Einzelbild herunterladen

treuung der Mitglieder des DRfL. in dieser Richtung obliegt. Die NS.-Kulturgemeinde stellt sich den Oietwarten des DRfL. vor allem bei der Durchführung von Veranstaltungen auf den Gebieten Theater, Film, Vortragswesen, Musik, bildende Kunst, bunte Veranstaltungen u. a. zur Verfügung.

2. Zur Sicherung der Zusammenarbeit zwischen dem DRfL. und der NS.-Kulturgemeinde wird der Reichsdietwart Pg. Kurt Münch als Ver­bindungsmann zur Reichsamtsleitung der NS.- Kulturgemeinde bestellt und tritt in den Stab des Reichsamtsleiters ein. In den Gauen, Be­zirken und Kreisen des DRfL. nehmen die zu­ständigen Dietwarte der Gliederungen die Ver­bindung mit der entsprechenden Gauamtsleitung oder örtlichen Gliederungen der NS.-Kultur­gemeinde auf und halten mit ihr stets Fühlung.

3. Der DRfL. erklärt sich bereit, der NS.-Kultur­gemeinde auf Anforderung geeignete volkstüm­liche Vorträge aus seinen Arbeitsgebieten zu vermitteln.

4. Der DRfL. und die NS.-Kulturgememde er­klären sich bereit, kulturelle Einzelveranstaltun­gen im Reich oder gelegentlich gemeinsame Ver­anstaltungen gegenseitig zu unterstützen.

5. Der NS.-Kulturgemeinde ist es gestattet, im Mitgliederkreise des DRfL. für die Einzelmit­gliedschaft bzw. für den Besuch ihrer Veran­staltungen zu werben. Voraussetzung ist hierbei, daß ein Zwang oder Druck zur Erwerbung der Einzelmitgliedschast bzw. für den Besuch von Veranstaltungen nicht ausgeübt wird.

6. Zu Tagungen und Lehrgängen der NS.-Kultur­gemeinde werden die zuständigen Dietwarte des DRfL. eingeladen."

Verpflichtung der Olympiakämpfer.

Am 16. Dezember werden sämtliche in der Olym­pia-Vorbereitung stehenden Sportler feierlich ver­pflichtet. Die Verpflichtung in Berlin wird der Reichssportführer selbst vornehmen. Der Deutsch­land-Sender wird die Berliner Feier übertragen,

die dann im Mittelpunkt der Verpflichtungen im Reich stehen wird.

Echmeling-Hamas endgültig in Hamburg.

Der Ausscheidungskampf um die Weltmeisterschaft aller Kategorien zwischen S ch m e l i n g und Ha­mas, der am 10. März des nächsten Jahres in Deutschland stattfindet, ist jetzt endgültig nach Ham­burg vergeben worden, da Berlin und Frankfurt am Main keine genügend große Hallen zur Ver­fügung haben. Das Treffen wird in der Hamburger Rothenburgortshalle, die ein Fassungsvermögen von 25 000 Zuschauer hat, ausgetragen, nachdem der Senat der Stadt dem Erwerb der Halle zuge­stimmt hat.

Kurze Sportnotizen.

Hockey, Handball, Tennis und Kegel­sport stellen sich am 2. Dezember in den Dienst des WHW.

Auf 4 80 Stundenkilometer will Camp­bell seinen absoluten Weltrekord für Automobile am 20. und 21. Febr. in Daytona Beach schrauben.

E i n neuer Motorboot-Weltrekord wurde auf dem Comer See von dem Italiener F. Venturi über den Kilometer für die 1,5 Liter- Klasse mit 95,266 Stundenkilometer aufgestellt.

*

D r. Harfter (München) wurde zum Presse- Referenten für die Olympischen Winterspiele 1936 ernannt.

*

A u f der Sitzung der ONS. in Berlin wurde unter dem Vorsitz des Führers des deutschen Kraftfahrsports eine baldige Regeluna der Unfall- Versicherung für Teilnehmer an kraftfahrsportlichen Veranstaltungen sowie ein Hilfsfonds für den deut­schen Kraftfahrsport beschlossen.

Wirtschaft.

Sonntagsruhe im Krastverkehrsgewerbe.

(Fwd.) Im deutschen Güterfernverkehr mit Kraft­fahrzeugen steht eine Neuregelung der Sonntags­ruhe bevor. In einer gutachtlichen Stellungnahme, die vom Reichsverkehrsminister angefordert wurde, faßt der Deutsche Industrie- und Handelstag das Ergebnis seiner Erhebungen wie folgt zusammen: Für den gewerblichen Güterfern- und Nahverkehr, sowie für den Werkverkehr sollte mit Rücksicht auf die gleich gelagerten Verhältnisse tunlichst eine ein­heitliche Regelung der Sonntagsruhe angestrebt werden. Eine unterschiedliche Behandlung verschie­dener Fahrzeugarten hinsichtlich der Sonntagsruhe erscheint mit Rücksicht auf ihren Wettbewerb unter­einander nicht angängig. Mit Rücksicht auf den be­stehenden Wettbewerb zwischen Kraftwagen und Eisenbahn, sowie auf das dringende Interesse der verfrachtenden Wirtschaft, Eilsendungen auch an Sonn- und Feiertagen mit Kraftfahrzeugen beför­dern lassen zu können, erscheint ein gänzliches Ver­bot des Güterverkehrs mit Kraftfahrzeugen nicht angängig. Dies gilt im Interesse der Verfrachter auch für den Fall, daß Eisenbahn und Kraftwagen künftig in irgendeiner Form unter einheitlicher Leitung arbeiten. Die Beförderung eiliger Sendun­gen muß daher auch an Sonn- und Feiertagen für den Kraftwagenverkehr unbeschränkt zugelassen werden. Der gewöhnlicheFrachtgut"-Verkehr mit Kraftwagen sollte für die Zeit von 8 bis 22 Uhr ruhen.

Aufwertung in der Lebensversicherung

Es erweist sich, daß eine erhebliche Anzahl der Altversicherten sich bisher überhaupt nicht mit ihren Aufwertungsansprüchen aus Lebensversicherungen gemeldet hat. Sie fallen gegebenenfalls völlig aus. Es sei deshalb mitgeteilt, daß alle Altversicherten unverzüglich ihre Aufwertungsansprüche bei ihrer Versicherungsgesellschaft anmelden müssen. Ebenso wichtig ist die zu klärende Frage der Verfügung über den übrigbleibenden Betrag der Aufwertungs­massen, insbesondere ob die inzwischen abgefundenen Altversicherten trotz der Abfindung hieran teil­nehmen sollen. Die Reichsgeschäftsstelle des Sparer­bundes (Berlin W 8, Jägerstraße 59/60) hat sich des­halb mit dem Reichsaufsichtsamt für Privatversiche­rungen in Verbindung gesetzt.

Mexikanische Vorkriegsanleihen.

Die mexikanische Regierung hat kürzlich die Ver­handlungen mit dem Internationalen Bankenaus­schuß zwecks Regelung der mexikanischen Dorkriegs­anleihen abgebrochen. Don einiger konkreter Be­deutung ist nun die Absicht der mexikanischen Re­gierung, einen neuen Plan zur Schuldenregelung

vorzulogen. Er läßt noch auf sich warten, doch hört man aus Londoner Kreisen, daß man ihn wohl noch in diesem Jahre erwarten könne. Da der Sparer­bund für das Deutsche Reich (Berlin W 8, Jäger­straße 59/60) mit den entsprechenden ausländischen Gläubigerorganisationen in Verhandlung steht, bittet er die Besitzer von mexikanischen Vorkriegsanleihen, ihm umgehend den genauen Betrag des Anleihe­besitzes zur kostenlofen vorläufigen Vertretung mit­zuteilen. Es kommt darauf an, die deutschen Inter­essen möglichst vollständig wahrzunehmen. Bei der herrschenden Devisenknappheit ist es schon im All­gemeininteresse wichtig, daß alle Valutaansprüche, die Deutschland an das Ausland hat, mobilisiert werden.

* Geschlossene Börse am Heiligen Abend. Der Berliner Börsenpräsident gibt be­kannt: Arn Montag, 24. Dezember, bleiben die Ber­liner Börsenräume für jeden Verkehr geschlossen. Gemäß § 5 derBedingungen für die Geschäfte an der Berliner Wertpapierbörse" findet an diesem Tage eine Lieferung nicht statt. Nach einer Mel­dung aus Frankfurt bleibt auch die Frankfurter Börse am 24. Dezember für jeden Verkehr ge­schlossen.

* D i e Erdölbohrungen in Baden. Wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, wurde bei der Bohrung Jtag Baden Nr. 1 in der Gegend von Bruchsal in etwa 300 Meter Tiefe Rohölzufluß fest- gestellt. Man sah von ausgedehnten Förderarbeiten ab und wandte sich größeren Tiefen zu. In etwas über 700 Meter Tiefe gelang es zum ersten Mal im rechtsrheinischen Oberrheintalgebiet Rohöl zu Tage zu fördern. Es handelt sich hierbei um ein relativ gasarmes Oel, das erst allmählich ins Bohr­loch austritt.

Frankfurter Börse.

Mitlagsbörse ruhig. Valutawerte weiter schwach.

Frankfurt a. M., 27. Nov. Den vorbörslichen Erwartungen entsprechend eröffnete die Mittags­börse wieder in sehr stiller Haltung. Der Auftrags­eingang seitens der Kundschaft blieb auf der gan­zen Linie minimal, während die Kulisse weitere Zurückhaltung bekundete, zumal aus der Wirtschaft größere Anregungen vermißt wurden. Auch der bevorstehende Ultimo blieb in gewissem Maße wirk­sam. Daneben legte die weiterhin außerordentlich schwache Haltung sämtlicher Valutapapiere beson­dere Reserve auf. Stark angeboten waren insbe­sondere Chade-Aktien. Lit. A bis C lagen bei etwa 192 nach gestern 204 und Lit. D bei etwa 188 bis 189 nach 200. Ferner bestand stärkeres Angebot in Kunstseide AKU., die mit 50,50 (nach 53) eröffneten und dann auf 49,50 nachließen. Auch Schweizer Bundesbahn-Anleihen sowie IG. Chemie-Basel und

3 v. H. Schweden von 1888 wurden bis zu 5 v. H. niedriger taxiert. Anatolier Eisenbahn lagen mit 30 v. H. Brief um 1,75 v. H. schwächer. Daneben lagen die im Freiverkehr gehandelten neuen Tür­kenwerte ebenfalls schwach. Die Gründe für diese Schwäche werden weiterhin mit Befürchtungen über eine Sonderbehandlung dieser Werte in Zu­sammenhang gebracht.

Der deutsche Rentenmarkt war bei sehr kleinen Umsätzen eher etwas freundlicher, wie auch die Stimmung am Aktienmarkt durchaus nicht un­freundlich war. Lediglich infolge der starken Ge­schäftsstille bröckelten die Kurse etwas ab, wenn­gleich die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich war. Altbesitzanleihe, 6 o. H. Stahlverein-Bonds und Reichsbahn-DA. eröffneten je 0,25 v. H. freund­licher, Kommunal-Umfchuldung, späte Reichsschuld­buchforderungen und Zinsvergütungsscheine lagen gut behauptet.

Am Aktienmarkt setzten Farbenindustrie 0,40 v. H., Deutsche Linoleum 1 v. H. und Reichsbankanteile 0,25 v. H. niedriger ein. Elektroaktien lagen ebenso wie Montanpapiere uneinheitlich, wobei die Ver­änderungen nach beiden Seiten gering waren. Nur Lahmeyer verloren 1 v. H. und Harpener 0,75 v. H. Schiffahrtsaktien blieben unverändert, auf den anderen Märkten herrschte Geschäftsstille.

Im Verlaufe setzte sich die Abwärtsbewegung der Valutawerte in verstärktem Maße fort. Chade A bis C kamen mit 194 bis 184, Lit. D mit 186 bis 182 zur Notiz und gingen nach dem Kurs auf 180 bzw. 176 zurück. AKU. notierten bis 48 Brief, Anatolier bis 28,50 Brief. Schweizer Bundesbahn­anleihen wurden später um etwa 10 bis 12 v. H. unter der schon sehr schwachen Abendbörsennotiz taxiert, also 4prozentige mit 148,50, 3,5prozentige mit 138 bis 140, 3,50 v. H. Gotthardbahn mit 135 (nach gestern mittag 150,50), 3,50 v. H. Jura- Simplon mit 130 (146) und 3 v. H. Schweizer Eisenbahn-Rente mit 124 (135).

Der deutsche Aktienmarkt war später ebenfalls durchweg abgeschwächt, und zwar betrugen die Rück­gänge von 0,50 bis 1 v. H. Farbeninduftrie unter­lagen mehrfachen Schwankungen. Schwach waren Mainkraft mit etwa 78 (81).

Am Rentenmarkt schwächten sich die Kprse eben­falls ab, Altbesitz auf 104,40 (104,75), auch späte Reichsschuldbuchforderungen, Kommunal - Umschul­dung und Stahlverein-Bonds gingen bis 0,40 v. H. zurück, nur Zinsvergütung blieben behauptet. Der Pfandbriefmarkt waren bei kleinem Geschäft be­hauptet, Stadtanleihen gaben zumeist etwas nach. Staatsrenten lagen ruhig. Tagesgeld 3,50 v. H.

Im weiteren Verlauf der Mittagsbörse trat für die Valutapapiere eine Erholung ein. Chade A bis C fliegen auf 188 nach 180, Lit. D auf 187 nach 176. Auch Schweizer Bundesbahn-Anleihen waren nach Festsetzung der amtlichen Kurse ge­sucht, so 4prozentige mit 150 Geld, 155 Brief (nach 145 amtlicher Notiz), 3,5prozentige 140 (135). Für die übrigen Valutawerte traten ähnliche Besserun­gen ein, AKU. waren auf 51 erholt nach zutiefst 47,75. Maßgebend hierfür waren Verlautbarungen, wonach für die Gerüchte, die zu der erheblichen Schwäche geführt hatten, keine Bestätigung vorlag.

Im Zusammenhang damit waren auch deutsche Aktien und Renten gegen Börsenschluß leicht ge­bessert, wenn auch die Gestaltung der Kurse noch merkliche Uneinheitlichkeit aufwies. An der Nach­börse nannte man u. a. AKU. 51 Geld, IG. Farben 133,75 bis 134, Altbesitzanleihe 104,65.

Abendbörse: ruhig. Valutawerte weiter erholt.

Die Abendbörse nahm im allgemeinen einen stillen Verlauf und war kursmäßig gegen den Ber­liner Schluß nur wenig verändert. Teilweise er­gaben sich noch geringfügige Abschwächungen, teil­weise waren weitere Erholungen um etwa 0,25 v. H. festzustellen. Von chemischen Werten lagen Farben- i'ndustrie 0,25 v. H., Scheideanstalt 0,50 v. H. höher, Goldschmidt blieben aber nur knapp gehalten. Elektroaktien waren zumeist unverändert, etwas fester lagen Siemens. Montanpapiere notierten noch überwiegend etwas leichter.

Der deutsche Rentenmarkt lag sehr still bei un­veränderten Kursen. Am Markt der Valutapapiere war anfangs der Börse weder Angebot noch Nach­frage zu verzeichnen. Im Verlaufe stellte sich bann stärkeres Kaufinteresse ein, das vielfach nicht befrie­digt wurde, da sich Materialmangel zeigte. Die Kurse zeigten im Anschluß an die Erholung im Mittagsschlußverkehr eine weitere merkliche Besse- rung. Sv stiegen 4 v. H. Schweizer Bundesbahn auf 153,75 (heute mittag 145,), 3,5 v. H. auf 145 (135) und 3,5 v. H. Jura-Simplvn auf 134 (122). Auch Chade-Aktien Lit. AC waren um 3 RM. auf 189 gebessert, ebenso IG. Chemie-Basel volle auf 140 (135). Kunstseide AKU. lagen dagegen auf eine Zufallsorder um 0,75 v. H. niedriger, hatten aber lebhafteres Geschäft. Auch die im Freiverkehr ge­handelten Auslandswerte zeigten eine Erholung.

U. a. notierten: 5,5 v. H. Pounganleihe 96,25, Altbesitzanleihe 104,50, 6 v. H. Stahlverein 85,75, 4 v. H. Ungarn von 1913 6,40, Commerzbank 67, VO-Bank 69, Dresdner Bank 71,50, Reichsbank

146, Buderus 80, Gelsenkirchen 55, Harpener 99 25 Mannesmann 70,75, Rheinstahl 86,50 bis 8675* AKU. 50,25, Bekula 139,25, Chade 189, Scheide-' anstatt 206, Licht und Kraft 115,50, Eßlinger Ma­schinen 56, IG. Farben 133,75, Gesfürel 104, Gold­schmidt 86,75, Holzmann 73,75, Metallgesellschaft 80, Rütgerswerke 36,50, Schuckert 90, Siemens 138 Reichsbahn-VA. 114,25, Hapag 27,25 Norddeutscher Lloyd 29,65, Anatolier Eisenbahn 29.

Sranffurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M 27. Nov. Das Angebot in Gemüse blieb stark, besonders für Eskarol, Feld- falat, Lauch, Sellerie, Spinat, Weißkraut und Wir­sing. Für besonders schönen und großen Eskarol vermochten sich die Preise merklich zu heben, sonst traten keine wesentlichen Aenderungen ein. Das Ge- schäft war schleppend. U. a. notierten: Blumenkohl Steige 9 und 12 Stück 3,00 bis 3,25 ital., Eskarol 4 bis 8, Feldsalat groß 20 bis 25, klein 40 bis 45, Gewürzei, gr. Bdl. 25 bis 35, Karotten 3 bis 4, Ober­kohlrabi 3 bis 4, Unterkohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat 6 bis 15, Lauch 2 bis 3, Römischkohl 5 bis 6, Rosenkohl 14 bis 16, Rote Rüben 3 bis 4, Rotkraut 5 bis 7, Sellerie je nach Größe 8 bis 30, Spinat 4 bis 5, Schwarzwurzel 14 bis 20, Tomaten (Treibhaus) 45 bis 55, Weißkraut 2,50 bis 3,25, Wirsing 2,50 bis 4, Winterkohl 5 bis 6, Zwiebeln 6 bis 6,50.

Am Ob st markt war das Angebot gut, in Apfelsinen, Mandarinen und Pastorenbirnen war es stark; beste Ware ist gefragt, während geringe kaum verkäuflich ist. Preise kaum verändert. Das Apfelsinengeschäft liegt noch sehr ruhig. U. a. no­tierten: Aepsel I 12 bis 16, II 8 bis 10, Wirtschafts- äpfel 6 bis 9, Goldparmänen I 12 bis 16, Boskop I 12 bis 14, Graurenette unfort. 9 bis 11, Apfel­sinen 12,50 bis 14 ital., 12 bis 15 span., do. kern­los 14 bis 18 fpan., Birnen I 12 bis 15, II 8 bis 10, Kochbirnen 5 bis 8, Pastoren 5 bis 9, Haselnüsse lang 33 bis 40 ital., rund 30 bis 35 ital., Kasta­nien 14 bis 16, Mandarinen 13 bis 17 span., Trau­ben Steige ca. 10 Kilogramm 450 bis 480 fpan., Wallnüsse 27 bis 32, 26 bis 38 ital., 28 bis 36 rumän., 25 bis 30 bulgar.

Mainzer Schlachlviehniarkt.

Mainz, 27. Nov. Auftrieb: 21 Ochsen (zum Schlachthof direkt 3 Stück), Bullen 18 (1), Kühe 254 (2), Färsen 131 (3), Kälber 238 (7), Schafe (24), Schweine 812 (33.) Notiert wurden pro 50 Kilogramm in RM.: Ochsen b) 32 bis 36, c) 28 bis 31, d) 23 bis 28. Bullen b) 31 bis 33, c) 25 bis 30. Kühe a) 32 bis 36, b) 27 bis 31, c) 21 bis 26,

d) 11 bis 20. Färsen a) 39 bis 40, b) 34 bis 38,

c) 28 bis 33, d) 22 bis 27. Kälber b) 40 bis 47,

c) 32 bis 39, d) 22 bis 31. Schafe nicht notiert.

Schweine a) 53, b) 52 bis 53, c) 50 bis 53, d) 45 bis 52. Marktverlauf: Rinder lebhaft, später abflauend. Kälber mittel, geräumt. Schweine mäßig belebt, Ueberstand.

Tagung der hessischen Freiwilligen Feuerwehren.

LPD. F r a n k f u r t, 26. Nov. Im Volksbildungs- Heim hielt der Landesverband der hessi­schen Freiwilligen Feuerwehren seine Verbandstagung ab, zu der Abordnungen aller hes­sischen Freiwilligen Feuerwehren erschienen waren. Der Verbandsführer K n a u p aus Birkenau leitete die Verhandlungen, an denen Oberregierungsrat Dr. Krebs für den Hessischen Staatsminister, Ministe­rialdirektor Dr. Reiß, Oberregierungsrat Neu­ling und Oberrevisor S ch n e i d m ü l l e r für die Brandversicherungskammer, sowie zahlreiche Ver­treter der Kreisämter, der nassauischen Feuerweh­ren und der Feuerwehrgerätefabriken teilnahmen. Nach den Begrüßungsansprachen erstattete der Lan­desvorsitzende den Jahresbericht, wobei er nament­lich die Verbesserung und zeitgemäße Ausrüstung der hessischen Feuerwehren feststellen konnte. Ins­besondere dankte er der Brandversicherungskammer für ihre große finanzielle Unterstützung. Er unter­strich weiter, daß mit der neuerlichen Herabsetzung der Brandversicherungsbeiträge von 5% auf 5 Ps. für je 100 Mark Versicherungskapital diese Beiträge in Hessen seit dem Jahre 1931 auf die Hälfte er­mäßigt worden seien. Der Landesvorsitzende fpratf zum Schluß allen Feuerwehrführern und Feuei- wehrmännem für ihre eifrige Tätigkeit im Dienste der Volksgemeinschaft seinen Dank aus. In den weiteren Beratungen sprachen Branddirektor N o e h l (Mainz), Branddirektor Braubach (Gie- ßen), Kreisfeuerwehrinspektor W e r n h e r (Nier­stein), Kreisfeuerwehrinspektor Müller (Erbach) und Oberbrandmeister Kunz (Buchschlag), der Lei­ter der Hessischen Feuerwehrfachschule, die jetzt nach Mainz verlegt worden ist. Im Laufe des Winters werden in der Hessischen Feuerwehrfachschule noch sieben Lehrkurse durchgeführt werden. Nach den Dorträgen schloß der Verbandsführer mit Dankes- warten an alle Mitarbeiter die Tagung.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe her zuletzt besch lossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Datum

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 6% ehem.7% Dt. Retchsanl. v. 1929 5V2% Doung'Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......

6% ehern.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landeöbank Darmstadt

Gold R. 13..................

5y2% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ltqui.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auölos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank

Äoldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

5%% ehern. 4y,% Franks. Hyp.-

Bank-Liqu.-Pfandbrtese.......

6y,% ehern. 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe

6% ehern. 8% Pr. LandeSpsand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehern. 7% Pr. Landespfand-

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs.

Franuun a. 2M.

Öeni.i

(Schluß­kurs

Schloßt. Abend- bSrfe

Schluß­kurs

Echiußk. Mittag- bffrfe

26-11

27-11-

26-11

27-11

96

96

96,4

96,4

96,5

96,25

97

96,5

104,5

104,5

104,4

104,5

96,25

96,25

96,3

96,25

93

93

93

93

93

93

-

105,25

-

101,25

100,75

101,25

101,13

92,75

92,75

93

92,75

92,75

93,13

93,25

94

94

94

94

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

103,13

103,2

103,13

103,2

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 <y2% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4%,Türkijche Bagvaobahn-Anieihe

M3

25

1,15

7

6,65

6,7

11,13

24

24

1,15

-

1,15

6,25

7

6,5

6,65

6,25

6,25

6,8

6,65

10,5

11

8*3,

Frantsun u, JJI.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußl. Abend­börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

26-11

27-11

26-11

27-11-

4% desgl. Serie 11.......

ß, 13

_

8

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,25

4

4,25

4,2

4y,%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,8

6,75

6,7

6,65

4% Rumänisch? vereinh. Rente

-

3,925

3,75

3,9

3,8

2J4% Anatolier .............

31,75

29

31,5

29,25

Hamburg-Amerika-Paket .....

0

27,25

27,25

27,5

27,4

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

Hansa-Dampfschiff...........

0

Norddeutscher Lloyd .........

0

30

29,65

30,13

29,5

A G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

74,25

74

74,5

74

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

92,5

92,5

93

93

Commerz, und Privat-Bank...

0

67,25

67

67,25

67

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

0

69

69

69

69

Dresdner Bank..............

o

71,5

71,5

71,5

71,5

Reichsbank ................

12

147,5

146

148

146

A.E.G......................

0

25,9

25,75

25,9

26

Bekula.....................

o

139,4

139,25

139,65

139,25

Elektr. Lieferungsgesellschafl...

6

93

93

93

93,25

Licht und Kraft .............

6

116

115,5

116

115,13

Felten & Guilleaume.........

0

69

68

69,25

68

Gesellsch.f.EIektr.Unternehmung. 5

104

104

104,65

104,25

Rheinische Elektrizität ........

6

99

99

Schuckert & (So...............

6

90,5

90

91.4

90,25

Siemens L Halske............

7

138

138

137,75

137,5

LahmeyerLLo. ............

|O

109

106

106,5

108

Buderus ...................

80,75

80

80,5

80,25

Deutsche Erdöl ..............

4

98,5

98,25

98,75

98,5

Gelsenkirchener..............

0

55,75

55

56

55,13

Harpener...................

0

ioo

99,25

100,25

99,4

Hoesch Eisen-Köln-Neuessen ..

0

73

72,75

Ilse Bergbau ...............

6

144,75

145

Ilse Berabau Genüsse ........

6

116

116,75

116,25

115,75

Klöcknerwerke ...............

o

69,75

70

70

70,25

Mannesmann-Röhren........

0

70 25

70,75

70,65

70,75

Frankfurt a.JJI.

Äerlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

26-11-

27-11

26-11-

27-11-

Mansfelder Bergbau ..

0

76,25

76,5

76,75

Kvkswerke...........

0

91,5

91,5

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen

0

44

43,75

44,4

44

LO

212,5

212

211

212

Rheinstahl...........

0

87

86,75

37

87

Bereinigte Stahlwerke.

.......

0

37,5

37,9

37,25

Otavi Minen ........

0

12

11,75

11,25

11

Kaliwerke Aschersleben.

5

106

106

107

106,5

Kaliwerke Westeregeln .

5

105

105

Kaliwerke Salzdetfurth

.....1V1

152

151

152

151,5

I. G. Farben-Jndustrie

r

133,75

133,75

133,9

133,5

Scheideanstalt........

9

206

206

Goldschmidt .........

0

86,75

86.75

87,5

87,25

Rütgerswerke........

0

36,5

36,5

91,25

91,25

0

80

79,5

79,5

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg

?

108

73,75

108,25

73,75

73,75

Zementwerk Karlstadt..

0

135

Schultheis Patzenhofer

0

_

96,5

97,65

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

0

53

50,25

53,5

51

Bemberg............

0

134,5

134,5

134,75

134,25

Zellstoff Waldhof.....

0

45

43,75

44,5

44,5

Zellstoff Aschaffenburg

0

60,5

60

61

60,75

Dessauer Gas........

7

116

116,65

Daimler Motoren .....

0

44

44,25

44

44,5

Deutsche Linoleum....

0

61

59,75

61

60

Orenstein L Koppel ...

0

-

83

83,5

Leonhard Tietz.......

0

29,75

29,75

30

30

Chade ...............

10

189

202,25

188

Attumulatoren-Fabrik.

0

156,5

157

157

153

Conü-Gummt........

0

130,25

130,25

130,25

130,5

Grttzner.............

Mainkraftwerke Höchst

0

26,5

26,5

26,5

26

i-M....

4

78

Süddeutscher Zucker ..

8

176

176,75

174,5

176

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

Banknoten.

26 November

27-November

Amtliche Notieruna

Amtliche Notierung

(frelfr

Lrie

Geld

Lne>

Buenos Aires

0,628

0,632

0,628-

0.632

Brüssel.....

58.17

58,29

58,17

58.29

Rio de ^nr.

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3.053

Kopenhagen.

55,34

55,46

55,37

55,49

Danzig.....

81,05

81,21

81.04

81,20

London .....

12,395

12,425

12,40

12,43

HelsingforS..

5,475

5,485

5,475

5.485

Paris ......

16,38

16,42

16,38

16.42

Holland ....

168,10

168,44

167,97

168,31

Italien.....

21,30

21,34

21,30

21.34

Iavan......

0 724

0,726

0,724

0,726

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5.706

Oslo..... :

62,28

62,40

62,31

62.43

Wien.......

49,05

48,95

49.05

Lissabon....

1L27

11,29

11,27

11,29

Stockholm...

63,92

64,04

63,96

64,08

Schweiz ....

80 56

80,72

80,47

80,63

Spanten....

33,97

34.03

33,97

34,03

10,395

Budapest ...

_

_

Neuyork...

2,488

2,492

2,488

2,492

Berlin,27-Novcmber

Amerrkainiche Roten ...

Belgische Noten..................

Dänische Noten ...........

Englische Noten .........

Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten ....

Spanische Noten...........

Ungarische Noten

2,44

57,91

55,22

12,365

16,34

167,55

21,08

62,15

63,79

80,29

33,83

64,05

80,61

33,97

T46 58,15 55,44 12,405 16,40 163,23 21,16 62,39