D
feine
Ml
Llnglücksfälle im Heim
Wirtschaft
und wie sie vermieden werden sollen
< WL
r-1
MN
io ' kN
«er 31
mit
: 3en^
I- -
Preußen
ei, den
lva; frr-i
hMdi
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Vanknolea.
Serlln,27-Oezrmbcr
7,9
7,91
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejch loffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. $)., Lombardzinsfuß 5 o. H.
)ir; ■ am
üknn u ihre E! 'rim cii
lotter ctlfeure
neroie i Ehr
is " hWJI
63,10
80,54
33,78
1,05
6,25
6,25
6
10,5
3h
LI K'- jM?i .mb ;il
'je i fr“
4 v. H. Schweizer Bundesbahn von 1912 um 15 i v. H. auf 157,75 zurück, 3,50 o. H. Jura-Tirnfti1
2,438
58,08
54,62
12,24
16,365
167,77
21,11
61,50
* 5
ettbun-
n» 91" r.un)ei:
Kreis Wehlar.
<£ Wißmar, 27. Dez. Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte der Gesangverein „Germa- n i a" abends seine Mitglieder mit den nächsten Familienangehörigen zu einer schlichten Weihnachtsfeier eingeladen. Der Verein verstand es, durch schöne Gesangsvorträge und Theateraufführungen den Abend zu einem abwechselungsreichen Weihnachts-Familienfest zu gestalten, so daß alle Besucher voll auf ihre Rechnung kamen. — Am zweiten Weihnachtsfeiertage hatte der Turnverein „Gut Heil" seine Mitglieder zu einem Familienabend eingeladcn, der recht guten Besuch aufzuweisen hatte. Nach einigen schön gestellten Gruppen hielt der Dcrcinsführer Hermann eine Ansprache. Es wurde dann den Mitgliedern W. Spa ar, Wilhelm Moos und H. Zecher für 25jährige Mitgliedschaft ein Ehrendiplom überreicht. Hierauf zeigten Schüler und Jugendturner abwechselnd schöne Vorführungen, wobei sich ihr Leiter Willy Frey besonders bemühte. Der zweite Der-
Die Stimmen mehren sich, die seine finanzpolitischen Auswirkungen schwarz in schwarz malen. Lohnerhöhung — Preissteigerung — wieder Heraufsetzung der Löhne und Preise — man kennt diese Kette auch in Europa. Das Ende pflegt die Notenpresse zu bilden.
Dazu hat das Attentat auf Kirow Zeugnis von der verhängnisvollen Spannung abgelegt, die heute unter der sichtbaren Oberfläche selbst in den Kreisen der Partei herrscht, und auch das neue Blutbad, das die GPU. angerichtet hat, wird die Gärungen nicht beseitigen, die immer wieder zutage treten. Im gleichen Maße, wie die Regierung allen ihren großspurigen Ankündigungen zum Trotz — „Europa einholen, ja überholen" — nicht einmal die täglichen Lebensbedürfnisse des kleinen Mannes
berg. ■ Wi 'S U
r )tnwi ihn i it er it in
iijrun als
54,L 12-8 16,421 iy.:s 21-1} 61,74
i utt Mm 'Ä iü)ond au'i t\n Malc, V. ür die 11 l Also, m
1,05
6,25
6,1 6
10.e
24
1,1
6,25
6,15
6,2
10,65
Beleuchtung und schließlich durch Badewannen. Das Ausgleiten in der Badewanne ist einer der häufigsten Unfälle, der oft sehr übel abläuft, und doch ist er durch das Anbringen von Handgriffen oder die Benutzung von geeigneten Matten oder Unterlagen leicht zu vermeiden.
Nun genügt es allerdings nicht, nur die Ursachen dieser Unglücksfälle festzustellen, sondern man muß auch vor allen Dingen die Vorsichtsmaßregeln beachten, durch die sie vermieden werden können. Die Amerikaner stellen daher eine Reihe von Regeln auf, die auch für uns beachtenswert find:
Wenn du Streichhölzer anzündest, so niemals in der Richtung auf dich zu, sondern von brr fort. / Lege alle Messer, wenn sie nicht gebraucht sind, sorgfältig in einen Kasten. / Hebe Küchenmesser geordnet in einem Behälter auf und lasse sie nicht in einem wilden Haufen im Tischkasten liegen. / Lasse zerbrochenes Glas nicht herumliegen, sondern tue es in eine verschlossene Kiste. / Wenn du ein Gewehr im Hause hast, so sorge dafür, daß es nicht geladen ist, und hebe es so auf, daß kein Unbefugter es in die Hände bekommt. / Klebe kleine Zettel mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts auf alle Flaschen, die ungenießbare oder gar giftige Flüssigkeiten enthalten. / Wische Fett, das auf den Boden gespritzt ist, sofort auf. / Stelle Töpfe auf Wandbretter und am Ofenrand nicht so auf, daß die Henkel nach. außen stehen. / Brenne einen Gas- oder Petroleumofen niemals in einem geschlossenen Raum an, sondern öffne vorher die Tür oder das Fenster. / Nimm niemals Stecknadeln in den Mund. / Fasse elektrische Geräte niemals mit nassen Händen an. / Stelle niemals einen Stuhl oder Sessel in den Weg, wo man ihn nicht vermutet; im Dunkeln sind durch solchen Leichtsinn schon viele schwere Unglücksfälle entstanden. / Oeffne alle Türen des Ofens, wenn du ihn anbrennst. / Verwende Benzin zum Reinigen nur im Freien. / Wirf elektrische Kabelschnuren fort, wenn sie schadhaft sind und versuche nicht, sie zu reparieren.
Diese Warnungen sind zweifellos sehr beherzigenswert und sollten in jedem Haushalt beachtet werden. Sie lassen ja auch deutlich die übrigen Ursachen erkennen, die außer den oben schon genannten noch zu mehr oder minder schweren Unglücksfällen führen können. Unglücksfälle ereignen sich nicht, sondern sie werden begangen, und daher kann man sie auch vermeiden. Das ist eine Frage der Erziehung und der Disziplin, nicht nur der Technik. Und was in dieser Hinsicht draußen im Beruf und im Verkehr an Vorsicht geleistet wird, das kann erst recht auch zu Hause geschehen, weil man dort die Ordnung der Dinge selbst in der Hand hat. Schf.
: auf«
lagen mit 135 v. H. unverändert.
U. a. notierten: Altbesitz 102,90, 6 d. S). 6t* verein 90,90, 6 v. H. Stadt Mainz von 1928 81 6 v. H. Frankfurter Hypotheken-Bank Gold R 10 94,50, 6 v. H. Frankfurter Pfandbrief-Bon! I 3 bis 10 94,25, 6 v. H. Nassauische Landes* ! Wiesbaden Gold R 11 bis 12 96, Reichsbank Uli! Buderus 85, Gelsenkirchen 60, Mannesmann 71 i :| Phönix 47,75 bis 47,50, Stahlverein 39,50, W i 27, Ehern. Albert 77, Conti Gummi 139, Schn»' anstatt 201, Licht und Kraft 112,50, IG. ffacki 131 bis 131,25, Gesfürel 107, Holzmann 77,50, A Junghans 72,65, Lahmeyer 108,25, MetallgesM. 82, Rheag 100, Schuckert 93,50, Hapag 24,25.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 28. Dez. (Vorberichu 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb:. - Rinder (231 Ochsen, 35 Bullen, 230 Äük 1 Färsen), 1333 Kälber, 99 Schafe, 3664 SchwMö, kosteten: Rinder: Ochsen 22 bis 40 Mark, bis 36, Kühe 13 bis 34, Färsen 22 bis 39, 22 bis 54, Hämmel 32 bis 36, Schweine 40 pti > Mark. — Marktverkauf: Rinder, Kälber, und Schafe mittelmäßig, Schweine rege.
•|n V-l b<
I 4 ble: r|im[iein 3
irr W - i i jninii
Der Sachverhalt ist folgender. Die Gesellschaft hat ausgerechnet, daß die Zahl der Unfälle innerhalb des Haushalts etwa siebenmal so groß ist, als die Zahl der durch die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel (Omnibus, Schiff, Eisen- , bahn und Flugzeug) verursachten Unfälle. Durch ' Automobilunfälle kommen nur etwa 5 vom Hundert Menschen mehr ums Leben als durch Unglücksfälle innerhalb der eigenen vier Wände, und es gibt sogar gewisse Städte, in denen diese Unfallzahl absolut an der Spitze steht. 1932 sind in USA. 15 000 Menschen durch Unglllcksfälle in der Industrie ums Leben gekommen, aber 28 000 durch U n - gl üd 5 fälle im eigenen Haus und Haushalt. Man hat dann auch noch ausgerechnet, daß im kommenden Jahr praktisch jede siebente Haushaltung im Durchschnitt 622 RM. für Arzt, ein- gebühten Verdienst und sonstige Ausgaben infolge häuslicher Unglücksfälle wird zahlen müssen.
Letzten Endes sind das Zahlenspielereien, aber sie haben doch das eine Gute, daß sie auf etwas Hinweisen, was auch wir uns hier in Deutschland gerade heute recht angelegen fein lassen sollten: nämlich die Verhinderung von Unglücks- fällen. Wir haben dabei vielleicht bisher zu stark an Unglücksfälle gedacht, die sich außerhalb unserer täglichen vier Wände abspielen: im Verkehr ober bei ber Berufsarbeit. Man sollte aber bie Gefahrenquellen, bie im eigenen Haus vorhanben find, nicht unterschätzen.
Es ist beshalb auch ganz interessant, was ber eben genannte amerikanische Bericht über bie Ursachen dieser häuslichen Unglücksfälle berichtet. Fast bie Hälfte aller biefer Unglücke ist zurückzuführen auf Stürze, und zwar in erster Linie verursacht durch defekte Teppiche oder Teppiche, deren Ecken umgebogen sind. Dann durch Einrichtungsgegenstände, die an der falschen Seite stehen, dort, wo man sie nicht vermutet; weiter durch schlechte
8 »in ernji
L'lr $'ni
63,36
?° 2'
33,93
<% Cefterrtfd)f1tfje Goldrente.... 6,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% UngaHche Staatsrente v. 1910 4'4% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldinextkaner von 99 4% Türkische Zollanleche von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
einsführer Hch. Todt ermahnte noch einmal alle dem Turnen Fernstehende, den Weg zur edlen Turnsache zu suchen. Bei flotter Tanzmusik und schönen Turn- und Volksliedern verweilte man noch einige frohe Stunden beisammen.
(D Krofdorf, 27. Dez. Zu feinem diesjährigen Wintervergnügen sah der Turnverein Krofdorf seine. Turnhalle voll besetzt. Nach schneidigen Marschklängen der hiesigen Musikkapelle begrüßte Vorstandsmitglied Ernst Leib die Erschienenen und wies dabei auf das Gemeinschaftfördernde dieser allwinterlich stattfindenden, bereits zur Tradition gewordenen Veranstaltung hin. Nachmittag und Abend verliefen in echt dörflicher Geselligkeit. Zwei Theaterstücke, eins für bie Kleinen, bas anbere für bie Großen, brachten anregenbe Abwechselung. Verschiebene turnerische Darbietungen, barunter Freiübungen unb Volkstänze ber Turnerinnen, vor allem bas Barrenturnen ber Altersturner, fanben viel Anklang. Für bas Winterhilfswerk fanb eine Tellerfammlung mit gutem Erfolg statt; auch
»K ri
Amerstaniiwe Utoten. Belgische Noten..... Dänische Noten .... Englische Noten ....
M.l!
st ii>6e
ZU befriedigen unb feine Versorgung mit den aller- primitivsten Gegenständen des Bedarfs sicherzustellen vermag, wird von einer festeren Verankerung des Regimes im Volke nicht die Rede sein können. Auch hier sind bie Versprechungen unb bie Erwartungen bes vergangenen Jahres nicht in Erfüllung gegangen. Im Gegenteil vollzieht sich ber Eintritt ins neue Jahr mit ber bumpfen Sorge vor bem im ßanbe urngehenben H u nger- g e s p e n st. Noch vor einem Jahr predigten alle Pläneschrniede rosigsten Optimismus. Heute gesteht man aber ein, daß es jetzt gilt, wenigstens das Auskommen ber stäbtifchen Arbeiter, ber Stütze bes Regimes, zu oerteibigen, baß bas übrige ßanb aber einer unsicheren, einer schweren Zukunft entgegengeht.
' I P5
Frankfurter Pferde markte in 193’
Frankfurt a. M, 27.1X8. Die 8»*,”': Pferbemärkte wurden für das Jahr 1935 festgesetzt: 8. Januar, 5. Februar, 5. März, > 14.'Mai, 18. Juni, 16. Juli, 20. August, b-öj*-' unb 3. Dezember. Bei ber Festsetzung der U- • * ist den Wünschen ber Interessenten, bi? , Pferbemärkte vor den Märkten in SiMeiu abzuhatten, entsprochen worben.
23,5
1,1
6,2
6,3
5,95
10,75
Zahl erschienen waren. Dor dem mit " bäumen geschmückten Denkmal spielte der M -■ verein zunächst einen Choral, anschließend!'' Dekan ßehr herzliche Worte bes Gedenke^' bie Gefallenen an bie Zuhörer. Mit einem h ' Schlußwort bes Vorsitzenden des Krieqerv^ Zacharias, fanb bie schlichte und einörurfS' Feier ihr Ende. — Am Heiligen Abend wurdet Mithilfe der Ortsgruppe Gladenbach der Konjirmandenfaale eine Bescherung b e r ä 1 b e r g s g ä ft e vorgenommen. Nach einer f?'1 Ansprache von Dekan ßehr wurden 32 Wanl> von Schwestern des Roten Hakenkreuzes mit s toffelfalat und Fleifchwurst bewirtet, ferner tnr jedem noch eine besondere kleine Spende überr werden. Am ersten Weihnachtsfeiertagsmorgen » den die Herbergsgäste mit Kaffee und Kuchen Die stimmungsvolle Feier bereitete allen leirJ mern viel Freude.
Mein Heim ist meine Welt, so sagen viele Menschen, und sie haben recht. Aber die Amerikaner wissen es wieder einmal besser, und sie haben von ihrem Standpunkt aus auch recht. Allerdings eben nur von ihrem Standpunkt aus, und der ist in diesem Fall ein ganz besonderer.
Eine große amerikanische ßebensversicherungs- gesellschaft hat jetzt nämlich an Hand ihrer Statistiken festgestellt, daß bas Heim in Wirklichkeit ber gefährlichste Platz auf Gottes weitem Erbboben ist. Nirgenbwo sinb wir mehr umlauert von löblicher Gefahr als gerabe hier, wo sie niemanb vermutet. Wenn man sich bie Beweisführung bafür ansieht, so muß man zu geb en, baß wenigstens ber Hinweis auf gewisse Umffänbe unb Zuftänbe nicht ohne Ver-
Oie Rohstoffversorgung der deutschen Lederindustrie.
In ber Frage ber Versorgung ber beutschen Feinleber- unb ßeberwaren-Jnbustrie, sowie bes ßebergroßhanbels mit vorgegerbten ostinbischen unb australischen Ziegen- unb Schaffellen ist es nach einer Mitteilung in ber „Rhein-Mainifchen Wirtschaftszeitung", Frankfurt a. M., gelungen, einen amtlich anerkannten, orbnungsmäßigen Weg für bie Versorgung mit ben erwähnten Rohwaren zu finben. Die vorgegerbten Schaf- unb Ziegenfelle ber Tarifnummern 544, 549 unb 550 werben jetzt von ber Ueberwachungsstelle in gleicher Weife wie bie rohen Felle unb Häute bewirtschaftet. Die Ueberwachungsstelle für ßeberwirtschaft wirb einen Teil bes ihr zur Verfügung stehenben Rembourskontingentes für ben Bezug von Schaf- unb Ziegenfellen bereithalten, unb zwar berart, baß laufenb Zurückstellungen für biefen Zweck erfolgen unb bie so gesammelten Remboursmengen sechs Wochen vor jeher Auktion unter bie bezugsberechtigten Firmen verteilt werben. Bereits für bie Dezember-Auktion konnte eine geringe Zuteilung erfolgen. Die insgesamt bewilligte Remboursmenge genüge aber bei weitem nicht, um bie für Exportzwecke notroenbige Einfuhr von vorgegerbten Schaf- unb Ziegenfellen im Hinblick auf bie fommenbe Frühjahrsfaifon aus- reichenb sicherzustellen. Um so wichtiger ist es, baß Kompensationsgeschäfte nicht unter bas Kontingent ber Ueberwachungsstelle fallen, also auch nicht auf bie Rembourszuteilungen angerechnet werben. Man hofft auf eine balbige zweckmäßige ßöfung ber Möglichkeit von Kompensationsgeschäften zqr Einfuhr von vorgegerbten ostinbischen Schaf- unb Ziegenfellen über Englanb. Die neue Regelung biete eine orbnungsmäfjige unb bessere Versorgung ber Feinleber- unb ßeberroareninbuftrie, sowie bes ßebergroßhanbels mit ben einschlägigen Rohstoffen.
Frankfurter Börse.
INittagsbörse: sehr ruhig.
Frankfurt a. M., 27. Dez. Nach ber längeren Verkehrsunterbrechung kam bas Geschäft an ber Effektenbörse nur sehr schleppenb in Gang. Wäh- renb vorbörslich noch eine überroiegenb sreunbliche Grunbstimmung vorherrschte, zeigte ber offizielle Beginn eine gewisse Unsicherheit, wobei bie außer- orbentliche Geschäftsstille von Einfluß war. Don ber Kunbschaft lagen nur in geringem Umfange Aufträge vor, so baß bie Kulisse roieber stärkere Zurückhaltung an ben Tag legte, zumal befonbere Anregungen aus ber Wirtschaft unb Jnbustrie fehlten.
Der Rentenmarkt zeigte sich inbeffen wiber- stanbsfähig, ba man Hoffnungen an ben bevor- stehenben großen Kupontermin knüpfte. Das Geschäft bewegte sich aber ebenfalls in engsten Bahnen. Die Altbesitzanleihe eröffneten mit 103 um 0,13 v. H. freundlicher, auch Stahlverein-Bonbs gewannen 0,13 v. H., späte Reichsschulbbuchforberun- gen blieben mit 97,65 v. H. gut behauptet, ebenso bie Gemeinbe-Umschulbungsanleihe.
Der Aktienmarkt wies keine einheitliche Kursgestattung auf, es überwogen jedoch kleine Abschwächungen. IG. Farbenindustrie lagen mit 132 bis 131,50 um 1 v. H. schwächer, Deutsche Erdöl gab 0,25 v. H. nach, dagegen wurden Rütgerswerke in Anpassung an Berlin um 3 o. H. auf 97,25 heraufgesetzt. Der Elektrornarkt brachte nur geringfügige Veränderungen, lediglich Siemens waren mit 133 nach 136,50 bei kleinstem Angebot infolge mangelnder Aufnahmeneigung stark gedrückt. Am SRontanmartt eröffneten Buderus 0,40 v. H., Stahlverein 0,40 und Phönix 0,50 v. H. niedriger, andererseits zogen Mannesmann 0,25 v. H. und Ilse Genuß 0,50 v. H. an, Gelsenkirchen blieben mit 60,25 v. H. unverändert. Von Einzelwerten lagen Feinmechanik Setter 1,25 v. H., Hanfwerke Füssen 1 v. H., Holzmann 0,50 v. H. fester, dagegen ßöwen- bräu München mit 179 um 3 v. H. schwächer. Gebr. Junghans lagen sehr fest und wurden mit 73,50
wurden dabei zahlreiche Spitzenrosetten-Abzeichen verkauft.
Niederkleen, 27. Dez. In ber hiesigen Schule würbe unter zahlreicher Beteiligung ber Einwohnerschaft eine Weihnachtsfeier für bie Schulkinber veranstaltet, ßehrer Bergheimer hielt babei eine Ansprache über ben tiefen Sinn bes Weihnachtsbaumes unb bes Weihnachtsfestes. Anschließend wurden ßichtbilder vorgeführt, von den Kindern Gedichte oorgetragen und gesangliche Darbietungen gebracht. Das Ergebnis einer Geldsammlung wurde dem Winterhilfswerk überwiesen.
Kreis Biebentopf.
§ Gladenbach, 27. Dez. Der Kriegerver- e i n veranstaltete am Heiligen Abend eine schlichte Gedenkfeier am hiesigen Gefallenendenkmal, zu ber die Volksgenossen in großer
Körung A-Gej
•i i;tri(f) 3 r Ber in! rf oi u| raÄer r i itr i
nach 68,50 taxiert. Schiffahrtspapiere waren fd oeränbert, ebenso Zellstoffaktien und Reichel Bei kaum veränderten Kursen blieb die u’jJJ tätigteit auch in der zweiten Börsenstunde J klein. Etwas fester lagen AEG. mit plus 0,25 p J ferner Hanfwerke Füssen nochmals plus OLO p3 Am Rentenmarkt trat für die variablen 2lnk3 keine Veränderung ein, Altbesitz 103, späte 3LI bücher 97,65, Stahlverein-Bonds aber 91,40, S Vergütungsscheine bröckelten allerdings um O.lyy'il ab. Reichsmark-Anleihen notierten etwa 0,25 cd freundlicher. Am Pfandbriefmarkt bestand cd mein etwas Nachfrage, es ergaben sich durchschd liche Besserungen von 0,25 bis 0,50 d. Sy waren Stadtanleihen etwas gesucht und tL ebenso zeigte sich Interesse für einige StaaM leihen, wie Baden und Hessen. Von fremden ten lagen Anatolier mit 30,50 um 0^0 v. h, 4 5 v. H. Silbermexikaner mit 4,50 um 0,13 p 1 freundlicher.
Am Geldmarkt war die ßage ausgeglichen, J Satz für Tagesgelb stellte sich auf unoeränir 3,75 v. H.
Abendbörse: lustlos.
Gleich bem Mittagsverkehr nahm auch die börse auf allen Marktgebieten einen sehr füllen lauf. Angesichts bes Orbermangels bestand bei lr- Kulisfe bie Zurückhaltung fort. Die Stimmung w luftlos, wobei am Aktienmarkt im Vergleich jd Berliner Schluß bie Ausgestaltung zwar nid)t gar einheitlich, aber eher noch etwas leichter war Nc-1 tanattien bröckelten zumeist um 0,25 bis 050 c r. ab, nur Mannesmann notierten 0,65 v. h. hör- Elektrowerte blieben etwa behauptet, wahrer; i Schiffahrtsaktien bis 0,25 v. H. höher lagen. H. Farben konnten sich nach niebrigerem Beginn wie ber mäßig erhöhen, Kunstseide AKU. waren aber | angeboten, jedoch ohne Notiz.
Am Rentenmarkt blieben bie Großwerte me *.:• besitz, späte Reichsschulbbuchforberungen unö Sra- munal-Umschulbung vernachlässigt und «ch m knapp gehalten, auch Stahlverein-Bonds VMM etwas ab. Hingegen zeigte sich bei allerding- veränderten Kursen weitere Nachfrage nach Pfandbriefen. Von ausländischen Werten gincr
-ts 1! i"'
französische Roten....... ......
Holländische Noten
Italienische Noten .....
Norwegische Roten
Deutsch Leiterreich, ä 100 SchMing
Rumänische Noten...............
Schwedische Note»
Schweizer Noten
Spanische Sloten
Ungarische Note»
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt
22 Dezember
Amtliche Rotlerunq
Geld | Brief
Amtliche
_--nr
Buenos Sire. Brüssel.....
Rio de Ian.. Sofia......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Heljingsors.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien
LSlo.....:
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
0,628 58,17 0,204
3.047 54,84 81,22
12,285
5,415 16,405 168,23
21,30 0,716
5,649
61,72 48,95
11,16
63,33 80,72 34,04
10,40
2,488
0,632 58,29 0,206 3,053 54,94 81,31
12,315 5,425
16,445 168,57
21,34 0,718 5,661 61,84
49,05 11,18 63,45 80,88 34,10 10,42
2,492
0,628 u 41
58,29 M
3,053
3,047 54 t|
81,22
12,275
5,415 yj
16,405 . J y
168,19 ‘“'jf
21.30 Jj{
0.716
5,649 b.»
61,66 j'J
48,95 $
Ibis
63,27
80,72 Jgi
2.«« >■**
Budapest ...
Nenyor! ...
Arannur. a. JJt.
2>eru
Schluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Echluß- lurd
SMIußk. Miltag- börse
Datum
22-12-
27-12-
22-12-
27-12-
6?4 Deutsche Neichsanleihe v. 1927
96,9
96,9
97,13
97,25
6% ehem.7% Dt.Reichsanl.v. 1929 6yz% Doung.Anleihe von 1930 ..
—
—
—
—
99
99
99
99
Deutsche Anl.-ülblos.-Schuld mit
AuSlof.-Nechten .............
102,9
102,9
102,9
103
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
—
—
—
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 irückzahlb. 102%)............
97,5
—
97,4
97,4
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
94,5
94,5
94,5
94,5
6Vi% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Lioui.........
94
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
_
_
_
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mttAuSlos.-Rechten
102
102,5
102,75
102,65
6% ehem. 8% Franks. Hyv.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar biS 1935
94
94,5
95,5
94,75
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
94
94,5
6Vi% ehem. 4Va% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu^Pfandbricfe.......
94,75
94,75
_
_
6ki% ehem. V/t% Rheinische Hyp.-Bank.Liqu.-Gvldpse.....
95,5
95,5
95
96
S% ehem. 8% Pr. Landespsand- briefanstalt, Pfandbrtese R. 19
6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
96
96
96
96
96
96
96
96
kteuergutsch. Verrechnungskurs..
104,4
104,4
104,4
104,4
.vninfiur: a. 1)1.
Berlin
Franlfuri a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mlliag- börse
Datum
22-12-
27-12-
22-12-
27-12.
Datum
22-12-
27-12-
22-12-
27-12-
4% Desgl. Serie 11 ............
7,9
7,9
—
—
Mansselder Bergbau.........O
81
80,25
81
80,75
5% Rumän. vereinh. Rente v. 19C3
3,95
4,13
—
—
Kvlswerle..................O
—-
—
94,5
94,9
4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l913
6,05
3,65
6,1
Phönix Bergbau.......... O
48,25
47,5
47,65
47,9
4% Rumänische vereinh. Rente . -
3,55
3,65
3,65
Rheinische Braunkohlen .....10
211,25
209,75
210,75
210
2%% Anatolier ...............
30
30,5
30,65
30,8
Rheinstahl................. O
Bereinigte Stahlwerke...... O
87,25
86
86.4
85,75
40,4
39,5
39,75
39,75
Hamburg-Amerika-Paket .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
Hansa-Dampfschiff........... O
Norddeutscher Lloyd ......... O
24,65
24,25
24,5
24
21,5
Ltavi Minen ...............O
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........5
13,25
109
13,13
108
13,5
107,25
108
13
108 108,25
28,65
29,25
28,5
29,13
Kaliwerke Salzdetfurth.....iy2
142,25
142,75
143
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O
77,5
77,4
77
78
I. Farben-Industrie.......7
132,5
131,13
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
93,25
93,5
93,5
93
132,4
131,25
Cammerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und DiSconto-
Gefellschast................ 0
69,25
69,75
69,25
69,75
201 89,75 94,25
201
89,75
97
—
Goldschmidt ................o
89,25
94,75
89,75
97,25
70,25
71
70,25
71
Rütgerskverke...... O
Dresdner Bank..............O
72
72
72
72
Metallgcsellschast.............O
83,9
82
83,5
82
Reichsbank ................12
146,5
145
146
144,75
Pbllipp Holzmann ........... O
1
"5
78,5
78
106
132
A.E.G........ O
27,25
27
26,9
26,65
Zementwerk Heidelberg ......* O
Bekula.....................o
132,75
131,13
119,5
130,75
Elekrr. Lieferungsgesellschaft... 6
99,25
99,75
100,5
99
103,5
103
Licht und Kraft ............ 6
112,5
112,5
113,25
112,5
Schultheis Patzenhoser .......O
—■
—
Felten & Guilleaume.........O
Gesellsch.s.Elekrr.Unternehmung. 5
77
77,13
77
78
Slku (Allgemeine Kunstseide) .. O
48,75
49
48.5
47,75
107
107
107
107,13
Eemberg...................O
110,5
111,5
111,5
111,5
Rheinische Elektrizität ........ 6
100
100
100
100
Zellstoff Waldhof ............O
46.5
47,75
46,5
48
SchuckertLSo.......... 5
94,5
93,5
94
93,9
Zellstoff Aschaffenburg .......O
63,25
63,25
63,13
64
Siemens S Halske............ 7
136,5
133
132
133
Dessauer Gas ...............7
—
120,9
119,25
LahmeyerLTo. ............ 10
108
108,25
108
108,5
Daimler Motoren........ O
47,4
62,65
47,4
47,25
47,25
Deutsche Linoleum ........... O
63
62,65
63,25
Buderus ........... O
85,75
85
86
85.4
Lrenstein L Koppel....... O
Leonhard Tietz.......... O
Ehade............... .10
87,75
87
Deutsche Erdöl .............. 4
100,65
60,25
100
100,4
100,65
59,9
100
77,9
99
60,5
100
32
187
31,9
185,5
31,9 187
32 185.5
Gelsenkirchener.............. O
Harpener...................O
Hoesch Eisen—Köln-Neuesseu .. O
99,25
Aerumuiatoren-FabrS........O
Conri-Gummt.......... O
137
150 139
151 138,25
150
139
Ilse Bergbau .............. 6
—
—
—
150
Grttzner....................O
27
Ilse Bergbau Genüsse........6
116
116,5
116
116,5
26,5
26,5
26,25
Klücknerwerke ...............O
74,75
75,25
75,25
75,25
Mainkraftwerke Höchst a>M.... 4
33
82.5
—
Mannesmann-Rohrea........ 0
73,75
i 74,65
73,65-
74
Süddeutsch«: Zuck« .......— 8
I163,25
163,25
i 164
164


