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ner Wälder gewarnt worden. Die vier Wölfe einer abenteuerlichen Verfolgung in den
der letzten Nächte einen großangelegten Einbruchsdiebstahl bei dem amerikanischen Botschafter geplant hatte. Nur durch seine überraschende Festnahme konnte verhindert werden, daß er diesen Einbruch, der eine Krönung seiner monatelangen Verbrechertätigkeit im Berliner Westen bedeutet hätte, ausführen konnte.
Ein Kind hilft einen Verbrecher unschädlich machen.
Ein siebenjähriges Mädchen hat durch seine überraschende Beobachtungsgabe einen g e - jährlichen Verbrecher zur Strecke gebracht, auf dessen Schuldkonto zugestandenermaßen etwa 400 Fahrraddiebstähle in den letzten Jahren kommen. Der Dieb — es handelt sich um den 28jährigen Harry S ch a p k e — hatte am 5. November in Spandau aus einem Keller ein Damenfahrrad gestohlen und war beim Verlassen des Hauses von der kleinen Detektivin beobachtet worden. Das Kind war in der Lage, eine so gute
Der berüchtigte Berliner Fassadenkletterer, der monatelang die Villenbewohner des Berliner Westens in Schrecken gesetzt hat, konnte jetzt endlich im Verlaufe einer großangelegten Fahndungsaktion der Kriminalpolizei in einem Berliner
Wäldern an der polnischen Grenze erlegt worden. Ein Wolf hatte auf polnischem Gebiet einen siebenjährigen Jungen angefallen und schwer verletzt. Auch die Mutter des Knaben, die ihm zu Hilfe geeilt war, trug ebenfalls erhebliche Verletzungen davon.
„Der Schrecken des Berliner Westens" von der Polizei gefaßt.
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deren Einbrechern gestellt und unschädlich gemacht werden. Es handelt sich um einen 24jähri- gen gewerbsmäßigen Einbrecher Gerhard G r ü s k e, einen ehemaligen Fremdenlegionär. Er hat bei feiner ersten Denehmung gestanden, daß er in einer
Aus aller Wett.
liirder eines Polizeiwachlmeisters zum Tode verurteilt.
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f-, Triieibj-gd auf ausgebrochene Wölfe im Danzigs« jorff. — Zwei Menschen schwer verletzt.
Dem verdienten Kämpfer für das deutsche Volkstum.
Der Führer und Reichskanzler hat dem Verlagsbuchhändler Julius Friedrich Lehmann in München anläßlich seines 70. Geburtstages am 28. November 1934 den A d l e r f ch i l d des Deutschen Reiches verliehen und folgendes Schreiben an ihn gerichtet:
„Sehr geehrter Herr Lehmann! Zur Vollendung Ihres 70. Geburtstages spreche ich Ihnen herzliche Glückwünsche aus. Das deutsche Volk gedenkt an diesem Tage Ihrer hervorragenden Verdienste um das völkische Schrifttum. Vor, in und vor allem nach dem Kriege haben Sie als Verleger in vorderster Linie für den deutschen Wehrgedanken und das deutsche Volkstum gekämpft. Dem Danke des Vaterlandes dafür verleihe ich Ausdruck, indem ich Ihnen die höchste Ehrung des Reiches, den Adlerfchild, mit der Widmung: »Julius Friedrich Lehmann, dem verdienten Kämpfer für das deutsche Volkstum, zuerkenne. Mit den besten Wünschen für Ihr weiteres Schaffen und Wohlergehen bin ich mit freundlichen Grüßen Ihr ergebener
gez. Adolf Hitler."
Die Freunde und Verehrer des bekannten Verlegers bereiteten ihm in München im „Bayerischen Hof" einen Ehrenabend. Im Rahmen dieser Feier gab der Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität München bekannt, daß die Fakultät dem Jubilar in Würdigung seiner Verdienste um die Wissenschaft den Ehrendoktor verliehen habe. Ein Vertreter der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen teilte mit, daß Verleger I. F. Lehmann auch von dieser Fakultät der Tübinger Universität zum Ehrendoktor er-
ingesetzte Dreierausschuß, dem Der glands, Mexikos und Portugals angehä
Der Adlerfchild des Reiches für Verleger I. $. Lehmann-München Eine Ehrung des Führers. — Ehrendoktor zweier Fakultäten.
Gegen die Vergewaltigung des Deutschtums in Prag.
Deutsche Studenten protestieren in Berlin, Köln und Wien.
? ZN für die albanische Minderheiten. ; f r {ng| eingesetzte Dreierausschuß, dem Der- Strettr _____i ____
ren^fjc: beantragt, daß die Frage der Minderheits- schuiie in Albanien auf die Tagesordnung der n ä y U n Ratssitzung gesetzt wird.
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•- Dürr Wirtschaftsausschuß der rumänischen Regie- runi] pit beschlossen, sämtliche Handelsver-
- iräigi z u kündi gen und Verhandlungen über / nculk Erträge einzuleiten, deren Grundlage die Be- stimmmg bilden soll, daß Einfuhr nur bis zuii tiöhe von 60 v. H. vorheriger Ausfull r gestattet ist.
Berlin, 27. Nov. (DNB.) Die Studierenden der Berliner Universität veranstalteten im Vorhof des Universitätsgebäudes eine Kundgebung, um i m Namen der gesamten r e i ch s d e u t s ch e n Studentenschaft gegen das Vorgehen der tschechischen Studenten in Prag feierlichst P r o t e st einzulegen. Der Ruf eines Sprechchors: „Wir protestieren gegen die Vergewaltigung des Deutschtums in Prag!" fand ein vielfaches Echo. Vom Balkon der Mittelfront aus sprach als Wortführer der deutschen Studierenden Julius I e w a n, der Leiter der Studentenschaft der Universität Berlin. Die Schändung deutscher Kultur und deutscher Art, deren sich die tschechischen Studenten m Prag schuldig gemacht hätten, fordere den schärfsten Protest der deutschen Hochschulen heraus. Die reichsdeutschen Studierenden fühlten sich eins mit ihren Prager Kameraden. Nach dem gemeinsamen Gesang des Horst-Wessel- Liedes wurde die Kundgebung mit einem dreifachen Sieg-Heil! auf Deutschland und seinen Führer Adolf Hitler geschloßen.
In Köln kam es ebenfalls zu Protestkundgebungen der Studentenschaft. Professor Spahn, der seine Vorlesungen unterbrochen hatte, geißelte das Verhalten der tschechoslowakischen Behörden. Gegen 11 Uhr zogen etwa 1500 Studenten in voller Disziplin über die Ringstraßen vor das tschechoslowakische Konsulat. Dem Zuge hatten sich zahlreiche Volksgenossen angeschlossen. Vor dem Konsulat sprach ein Student kurz über das Unrecht, das von den tschechoslowakischen Behörden dem Deutschtum zugefügt worden sei. Sprechchöre vertraten die Forderung, den deutschen Studenten das gleiche Recht wie den tschechoslowakischen in Prag einzuräumen. Zum Schluß der Kundgebung erklang das Deutschland-
D^r rühere langjährige Generalsekretär des fran- Außenministeriums Philippe Berthe- Io i;; ifl im Alter von 68 Jahren in seiner Pariser nb n?£nui9 gestorben. Philippe Berthelot hatte 19,33 aas Gesundheitsgründen seinen Posten auf- gegq^tt und war durch Läger ersetzt worden.
dem lha> Senatsoizepräsident Greiser als Lan- desjcMmeister zu einer Treibjagd aufgefordert. Die DanMze: Bevölkerung ist vor dem Betreten der Dlii -------- ' ' -----
Personalbeschreibung des Täters zu geben, daß W Polizei an Hand dieser Hinweise ihre Fahndungs- tatigkeit aufnehmen konnte; ohne Erfolg jedoch, bis das kleine Mädel seine kriminalistischen Fähigkeiten erneut unter Beweis stellte. Das Kind entdeckte den Täter auf einem Fußballplatz und veranlaßte nun mit Hilfe seines Vaters und der Polizei die Festnahme des Fahrraddiebes, der nach einer aufregenden Flucht gestellt werden konnte.
„Sfaafsfeinb Nr. 1" beschießt ein Pollzeiaulo in Ehikago. — Ein Toter, mehrere Verwundete.
In den Straßen Chikagos kam es zu einer Schießerei zwischen dem Staats feind Nr. 1 und Geheimagenten der Bundespolizei. Diese befanden sich in einem Kraftwagen. Plötzlich bemerkten sie einen verdächtigen Kraftwagen, der mit großer Geschwindigkeit vorbeizufahren versuchte. Als sie den Wagen zum Halten aufforderten, eröffneten die Insassen, zwei Männer und eine Frau, sofort das Feuer aus einem Maschinengewehr. Es folgte ein lebhaftes Feuerge- fecht, bei dem ein Bundesagent getötet und ein anderer schwer verwundet wurde. Die Verbrecher entkamen. Später tauchte in dem Vorort Eoanston ein anderer Wagen auf, dessen drei I n - fassen verletzt waren. Es wurde festgestellt, daß der Führer des entkommenen Wagens der Dillinger- Gangster Georg Nelson war, der seit dem Tode Dillinger als Staatsfeind Nr. 1 gesucht wird. Die gesamte Polizei Chikagos und der Nachbarstädte wurde sofort alarmiert, um Nelsons Wagen abzufangen. Es wird vermutet, daß die Frau, die sich in dem Wagen Nelsons befand, schwer verwundet ist. Nelson wird seit der Erschießung Dillinaers von der ganzen Polizei Amerikas unausgesetzt gesucht.
Wiener Eisläufer beim Training zu Tode gestürzt.
Ein tödlicher Unfall ereignete sich auf .dem Platz des Wiener Eislaufvereins. Der bekannte Wiener Eiskunstläufer Oskar Loschitz stürzte bei einem Training so unglücklich, daß er sich das Genick brach und kurz darauf starb. Loschitz beabsichtigte wegen seiner großen Notlage zum Professionalismus überzugehen und wollte eine besonders kühne Darbietung einstudieren. Entgegen dem Rat seines Trainers, der besonders einen Salto nach rückwärts als selbstmörderisch bezeichnete, übte Loschitz diese Figur ein, die ihm zum Verhängnis wurde.
Morgen ist Prinzenhochzeit in London!
In London ist man fieberhaft mit der Ausgestaltung des Festschmuckes und den sonstigen Vorbereitungen für die am Donnerstag stattfindende Hochzeit des Prinzen Georg mit der Prinzessin Marina von Griechenland beschäf- tigt. In allen Straßen wird noch eifrig gearbeitet; man hofft aber am Mittwochabend mit allen Vorbereitungen fertig zu sein. Vor der Westminster- Abtei und in den Straßen, die der Hochzeits- z u g passiert, werden riesige Tribünen errichtet, die mit Girlanden und Bändern in den britischen und griechischen Farben geschmückt werden. In den Hauptverkehrsstraßen sind große mit bunten Bändern und Blumengewinden ausgeschmückte Kronen aufgehängt, die die Monogramme Georgs und Marinas tragen. Selbst die grauen, nüchternen Klubhäuser des Londoner Westends erhalten durch den bunten Blumen- und Flaggenschmuck ein heiteres Aussehen.
3m übrigen war der Dienstag den Generalproben für die großen Ereignisse des Donnerstag gewidmet. Der König und die Königin von England besuchten am Dienstagmorgen die Westminster-Abtei, um den Festschmuck zu besichtigen und der Generalprobe der Brautjungfern beizuwohnen. Auch in der griechischen Kapelle, wo nach der Trauung in der Westminster-Abtei noch eine zweite Trauzeremonie nach griechisch-orthodoxem Ritus stattfindet, wurde eine Generalprobe dürchgeführt. Am Donnerstagabend findet im Buckingham-Palast ein Festessen mit einem großen Empfang statt, zu dem 800 Angehörige der höchsten Londoner Gesellschaft, der Politik und der Diplomatie geladen sind.
Kunst und Wissenschaft.
Professor Hugo Rüdel gestorben.
Ein weit über die Grenzen der Reichshauptstadt und des deutschen Vaterlandes hinaus bekannter Musiker, der ehemalige Direktor des Festspielchors m Bayreuth, des Opernchors der Staatsoper und des Staats- und Domchors, Professor Hugo Rüdel ist in seiner Berliner Wohnung plötzlich gestört ben. Hugo Rüdel pflegte mit dem Domchor nicht nur kirchliche Musik, sondern Chormusik aller Art und bot bei seinen Konzerten religiöse Erbauung und künstlerische Erhebung in gleicher Weise. Auf zahlreichen Kunstreisen hat er seinen Chor durch Deutschland und in das Ausland geführt und überall große Erfolge errungen.
Paula Wessely gehl nach Wien.
Die junge Wiener Schauspielerin Paula Wessely, die auch dem Gießener Publikum aus ihren beiden großen Filmen „Maskerade" und „So endete eine Liebe" bekannt ist, hat in diesen Tagen die Reichshauptstadt verlassen, um ein neues Engagement in Wien anzutreten. Sie spielte zuletzt im Deutschen Theater in Berlin die Hauptrolle in Bernard Shaws „Heilige Johanne" zusammen mit Paul Hörbiger (den wir auch aus vielen Filmrollen kennen) als Dunois. Die „Heilige Johanna" erreichte, wie das in Berlin üblich und in dieser Besetzung besonders begreiflich ist, einen Serienerfolg und wurde etwa vierzigmal gegeben. Zum Abschiedsabend der Wessely war auch der Reichskanzler und Führer Adolf Hitler im Deutschen Theater erschienen, was der Aufführung einen besonders feierlichen Charakter gab. Vor ihrer Ab-
I. F. Lehmann kann auf ein über 40jähriges Wirken als Verleger zurückblicken. 1890 gründete er in München zunächst eine medizinische Fachbuchhandlung, bald aber auch einen medizinischen Verlag. Die „M ünchener Medizinische Wochenschrift" und Lehmanns Medizinische Atlanten sind Zeugen seiner schöpferischen Tätigkeit auf diesem Gebiet. Seine eigentliche Bedeutung aber hat er sich als politischer Verleger errungen. Dor dem Kriege ein mutiger, weder durch Briefzensur, noch Haussuchungen, noch geschäftliche Zurücksetzung beeinflußbarer Kämpfer gegen die verderblichen Folgen des nach Bismarcks Entlassung einsetzenden Kurses, während des Krieges ein erbitterter — und erfolgreicher — Gegner Bethmann Hollwegs, stellte er nach dem Zusammenbruch seinen Verlag bewußt in den Dienst des nationalen und völkischen Wiederaufbaus Deutschlands. Er war einer der ersten Organisatoren der Münchener Einwohnerwehr, lernte als Geisel der Roten alle Münchener Gefängnisse kennen, nahm als weißhaariger Mann an der Befreiung Münchens vom bolschewistischen Terror aktiven Anteil. Dem Heldentum der deutschen Frontkämpfer setzte er in einer Bücherreihe „Im Felde unbesiegt" ein schönes Denkmal. Den Rasseaedanken brachte er in allgemein verständlicher und wissenschaftlich einwandfreier Form zum erstenmal in breite Volkskreise. In der nationalsozialistischen Revolution erlebte er die Krönung seines eigenen Lebenswerkes. Für sein verlegerisches Schaffen aber erfuhr er die schönste Rechtfertigung, indem sich unter den gleich nach dem Umschwung von der Regierung empfohlenen 30 Büchern eine stattliche Zahl schon vor längerer Zeit in seinem Verlag erschienene Werke befanden.
Ni 2tai ! ommunistischen Unruhen in der Kasseler ritt wurde am 11. Juni 1931 der Polizeiwacht-
nannt worden sei. Ferner wurde mitgeteilt, daß dem Jubilar demnächst im Rahmen einer befonbe» ren Feier das goldene Parteiabzeichen überreicht werden wird.
lied. In mustergültiger Ordnung erfolgte dann wieder der Abmarsch der Studenten zur Universität.
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In Wien fand eine offizielle Protestkundgebung in der Aula der Universität statt. An ihr nahmen alle nationalen Studenten teil. Unter den Rednern befand sich auch der ehemalige Führer der inzwischen aufgelösten Deutschen Studentenschaft T s ch ö b l. Nach Beendigung dieser Veranstaltung sammelte sich ein großer Teil der Teilnehmer auf dem Platz geaenber der Universität und brach in wilde Rufe: „Nieder mit Prag!" aus. Sodann sangen die Studenten das Deutschlandlied. Die Studenten stürmten dann zur tschechoslowakischen Gesandtschaft, fanden aber alle Zugangsstraßen von starken Wachabteilungen besetzt. Darauf begaben sie sich im geschlossenen Zuge a u f den Stefansplatz und verstechten, gegen die Redaktionsgebäude des „Neuen Wiener Tagblattes" und des „Neuen Wiener Journals" vor- zudringen, die Verwaltungsräume beider Blätter wurden zerstört und die Fensterscheiben zertrümmert. Ein Teil der Studenten rief während der Demonstrationen immer wieder „Heil Hitler!", während der andere Teil Heil!-Rufe auf Schuschnigg, Starhemberg und Oesterreich ausbrachte. An mehreren Stellen wurde von den Studenten das Deutschlandlied angestimmt, an anderen wieder wurde der Text der österreichischen Bundeshymne gesungen; die Melodie ist bekanntlich die gleiche. Die Studenten, die vaterländischen wie die nationalen, haben eine gemeinsame Entschließung gefaßt, in der zum Ausdruck gebracht wird, daß das Verlangen nach Auslieferung der Insignien durch die tschechische Universitätsbehörde eine Schmach für das ganze Deutschtum darstellt.
u| meq ei Kuhlmann erschaffen. Der in diesem Iahrnils der Tat verdächtig festgenommene Johan- 0 nes (ter aus Kassel hatte genau drei Jahre ■r! nachjj hem erfolgten Morde vor der Kasseler Krimi- ■li nalpM-i ein Geständnis abgelegt, wonach er in 'et der stecht des 11. Juni die drei Schüsse abgegeben fjobti, durch die Kuhlmann getötet wurde. Der 2tn» geklagt! Becker hatte sich nunmehr vor dem Kasseler W Schchuiyericht mit drei anreden Angeklagten zu Deramti^rten. Nach zweitägiger Verhandlung ver- .. urteil lefoas Schwurgericht den Angeklagten Johan- i »es i Mer wegen Mordes in Tateinheit mit ■ fchmrim Aufruhr zum Tode und zum dauernden i Derlchsl der bürgerlichen Ehrenrechte. Das Der- | fahry gegen die übrigen drei Angeklagten wurde auf ßnnb des Straffreiheitsgesetzes vom 20. Dez. 19325 rigefteüt.
iSchte Nebel hat in den letzten Tagen die i s ch l f f a h r t fast völlig zum Erliegen ge- Son Holland bis oberhalb Salzig und von liib-er Mainz hinaus war der Nebel so dicht, i einen Schiffsverkehr nicht zu denken war. ) der Nebel etwas lichtete, konnte die Schiff- ii" ein paar Stunden ausgenommen werden. „ lii Schiffe brachten weder auf der Bergfahrt t noch Mi der Talfahrt nennenswerte Strecken hinter 1 sich nub mußten bald wieder beidrehen, da die Sicht allzmjehi behindert war.
0 Slüstem Wildpark Freudental im Danzig-Olivaer
i: Forft |hb vier Wölfe ausgebrochen, Der
ßantitrot bes Kreises Danziger Hohe hat Gendarme- dungsaktion der Kriminalpolizei Ti
SM Absuchen des Waldes aufgeboten. Außer- Verbrecherschlupfwinkel zusammen
4 frc-er der Unterzeichnermächte erneut auf die K irrm^r unhaltbarer werdende Lage im 1 Mmilgebiet aufmerksam gemacht und ihnen roei- , tev s Material überreicht. Die Vertreter Englands um Frankreichs in Genf haben auch mit dem litau» isch n Gesandten verhandelt.
'* Ne plehsche Zwangs Verwaltung treibt it? ■ j' die pacht ein.
''! !6eutl)en, 27. 9ioo. (DNB.) Di« Fürstlich Pich. ?> scho Verwaltung hatte bisher ihren bäuerlichen Pächtern den Pachtzins regelmäßig g g. jtmnibet, weil es sich in der Hauptsache um ?' Stauern handelte, deren Zahlungsfähigkeit in eng- m sie 5 Srenzen lag. Mit dem Eintritt der Z w a n g S- 5,, d e<r n a 11 u n g sind alle persönlichen Rücksichten J awstzeschaltet worden. Die Zwangsverwaltung ? hac dm Bauern Mitteilen lassen, daß sie inner- V) ail b von drei W o chen ihre rückständigen u? Pacht: clder bezahlen müßten. Es braucht nicht erst heuioigehoben zu werden, daß die Pächter durch tnce chematische Behandlung in Bedrängnis geiir c t e n müssen.
:: Kleine politische Nachrichten.
etl0; :a Berlin begannen zwischen der Reichs- r e q 11 r u n g und Vertretern der Regierungs- । oinhiHion des Saargebietes Verstand- U-'hW die die Frage der Regelung der Verhältnisse den deniB? amtenschaft bei der Rückgliederung des Saar -biete 5 an das Deutsche Reich zum Gegenstand hoben.
6 Führer stattete dem Zeughaus einen a Berlch ab und besichtigte dabei auch die Kriegs- bi idirausstellung Professor Ludwig Dett- mcinrs. Die Führung durch das Zeughaus über- ero: naEäi der Direktor des Zeughauses, Konteradmiral 5 io-11 Lorey, und der Direktor der Staatlichen ^-Mtieel, Dr. Kümmel.
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ul: Dr frühere Reichspostminister Dr. Schätze! ^sist i|eft>rben. Dr. Schätze! war ursprünglich Rechts- ^anwili studierte Elektrotechnik und trat 1899 in MeniMdienst ein. 1923 wurde er Staatssekretär in Wber Heilung München des Reichspostministeriums.
Vorn lh27 bis 1932 war er Reichspostminister.


