Nr. 227 Erster Blatt
M. Jahrgang
Zreitag, 28. September 1934
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Oie Gaarabstimmung vor dem Völkerbundsrat.
Barthou fordert dem Abstimmungsergebnis vorgreifende Entschlüsse im Ginne feiner Oenk- fchrist. — Versteckte Drohungen in der Polizeifrage. — Neue Ratssitzung Mitte November.
Genf, 27. Sept. (DNB.) Der Völkerbund s- r a t behandelte am Donnerstagnachmittag die Beschwerde des Für st en Pleß über die gegen ihn von polnischer Seite ergriffenen Zwangsmaßnahmen wurde bis zur nächsten Ratstagung verschoben, doch wurde die polnische Regierung ersucht, keine Entscheidungen zu treffen, die etwaige später vom Völkerbundsrat zu ergreifende Maßnahmen präjudizieren könnten. Die Beschwerde der Deutschen in Polen wegen der ungleichmäßigen Gewährung der Schankkonzessionen an Gastwirte wurde vom Völkerbundsrat bis zur nächsten Ratstagung verschoben.
Der Völkerbundsrat trat dann in die Behandlung der Saarfrage ein. Nachdem Aloifi als Berichterstatter die Polizeifrage und die Frage ihrer Finanzierung sowie einige Punkte der französischen Denkschrift erörtert hatte, gab er bekannt, daß das Dreierkomitee sich sowohl an die französische als auch an die deutsche Regierung und an die Regierungkommission des Saargebietes wenden werde, um nähere Auskünfte zu erhalten. Außerdem werde das Dreierkomitee Sachverständige und die technischen Einrichtungen des Völkerbundes bei seiner Arbeit hinzuziehen, um dem Völkerbund im November einen Bericht überreichen zu können.
Außenminister Varthou
erklärte sodann, die Saarfrage bestehe aus zwei Teilen, nämlich aus der Vorbereitung der A b st i m m u n g und aus der Beurteilung der Folgen der Abstimmung. Bisher habe sich das Dreierkomitee fast ausschließlich mit dem ersten Teil befaßt. Dabei habe es sich naturgemäß hauptsächlich umdieAufrechterhaltungderOrd- n u n g im Saargebiet während der kommenden Monate gehandelt. Wenn die Regierungskommission nicht in kurzer Zeit eine Polizeitruppe zu ihrer Verfügung habe, auf die sie unter allen Umständen zählen hönne, so sei zu befürchten, daß die Abstimmung zu Zwischenfällen führe, die ihre Ehrlichkeit und zugleich das Ansehen des Völkerbundes beeinträchtigen würden.
Frankreich könne auf Grund der Talsbeschlüsse von 1925 und 26 angerufen werden, um besondere Verantwortlichkeiten zu übernehmen. Es würde sich ihnen nicht entziehen, wenn man einen Appell an Frankreich richte, „aber“, so fuhr Varthou fort, „ich drücke das einstimmige Gefühl meines Landes aus, wenn ich erkläre, daß Frankreich lebhaft alles zu vermeiden wünscht, was fein (Eingreifen nötig machen konnte. Aber um das zu tun, ist es zunächst erforderlich, daß die zwei interefierten Parteien In gleicher Loyalität die gleichen Verpflichtungen einhalten, die sie in ihren Briefen vom 2. Juni auf sich genommen haben. Dann muh die Re- gierungsfommiffion die 21littet haben, um das vom Völkerbundsrat am 4. 3uni festgesetzte Programm durchzuführen mit dem Ziel, die Polizei zu verstärken.
Barthou kam dann auf die bisherigen Bemühungen zur Verstärkung der Polizei zu sprechen. Er dankte den Ländern, die eine z u st i m - mende Antwort im Hinblick auf die Anwerbung von Polizisten für die Saarpolizei gegeben haben. Diese Länder hätten in diesem wichtigen Augenblick gezeigt, daß sie bereit seien, d i e Pflichten internationaler Solidarität zu erfüllen. Er hoffe, daß die Regierungskommission nun schon in der Lage sei, mit der V e r - stärtung der Polizei zu beginnen.
Die französische Denkschrift sei für den Geist Frankreichs kennzeichnend. Frankreich habe auf keine der drei Lösungen, die im Vertrage vorgesehen seien, verzichtet. Es wolle für jede dieser Möglichkeiten die Bestimmung festsetzen, die nach der endgültigen Entscheidung über das Schicksal des Saargebietes in Kraft zu treten habe. Es handele sich aber noch um mehr, nämlich um die Definition des neuen Regimes. Die Vereinigung mit Frankreich oder die Rückkehr zu Deutschland seien einfache Lösungen, bei denen jeder Wähler sich selbst Vorteile und Nachteile klarmachen könne. Aber die Lösung des Status q uo würde im Gegensatz hierzu für den Wähler erst eine klare Gestalt gewinnen, wenn der Völkerbundsrat diese geschaffen habe. Die saarländischen Wähler müßten eine klare und bestimmte Vorstellung von jeder der drei Lösungen haben, unter denen sie wälflen sollten.
Die französische Regierung habe gehofft, daß der Dölkerbundsrat schon während dieser Tagung dieser Erwartung der Saarbevölkerung entsprechen würde. Er habe es n i ch t v e r m o ch t. Um so mehr müssen wir die Gewißheit haben, daß eine neue Tagung - so schnell wie möglich einberufen werde, um diese Fraae zu regeln. Die französische Regierung sei damit einverstanden, daß den Wünschen Rechnung getragen werde, die jetzt schon im Saargebiet zu
hören seien, und die die Möglichkeit Vorbehalten wollten, dieses Statut zu ändern.
Komplimente für Knox.
Der Vertreter Englands dankte Aloisi für seine bisherige Arbeit und gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Völkerbundsrat bald in der Lage fein möge, über einen Bericht des Dreierkomitees Entschlüsse fassen zu können. Der Ratspräsident B e n e s ch dankte zunächst dem Präsidenten der Saarregierung, Knox, mit betonter Herzlichkeit für seine Unpartei-
Deutschlands Auffassung.
Der Versailler Vertrag ist eindeutig.
Die Rede Barthous bewegt sich auf der gleichen Linie wie die französische Denkschrift. Der französische Außenminister wünscht auf der einen Seite, daß die Abstimmung frei und ehrlich oonftatten gehe, ein Wunsch, der von deutscher Seite stets mit allem Nachdruck gefordert worden ist. Darüber hinaus verlangt er, daß bereits jetzt Fragen geklärt werden sollten, die mit der Vorbereitung der Abstimmung nichts zu tun haben, dafür aber geeignet sind, statt eine freie Abstimmung unbehindert oon- ffatten gehen zu lassen, auf dem Wege über die Völkerbundsorgane durchsichtige Propaganda für gewisse französische Lösungswünsche zu machen. Der Versailler Vertrag ist gerade in der Saarfrage eindeutig genug, um die Notwendigkeit für den Völkerbundsrat, von sich aus weitere Präzisionen oder Ergänzungen zu geben, völlig überflüssig zu machen. 3m übrigen weiß die Saarbeoötferung aus 15jähriger Erfahrung, was für sie der status quo, d. h. ein landfremdes Regime, bedeutet, gleichgültig, welche Verzierungen an diesem Regime angebracht werden sollen. Wenn Herr Barthou auch diesmal wieder Herrn Knox nicht nur bei feinen Bemühungen um Einstellung
lichtest, Festigkeit und seinen Mut. Die Regierungskommission habe in jeder Lage das Vertrauen gerechtfertigt, das der Völkerbundsrat in sie gesetzt habe. Benesch dankte dann kürzer und etwas kühler dem Dreierkomitee und sprach die Hoffnung aus, daß bis November ein Bericht vorliegen möge. Barthou schlug vor, etwa den 15. November für die außerordentliche Ratstagung ins Auge zu fassen. Aloisi stimmte dem zu. Zum Schluß hielt Barthou es für nötig, dem Präsidenten Knox noch einmal einen besonderen Dank für seine Arbeit auszusprechen, worauf Knox sich höflich verbeugte.
internationaler Polizeikräfte ermutigt, sondern darüber hinaus, wenn auch etwas verschämt, die Zulässigkeit der Heranziehung französischer Truppen an die Wand malt, so wird er im Ernst kaum annehmen wollen, daß der Völkerbundsrat seine Hand dazu bietet, das Abstimmungsgebiet der militärischen Gewalt eines Beteiligten zu überantworten. Auch die von ihm erwähnte« Ratsbefchlüsse der 3ahre 1925 und 1926 bieten keine handhabe dafür, fremde Truppen für die Abstimmungszeit ins Saargebiet zu entsenden. Auch die Heranziehung französischer Polizei truppen wird von Herrn Barthou — offenbar auf Grund einseitiger 3nfor- mafionen — in ihrer Bedeutung übertrieben, denn in Deutschland und an der Saar weiß jedermann, daß die Bevölkerung, allen Provokationen zum Trotz, musterhafte Difziplin hält, und daß kein (Ereignis vorliegt, mit dem eine derartige Maßnahme zu rechtfertigen wäre.
Sollte dennoch ein derartiger Beschluß ergehen, so mühte dies der alleinigen Verantwortung des Rates und des Herrn Knox überlassen werden. Diesen Standpunkt dürste auch der deutsche Gesandte in Bern, Freiherr von Weizsäcker, bei seiner Unterredung mit dem Präsidenten der Saarregierungskommission zum Ausduck gebracht haben, so daß es also zu keinen Vereinbarungen gekommen ist.
widerstreitenden 3nteressen der beteiligten Mächte und den von ihnen verfolgten machtpolitischen Zielen bei den Verhandlungen ergeben haben. Die deutsche Politik wird durch diese Erklärung nicht berührt: Von deutscher Seite droht der Unabhängigkeit Oesterreichs nach wie vor keine Gefahr.
Bittere Enttäuschung in Paris.
„Barthous Bemühungen vollkommen gescheitert."
Paris, 28. Sept. (DNB. Funkspruch.) In der großen Pariser Nachrichtenpresse wird die Bestätigung der Erklärung vom 17. Februar durch die drei Großmächte als eine Verlegenheitslösung bezeichnet, die in Wirklichkeit die österreichische Frage in vollem Umfange weiter bestehen lasse. Ueber die Haltung der Kleinen Entente, die eine den Franzosen besonders am Herzen liegende Annäherung an Italien vorläufig ausschließt, ist man in Paris besonders enttäuscht. Das „Echo de Paris" schreibt, es sei der französischen Diplomatie nicht gelungen, die Tätigkeit der Kleinen Entente und Italiens in Einklang zu bringen. Die Bemühungen Barthous seien vollkommen gescheitert; er habe es nicht erreicht, daß Italien und die Kleine Entente zugunsten der österreichischen Unabhängigkeit ihre Politik einander anpaßten. Die Erneuerung der Erklärung vom 17. Februar sei nur eine/Formsache, die an der gegenwärtigen Lage nichts ändere. Die Möglichkeiten eines Konfliktes beständen nach wie vor und es seien sogar Aussichten für einen nationalsozialistischen Sieg vorhanden, weil Deutschland jetzt aus den Meinungsverschiedenheiten der anderen Nutzen ziehen könnte. Die R o m r e i s e Barthous sei unter allen diesen Umständen sehr gewagt. Der Minister laufe Gefahr, in Rom die Rolle eines Statisten bei den 12-Iahr-Feiern des Marsches auf Rom zu spielen.
Das „Oeuvre" ist der Ansicht, daß w en i g st e n s das Schlimmste vermieden worden sei. Immerhin bleibe das österreichische Problem weiter bestehen, und es bestehe auch die Gefahr, daß sich die österreichische Regierung darüber klar werde, wie zweifelhaft die materielle Hilfe der Großmächte im Falle einer Krise sei und sich vielleicht, ohne es zu wollen, wieder der Politik einer öesterreichisch-deutschen Annäherung zuwende. Das Blatt zweifelt im übrigen daran, daß die Kleine Entente ihre Zustimmung zu der Erklärung gibt. Auch der„Matin" glaubt, daß man nur von einem Erfolg sprechen könne, wenn die Kleine Entente sich von vornherein der Erklärung der Großmächte angeschlossen hätte. Der „Petit Parisien", der stets alles in den rosigsten Farben zu sehen pflegt, mißt als ziemlich einziges großes Blatt der Erklärung besondere Bedeutung bei. In dem Zusatz, wonach die Februar-Erklärung auch weiterhin die gemeinsame Politik.der drei Großmächte iyspieren werde, liege eine deutliche Warnung an Deutschland. Früher habe man von einer gemeinsamen Auffassung gesprochen. Heute spreche man schon von einer gemeinsamen Politik.
England befriedigt.
Neue Verpflichtungen kommen nicht inFrage
London, 28. Sept. (DNB. Funkspruch.) Zu der Erneuerung «der Februar-Erklärung über die Unab- hängigkeit Oesterreichs sagt „Daily Telegraph": Barthou hat sich verzweifelt darum bemüht, das Gerippe der Februarerklärung mit etwas Fleisch und Blut zu versehen. Aber er habe Schwierigkeiten mit Italien und mit den Großmächten gehabt. Fremden Regierungen werde es übrigens anscheinend sehr schwer, einzusehen, daß es für England ein Grundsatz sei, keine weiteren Verpflich- tungenauf demeuropäischenFestland zu übernehmen, die direkt oder indirekt zu militärischem Vorgehen führen könnten. Barthou habe zwar den Charakter der möglicherweise zu treffenden Maßnahmen nicht näher bezeichnet, aber es würde sich doch um ein unmißverständliches Versprechen zu einem militärischen Vorgehen gehandelt haben. Die britische Regierung habe dies mit gutem Recht a b g e l e h n t. Oesterreichs Unabhängigkeit liege im Interesse Großbritanniens, aber nicht in dem Maße, um das Risiko einer Verwicklung in einen zentraleuropäischen Streit zu rechtfertigen.
Im „paily Herald" heißt es, die Wiederholung der Genfer Erklärung solle nur die Tatsache verheimlichen, daß die Verhandlungen für irgendeine Art Garantie fehlgeschlagen seien. Deshalb brauche man keine Träne zu vergießen. „Times" ist der Meinung, daß die Erklärung als ein Kompromiß zwischen den Wünschen Frankreichs und der Kleinen Entente auf der einen und denen Italiens auf der anderen Seite betrachtet werden könne. Im Gegensatz zu den anderen Blättern bedauert „News C h r o n i c l e" (liberal), daß Großbritannien in der österreichischen Frage nicht weitergegangen sei. Die Gefahr eines europäischen Krieges werde dadurch vielleicht vergrößert. Nur ein entschlossenes Auftreten der britischen Regierung hätte das österreichische Problem lösen können. Wenn die Oesterreicher in die Lage kämen, zwischen Italien und Deutschland zu wählen, so würden sie zweifellos Deutschland vorziehen.
Abschluß der Völkerbundstagung
Litwinows Abrüstnngsantrag lediglich „zur Kenntnis genommen".
G e n f, 27. Sept. (DNB.) Kurz nach 10 Uhr trat die Vollversammlung des Völkerbundes wieder zusammen. Afghani st an wurde mit 47 Stimmen, d. h. einstimmig, in den Völkerbund
Barthous Drohungen erregen Befremden in London.
London, 28. Sept. (DNB.-Funkspruch.) Barthous Erklärung in der Saarangelegenhert findet in der Presse große Beachtung. Im Reuterberrcht wird hervorgehoben, daß Barthou entgegen seiner Gewohnheit seine Rede vom Blatt abgelesen habe, woraus geschlossen werde, daß gewisse Sätze sorgfältig formuliert gewesen seien. „Times sagt, die Erklärung Barthous sei ohne Leidenschaft und ohne unnötigen Nachdruck abgegeben worden. Sie ermangele aber nicht der Kraft und Deutlichkeit.
„Morning Post" nennt Barthous Worte eine Mahnung an alle, die versuchten, die freie Abhaltung der Volksabstimmung zu verhindern.
Im „Daily Telegraph" ist von der Möglichkeit der Entsendung französischer Truppen nach der Saar die Rede. Der Vorsitzende per Regierungskommission, Knox, finde es selbst immer schwieriger, eine neutrale Polizeitruppe auszustellen. „Daily Mail" (Rothermere Konzern) sagt, da der Versuch, eine große ausländische Polizei- truppe aufzustellen, unmöglich sei, würden jetzt die Bemühungen darauf gerichtet werden, geeignete Leute im Saargebiet zu finden. Es werde aber immer noch geplant, wenigstens eine Meine
Stammtruppe von Ausländern als Polizeioffiziere aufzubringen.
„Daily Expreß“, das konfervalive Blatt des Beaverbrook-Konzern, fagt: Frankreich ist jeden Augenblick bereit, feine Truppen in das Saargebiet einmarfchieren zu lassen. Die Androhung einer 3nteroention zur Erzwingung der öffentlichen Ordnung bei der Volksabstimmung wurde von Frankreichs 74jährigem Außenminister in Genf vorgebracht. Sie hat Verblüffung unter den Staatsmännern in Genf hervorgerufen. 2Han befürchtet, daß die französische Drohung eine kriegerische Rückwirkung in Deutschland Hervorrufen werde und dies würde die ohnehin schon gespannte Lage noch schwieriger machen. Frankreichs Drohung bedeute eine ernste Mahnung an England, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Die Engländer seien ebensowenig bereit wie die Schweizer, die Eingangstür zum Saargebiet zu beschützen.
Keine Einigung über eine Garantie für Oesterreich.
Zn Ermangelung neuer Vereinbarungen wird die alte Llnabhängigkeits- erklärung wieder aufgefrischt.
Ein schmales Ergebnis.
Keine Verständigung zwischen Italien und der Kleinen Entente.
G e n f, 27. Sept. (DNB.) Am Donnerstag gegen 20 Uhr wurde folgende Erklärung der drei Großmächte F r a n k r e i ch , G r o h b r »t a n n ien und 3 t allen bekannt: Die Vertreter Frankreichs, Großbritanniens und 3taliens haben von neuem die Lage Oesterreichs geprüft und sind übereingekommen, im Namen ihrer Regierungen anzuerkennen, daß die Erklärung vom 17. Februar 1934 im Hinblick auf die Not
wendigkeit, die Unabhängigkeit und Unversehrtheit Oesterreichs aufrechtzuerhalten, im Einklang mit den bestehenden Verträgen ihre ganze Kraft b e h ä 11 und auch weiterhin für ihre gemeinsame Politik maßgebend fein wird.
! Die drei Großmächte haben sich also nach lang- ! roierigen Verhandlungen untereinander und mit der Kleinen (Entente und Oesterreich darauf beschränkt, sich erneut zu ihren Erklärungen vom
117. Februar 1934 zu bekennen. Diese Tatsache spiegelt am besten die großen politischen Schwierigkeiten wieder, die sich aus den
Keinerlei stichhaltige Begründung für das französische Verlangen.


