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der

Millionen (2 weniger), Gesellschaftssteuer

Börsenumsatz-

Lie Steuern nicht die Wirtschaft auffressen, sonderen

Warum das Gesetz zur Kontrolle der Rohstoffeinfuhr?

Aufklärung derAuslandspreffe

Die Mark

setzen 175

Dieser neue Reichshaushalt ist also, obgleich mit kühlem Rechensinn aufgestellt, durchaus ein Bild des hoffnungsfreudigen Zuges, der durch das neue Deutschland geht. Es geht nicht mehr bergab, son­dern allmählich bergauf. Die große Reichs­reform, die im Werden ist, führte notwendiger­weise zu einem Ermächtigungsgesetz für den Reichsfinanzmini st er, um den lieber- gang von Länderverwaltungen auf das Reich usw. auf dem Verordnungswege zu ergänzen, wobei wichtig bleibt, daß die bisher von den Ländern für

presse über die deutsche Arbeitsbeschaffung statt, auf der Reichsarbeitsminister S e l d t e und die Staatssekretäre Dr. Posse und Reinhardt Vorträge über die technische und finanzielle Durch­führung des großen Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsreglerung und die Handelspolitik Deutsch­lands hielten.

die Verwaltung ausgeworfenen Mittel keines­falls erhöht werden dürfen. Damit ist dem Prinzip der Stabilität Rechnung getragen. Wenn im Etatsjahr 1933/34 ein Fehlbetrag fest- gestellt werden wird, soll dieses Defizit durch Kredite zunächst ausgeglichen werden. Denn der neue Reichshaushalt muß und wird unter allen Umständen gesichert und ausgeglichen bleiben. Die Zeit zwingt zur Sparsamkeit und demgemäß ist auch der neue Reichshaushalt ein Haushaltsplan sparsamster Art.

Die Errichtung der Außenhandelsstelle für das Mein-Main-Gebiet.

spreche der nationalsozialistischen Auffassung, daß beim wirtschaftlichen Wettbewerb jedem die gleichen Voraussetzungen zum Start gegeben sein sollen. Eine wichtige Aufgabe sei fer­ner, den immer deutlicher werdenden Monopo­lisierungswünschen der hanseatischen Auhenhandelsfirmen entgegenzutreten. Der hanseatische Exporthandel sei gar nicht genügend fachlich orientiert, um der rhein-mainische'n Quali­tätsindustrie die Wege nach Ueberfee erschließen zu können.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Außenhan­delsstelle, der Reichsführer des Deutschen Handels und Treuhänder der Arbeit, Dr. L ü e r, erklärte: Wenn von der Notwendigkeit des deutschen Außen­handels gesprochen werde, so bedeute dies nicht eine Schwenkung der nationalsozialistischen Wirtschafts­politik. Die Wirtschaft sei ein lebendiger Organis­mus und dieser könne nur dann seine vollen Kräfte entfalten, wenn alle seine Glieder an dem allgemeinen Blutkreislauf lebendigen Anteil neh­men. Alle Welt weiß heute, daß die gesamte Politik der Nachkriegsjahre auf völlig falschen Voraus­setzungen beruhte. Die Welt sollte aber auch wis­sen, daß es nunmehr höchste Zeit sei, die Grund- übel der jetzigen Situation aus dem Leben der Völker auszumerzen.

riums weist u. a. für das Reichsgesundheitsamt 1 623 800 Mark, für die Physikalisch-Technische Reichsanstalt 1 649 700 Mark, für das Reichsarchio 1 114 200 Mark, für Landesaufnahme 4,8 Millio­nen Mark und für die Technische Nothilfe 1 Mil­lion Mark. aus.

Für das Reichswirtschaftsmini st erium sind 19,2 Millionen Mark eingestellt, für das Reichsarbeitsmini st erium und die dazu gehörigen Arbeitsgebiete 1 019 830 350 Mark, also mehr als eine Milliarde. Davon kommen auf die Sozialversicherung rund 520 Millionen Mark, auf die Arbeitslosenhilfe rund 265 Millionen Mark, auf die Wohlfahrtspflege rund 120 Millionen Mark, auf das Wohnungs­wesen rund 60 Millionen Mark.

Das Reichsjustizministerium hat Aus­gaben in Höhe von rund 13 Millionen Mark, da­von kommen auf das Reichspatentamt 8,3 Millionen Mark und auf das Reichsgericht in Leipzig 3,6 Millionen Mark. Für das Reichs- Ministerium für Ernährung und Land­wirtschaft sind rund 115 Millionen Mark an Ausgaben vorgesehen, für bas Neichsverkehrs- Ministerium insgesamt 76 Millionen Mart.

Das Ausland und die deutsche Arbeitsbeschaffungsaktion

Dir konnten auch unsere ganzen staatlichen Willenskräfte und Organisationsfähigkeiten, so­wie alle Leistungen des autoritären Staates und eines fleißigen und begabten Volkes auf den Export konzentrieren. Ls kann kein Zweifel darüber bestehen, daß wir damit alle Zoll- und V a l u t a s ch r a n k e n über­springen würden, aber die Auslandsmärkte würden in eine nochgrößere Verwir­rung geraten, als dies heute schon der Fall ist. Das Ausland mähte also mit der augenblicklichen Wirtschaftspolitik in Deutsch, land, die alle Kräfte für den In­landsmarkt systematisch zusammenfaßt und das Schwergewicht der Arbeitsbeschaffung auf eine zweckentsprechende Organisation der inländischen Wirtschaft legt, sehr zu­frieden fein. Dabei kann uns sehr bald d i e Devisenlage z u einer Forcierung des Exportes zwingen.

Eine gesunde Volkswirtschaft darf immer nur zu einem geringen Teil vom Export leben. Deshalb wird die deutsche Wirtschaftspolitik auch in Zukunft die weitere Bekämpfung der Arbeitslosigkeit m i t Maßnahmen auf d e m I n l a n d s rn a r k t e in erster Reihe in Angriff nehmen und sich sobald wie möglich von der Einfuhr von Aus­landsprodukten, die wir im Inlands erzeugen können, befreien müssen. Die Frage der Ersatzprodukte ist lediglich eine Frage der Preise und des Absatzes im In lande, die durch organisatorische und verwal­tungspolitische Maßnahmen gelöst werden wird.

sich wie folgt zusammen: Millionen Mark Wechseleinlösung Papen-Programm;

Millionen Mark Wechseleinlösung Sofort-Programm;

Millionen Mark Wechseleinlösung

Wechsel st euer 50 Millionen (8 mehr), Per - sonen-Beförderungssteuer 90 Millionen (10 Millionen weniger) für Güterbeförde­rung 100 Millionen Mark (10 mehr).

Bei den Verbrauchssteuern behält die Tabaksteuer ihren früheren Ansatz (775 Millionen), dte Zucker st euer soll 15 Mil­lionen mehr einbringen (300 Millionen). Die Salz- steuer bleibt mit 65 Millionen unverändert. Die Schaumwein st euer (3,9 Millionen) fällt weg. Der Ertrag der B i e r ft e u e r ist von 280 auf 370 Millionen Mark gesteigert; hier dürfte der lieber- gang der gemeindlichen Besteuerung schon in Rech­nung gestellt sein. Das Spiritusmonopol ist mit 5 Millionen höher veranschlagt, 145 Millionen Mark. Die Zündwaren st euer bringt nur 12 Millionen Mark (1 Million mehr). Die Miner al- ölsteuer ist mit 15 Millionen (1 Million mehr), die Fett st euer auf 140 Millionen Mark (bisher 150 Millionen), die Reichsschlachtsteuer auf 200 Millionen Mark veranschlagt. Die letztere wird den Ländern zurückerstattet. Zolleinnah - men sind 80 Millionen Mark weniger vorgesehen (1080 Millionen).

Oie Ausgaben.

Die Ausgabenseite setzt sich aus den fortlaufenden Ausgaben mit 5 888 212 650 Mark und den ein­

tilg u n g (420 Millionen Mark) ausgefetz

Ermächtigung zur Kreditübernahme.

Durch das Reichshaushaltsgesetz wird

scheinen bei Steuerzahlungen.

Vorbelastung war auf etwa 900 Millionen geschätzt worden. Sie tritt in diesem Jahre noch nicht voll in die Erscheinung, weil die einzel­nen Maßnahmen für die Arbeitsbeschaffung nicht

so schnell in Gang gebracht wurden, wie man früher annahm.

Oie Steuern und Zölle erbringen rund fünf Milliarden Mark. Dabei sind die erheblichen Entlastungen schon berücksichtigt. Die Lohnsteuer ist wieder mit 750 Millionen, der Steuerabzug vom Kapitalertrag ist mit 45 Millionen um 5 Millionen erhöht, die son - stige Einkommen st euer mit 500 Millionen um 70 Millionen Mark niedriger angesetzt. Die Körperschafts st euer ist in ihrem Ertrage um 80 Millionen erhöht, auf 180 Millionen Mark vorgesehen. Dagegen ist das Auskommen der Ver - mögens ft euer um 10 Millionen Mark ge­ringer geschätzt und mit 300 Millionen Mark ver­anschlagt. Den Hauptposten nimmt die Umsatz- ft e u e r mit 1,7 Milliarden Mark um 200 Millio­nen mehr als im Vorjahre, ein. Die Kraft­fahrzeug st euer ist um 118 Millionen niedriger also mit HO Millionen Mark eingesetzt. Weitere große Posten sind: Grunderwerbsteuer 70

-erträglich sind. Das große Steuervereinfa- chungs- und Steuerfenkungspro- gramm ist eine zweite Etappe auf dem glückhaft beschrittenen Weg zur Sanierung der öffentlichen Finanzen und des Wirtschaftslebens.

Wie richtig diese neue vernunftgemäße Methode war, zeigte sich bereits darin, daß infolge der Ab­nahme der Arbeitslosigkeit im Haushaltsjahr 1933/34 die Unterstützungen der Ar­beitslosen um eine halbe Milliarde geringer gewesen sind als 1932, und daß die Umsatz­steuer höhere Erträge brachte. Gerade bei der Umsatzsteuer und bei dem Posten für die Finan­zierung der Arbeitslosigkeit tritt am deutlichsten der Wirtschaftsgang hervor. Die bisherigen Erfahrun­gen haben dazu geführt, daß im neuen Haushalts­jahr die Einnahmen aus der Umsatzsteuer um 200 Millionen höher, von 1,5 auf 1,7 Milliarden, ver­anschlagt werden konnten, daß die Arbeitslosen­hilfe jetzt nur 265 Millionen Mark umfaßt. Zur Aufrechterhaltung der Sozialversicherung, die bekanntlich im Umbau ist, weil sie unter dem alten System unmittelbar vor dem Bankerott stand und damit Millionen von Sozialversicherten ins Glenb gestürzt hätte, ist noch ein Betrag von 520 Millionen Mark erforderlich.

Der neue Reichshaushalt ist in Einnahmen und Ausgaben mit 6 458 281 600 Mark in sich ausge- glichen. Im Gegensatz zur früheren Methode ist man in den Schätzungen der Einnah - menaußerordentlichoorsichtig gewesen. Wenn der Gesamthaushalt um rund 600 Millionen hoher ist, als der des Vorjahres, so nur, weil d i e Vorbelastungen aus den früheren Arbeitsbe schaffungsprogrammen mit allein 585 Millionen sich noch auswirken. Die Einnahmeschätzungen sind aber so vorsichtig, daß sie zumindest sich erfüllen werden. Wie vorsichtig operiert wurde, geht daraus hervor, daß der Ertrag der Einkommensteuer um 15 Millionen niedriger angesetzt worden ist, weil die bekannten Steuererleichterungen hierbei in Kraft treten, ebenso bei der Kraftfahrzeugsteuer.

Auf der Ausgabenseite tritt neben der Vorbelastung durch die früheren Arbeitsbeschaffungs­programme bei den einzelnen Ministerien ein Aus- gabenmehr für kulturelle und andere Zwecke, für bie Sozialversicherung, für bas Wohnungswesen ufro. hervor. Aber es ist trotzbem gelungen, bie Ausgabenseite ber E i n n a h m e n s e i t e anzu- paffen unb bamit ber Wirtschaft eine sichere Basts zu geben, ba gerabe bie Unsicherheit der Fmanzgebarung der öffentlichen Hand und ein (Etat, der mit Fehlbeträgen arbeitet, einen gefähr­lichen Unsicherheitsfaktor in die Wirtschaft bringt weil schließlich die Wirtschaft für die entstandenen Löcher geradestehen soll. Vergleicht man diese deutsche Finanzsicherung mit der Unfähigkeit Frank­reichs, den Staatshaushalt auszugleichen, dann tritt die neue deutsche Finanzmethode vorteilhaft hervor.

Oie Gliederung

Wie bereits gemeldet wurde, schließt der Haus­haltsplan des Reiches für 1 9 3 4 in Ein­nahme und Ausgabe mit rund 6,5 Milliarden Mark ab. Die Erhöhung der Ausgaben beruht in ber Hauptsache in ben Vorbelastungen infolge ber Ar­beitsbeschaffungsmaßnahmen (insgesamt 660 Mil­lionen Mark).

Oie Vorbelastungen

Bergauf.

Der erste Reichshaushaltsplan im neuen Deutsch- lanb ist rechtzeitig fertig geworden. Der Plan läuft vom 1. April 1934 bis 31. März 1935. Unter dem parlamentarischen System war es zu­meist so, daß der Reichshaushaltsplan keine ordent­liche Erledigung fand, sondern durch Notverord­nungen in Kraft gesetzt werden mußte. Das war bezeichnend für die Art der damaligen Finanzwirt­schaft und ebenso war bezeichnend, daß die da­maligen Voranschläge nicht ausgeglichen waren und mit Fehlbeträgen endeten, obgleich die Steuer­schrauben überdreht wurden. Um nur ein Beispiel Zu geben: Der Finanzbedarf der gesamten öffentlichen Hand st i e g von 1925 bis zum Schein­konjunkturjahr 1929 von 14,5 auf 20,9 Milliarden und fiel dann auf 14,5 Milliarden. Von 1929 bis 1932 wurden die Ausgaben mithin um 6,4 Milliarden zurückgeschraubt. Auf der Einnahmenseite aber entstand von 1929 bis 1932 eine Schrumpfung von 6,2 Milliarden Mark, obgleich in dieser Zeit eine ganze Reihe von Steuern neu eingeführt wurde und zahllose andere Steuern erhöht worden sind. In der gleichen Zeit, von 1929 bis 1932, ftieg der G e - samtfehlbetrag der öffentlichen Hand von 1,4 auf mehr als 3 Milliarden Mark, die Gesamt- verschuldung von Reich, Ländern und Ge­meinden aber schnellte im gleichen Zeitraum von 18,2 auf 24,5 Milliarden, ftieg also um 6,3! Dabei waren die öffentlichen Kassen vielfach nicht in der Lage, ihren dringendsten Verpflichtungen nachzu­kommen, und es mußten deshalb Ueberbrückungs- kredite zu hohen Zinssätzen in Anspruch genommen werden.

Mit diesem System, das auch durch die Unsicher­heit und Kompliziertheit im Steuerwesen die Wirt­schaft nicht zu Atem kommen ließ, ist gründlich Schluß gemacht worden. Um ^on vornherein Klar­heit zu geben, muß festgestellt werden, daß die Arbeitsbeschaffung infolge des umfangrei­chen Programms nicht aus Mitteln des R e i ch s e t a t s finanziert, sondern durch die Vor­wegnahme künftiger Erträge der, Wirtschaft in spä­teren Jahren derart finanziert wird, daß die in späteren Jahren dadurch eintretenden Lasten trag­bar sind, weil dann die Wirtschaft wieder ihren normalen Gang gehen und dementsprechend auch die Steuerquelle reichlicher fließen wird. Die Ar­beitsbeschaffung wird also durch Anleihen finanziert und erfolgt außerhalb der Finanz­gebarung, wie sie im Reichshaushaltsplan in die Erscheinung tritt. Gerade weil die Wirtschaft so­lange Not litt, brachten die Steuern nicht die er­forderlichen Erträge, und daher entstanden die Fi­nanzschwierigkeiten und wurden immer mehr Hände

Reinhardt-Programm;

Millionen Mark Einlösung von Zinsvergü­tungsscheinen für Jnstandsetzungsarbeiten;

Millionen Mark Annahme von Steuergut-

Staatssekretär $unf

führte in feiner Eröffnungsansprache aus, dast die auManbif^e Presse bei der Betrachtung der deut­schen W^rtschastsuorgange Dielfad) von einem ande- lu ^ANgspuntt ausgehe als die national,azia- listische ^^aats- und Wirtschaftspolitik und deshalb den deutschen Verhaltnchen nicht immer gerecht werde. Für uns ist das Wirtschaftsproblem nickt in erster Reihe eine Geldproblem, eine Frage der in. «nationalen Geldoersasfung und berente naHon" len Kreditmärkte, sondern zunächst ein «Problem des Willens, des Glaubens und d e^r Organlsat.on. Wenn das Ausland heute viel- fach Kritik an den starken b e u 11 if p n Rohstoffeinfuhren übt, so ist dies eiaentlick erstaunlich. Das Ausland kann sich doch nur sreue? daß Deutschland auf den internationalen Rohstoff ?Een '^"heblichem Umfange kauft. Mi hat Deutschland in den letzten drei Sohren rm* *> Milliarden Reichsmark an Ausland schulden zurückgezahlt.

des Reichsetats.

Für Versorg ungs- und Ruhegelder werden 1280 Millionen Mark aufgewendet, für die R e i ch s s ch u l d 570 Millionen Mark, für das Reichsfinanzmini st erium rund 420 Mil­lionen Mark, für die Allgemeine Finanz- Verwaltung 830 Millionen Mark. Die Für­sorge für Kriegsgräber erfordert 1 183000 Mark.

Die Deckung der Mehrausgaben

ist erzielt durch den vorgesehenen Verkauf von Vorzugsaktien der Reichsbahn in Höhe von 220 Millionen Mark und die Auflösung von solchem Reichsvermögen, das bisher als Sonder- vermögen aeführt wurde (300 Millionen Mark). Außerdem wird in diesem Jahre die Schulden-

Der Haushaltsvoranschlag des Reichs für 1934/35.

Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben. Vorsichtige Schätzung der Einnahmeposten

maligen Ausgaben mit 600 068 950 Mark zusam­men. Aus den fortlaufenden Ausgaben feien her­vorgehoben der Haushalt des Reichspräsiden­ten mit 598 800 Mark, der des Reichstages mit rund 7,6 Millionen. Beim Haushalt des Die Deviscnlage zwingt zum Haushalten. Reichskanzlers erscheinen diesmal auch bie, m x <», , ' . , /

Kosten für den Haushalt des Generalinfpek-'^?,e r i1 p, 27. Marz. (ANB.) Auf Einladung des tors für das Straßenwefen mit rund Relchsministeriums für Bolksaufklarung und Pro- 35,7 Millionen Mark. Die Ausgaben für das! paFanda fand eine Aussprache mit der Auslands- Auswärtige Amt belaufen sich auf 7,3 Mil- " *** Ä " *tc

lionen, die für die Vertretungen des Rei­ches im A u s l a n d e aus 26,2 Millionen Mark.

Der Haushalt des Reichsinnenmini st e-

Reichsfinanzminister ermächtigt, im Wege des Kredites die zur Deckung des noch festzustellen­den Fehlbetrages des Rechnungsjah­res 1 9 3 3 erforderlichen Beträge und zur Deckung ber Einlösungsmittel für die 6- bzw. 7prozentige Anleihe des Deutschen Reiches von 1929 bis zu 183 Millionen Mark zu beschaffen. Weiter wird bestimmt, daß die R e i ch s p o st 51 Millionen Mk. aus der Minderung der Personal­ausgaben infolge der ersten und zweiten Ge- haltskürzungsverordnung an das Reich abzuführen hat. Die dem Reichsfinanzminister früher erteilten Garantieermächtigungen bleiben für das Rechnungs­jahr 1934 in Kraft. Der Reichsfinanzminister wird weiter ermächtigt:

Frankfurt a. M., 27. März. In der Industrie- und Hanbelskammer wurde die Errichtung der Außenhandelsstelle für das Rhein - Main - Gebiet vom Präsidenten Dr. Luer verkündet. Die Bedeu­tung dieses Vorganges wurde durch die Anwesen­heit des Gauleiters und Reichsstatthalters Spren­ger unterstrichen. Der Gauleiter betonte, daß die deutsche Industrie schon immer weit über den Be­darf des Binnenmarktes hinaus produziert habe und auf den Weltmarkt angewiesen war. Das Rhein-Main-Gebiet war wie kaum ein anderes schon immer exportorientiert. Wir brauchen nur hinzuweisen z.B.auf die chemische Industrie, Auto- mobilindustrie, Elektrotechnik, Optik, Feinmechanik, Papier- und Zellstoff, Lederwaren, Scheideanstal­ten, das Weinbaugebiet, so daß wir die unerschöpf­liche Mannigfaltigkeit erkennen.

Der Leiter der Außenhandelsstelle, Handelskam­mersyndikus Ringel gab einen Ueberblirf über die neuen Aufgaben der Außenhandelsstelle. Eine besondere Ausgabe bestehe darin, die Vorzugsstel­lung der Großfirmen, die durch eigene S)an» belsberichterstattung sich die nötigen Informationen beschaffen können, zugunsten der kleinen und mittleren Betriebe, die sich ebenfalls am Export beteiligen wollen, durch systematische Ar­beit der Außenhandelsstelle zu beseitigen. Es ent-I

a) 3ur Förderung des Außenhandels bis 100 Millionen Mark,

b) zur Ueberbrikfung der Schwierigkeiten der Seeschiffahrt bis 35 Millionen Mart,

c) zur Ordnung des Marktes für Milch­erzeugnisse und Eier dis 8 Millionen Mark,

d) zur Ordnung des Marktes für Vieh und Schlachterzeugnisse dis 8 Mil- lionen Mark

Garantien zu übernehmen.

Im Rechnungsjahr 1934 müssen in den Hoheits- Verwaltungen freiwerdende besetzbare Planstel­len des unteren und des einfachen mittleren Dienstes, soweit sie nicht mit ent- behrlichen Beamten ober soweit sie nicht im Wege ber Versetzung ober innerhalb der gleichen Lauf- bahn im Wege der Beförderung besetzt werden, zum mindesten zu 90 v. H. mit geeigneten Wartegeldempfängern ober mit Ver­sorgungsanwärtern besetzt werben. Das gleiche gilt für 50 v. H. ber freimerbenben Stellen des gehobenen mittleren Dienstes. Ar­beitern, die 25 Jahre ober mehr als Lohnempfän­ger in einem Arbeitsverhältnis bei ber Reichsver- roaltung geftanben haben, kann eine Dienst- prämie gezahlt werben.

Gute Entwicklung der Reichssteuereinnabmen. Berlin, 27. März. (DNB.) Das Aufkom­men an Steuern, Zöllen unb Abgaben hat sich auch im Februar 1934 weiter gut ent­wickelt. Die Einnahmen betrugen in Millionen Mark bei ben Besitz- unb Verkehrssteuern 313,3 (310,1 im Februar 1933) und bei den Zöllen und Verbrauchs­steuern 187,9 (173,8), insgesamt also 501,2 (483,9). Vom 1. April 1933 bis 28. Februar 1 9 3 4 betrugen im Vergleich zur entsprechenden Vorjahrszeit die Einnahmen bei den Besitz- unb Verkehrssteuern 3685,3 (3645,2) und bei den Zöllen und Verbrauchssteuern 2580,3 (2433,4), zusammen demnach 6265,6 (6078,6). Besonders die Lohn- ft e u e r hat sich weiter gut entwickelt. Das Auf­kommen an Umsatz st euer bewegt sich nach wie vor nach oben. Es betrug im Februar 1933 103,3, im Februar 1934 120,3. Ueber alles Erwarten günstig entwickelt sich das Aufkommen an Kraft­fahrzeugsteuer. Obwohl die nach dem 31. März 1933 erstmalig zugelassenen Personenkraft- fahrzeuae steuerfrei sind, bleibt das Aufkommen an Kraftfahrzeugsteuer im Februar 1934 nur um 0,2 unter dem Auskommen im Februar 1933 zurück. Das Aufkommen an Wechsel st euer war im Februar 1934 um 1,6 hoher als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Aufkommen an Zollen ist im Februar 1934 um 5,5 hoher gewesen als im Februar 1933. Die Einnahmen an Tabak st euer blieben im Februar 1934 um 2,8, an Bier st euer um 0,7 und an Zucker st euer um 2,9 unter dem Aufkommen im Februar 1933 zurück. Die Fett- ft e ue r, die es im Vorjahre noch nicht gab, er­brachte im Februar 1934 13,9 Millionen Mark.

aus dem Produktionsprozeß entfernt und zum yJUUiuiien wenige^, e Feiern gezwungen. Wirtschafts- und Finanzpolitik 20 Millionen iwie bisher).

im neuen Staat aber ergänzen sich wie die Zahn- steuer 30 Millionen (18 weniger), Versiche - täber, und auch im neuen Reichshaushalt wird bei rungssteuer 60 Millionen (wie bisher), allen Einzelposten darauf Rücksicht genommen, daß R e n n w ° t t st - u e r 30 Millionen <S weniger», v:. ------ -r-< v cm. , ,, ...... Q o 11e r t c ft e u e r 40 Millionen (5 weniger).