Oer Führer in der Kaiserpfalz zu SoSlar und auf dem Dückeberg.
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blendung glauben.
dingungen stellten.
Das Lrbhofgeseh keine Zwangsjacke
Ein
Ein Bauer X hat einen 168 Margen großen Erb-
gung gen
astreineres Holz und gleichmäßigeren Jahresringbau. Als angenehme Folge wird sich voraussichtlich auch eine verminderte Schädlingsgefahr ergeben, weil die neue Wirtschaftsform den Schädlingsfeinden, vor allem der Vermehrung der Vogelwelt, durch vermehrte und bessere Nistgelegenheiten
Der Nauer in der Schicksalsgememschast aller Schaffenden.
Das Programm für die Gtaatsfeiern des Erntedanktags.
einzunehmen scheine.
pariser Kasianöra-Ruse.
Der „Petit Parisien" beschwört Polen, von seiner Zusammenarbeit mit Deutschland abzusehen. Was für ein Geist der Verblendung, so fragt das Blatt ist in die führenden Männer der polnischen Politik gefahren, die nicht sehen wollen, daß sie gegen lhr
polens Absage an die Ostpaktpläne Barthous.
am- Mi---«.«»
Stellungnahme gegen andere Machte.
England stellt Jarthons Mißerfolg sest. London, 28. Sept. (DNB. Funkspruch.) Im Daily Expreß" heißt es, Barthou kam nach Gens, mit großen Hoffnungen darauf, dl e l e tz t en Glieder einer Kette zu schmieden die Deutschland umgeben soll. Er verlaßt Gens, verfolgt von dem Gespenst f r a n 3 0 11 f ® r Isolierung. Sein Ostlocarnopakt hat Schlsf- b r u ch erlitten und mit ihm das französisch- polnische Bündnis. Er hat die schmerzhafte Feststellung machen müssen, daß Polen, m offener Rebellion gegen seine Beaufsichtigung durch den Völkerbund, sich enger an seinen neuen Verbündeten Deutschland angeschlossen hat. —- "Daily Telegraph meldet aus Gens: Die polmfdje Denkschrift über den osteuropäischen Pakt sei so abgefaßt, daß sie den Eindruck vermeide, als ob Polen den Plan ablehne. In französischen Kreisen werde sie aber als tatsächliche Ablehnung betrachtet. Barthou und Litwinow wurden wahrscheinlich heute vormittag über d e n n a ch st e n Schritt beraten. Möglicherweise werde die französische Regierung um weitere Aufklärung ersuchen, damit Polen gezwungen sei, alle seine Karten aus den Tisch zu legen. Auf jeden Fall seien Barthou und Litwinow entschlossen, die Verhandlungen fortzusetzen, bis ein Defensivsystem geschaffen sei, das Frankreich,Sowjetruß - l a n d , die T s ch e ch 0 s l 0 w a k e i, möglicherweise Rumänien und die baltischen Staaten einschließen, falls letztere nicht übertriebene Be-
^Etwa ein Drittel der Waldfläche Deutschlands 1 wird unmittelbar vom Staat bewirtschaftet. Die- ! ses Drittel bestreitet rund 43 v. H. der .gesamten deutschen Holzerzeugung. Daraus geht hervor, daß die restlichen zwei Drittel zu wenig leisten, beziehungsweise erheblich mehr leisten könnten. Dor allem liegt die Bewirtschaftung des Gemeinde- und Bauernwaldes vielfach im Argen. Aber selbst die Staatsforsten können künftig noch eine Steigerung erzielen durch Lei- stungswirtschaft und Einzel st amm- pflege, wie sie von jetzt ab einsetzen wird. Ganz allmählich mit den Jahren und Jahrzehnten wird unser Wald ein neues Gesicht bekommen. Er wird von der Baumschule, die nur abgegrenzte Altersklassen einer Baumart kannte, wieder zum r i ch t i g en Wald werden, mit Bäumen aller Lebensalter nebeneinander, vom Sämling bis zum hiebreifen Stamm. Und dann steht nicht mehr Kiefer neben Kiefer in langen Rechen, oder Buche neben Buche, sondern ein Gemisch von Baumen, so wie es sich am besten miteinander verträgt.'Besonders interessant sind hierbei die Beobachtungen von Wuchshemmungen und Wuchsstörun- qen bei strahlenempfindlichen Pflanzen durch die Wirkungen der Erdstrahlen, die in unbeeinflußten Waldungen zur gesunden Selbstregelung des Holzartenmischungsverhältnisses führen. Im neuen Walde wird es keine Kahlschläge mehr geben, die ohne Rücksicht, welche Bäume noch entwicklungsfähig waren, durchgeführt wurden. Es wird Ei n - z e l st a m m p f l e g e getrieben, und nur das Reife wird geerntet. Es leuchtet ein, daß bei solcher Wirtschaft nicht nur ein günstigerer Massenzuwachs erzielt werden muß, sondern daß auch die Gute der Erzeugung gesteigert wird durch höhere Stärken,
gegeben, daß eine schriftliche Mitteilung der An- ordnung an sie nicht ergeht.
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Reichserziehungsminister Rust hat in einem Erlaß für alle ihm unterstellten Schulen folgendes angeordnet: „An einem Sag enorbem deut- schen Erntedankfest ist m allen deut chen Schulen in kurzer s ch l l ch t e r F e l e r auf die Bedeutung des Tages. , “"A '
Bauerntum als wichtig st e ® r u nöl age unseresDolkslebenszu würdigem Ich gebe anheim, auch darüber hinaus diese Frage im Unterricht zu behandeln.
Berlin, 27. Sept (OTIB.) Der S^terbe- gibt sich am 30. September früh mit dem Flug- zeug nach Goslar. Dort versammeln sich um 10 Uhr die Bauernabordnung en aus d e m R e i ch in ihren heimatlichen Trachten m der alten Kaiserpfalz. Der Reichsbauernfuhrer, Reichs- Minister Darre, begrüßt den Führer und d»e einzelnen Vauernabordnungen. Der Empfang wir etwa bis 11.20 Uhr dauern.
Inzwischen hat feit dem frühen Morgen d e r Anmarsch der Teilnehmer des Erntedauk- tages auf dem Vückeberg begonnen. Er ist genen 14 Uhr beendet. Die wartenden Volksgenossen werden mit Musik und Massenchören sowie durch Massenfreiübungen, ausgeführt von Arbeitsdiensk- männern, untersten. Um 13.20 Uf>r fteUen 'd) die Bauern in Trachten längs des Mittel- weges des Kundgebungsplahes, den spater der Führer beschreitet, auf. Von 14 bis 14.30 Uhr kommen die Diplomaten und die Ehrenformationen mit ihren Fahnen an und nehmen ihre
Der Wald bekommt ein neues Gesicht
Die Bonner Tagung des Deutschen ForstvereinS.
flaggen am (Erntebanttag. Huf Anordnung ber Reichsregierung sind die Gebäude des Reiches, der Länder, der Gemeinden, der Körperschaften deA öffentlichen Rechtes und der oftentllchen Schulen zu beflaggen. Liefe Anordnung werd hiermit ben Behörden amtlich mit dem Anzufugen bekannt-
eigenes Vaterland arbeiten? Sie glauben, Jjerr ihres Spieles zu fein und sind doch nur Werkzeuge. Wir fordern sie au , einmal geroiffe Seiten in den Erinnerungen Bülows über die „Wbet. gebürt Polens" zu lesen. Die führenden Manner Polens suchen Streit. Mit ihren tschechoslowaki^en Nachbarn, mit denen sie keinen ernstlichen Kon- liktsgrund haben dürften, sie gehen zujam- men mit den Gegnern ihrer natur
ich en Verbündeten, die versuchen, durch alle möglichen Schikanen die Ausländer, die auf ihrem Boden leben und Interessen m Polen vertreten, zur Verzweiflung zu b r t n g e n Sie verhindern, wo sie es können, die Politik Frankreichs, ihre Verbündeten, und sie scheuen in ihrer Presse und privaten Unterredungen nicht vor einer Propaganda zurück, die alles 6 er u n t e r- reifet, was französisch i ft. Polen konnte eine große und edle Rolle mit einer vorsichtig ausgeglichenen Politik und in Zusammenarbeit mi seinen Freunden spielen. Werden diese Worte auf ür alle Warnungen t a u b e Ohren treffen? Die Gefahren sind um so schlimmer, um so schlimmer für Polen. Aber wir wollen nicht glauben, wir !önnen nicht an eine derartige Der-
Abkommen hinzuzufügen.
Zu dem Punkt 3 bemerkt das Blatt, Polen wünsche eben nicht, die tschechoslowakische Grenze gegen Ungarn zu garantieren und wolle unter keinen Umständen an irgendeiner 2Mwn gegen Ungarn teilnehmen. Polen stecke „m i t 25 e r- lin und Budapest unter °>n-r Decke Es wende sich von den Volkern ab, die 1919 nach dem Grundsatz der Nationalitäten Europa oufbau- ten und mit ihrem Blut an der Wiedererstehung Polens mitgeholfen hätten. Es sei wahrscheinlich, daß der französische Außenminister jetzt um nähere Aufklärung bitten werde, msbe-j sondere hinsichtlich der Tragweite des deutsch- polnischen Abkommens, das einen Jo um scheinbaren Eindruck mache, das aber in Wirklichkeit einen bedeutenden Platz in der polnischen Politik
" Am Men" Nachmittag sand die letzt-: Tagung KwÄS 4®ÖIterÄbm5D3r’a^T‘“nl Ehnder Sie M «ft m^efem W- - arofcen Zeiten scheinen vorüber zu sein. Selbst die NttnabmeRußlands hat das Interesse nur erregt, 'SLÄ sich in diplomatischen Verhandlungen .außerhalb der Versammlungen vollzog.
zugute kommt.
Außerordentlich wichtig für die Holzerzeugung ist naturgemäß das richtige Saatgut. Ausländische, vor allem französische Kiefernsaat, die früher in großen Mengen eingeführt und verwendet wurde, hatte die schwerwiegende Folge krummer und ästig Heranwachsender Waldbestände. Der Samen für die Nachzucht heimischer Holzarten soll in der engeren Heimat, dem Rassegebiet, gewon-
,ng-n wiNerK«b°hn. uL hosi 5M°on Has er 2'/. Morgen zum Pr°st° °°« Wirtfchaftszw-ck- . des betreffenben 1675 RM verkauft Das Geld brauchte er dr g
es notwendig, einen neuen gemeinsamen Boden zu schaffen. Wenn die Volksversammlung den Beschluß den sie vor dem Eintritt Sowjetrußlands oefaßt habe (sich nicht mit der Abrüstungsfrage zu s::s.!r js «sä, WAS Vorschlag wurde dann einfach zur Kenn
Die Tagung des Deutschen Forstvereins in Bonn | stand im Zeichen der künftigen großen Aufgaben der deutschen Forstwirtschaft und Forstwissenschaft. Die Ausgaben heißen: Steigerung dtzr Er- z e u q u n g zur Deckung des eigenen Bedarfs, Güteoerbefferung und Sicherung des Absatzes, auch des Anfalls an geringwertigem
alte Sehnsucht nach einem arteigenen Bauern- recht erfüllt, das die Sicherheit der Scholle für alle Zukunft gewährleistet. Durch das Reichsnahr- standsgefeh haben wir dem deutschen Bauern eine einheitliche, ständische Vertretung geschah fen und ihm durch eine kette wirtschaftlicher Maßnahmen dasLebengesichert, ohne den Verbraucher — vor allem den Arbeiter — nennenswert zu belasten. Das Bauerntum steht heute nach einjähriger nationalsozialistischer Agrarpolitik gesund da wie wohl kein anderes Bauerntum m Europa.
So soll nun dieser Erntedanktag ein Bekenntnis des deutschen Bauerntums zu feinen pflichten gegenüber Führer, voi und S t a a l und auch gleichzeitig ein B e k e n n - nis der Volksgemeinschaft gegenüber {einem Bauerntum sein.
R. Walther Darts, Reichsleiter derRSDAp^Reichsminister fürErnäh- rung und Landwirtschaft und Reichsbauernsuhre.
um lebendes und totes Inventar an-usch-l' fen, da er einen verpachtet gewesenen Teil von etwa 60 Morgen wieder m eigene Bewirtschaftung übernommen hat. Nach Anschaffung des Inventars bleibt noch ein ansehnlicher Restbetrag übrig, A dazu verwendet werden kanm eine alte H Ypoty zurückzuzahlen. Der Verkauf war somit em selten günstige Gelegenheit, ein kleines Trennstuck,vas für die Bewirtschaftung des Gesamthofes von kei wesentlichen Bedeutung war, gut zu verkaufen u dadurch große Vorteile für die Wetterführung d« Wirtschaft des Gesamthofes zu gewinnen. Das u Hofgericht hat gar nicht daran gedacht, durch em Versagung der Genehmigung diese günstige JJ b lichkeit zur Stärkung der Wirtschaftskraft des
H°1°S zu zerschlagen. Es entscheidet: „Durch d>- V-räußerung des Manes wird der Fortb stand des Hofes in keiner Weife °° droht. Der Hof bleibt reichlich einen selbstwirtschaftenden Bauern, und der l kauf war geboten zur Flüssigmachung der M die zur Uebernahme der Länderei rwtlgw dieser Sachlage ist ein wichtiger Grund du nehmigung zu ersehen/' . fc5 v(Drf
1 Der Bauer B ist Eigentümer eines
I etwa 14 Hektar Große. Eine % o d)ter e IV2 Hektar zu Alleineig entum ber Sie ist seit Jchren mit einem tüchtigen "N » z teten Landwirt verheiratet. Dieser hat
Aum Erntedankkag - Flaggen heraus!
Berlin, 27. Sept. (DNB.) Der Reichsminister für Dolksaufkläruna und Propaganda fordert hiermit alle Volksgenossen auf, am Sonntag, 30. September zum Seichen der Verbundenheit aller schaffenden Stande und des Dankes des ganzen Volkes dem deutschen Bauerntum gegenüber für die glückliche Embrin- ber Ernte die Hauser und Wohnun- zu beflaggen. Auch die Behörden
nen sein.
Eine gesteigerte Erzeugung bedingt zur Wirtschaftlichkeit auch den entsprechenden Absatz. In normalen Wirtschaftsjahren hat bisher der deutsche Wald nicht ausreichend Nutzholz liefern können. Etwa ein Drittel des Nutzholzbedarfs wurde durch Auslandseinfuhr gedeckt. Hier ist somit eine gesteigerte Jahreserzeugung besonders wichtig. Ein wenig anders ist es mit dem entsprechend steigenden Anfall von Brennholz. Aber auch hier steht die Entwicklung nicht still. Durch die Erfindung der Halbgasfeuerung und der Einführung von Einheitseinsätzen ist erreicht worden, daß das Brennholz etwa mit dem doppelten Wirkungsgrad verwertet wird, und daß sogar ein Dauerbrand bis zu 24 Stunden erzielt wird. Eine noch günstigere Verwertung des Brennholzes erfolgt jedoch auf dem Wege der Holz- v e r g a f u n g zur Erzeugung von Kraft. Die Fortschritte auf diesem Gebiet sind so nennenswert, da diese Krafterzeugung nicht nur auf stationäre Ar lagen, Lastkraftwagen und Autobusse beschränkt bleiben, sondern künftig auch für kleinere Fahrzeuge wie Personenwagen Verwendung finden wirb. Neben dem Holzgas liefert das Holz durch chemische Verarbeitung im Spiritus einen wei- teren Treibstoff. So ist das Brennholz geeignet, in • der heimischen Treibstoffwirtschaft eine wichtige
Rolle zu spielen. , ,
aufgenommen. Als zweiter Punkt der Tages- ordnung ist der Brief Litwinows an den Präsidenten angeführt, der sich mit dem Stand ber Abrüstungsfrage befaßt. Litwinow betonte, daß er nicht bie Absicht gehabt habe, in ben normalen Gang der Vollversammlung ftorenb einaugreifen. Er müsse aber feststellen, daß der Dol- ferbunb sich nicht an ber Abrüstungsfrage uninteressiert erklären könnte. Die Abrüstungskonferenz sei eine vom Völkerbunb ins Leben gerufene Organisation. Wenn bie Versammlung die Frage jetzt noch nicht behandeln wolle, so könnte sich doch der Völkerbundsrat damit befassen, damit Maßnahmen ergriffen werden, die entweder der Konferenz helfen oder aber den Abrüstungsarbeiten eine neue Richtung geben könnten. Beim Völkerbundsrat könne ein dauern- b e 5 Organ geschaffen werben. Auch habe er den Gedanken einer ftdnbigen Friedenskon-,... in ferenz noch keineswegs aufgegeben. Man uiusst soweit es f ch sich immer vergegenwärtigen, daß em g r o fj ts n 6 r h Land nicht im Völkerbünde sei. Daher fei|
Paris, 28. Sept. (DNB. Funkspruch). Der pol- ' niscke Außenminister B e ck hat dem französische Außenminister Barthou eine f d) rt f ft11 d. Rufammenfaffung ber zwischen Polen unb Frankreich über ben Entwurf bes Ost» a k t e s
der polnischen Antwort in nachstehenden 4 punkten wlebergeben zu können:
1. halte polen bie Zustimmung Deutschlands zu ben Paktvorschlägen für unumgänglich. Der Wortlaut bes beutsch- polnischen Abkommens müsse restlos in ben Pakt ausgenommen werben unb ein besonberer Artikel müsse feststellen, bah bieses Abkommen in allen seinen Teilen weiter be ft et) en bleibe:
2. weigere sich Polen, gegenüber Litauen irgenbwelche Verpflichtungen zu übernehmen;
3. wolle es auch gegenüber ber Tschechoslowakei keine Verpflichtungen übernehmen, ohne bie Frage erst einmal sehr eingehend geprüft zu haben. Polen werbe aber auf keinen Fall Partei gegen irgenb- eio Laub im Donaubecken ergreifen;
4. erkläre bie polnische Regierung, baß bie Nichtangriffspakte unb Zweiseitigen Verträge genügten, um in Mitteleuropa ben Frieben zu sichern, unb bah es deshalb nicht notroenbig sei, ihnen neue
Des Sauern Webant
Zum zweiten Wale im neuen Reich begeht bas deutsche Volk seinen Lrntebanktag. Der diesjährige Staatsakt und Ehrentag des deutschen Bauern ist ebenso wie ber vorjährige ein Symbol für bie grobe völkische S ch i ck s a l s g e m e i n s ch a s t aller
Vauernart ist es, zuerst bem > banken, ber uns wieberum bas tägliche Brot schenkte. Aber baruber hinaus bauten wir beutschen Bauern unserem Führer unb Kanzler Abolf Hitler, ber bas Bauern- (um zur (Brunblage von Reich unb Volk erhob
Arn Erntebanktage gilt es, Rückblick unb Aus- blick zu halten. Ueberprüft man bie Geschehnisse des letzten Jahres auf bem Gebiete unserer natio- nalsozialistischen Bauernpolitik, so treten zwei Lr- eignisse besonbers beutllch hervor: Das Reichs- e r b h o f g e s e h unb bas Reichsnahrstanbs- aefeh mit seinen Warktregelungsverorbnungen. Durch bas Reichserbhofgesetz haben wir den Bauern vor bem Zusammenbruch gerettet unb enblich bie
^Um 15 Ahr beginnt bie eigentliche Kunbgebung. Der Führer wirb nach seiner Ankunft bie angetretenen Ehrenformationen ber Reich swehr unb des Arbeitsbien st es abschreiten. Währenb- bessen feuert Artillerie 21 Schuh Salut Der Führer wirb bann ben Wittelweg empor zur Ehrentribüne auf ber höhe bes Berges gehen unb bort die Diplomaten unb bie anberen Ehrengäste begruben. Am 15.20 Ahr eröffnet Reichsminister Dr. Goebbels bie Kunbgebung. Dann wirb bem Führer unb bem Reichsbauernführer eine (Ernte- frone bzw. ein Erntekranz überreicht. Von 15.30 bis 15.50 Ahr finbet in ber Ebene zwischen ber Weser unb bem Bückeberg eine kombinierte Reichswehr Übung statt. Dann singt ein Wassenchor bes Arbeitsbienstes bas „Lieb bes Bauern“. Von 16 bis 16.15 Ahr spricht ber Reichs- bauernführer Darre. Von 16.15 bis 17 Ahr Rebe des Führers. Rach dem gemeinsamen Gesang des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes Schluh der Kundgebung.
Anordnung für denGrntedanttag am kommenden Sonntag.
Betrifft: Kapellen.
Um die Durchführung des Erntedankfestes in der angeordneten Weise zu gewährleisten, wird in bezug auf bie Richtlinien ber Reichsinusik- tammer folgenbes bekanntgegeben:
1. Line tarifmäßige Entlohnung für alle Kapellen, bie anläßlich ber Staatsfeiertage benötigt werden, wird in der nächsten Zeitenbgültig geregelt.
2. Bis zur endgültigen Regelung ber Finanzierung ber Durchführung ber Staatsfeiertage ist eine k arne r ab s ch a f tliche Regelung zwischen ben parteibienststellen bet RSDAP. unb ben Wusikern (Kapellen) notroenbig. Ls rolrb hier bas größte nut mögliche gegenseitige Entgegenkommen ermattet.
3. Um beiben Tellen eine raschere Einigung za ermöglichen, rolrb bas Verbot, lanj- gelb zu nehmen, hiermit aufgehoben; jeboch soll bas Tanzgelb bas un- bebingt Rotroenbige nicht überschreiten.
heil Hitler!
3.21. : gez. Müller-Scheid, Gaupropaganbaleiter unb Leiter ber Canbes- stelle Hessen-Rassau bes Reichsministeriums füt Volksaufklärung unb Propaganba.
Lehrreiche Entscheidungen von 6rbhofgerichten.
Ein Erbhaf ist grundfätzlich unv°rautz°rlichE Wie wird. Davon kannte aber in biefem Falle kein« e5Gmit biefem Grundsatz, der angeblich jeden Grund. Rede fern, stü^verkehr zu Siedlungszwecken, zum Bau offent- rc™ icher EinrichtUA°w “* hor "»eicksauiabadn. unk r7aenMm7rs Efchiie'ht, in Wirklichkeit aus- , Uht zeigen einige Entscheidungen van Erbha ge- 1 richten, die sich darauf stutzen, daß bei Bar tie- gen eines wichtigen Grundes die Der- i dgußerung genehmigt werden kann,
TVr Bauer A hat einen Erbhof von 48 Hektar. Hiervon hat er ein Trennstück von 0,5 Hektar zum Preise van rund 4000 RM, an einen Herrn K Der- kaust der sich gerne ansiedeln machte Das gekaufte Land ist besonders deswegen gut geeignet, weil es an einer ausgebauten Straße hegt unb an Oelänbe grenzt, das z, T, bereits der Siedlung er. schlossen ist. Der Hof ist ziemlich hoch belastet, da der Bauer einige Gebäude Mit Darlehnsmitteln hat aufbauen müssen. Der K°u^re,s von 4VM RM, würde dem Bauer A daher sehr zustatten kommen, um den Schuldenstand etwas zu verringern. Das Erbhofgericht hat unbedenklich die Genehmi. gung ausgesprochen. ,,Es bedarf keiner Ausführung, daß auch das Reichserbhofgesetz durch ferne Bestimmungen über die Unveräußerlichkeit eines Erbhofes eine im allgemeinen Interesse liegende s Siedlung nicht unmöglich machen will. Die B e r - j äußerung zu Sledlungs zwecken wird : gerade einen wichtigen Grund für die Genehmigung i darftellen, wenn nicht durch Abveräuherung von > Grundstücksteilen der Bestand und die Erhaltung des. Erbhofes als selbständige Wirtschaft gefährdet


