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Absatzstockungen am Weltmarkt haben zwar

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öer lanöwirtschastlLchen Erzeugungsschlacht

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konnte und die Ehre jedes Deutschen, wo ander anerkenne. Der er sich auch befinden mochte, wiederher st ellt e.I wurde darauf geschlossen.

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Das Ausland wehrt sich dagegen, >m Umfang wie . , _ ustrieerzeugnisie abzu-

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alte im Dritten Reich geeinte Mutterland gebunden fühlten. Der Einblick, den der deutsche Gesandte auf seiner Reise in die südbrasilianische Wirtschaft nehmen konnte, bestätigte den Eindruck einer über­raschenden Entwicklung sowohl in der Landwirtschaft wie auch auf industriellem Gebiet.

Bei fdjniei das J schleif i bei ö' I Curie einw im - 5om I fünf omni

Deutschland ist auf einigen Ge­bieten der Lebensmittelversorgung und bei anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die der Industrie als Rohstoffe dienen, in erheblichem Um­fang auf ausländische Zufuhren an­gewiesen. Diese Abhängigkeit bei lebensnotwendigen Gütern, die im Inland erzeugt werden können, übt einen ungünstigen Einfluß auf unsere außenpolitische Entscheidungs­freiheit aus. Es besteht die Möglich­keit, uns vom Ausland her durch die Sperrung der Einfuhren unter Druck zu setzen und dadurch Zugeständnisse zu erreichen. Wie groß die Gefahren sind, die sich bei einer starken Aus­landsabhängigkeit bei lebensnotwen­digen Gütern ergeben können, zeigen mit großer Deütlichkeit die Entwick­lungen der letzten Monate.

97 % durch Schlachtung einheimischer Stere gewonnen wurde, in erheb­lichem Umfang auf das Ausland angewiesen war.- Unser Tierbestand konnte nicht ohne die Zufuhr von Futtermitteln aus dem Ausland auf der erreichten Höhe gehalten werden. Dasselbe traf auch aus. die Milch- viehhal-tung zu, die besonders aus eingeführte eiweißhaltige Futter­mittel, wie Oelkuchen, angewiesen war. Wie unser Schaubild zeigt, bestand auch bei Gemüse und Obst ein beträchtlicher Zuschußbedarf. Am größten war die Lücke jedoch in der. Fetterzeugung, die jahrzehntelang von der Agrarpolitik vernachlässigt worden war. Im Jahr 1932 wurden allein 55 % der für Ernährungszwecke benötigten Fette aus dem Ausland bezogen.

Während die deutsche Ernäh­rungswirtschaft wenigstens in der Hauptsache mit einheimischen Erzeug­nissen versorgt werden konnte, sind die industriellen Rohstoffe der Land­wirtschaft bisher zum größten Teil eingeführt worden. Hier handelt es sich.zumeist, wie z. B. bei den Tertil- rohstoffen, um Erzeugnisse, ^die lebensnotwendig sind. Es gilt daher, die während der letzten Jahrzehnte ständig zurückgehenöe Schafhal­tung auszudehnen und die Erzeugung von Faser­stoffen, wie Flachs und Hanf, die fast verschwunden war, wieder neu z u beleben. Die Erzeugungsschlacht stellt hohe Anforderungen an unsere Landwirtschaft- aber öer deutsche Bauer wird zeigen, daß er seine Pflichten für das Wohl der Gesamt­heit zu tun weiß.

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Der zweite Hauptangeklagtr von der Christlich-

Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft Baron v o n, ivui-ue uiwuw

der Ropp erklärte, daß er sich der Christlich- s ch u l d u n q festgestellt. Dabei ergab sich die < .

Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft aus weltanschau- tümliche Feststellung, daß die Kleinen nach wu ücher Ueberzegung angeschlossen habe. Ihre Tätig- Grund zum Klagen hatten, während die V t

* l a u i s ch e n S t a a t g^e g e^i ü b e r | recht gut abschnitten. Schließlich war die Di 9 ,

Oie Zone des Schweigens.

Wir kennen sie aus der Kriegszeit: zerstörte Dör­fer, Ruinen, Niemandsland, von Granaten durchpflügtes Gelände, aneinandergereihte Gräber Land ohne Leben, Land des Todes und des Sterbens. Fast will es uns scheinen, als ob diese in der Erinnerung fortlebende, vom Spaten und Pflug bereits beseitigten Zonen des Schwei­gens von neuem erstehen sollen. Denn ein vom französischen Senat bereits angenommenes Gesetz des Generals Bourgois verlangt, daß jede Neuer­richtung wirtschaftlicher Anlagen, jeder Ankauf oder Verkauf von industriellen Unternehmungen i n einem dreißig Kilometer breiten Streifen längs der Grenze von der Zu­stimmung des Kriegsministers abhängig gemacht werden soll. Ganz Elsaß-Lothringen schäumt vor Zorn und Erbitterung, denn jeder fühlt, daß diese beiden Provinzen, ohnehin schon ein einziges Festungswerk, nun restlos in eine Zone des Schweigens verwandelt werden sollen. Man greife nur zu den Zeitungen, die in scharfer Form alle wirtschaftlichen Nachteile herausarbeiten, die dieses Gesetz im Gefolge haben wird. Niemand wird mehr sein Geld nach Elsaß-Lothringen ver­legen, niemand wird notleidende Werke unterstützen oder aufkaufen, kein Unternehmen kann weiter auf­bauen und sich ausdehnen, alles muß verkümmern und langsam eingehen. Leidenschaftlich sind die Kla­gen der Elsaß-Lothringer, die sich verraten und ver­kauft fühlen, die ihre Heimat und sich selbst i n ihrer Existenz bedroht sehen. Ob ihre Hilfe­rufe in Paris Erfolg haben werden, ob das angeb­lich der Verteidigung dienende Gesetz Bourgois wie­der im Papierkorb verschwindet? Wir werden sehen.

Das Weihnachisfest der Ausländsdeutschen.

Begeisterte Aufnahme der Weihnachts­ansprache des Stellvertreters des Führers.

Hamburg, 27. Dez. (DNB.) Die Weih­nacht sansprache des Stellvertreters des Führers wurde nach den bei der Auslands­organisation der NSDAP, in Hamburg vorliegen­den telegraphischen und brieflichen Berichten über­all klar und störungsfrei ausgenom­men. Als Ausdruck enger Verbundenheit zwischen Heimat und Ausländsdeutschen fand die Ansprache des Stellvertreters des Führers b e g e i st e r t e, dankbare Zustimmung der Deutschen in aller Welt. Die Auslandsorgariisation hatte für diese Rede überall Gemeinschaftsemp­fang und, wo dies nicht möglich war, gemein­schaftlichen Hausempfang angeordnet, so daß auch die nicht im Besitz eines Empfangsgerätes befindlichen Volksgenossen als Gast der Ortsgruppe oder einzelner Parteigenossen die Rede anhören konnten. In zahlreichen an den Leiter der Aus­landsorganisation gerichteten Zuschriften und Tele­grammen (so u. a. aus Malta, Haiti, Chile, Spa­nien, der Schweiz usw.) verbinden die Auslands- gruppen der NSDAP, den Dank an den Stellver­treter des Führers mit dem Gelöbnis unwan- delbarer Gefolgschaftstreue zu dem Führer.

Der für die Erfüllung dieser Aufgaben nn» dige organisatorische Ausbau des Beruss-nl p e n a m te s und der Berufshauptgruopei! J so gestaltet sein, daß beide unter Beachtung ster Einfachheit und Sparsamkeit allen Arbeit 1 forderungen gerecht werden: Ein Refera?"! Berufs- und Fachschulwesen wird!I Verbindungen schaffen zwischen den Schulen J der Deutschen Arbeitsfront und den enteren I der praktischen Erfahrung der Arbeit heraus-I der Erfüllung ihrer Aufgaben zur Seile i!M| Eine Abteilung wird sich in erster ßimed der Schulung der Mitarbeiter befcul Zur Betreuung öer Jugend und I Uebungswirtschaft ist ein 3ugenbreU gebildet, das in der Leitung in Personalunion I setzt ist mit dem Jugendamt der Arbeitsfront i| Stellenvermittlung wird als besondere Abl'1 lung für Arbeitseinsatz eingeglieden A Frauenreferat hat Sorge dafür zu tr^l daß die Besonderheiten der Frau im Berir 1 sprechend Berücksichtigung finden. Eine mt ifn.il schaftliche Abteilung schafft die notwen.Vn Unterlagen in der Zusammenarbeit mit bereits >. stehenden Einrichtungen der Wirtschaft.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei den afr zehn Reichsberufshauptgruppen, ? deren Spitze ein aus der praktischen Arbeit h?rr: gegangener Berufshauptgruppenleiter die J Verantwortung für seine Berufskameraden , Ihm zur Seite ein Mitarbeiterstab von Fachk^-; die die Gewähr dafür bieten, daß ben heiten eines jeden Berufes Rechnung getragen tr-: Für die praktische Arbeit im Reiche werten in bn 32 Gauen der Partei bzw. der Arbeitssronl P:_. Walter des Verufsgruppenamtes unddn^c^ Hauptgruppen eingesetzt, die die Arbeit in Win und Ortsgruppen zu befruchten und zu fc * haben. Ihre hauptsächlichste Aufgabe bestehl btr. sich in allen Teilen ihres Arbeitsgebiete; «m Stamm tüchtiger und zuverlässiger Mitarbeit- anzuziehen. Dabei bedienen .sie sich der der Kreis- und Ortswalter.

Der hier kurz angedeutete organisatorische ftfc wird sich im Laufe des nächsten Jahres nadifi nach vollziehen. Zum Gelingen gehört neben V Glauben an den Erfolg und neben dem Aertrcr i zum Führer in erster Linie eine sehr große Trs von Arbeitskameraden, die bereit sind, sich ei» amtlich für die Mitarbeit zur Verfügung zu ftek Der Wirtschaftsaufstieg schreitet unaufhaltsam w 1 an. Es gilt jetzt, die berufliche Rüstung^ den siegreichen Fortgang der Arbeitsschlachl »i schmieden. Wer sich berufen fühlt zur Tlitarbeii,l-' die Pflicht seinem Volke gegenüber, mit anjupofr. Insbesondere gilt dieser Aufruf Unternehmern i'J 1 solchen Arbeitskameraden, die sich in führender L-' I lung in der Wirtschaft die für die Erziehung 2 deutschen Arbeitsmenschen notwendige Griahrr: gesammelt haben und bereit sind, dem Aufbau h nationalsozialistischen Deutschland zu dienen ?' wollen als Berufserzieher den deutschesten, schen formen, der künftig aufrecht und ien-.e; Wertes bewußt, sich als Träger ber btui f ch e n Nation fühlt und, wie der Fuhrn *ip- desien Leben gebunden ist an das Leben siiM ganzen Volkes, das nicht nur die Wurzel sir stine Kraft, sondern die Wurzel für fein fieb««- ist-

dem litauischen Staat gegenüber v ö l- lig loyal eingestellt geroefen, etwa ebenso wie die Amerika-Litauer, die ihrem Daterlande jede Hilfe zuteil werden ließen, ohne gegen ihre ameri­kanischen Staatsbürgerpflichten zu verstoßen. Die ESA. sei eine rein innere memelländische Partei gewesen. Er habe sich stets gegen die Ein­mischung ausländischer Stellen gewandt und in die­ser Hinsicht bei dem Stellvertreter des Führers der NSDAP, voll st e Unter st ützung gefun­den. Die Beschuldigungen, daß seine Partei durch einen bewaffneten Aufstand das Memel­gebiet von Litauen abtrennen und an Deutsch­land angliedern wollte, sei eine unerhörte! Lüge. Er habe nie eine Verbindung mit deutschen amtlichen Stellen unterhalten, auch nicht mit der Zentralstelle der NSDAP, in Deutschland.

Wir haben daher nicht genügend Devisen, um Rohstoffe und Lebens­mittel wie bisher einzuführen. Äätte die Landwirtschaft während der letzten Jahre der Wirtschaftskrise ihre Er­zeugung eingeschränkt und den Er­zeugungsapparat vernachlässigt, so befänden wir uns jetzt in einer außerordentlich schwierigen Lage. Wir müßten einen viel größeren Anteil der wenigen verfügbaren Devisen zum' Ankauf von Lebens­mitteln verwenden und könnten nicht die zur Aufrechterhaltung der Jndustriekonjunktur notwendigen Rohstoffe einführen, die z. T. nicht in Deutschland erzeugt werden können.

Aus dieser Lage ergibt sich mit Folgerichtigkeit die national- politische Forderung auf Ausbau unserer Erzeugung bei allen lebenswichtigen Gütern, in denen wir einen beträchtlichen Einfuhr­bedarf haben und deren Jnlands- erzeugung gesteigert werden kann.

Die landwirtschaftliche Erzeugungsschlacht, die jetzt begonnen hat, ist ein Hauptmittel, um dem Ziel der wirtschaftlichen Unab­hängigkeit näherzukommen. Welche Erzeugungszweige der Landwirtschaft müssen nun ausgebaut werden? Die Versorgung mit Brotgetreide ist, wie aus dem Schaubild hervor- geht, aus eigener Scholle annähernd s i ch e r g e st e l l t, nachdem im letzten Jahrfünft eine erhebliche Erzeugungs- ftetgerung eingetreten ist. Bei - 9 e t t e i ö c bestand dagegen

lm Jahre 1932 noch ein Zuschußbedarf von annähernd 30 %. Die Verfütte- rung von ausländischen Futtermitteln hatte zur Folge, daß auch die Ver­sorgung mit Fleisch, das 1932 zu

Jnlandserzeuqunq in vom 1OO des Gesamtverbfo uch es

Selbstversorgung

DNB. Kowno, 27. Dez. Bei öer Wieöerauf- nahme öes Mernellänöer Prozesses am Donnerstag bietet sich ein merkwürdiges Bilö. Von allen An­geklagten befinöet sich nur öer Kronzeuge öer Litauer, öer auf GrunÖ feiner Aussagen von Öen MernellänÖern als Spitzel bezeichnet wird, M o l i n n u s , im Gerichtssaal. Die in Haft befind- lichen Angeklagten rouröen gar nicht vor- geführt, unö öie auf freiem Fuß befinölichen Angeklagten muröen wie öer -entlassen. Der Antrag öes Verteiöigers, Professor Stankeoicius, Molinnus in Anwesenheit öer Ange­klagten zu vernehmen, lehnte öas Gericht ab mit öer Begründung, daß nach öer litauischen Prozeß­ordnung jeöer Angeklagte besonöers verhört roeröen könnte.

Molinnus, öer einen nicht geraöe vertrauen- erweckenöen Einöruck macht, beantwortet alle Fragen auf litauisch unö so leise, öaß selbst öie Verteiöiger ihn um lauteres Sprechen ersuchen. Molinnus schil- öert feine Beziehungen zur Sozialistischen Volks­gemeinschaft, öer Neumann-Partei, bei öer er als Geschäftsführer angefteüt war. Aus öie Frage, ob Beziehungen öer Sozialistischen Volksgemeinschaft Zur Nationalsozialistischen Partei in Deutschlanö be- tanöen hätten, behauptet er, es sei ftänöig öavon öie Reöe gewesen, jeöoch in öem Zusammenhang, daß man auf einen bevorstehenöen Sturz öes Direk­toriums Schreiber öurch öie litauischen Schützen mit einem Aufstanö Öer Sturmtrupps öes Memel- lanöes habe antworten wollen.

besonders im letzten Jahr für manche der Haupt-, ^\*****<eC*lI*^ S. -

ausfuhrwaren Südbrasiliens Fett, Häute, Leder 1 gUlll jQllutl OCt Sctili-

jetzt machen sich überall Hoffnungen geltend,^ diese erziehungsarbeit in der Dsi' Schwierigkeiten insbesondere durch eine Neube- -nAn $w A ...

lebung des Warenaustausches mit

Deutschland zu überwinden. Einem Aufsatz des Leiters des

amtes öer DAF., A. HaiÖ, über öie öer Berufsleistungsfähigkeit für Öen Erfola beüsschlacht entnehmen wir folgenöe Ausruf ' Wir wissen, Öaß nach öem Abschlußl< unö auch nach öem Abschluß eines Hochschuist.,^ öie berufliche Entwicklung Ä z u Enöe ist unö öaß Dann erst öie berufli*1 wartsentwicklung beginnt. Die Tätiqkei i?'- triebe allem garantiert nicht öen beruflich?^ stieg. Neben Dieser Tätigkeit muß öer Moglichkeit haben, in Ergänzung s.- praktischen Arbeit sich auf allen Gu- feines beruflichen Könnens die für ihn n?' feine Arbeit als Teil Öes Ganzen notm* Kenntmsfezuerwerben. Dazu kommst hunöerttausenöe Arbeitskarneraöen in allen schichten als un- b z w. angelernte männer tätig finö, öenen öurch entfern Anleitung öie für öen FachwerkerL? öigen Kenntnisse vermittelt roeröen können"' müssen.

Drorqe- neuen nolk. Gemüse and. Eier Obst fett treide Prod. Getreide

Der Kommanöant öes in Monteviöeo (Uru­guay) liegenöen KreuzersKarlsruhe" hat an öen Oberbürgermeister öer Patenstaöt Karlsruhe folgenöen Funkspruch gesanöt:Unter vom Führer geschenkten Tannen in Monteviöeo Deutsche Weihnachten. Besatzung fenDet PatenstaDt Weihnachtsgrüße unD gute Wünsche für neues 2ahr. Heil Hitler! KommanDantKarlsruhe"."

Bei den Deutschen in Güdbrasilien.

Eine Besuchsreise des deutschen Gesandten.

Rio De Janeiro, 27. Dez. (DNB.) Der offi­zielle Besuch, Den Der Deutsche GesanDte in Rio De Janeiro, Dr. SchmiÖt-Elskop, vor kurzem Den brasilianischen Südstaaten abstat­tete, war insbesonöere für Die zahlreichen Deutsch-brasilianischen Siedlungen im Süden von Bedeutung. War es Doch Der erste Besuch Des amtlichen Vertreters Des Dritten Reiches bxi ihnen. Der GesanDte äußerte sich nach feiner Rückkehr hoch befrieDigt über Die EinDrücke feiner Reise. Ihm fei ein außerordentlich herz- kicher Empfang Durch Die Deutfchstämmigen Kolonisten unD Durch Die Regierungen Der SuD- floaten bereitet roorDen. Man habe sehen können, daß Die Deutschen SüDbrasiliens oorbilDlich für Die Erfüllung ihrer Staatsbür- gerpflichten als Brasilianer sorgten, namhaf­ten Anteil am Fortschritt Der brasilianischen Ge­samtwirtschaft hätten unD sich dabei trotzdem in ihrer kulturellen und blutmäßigen Bindung an Das

Dann rourDe, ebenfalls in Abwesenheit aller übrigen Angeklagten, mit Dem Verhör des Führers der Christlich - Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft, Pfarrer v. S a ß, begonnen. Er sei, so betonte er, aus Ueberzeugung d e r nationalsozialistischen Bewegung in ihren ersten Anfängen beigetreten, weil sie nach seiner Auffassung das deutsche Volk vor dem wirtschaftlichen, politi­schen und moralischen Zusammenbruch retten

aber die Zusammenarbeit Italiens mit den südo st europäischen Staaten. Ita­lien habe sich zwar bereit erklärt, die Tschechoslo­wakei und Jugoslawien zur Unterzeichnung eines Protokolls zur Aufrechterhaltung der österreichischen Unabhängigkeit mit heranzuziehen. Frankreich wünsche aber auch die Mitarbeit Rumäniens als Mitglied jenes politischen Staatenblocks, der die Kleine Entente bildet. In dieser Frage sei noch k e in e Eini­gung zustande gekommen. Aber in italienischen Kreisen zeige man sich recht optimistisch.

Die stets gut unterrichtete Außenpolitikerin des Oeuvre" schreibt im selben Zusammenhang, es fei nicht ausgeschlossen, daß Italien sich doch mit der Hinzuziehung Rumäniens zum Protokoll e i n v er­st a n d e n erkläre, obgleich es nid)t3u ben un­mittelbaren Nachbarn Oesterreichs gehöre. Dies würde jedoch nur unter der Bedingung er­folgen, daß ein gewisser Unterschied in der Formalität der Unterzeichnung gemacht werde. Die Reise Lavals hänge aber nicht nur von der An­nahme dieser französischen Forderung ab, sondern besonders auch von der Bereitwilligkeit Mu ssoliniszu einer Zusammenarbeit mit der Kleinen Entente. Zwischen Paris und der Kleinen Entente finde augenblicklich ein äußerst reger Telegrammwechsel statt. Am Quai d'Orsay zeige man sich recht optimistisch.

Die meisten Pariser Morgenblätter rechnen unter diesen Umständen damit, daß Laval inderersten Januarwoche seine Romreise antritt. Sie be­gründen dies mit der bevorstehenden Genfer Sitzung und der S a a r a b ft i m m u n g , zu denen Der französische Außenminister roieDer in Paris zurück sein müsse. Der offiziösePetit Parisien" verweist jeDoch auf Die sehr ausgeDehnten VerhanD- lungen unD hält es deshalb nicht für ausgeschlossen, daß Laval sich er st nach der Genfer Sitzung nach Italien begebe.

11,1 i niuui|o)en öiaat gegenüber recht gut abschnitten. Schließlich war ui< fe;: pollfommen loyal gewesen. Der Stellver- verfahren, daß niemand mehr ein noch aus . treter des Führers Rudolf Heß habe jede Ein- Politische Querköpfigkeit und persönlicher.^8. . Mischung der deutschen Parteistellen in national- hatten aus einem großartigen Godanken ein ., sozialistische Organisationen öes Auslandes abge- der Menschheit gemacht. Es kam der 30. Januar lehnt. Von der Ropp erklärte, daß er jede natio- mit ihm ein Reinigungsprozeß, ^11 ,

nale unö sozialistische Bewegung, auch Die Der litau- nehmstes Ziel Darin bestand, die Laiww'n * sichen Regierungspartei schätze, weil er selbst das wieder lebensfähig zu machen. nationale Prinzip als das Richtige zur besseren ist im wesentlichen erreicht, so daß heute Der Gestaltung Der Beziehungen Der Völker unterem« wieder hoffnunqsfroher in die Zukunft jeyen .

t Der achte Verhandlungstag Die Befreiung von Dem Gespenst der Zwa 9 . _ . . fteieerung unb di« Befferunfl d-r B-chatwN- «

Die ersten Angeklagten im Memelprozeß werden verhört. i 0O« <$«»« t>«r

Der Angeklagte als Kronzeuge des GtaatSanwaltS.-Oie Führer der Christlich- Dic vsthilf« steht unmittelbar vor ihm sr- lorialistischen Arbeitögemeinschast bekunden ihre Loyalität zum litauischen Staat. t^ Vr^U^n 8 ':

_ . vr, r gung Der noch schwebenden Fälle ermögliche",

Seme Mitgliedschaft bet der NSDAP, habe n i ch t s mit ist dann das Ende einer Hilfsaktion für öu 1 m.1 . e.r, Gründung der Chriftlich-So- Landwirtschaft erreicht, die Jahre hindurch die ztalistlschen Arbeitsgemeinschaft im müter bewegte und die zu einem politischen 1 Mernelgebiet zu tun. Diese Partei sei aus objekt erster Ordnung wurde Ursprünglich * 1

Dem früheren von ihm geleiteten Christlichen Volks- Wunsche Des verstorbenen Reichsprösidenien -

Dienft Des Memelgebietes hervorgegangen. Die sprechend, der in schwerste wirtschaftliche M ' Christlich-Soziallstlsche Arbeitsgemeinschaft sei stets nen ost preußischen Landwirtschaft ' dem 11 f n it t f * » « ßtnni ' Staate aus helfend beigesprungen werden-.

Damals drohte nicht nur ein Verfaß aller w ' wirtschaftlichen Betriebe, sondern auch eine n" ' tige Verödung Ostpreußens, teilwe''e gar öas Eindringen v o lks fremder * mente zu beobachten. Die öie wüt'®3 Schwierigkeiten Des Landmannes benufiten, um von feiner Scholle zu verdrängen unö (fernen e haft zu machen, Die nicht zur nationalen vnnu schast gehörten. . ..

Aber die Osthilfe war kaum geboren, W schon vom sozialdemokratisch regierten ,Äj her eine scharfe (Begenberoegung ein, o Die Not groß unD größer rourDe und fchllkhuly , Raum bis zur Elbe hi n in da hilfegebiet einbezogen roeröen Aber etwas anderes machte sich bemerkbar: '

lautere Elemente wußten aus der Cn . Umschuldung unerhörten Nutzen zu ziehen, r- ,, fach wurde alsbald eine weitgehende Ne u. .