzigen Tempo den Platz einmal auf und ab, bis er end­lich das Loch wieder fand, durch das er hereinge­schlüpft war. Für eine halbe Minute fand das Spiel eine lustige Unterbrechung. Für die Kinder war das natürlich ein besonderer Spaß.

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Marburg, 28.Okt. (LPD.) Ein folgenschwerer Derkehrsunfall, der den Tod eines Menschen zur Folge hatte, ereignete sich Sonntag vormittag in der Frankfurter Straße. Als sich Pastor Koh- l e r vom Gemeinschaftsdiakonieverband von seiner Wohnung in der Moltkestraße mit seinem Motor­rad zur Abhaltung eines Gottesdienstes begeben wollte, wurde er beim Einbiegen in die Frankfurter Straße von einem Auto erfaßt und etwa 20 Meter weit mitgeschleift. Er trug schwere Kopf­wunden und Knochenbrüche davon, an deren Fol­gen er nach wenigen Minuten an der Unglücksstätte verstarb.

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<£ Rodheim a. d. Bieber, 27. Okt. Am Don­nerstag Deranftanete die Gaufilmstekle Frank­furt a. M. hier einen Filmabend im Bender- schen Saale, der nach dem Werte des gezeigten Filmes gemessen verhältnismäßig schlecht besucht war. Es kam das große, nach der gleichnamigen Stormschen Novelle gedrehte FilmwerkDer Schim­melreiter" zur Vorführung. Für die meisten unserer Landleute, die die Majestät des Meeres, aber auch die Riesengewalt desBlanken Hans" nicht direkt kennengelernt haben, muß dieses vorzüglich regis- sierte Filmwerk zu einem großen Erlebnis gewor­den sein. So erging es auch den aufmerksam lau­schenden Schulkindern der Schulen Fellingshausen, Bieber und Rodheim, für die nachmittags eine Son­dervorführung veranstaltet wurde.

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Der Platz der Spielvereinigung war gestern nach­mittag das Ziel vieler Freunde des Sportes aus Gießen und aus weiter Umgebung. Etwa 2000 Zu­schauer hatten sich eingefunden, um den Handball- Gaukampf der Auswahlmannschaften der Gaue Baden und Nordhessen zu erleben. Leider gab es nicht allzuviel zu erleben! Das Spiel war das Er^bnis läßt dies auch sofort wissen fast eine Enttäuschung. Es war eine einseitige Angelegenheit. Die Nordhessen wurden völlig überrannt. Es wäre müßig, an der Mannschaftsaufstellung zu kritisieren. Die Leistung einer Mannschaft, die sich aus den Spielern von sechs verschiedenen Vereinen zusam­mensetzt, aus Spielern, die sich gegenseitig fast nicht kennen, ist nie im Voraus abzusehen. Das gilt so­wohl nach der negativen, wie nach der positiven Seite. Die Nordhessen fanden sich während des ganzen Spieles. überhaupt nicht, und die Badenser, deren Mannschaft sich ebenfalls aus mehreren Vereinen (4) rekrutierte, arbeitete in jeder Phase des Spieles glänzend zusammen. Andererseits besteht kein Zwei­fel darüber, daß die Mannschaft aus den badischen Vereinen das bessere Spielermaterial zur Verfügung

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