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dige Gesinnung, die Teilnahme an der Kultur, das Schauen der Schönheiten unseres Vaterlandes, die

Gestaltung Les Arbeitsplatzes, die Erhaltung der

Spannkraft Les Körpers, die Erweckung eines neuen Volks- und Brauchtumes und vieles andere mehr. Die Arbeitsfront ist der Exerzierplatz, auf dem täg­lich die Gemeinschaft geübt wird, undKraft durch Freude" ist das Reglement, nach Lem wir'exerzie­ren. Heute ist Lie Gemeinschaft der Arbeitsfront fest und unerschütterlich in Len Herzen der Menschen und in Len Betrieben verankert. Die Menschen leben nach dem neuen Gesetz der Gemeinschaft, als ob es nie anders gewesen sei, währendKraft durch Freude" mit seinen durchschlagenden Erfolgen für Las deutsche Volk ein unumstößlicher Begriff ge­worden ist. Das ist ein Wunder und war nur mög- lich, weil Adolf Hitler so tief im Volke lebt und deshalb seine Seele so genau kennt wie kein anderer.

Dr. Ley zählte sodann einen Teil der Erfolge des ersten JahresKraft durch Freude" kurz auf. Ins­gesamt 2168 032 Arbeiter wurden auf Reisen geschickt, davon 1,75 Millionen auf Urlaubs­reifen von 7 bis 10 Tagen. Für die Beförderung dieser Volksgenossen waren rund 36 000 Eisenbahn­wagen erforderlich. Reiht man diese Waggons an­einander, so ergibt sich ein riesiger KdF.-Sonderzug, bei dem die Lokomotive in Berlin und der letzte Wagen in Breslau stehen würde. Die Gesamtzahl der von den KdF.-Urlauberzügen gefahrenen Kilo­meter ergibt eine Strecke, die den 19fachen Erdumfang ausmacht. Bei sämtlichen Urlauber­zügen wurden rund 40 Millionen Mark umgesetzt. Davon erhielt die Reichsbahn allein eine zusätzliche Einnahme von rund 7 Millionen RM. Richt weniger als rund 80 000 Volksgenossen aus allen Teilen Deutschlands fuhren auf eigenen Dampfern zu den norwegischen Fjorden oder an die englische Küste.

Die nächstjährigen Pläne des Amtes Reifen, Wandern und Urlaub" beabsichtigen eine Verdoppelung und Verdreifachung des dies­jährigen Programms. .Richt weniger als 3 bis 4 Millionen Urlaubern solle ein Urlaub- oder

Der Chor der Berliner Verkehrs- g e s e l l s ch a f t sang das von seinem Leiter kom­ponierte LiedA r b e i t i st G l ü cf". Der Sprech­chor des Arbeitsdienstes brachte wunder­voll eindringlich zwei Rezitationen zum Vortrag. Dann gab

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley seinen Rechenschaftsbericht, in Lem er u. a. folgendes ausführte: Das Leben ist nicht allein eine nackte Magenfrage, ein Lohn- oder gar Dividendenproblem, sondern wir haben gelernt, und das Volk hat es begriffen: Zum Leben gehört eine Summe von anderen Dingen, die anftän-

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verkündet das Programm des nächsten wahres

einmal ein Staat und eine Wirtschaft Übernehmen mußte, die am Zusammenbruch standen. Wenn wir aber schon materiell dem deutschen Arbeiter noch nicht all' das geben können, was wir wollen, so muß man uns zubilligen, daß wir uns wenigstens redlich bemühen, ihm seelisch sein Leben zu erleichtern. Daß aber der deutsche Arbeiter sein ost noch so schweres Los so trägt, wie er es trägt, daß er, obwohl seine Hoffnungen noch längst nicht alle erfüllt werden konnten, in unerhörter Treue zum neuen Staat steht und für diesen Staat arbeitet, dafür danken wir ihm von ganzem Her­zen. (Starker Beifall.)

Wir wollen auch diesen Tag nicht vorübergehen lassen, ohne den schassenden Menschen der an­deren Völker, denen jetzt so böswillig ost das Wort vom drohenden Krieg zu­gerufen wird zu sagen: Dir Deutschen, wir deutschen Arbeiter, wir deutsche Nationalsozia­listen, und das sind wir Deutsche überhaupt, wir wollen so wenig den Krieg wie alle ande­ren Menschen, die ihn kennen und die arbeiten wollen zum Wohle ihres Volkes. (Stürmischer Beifall.) Wir sehnen uns nicht nach Krieg, und wir brauchen ihn nicht zur Wiederherstellung unserer Ehre: denn unsere Ehre hat der Führer wiederhergestellt. (Erneute, lang anhaltende Beifallskundgebungen.) Wir wollen In Ehre und Frieden unserer Arbeit nachgehen. Wir wollen nichts anderes als schaffen für das Wohl unserer

Ration und ihrer Kinder.

Berlin, 27. Rov. (DRB.) In der großen Ma­schinenhalle eines deutschen Unternehmens von Weltruf, der AEG. im Berliner Norden, inmit­ten Tausender Arbeiter der Faust und der Stirn, feierte die NSG.Kraft durch Freude" in Anwesenheit des Stellvertreters des Führers Rudolf Heß, des Reichsministers Dr. Goeb­bels und des Reichsorganisationsleiters Dr. L e y sowie zahlreicher Ehrengäste ihr einjähriges Be­stehen. Die gewaltige Montagehalle, die außer dem Hakenkreuzbanner, den Fahnen der Deutschen Ar­beitsfront und der NS.-Kulturgemeinde keinerlei Schmuck trug, konnte natürlich nur einen Teil der 46 000 Köpfe zählenden Belegschaft fassen; die übrigen erlebten die Feierstunde in zwei anderen riesigen Hallen, wohin die Kundgebung übertragen wurde. Die Feier, von Liedern des Männerchors der BVG., Sprechchören des Arbeitsdienstes und musikalischen Vorträgen des Musikkorps des Flot­tenflaggschiffesSchleswig - Holstein^ umrahmt, wurde von dem Vertrauensmann der Betriebsge­meinschaft der AEG. eröffnet.

Reichspropagandaminister Dr. Goebbels

führte dann u. a. aus: Nicht ohne Absicht haben wir die Kundgebung zum einjährigen Bestehen des WerkesKraft durch Freude" in einen der großen Berliner Industriebetriebe hineingelegt. Denn dieses Werk ist ein Werk national­sozialistischer Arbeitergesinnung, ein Werk, das die nationalsozialistische Bewegung und die Deutsche Arbeitsfront für das schaffende deutsche Volk gegründet haben. Wir Na­tionalsozialisten wollten nicht einen Sozialismus, der aus blutlosen Phrasen und Doktrinen bestand, wir wollten einen Sozialismus der Tat. Wir sind ans Werk gegangen, und ich glaube, heute bei der ersten Jahresbilanz können alle Mit­arbeiter an diesem großen sozialen Unternehmen Kraft durch Freude" mit berechtigtem Stolz auf die vergangenen Leistungen zurückblicken. Denn wir Nationalsozialisten waren der Meinung, daß unser Land und seine Schönheiten, daß unsere Theater und unsere deutsche Kultur, die Schätze deutschen Geistes und deutscher Kunst nicht das Vor­recht irgendeiner privilegierten Schicht wären, son­dern daß sie dem ganzen Volk gehörten. Die Schätze unseres Landes, feine landschaftlichen Schönheiten, die Güter deutscher Kunst und deut­scher Kultur, der Segen deutschen Familienlebens, die Größe unserer Geschichte und die erhabenen Denkmäler unserer Tradition werden aber dann am besten vom Volke verteidigt, wenn das Volk sie kennt. Deshalb haben wir Möglichkeiten und Mittel geschaffen, um dem Volk die Kenntnis seines eigenen Seins, seiner geschichtlichen Vergangenheit und seiner geschichtlichen Leistungen zu vermitteln, vor allem auch im Hinblick auf die Tatsache, daß Deutschland nur über wenig Räume in der Welt verfügen kann, daß es sich deshalb in seinem Le­bensbestand und in seiner Lebenssicherheit um so tiefer verankern muß in den Freuden, die es i m eigenen Volk findet. So haben wir das Na­tionalbewußtsein, das wir auf die breiten Massen verlagert haben, fester fundiert, als es ehedem in Deutschland begründet war.

Wir gehören nicht zu jener Gilde von Spaßver­derbern, die da glauben, eine neue Weltauffassung müsse sich mit Miesmacherei und Uebelnehmerei kundtun. Wir sind Menschen, die das Leben so sehen, wie es ist und die versuchen, es auf ihre Art umzugestalten und darum ist der Titel unseres Werkes auch ein Programm, denn Freude hat­ten wir nötig, um mit den schweren Bitter­nissen unseres deutschen Lebens fertig zu werden. Freude aber, das wußten wir auch, gibt Kraft, und Kraft werden wir gebrauchen, um das deutsche Schicksal zu meistern.

Oer Stellvertreter des Führers Rudolf Heh

führte u. a. aus: Zum Abschluß des vergangenen und zugleich zu Beginn des neuen Arbeitsjahres des nationalsozialistischen Gemeinschaftswerkes Kraft durch Freude" der Deutschen Arbeitsfront läßt der Führer durch mich feinen Gruß übermitteln. Schwerwiegende andere politische Arbeiten hindern ihn daran, in diesem Kreise, im Kreise der deutschen Arbeiter, in dem er am lieb­sten weilt, selbst einen Abend der Freude zu ver­leben. Der Führer dankt vor allem den Or- qanifatoren, die in kurzer Zeit die Gemein- ,Kraft durch Freude" ins Leben g e - baben. Diese Gemeinschaft wurde ohne ^-vorbildlich geschaffen, und sie er Zukunft ein Musterbeispiel dafür tionalsozialistischer Gemeinschaftswllle r erreichen kann.

Führers und damit unser aller Wille, n Sinnspruch Jfraft durch Freude"

Ein FahrKrast durch Freude".

Oie Reichsminister Goebbels und Heß sprechen auf der Jubelfeier bei der AEG.-Berlin

blick ergreifen. Die gute Methode fei die von Locarno gewesen. Der Viererpakt liege auf derselben Linie: in zweiter Linie käme der V ö l k e r- bund in Betracht.

Gegen ausländische Lügen­meldungen überdie Reichswehr

Berlin, 27. Nov. (DNB.) In den letzten Tagen werden in der Auslandspresse Lügenmeldungen über die Reichswehr verbreitet, die ganz offensicht­lich den Zweck verfolgen, im deutschen Volke B e - unruhigung hervorzurufen und dem Ansehen der Reichsregierung zu schaden. Es kann kein Zweifel bestehen, daß dieser neue Lügenfeldzug von einer bestimmten Stelle aus ganz methodisch vorbereitet und geführt worden ist. Don zuständiger Stelle wird mitgeteilt, daß alle diese Nachrichten, die sich mit dem Reichswehr­minister, Generaloberst von Blomberg, dem Chef der Heeresleitung, General von Fritsch, und deren Verhältnis zu anderen Regie­rungsmitgliedern beschäftigen, glatt e r - funden und nichts anderes als böswillige Verleumdungen sind. Der Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg ist gestern von seinem Krankheitsurlaub zurückgekehrt und hat feine Amtsgeschäfte wieder übernom­men. Eine Denkschrift des Generals von Fritsch, die in diesen Lügenmeldungen eine besondere Rolle spielt, gibt es überhaupt nicht. Infolgedessen konnte sie auch nicht dem Führer und Reichskanzler überreicht werden. Von einem beabsichtigten Rücktritt des Generals von

also zwingen könne, Waren zur Bezahlung de r S ch u l d anzunehmen. Hiervon abgesehen stehe jedoch fett, daß das Reich die amerikanischen Gläu­biger scylechter behanLele als die anderer Länder.

Die amerikanische Note acht an dem Problem vor- bei. Es handelt sich nicht darum, daß die Be­ziehung zwischen Gläubigern und Schuld e rn durch die Frage nach dem Verhält­nis des Warenaustausches zwischen Deutsch­land und den einzelnen Gläubigerländern ver­lagert wird, sondern um die rein prak­tische Frage, wie die von den deutschen Schuldnern in Mark aufgebrachten Zinsbeträge transferiert werden können. Wenn Deutsch­land die hierfür erforderlichen Devisen nicht auf­bringen kann, so ist eben das einzige Mittel, den Transfer zu ermöglichen, eine Steigerung derdeutschen Ausfuhr. Alle bisherigen Ver­suche der deutschen Regierung, zu Verhandlungen hierüber mit der Regierung der Vereinigten Staa­ten zu gelangen, sind jedoch vergeblich gewesen. Im übrigen ist die Schuldenfrage durchaus nicht ein rein deutsches Problem. Ge­rade die Vereinigten Staaten haben Forderungen an zahlreiche Länder, die ebensowenig wie D e u t s ch l a n d in der Lage sind, ihre Zins­verpflichtungen an Amerika in Devisen zu erfüllen. Das beweist schon die Tatsache, daß die amerika­nische Regierung es für notwendig erachtet hat, an die Regierungen aller Schuldnerländer gleich­lautende Zahlungsaufforderungen zu richten.

Wochenendaufenthalt ermöglicht werden. Dabel sollten in erster Linie die landschaftlich beson­ders schönen Rotstands- und Grenzgebiete Be­rücksichtigung finden. Auch die hochseefahrken würden wesentlich verstärkt werden. Reben den Lloyd-DampfernDer Deutsche" undCordoba" in Bremerhaven würden in Hamburg vier große Dampfer in Dienst gestellt werden. Einzelne Schiffe würden in den Vorsrühlingstagen Fahrten nach den südlichen Zonen unternehmen, z. V. nach Portugal, INadeira und den Azoren. An diesen Fahrten würden auch die Familienangehörigen teilnehmen.

Als zweites Amt mit geradezu sensationellen Er­folgen nannte Dr. Ley das Gportamt. Gerade der Sport sei es, der mit wenigen Hilfsmitteln in wenigen Stunden Kraft durch Freude Hervorrufen könne. Von sämtlichen Sportämtern wurden bis­her 8500 Sportkurse durchgeführt und etwa 70 000 Unterrichtsstunden abgehalten, an denen insgesamt 450 000 Besucher teilgenommen haben. Als nächstes werde im örtlichen Bereich eines jeden Sportamtes eine sportärztliche und eine allgemeine Sportbe- ratungsstelle eingerichtet werden. Weiter wer­den Kurse f ü r I n v a l i d e n und k ö rp e r l i ch Beschädigte eingerichtet, um auch denen Kraft durch Freude vermitteln zu können. In Zukunft würden die Sportämter der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" noch mehr mit den Vereinen des Reichsbundes für Leibesübungen auf gemein­samem Wege marschieren, um den Sport zur Le­bensgewohnheit des deutschen Volkes werden zu lassen.

Dr. Ley sprach sodann über die Arbeiten des Amtes für Schönheit und Würde der Arbeit, die Gestaltung ter Betriebe und des Arbeitsplatzes. Don dem Amt wurden bisher 4139 Betriebe bearbeitet. Unbeanstandet konnten von uns nur knapp 10 v. H. verlassen werden. In 50 v. H. der Bearbeitungen konnten sofortige Verbesserungs­durchführungen veranlaßt werden. Der Rest wurde für das Frühjahr 1935 in Aussicht gestellt. Die bis­her hierdurch in Umlauf gefetzte Summe beträgt acht Millionen RM. Und als letztes fei nun der vielen taufenden Veranstaltungen gedacht, die die Güter des Brauchtums vermittelten. In dem ersten Jahr wurden in allen Gauen Deutsch­lands 66 739 Veranstaltungen von ,Kraft durch Freude" durchgeführt. Die geldlichen Aufwendungen der Arbeitsfront insgesamt in diesem Jahr 30 Millionen sind lächerlich gering gegenüber den Erfolgen. Wir haben keinen Zuschuß vom Staate erhalten wie das italienischeDopo Lavoro" und ich erkläre, wir wollen auch keinen. Da wir jedoch eine lebendige Volksgemeinschaft bilden wollen, in der jeder ein vollwertiges Mitglied sein soll, muß auch jeder fein Beste4 dafür hergeben,

das Gemeinschaftsleben der deutschen schaffenden Menschen sich organisch so zu­sammensetzt, wie es der nationalsozialistischen An­schauung von der Arbeit und von der Arbeits- und Freudegemeinschaft der großen deutschen Kul­turnation entspricht.

Der heutige Tag soll abermals sichtbar machen, daß die erste Sorge des nationalsozialistischen Reiches der Kraft des deutschen Arbei­ters und der Freude des deutschen Arbeiters gilt, die diese Kraft st e i g e r l und erhält. Der deutsche Arbeiter, das ist in diesem Sinne sowohl der Dreher hinter der Drehbank, wie der Bauer auf dem Felde, es ist der Wann in der Schreibstube, wie der Pilot, der deutsche Waschinen durch die Wolken steuert, der deutsche Soldat und Seemann, der seine Pflicht tut, es ist die Hausfrau am Herde so gut wie der Kunstschaffende, es ist eben der arbeitende deutsche Wensch über­haupt.

Diesem deutschen Arbeiter im Kreise seiner Kame­raden im schaffenden deutschen Volk sein Leben zur Freude zu gestalten und Freude zu tragen in das Familienleben wie auch die arbeitliche Gernein- schaftsfreude zu heben, das will die Gemeinschaft Kraft durch Freude", und das hat sie in hundert- tausenden von Fällen erreicht! Wir wissen, daß noch immer die materiellen Verhältnisse des deut­schen Arbeiters nicht so sind, wie wir es wünschten. Aber wir wissen auch, daß es heute noch nicht an­ders fein kann, da der Nationalsozialismus nun

Fritsch kann keine Rede fein. Ebenso unwahr sind alle Nachrichten, die sich auf angebliche Tätig­keit des Generalmajors von Reichenau in diesem Zusammenhänge beziehen. Frei erfunden sind schließlich auch die verleumderischen Bemerkun­gen der Auslandspresse über angebliche Unstimmig­keiten zwischen der Reichswehr und dem Reichs­propagandaminister Dr. Goebbels. Es fei fest- gestellt, daß das Verhältnis von Dr. Goebbels zur Reichswehr und umgekehrt sowohl sachlich als auch persönlich nach wie vor das denkbar beste ist und daß Differenzen nie bestanden haben. Es steht somit fest, daß alle diese Meldun­gen über die Reichswehr und die daran geknüpften Kombinationen gemeine Lügen sind, die hier­mit auf das schärfste zurückgewiesen werden.

Zinszahlung

durch Exportsteigerung.

Amerikanischer Protest in Berlin.

Washington, 27. Nov. (DNB.) Die Regie­rung der Vereinigten Staaten veröffentlicht eine Note an die Reichsregierung, jn der erneut gegen die angebliche Diskriminierung amerikanischer Pri­vatgläubiger und Inhaber deutscher Wertpapiere Protest erhoben wird. In der Note wird behauptet, die Ansicht Deutschlands, daß Schulden nur durch den Erlös der Ausfuhr nach dem GläubigerlanL bezahlt werden könnten, versuche, einen neuen Grundsatz aufzustellen, nach dem ein Schuldner feine ganzen Auslandsschulden eigenmächtig st reichen und den Gläubiger aus dem Clearingverfahren ad-drängen dürfe, ihn

Jahre auch der schmucke O d e n w a

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so wollen wir auf dem bisherigen Wege fortfahren den uns der Führer gewiesen hat, denn der Erfol beweist feine Richtigkeit.

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Kein Zeitungszwang für Beamte.

Wie aus Mitteilungen in der Presie hervorgch wird in einem Rundschreiben des stell vertretenden Beamtenführers, Stabz leiters R e u f ch , an die Gliederungen des Reich» bundes Deutscher Beamten erklärt:

Nach einer Zuschrift der Reichsleitung de NSDAP., Reichsleiter für die Press«, wird stellenweise von Amtswaltern des Reichst» der Deutschen Beamten auf Lie Beamtenschaft m starker Druck zum Bezüge bestimmt«! Tageszeitungen ausgeübt. Ein derartig« Vorgehen ist durch die Anordnung des Präsident» der Reichspressekammer vom 13. Dezember 1933 uni die Verfügungen des Stellvertreters des Fühmr vom gleichen Tage und vom 10. Januar 1934 oer> boten und wird mit Ausschluß aus btt Parteibe droht. In Ler Anordnung des Prä' fibenten Ler Reichspressekammer hch es u.a.:Eine ,Verpflichtung' zum Bezug bestimm ter Zeitungen ist nicht zulässig, besonders nih Lurch Anordnungen oder Befehle. Ebensowenig dar eine Kontrolle über den Bezug bestimmter Zei tungen ausgeübt werden." Jn der zu dieser Anord­nung ergangenen Verfügung des Stelloer/re- ters des Führers heißt es u. a.:Alle

Wie das Gaupresseamt mitteilt, stattete am 3ab restag der NS.-GemeinschaftKraft durch Freud? der Gauleiter dem Haus der Arbeit einen Besuch ab. Dor dem Hause hatte der Theater' zu g Aufstellung genommen, dessen Leiter 2r Fürst die technischen Einzelheiten erklärte. Dann ging es in die Diensträume, wo über Arbeitsweise Erfolge und Pläne berichtet wurde. Der ©auleiter sparte nicht mit Anerkennung und gab wertvoll Anregungen. Besonderes Interesse fand das Am« für Wandern, Reisen und Urlaub,^, im vergangenen Sommer im rhein-rnainischen'^, , ftanbsgebiet mehr Urlauber untergebracht hat, u von hier aus in die weitere Heimat hinausging^ H Der Gauleiter verkündete, das im----*

züge aus allen Teilen des Reiches aufnehmen barf Nach Worten des Dankes an den Bezirksleiter bi DAF. Pa. Becker und den Gauwart der %>' Pg. v. Rek 0 wfky erklärte der Gauleiter u. al Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" Gau Hessen-Nassau eine Entwicklung genonu die mich erfreut und überrascht. Ick mich wieder einmal überzeugt, daß auch hte§ richtigen Männer amWerke sind, die 1 Aufgabe mit dem Einsatz ihrer ganzen PersöL- feit anpacken und durchführen.

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"L-ssio" d< Mc die Fra Mhiekes an I Aden.

., Führer JjunbM ^Musste l Hi. Die Ful Ser Direktoi Horey, u A Dr. Rui fc frühere 5 fr [torben. Dr. n; J studierte lei Mdienst eir ier »Teilung M' h 11927 bis 16

lassen."

Kein Zwangsbezug von Zeitungen für Schüler.

Berlin, 27. Nov. Der Reichsminister für W I len schäft, Erziehung und Volksbildung gibt beW. I Auf meinen Erlaß vom 6. Januar 1934 mch h nachdrücklichst noch einmal Hinweisen. Unter h> nen Umständen darf ein Zwang a u f bit Schulen und Schüler zum Bezug he­ft i m m t e r Zeits Christen, Zeitungen u|d. ausgeübt werden. Im Uebertretungsfall werde ich die Schuldigen zur Verantwortung ziehen. Ich lege Wert darauf, daß alle Schuler mii diesem Erlaß in geigneter Form bekanntgemachl werden.

In einem andern Erlaß des Reichserzichunp minifters heißt es: Zeitschriften gleich welcher » werden von dem von mir eingesetzten Prüfung' aus schuß für vaterländisches Schrifttum nW mehr geprüft. Die für einige Zeitschriften.^' r e i i 5 erteilten G e n e h m i g u n g en /au- fen mit dem 31. Dezember 1 934 ck I ersuche, soweit dort amtliche PrüfungsauWft bestehen, ähnlich zu verfahren.

Friseure

an Preisfestsetzungen nicht gebunden.

Dem Reichskommissar für Preisüberwachung gehen Berichte zu, wonach Friseure über Plch Klage führen, die angeblich von anderes Stellen fe st gesetzt seien. Der ReichskomB' sar für Preisüberwachung weist darauf hin, M jeder Friseur hinsichtlich seiner Preisgeslaltmz völlig frei ift; er ift verpflichtet, die Preise feine Leistungen s e l b st zu berechnen. An festsetzungen irgendwelcher anderer Stellen ist ft1,1 Friseur gebunden. Insbesondere sind Innungen nicht befugt, Preise 00k' zuschreiben. Aber jeder Friseur hat bei F ner Preisberechnung nach wirtschaftlich^ Grundsätzen zu verfahren.

Benesch verzichtet auf die RatSpräsidentschast.

Senf, 27. Nov. (DNB.» Die Information--^ lung des Völkerbundes gibt bekannt:Der fefretär ist von Herrn B e n e f ch, dem ausüW" Ratspräsidenten, vor dessen Abreise aus Genf über unterrichtet worden, daß er in dem Falle, daß der Rat die südslawische Ford auf die Tagesordnung der außerordentliches^, tagung setzen sollte, für b i e Dauer dtl Handlung dieser Frage darauf zichten würde, die Präsidentschaft zuüben im Einklang mit Artikel 4 § 4 der sonderen Geschäftsordnung des Rates." .(n1.

Es berührt merkwürdig, daß diese Mitte" erst nach energischem P r 0 t e st d e s " " ö» rischen Delegierten Eckhardt erfolfl* Jedenfalls mußte der Eindruck entstehen, b, nesch die Absicht hatte, auch während der Bey lung des südslawisch-ungarischen Streites dent zu bleiben, obgleich er sich selbst M ö Streit eingemischt hatte. .

Litauens Verletzung des Memelstatut

Genf, 27. Nov. (DNB.) Das juristische achten der Unterzeichnermächte des *?ört)<a mens über das Vorgehen der litauischen Ley im Memelgebiet stellt fest, daß unbestreitbare letzungen des international garantierten J statuts erfolgt sind. Vizepräsident des Meine fchen Landtages, Schulrat Meyer, hat Die

Parteigenossen, gleichgültig in welchen M« tischen ober wie immer gearteten Organisationen sie tätig sind, sind verpflichtet, Liefer über fra­gen des Pressewesens ergangenen Anordnung inner, halb ihres Arbeitsbereichs nachzukommen. A

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