,en Wert und es berührt den militärischen
eine mächtige Luftflotte zu unterhalten. Wo einem
Mgstechnische Neuerungen bei den anderen
rechnen zu können. Sie brauchen also hierfür nicht
hoben ist.
—ic.
neues Drahthindernis bilden.
einander gehen.
Gez.: Friedrich Wilhelm/
ehrung keiner anderen nach fehle Ich hiermit, daß die
en ... so be- von jetzt an.
Kampfflotte bedeutet. ......
Wir haben nun die USA. in ihrer Militärpolitik ihrer militärgeographischen und politischen Lage Rechnung getragen? Betrachten wir zunächst das
sich mit der S e e - i---- _ . , .
bet der politischen Lage voraussichtlich zu s o f o r-! tigern Einsatz weit von der Heimat entfernt bestimmt sein werden, ist eine lange Dorbereitungs» zeit wie bei der Landmacht ausgeschlossen. Auch diesem Umstande haben die USA. in ihren Kriegsvorbereitungen Rechnung getragen. Sie haben eine jederzeit einsatzbereite Flotte meist moderner kampfkräftiger Schiffe mit fast der gleichen Tonnage wie England, der japanischen Flotte an Tonnage weit überlegen, gebaut. Das neue Bauprogramm siebt 220 000 Tonn-rn vor. Was die Bemannung betrifft, die ausschließlich durch Werbung gewonnen wird, so klagen allerdings ameri-
In der Schweiz sind jetzt Bestrebungen im Gange, die Infanterie mit einem neuen Einheits-Maschinengewehr auszurüsten. Diese neue infanteristische Waffe S2—200 vereinigt in sich die Kampfkraft des leichten und die des schweren Maschinengewehrs. So kann es einerseits a u f dem Zweibein verwendet, kann andererseits aber auch auf einer Lafette aufmontiert wer
ten könnten. ....
Demnach find die USA. in der glücklichen Lage,
Aus Frankreich kommt die Nachricht von dem beinahe phantastisch anmutenden Versuch eines Ge-
wie Lv ----r-.----r- - .
parat eines großen stehenden Heeres und großer Massen Kriegsgerät für die Ausrüstung des Heeres
delsinteressenz- .
ungehinderten Machtausdehnung Japans ruhig zusehen können. Sie müssen sich demnach für einen Zusammenstoß mit dieser Macht rüsten. Bekämpft kann das Jnselreich nur zur See und aus der Luft werden, ein Landangriff muß als aussichtslos angesehen werden. Wird die japanische Seemacht zerstört oder lahmgelegt und die Handelsflotte zum Stilliegen gezwungen, so ist der Lebensnerv dieses Inselreiches durchschnitten. Aber bei den riesigen Entfernungen von der Westküste Nordamerikas bis zu den japanischen Inseln — S. Francisco-Yokohama 8540 Kilometer = 4600 Seemeilen — ist es sehr schwer, deren Seemacht mit entscheidendem Erfolg anzugreifen. Dazu bedarf es nicht nur einer bedeutenden Flottenüberlegenhett, sondern auch genügender Z w i s ch e n st ü tz punkte zur Versorgung und Instandhaltung der Flotte, sowie eines riesigen Trosses von Begleitschiffen, die ihrerseits wieder durch Kriegsschiffe geschützt werden müssen, was eine erhebliche Schwächung der
willige Aus bi ldungskurse geschaffen mit Uebungslagern, in denen das Gelernte vertieft, erweitert und vervollkommnet wird. Eine ausgiebige
iqe Luftflotte zu unterhalten, zdu emtui - -eugtrager tunt, von ausscyiaggevenver
dem Deutschen Reiche Rüstungsdeschran- verständigen Führern mH unDer^äItnt5» Mutung fein kann, fei es, um japanische Kriegs-
.........ht dadurch ein Zustand Ausrüstungen geringe Erfolge Mit unverhaltms ^„^eifen ober Handelsschiffe zu vernichten, B P । fr Snkin nit&öl* |d es, um bie dicht beuölterten Städte und Industrie^
ß e n. Zu diesem Zweck ist ein stählernes Geschoß konstruiert worden, das Feldgeschützkaliber hat, dessen Wände aber besonders dünn sind. Angefüllt ist diese Granate mit durch eine Feder gespanntem, etwa zwei Millimeter starkem Draht. Der Geschoßkopf enthält eine Sprengladung, von hier führt eine Brandröhre zum Boden des Geschosses. Um diese Röhre herum liegt der erwähnte Drnht, und zwar entweder in seiner ganzen Länge, wobei seine beiden Enden oben und unten am Geschoßholraum be-
y uumiuim --- ------
Aufgabe dieser Inseln denken, anstatt tm Gegenteil auf einer der Inseln einen starken von der Seeseite unangreifbaren Stützpunkt mit entsprechender Besatzung zu schaffen. Desgleichen wäre die Insel G u a m der Mariannengruppe bei Zweckentsprechendem Ausbau als Stützpunkt wertvoll. Wollen fie im Kriegsfälle mit Japan zu einer offensiven Krieg- führung schreiten, zu der sie gezwungen sind, wenn fie bas Inselreich niederringen wollen, so haben sie bisher das Schlachtfeld nicht genügend vorbereitet. Bei einer defensiven Kriegführung aber wurden alle Vorteile auf japanischer Seite liegen, da deren Seemacht den amerikanischen Seeverkehr über den Stillen Ozean nach Asien oder Australien lahmlegen
günstigsten rfaue, oaß ,
Zapans mit mächtigen Großstaaten entgegentrate kaum denkbar sein, daß in kurzer Frist überlegene Landstreitkräfte auf dem Gebiet der USA. auftre«
I Sruws« et neu fei «, «-»«•> bevölkerten Stab,- unb Jndnstr,-.
Als Flotten-Zwischenstützpunkt im Stillen Ozean haben die USA. auf den Hawai- Inseln den Pearl-Harbour zu einer Manne- basis ersten Ranges ausgebaut und dort neben einer Anzahl Kriegsschiffe 180 Luftbomber stationiert. Aber auch dieser Stützpunkt ist von Japan immer noch 3400 Seemeilen entfernt, so daß er bei einem Seekrieg gegen Japan die Lebensfähigkeit der USA.» Flotte nicht in genügendem Maße erhalten kann. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet gewinnen die von Yokohama nur 1800 Seemeilen = 5 Flotten- tagemärsche entfernten Pilippinen erhöhten
den. Mit Zweibein und Feuerdämpfer wiegt das Gewehr etwa 8V2 Kilo, während die Dreifußlafette weitere 12 Kilogramm wiegt, so daß das neue Maschinengewehr nicht unerheblich hinter dem Gewicht der sonst allgemein üblichen schweren Ma- schinen-Gewehren zurückbleibt. Es handelt sich bei der neuartigen Waffe um einen Rückftoßlader mit kurzem Rücklauf. Der Lauf ist von einem durch- lochten und so der Luft Zutritt gestattenden Man- telrohr umgeben und mit einem Sa./eindämpfer versehen. Eine besondere Konstruktion ermöglicht die Verwendung des Maschinengewehrs sowohl für Einzel- wir auch für Reihenfeuer, ohne daß zum Uebergang aus der einen in die andere Feuerart eine besondere Hebelstellung erforderlich wäre. Eigenartig ist bei dem neuen Schweizer Gewehr die Anordnung des Kolbens, der nicht, wie bisher allgemein üblich, im Winkel, sondern g e - raölinig nach hinten führt, wodurch beim Schulteranfchlag der unvermeidliche R ü ck st 0 ß nach oben fast gänzlich in Fortfall kommen soll. Diese Kolbenfüyrung macht naturgemäß auch eine Neuancwbnung der Zielvorrichtung erforderlich. Visier und Korn sind auf erhöhten Tragern angebracht, wodurch die Ziellinie ein wenig ge»
wenn Retraite oder Zapfenstreich geschlagen worden, ins Gewehr treten, sodann das Gewehr präsentieren, wieder schultern und abnehmen, hierauf den Ezakot etc. mit der linken Hand abnehmen und ihn mit beiden Händen vor das Gesicht haltend, ein stilles Gebet, etwa ein Vaterunser lang, verrichten sollen. In den Feldlagern sollen die vor den Fahnen versammelten Trompeter oder Hornisten gleich nach beendigtem Zapfenstreich ein kurzes Abendlied blasen, nach welchen die vor den Fahnen aber Standarten, obne Gewehr, in Jacken ober Mänteln herangetretenen Eskadronen ober Kompagnien zugleich mit den Wachen das Haupt zum Gebet entblößen, nach dessen Ende, auf ein Signal mit der Trompete ober Trommel die Wachen aus dem Gewehr treten unb bie Kompagnien etc. aus-
kann. . ...
Angesichts biefer Schwierigkeiten nimmt es nicht Wunber, daß bie USA. sich nach Bunbes genoss en gegen Japan umsehen unb nur so ist ihre Annäherung an Sowjetrußlanb zu verstehen, bie noch vor kurzem ausgeschlossen erschien. Ob auf eine Unterstützung durch England zu rechnen sein würde, kann heute niemand voraussagen, wenn auch seine Handelsinteressen durch Japan schwerer geschädigt werden als je durch Deutschland vor dem Weltkriege. Immerhin deutet der Ausbau von Singapore als Flottenstützpunkt ersten Ranges darauf hin, daß England sich für alle Fälle vorfehen will.
Jedenfalls ist die militärpolitische Lage der USA. unter dem Gesichtswinkel eines möglichen Konfliktes mit Japan gesehen zur Zeit nicht sehr verheißungsvoll und es ist anzunehmen, daß beide Teile auf diesen Fall hin weiterrüsten werden.
Lagerstätte liegens Die erste Erwähnung dieses Abklopfens findet sich in dem „Artikel über den Neubestallten Adelburschen" vom Jahre 1596, darin es heißt: „... vielweiniger sollen sie auch nach geendeter malzeit und geschehenen Abklopfen ... länger zu fitzen nicht befugt, sondern sich ein Jeder an seinen gehörenden unb gebührenben Ort zu verfügen verpflichtet sein."
In ber Tat wirb in ben alten Reglements unb Schriften nie von einem Zapfenstreich, fonbern von einem Zapfenschlag gerebet. So heißt es in ben Kriegsartikeln vom Jahre 1672 im § 19: „Maßen bann auch kein Solbat sich nach bem Zapffen Schlag in einigen Wirthshaufe ober auff ber Gaffen finden, noch der Wirthe Ihme nach bem Zapffen Schlag Bier reichen, fonbern wenn er betroffen wirb, ausgenommen unb exemplariter abgeftraffet werden soll." Noch 1713 unb 1724 kommt ber Name „Zapfenschlag" in ben Kriegsartikeln vor: „§ 11. Welcher Solbat nach bem Zapffen-Schlage sich in feinem Quartier nicht finben lässet, soll mit Gassen-Lauffen geftraffet werden."
Die erste Wach-Instruktion, in ber vom Zapfenschlag bie Rebe ist, datiert aus bem Jahre 1610 unb ist von bem kurfürstlich brandenburgischen Oberstleutnant von Brahe ausgearbeitet worden. Die Einführung bes Zapfenschlages in Kur- branbenburg erfolgte 1636. In bem „Ebikt zur Herstellung ber guten Drbnung", gegeben am 29. August zu Cölln an ber Spree, heißt es: „Ferner gebiethen Wir, baß bes Adenbs, so balb bie Trommel geschlagen, welches allemahl, wenn es iu Unserer Kirche zur heiligen Dreifaltigkeit 9 Uhr schlägt, geschehen soll, in keinem Schenck-Hause, es fey in denen Raths- ober Privatkellern ober Häu-
I festigt sind, ober aber in zahlreichen Einzelspiralen, I immer abwechselnd rechts und links gewickelt und . durch eine dünne Blechscheibe getrennt. Nach bem gewährleistet. ' Abschuß bieses sonderbaren Geschosses setzen sich
Anders als mit ben Landstreitkraften oerbalt es burcb die Entzündung entspannten Drähte ber- u nd ß u f t f [ p 11e- 7a ,öie'e I artig in das zerschossene Drahthindernis, daß sie NN- nnrnii<;hrhthrh au fofor-IJ>ei^cn Lücken vollständig schließen und nun mit ben Resten des alten ein unversehrtes
Zapfenstreich.
Von Karl Alexander pruß.
Die ersten Angaben über ihn finden wir in ben Dien st Vorschriften der Landsknechte. Diese aus aller Herren Länder, aus allen Berufen und Ständen zusammengewürfelte Gesellschaft genoß keinen guten Ruf, weshalb bie Stabte es gern sahen, wenn bie Kriegsschar außerhalb ber Ort« 0 schäft ihr Lager bezog, denn man stelle sich vor, baß jebem Fähnlein ein ebensolch großer Troß an Weibern, Kinbern, Marketendern, Troßbuben, Gauklern unb Handwerkern folgte. Den Ordnungsdienst versah ber „Rum 0 rmeiste r", bem Aufsicht und Bestrafung bes Fähnleins unb bes Trosses oblag. War ein Lager aufgeschlagen, so begann in ihm ein munteres, reges Treiben, oft genug artete bie Fröhlichkeit zur Rauferei aus. Dann hatte ber Rumormeister mit seinen Rumorknechten alle Hänbe voll zu tun. Zu biefem Zwecke bebiente er sich eines Stockes, ben bie Landsknechte ben „Tröster" nannten.
Der Rumormeister hatte bie Verpflichtung, jeben Abenb bie Stunbe festzusetzen, zu ber bie Insassen bes Lagers ihre Schlafstellen aufzusuchen hatten. Deshalb zog er mit seinen Knechten unter Begleitung von Trommlern unb Pfeifern, ausgerüstet mit seinem „Tröster", burch bie Lagergassen unb gebot Ruhe. Bei ben Krämern unb Marke- tenbern angelangt, wurde unter klingendem Spiel mit dem „Tröster" abgeklopft, d. h. auf ben Zapfen bes Fasses geschlagen 3 um Zeichen, baß von nun an niemanbem mehr etwas verkauft ober verzapft werben dürfte. Eine Halde Stunde nach bem Abklopfen mußte jeder auf feiner
fern, einiger Wein, ober Bier mehr, benen Wein- unb Bier-Gästen gezapfet, fonbern biefelben nach Hause zu gehen angewiesen werben sollen." Dor 300 Jahren mußten also nicht nur bie Solbaten, fonbern auch bie Bürger bem Trommelschlag gehorchen unb nach Hause roanbern.
„Zapfenstreich" taucht 1713 zum ersten Male auf unb wirb benn auch, sobald er von Kavallerie- Trompetern geblasen wird, „Retraite" genannt. Auch gibt es nunmehr recht ausführliche Bestimmungen, wie er in der Garnison, im Lager ober in ber Kampagne zu hanbhaben ist, bie allesamt darauf hinauslaufen, daß, wenn ber Zapfenstreich ge- schlaaen ober bie Retraite geblafen wirb, „kein Sauffen noch Lermen in den Compagnien, viel weniger bei) den Marquetenders seyn" sollten. Es waren bies die Bestimmungen über ben „kleinen" Zapfenstreich, bie bis 1808 bestehen geblieben sinb. Der „G roße Zapfenstreich" hingegen ist ein Vermächtnis der Freiheitskriege. Die blutige Schlacht von Groß-Görschen war am 2. Mai 1813 geschlagen. Nahe an 8000 Verbündete unb ebenfoDiele Franzosen debeckten bas Schlachtfelb. König Friedrich Wilhelm III. unb Zar Alexander von Rußland verweilten bis 22 Uhr auf bem Schlachtfelde und ritten die Fronten ihrer siegreichen Truppen entlang. Auf dem russischen Flügel angelangt, wurden sie mit einem Trommelwirbel begrüßt, ber in ben russischen Zapfenstreich überäing, dann fiel die Musik ein und spielte einen erhebenden Choral. Die Häupter entblößten sich, und nie mag ein inbrünstigeres Dankgebet emporgestiegen sein.
Der Eindruck dieser Feier war so überwältigend, daß der König beschloß, den russischen Zapfenstreich in seiner Armee einzuführen. Am
ber Unsicherheit, ben auch bie
Eine Militärakademie für Kriegswirtschaft in USA.
Die 1924 von ber Regierung ber Vereinigten Staaten von Amerika errichtete Militärakabemie für Kriegswirtschaft hat bie Aufgabe, Offiziere in ber Beschaffung aller für bas Heer nötigen Dinge im Kriege unb in ber Vorbereitung ber wirtschaftlichen Mobilmachung ausjubilben. Sie soll gleichzeitig bie umfangreichen Probleme ber in» buftriellen Mobilmachung erforschen unb in ben Reihen ber Wehrmacht Verstänbnis für bas neuzeitliche Wirtschaftsleben unb bie Arbeitsweise ber Jn- bustrie erwecken. Ihr Lehrkörper ist nur klein (ein Leiter, vier Lehrer). Darüber hinaus werben aber hervorragende Männer ber Wissenschaft unb ber Jnbustrje, bes Heeres unb ber Marine zu Vorträgen herangezogen. Fußenb auf ben Erfahrungen bes Weltkrieges, suchen sie an ber Hanb bes augenblicklichen Stanbes ber Technik ben Hörern ein Bild von ber fommenben Entwicklung zu geben. Besichtigungsreisen in bie Industriegebiete, Wirtschaftskriegsspiele unb Seminararbeiten ergänzten das Gehörte, stellen während des zehnmonatigen Lehrganges bie höchsten Ansorberungen an bie Auffassungsgabe unb ben Fleiß ber Schüler. I m Mobilmachungsfalle bilben ber Leiter unb bie Lehrer ber Schule ben Grunbstock f ü r ben Stab bes Kriegsinbustriebirektors, für bie ausgebilbeten Offiziere sinb bie verschieben» artigsten Posten in ber Leitung ber Kriegsinbustrie vorgesehen. H. N.
unb seiner Reserven.
Anbers steht es mit ben überseeischen Be - aHWlHHH1|) —......— ..
sitzungen unb Interessen, besonbers im Stillen I geographischen unb -politischen Lage ber USA. vvr- Ozean. Die Kolonien sinb weit entfernt von [ finben fein.
ber Heimatbafis und können, wenn nicht genügend ....
gesichert, eine leichte Beute eines Angreifers werden. Besonders trifft dies für bie Philippinen zu, bie dem Zugriff bes voraussichtlichen Gegners Japan wefentlich näher liegen als bem Mutterlande. Für diese Inselgruppe kömmt noch hinzu, daß die Bevölkerung durchaus unzuverlässig, wenn nickt ben USA. feindlich gesinnt ist. Wenn in ben USA. nicht selten bie Frage erörtert wird, ob es nicht besser wäre, ben Philippinen volle Selbstänbigkeit zu geben, mit anderen Worten, sie a u f 3 u g e b e n, so mag wohl bie Befürchtung mitsprechen, baß sie
gegen einen ernsten japanischen Angriff boch nicht ^rfcheincnbe ~tDirb° in einem „ i n b u ft r i e 11 e n Zu halten fein mürben. Mobilmachungsplan festgelegt.
Aber abgesehen von den territorialen Besitzungen • •
haben bie' USA. im Pazifik so erhebliche Han -
5. Juni war ein Waffenstillstand abgeschlossen und bis zum 10. August verlängert worden. Während dieser Zeit brachte er seinen Plan zur Ausführung, doch ist der Tag, an dem zum ersten Male in den Quartieren Reichenbach, Schweidnitz und Peters- walde in Schlesien die russischen Klänge von preu» bischen Truppen gespielt wurden, nicht mehr zu ermitteln. Am Tage des Wiederbeginns der Feindseligkeiten erließ der König folgende Kabinetts- Ordre:
„Da bei allen Armeen der jetzt mit uns verbündeten Mächte der Gebrauch stattfindet ... des abends nach beendigtem Zapfenstreich (Retraite) ein Gebet zu verrichten, ... es mein Wille ist, daß Meine Truppen auch in Hinsicht auf die Gottesver»
WÄt ÄS-ÄS 'S
gegen Angriffe mächtiger Gegner gesichert. Der Ge- to"teunbQlüMta unb vervollkommnet wirbln-
politische Geschlossenheit und militärische Kraftmög-, Werbearbeit in ber jugendlichen Bevölkerung sorgt Uchkeit wie die USA. erlangen konnten, ist wohl dafür, daß möglichst weite Kreise fur den Wehrge- minbeftens auf ein Menschenalter in bas Reich ber , banken begeistert werben. Besonbers wirb' b 1 e »3u • UtoX Tu verweisen. Im Uebrigen ist wohl ohne! ge nb ber, höheren^ weiteres anzunehmen, baß bte USA. einer solchen Lage rechtzeitig vorbeugen würben, inbem sie sich auf ben Lanbengen von Mittelamerika starke strategische Stellungen schaffen würben, um bie Entfaltung stärkerer Kräfte gegen Norbamerika zu vereiteln. In ber Panamakanalzone haben sie dies bereits getan. Mit bem in ber Südostflanke ber USA. liegenden Mexiko würben sie wohl ziemlich rasch fertig werden. Im übrigen sind die USA. nach allen Seiten durch das Meer gegen Landan- griffe gesichert. Selbst nach völligem Verlust ihrer Seemacht würde es auch in bem für die USA. un-
Die militärische Lage ber USA., bie auf beren Lanbheer. Die USA begnügen sich ihrer Lage Militärpolitik selbstverstänblich entscheidenden Ein- entsprechend mit einem 11 e ine n . /
fluß haben muß, unterscheidet sich grundlegend von langbienender Mannschaften m , •
der der europäischen Mächte. Diese liegen eng zusam-1 mäßig starken OstlZierskorps. D f. etrje&en
men und find bis auf England Landangriffen ^gesprochenes Ra hm e h .!> acn)mermQ&en ausgesetzt. Ihre Hauptstädte und Industnezen- im Wesentlichen b e Aufgabe ^ufallt, gewifsermatzen tren, auch die Englands, können in wenigen Flug- als Lehrtruppe alle taktischen u ) sch ftunhpn non P u f t a n a r i f f e n getr 0 f en ! chntte auszuwerten und den Führer- unb ^usvii- werden. Diese Erwögunge?i zwingen die europäi- dungsstamm für ein im
(dien Krobmäckte ein in kürzester Zeit mobilzu- f ßeres Heer abzugeben. Ohne Zweifel haben Die machendes, mit allen Errungenschaften der Kriegs- Nordamerikaner aus ^fahreT daß ein nicht t-chn» H°.r. eine starke Flatt- und St° haben «,. ««! n L»b° - sahr^daß e^n mcht
In ber 1924 geqrünbeten „heereswirt- »u Eteidia-n^da^st "einer schaftlichen Akademie" werden besonders - *- - ' nicht befähigte Offiziere bes stehenben Heeres über bie
- ' Grundsätze des Kriegsbeschaffungswesens und ber inbuftriellen Mobilmachung unterrichtet. Heute sinb bereits über 300 Offiziere auf biefer Akademie ausgebildet worden. Unzweifelhaft wird durch diese vorausschauenden Maßnahmen bie Beschaffung aus» reichenben Kriegsgeräts in dem industriell hochentwickelten Lande in verhältnismäßig kurzer Frist
Wehr und Waffen.
Die MlÄpoM der Dereinigien Staaten
. ÄM 1 l „ i An Luftftreitkr ästen sind neben zwei
Von E Wegen, Oberstleutnant a. L). Lenkluftschiffen und zahlreichen Feffelballonen starke
Flugzeugbestänbe vorhanden unb benannt. Größter Wert wird auf überseeisch zu verwendende Flugzeuge gelegt. Hierin besitzen die USA. mit etwa 1000 bie stärkste Uebersee-Luftflotte ber Welt. Ein neues kurzfristiges Bauprogramm sieht weitere 600 vor. Außer fünf großen Flugzeugmutterschiffen, bie ebenfalls vermehrt werben sollen, ist jebes Linienschiff und jeder Kreuzer mit Katapultvorrichtung und zwei bis drei Flugzeugen ausgerüstet. Es ist ja auch zweifellos, daß gerade bei ben Schwieng- ern, teilen, bie ein Kampf gegen bas japanische Jnsel- „„„ reich bieten würde, eine ber jepanischen weit über»
Sie haben am eigenen Leibe erfahren oap ein Nicht ßuftf(otte bie «ch auf entsprechenbe Flug- gründlich ausgebildetes und nicht reichlich mi zeugträger stützt, von ausschlaggebender De
gen d ber höheren Lehranstalten und Hochschulen erfaßt, aus ber man einen starken Führerstamm bilden will. Diese Werbetätigkeit hat einen sehr beachtlichen Erfolg gehabt. Sie hat bas vor dem Weltkriege teils militärisch gleichgültig teils sogar durch-, aus antimilitaristische Volk in weiten Schichten mit wehrhaftem Geiste erfüllt. Die Ausbildungsergeb- nijfe werden von Sachverständigen als recht gut be-; xeichnet und schon jetzt ist ein erheblicher Bestand I an Unterführern vorhanden. Es unterliegt also fei- Zwar redet man allgemein mit frommem Augen- ! nem Zweifel, daß im Ernstfälle zu dem stehenden aufjchlag von Frieden und „Abrüstung das hindert fieere nicht nur sofort ein beträchtlicher Stamm an aber nicht, daß man überall in der Well mit Hoch- D„mamt wuroe es «ua, m „t„. ,u. -----^..'au-gebildeten Führern und Mannschaften .treken druck an der Vervollkommnung I-mer Kr.eg-wert.
günstigsten Falle, daß ihnen »n^indlick^Bür^nis lann^..^-rn^da^dEber zeu^ge seine Schlacht-
vorhanden ist. schiffe mit neuen P a n z e r g r a n a t e n für die 38-
roofetn hiefe übe« MS
bi. europäischen Mächte den kost,pwttgen Ap. schöpfen werdem Die Ersahrungen desWEr.eges «° j^^^^inkel^bis zu 30 'Grad^uszusehen df° LLLigüng 7n 2°Mllione7 K7iwiMge suchte. Ferner ist d°b n°u° Geschoß m t emer bereitfanben, scheinen ihnen Recht zu geben. Zeit Sprengoerzogerung versehen, so aß S chf zur Ausbildung dürft,., b-i ,d»Linstigen Mlllar-^ den Panzer^ ^*1W .UnHht
Joll in ihrer Wirkung alles bisher Daaewcfene über- . ,, , , , r r . treffen, fie ist bie Krönung ber zahlreichen Ver- Für bie Ma ter lalbe schaff ung sinb um» ,1* bie' ^it ber Skagerrakschlacht seitens der maß- fangreiche Vorbereitungen getroffen worden. Alle ' bJenöen 'bellen der britischen Marine angestellt Fragen des Kriegsbeschaffungswesens werden von ^Qrben finb/ pochdem sich damals die Unzulänglich- einem besonderen Kneassekretar geprüft. Ihm liegt (eit ber bi5 ^hin gebrauchten englifchen Granaten die Aufgabe ob, einen Beschaffungsplan für Kriegs- qenüber ben deutschen Panzerplatten herausge- gerät im Frieden unb bei her Mobilmachung auf-- » »
zustellen. Nicht weniger als 3833 Gegenstänbe stehen ' *
auf der Dringlichkeitsliste. Etwa 15 400 Fabriken. sind im Voraus für die Beschaffung von Kriegs-


