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gegenüber. Die Platzbesitzer bestätigten erneut ihre konstante Form durch einen eindeutigen Sieg über die gewiß nicht schlechte Mannschaft der Gäste. Das Spiel brachte in der ersten Hälfte abwechslungsreiche Momente und verlief in dieser Phase vollkommen ausgeglichen. Die Gäste gingen bald mit 2 Treffern in Führung. Jedoch kamen die Platzbesitzer immer mehr auf und erzielten schließlich bis zum Wechsel den Ausgleich. Nach der Pause spielte nur noch die Platzelf maßgebend, während die Gäste stark nach­ließen und scheinbar dem schnellen Tempo der ersten Halbzeit zum Opfer gefallen wären. Die Platzmann­schaft erzielte bis zum Schluß in regelmäßigen Ab­ständen noch 6 Tore und hat sich durch diesen Sieg den A u f st i e g z u r B e z i r k s k l a s s e e n d g ü l - t i g erkämpft.

Gießener Schwerathleten

bei den Gaumeisterschasten in Hererfeld.

Am vergangenen Sonntag beteiligte sich eine An­zahl Gießener Kraftsportler an den Meisterschaften des Gaues 12, Nord-Hessen, die von der Athletik­sportoereinigung 1894 Hersfeld durchgeführt wurden. Die Beteiligung war sehr stark. Insbeson­dere waren die Kasseler Vereine mit einem großen Aufgebot von Kämpfern erschienen. Trotz des heißen Wetters wurden vorzügliche Leistungen gezeigt. Im G e w i ch t h e b e n der Mittelgewichtsklasse kam

der vielversprechende Valentin bet 12 Bewerber mit 700 Pfund Gesamtleistung auf den vierte Platz. Im beidarmigen Stoßen bewältigte er 21 Pfund. Belloff startete im Halbschwergewicht un erreichte im Fünfkampf 725 Pfund. Mit diest guten Leistung wurde er ebenfalls vierter bei e Konkurrenten

Bei den Ringern gab es einige Ueberraschur gen. Im Federgewicht konnte der junge Al- selber Schott, obwohl er von Funk (Gießen) not Punkten besiegt wurde, Erster werden. Funk rourt mit 3 Siegen Dritter. In dieser Klasse startete aur noch Götz. Nachdem er erst einen Punktsieg gege Wilke (Kassel) erzielte, wurde er im weitere Verlauf der Kämpfe von Schott (Alsfeld) un Häutel (Kassel) besiegt und schied aus. Di Leichtgewichtsklasse war mit 14 Man am stärksten besetzt. Der Gießener Klotz hatte ke nen leichten Stand. Er konnte zwei Schultersieg erringen. Dann wurde er von K i st e r (Alsfe^k und Wessely (Hersfeld) besiegt und kam ar den 6. Platz.

Im W e l t e r ge w i ch t hielten sich T u z e l an Wagenpfeil sehr gut. Sie kamen mit je einer Sieg auf den 4. bzw. 5. Platz. Der Jugendlich D e m p e r wurde im Jugendleichtgewi?) Zweiter. Der Schüler B e r t y wurde in der Sät lerklasse Erster mit vier Siegen.

Landesbauernführer Dr. Wagner (links) bei der Bauernkundgebung in Lang

Deshalb müßten auch einmal Opfer gebracht wer­den. Er teile die Kritiker in drei Gruppen ein. Zu­nächst nenne er einmal diejenigen, die von Geburt an immer geschimpft und kritisiert hätten. Diesen Menschen sei nicht zu helfen. Die zweite Gruppe stelle die hämischen Kritiker, die heimlich und hinter­listig alle Maßnahmen der Regierung ins Lächerliche zögen und die Mitmenschen aufhetzten. Gegen diese Miesmacher müßten wir uns ganz entschieden wen­den. Die dritte Gruppe setze sich zum Teil aus alten Nationalsozialisten zusammen, und von diesen könn­ten wir eine offene Kritik vertragen. Aber auch sie sähen oft nicht aufs Ganze, sondern blieben in Einzelheiten stecken. Sie hätten aber durch ihre Ver­gangenheit gezeigt, daß sie alte Kämpfer seien und sie wären am ersten zu Überzeugen. Die an­dern sollten aber nicht glauben, daß sich die Natio­nalsozialisten von dem Butterbrot, das sie sich ge- schmiert hätten, die Butter nehmen ließen. Die Ausführungen des Landesbauernführers fanden reichen Beifall.

Daraus hielt

Siaatsrai peukert (Thüringen)

eine Rede, in der er vor allem darauf hinwies, was die nationalsozialistische Regierung bis jetzt geleistet hat. Wenn sie weiter nichts getan hätte, als den Bolschewismus.von Deutschland abzuhalten, dann wäre das schon eine große geschichtliche Tat. Aber darüber hinaus, so führte Staatsrat Peukert aus, habe sie durch Maßnahmen und Gesetze dafür gesorgt, daß die Parteien verschwanden, daß die Haushalte in Deutschland wieder in Ordnung gekom­men seien, daß wir nach außen und nach innen ge­festigt dastünden Das deutsche Volk hoffe wieder und schaue vertrauensvoll in die Zukunft. Im ein­zelnen besprach der Redner sodann die Gesetze für

und Staatsrat Peukert, Thüringen (rechts), Göns. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

den Bauernstand und wies besonders auf die Wich­tigkeit des Erbhofgesetzes hin.

Tlad) den Maßnahmen, die man getroffen habe über die Getreidepreise, über die Milch- und Eierbewirtschaftung werde man nun bald an die Viehverwertung und die Preisgestaltung gehen.

Auch da würden Zustände geschaffen, die für die Dauer wären. Man dürfe nie übersehen, daß alle Gesetze für die lange Zukunft gedacht seien. Wenn sich die Kaufkraft der großen Verbraucherschichten wieder hebe, dann gehe es auch dem Bauer wieder gut. Die Zukunft würde das dem Bauernstand zeigen. In der hiesigen Gegend, das erwähnte der Redner noch, stehe die Frucht glänzend. In Thü­ringen und in anderen Teilen Deutschlands sei es durch die Trockenheit viel schlimmer damit bestellt.

Oer Ausklang

In einem Gelöbnis der Treue für Vaterland und den Führer klang die zündende Rede aus. Anschlie­ßend wurden die Nationallieder von der Versamm­lung gesungen.

Auf dem Festplatz fanden dann noch alte Volks­tänze, vorgeführt von hiesigen Mädchen, die die alten bunten Trachten ihrer Eltern und Groß­eltern angelegt hatten, statt. Besonders den fremden Besuchern war es eine Freude, zu sehen, wie die farbenprächtigen Kleider im Hellen Sonnenschein glänzten und funkelten. Auch die Vorführun­gen der Reiter-SA. unter Leitung von Al­bert B r ü ck e l fanden reichen Beifall.

Auf dem Festplatz entwickelte sich ein munteres Treiben, das alt und jung noch bis in die späte Nacht zusammenhielt.

SJlxfport

Die Aufstiegspiele zurBezirkskiaffe tm Fußball.

Spiele Gew. Unentsch. Verl. Pkte.

Naunheim

6 4 2 0 10:2

Biss'enberg

5 2 2 1 6:4

Heuchelheim

5 2 1 2 5:5

Schotten

6 0 1 5 1:11

Die Mannschaft von Naunheim hat das Ziel er-

reicht und ist

Kreismeister geworden. Obwohl es

nad) dem Spiel gegen Heuchelheim nidjt so aussah,

hat sich Naunheim wiedergefunden und gab in drei

Spielen nur

einen Punkt ab. Es kann erwartet

werden, daß sich Naunheim auch in der Bezirksklasse

durchsetzen wird.

Das noch ausstehende Spiel Heuchelheim Bis­senberg hat keinerlei Bedeutung mehr, jedoch ist Heuchelheim auf eignem Platz kaum zu schlagen. Bissenberg hat seine Hoffnung auf die Meisterschaft in Schotten zu Grabe getragen. Es gelang Schotten, dem Anwärter Bissenberg einen wichtigen Punkt ab­zunehmen. Heuchelheim wird sich an die zweite Stelle der Tabelle setzen. Aufsteigen kann jedoch nur ein Verein. Alle Spiele wurden sehr fair ausgetragen.

VfB. Krofdork-Gleibera.

Allendorf (Lahn) I VfB. Krofdorf-Gleiberg I 3:4 (3:1).

Der VfB Krofdorf-Gleiberg weilte am letzten Sonntag in Allendorf, um dort zwei Rückspiele aus­zutragen. Da Krofdorf-Gleibergs Erste ersatzge­schwächt antrat und Allendorf seine komplette Mannschaft stellte, wurde mit einem bestimmten Siege der Gastgeber gerechnet Als nun bis zur Halbzeit das Ergebnis bereits 3:1 für Allendorf stand, zweifelte wohl niemand mehr an einen Sieg, aber Krofdorf-Gleiberg zeigte nach dem Wie­deranstoß ein ganz erstklassiges Spiel. Hauptsächlich der Mittelläufer Göbler leistete Hervorragendes, so daß die Gästeelf das Spiel noch 4:3 verdient gewinnen konnte. Die 2. Mannschaft siegte mit dem gleichen Ergebnis gegen die 2. von Allendorf.

Handball im Gau XII der OT.

Tv. Lützellinden Tv. Krofdorf 9:3 (3:3).

Im entscheidenden und letzten Spiel um den Auf­stieg zur Bezirksklasse standen sich beide Mann­schaften am vergangenen Sonntag in Lützellinden

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Turmspringen in der Müllerschen Badeanstalt während der Wettkämpfe der Gießener SA.

Me29.GießenerRuder-Regattaam7.und8.Zul!

29 Vereine, 106 Boote, 562 Ruderer.

Den Höhepunkt der diesjährigen Rennsaison für unsere Stadt wird die 29. Gießener große Som­merregatta darstellen, die am 7. und 8. Juli zur Durchführung gelangen wird. Gestern abend wurde die Startverlosung vorgenommen. An der Regatta beteiligen sich insgesamt 29 Vereine mit 106 Boo­ten und 562 Ruderern. Das Programm sieht 27 Rennen vor.

Gemeldet haben folgende Vereine: Wassersport­verein Beuel: Marburger Ruderverein von 1911; Renngemeinschaft: Rudergesellschaft Wiking, Ruder­verein Sturmvogel Leipzig; Ruderclub Bamberg von 1884; Rudergesellschaft Wiesbaden-Biebrich 1888/1900; RuderclubSaar" Saarbrücken; Ruder­clubGermania" Köln; RudergesellschaftUndine" 1919 Rüsselsheim a. M.; Fechenheimer Rudergesell­schaft 1910 Frankfurt a. M.; Kölner Ruderclub von 1931; Frankfurter Ruderverein von 1865; Cochemer Rudergesellschaft; RudervereinHellas", Offenbach a. M.; Frankfurter .RudergesellschaftGermania" von 1869, Saarbrückener RudergesellschaftUndine"; Rudergemeinschaft der Universität Bonn; Mainzer Ruderverein; Limburger Ruderclub von 1907; Wetz­larer Ruderclub von 1880; Offenbacher Ruder- und Schwimmverein 1906; Frauen-RuderoereinFrei- Weg" Frankfurt a. M.; Turnlehrerinnen-Seminar der Alice-Schule Gießen; Weilburger Ruderver­ein 1905; Limburger Rudergesellschaft 1920; Gie­ßener RuderclubHassia" von 1906; Universität Frankfurt (Institut für Leibesübungen); Akademi­sche RuderverbindungRheno-Frankonia" Frank­furt a. M.; Gießener Rudergesellschaft 1877; Renn­gemeinschaft Gießen (GRG. 1877, Verein Ruder­sport 1913).

27 Rennen im Programm.

Vorgesehen sind folgende Rennen (die Zahl i Klammer bedeutet die Anzahl teilnehmende Boote): Zweiter Einer (4), Lahn-Vchter (2), Erst» Vierer ohne Steuermann (3), Erster Jungmanr Vierer (2), Erster JungMann-Einer (5), (Anfänge/ Vierer, Zweiter Vierer und Jugend-Gig-Vierer fd len aus, da keine Meldungen eingegangen sind Trost-Achter (4), Damen-Anfänger-Vierer (2), El ster Doppel-Zweier (2), Vierter Senior-Vierer (5; Zweiter Jungmann-Vierer (8), (Gedächtnis-Viere fällt aus), 1. Junior-Achter (2), Erster Achter (2 (Zweiter Achter fällt aus), Erster Junior-Einer (5 Erster Junior-Vierer (3), Adols-Fischer-Gedächtnii Vierer (3), Erster Vierer (Wanderpreis der Stal Gießen (6), Damen-Vierer (2), Dritter-Dierer (5s Erster Jungmann-Achter (6), Erster Einer (2), Leichs gewichts-Vierer (2), Zweiter Junior-Vierer (4), Akti demischer Vierer (3), Trost-Vierer (3), Dritter Ach ter (6), Ermunterungs-Vierer (6), Großer Achter (3)

Das Meldeergebnis ist als recht gut zu bezeichnet Man wird recht guten Sport erwarten dürfen. Wi kommen auf die Veranstaltung noch zurück.

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