Ueberraschend der Blick von der Höhe des Mäirse- berges auf das klare Wasserauge in der Talsohle, besonders in sommerlichen Tagen, wenn das Land in voller Reife steht.
Um so packender, geradezu überwältigend ist der Stimmungsumschwung im Anblick des Toten- maares. Weggewischt sind auf einmal Fülle und Farben, die schwere Eifelerde liegt frei in trostloser Aermlichkeit. Kein Wald, kein aufrechtes Wachstum, nur karges Strauchwerk, das sich fest an den mageren Boden klammert. Der finstere heroische Charakter des Eifelbodens offenbart sich in dieser Einöde, in der vor jäh abfallenden kahlen Uferwänden unbewegt, wie erstarrt in unlösbarer Schwermut, das dunkle Gewässer des Weinfelder Maares ausbreitet. Der Eifelbewohner nennt diesen Kratersee Totenmaar. Ein ganzes Dorf liegt in den Wassern be
graben, die wilde Leidenschaft der Eifelerde hat blühendes Leben vernichtet. Nur Heidekraut und der zähe Ginster wachsen in dem ausgebluteten Boden, und wehmütig steht am Uferrand das alte Weinfelder Kirchlein mit den Holzkreuzen der Toten.
Wieder freundlicher sind die anderen Dauner Maare, Holzmaar und auch das Schalkenmehrener Maar, das eine Fläche von nahezu 90 Morgen bedeckt. Aber die einmalige sprudelnde Stimmung des Gemündener Maares wird nicht mehr erreicht, auch nicht vom Pulvermaar, das schon weiter entfernt, bei Gillenfeld, seinen Wasserspiegel zeigt. Die Eifelerde lächelt nicht gern, aber gerade ihre herbe bäuerliche Strenge macht sie jedem echten Naturfreund so ungemein liebenswert.
Wirifchast.
Das deutsch-schweizerische Derrechnungsabkommen.
Das am 26. Juli 1934 in Berlin unterzeichnete deutsch-schweizerische Verrechnungsabkommen sieht vor, daß künftig alle Zahlungen aus dem Warenverkehr, dem Reiseverkehr und dem Kapitalverkehr durch Einzahlungen auf die beiden Notenbanken erfolgen sollen. Nur für den kleinen Grenzverkehr und gewisse andere Zahlungen sind Ausnahmen vorgesehen. Die jeweils bei den Notenbanken zugunsten der anderen Bank entstehenden Guthaben werden ausgeglichen mit der Maßgabe, daß das voraussichtlich zugunsten Deutschlands vorhandene Guthaben zur Abdeckuna des gegenseitiaen Warenverkehrs, des Reiseverkehrs und gewisser Zinsverpflichtungen dient. Don dem verbleibenden Saldo wird ein bestimmter Betrag der Reichsbank zur Verfügung- gestellt. Die weiter vorhandenen Beträge dienen in bestimmter Höhe zur Speisung eines Amortisationsfonds und zur Bezahlung schweizerischer Transitwaren. Der dann noch verbleibende Ueberschuß steht ebenfalls noch zur Verfügung der Reichsbank. Das Abkommen tritt am 1. August 1934 in Kraft und gilt bis zum 30. Juni 1939, wobei allerdings, wenn das Abkommen den beiderseits gehegten Erwartungen nicht entsprechen sollte, neue Verständigungen mit der Möglichkeit einer besonderen Kündigungsfrist vorgesehen sind. Mit dem Abkommen sind verbunden Vereinbarungen über die Verrechnung im Warenverkehr, über die Verrechnung im Reiseverkehr und Vereinbarungen über die Durchführungen des deutschen Transfermoratoriums, endlich Vereinbarungen über den schweizerisch-deutschen Versicherunasverkehr und Vereinbarungen über den Verkehr zwischen der Reichsbank und der Schweizerischen Nationalbank. In dem Warenzahlungsabkommen ist im wesentlichen geregelt, daß in erster Linie Zahlungen entgegengenommen werden für Waren schweizerischer Erzeugung bzw. für Waren, die in der Schweiz eine wesentliche Bearbeitung erfahren haben. Für Waren nichtschweizerischer Erzeugung sind gewisse Beschränkungen vorgesehen. Das Reiseabkommen ist lediglich dem jetzigen Stand der Dinge angepaßt worden. Das Transferabkommen sieht vor, daß künftig Zinsen nur noch in Höhe von 4,50 v. H. transferiert werden sollen. Der überschießende Betrog der Zins- verpslichtungen wird unter gewissen Voraussetzungen auf ein besonderes Amortisationskonto in der Schweiz übertragen und soll dazu dienen, die deutschen Fälligkeiten allmählich abzutragen.
*
* Frankfurter Samstag-Börse fin - bet im August fta11. Vom Monat August an wird in Frankfurt wieder an den Samstagen Börsenverkehr stattfinden.
♦ Weitere Aufwärtsbewegung am Roheisen-Jnlandsrnarkt. Nach Mitteilung des Roheisen-Verbandes, Essen, hat sich, nachdem tm Monat Mai infolge von Feiertagen und Betriebsferien ein Rückgang im Versand zu verzeichnen war, die Aufwärtsbewegung auf dem Inlandsmarkt im Juni wieder fortgesetzt. Im Monat Juli ist gegenüber dem Vormonat keine Aenderung eingetreten. Die Einfuhr ausländischen Roheisens ist rückgängig gewesen. Die Nachfrage aus dem Ausland war lebhaft.
Frankfurter Börse.
Alittagsbörse erholt.
Frankfurt a. M., 27. Juli. In Reaktion auf die gestrigen Rückgänge zeigte die heutige Börse allgemein eine Erholung, nachdem schon die Abendbörse aufgrund der Klärung der Lage in Oesterreich ziemliche Widerstandskraft zu verzeichnen hatte. Indessen war die Unternehmungslust gering, wobei der Wochenschluß etwas mitgewirkt haben mag. Von der Kundschaft und der Kulisse erfolgten Rückdeckungen, während Angebot kaum mehr heraus- kam, so daß die Kursbefserungen fast allgemein die gestrigen Verluste ausglichen. Die Börse erhielt eine
Stütze von günstigen Wirtschaftsmeldungen, besondere Beachtung fand dabei das deutsch-schweizerische Verrecknungsabkommen. Die Umsätze waren nicht groß, lediglich am Montanmarkt entwickelte sich zeitweise etwas lebhafteres Geschäft.
Neben Klöcknerwerke und Mannesmann mit je plus 2,50 v. H., waren Mansfelder Bergbau um 2 v.H., Harpener, Rheinstahl, Phönix, Stahlverein und Gelsenkirchen bis zu 1,50 v. H. erholt. Auch Far- beninbuftrie waren höher gesucht und kamen mit 148,90 nach 146,50 gestern abend zur Erstnotiz. Ferner erholten sich Deutsche Erdöl um 1,50 v. H. und Rütgerswerke um 2 v. H. Elektrowerte wiesen überwiegend Erhöhungen von 0,50 bis 1,50 v. H. auf. Sonst eröffneten u. a. AG. für Verkehrswesen 1,25 v. H., Holzinann ca. 2 v. H., Deutsche Linoleum ca. 1,50 v. H., Nordd. Lloyd 0,40 v. H. und Zement Heidelberg 0,13 v. H. gebessert, wogegen in Reichsbankanteilen, Conti Gummi, AKU. und Zellstoff- papieren offenbar noch kleine Ultimoglattstellungen vorgenommen wurden; vorgenannte Papiere gingen bis zu 1 v. H. zurück.
Auch der Rentenmarkt wies eine Besserung auf, allerdings blieb auch hier die Umsatztätigkeit klein. Altbesitzanleihe gewannen 0,25 v. H., Reichsbahn- Vorzugsaktien 0,25 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen 0,13 v. H., Stahlverein-Bonds 0,75 v. H. Reichsmark-Obligationen lagen dagegen eher noch eine Nuance leichter.
Im Verlaufe herrschte auf allen Marktgebieten weitgehendste Geschäftsstille und die Kursentwicklung war etwas uneinheitlich, wobei aber die Veränderungen selten mehr als 0,25 bis 0,50 v. H. betrugen. Kunstseide AKU. gaben auf schwache Meldungen aus Amsterdam allerdings nochmals 1 v. H. nach. Farbenindustrie blieben zu 148,90 v. H. gut behauptet. Soweit später noch Kurse festgestellt wurden, zogen sie gegenüber der Abendbörse um 1 bis 2 v. H. an, so u. a. Daimler, Bemberg, Elektr. Lieferungen.
Am Rentenmarkt gingen Altbesitz später auf 94,13 nach 94,30 zurück, späte Schuldbücher lagen mit 92,25 v. H. voll behauptet und Reichsmark-Anleihen zogen etwas an. Gold- und Liquidationspfandbriefe lagen meist gut gehalten, einzelne Serien auch etwas höher, dagegen gingen Kommunal-Obligationen fast ausnahmslos um 0,50 v. H. zurück. Stadtanleihen waren geschäftslos und unverändert. — Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. unverändert.
Abendbörfe ruhig.
Die Abendbörfe zeigte angesichts des Wochen- schluffes fein nennenswertes Geschäft, da sowohl Publikum, als auch Kulisse etwas Zurückhaltung übten. Die erholte Stimmung des Mittagsverkehrs blieb indessen gut behauptet, und auch die Berliner Schlußnotierungen, die meist noch höher als die Frankfurter lagen, blieben im allgemeinen bestehen.
Vereinzelt ergaben sich weiter leichte Besserungen, so bei Farbenindustrie, Gesfürel, Harpener, Licht & Kraft, Scheideanstalt usw. von 0,25 bis 0,50 o. H. Kunstseide Aku gingen dagegen infolge der schwächeren Meldungen aus Amsterdam erneut um 1 v. H. zurück. Im Verlaufe zogen Farben und Harpener nochmals geringfügig an, wogegen Mannesmann und Gelsenkirchen weiter abbröckelten. Sonst schloß die Börse meist gut behauptet.
Der Rentenmarkt wies gleichfalls nur minimale Umsatztätigkeit auf, auch hier konnten sich die Schlußkurse der Mittagsbörse voll behaupten. Fremde Werte lagen ruhig. U. a. notierten: Alt- besitzanleihe 93,90, 6-v. H.-Frankfurter Hypotheken- Bank Gold Reihe 12 bis 15 89,25, Commerzbank 57,25, Reichsdank 151,75, Buderus 77,50, Gelsenkirchen 62,25 bis 62, Harpener 107,50 bis 107,65, Klöckner 76,25, Mannesmann 68,75 bis 68,40, Phönix 49, Rheinstahl 91,40, Stahlverein 42,40, Aku 57,75, AEG. 25,40, Bekula 143, Conti Gummi 133,75, Scheideanstalt 206,50, Licht & Kraft 114,50, JG.-Farben 149,40 bis 149,65, Gesfürel 110,25, Holzmann 65,50, Rhein. Elektro 99, Schuckert 91,75, Südd. Zucker 185,50, Lloyd 30,25.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 27. Juli. Gemüse: Reichliche Zufuhren von Bohnen, Gurken, Kartoffeln und Tomaten, übrige Salat- und Gemüsearten ausreichend. Preise für Bohnen, Gurken und Kartoffeln gefallen, sonst keine wesentlichen Aenderun- gen. Geschäft schleppend. Es erzielten: Blumenkohl 15 bis 20, grüne Bohnen 12 bis 14, gelbe 12 bis 14, Stangenbohnen 17 bis 20. Erbsen 28 bis 30, Eskariol 7 bis 8, Gewürzel, großes Bündel 25 bis 30, Salat-Gurken, Kasten, 5 bis 20, Haus-Gurken 8 bis 20, Einmach-Gurken (Salz) 130 bis 180, Einmach-Gurken (Essig) 60 bis 110, Karotten 5 bis 6, Kartoffeln, Erstlinge, 6 bis 6V2, Kartoffeln Böhms, 5Vr bis 6, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat 5 bis 10, Petersilie 20, Radieschen —, Rettich 4 bis 7, Römischkohl 4 bis 6, Rote Rüben 6 bis 7, Rotkraut 8 bis 11, Spinat 9 bis 12, Schnittlauch 20 bis 25, Tomaten I. 12 bis 14, Tomaten II. 8 bis 11, Weißkraut 7 bis 8, Wirsing 10 bis 12, Zwiebeln, Pfälzer, 7, Zwiebeln mit Schlotten 4 bis 5.
Obst: Reichliches Angebot in fast allen Obstarten. Preise wenig verändert. Absatz nicht befriedigend. Es erzielten: Sommer-Aepfel I. 14 bis 20, Aepfel II. 8 bis 12, Aprikosen I. 30, Aprikosen II. 18 bis 22, Frühbirnen 8 bis 16, Brombeeren 20 bis 30, Heidelbeeren 23 bis 25, Johannisbeeren 12 bis 15, Kirschen, saure, 12 bis 16, Mirabellen 12 bis 15, Pfirsiche I. 18 bis 23, Pfirsiche II. 10 bis 15, Reineklauden, unreife, 8 bis 10, Spillinge 12 bis 15, Frühzwetschen 12 bis 20.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 27. Juli. Im Eiergroßhandel ist die Haltung weiter stetig. Die Nachfrage des Konsums war verhältnismäßig gut, gegen Wochen- fchluß ließ sie allerdings sehr zu wünschen übrig, wobei sich der Einfluß des Monatsende bemerkbar machte, zumal die Preise allgemein leicht anzogen. Obwohl die Richtpreise unverändert belassen wurden, rechnet man im Großhandel für die nächste Zeit mit weiter leicht ansteigenden Preisen. Die Produktion geht weiter zurück, für den Bedarf reicht sie jedoch aus. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Frischeier Kl. S 10, Kl. A 9/2, Kl. B 8,65, Kl. C 8, Kl. D 7J4.
Frankfurter Buttermarkt.
Fran kfurt a. M., 27. Juli. Die Tendenz des Buttermarktes ist weiter fest, da die Abnahme der Produktion anhält. Der Konsum zeigte besonders wieder für die billigeren Sorten Nachfrage, von einer Knappheit kann jedoch nicht gesprochen werden. Wo besonderer Mangel auftritt, gibt die Reichs- stelle aus ihren Beständen ab. Die Großhandels- Einstandspreise purden heute heraufgesetzt. Es handelt sich bei der Erhöhung keineswegs um eine Verteuerung schlechthin, sondern vielmehr um eine gerechte Anpassung an die jahreszeitlich bedingten Schwankungen des Butteranfalls. Die Großhandels- Einstandspreise stellten sich ab heute nunmehr wie folgt: Deutsche Markenbutter 134, feine deutsche Molkereibutter 130, deutsche Molkereibutter 128, Holl. Markenbutter 132 bis 133. Die Preise verstehen sich in Mark pro 50 Kilogramm ab Versandstation.
Allgäuer Buttermarkt.
Kempten, 27. Juli. Deutsche Markenbutter (Tonnenware) 129 (zuletzt 124), feine deutsche Molkereibutter 125 (120), deutsche Molkereibutter 122 (117). Landbutter einschließlich Vorbruchbutter entsprechend niedriger. Die Preise sind Verkaufspreise ab Station des Versandortes in RM. pro 50 kg.
Mainzer Getreidegrostmarkt.
Mainz, 27. Juli. Es notierten pro 100 Kilogramm in Mark: Weizen 20,70, Roggen 16,50, Hafer 18,50, Jndustriegerste 18,50 bis 19,50, Malzkeime 15,75 bis 16, Weizenkleie, fein 11,65, Weizen- kleie, grob 12,15, Roggenkleie 13 bis 13,50, Weizenfuttermehl 13,25, Biertreber 17 bis f7,15, Sojaschrot 16. Allgemein-Tendenz: Getreide neuer Ernte noch nicht entwickelt. Futtermittel bei kleinsten Umsätzen ruhig.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt bi? Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Eichelsaat und -Pflanzung.
In dem Referat des Oberforstrats Nicolaus gelegentlich der Versammlung oberhessischer Forstbe- amten im Dienstagsblatt des „Gießener Anzeigers" vorn 24. Juli 1934 wird unter anderem gesagt, daß eine Verjüngung der Bestände durch Eichelsaat und -Pfanzung ebensowenig am Platze sei wie die Erziehung reiner Fichtenbestände. Dem Schlußsatz bezüglich der reinen Fichtenbestände muß unbedingt zugestimmt werden, ebenso auch der Erziehung von Mischbeständen. Nicht aber der Behauptung, daß Eichelsaat und -Pflanzung allgemein zu verwerfen sei, denn es können Verhältnisse eintreten, unter denen man auch zur Eichelsaat greifen wird.
Wenn nicht aller Orten die hierbei erzielten Erfolge den Erwartungen entsprechen, so liegt bas nicht an der Methode, sondern an der weiteren Behandlung solcher Bestände, insbesondere mangelhafter Kulturpflege, wie Herausschneiden oerbärn- wenden Grases usw.
Gustav Schneider, Dberforftmeifter i. R.
Srieffasten Oer Redaktion
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
V. £. Die gesetzliche Unterhaltspflicht von Kindern ihren Eltern gegenüber ergibt sich aus §§ 1601 ff. BGB. Es besteht ein klagbarer Anspruch auf Unterhalt, vorausgesetzt, daß der in Anspruch Genommene imstande ist, bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen und ohne Gefährdung seines eigenen standesmäßigen Unterhalts, den Unterhalt zu gewähren. Zuständig für die Erhebung der Unterhaltsklage ist in erster Instanz das Amtsgericht. Muß der Unterhaltsberechtigte die öftentliche Für- sorge in Anspruch nehmen, weil er den notwendigen Unterhalt nicht von dem dazu Verpflichteten erhält, so geht der Anspruch des Hilfsbedürftigen auf Unterhalt insoweit auf den Träger der öffentlichen Fürsorge über. Dieser kann den Unterhaltspflichtigen im Verwaltungswege durch vollstreckbaren Beschluß zur Unterhaltsleistung heranziehen. Das Letztere ist allerdings bei Empfängern von Kleinrentnerhilfe nach dem Gesetz vom 5. Juli 1934 künftig nicht mehr möglich. In diesen Fällen muß also auch der Fürforgeverband den auf ihn übergegangenen Anspruch auf Unterhalt durch Klage beim ordentlichen Gericht geltend machen.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 29. Juli.
6.15 Uhr: Frühkonzert. 8.15: Nachrichten. 8.30: Choralblafen. 8.45: Katholische Morgenfeier aus Anlaß der 700-Jahrfeier der Heiligsprechung des hl. Dominikus. 9.30: Deutsches Schatzkäftlein: Der Lindenbaum Dichtungen von Clemens Brentano, Friedrich Hebbel, Hermann Hesse. 10: Viermal Sport. 10.40: Präludium, Fuge und Variation. 11: „Fahrt nach Vigo". Schallplattenplauderei. 11.30: Rund um das Kampfspiel-Stadion. 12: Standmusik aus der Feldherrnhalle. 13: Mittagskonzert II. 14: Kinderstunde. 15: Zehnrninuten- bienft für die Landwirtschaft. 15.10: Stunde des Landes. 15.40: Volkslieder aus der Schwalm. 16: Konzert. 18: Hans Friedrich Blunck spricht eigene Dichtungen. 18.20: Sportnachrichten. 18.30: Schlußtag der Deutschen Kampfspiele. 20: Tanzmusik. 21: Unterhaltungskonzert. 22: Kleine Unterhaltung.
Montag, 30. Juli.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert.8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.30: Eigene Sendung. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.H0: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde des Liedes. Lieder von Arnim Knab, Robert Bückmann, Moussorgsky. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Das Schaffen Richard Euringers. Eine Würdigung. 17.45: Kleine Stücke für Violine und Klavier. 18: Stunde der Jugend. 18.25: Französischer Sprachunterricht. 18.50: Das Leben spricht! Soziales Funkbild. 19: Tankstelle Bremberg. Eine Szenenfolge aus dem hohen Schwarzwald. 19.30: Saar- Umschau. 19.40: Klaviermusik von Franz Schubert. 20: Nachrichten. 20.15: Reichssendung: Stunde der Nation. Heinr. Marschner. 21: „Für jeden etwas" Eine heitere Mundarten-Sendung. 22: Kleine Unterhaltung. 22.20: Nachrichten. 22.35: Die Hitler- Jugend spricht. 22.45: Nachrichten aus dem Sende- bezirk. 23: Abendmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.
Dienstag, 31. Juli.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9.45: Eigene Sendung. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Stunde der Frau. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Von Bad Wildungen. Nachmittagskonzert. 17.30: Ludwig Sütterlin t- Dem Freiburger Sprachforscher zum Gedächtnis. 17.45: Kleine Unterhaltung. 18: Die neuen deutschen Handelsverträge — eine neue Grundlage für den künftigen Export. Ein Bericht von Dr. K. Kühn, Frankfurt am Main. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit. Kurzberichte. 18.25: Italienischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute.« 19: Wir spielen zu Tanz und Unterhaltung. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation. „Die dunklen und die heitren Lose." Bericht aus den Schicksalsstationen einer Großstadt. 20.45: Unterhaltungskonzert. 22: Kleine Unterhaltung. Lisbeth Engels-Neumann singt Lieder zur Laute. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen. .. 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frantsur
a. in
Berlin
Schluß« kurs
Echlußl. Abend- bSrse
Schluß- hutf
Schlußk
Mittag» Mrfe
Datum
26-/
27.7
26-7-
27-7
•% Deutsche Reichsanleihe v 1927
92,65
92,4
93
92,75
8% efcem.7% Dt. Reichöanl. v. 1929
——
—
—
—
6Vi% Doung-Anleihr von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
90,4
90,6
90,75
90,65
AuSlos.-Rechten
94
'3,9
94
93,9
Desgl. ohne AuSIos.-Rechte .....
6% el)cm.8% Hess. Bolksstaat 1929
—
trückzahlb. 102%)
6% Hess. Landesbank Darmstadt
91,75
—
91,75
91,75
Gold R. 12
Hess Landes^Hypotheken-
89,75
89,5
—
89,5
bank Darmstadt Ltaui vberhessen Provinz-Anleihe mit
89
89
—
—
AuSlos.-Rechten
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
95,5
95,5
—
—
leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten «% ehem. 8% Frank,. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96
95,65
96
95,75
89
89,25
89,75
—
•% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
89
89,25
—
8K% ehem. <%% Franks Hyp^ Bank-Liqu^Btandbriese.....
•H% -hem. Wi% Rheinische Hhp.-Bank-Ltqu.-Goldpse
89,25
89,25
—
-
90,25
90
—
6% ehem. 8% Pr LandeSpfan»
oriefanstalt, Pfandbriefe R 19
8% ehem. 7% Pr LandeSpsand-
brtefanstali, Pfandbriefe R. 10
92
2
92
92
93
93
93
93
Gteuerautsch BerrechnunaSkur«
101,4
101,4
101,4
101,4
<% Oelterreichtschr Goldrente
4,20% Oesterreichische Sttberreutr
4% Ungarische Goldrente.....
26,75
7,25 7
1,25
7.13
7
27,5
7,35 7
28,5
7,35
i% Ungarische StaatSrente v. 1910
4¥i°/o öe?ßl. oon 1913 ........
7
9,1
7
9
7
8,8
6% äbgest. Goldmexikan« von 99
8,95
4% Türkische Zoll anleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Mt 1.....................
8
7,7
8
7,7
8
Frankiun a.M
Berlin
Schluß» iurs
Schluß!. Abend- börsc
Schluß» furd
Schlußk. Mittagbörse
Datum
26.7
27- -
26.7
27-7
4% deSgl. Serie II
7,7
7,7
—
—
6% Rumün. veretnh. Rente v. 1903
4,4
1,4
—-
—
4Z4%Rumän.vereinh.Rentev.lS13
7,25
4% Rumänische vereinh. Rente
4,15
4,15
4,15
——
8 ¥.% Anatolier
'6-25
36,25
35,8
36,5
vamvurg»Amertka»Pakel . 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff 0
26
26,5
26
26,75
Hansa-Dampfschiff ... 0
Norddeutscher Lloyd ...... 0
—
_
_
JO,13
30,25
30
30,5
A.T. für Verkehrswesen tot 0
64,5
64,75.
64,25
65,5
Berliner Handelsgesellschaft 4
Commerz, und Privat-Bank . 0
90,5
57,25
90,5
57 25
91
57,25
91,25
57,25
Deutsche Bank und Disconw-
Gesellschaft............... 0
Dresdner Bank....... 0
61,5
65,5
'52,5
62,5
65,5
151,75
62,4
65,5
152
62,25
65,5
151,4
Reichsbank ...... iz
eus.e....................
Bekula................... 0
®eta. 8teferung8flefenfcf)aft .. 6
Licht und Rtaft e
Ketten L Äutlleaume..... o
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ....... S
Schuckert & (Jo........... 5
Siemen» L Halske............ 7
Ladmey« » Lo............. 10
öubenii ............. 0
Deutsche Erdöl .............. 4
Gelsenkirchen«.............. 0
Harpener ................. 0
Voesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0 Ilse Bergbau ............. -
Ilse Bergbau ®enüfft........ 8
Klöcknerwerke ............ 0
tRannäinann-ÄSbmi ........ 0
24,4
25,4
24,5
25,25
142,5
143
142
143
96,75
97,75
36,25
98
113
114,5
113
114
66,9
68,75
66,5
68,5
108,25
110.25
108,25
109,75
9,75
99
101,75
—
90,5
91,75
90
91,75
>46,5
148,5
146,5
147
119
—
118,75
119
75,5
77,5
75,75
77,25
114,5
116
115,65
115,75
60,5
62
60,5
62,4
105,75
107,65
105,5
107,25
—
—
74
75,75
169,5
172
69,5
172
128
128,25
128
128,5
73,75
76,25
73,5
76,4
65,5
68,4
65,75
69
Srantfu
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Berlin
Schlußkurs
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Schlußk. Minag- börfe
Datum
26.7.
27-7
26.7.
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....... 0
74,5
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75
76,5
Kokswerke ....
....... 0
—-
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Phönix Bergbau ...
....... 0
47,5
49
47,25
49,5
Rheinische Braunkohleu
..... 10
244
245
244
244,5
Rheinstahl
....... 0
91
91,4
90,5
91,13
8eieinigte Stahlwerke.
....... 0
40,25
42,4
40,65
42,4
Otaoi Minen
....... 0
13,75
13,5
13,4
13.25
Kaliwerke Aschersleben.
....... 6
120,75
—
119,75
—
Kaliwerke Westeregeln .
.......5
120
122
120,5
122,5
Kaliwerke Salzdetfurth
..... 7¥,
162
—
162
164,75
I. G. Sarden-Industri«.......
Scheideanstall...............
7 V
146,5
206
.49,5
206,5
146,13
149,25
Goldschmidt ................
0
76
79,5
76,9
79,75
Rüigerswerke ...............
0
18,5
40
38,4
39,5
Metällaeiellschaft.............
0
84
84,5
83,5
83,75
Philipp Holzmann ..........
0
64
65,5
64,25
66
Zementwerk Heidelberg ......
S-ementoeti Karlstadt..........
0
108,5
108,65
——
0
125,5
—
Schultheis Payenhofer .......
0
—
—
113
115,5
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
0
59,75
57,75
59,75
58,75
Bemberg ........
0
—
66,4
65,25
67
Hellsiofs Waldhos ...........
0
47,25
47
47
47,5
Zell stoss Aschaffenburg .......
0
59,25
59,5
59
59,13
Dessau« Gas ............
7
—
—
124,25
124
Daimler Motoren............
0
45,25
46,75
45,4
47,13
Deutsche Linoleum ...........
0
56,5
58
56,9
58
Orenstein L Koppel..........
0
—
—
73,25
76,25
Leonhard Tietz ...........
0
21
22
•20,75
22,25
Thade .
LO
219,5
220,5
218,5
220,5
Attu mulotoren-Fabrü........
0
172
——
172,5
—
Tonti-Ginomi .............
0
134,5
133,75
134
133,5
Grchner....................
0
24,5
25
24,5
25
Mainkrastwerke Höchst a.®___
4
74
-
Süddeutsch« Bud« —-
e
185
185,5
185
185
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
26-Juli
27-Juli
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
r5Vi-
Brie
Selb
1 Bhf
Buenos Aires
0,628
0,632
0,638
0,642
Brüssel .....
58,69
58,81
58,79
58,91
Rio de 3an. '
0,184
0,186
0,184
0,186
Sofia .....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
56,51
56,63
56.49
56,61
Danzig ....
81,72
81,88
81,72
81,88
London....
12,655
12,685
12,65
12,68
HelsingforL.
5,594
5,606
5,584
5,596
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16.54
Holland ....
169,73
170,07
169,73
170,07
Italien.....
21,58
21,62
21,58
21,62
Japan ......
0,751
0,753
0,751
0,753
Jugoslawien
5,664
5,676
5,664
5,676
63,61
63,73
63,59
63,71
Wien......
48,95
49,05
48.95
49,05
Lissabon
Stockholm..
11,49
65,26
11,51
65,40
11.48
65,23
11,50
65.37
Schweiz ...
81,66
81,82
81,66
81,82
Spanien...
Prag......
Budapest ...
Neuyork...
34.32
34,38
34,32
34,38
10.44
2,512
10,46
2,518
10,44
2,512
10,46
2,518
Banknoten.
Berlin, 27 Juli
Selb
Bric- '
Amerikanische Roten..............
Belgische Noten ................
Dänische Noten ................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten ...............
Italienische Noten ..............
Norwegische Nolen ..............
2,465
58,63
56,44
12,605
16,46
169.31
21,46
63,42
65,07
81,48
34,18
2,485
58,87
56,66
12,665
16,52
169,99
21,54
63,68
65,33
81,80
34,32
Deutsch Oesterreich. * IOO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Nolen.................
Spanische Note».................
Ungarische Note» ................


