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Haus eingesperrt wurde wegen Unzurechnungs­fähigkeit. DerDuc" begnügte sich keinesfalls damit, sich selbst mit höchsten Auszeichnungen zu dekorieren, er verteilte als angeblicher Großmeister des Karmeliterordens solche mehreren hohen fran­zösischen Offizieren. Die Klage desDuc" hängt mit dem Bonny- Skandal zusammen. Er klagt gegen die Erpresser der Frau Cotillon, die gegen ihn Drohungen ausgestoßen haben, und so wird der Bonny-Skandal vielleicht auch noch einen hei­teren Zwischenakt durch denDuc" erleben.

Große Mißstände bei der Lebensmittelverteilung in Neuyork.

Der Präsident des Stadtrates von Neuyork hat große Mißstände bei der Verteilung von Lebens Mitteln für den notleidenden Teil der Bevölkerung festgestellt. Die Bundesbehörde, deren Aufgabe es ist, Bedürftige vor Hunger und Kälte zu schützen, hat bie. Stadt Neuyork mit Lebens­mitteln im wahrsten Sinne des Wortes über­schüttet. Zwischen der Bundesbehörde und dem Wohlfahrtsamt gab es fortgesetzt Streitfälle über Zuständigkeitsfragen. Infolgedessen wurden viel zu viel Nahrungsmittel geschickt. Auch wurde keine Vorsorge für ausreichendes Personal zur Verteilung der Lebensmittel getroffen. Ein Teil der Vorräte ist infolgedessen verdorben. Die Stadt Neuyork hat jetzt rund 84 000 Zentner Kartoffeln zur Verfügung, die genügen würden, um die ganze Einwohnerschaft mehrere Wochen zu ernähren. Etwa 14 000 Zentner sind bereue ver­dorben, der Rest scheint dem gleichen Schicksal zu verfallen. Die Stadt Neuyork hatte ferner um 3000 Zentner Gemüse gebeten und rund 9000 Zentner erhalten. Große Mengen Fleisch und Fleischkonser­ven liegen ebenfalls bereit. Ob ein Teil dieser Vor­räte den Armen der Stadt zugutekommen wird, ist im Augenblick noch zweifelhaft, da es infolge des Fehlens einer sachverständigen und energischen Führung an Hilfskräften zu ihrer Verteilung mangelt.

Büchertisch.

Wilhelm Bramann: Namenlos. Novelle. 111 Seiten. Geb. 1,20 RM. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh. (584) Nach alten Ueberlieferungen aus der Reformationszeit ist ein seltsames Begebnis erzählt. Wird nach einem Leben stiller Qual trotz äußerer Ehren ein Mensch ohne Namen bei den Ulmer Geschlechtern das Rätsel seiner Herkunft lösen? Der Mensch, der seinen Na­men suchte, war Johann Thomasius, Professor zu Wittenberg. Er war als Freund Zwinglis auf dem Wege nach Marburg und starb 1529 im Rathaus­saale zu Ulm, verklagt des Diebstahls am Eigentum der Stadt.

M i a Munier-Wroblewska: Deutsch i st die Saar. 129 Seiten. 1,40 RM. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh. (583) Mia Munier- Wroblewska, die selbst des Grenzlanddeutschtums Dulden und Hoffen erfahren hat, schrieb hier die Geschichte einer Saarkumpelfamilie. Unser Herz schlägt beim Lesen all den Unbekannten entgegen, Männern und Frauen, deren Schwurlied nun bald Erfüllung finden soll:Ob in Not oder neuem Glück, Deutschland, wir wollen zu dir zurück!"

Ellen Klatt: Die deutsche Frau im Weltkrieg. Ganzleinen 4,50 RM. Verlag Wilh. Köhler, Minden i. W. (569) In der Fülle der Bücher, die vom Kriege handeln, war bisher kaum eins erschienen, das gezeigt hätte, was die deutsche Frau im Weltkrieg an unvergleichlichen Leistungen vollbracht, was sie ertragen, erduldet und geopfert bat, wie sie wahrhaft heroisch sich bewährte als Kriegermutter, Kriegerfrau und Krieaerwitwe, als treue Helferin, die Wunden lindernd. Die der Krieg geschlagen, wie als Schwerarbeiterin, die den Mann ersetzte. Eine Schwedin, die Gattin eines deutschen ,Frontsoldaten, hat das vorliegende Buch geschrieben. Es sind die eigenen Kriepserlebnisse der Verfasserin, die als Rote-Kreuz-Schw ster in Lazaretten an der Front und in der Heimat, als Leiterin eines Kin­der- und Säuglingsheims im Ruhrgebiet viel Leid und Elend, aber auch Opfermut und Heldentum erlebte.

Rudolf Poulsen: Das festliche Wort. Gedichte. (Die kleine Bücherei Nr. 43). Alb. Langen/Georg Müller, München, 1935. (589) Aus den Versen Paulsens tönt geheim der Ruf deutscher Art, deutschen Schicksals, deutscher Sen­dung wir müssen uns nur Mühe geben, ihn zu hören. Leise und verhalten hebt.der Klang an in stimmungstiefen Versen, in «denen das Rauschen des Nordmeeres ist, der lockende Märzwind und die herbstliche Schwermut. Die Einheit von Blut und Geist im Dichter ist es, aus der der leidenschaftliche Ruf des Dichters in Zeiten des Krieges und der Not entspringt. Dankbar begrüßt man in diesem Bänd­chen den Beitrag des Dichters über ,^Heimat und Ahnen", man weiß jetzt, wie vom friesischen Vater und der bayrischen Mutter her sich Geistgetrieben- heit und künstlerisches Blut mischen.

Werner von Reitzenstein: Acker­pflug und Wander st ab. Lieder von Heimat und Ferne. 203 Seiten. Kart. 2 Mark. Johannes Stauda Verlag, Kassel 1934. (493) Der statt­liche Band gliedert sich in drei Teile, von denen der erste,Don Keller und Ernte", die besten Ein­drücke hinterläßt; man findet hier etwa die gleichen Themen und die gleiche bäuerliche Welt, wie sie Billinger besingt, doch ist das meiste einfacher und weniger mystisch empfunden und gesagt. Konven­tioneller im Gesamteindruck wirken die beiden fol­genden Teile, dieAus den Tagen des Wande­rers" undAus den Tagen des Träumers" über­schrieben sind.

Rechenkniffe. Ein Lehr- und Handbuch für das tägliche Rechnen. Von Karl Menninger. Dritte überarbeitete und vermehrte Auflage. Ganz­leinen RM. 2,50. Verlag K. Poths, Frankfurt a. M. (596) Neu überarbeitet in nun in geschmack­vollem Leinenband liegt das Buch jetzt in dritter Auflage vor. Geschickt und übersichtlich wird hier Rechnen gelehrt. Man denke nicht, dieRechen­kniffe" seien ein spielerisches Buch mit Zahlenkunst­stücken, nein, wer mit Rechnen umzugeyen hat im Beruf oder als Lehrer, der erkennt in ihm ein ernstes und notwendiges Buch. Nicht nur, daß der ganze Umfang des täglichen Rechnens erfaßt und mit vielen überraschenden Verfahren erweitert wird, ebenso wertvoll sind die vielen Bemerkungen über geistige Vorteile und Hemmungen beim Rechnen. Gerade sie heben das Buch aus einer öden Formel­sammlung zu einem lebendigen Lehr- und Hand­buch, aus dem jeder Anregung und Förderung schöpfen wird.

Dr. Karl C. Thalheim: Sozialpoli­tik. Reclams Univerfal-Bibliothek Nr. 7280. Ge­heftet 35 Pf. (601) Nach einer klaren Be­griffsbestimmung gibt Thalheim einen kurzen Ent­wicklungsabriß und widmet dann den Hauptteil ein­mal dem sozialpolitischen Gestaltungsbemühen der liberalistisch-sozialistischen Epoche und zum anderen der durchgreifenden Neuordnung, die das Gebiet unter dem nationalsozialistischen Regime erfahren hat.

Dr. Alfons Schmitt: Verkehrswesen: Reclams Univerfal-Bibliothek Nr. 7279. Geheftet 35 Pf. (602) Nach einer interessanten Fest­stellung derSituation" des Verkehrswesens im Raume der Volkswirtschaft stellt Schmitt die ein­zelnen Möglichkeiten des Verkehrs von der Eisen­bahn bis zum Luftverkehr dar, wobei er die knappe, aber geschickte und zusammengefaßte Erörterung der Problem? jedes einzelnen Verkehrsmittels mit kur­zen, gleichsam illustrierenden entwicklungsgeschicht­lichen Bemerkungen verbindet.

Kirche und Schule.

Landkreis Gießen.

<£ Saasen, 26. Dez. Gestern um 18.30 Uhr and in der Kirche auf dem Veitsberg unsere diesjährige Gemeinde - Weihnachtsfeier statt. Umrahmt von Gemeindegesang und der von Pfarrer Volz gehaltenen Liturgie führten die Kinder das KrippenspielEs ist ein Ros entsprun­gen" auf. Das Spiel, in dem in eindrucksvoller Weise die biblische Botschaft vom Chriftuskind ver­arbeitet und dargestellt ist, war von Lehrer B l e s e r mit den Kindern eingeübt worden, wie auch die

mehrstimmigen Gesänge innerhalb des Stückes. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die zahlreichen Besucher, die wegen Ueberfüüung der Kirche zum Teil noch in den Gängen stehen mußten, der Hand­lung. Nach Schluß des wohlgelungenen Krippen­spiels klang die Feier aus in dem gemeinsamen Gesang des LiedesO du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit".

+ Wir berg, 26. Dez. Ein selten schönes Bild sah man hier am Heiligabend. Mit Lämpchen und Laternen ausgerüstet, zogen die Bewohner von Göbelnrod und Reinhardshain nach dem Kirchlein auf dem Wirberg, um die Weihnachtsfeier zu begehen. Gemeindelieder, Worte des Pfarrers, Gedichte und Lieder der Kinder von Göbelnrod und Reinhardshain sowie der Gesang eines gemischten Chores von Göbelnrod wechselten miteinander ab. Dank der Mühewaltung der Lehrer Allendörfer und Müller bei Einübung und Vortrag der Gedichte und Lieder, gestaltete sich die Feier sehr eindrucksvoll. Zum Schluß erhielten die Kinder wie­der die sehr begehrten Christheftchen. Nach Beendi­gung derLichterkirche" wurden die Laternen wieder angezündet und der Heimweg angetreten.

O Beltershain, 26. Dez. Am 24. Dezember wurde in der Kirche die CH r i st v e f p e r gefeiert. Nach dem Gesang des LiedesLobt Gott ihr Chri­sten allzugleich" verlas Pfarrer Volz das Weih­nachtsevangelium. Dann führten die Kinder das unter Leitung von Lehrer B e y e r e r einftubierte SpielIm Weihnachtswald" auf, das von den Kin­dern sehr schön gelernt und Gespielt wurde. Nach Beendigung des Spieles und dem gemeinsamen Ge­sang vonO du fröhliche" sprach Pfarrer Volz das Schlußgebet. Dann wurden noch Weihnachts- Heftchen an die Schulkinder verteilt. Die Feier war gut besucht und fand reges Interesse.

Kmstfchrer muffen nüchtern fein.

LPD. Darm ft abt, 27. Dez. Der Kreisaus­schuß hat einem Darmstädter Kraftdroschkenhalter ben Führerschein entzogen, weil er in betrunkenem Zustand einen Verkehrsunfall verursachte. Dieses Urteil veranlaßt die Polizeidirektion, auf folgendes hinzuweisen: Nach § 1 Absatz 3 der Reichsstraßen­verkehrsordnung hat die Verwaltungsbehörde die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn sich jemand als ungeeignet zum Führen von Fahrzeugen erweist. Ungeeignet ist insbeson­dere, wer unter erheblicher Wirkung geistiger Ge­tränke oder Rauschgifte Fahrzeuge geführt oder sonst gegen verkehrsrechtliche Vorschriften erheblich verstoßen hat. Unter Berücksichtigung der Not­wendigkeit, den künftig sich weiter steigernden Ver­kehr vor unzulässigen Elementen zu schützen, muß gefordert werden, daß ein ft r e n g e r M a ß st a b angelegt und jede Wirkung geistiger Getränke als erheblich" angesehen wird, die, sei es im Ver­halten des Betreffenden, sei es durch andere Be­obachtungen, überhaupt festgestellt werden kann. Nach der ständigen Rechtsprechung des Preußischen Oberverwaltungsgerichts ist schon einmalige Trun­kenheit beim Führen eines Kraftfahrzeuges so schwer zu werten, daß sich die Entziehung des Führerscheins wegen nachgewiesener Unzuverlässig­keit rechtfertigt. Der Fahrzeugführer hat die Ver­pflichtung, entweder die Führung einem Dritten zu übertragen, feinen Rausch auszuschlafen oder sonst geeignete Maßnahmen zu treffen, um die in seinem Zustande liegenden Gefahren für den öffent­lichen Verkehr abzuwenden. Wer dies nicht tun will, muß mit der Entziehung seines Führerscheins, und zwar auf die Dauer, rechnen, da das neue Recht die Möglichkeit einer zeitlichen Entziehung nicht mehr kennt.

Das Wormser Dominikanerkloster zum Priorat erhöhen.

LPD. Worms, 27. Dez. Die deutsche Domini- kanerprovinz hatte beim Pater General in Rom schon vor längerer Zeit ben Antrag gestellt, das Wormser Klo st er zum Priorat zu erheben. Zu Weihnachten wurde nun das Dekret zugestellt und zugleich Pater Willehab Hermes zum Prior des Klosters ernannt. Als Superior ist Pater Con- stanz Wirtz bestimmt worben.

Deerenernie zu Weihnachten.

Heppenheim, 27. Dez. (LPD.) Di/ wohnliche Witterung, bie uns ber diesjährig N ter bisher gebracht, hat vielerorts dazu aefühnT die Natur, die sonst um diese Zeit im tiefften terschlas liegt, sich noch immer regt. So sind J einem Garten zu Weihnachten etw» Pfund schöner reifer Himbeeren' erntet worden. Statt Schnee und Eis nfu ! Beeren! 10

Jm Dienst des WHW. tödlich verunglückt.

Frankfurt a. M., 27. Dez. (LPD.) 9fm .. ligen Abend fuhr der 25jährige SA -r Drechsler, der einer der treuesten folier WHW. war, mit seinem Rade zu einer beöürsJ Familie. Unterwegs rannte er mit einem wagen zusammen, stürzte und erlitt einer schweren Schädelbruch, daß der Tod. eintrat.

Von einem Affen angefallen.

LPD. Frankfurt a. M., 27-Dez. Am ö Weihnachtsfeiertag mittags wurde im Stadl»! Tiergarten beim Einsperren der Affen vom aufej nach dem inneren Gesellschaftskäfig ein 'jßarf von einem Hutafsen unvermutet I gesprungen und durch Bisse in basflJ nid und die rechte Hand verletzt, so baf) er ! in ärztliche Behandlung begeben mußte. Das den des Verletzten ist zufriedenstellend.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit hJ Schriftleitung.)

0. G.» krofdorferstr. Es kommt in Ihrem Falles! auf an, ob die Gebäude im Stadtgebiet liegen oder ir,' und nicht darauf, ob diese Gebäude an einer Jtr* straße liegen. Liegen diese Gebäude außerhalb u Stadtgebietes, so ist der Hausbesitzer nach ftatut nicht verpflichtet, die städtische Muliabi» in Anspruch zu nehmen. Nimmt der Hausbeje- die Müllabfuhr doch in Anspruch, während die 5 ter feinen Gebrauch davon machen, weil ije fr- Müll auf ihre Gärten bringen, so kann der besitzer die Müllabfuhrgebühren nicht aus in- Mieter umlegen.

Wettervoraussage.

Die milde Sübroeftftrömung hat in Deur&r weitere Fortschritte gemacht und jetzt auch Mittelgebirge vollkommen erfaßt. Oestlich der e i herrscht dagegen mit östlichen Winden fast noj l , gemein Frost, der besonders starke Ausmaße im K-,, tikum und Westrußland angenommen hat. Üeder öc Biskaya hat sich ein neuer Teilwirbel entwickelt, t wohl nach dem Mittelmeer abwandert un) I keinen nennenswerten Einfluß auf unfer , winnen wird.

Aussichten für Samstag. M fällen wieder vielfach aufheiternd bei füMir.w^ südöstlichen Winden, Tagestemperaturen ü.-. nachts nur vereinzelt leichter Strahlungsim

Aussichten für Sonntag. Vieljach ch heiternd und im ganzen trocken, nachts oidei-j leichter Frost.

Lufttemperaturen am 27. Dezember: mittagsV.! Grad Celsius, abends 6,3 Grad, am 28. Jejfrti: morgens 6 Grad. Maximum 8,2 Grad, 'Jinirr. 3,7 Grad.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lan? Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. S?rt für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für Den ubr.i Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans % , verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen. W* ' Kümmel. DA. XI. 34: 11 500. Druck und » : Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruck.:: i R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Manatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 5 Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. m* Einzeloerkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 151 mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 <jK

Dr. med. Otto Thurn

im 80. Lebensjahr

Herbstein, den 26. Dezember 1934.

Erwin Nebelung

und die übrigen Anverwandten

Gießen (Am Nahrungsberg 12), Köln, den 28. Dezember 1934

7697 D

Die Einäscherung fand nach dem Wunsch des Verstorbenen in aller Stille statt

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Nachruf.

Astoria-Lichtspiele

1871

1921

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Im Geheimdienst

Ein uneihört spannender Film aus de®

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Getriebe der Kriegs-Spionag

Ferner:

Gutes Beiprogramm undTon-Wocn^

Lieh, den 28. Dezember 1934.

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der Vorstand.

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Am Mittwoch verschied unerwartet in der Klinik zu Gießen mein lieber Mann, unser guter Vater

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Carola Thurn, geb. Hochstätten

Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mit­glieder von dem Ableben un­seres lieben Alterskollegen

Adolf Strack

in Kenntnis zu setzen.

Gießen, 27. Dezember 1934. Die Trauerfeier findet Frei­tag, den28.Dezember, nach­mittags 27? Uhr, statt. Um zahlreicheBeteiligung bittet

Aufsichtsrat und Vorstand der Lieber Bank e. G. m. b. H. in Lieh.

Die Trauerfeier findet Samstag, den 29. Dezember, um 11 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes zu Gießen statt.

Statt besonderer Anzeige

Am Montag, dem 24. Dezember, nachmittags 3.45 Uhr, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwieger­vater, Großvater, Schwager und Onkel

und zum Bauen

Äbermaiw

HEUTE Freitag bis Dienstag, 1. Januar Brigitte Helm, Willy Frl<^b Bud. Diehl. Theodor l-oo» in dem Spionage-Großfilm der Lfa

Am 26. Dezember verstarb zu Gießen nach kurzer, schwerer Erkrankung der Vorsitzende unseres Aufsichtsrats

Herr Stadtrechner Ludwig Häuser

in Lieh.

Seit Gründung unserer Bank dem Aufsichtsrat angehörend, führte er dessen Vorsitz seit dem Jahre 1927 mit unermüdlicher Schaffenskraft und hervorragenden Kenntnissen, und wir ver­danken seiner äußerst gewissenhaften Mitarbeit den Aufstieg unseres Unternehmens.

Sein Andenken werden wir stets in hohen Ehren halten.

Richard Tarnogrocki

Rechnungsrat i. R.

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In tiefer Trauer:

Lina Tarnogrocki, geb. Knapp Willi Stromm

Else Nebelung, geb.Tarnogrocki 4 Enkelkinder

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