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Lavals Nomreise.
Pariser Vefürchtungen.
fy'ir i s, 27. Dez. (DNB. Funkspruch).
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I Heer ausgebildet sind Der Dienst l-eiWehrrnacht des Volkes wird alle Unter» ice ausgleichen, die heute zwischen die» nt Ionisationen bestehen."
Jjir Schluß drückte ich dem Minister meinen t firtinnfcf) zu seiner Wiedergenesung aus. Der
voll des Nebels! Denn Renntiere ermöglichen nicht nur, sie regeln auch das Leben des Fjell-Lappen. Sie haben keine Ställe und werden nicht gefüttert. Sie nähren sich von den spärlichen Gräsern, die zwischen den Steinen des Hochlandes wachsen. Mit ihrem scharfen Geruchssinn wittern sie im Winter unter metertiefer Schneedecke das Renntiermoos und scharren es hervor. Aber sie müssen beständig traben, um genügend Aesung zusammenzufinden, und der Lappe muß seine Zelte abbrechen und hinter ihnen herfahren — durch die monatelange Finsternis der eisigen Winternacht oder durch die blendende Licht» fülle des monatelangen längsten Tages, zu immer neuen und ferneren Weideplätzen.
Jahrhundertelang war Lappland der Zankapfel zwischen Norwegen, Schweden und Rußland. Warum? Weil nun einmal die zivilisierte Welt ein Naturvolk nicht in Ruhe lassen fann; weil sie es mit den „Segnungen" der Zivilisation überschütten muß, um dafür feinen Dienst und feine Schätze einzutauschen. Erst in neuerer Zeit wurden die Grenzen festgelegt, und Lappland ist nun ungefähr gleichmäßig auf Finnland und die nördlichste norwegische Provinz, Finnmark, verteilt. Aber noch immer ruht der Streit um die Weideplätze nicht: ein „Renntierzaun", faft so lang wie die Chinesische Mauer, wird mit großen Kosten der Grenze entlang unterhalten. Und noch immer ist Finnmark weniger eine Provinz Norwegens, als eben eine Mark, eine Grenzmark, oder auch eine Kolonie. Diese ist so groß wie Baden, Württemberg und Sachsen zusammen, aber es lebt dort auf dem Quadratkilometer nur ein Mensch — gegen 138 in Deutschland.
ne i iid über die Gleichberechtigung hinaus bei hff"
kiMeist der Einigkeit, des Gehorsams, der Ufgilin, des Zusammenwirkens, der Kamerad-
L alles dies ist und war stets e i n iientlicher Bestandteil der deuten Wehrmacht, wir wünschen, daß Kirr diensttaugliche Deutsche diese >>ck le für die Entwicklung des Charakters durchmache."
Uj»i?r entgegnete: „Dielen Dank. Wie Sie sehen, i wieder gänzlich hergestellt. Als db«t2vährend meiner Krankheit unser Führer mich wjcir.d besuchte, wurde ich natürlich tot gesagt von inMiherrschaften, die immer einen sechsten Sinn u pcien scheinen. Manche meinten, mein Ende sei ith i'vorstehend, was schon dadurch bewiesen sei, aUf iDolf Hitler mir eine Art Abschiedsbesuch ge» wWiiabe. Manche wieder wußten genau, daß ich erwuchst demissionieren werde und daß die Be» t’ts Reichskanzlers den Zweck hatten, mit mir Modalitäten zu vereinbaren. Wie Sie jedoch
Der Lappe jagt ins neneZahr
Von unserem H.v.S.-Äerichierstatier.
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LebensmM der Mrffchaff.
In immer stärkerem Maße wird es zur Erkenntnis aller, welche bedeutende Rolle die heimische Landwirtschaft in Der Gesamtwirtschaft unseres Volkes spielt. Wäre heute der deutsche Bauer nicht imstande, die Ernährung des ganzen Volkes zu sichern und ihm darüber hinaus noch große Mengen von Rohstoffen für feine Industrie zu liefern, so wären Hunger und unermeßliche Not die unausbleibliche Folge. Ist doch die Landwirtschaft in der heutigen Zeit, in der sich alle Länder der Welt von einander abschließen, der wichtig sie Rohstoff» lieferant und gleichzeitig der größte Käufer auf dem Binnenmarkt und wird damit zwangsläufig zum Lebensmotor der Volkswirtschaft. Die nationalsozialistische Staatsführung hat allein schon aus diesem Grunde es als eine ihrer ersten Aufgaben betrachten müssen, dem deutschen Bauern neue Lebensmöglichkeiten zu schaffen, um damit der gesamten Wirtschaft neue Impulse zu geben.
Daß die Maßnahmen der nationalsozialistischen Agrarpolitik nach dieser Richtung hin erfolgreich waren, ist eine heute allgemein bekannte Tatsache. Im Jahre 1933/34 ist der Verkaufserlös der Landwirtschaft gegenüber dem Vorjahre bereits um 800 Millionen Mark g e ft i e g e n. Damit ist eine erhöhte Kaufkraft und innere Selbständigkeit gewährleistet, die wiederum das Verhältnis zur Industrie auf eine noch gefestigtere Grundlage stellen. Der Binnenmarkt kann damit von ganz neuen Gesichtspunkten aus geleitet werden und er- hält fruchtbringende Belebungsmöglichkeiten.
Daß eine bedeutende Erhöhung der Einnahmen der Landwirtschaft der Fall gewesen sein muß, ergibt sich aus den erheblichen Aufträgen, welche die Landwirtschaft wieder an das städtische Gewerbe und die städtische Industrie gegeben hat. Auch der starke und nicht bc» friebiate Bedarf der deutschen Landwirtschaft an Arbeitskräften spiegelt diese Besserung der Kaufkraft wider.
Wie sehr die Einnahmen der deutschen Landwirtschaft für alle Zweige der Wirtschaft von maßgeblichem Einfluß sind, beweist folgende statistisch beweisbare Tatsache. Die deutsche Landwirtschaft hat im Jahre 1928 insgesamt 9,5 Milliarden Mark von ihrer Gesamteinnahme in Höhe von 10,2 Milliarden Mark wieder in den Kreislauf der Wirtschaft zurückgeführt. Im Jahre 1931 Hot sie sogar mehr ausgegeben als eingenommen und damit zweifellos den Abstieg der deutschen Wirtschaft stark gehemmt.
Einen ebenso klaren Beweis für die Bedeutung der deutschen Landwirtschaft, für Industrie und Gewerbe geben die Zahlen, die die Landwirtschaft als Käufe rlanbwirtschaftlicher Produktionsmittel und Verbrauchsgüter im Jahre 1932/33 zeigen. Sie kaufte in diesem Jahre für 460 Millionen Mark Düngemittel, für 400 Millionen Mark Bekleidung, für 150 Millionen Mark Baustoffe, für 140 Millionen Mark Hausrat und für 76 Millionen Mark Landmaschinen. Dabei muß darauf hingewiesen werden, daß diese Ergebnisse aus einer Zeit stammen, in der es für die deutsche Landwirtschaft infolge hoher Verschuldung und übertriebener Zinsforderungen nur magere Einnahmen gab. Die Schrumpfung der landwirtschaftlichen Verkaufserlöse zwang den deutschen Bauern, falls es keine neuen Schulden aufnahm, auch die allernotwendigsten Käufe zurückzustellen. So hat sich im Laufe der letzten Jahre ein gesteigerter Bedarf ange» sammelt. Daraus ergibt sich, daß jede Einnahmeerhöhung der Landwirtschaft zwangsläufig zum größten Teil zur Deckung dieses Bedarfs benutzt werden wird; das bedeutet aber, daß jede Einnahmeerhöhung in Gestalt von Aufträgen dem städtischen Gewerbe zufließt und damit' in den Kreislauf der Dolkswirtfchaft auf schnellstem Wege wieder zurückfließt und taufenden deutschen Volksgenossen Arbeit und Brot gibt.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Hammersest, Dezember 1934.
Wintersonnenwende: — Nun steht die Sonne um die Mittagszeit am tiefsten unter dem südlichen Horizonte Lapplands. Nur noch wenige ihrer Strahlen werden alltäglich während einer kurzen Stunde in den Strudel der lichtbrechenden Atmosphäre gerissen und von ihr um die Rundung des Erdballs herum flach und fahl über das Land geworfen.
Der Schnee, der alle Formen der grenzenlosen Weite glattstreicht, strahlt sie zurück und leuchtet matt. Blendend aber scheint der Mond, wenn er eines Tages von ungefähr heraufsteigt und ein Woche lang den Himmel umkreist, ohne unterzugehen. Und hin und wieder wirft das Nordlicht, den rätselvollen Gesetzen seines Werdens folgend, feine bunten, nervös zuckenden Strahlen und Spiralen über den lodernden Sternenhimmel der geisterweißen Mittagsnacht.
Saufend fährt der Lappe durch die gespenstische Unendlichkeit, durch die zehn Wochen lange längste Nacht. Sein Renntier jagt über den gestaltlosen Schnee der meilenweiten Hochebene, Mann und Schlitten in eine aufgewirbelte Wolke von Pulverschnee hüllend.
Bei 35 Grad Kälte suchte der Lappe nach seiner Renntierherde, die sich in Finsternis und Ferne verloren hat. Oder er jagt den Wolf, der hungernd aus den grenzenloseren Einöden Sibiriens und Rußlands herüberkam und in die Herde einbrach. Vielleicht aber kommt er auch von dem Handelsplatz Kautokeino, hat dort seine Renntierfelle verkauft und etwas bunten, flimmernden Christschmuck eingehandelt, den die Norweger ihm dort anbieten, und der ihn blendet —.
Sausend fährt der Lappe durch die Weihnachtsnacht. Wenn er auch nicht immer auf dem Schlitten sitzt, so ist doch all sein Leben eine einzige ruhelose Fahrt aus der Vergangenheit hinüber in die Zukunft. Denn er hat keinen Acker, Den er pflegt, kein Haus, das ihn schützt, und kein Heim, das ihn bindet. Er besitzt das Renntier, das er halb hütet, halb jagt: er wohnt in leicht beweglichem Zelt, und feine Heimat ist die offene Weite eines Landes.
Sausend fährt der Lappe durch die Neujahrsnacht. In schnellerem Tempo denn je gleitet er aus der alten in die neue Zeit. Denn vom immer rasenderen Strudel des Völkergeschehens ist nun auch er ergriffen.
Eines Tages wird sich feine Fahrt durch die Reibung im immer engeren Wirbel der Völker verlang- amen. Wenn sie zum Stillstand kommt, — wenn )er Nomade seßhaft wird, dann wird es aus ein mit dem Lappen ...
I J®' steht es aber mit der SA., der SS. u ub ie m Arbeitsdienst? fragte ich. Sollen jiicl'e nicht Schulen zur Bildung des Charakters j JDü sind sie zweifellos", antwortete der Minister je5|a. „Diese drei Organisationen der national» ji z alilifchen Bewegung werden natürlich das D a U'l s ä ch l i ch e Reservoir bilden, aus
Breit und wuchtig prangt das Bekenntnis „U n • f e r Glaube i ft Deutschlan d!" über dem Eingang eines HJ.-Heimes. Vorweihnachtlicher Kerzenglanz strahlt vom Adventskranz durch die niedrigen Fenster, froher Gesang schallt heraus: Hitlerjugend, Jungens und Mädels, halten ihren Heimabend ab. Da fitzen die einen mit einem guten Buch in der Hand, die anderen haben eine Handarbeit vor, manch munteres Wort fliegt in den Gesangspausen hin und her, Gespräche entspinnen sich, Gesellschaftsspiele füllen die Abendstunden aus. Frisch- fröhlich und mit blanken Augen fitzt alles an dem großen gemeinsamen Tisch. Alles freut sich, alles ist glücklich, denn lange hat es gedauert, bis die große Aktion der Hitlerjugend in Schwung kam, die jeder Gruppe ein eigenes Heim geben soll.
Fünfzehntausend Quartiere sind in wenigen Wochen schon errichtet worden, sozusagen aus dem Nichts. Hier hat man sich mit Zustimmung des Ge- meindeoorstandes m einer alten Mühle eingenistet, dort ein Hinterzimmerchen erhalten, dann wieder an anderer Stelle einen unbrauchbar gewordenen Pferdestall oder eine leerstehende Werkstube zugewiesen bekommen. Mit flinker Hand sind Staub und Schutt beiseite geräumt, sind die Wände geweißt, aus Brettern rasch ein paar Tische und Bänke gezimmert worden, einer brachte ein Hitler- bild, ein anderer legte mit einem Jugendbuch den Grundstein zu einer kleinen Hausbibliothek — und so war mit Wenigem etwas geschaffen, was allen wie ein Geschenk des Himmels erscheint.
Jugendliche Lebhaftigkeit, oft schon gepaart mit dem Ernst des Lebens, Begeisterung für das gemeinsame Werk, echteste Vaterlandsliebe, stolzeste's Deutschbewußtsein zogen in das gewonnene Heim ein, über Nacht hatten sich bald überall Sammelpunkte gebildet, die dem Hitlerjugenddasein neuen Inhalt und neuen Austrieb gaben. Allzufern ist Der Zeitpunkt nicht mehr. Der allen sechs Millionen Jungens unD MäDels, Die in Der HI. vereinigt find, ein Dach über Dem Kopfe, einen Raum geben wird, in dem sie allein walten und schalten dürfen, dem sie und nur sie ihren Stempel aufdrücken, den sie gestalten und schmücken und in dem sie ihre kleinen und großen Sorgen einander mitteilen.
Jungens- und Mädelsromantrk wird hier Wirklichkeit, hier stehen sie auf eigenen Beinen,
Don den drei kleinen Städten der „Mark" ist Ha mm er fest — an Der Norbwestküste — rein norwegisch. Es ist als Stützpunkt Der Eismeerfischerei entftanDen und hat nach Eröffnung Der Spitzbergener Kohlengruben Einwanderer aus allen Landesteilen herangezoaen. Vardö und V a d f ö dagegen, an der Nordoftküfte gelegen, haben zur Hälfte lappische Bevölkerung unD leben Zum großen Teil vom Handel mit dem Binnen l a n D e, neuerdings aber auch von den reichen M e t a ll f un d e n , die den Wert Finnmarks für Norwegen bedeutend gesteigert haben.
Die einzigen größeren Handelsplätze des Innern, K a r a f j o k und Kautokeino, find reine Lappensiedlungen, aber auch hierher bringen die Norweger vor und außer ihnen die Kvänen: das sind finnische Einwanderer. Beide kultivieren die Fluß- täler, vor allem das des Tana-Elvs, der Der zweitgrößte Fluß Norwegens ist. UnD ihrem Beispiel folgend, beginnen nun auch Die Fjell-Lappen, in Den Flußtälern seßhaft zu werden. Hier bauen sie sich nach norwegischem Muster Häuser, hier können si-> Jagd und Flukfischprei, ja sogar etwas Landwirtschaft betreiben. Ihre Renntiere verkaufen sie. Sie werden zu Fluß-Lappen. Aber Die Wärme und der Friede der Hütte, die sie gegen die Kälte und die Ruhelosigkeit des offenen Landes eintauschen, werden ihr Grab. Gegen die Kälte waren sie Durch ihre körperlichen Erbanlaaen und durch die Renntierfelle geschützt, auf Das Freiluftleben gründete sich ihre Kultur. Die peinliche Ordnung und Sauberkeit ihrer Zelte scheint ihnen nun in den geräumigen Häusern überflüssig: der Schmutz und die Wärme der dumpfen Stube zehrt an ihrem Mark. Der Geldsack, den sie nach Dem V"rkaut her Renntiere heimbringen, ist mit Schwinhsucht gefüllt.
Aus kulturpolitischen Gründen und zum Schutze der Grenzen strebt nun die norwegische Regierung mehr und mehr eine „Vernarbung" der Lappen an. Sie baut eine Straße über Karasjok und Kautokeino, quer durch das ganze Land. Und der Lappe kommt in Berührung mit dem „hil", so nennt man in Norwegen das Auto. Das aber ist symbolisch Dafür, Daß er seiner alten Kultur, Die bisher fein Leben sicherte, untreu wirb unb einer fremben Zivilisation in bie Arme läuft, bie ihn blenbet, in her er aber niemals heimisch werben wirb. Der Lappe wirb mit her Wurzel ausgerissen. Noch einmal fährt er faufenb Durch Die Neujahrsnacht. Aber wenn er bie Kufen seines Renntier- schlittens im Eise festfrieren läßt unb Das „bil" besteigt, — bann wirb es aus fein mit ihm.
ö|fifc Politik. Senator be Jouoenel sagte u. a.: b'.:nge auf beiben Seiten mir Frontkämpfer och ba finb unb was zu sagen haben, wirb es 1 in en neuen Krieg geben!" Er sei ber IIe thceugung, baß Hitler mit seinen Friebens- fctieiiauf einer entsprechet starken, inneren E illms e 11 u n g bes beutschen Volkes aufbaue. „Ich kaiwHnen versichern", so sagte be Jouoenel, „bie Briiitf Massen Des Volkes, Die Bauern in m 'H be m Departement, wünschen nichts fe hnicher, als enDlich Verftänbigung In : 1'3 e u t f rf) I a n D. Aber sie wollen hie Gewißheit!: den, Daß ihnen Dabei nicht bas Fell über bie Oh rm gezogen wird." Die Zusammenarbeit de r vier großen Westmächte England, De.'lul/olanb, Italien unb Frankreich sei bie sicherste ©ctioitie für bie Aufrechterhaltung bes Friebens. Di >. Inroenbung sei nur burch ben Austritt Deutsch- lannL-mus bem Völkerbunb vorübergehenb fast un- fnäielv । gemacht worben. Die Regelung ber A b - r ü'fhn g s f r a g e müsse das erste Ziel ber be rH -französischen Verhanblungen sein. „Wir miüjc von dieser idiotischen Höhe der R IDpiungsausgaben herunterkommen uni -ie freiwerdenden Beträge nützlicheren, bei m iolke besser dienenden Zwecken zuführen. Aber wc:m die Verhandlungen Aussicht auf Erfolg ha ibti| sollen, muß sich Deutschland — das wieder- ho iltüe Jouoenel zum Schluß noch einmal mit be» fd) ohinber Betonung — mit der Gleichbe - r c chigung, der ,ögalit£ des droits* begnügen untinrf nicht bie Forderung nach absolut Gleichheit ber Waffe unb Rüstungen
mii.Mr Laval, ber ursprünglich seinen Weih- nai.slMrlaub bis zum heutigen Donnerstag aus» bcrifi wollte, ist bereits am Mittwoch nach P ! il-s zurückgekehrt. Laval hat bie Ruhe- pamie! ber Weihnachtstage dazu benutzt, um bie 21 I Sinn ber französisch-italienischen V Iranblungen noch einmal genau zu prüfen. In mimst gut unterrichteten Kreisen sagt man, ber 3 Milipun ft seiner Romreise fei nunmehr i r i i 'i f e 1) b a r e Nähe gerückt unb in aller- näiifiir Zeit könne man mit ber Festlegung bes en li.i tigen Reisebatums rechnen.
Äi! Außenpolitiker bes „Echo be Paris", Perti- nau.j rieht sich beshalb veranlaßt, Laval auf bie ©Milt) r en einer übereilten Reife auf= m e Hf nm zu machen. Bisher fei es weher Laval nondhm französischen Botschafter in Rom gelungen, biet i inblidje Einftellung Mussolinis äuiiIUeinen Entente im allgemeinen unb S M l a ro i e n im befonberen zu änbern. Zwei- moLh:,be bie französische Regierung ben Duce bitten last isni den Beweis zu erbringen, baß bie italienische ReiHr-ung ber Einheit Sühilawiens nicht feinhlich ge: Überstehe. Aber beibe Male sei bie Erfüllung Di«HZ!Wunsches abgeschlagen worden.
2ej französische Regierung habe weiter Darauf hi inorroiefen, Daß hie Kleine Entente zu dem eng» lisich'nnzösich-italienischen Protokoll für die Ga- ranli.e der ö st erreicht sch en Unabhängig» Niell I Herangezogen werden müsse. Italien ha ui darauf geantwortet, daß nur bie Nach» b । ei : a a t e n Oesterreichs aufgeforbert werden rom .n, dieses Protokoll mit zu unterzeichnen. Unterlegen Umständen würde die Romreise Lavals in Bifck?st, Belgrad und Prag als Nachgeben L < !. I s a u f g e f a 6 t werden. Alle Freund- fch h 7-Bezeugungen der französischen Regierung roür- beirtaran nichts ändern können.
kn müsse sich auch fragen, ob Mussolini nicht bab=?;ge Zusammenhalten der Kleinen Entente mit Fi^-eich ,3 e r ft ö r e n wolle. Denn dieser Mächte- bursifei für hie Achtung vor ben Ver - tflf g'E n, währenb hie italienisch-ungarisch-öster- reinj./he Mächtegruppe für bie Revision, b. ! iir einen Vergeltungskrieg sei. Wenn man ihijm üdaher auch nur eine moralische Genugtuung gei* v werbe pian ihre Tätigkeit baburch förbern.
lin, 24. Dez. (DNB.) Der „Angriff sfirricht eine Unterrebung feines Pariser Sonber- enic?rftatters mit bem ehemaligen Minister unb 5e:mcir be Jouoenel über bie beutsch - fran-
ehrnibin ich wieher wie üblich an meinem eijlMch."
Nie deutsch-französische Verständigung.
!iie Rüstungsfrage der Angelpunkt.
llJf, -v. a» / tne d;-7i bie Wehrmacht s l ch ergänzen J J^en tnr1!-! flehe biefer Organisationen hat ihre spezielle n^Uno^’i ifDn, die außerhalb der des Waffen- w r i (TS liegt. Sie werden unsere Arbeit insofern erl fd’rn, als ihre Angehörigen bereits g e ■ iiii2)'lt fein werden, Gehorsam, Diszi» 11 if Dränung und Kameradschaft z u flleien. Soldaten aber sind sie erst dann, wenn
das goldene von ihnen geft ’Dember. Der j eine tief zu- immer wieder lutenlanjen A der fiang aus bi langen öchen bt mch bat unb was en wird: Unbeu^t unbeirrbar H Rege. Beim L führer eine ml kmn natyrfe ^ening bei&i" glenb tonnii tr et nach chch $
Wie lange die Lappen ihr Land bewohnen, aus welcher Ecke bes Erbenraumes bie Flut ber Volker fie herangespült hat, weiß man nicht. Nur, baß sie ein mit ben Finnen verwandtes Volk mongolischer Herkunft sind. Von jeher lebt ein kleiner Teil von ihnen an ber Eismeerküste um das Nordkap herum. Das sind die See-Lappen. Sie wohnen in elenden Erdhütten, die wie Kohlenmeiler aussehen, und führen ein armseliges Fischerdasein. Sie kamen zuerst mir den die Küste befahrenden Norwegern in Berührung, aber gegen deren überlegene Kunst ber Seefahrt unb bes Fischfanges konnten fie ich niemals burchfetzen. Sie find die A e r m ft e n ber Armen bes norwegischen Reiches, unb „Mutter Norwegen" betrachtet es als eine ihrer vornehmsten Aufgaben, das Los dieser ihrer fernsten unb fremdesten Kinder zu erleichtern.
Aber bie Fjell-Lappen finb vielleicht bie r e i ch st e n norwegischen Staatsbürger, wenn man von einigen Gelbsäcken absieht, bie bie kapitalistische Wirtschaftsform auf unnatürliche Weise gefüllt hat. Das Leben bes Fjell-Lappen ist ausschließlich auf bas Renntier gegrünbet. Sein Fleisch unb seine Milch nähren bas Volk: seine Felle kleiben es unb liefern das Material zum Zeltbau: feine Geweihe schmücken bie lappische Kultur: seine schnellen Füße finb bas Verkehrsmittel bes Lanbes. Zweihundert Renntiere muß eine ßappenfamilie haben, um davon leben zu können. Mancher Lappe besitzt mehr, unb wenn er sie verkauft, wirb auch fein Gelbbeutel stramm! aber
hier ersteigen sie bereits eine Vorstufe bes Kampfes um das Dasein, das noch viele von ihnen Durch und durch schütteln wird. Aber Der Heimabend, Sammlung und Stärkung zugleich, ist mehr als eine Stätte jugendlicher Geselligkeit: er ist das Kraftfeld, in Das Die seelischen Wurzeln schlagen und aus dem die ersten Energien für das künftige Leben gewonnen werden, ein Leben, das nicht nur dem einzelnen, sondern Der ganzen Nation gehört unb das erst lebenswert wird durch das Glaubensbekenntnis, das sich über jenem HI.-Heim findet: Unser Glaube ist Deutschland!
Gemeinschastsempfang der HZ. zu Neujahr.
Die Abteilung Rundfunk der Reichsjugendführung gibt nachstehende Anordnung bekannt: „Aus Anlaß der Reichssendung am 1. Januar 1935, in der ber Reichsjugenbführer Balbur von Schirach seine N e u j a h r s b o t s ch a f t an bie gesamte beutsche Jugenb richten wirb, orbne ich für alle ©lieberun» gen unb Einheiten ber Hitlerjugenb Gemein- schaftsempfang an. Der Empfang ber Neujahrsbotschaft soll nach Möglichkeit in ben Heimen ftattfinben. Wo solche noch nicht in genügender Anzahl vorhanden sind, ist es zweckmäßig, die Gliederungen der HI. in größeren Einheiten zu einer Uebertragung durch Lautsprecheranlagen zusammenzuziehen. Die Funkwartorganisation der PO. hat in dankenswerter Weise ihre Unterstützung zugesagt." Der Abteilungsleiter R Carl Cerff, Gebietsführer.
£)3.-Sd)ulung in Kurhessen.
Das Deutsche Jungvolk im Gebiet Kurhessen führt in Öen Weihnachtsferien über 100Jungen- und Führerlager durch. In diesen Lagern werden u. a. auch die künftigen Träger der Jungbannfahnen ausgebildet werden. Die Schulung der Führer ist so umfassend, daß auch der letzte Jungenschaftsführer an einem dieser Lager teilnehmen wird. In her Nähe von Kassel richtet ber Obergau Kurhessen in einer ehemaligen Dberförfterei eine Führe- rinnenschule ein, bie am 1. Januar ihrer Bestimmung übergeben wirb. Zum ersten Lehrgang finb 50 kurhessische BbM.-Führerinnen einberufen worben.
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Nie „Gtistung für Opfer Der Arbeit".
B e r li n , 24. Dez. (DNB.) Am vergangenen Donnerstag trat im Reichsministerium für Volksaufklärung unb Propaganba ber Ehrenausschuß ber „Stiftung für Opfer der Arbeit" zur Beschluß- assung über Die vor Weihnachten zu bewilligenden Unterstützungen zusammen. Aus dem Bericht des ehrenamtlichen Geschäftsführers ist zu entnehmen, daß der Eingang der Gesuche mit u n • verminderter Stärke anhä 11 und der Geschäftsumfang der Stiftung immer noch zunimmt. Es gehen je Arbeitstag durch- chni111ich über 4 0 Gesuche ein. Der Betrag der bisher eingegangenen Spenden hat die Summe von fast 8 Millionen Mark erreicht. Dabei ist mit besonderer Befriedigung und Anerkennnung der fortlaufenden Spenden der Beamten. Ange st eilten und Arbeiter ber Reichsbahn unb der Post zu gedenken, die durch freiwillige Gehaltsabzüge feit Beginn dieses Jahres einen Betrag von mehr als
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2 0 0 0 0 0 Mark der Stiftung überwiesen haben. Es wurde über rund 2000 Gesuche B e - schluß gefaßt, die auf Grund der abgeschlossenen örtlichen Feststellungen zur Entscheidung fertig waren. Von diesen wurden über 1200 mit einer Unterstützung bedacht. Die bewilligte Unterstützungssumme beläuft sich auf 319 728 Mark. Es entfällt also auf ben Ecnzelfall durchschnittlich eine Bewilligung von 265 Mark. Insgesamt ist bisher von der Stiftung feit ihrem durch den Gründungsruf des Führers vom 1. Mai 1933 erfolgten Bestehen eine Unterftützungs» summe von 1 840 000 Mark zur Be» wiligung gelangt. Die monatlichen Unterstützungsbeträge belaufen sich auf rund 80 000 Mark. Aus den Hunderten her eingehenben Dankschreiben ergibt sich, baß viele Not unter ben Hinterbliebenen löblich verunglückter Arbeiter unb sonstiger Berufstätiger auf biefe Weise gelinbert worben ist.
Menschenwürdige Aufenthaltsräume in gewerblichen Betrieben.
DNB. B e i n , 27. Dez. In ben letzten Wochen fmb bem Reichsarbeitsministerium bes öfteren Klagen barüber bekannt geworben, baß in ben gewerblichen Betrieben bie Aufenthaltsraume, Wascheinrichtungen unb Aborte nicht immer ben 2lnforbcrungen entsprechen, bie zur Förderung ber (Befunbheitspflcge, bes Anstanbes unb her guten Sitte an sie gestellt werben müssen. Teils wirb über bie mangelhafte unb unwür - b i ge Einrichtung ber Räume geklagt, teils über bie z u geringe Anzahl her Wasch- einrid)tungen unb ber Aborte ober sogar über ihr


