Einzelbild herunterladen

Nr. 174 Mstes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Somstog,23.3uIU954

Wandern und weisen Bäder und Sommerfrischen

- ganzen musikalischen Welt be- : Die G e i g e n b a u e r e i. Ma-

Mittenwald in der

Eine zweitägige Vogelsbergwanderung

i« BoMdhaisen

Schotten, von heimfahren.

Wanderzeit zweiten Tage

hilft Jhnen bei: Herz-u.Ge­fässleiden, Rheumatismus, Gicht, nervöser Erschöpfung AUSKUNFT HESS.BADEDIREKTION

am ersten Tage vier Stunden, am drei Stunden.

Sonniger Luft­kurort, 363 hoch, Moeöuty Kreis Marburg la Pension,Per­son vroTag 3M. (Kinder b.l2F. 2 Mark). Aus­kunft Schwester Oberin, Kathol. Schwesternhaus llllllllllllllllllllllllllllll

auf in mäßiger Steigung nach Feldkrücken bringen. In der Nähe des Ortes liegen die dem VHC. ge­hörigen Schleuningsteine, gewaltige Basaltblöcke, die in stimmungsvoller Weise von Fichten umrahmt und mit bescheidenen gärtnerischen Anlagen ver­sehen sind. Don Feldkrücken führt uns das rot-weiße Band in steilem Weg über die Feldkrücker Höhe (670 Meter) auf die Staatsstraße, die wir beim Ludwigsbrunnen erreichen. Hier überraschen uns schöne' Blicke auf das tief unter uns liegende Rudingshain und das weiter gelegene Schotten sowie auf die bekannten Vogelsberger Höhen, wie Taufstein, Hoherodskopf und Bilstein. Am Ludwigs­brunnen wenden wir uns rechts, folgen ein kurzes Stück blauen Dreiecken, bis wir wieder unser früheres Zeichen, die grünen Striche, treffen. Immer

von der Wetterau, der Kornkammer Hessens, ge« schützt gegen rauhe Gebirgsstürme, gesegnet mit einem milden Klima und köstlicher Luft abseits des hastenden Getriebes der Großstadt, präsentiert sich Bad Salzhausen mit seinen uralten heilkräftigen Quellen, seinem unvergleichlichen Park, seinen Wäl­dern, als ein Idyll von entzückender Schönheit. Seit länger denn je einem Jahrhundert sind seine Quellen (Salz, Lithium, Schwefel und Stahl) Tau­senden von Heilungs- und Stärkungsbedürftigen zum Segen geworden. Besonders günstige Erfolge werden erzielt bei Rheuma, Ischias, Herz- und Ge­fäßerkrankungen, Arterioklorose, Kinderkrankheiten und nervösen Störungen. Unterkunft und Der- pflegung sind vorzüglich. Man erreicht Bad Salz­hausen von Gießen, Gelnhausen und Friedberg in je einer Stunde sowie auf gut hergerichteten Auto­straßen.

rühmt gemacht hat: die Geigenbauerei. Ma­thias Klotz, dem man vor der Pfarrkirche ein Denkmal errichtet hat, 1743 neunzigjährig gestor­ben, lernte bei italienischen Meistern und brachte die Kunst des Geigenbaues in die Alpenheimat. Kaum ein älteres Haus ist anzutreffen, in dem nicht wenigstens e i n Geigenmacher wohnt. Der Sohn erlernt die Kunst vom Vater, oder er wird in der staatlichen Geigenbauerschule ausgebildet. Heute freilich liegt das Gewerbe sehr darnieder. Die Mit­tenwalder führen das weniger auf die allgemeine Wirtschaftskrise zurück, als auf die weite Verbrei­tung des Rundfunks, der vernichtend auf die Pflege guter Hausmusik wirke. Jedenfalls haben die Geigenbauer fast feinen Absatz.

Diese schweren wirtschaftlichen Einbußen werden jedoch aufgewogen durch den Fremdenverkehr. Jedem Alpenfreund schlägt ja das Herz höher bei dem Klang von Mittenwalds Schönheiten. Für jeden Geschmack und jede Leistungsfähigkeit der Hochgebirgsfreunde wird hier Befriedigung genug geboten vom nervenstärkenden Bad im Lauter­see und dem harmlosen Spaziergang zum Hohen Kranzberg bis zu den verwegensten Klettertouren im Steilgewände des Karwendelgebirges. Doch das braucht man dem Alpinisten nicht zu schildern. Den deutschen Alpen kommt es zugut, daß das Paradies der Alpinisten, die Tiroler Hochgebirgs­welt, uns Reichsdeutschen durch die Kleinigkeit von 1000 RM. verschlossen ist. Unsere deutschen Alpen bieten ja dem Erholungsuchenden soviel Schöne^ und Unvergeßliches, daß man in dieser Umwelt die von allerlei Sorgen zerrissenen Nerven gesunden lassen kann. Und unter diesen Alpenschönheiten nimmt der Jsarflecken Mittenwald eine der ersten Hn.

Sommerkur

Nervös - Erschöpfte

Spezialkuranstalt Hofhelm I.Taunus 4 bei Frankfurt a. M.

Telefon 214 / L n. 11. Klasse / Ermäßigte Preise

Prospekte fach S.-R. Dr. M. Schulze-Kablevss

Nervenarzt

hübsche Ausblicke gewährend führt uns der Weg teils über saftige Wiesen, teils auf der Straße an Götzen vorbei nach dem schmucken Kreisstädtchen wo wir nach einer Erholungspause

(Vogelsberg) Ruh.staubfr.Lg. dir. a. Walde. Anerk. g. K. (4 Mahlzeit.). Liegewiese a. Hause. Schwimmbad Preis volle Pension 3.50

Sommerfrische, vrw. Rübe u.Er- holung sind.Sie i. wundersch. geleg. Merkenfritz (Vogelsberg). Bahnstr. Stockh.-Lauterb. Rundum m. Na­del- u.Buchenw.umg. Haus i.Wie» sengrund,dir.a.Wald gel. Frdl.Zim^ anerk.g.Vervst, b.4Mahlz.2.7(H Mtzorine Diehl. Merkenflitz l.vogelsd.

Reisewinke.

Bad-Salzhausen, der idyllisch gelegene Kurort Oberhessens.

Eine Erholungsstätte, die von Kurgästen 30, ja 45 und 50 Jahre hintereinander jährlich ausgesucht wird, muß eine besonders starke Anziehungskraft besitzen. Eines solchen Ruhmes darf sich das alt­bewährte staatliche hessische Solbad in Oberhessen erfreuen. In wundervoller wald-, wasser- und wiesenreicher Gegend am Fuße des alten Basalt­königsVogelsberg" gelegen, gen Westen begrenzt

ftorhffpin (Vogelsberg) 455 m, yt,lü|lnU Pr:vatvennonKübel. Tel. 47, bringt erstkl.Pens.i.Erinne­rung. Pensionsvr.3.50^ inki. 368«d

1. Tag: Laubach Wald Wildfrauhaus Ulrichstein.

Zum Beginn unserer Wanderung fahren wir nach der durch ihre reizvolle Lage als Sommer­frische bekannten Station Laubach Wald, gehen in nördlicher Richtung die Kreisstraße entlang, wo wir alsbald auf rot liegende Kreuze stoßen, die uns bis Ulrichstein begleiten. Wir kommen an der idyllisch gelegenen Schreinersmühle vorbei über den bekannten Kreuzseenerberg und durch ein anmutiges Wiefentälchen in den Peterswald, an dessen Aus­gang sich der Blick öffnet auf das von Höhen umgebene Altenhain, das links liegen bleibt. Das Zeichen führt uns über die Altehöhe (537 Meter), ferner über die Straße Wohnfeld Petershainer Hof in den Walddiftrikt Wildfrauhaus, in dem sich eine 8 Meter hohe Phonolithgruppe erhebt, von beffen Spitze, durch Stufen erreichbar, sich ein prächtiger Ausblick auf die nähere Umgebung und den Ulrichsteiner Schloßberg bietet. Nachdem wir die Straße BabenhausenKölzenhain überschritten, gelangen wir bald darauf auf die Straße Baben­hausenUlrichstein und auf dieser nach dem schönen Bergstädtchen Ulrichstein, nicht ohne uns vorher an dem prachtvollen Rückblick auf Täler und Höhen erfreut zu haben. In einem der guten Gasthäuser nehmen wir Quartier.

2. Tag: Ulrichstein Feldkrücker Höhe Schotten.

Der zweite Tag gilt zunächst der Besteigung des Schloßberges, von dessen Aussichtsturm man eine prächtige, weitumfassende Fernsicht bis zu den Höhen des Westerwalds, Taunus und der Rhön genießt. Nach genügender Augenweide folgen wir grünen Strichen, die uns zuerst abwärts und hier-

BeÄPeWhi* Homberg, Ohm, Oberhessen Gute und reichliche Verpflegung, Auto-Garagen, große Terrassen, Angel- und Badegelegenheit, eigener Park, Kegelbahn.

Zimmer mit fließendem Wasser.

Frankfurter Hof 2968d Besitzer: Heinrich Deeg I. Luft-u. Kneippkurort Heigenbrücken,Spess. Hotel Hochspessart aissD st.Wasi.,kalt u.warm,Z entt.-Heiz., Blk.-Zim., herrl.Terr., rn Blick ms Gebirge, wunderb. Berggart, mn Aegestühü Idyll des Svefs. Hier fintP Sie, was Sie suchen. Pens.» Preis b.best Verpst-Butterküche, Vorfall. v. 3.80 an. Sie sind pntÄÜrf und komm, wied Besitzer Jak Röcking. Tel. 35. Vorbestell.

Jedoch, wenn auch der Grundton im Dorfleben noch bodenständig ist, so hat Mittenwald längst auf­gehört, ein Bauerndorf in unserem hessischen Sinne zu sein. Es ist eine Siedelung von uralter Kultur. Es liegt ja an der alten Handelsstraße, die die oberitalienischen Städte über den Brenner, Jns- bruck und den Seefelder Sattel mit den oberdeut­schen Handelszentren verbindet. Handel und Ver­kehr haben dem Markt von jeher das Gepräge ge­geben. Davon zeugen die Monumentalbauten des Dorfes: seine Pfarrkirche mit wertvollem Hochaltar und prachtvollen Deckengemälden, mit dem einzig­artigen barocken Turm, dessen kupfergedeckte Haube ganz gewiß italienische Vorbilder hat. Die Fried­hofskapelle St. Nikolaus, die neben gotischem Stil einen ganz entzückenden Rokoko-Turm mit zwei Zwiebeln aufweist. Man hat sie jüngst in leuchten­dem Grün gestrichen, so daß sie eine liebliche Be­reicherung des Dorfbildes bringen. Aber auch viel bürgerliche Bauten zeigen, daß man in einer Sied­lung von alter Wohlhabenheit und Kunstfertigkeit ist. Stolze Patrizierhäuser stehen besonders am Ober-Markt, breit und behäbig, in alpenländischem Stil errichtet, mit stumpfwinkligen steinbeschwer- ten Legschindeldächern geschützt. Ihr besonderer Stolz aber sind die Fresko-Malereien, mit denen zuweilen die Wände völlig bedeckt sind. In erster Linie wäre das Neuner-Haus zu nennen, dessen Straßenseite die Bildnisse aller zwölf Apostel auf- weist und auf Spruchbändern den Apostolischen Glauben bekennt. Es gehört mit zu dem Erfreu­lichsten, dem man hier begegnet, daß bei fast allen Neubauten das architektonische Können und die künstlerischen Ueberlieferungen der Väter mit den Bedürfnissen der Gegenwart in wohltuend harmo­nischen Einklang gebracht werden.

Wieviel Kunstsinn in diesen Gebirgsmenschen wohnt, beweist vor allem ein Erwerbszweig, der

Ueisebrief aus des Reiches I südlichstem Dorfe.

Mittenwald, Ende Juli.

Unser oberhessisches Heimatblatt, der Gießener Anzeiger, will einen Reisebrief aus Mitten­wald haben. Plaudern wir also einiges aus dem südlichsten Dorfe des derzeitigen deutschen Reichs­gebietes!

Ja, womit soll ich anfangen? Befindet man sich ingebildeter", geistig angeregter Gesellschaft, so ist es ein Zeichen von Verlegenheit, geistiger Ar­mut, oder gar von Nichtachtung, wenn man vom Wetter redet. Hier aber ist die Wetterfrage d i e Frage, das Barometer das gesuchteste Instrument. Denn für die Einheimischen bedeutet gutes Wetter guten Besuch. Uebt aber der alte Jupiter Pluvius ein unbarmherzig-feuchtes Regiment aus, so reisen die Fremden in hellen Haufen ab. Denn Regen bedeutet für sie im Alpendorf Langeweile und kost­spieliges Herumsitzen in Kaffeehäusern und anderen Gaststätten. Also: das Wetter ist hier gemischt! Während ganz Deutschland unter großer Hitze und Dürre schmachtet, hat man hier von Gewittern be­gleitete Niederschläge genug. Gestern steigerten sie sich zu einem furchtbaren Unwetter. Hinter dem Wetterstein stieg nachmittags eine tiefschwarze Wolkenwand auf, der Sturm trieb sie ostwärts über das Mittenwalder Becken, und hier entlud sie sich in einem gräßlichen Hagelwetter, desgleichen ich noch nie erlebt. Plötzlich Hub ein Geknatter und Geprassel an wie bei einem Feuergefecht. In dich­ten Schloßen fielen Hagelkörner von der Dicke eines Hühnereis! Die Pflanzen in den Gärten wur­den zerschlagen, die Wege waren besät mit abge­rissenen Baumzweigen und unreifem Obst, Fenster­scheiben zerklirrten, Dachziegel wurden in Massen zerschlagen. Nach einer Viertelstunde waren Wie­sen und Almen von einer Eisschicht bedeckt. Den ganzen Nachmittag mußten die Leute zum Flicken der Dächer benutzen. Es waren nicht nur die klei­nen Biberschwänze zerbrochen, sondern auch die sehr viel haltbareren Falzziegel. Selbst die an das Toben entfesselter Naturgewalten gewöhnten Aelpler wissen sich eines solchen Hagelwetters nicht zu erinnern. z

Wenn eine solche Katastrophe eine oberhessische Feldmark träfe, wäre die gesamte Getreideernte vernichtet bis auf den letzten Rest. Diese Befürch­tung ist freilich in Mittenwald nicht zu hegen. Denn die hiesigen Alpenbauern treiben feinen Körner­bau, sie stehen völlig auf der Stufe der Hirten und Viehzüchter. Ich denke an unsere ländlichen Leser, wenn ich davon einiges erzähle. Alt-Mittenwald teilt sich in drei Weidegenossenschaften, nach den drei Teilen des Fleckens Ober-Markt, Unter-Markt und Gries genannt. Alle alten Häuser haben freies Weiderecht, d. h. sie dürfen unentgeltlich Vieh nach Belieben austreiben. Jede Genossenschaft hat ihre abgegrenzten Weidebezirke, auf die das Groß­vieh getrieben wird. Morgens um 6 Uhr wird man geweckt durch den Austrieb der Herden ein Bild von unvergeßlicher Eindruckskraft, wenn die niederen, gedrungenen Allgäuer Kühe im Gänse­marsch, alle mit Herdenglocken versehen, durchs Dors ziehen. Gegen Abend kehren sie wieder zu­rück, da das Großvieh hier nur auf den Nieder-Almen äst, also nicht im Freien zu bleiben braucht. Die Inhaber von neu erbauten Häusern nehmen an dem alten Weiderecht keinen Anteil, sondern haben pro Stück Großvieh im Jahr 8,50 RM. zu ent­richten.

Das Jungvieh weidet auf den Hochalmen, bleibt also den ganzen Sommer im Gebirge. Daher hat man im Karwendel mehrereKälber-Alme". Da diese Hochalmen der Gemeinde Mittenwald sehr um­fangreich sind, ist der Auftrieb für alle Einwohner unentgeltlich. Es ist eine Höchstzahl von Jungvieh festgesetzt, aber sie wird nie erreicht._________________

Christlicher Erholungsheim

Flensungerbof, Mücke in Hessen. Tel. 36.

320 Meter ü. d. M. 3 Minuten vom Wald. Höhen­luft. Zentralheizung. 4 Mahlzeiten. Pensionsvreise 3 - bis 3.50 Mark. - Prospekt auk Verlangen. miP

ll,,|llIl,,,IIiI,IIll,,IIIININlIlIlll!I>Illl»Nll!NIIINiI!NNIIIIIINIIIII«INNNlllil

Berücksichtigen Sie unsere Einladungen bei der Wahl Ihres Ferienaufenihalts! !!II!I!III,IIIIIII!IIIIIIIIIHII!IIII!!IIIIIIII!IIII!!IIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!!!II!II!IMM

Bensheim an der Bergstraße

Pension Schottenburg. 3984D TgeSv. 3.50-^Dauerb. 90v< mtl. fl. t u. w. Mass. Z. H. gr.Gart.Sehr gut. K.,auchveget. Verl. Ausk. Referenz.

Oie Augen der Eifel.

Von Or. Zoses Gaal.

Eine besonders anziehende Sehenswürdigkeit des grünen Eifellandes sind die zahlreichen, aus vulkam- schen Erderschütterungen stammenden Wasserflächen, Maare genannt, die dem Gesicht der Landschaft Farbe und Bewegung geben. Der größte und schönste aller Wasserspiegel der Eifel ist unstreitig der Laacher See, seit jeher Zielpunkt eines gro­ßen Besucherstromes. Einzigartig der Blick vom neu- . erbauten Lydiaturm des Eifelvereins auf die ruhige tiefe Fläche des blauen Wafferauges, dessen grüne Waldwimpern von den Wellen aufwärts streben. Das Gefühl eines reinen Naturgenusses ist selten so ungestört und stark wie vor dieser einsamen wald- umrauschten Wasserfläche, die in die Kulisse scharf aufsteigender Bergwände gehüllt ist. Unmittelbar am Seeufer liegt die berühmte Benediktinerabtei Ma­ria Laach mit der Abteikirche, die sowohl im Stil- ausdruck, als auch in der Symmetrie der Maßstäbe ein gleich hervorragendes Kunstwerk ist.

Die eigentliche Heimat der Eifelkrater aber ist die Gegend um Saun, von Koblenz oder Andernach aus mit der Eifelbahn über Mayen, die alte sehens­werte Kreisstadt mit Genovevaburg und Eifelvereins- museum, leicht erreichbar. Die Fahrt in die vulka­nische Eifel bietet dem Wanderer eine Fülle von Ein­drücken. Die Zeichnung der Landschaft ist von hohem Reiz, saftige Talschnitte mit üppigem Waldreichtum wechseln mit Weideland, dessen weite baumlose Flä­chen bereits die herbe Stimmung der Hocheifel an­beuten. Zahlreiche alte Orte mit geschichtlich bedeut­samen Bauwerken kann der Eifelfahrer unterwegs mit kurzem Blick vom Zuge aus begrüßen. Da sind, um nur einige Andeutungen zu machen, Mon­real mit dem Schloß gleichen Namens, ein sehr anmutiger und stimmungsreicher Eiselort, der für den Kunstfreund manche wertvollen Erinnerungs- stücke birgt. Weiter Virneburg, Stammsitz mächtiger Eifelgrafen und das alte Kaisersesch, dessen Fachwerkhäuser unmittelbar an der bekannten Römerstraße liegen. InUlmen, dem kleinen Eifel- ort, dessen Bild von einer imposanten Burgruine be­herrscht ist, sind wir schon mitten hn Land der Cifel- k roter.

Die ersten dieser Maare haben einen ausgesproche­nen idyllischen Zug, sie fügen sich glücklich in den Rah­men einer reichen Natur. Das Wasser gibt dem kar­gen Eifelboden saftige Fülle, dichter kräuseln sich Hainbuche und Haselnuß um die Uferwände, heimliche Waldwinkel locken. Diese Stimmung atmen das Ulmer Maar und hinter Daun, der alten erinne- rungsreichen Residenz der Grafen von Daun, das Gemündener Maar, der kleinste, aber auch der lieblichste unter den Kraterseen der Eifel. Fast unwahrscheilich wirkt der freundliche grüne Tal- kessel, der mit hochstämmigem Buchenwald den Wasserspiegel umschließt, im strengen Gesicht der Eifel, das fetten so schmeichelnd zu lächeln versteht.

Honffflhf Odenwald, Gasthaus u. Hcu|ulUl Pens. Breuberger Hof Sonn., herrl. Lage a.Fuhe d.Burg Breuberg, ringsum Wald, gr. schatt. Gart. m. Hall. u.Saal, g. eing. Frem­denz., Liegewiese a. der Mümling, Schwimmbad u. Bad i.H. Hausschl., ausgezeichn.Vervst.,v.Tag 3*>s bei 4 Mahl,eiten Bef H. Pilger. S.S71P

UMWUM bei Boppard / Pension Wirth Volle Verpflegung 3.25-3.50 Mk. 4 Mahlzeiten. Keine Nebenkosten. Herrliche Lage - Rhein-Terrasse. Bad und WO im Hause. l4139v LuftkuroptAuerbach a.d.B.

Idyll.H.i.Gart.Pens.3.50u.4.-Fl. Wall, u. Ztrhz.t Dauerg. gesi)

I Pension Sonnenhügel, Amorbach,Odenw. Schönste,ruh.,staubfr.Höhenl.a. PLHerrl.Fernsichtjdeal.Haus f. Erhol.-Touristen-Wochenende. Pens.4 Mahlzeit. v.3>£an.Balkon. Autoh. Tel. 72. Prosp. frei. muD

Kur- n. ErholungsheimFalkeneck Braunfels im Lahngebirge. Neuzeitl. Haus, inm. Park u.Wald. Bäderanl. f. ges. Natur heilverf. Darmbäder, Dauerbrausen, Licht- u. dermotherapie. Vorzügl. Küche, Heildiät. 13.-17.8.: Ernährungskurs d.W. Thiele.883^ Sommer-Aufenthalt ssseD i.waldr. Geg. biet. treffl.Erf. Nahe d.Wallfahrtso.Maria-Buchen.Neu berg. Fremdenz., schön. Gart., eig. Hausschl., vorz. Verpst.m.4Mahlz. vr.Pers.tägl.3^.Beil4täg.Aufssr. Abh.d.Auto.v.d.Babnst.Lohra.M. Bastwirtsch. Bold, Hausen K.b.a.M.

Pension Zimlicb frdl.Zimm.sonn. staubfr. Hohem., dir.a.Wald,r.schö- ner Spess.-Geg., Liegew.,4retchl. Mahlzeit., Mk.3. Keine Nebenkost.

Mönchberg im Spessart.42sol)

ökö-Saizttaulen

HESSISCHES STAATSBAD

bietet Ruhe in schönster Lage, grossen Kurpark, preiswerte Unterkunft, Pauschal-u.Vergünstigungskurpn.

ry SAMSTAGlABENDESSEN) FREiTA6(ABENDE5SEN) EINE GANZE WOCHE I

Rk XX MK BIS MK SAMSTAG M» MMK

ÖS MONTAG DIENSTAG H ABEND BIS

A Stück:}V.- frühstück^ f.- montag früh: J J-

HQHER'JE HACH ANSPRÜCHEN - PROSP: STADT-VERKEHRSAMT.

ffrhnfnnfl für wenig Geld-ichön- vUJUlUUy sterSommeraufenthlt. LandbauSSeim Lardenbach (Vo­gelsberg ), 5 Min. v. Stat. Weickarts­hain, im sog. Seental, inmitt. herrl. Wald. u. Wtes^ inwohltuend. Stille, kurz die Erholungsstätte für iederm. Reichlichste u.abwechslungsr-Küche. 4 Mahlzeiten nur 3-^vroTag. 3572D beim. Seim Saröenüfldi (Dbertzessev).

£ufthnorillfenöotol.Bogel5(ing Erholungsheim HausLandfrieden" bietet gute Erholg. Waldr. Gegd. u. geschützte Höhenlage. Vorzgl.Kuchh a.W. Diät u. Rohkost, Penf. 3 ->*.35770 PensionAlteKlivve,O. Schneiden Büdingen Overh^ Tel. 311. Da btr. an gr. Wäldern geleg., biet. Ihnen m.Haus d. ichönst. Erhol.-Aufenth. Schwimmb., Tennis. Butterküche, Diät. Aerztl.emvf. Prosvekte. 35930

Privat-Pension 1. Weinberg, Obern- hol-Lahn. Tel.Nassau 393. Romant. herrl.gel. i.Lahnt. i.waldr. Gg.Sck. Spazierw. Aussichtsp. Gt. Verpst. Pr. v. Ta. 3.50 0. Aufsch. 4 Mahlz.

Hotel und Pension Arnsteiner Hof

Seelbach b. Obernhof (Lahn). Tel. Amt Nassau 421. Modern. Haus. Badm.fl. Wass., sonnig. Liegewiese, in unmittelbarer Nähe einladende Wälder u. Strandbad. Pensions- Preis 3.50 M. Keine Nebenkosten,

FürErbolungsiindRuhededürftige Arzthaus in herrl. Höhenlage zwischen Wald und Bergen Pension von RM. 4- an

Dr.Klapsch, Hohensolms Krets Wetzlar, Telefon 2 . 2923».-

SühsuluttkurortvuuautWesterwaldi Jnfchön.waldr.Geg.sind.Erholung- such.frdl. Aufnahme. Beste Verpst 4reichl.Mahlz.: 3,25^Garn.Frühst. lk.Nebenk.)Strandb.,Groß.Garten mit Liegestübl. Eig. Landwirtschaft Basthof zur Post.Tel.Marienberg 9, L.Halmer Pension Heinke, Eckarts 25 Min. v. Bad BrüHnan, ruh. waldr.Gegd.Wiese m. Lieget)^, sch. Fremdz.,eig.Landwirt., vmz.Ber- vsteg.,4 Mahlz.,crstkl.Res.Maß.Pr.

öOQenlnfttutott OetDffeln

lm Vogelsberg _

Angenehmer Aufenthalt für Fa­milien und Sommerfrischler in nächster Nähe waldreicher Gegend mit Schwimmbad u. Ltegewiesen Altbekannte, gute Küche (vier Mahlzeiten). Metzgerei und Pension Ludwig Statt. 28690 Privat Pension Vo^lsb.Höhen' tage 460 m, eig. Landwirtsch., gut einger. Fremdenz. m. el. L., Bad, 8 Min. 0.Hause ein. Badestelle mit Liegeplatz u. Svrungst. a. gr.See, m. um lieg. Wald, gut. Verpst. bei 4Mahlz.3.30RM. Friedr.Jockel, Nieder-Moos, Bahnstat. Greben» hain-Crainfeld.Tel.Grebenhain21 Freie Abholung v. d. Bahn. 31350

Privatpension,,Waldeslu8t"PJIeier Bahnstation Flbesbausen.

Hirzenhain Vogelsberges Priv.-PensionH.Nagel,Hirzenhain,Oberhess. Am See m.herrt.Badegel.,ausged. Waldungen,Liegewiesen,g.u.retchl. Kti ch e, au chDiät.4Malzeit.3^.3i3«o

für Linder vom zarte8teii Alter an Erholungsheim Eichhof, Lauterbach (Hessen), 10 Minut. von Bad Salz­schlirf,am Südostabhang des Eich­bergs m. großen, in die Waldungen des Eichbergs übergehend. Park­anlagen. Neuzeitliches Schwimm­bad in nächster Nähe. Ruhige, sonnigeHöhenlagen sichern beste Erholung. Volle Pension mit 4 Mahlzeiten RM. 3.50. [3484D

Kommt in den Vogelsberg Herchenhain, 700 m, Gasth.Sch. Aussicht". Bei.Hch.Weidner.Tel. Grevenhain l4. Die beliebte allein» gel. Sommerfrische f. nervös Abge­spannte, kein Staub, kein Auto- verk., himml.Ruh. Verl. Sie Prosv.