Erscheint Dienstag und Freitag.
27. November
1934
Aur durch die Post zu beziehen.
Kreisamt Gießen. I. V.:
Weber.
2.
4.
5.
6.
7.
8.
betraut
ni
bin
nehmen geltend Gießen, den
B
die Bürgermeistereien des Kreises.
n miß erfi Ulil
b ')»
gemacht werden können.
23. November 1934.
Kreisamt Gießen. I. V.: Grein.
I bei 1 di, 1 dk!
’ibt t ir
N
IW
ich! le b L-i 'Die ich!. I bii
tri
ifgri)
iumi: r bi.'
tagn: ien! bobr Don 'M )ie!
er ein nsu- rtc rnr Ur' -hr
An die Polizeidirektion Gießen und und Gendarmeriestationen
zember 1931. (Reichsgesetzblatt I Seite 788),
(Betr. Brot und Kleingebäck, Frischfleisch und das Friseurgewerbe).
Verordnung über Preisschilder und Preisverzeichnisse. Vom 8. Januar 1932. (Reichsgesetzblatt I Seite 18).
(Betr. Mehl, Butter, Obst, Gemüse usw.).
Diese Verordnung bezieht sich auf den Großhandel nur insoweit, als er in eigenen Verkaufsstellen und Verkaufsständen Waren an den letzten Verbraucher abgibt. (Anordnung vom 12. Februar 1932.)
talistischen Spekulanten von der Frankenentwertung und die a n t i k a p i t a l i st i s ch e n Revolutionäre von der Deflation erhofften, und er bekämpfe die ein en wie die anderen. Er halte es für sehr wohl möglich, zunächst' d e n i n n e r en M a r k t ins Gleichgewicht zu bringen und dann die Wiederbelebung des
,Die ehemaligen Frontkämpfer, die wohl zu- <f- wissen, was Krieg heißt, da sie alle jene iriuel über sich ergehen lassen , haben haben Vu.a die Pflicht und das Recht, alle ihre
weise Frankreich nicht dazu berufen sei, eine st arte Kriegsmarine zu unterhalten. Diese Auffassung sei jedoch irrig: denn weitentfernt von jeder kriegerischen Neigung brauche ein Land wie Frankreich eine starke Kriegsmarine.
Wir beauftragen Sie, die Durchführung der in .obiger Bekanntmachung bezeichneten Vorschriften streng zu überwachen. Bei Ueber- tretungen nach Ablauf einer Frist von 3 Tagen, vom Tage der Veröffentlichung an gerechnet, ist Strafanzeige zu erheben und uns gleichzeitig zu berichten.
Die Bürgermeistereien wollen obige Bekanntmachung alsbald in ortsüblicher Weise veröffentlichen und die beteiligten Geschäftsinhaber und Handwerker (Bäcker, Metzger, Schuhmacher, Friseure) auf die Vorschriften Hinweisen.
Gießen, den 26. November 1934.
Kreisamt Gießen. I. V.: Webe r.
'N!,: bic bet Ul hi i
!rn.
die Preisbeschilderung den Verkäufer zur sorgfältigsten Kalkulation der Preife.
Wir machen hierdurch allen Beteiligten die genaue Einhaltung der Vorschriften zur Pflicht und setzen für die Durchführung eine Frist von 3 Tagen. Nach Ablauf dieser Frist werden wir im Falle von Verstößen unnachsichtlich einschreiten.
Gießen, den 26. November 1934.
Betr.: Obstbauminstandsetzungsarbeiten im Winter 1934/35.
An die Bürgermeistereien des Kreises.
Soweit Sie noch rückständig sind, erinnern wir Sie an die Berichterstattung auf unser Rundschreiben vom 17. November 1934 mit Frist von drei Tagen. Später eingehende Meldungen können nicht mehr berücksichtigt werden.
Gießen, den 26. November 1934.
Kreisamt Gießen. I. V.: Weber.
(Reichsgesetzblatt I Seite 33).
Verordnung vom 22. Februar 1932 über die Preisbildung im Kleinhandel mit frischen, geräucherten und marinierten Seefischen. (Reichsgesetzblatt I Seite 91).
Zweite Verordnung vom 25. Februar 1933 über Preisverzeichnisse für Schuhausbesserungen und Ausschnittleder. (Reiechsgesetzblatt I Seite 99).
Verordnung über die Preisauszeichnung im Kleinoerkauf von Kaffee in vorbereiteten Packungen. Vom 3. Mai 1933. (Reichsgesetzblatt I Seite 259).
Verordnung über den Kleinverkauf von Bienenhonig. Vom 8. Juni 1933. (Reichsgesetzblatt I Seite 363).
Verordnung über Meldepflicht, Mengen- und Gewichtsangabe bei Markenwaren vom 29. Februar/1. Juli/28. September 1932 (Reichs-
Kräfte dem Aufbau des Friedens zu widmen. Aller Haß, der durch einen zweiundfünfzigmonatigen beispiellosen Krieg aufgehäuft ist, muß verschwinden. Eine enge Zu sammenarbeit zwischen den französischen und deutschen Frontsoldaten und noch mehr eine Verständigung zwischen den beiden Ländern würde dem Frieden dienen, dessen Hüter wir sein wollen. Eine solche Arbeit würde uns sicher vor einer neuen Not bewahren."
Ein anderer Führer — I. G. — sagte mir, wenn es noch eine Möglichkeit gebe, daß unsere beiden Völker, die durch Presse und Politik auseinandergetrieben seien, wieder Zusammenkommen, dann könne es nur auf der Ebene des Frontsoldatentums geschehen, des Frontsoldatentums, in dem die ganze Liebe für das angestammte Vaterland lebt, in dem der ganze Stolz seiner Nation lebendig ist. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, daß er gegen die international und pazifistisch eingestellten Verbände ist. Aber gerade, weil sein Leben von dieser Liebe bestimmt wird, kann er nur den wirklichen Frieden wollen und auch garantieren. Er, als Franzose, müsse um dieses Zieles willen es ablehnen, mit einem Verbände zu verhandeln, der nicht auf diesem Boden stehe. In dem deutschen Frontsoldaten-Bund sehe er diese Liebe, und so hoffe er auch, daß bald eine Möglichkeit geschaffen werde, wo beide sich Auge in Auge sehen, um sich das sagen zu können, was unbedingt gesagt werden müsse. Es müsse über die trennende Mauer zwischen uns hin- wea offen, ja „brutal" gesprochen werden? Wenn so die Probleme angepackt würden, so könne man zu einer Klärung der strittigen Fragen kommen.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Bildung einer öffentlichen Wassergenossenschaft zur Entwässerung in den Fluren 2, 4, 5, 6 der Gemarkung Alten-Buseck und Flur 9 der Gemarkung Wieseck.
Nachdem zur Ausführung von Entwässerungsanlagen in den Fluren 2, 4, 5, 6 der Gemarkung Alten-Buseck und Flur 9 der Gemarkung Wieseck Antrag auf Bildung einer > öffentlichen Wassergenossenichast gestellt worden ist und die Abteilung 1/e (Landwirtschaft) des Hessischen Staatsministeriums die Einleitung des Verfahrens zur Bildung der öffentlichen Wassergenossenschaft angeordnet hat, wird hiermit bekanntgegeben, daß die Vorarbeiten hierzu vom Donnerstag, den 20. Dezember 1934 bis Mittwoch, den 2. Januar 1935 einschließlich auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei Alten-Buseck zur Einsicht sämtlicher Grund- eiegentümer, deren Grundstücke in die zu verbessernde Fläche fallen, ' offen liegen.
Die Grundeigentümer werden zur Versammlung und Beschlußfassung sowie zur Wahl ihrer Vertreter für das weitere Verfahren auf Mittwoch, den 16. Januar 1935, vormittags 9 Uhr, in den Saal der Gastwirtschaft Rühl zu Alten-Buseck geladen unter Androhung des Rechtsnachteils, daß die Nichterscheinenden sowie die Nichtabstimmenden als dem beantragten Unternehmen beistimmend, mit der Wahl der Vertreter einverstanden angesehen und mit ihren Einwendungen gegen die Art der Ausführung später nicht mehr gehört werden.
Gleichzeitig werden die Grundeigentümer und Wassernutzungsberechtigten, welche an dem Unternehmen nicht unmittelbar beteiligt erscheinen, aufgefordert, etwaige Einwendungen gegen das Unternehmen in der vorerwähnten Tagfahrt geltend zu machen, widrigenfalls die Einwendungen nach Ablauf der Frist nicht mehr berücksichtigt werden und nur noch privatrechtliche Entschädigungsansprüche gegenüber dem Unter-
nb irb;
Bekanntmachung.
2*tr.: Preisüberwachung; hier: Beschilderung und Auszeichnung von Preisen.
Der Herr Reichskommissar für Preisüberwachung hat durch Ver- hjung vom 7. November 1934 — Nr. 3 — auf die Bedeutung der Schilderung und Auszeichnung von Preisen im Rahmen der Preis- li^rwachungsmaßnahmen besonders hingewiesen und die Notwendigkeit er er sofortigen und restlosen Durchführung der auf diesem Gebiete bis j ii ergangenen gesetzlichen Anordnungen nachdrücklichst betont.
3. Verordnung über den Aushang von Preisverzeichnissen im Kleinhandel mit künstlichen Düngemitteln. Vom 20. Januar 1932
„mit der Aufrechterhaltung des Friedens feien", die Arbeit teilen könnten und daß beifpiels-
gefetzblatt I Seiten 120, 347, 492).
9. a) Anordnung vom 29. Januar 1932.
Betr. Senkung der Bierpreife.
Ziffer 4 der Anordnung vom 29. Januar 1932 ist dergestalt anzuwenden, daß auf den Preistafeln in den Ausschank-, Gast- usw. Räumen von einer Angabe der am 8. Dezember 1931 gültig gewesenen Preise abgesehen und nur der geltende Preis angegeben wird.
b) Verordnung über die Preisbildung für den Mineralwasserverkauf im Kleinhandel. Vom 9. Februar 1932. (Reichsgesetzblatt I Seite 65).
c) Anordnung vom 26. Mai 1932 /12. April 1933.
Betr. Preisangabe für Spirituosenausschank.
Diese nach wie vor Gültigkeit besitzenden Vorschriften verpflichten die Käufer, bei Ziffer 1 und 5 auch die betreffenden Handwerker, die ' ni.se für die feilgehaltenen Waren bzw. die angebotenen handwerklichen kinungen für den Käufer oder Kunden kenntlich zu machen, sei es durch nliringung von Preisschildern oder durch Aushängung von Preisver- eitz,nisten (bei Ziffer 1 bis 5), fei es durch Angabe der Gewichtsmengen (nl Preise auf den vorbereiteten Packungen oder Behältnissen (bei Ziff. 6 in! 7). Die Verordnungen Ziffer 4 und Ziffer 9b enthalten gleichzeitig Lojchriften über das Höchstmaß der zulässigen Brottoverdienstspannen. Dii Verordnungen Ziffer 1, 2, 3 und 5 sind abgedruckt in den Amts- oemindigungsblättern Nr. 1, 6 und 10 des Jahrgangs 1932.
Die peinliche Durchführung dieser Vorschriften ist für die Preis- idnwachung von entscheidender Bedeutung. Sie ermöglicht dem Käufer !kl Vergleich der Preise in den verschiedenen Geschäften und bewahrt Ijn davor, Geschäfte aufzusuchen, deren Preise offenbar seiner Kauf- rtr nicht entsprechen oder gar überhöht sind. Gerade deswegen zwingt
s
Inhaltsübersicht: Beschilderung und Auszeichnung von Preisen. — Obstbauminstandsetzungsarbeiten im Winter. — Die Bildung einer öffentlichen Wassergenossenschaft in den Gemarkungen Alten-Buseck, Wieseck und Bersrod.
Zusammenfassend kann mit aller nötigen Reserve gesagt werden: In Frankreich beginnt die Stimme der Einsicht Boden zu gewinnen. Entscheiden werden sich die Dinge zwischen uns und den Franzosen in der Haltung zueinander. Je mehr wir als Nation und Volk zusammenwachsen, je mehr wir uns in der eigenen Achtung innerer und äußerer Ehre durchringen, desto eher wird auch das Wort des Verstehens gefunden werden. Die Richtung dieses Kampfes hat der Führer angegeben, Rudolf Heß in feiner Rede in Königsberg formuliert und Franz Seldte am Tage der Erinnerung des Kriegsbeginns für uns als Marschbefehl ausgegeben."
„Warum wir nach Deutschland gingen".
Die Deutschlandreise der Frontkämpfer.
Paris, 28. Nov. (DNB. Funkspxuch.) Die Abgeordneten Goy und Stadtrat M o n n i e r werden am Freitag über das Thema sprechen: „W a r u m wir nach Deutschland gegangen sind. Unsere Unterredung mit Hitler." Als gegnerische Reoner sind die Abgeordneten Franklin Bouil- l o n und C a st a g n e geladen worden. Anschließend findet eine Aussprache zwischen dem Aog. Sca- p i n i, Oberst P i e o t, dem Vorsitzenden der Vereinigung gesichtsverletzter Frontkämpfer, General Puderoux und anderen über die Fragen statt: „Hatten Goy und Monnier recht oder unrecht, mit Hitler zu sprechen? WillDeutschlandKrieg oder Frieden? Können die französischen und die deutschen Frontkämpfer den Frieden erzwingen?"
hiliRl! der Nationen untereinander nicht befriedigen:^ andern höchstens noch verschlechtern rotiert» beginnt eine Frage in dem Franzosen auf- zUbchiien, ob er wohl zu den Fragen der Zeit, zu seirm eigenen Landsleuten und den Menschen jene: der Grenze die richtige.Stellung Hal2s In der französischen Presse ist davon noch mM tu merken. Es bleibt aber die Frage, ob sie nocÄtn Einfluß hat, den sie einmal gehabt hat. Gbfc noch eine Generation, die all das, was um sie ivngeht, mit anderen Augen anzusehen beginnt, es ;ft bie Generation der Front. Heute noch a spalten in viele sich bekämpfende Organisa- 1 io nies, aber doch im Aufbruch. Noch ist keine em» dejuütne Front vorhanden, aber die Fronten zeichnen iiq) schon ab. Bei der letzten Regierungskrise schüritt sich deutlich die Geister. Unterhaltungen mit! di führenden Männern dieser Bewegungen sind jebdi-STi.il ein Ringen um das Wort der Umkehr untre : n Suchen nach einer neuen innere »s or mdes Volkes. Diese Männer, die die garD 33erantroortung ihrer Aufgabe spüren, sind keilst- Politiker mehr im gewohnten Sinne des franD.schen Politikers. Wenn einer dieser Männer wäicheH einer Unterhaltung von innerster Er- regpic gepackt mir die Worte in das Gesicht schienst, daß die ganze Verantwortung für-'ii kommenden Dinge auf b e n Schultern d e ffßir o n t f o l b a t e n ruhe und er vor der Ge- schüche einmal Rechenschaft ablegen müsse, inwieweit n dieser Verantwortung gerecht geworden sei, so nies bezeichnend. Denn das ist keine Pose meliji Als ich diesen Mann, den Führer eines Kri M ülnehmerverbanbes — A. N. — bat, mir fürifitine Kameraden in der Heimat einen Ge- baminmit üuf den Weg zu geben, an dem zu erlernen sei, ob die Frontsoldaten des französischen 23dD?L’ wüßten, was sie ihren toten Kameraden schuBo sind, schrieb er mir nachfolgende Zeilen:
Amisverkiindigungsblatt
ür die Provinzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen
Für die Beschilderung und Auszeichnung von Preisen sind folgende Inschriften erlassen worden:
1. Verordnung über Preisschilder und Preisverzeichnisse. Vom 17. De-
K
ioli
jft
tUWlUltjJ uuu, WVIUI U V...
Si«:» :?in würde, die innere Haltung und das 93er:
lwoch, 28. November 1934
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8^/,Uhr des Vormittags
Grundpreise für I mm hohe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen yon 70mm Breite 60 Rpf.,Platzvorfchrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr
Ermäßigte Grundpreise:
Stellen-, Vereins-, gemein« nützige Anzeigen sowie ein« spaltige Belegenheitsanzei« gen 5 Rpf., Familienanzei« gen, Bäder-, Unterrichts- u. behördlicheAnzeigen6Rpf.
-ulftrahe 7 Mengenabschlüsfe Staffel ö
g Englands.
andere Firmen unterstützen. Die In« nobilmachung habe eine Aende« )ren. Bisher habe man große Lager n Materials unterhalten, um die j der Industrie im Kriegsfälle abwarten . Daher komrye es, daß Frankreich über ordentlich umfangreiches Material aerober zum größten Teil veral- tach dem Dreijahresplan werde jetzt e i n des Materials erneuert, die Deren Drittel sollen später durch noch e r e Modelle ersetzt werden.
N Güdofien.
itb Tewfik Rüschty Beys.
chungen hätten eine sehr viel drei- u n b l a g e und gelten einmal dem fühlen Schritt beim Völkerbund, auch den Ostpaktfragen. Der südslawische leider durch die Haltung Italiens, das en Rücken stärke, sehr verwickelt stankreich könne aber unmöglich ab« jen, denn abgesehen von den Beziehungen b sei der südslawische König auf fron» m Boden ermordet worden. Es sei )ten, daß die Genfer Aussprache einen ; efährlichen politischen Cha - mnehmen werde. Der italienische Schritt in Budapest im Sinne einer B e« i g geltend machen. Frankreich, Rumänien Tschechoslowakei seien unentwegt bemüht, ihigenden Einfluß in Belgrad geltend zu - Die „Information" dementiert ebenfalls hte von dem Abschluß eines frgnzösisch« Paktes. Der Besuch des türkischen Außen- gelte der Vorbereitung eines Mittel- lies, an dem zwar Frankreich und die eiligt fein sollen, dem aber außerdem wien und Italien beitreten sollten.
! Reformpläne.
ebung des Außenhandels. — gen das Kriegsgerede.
dels durchzuführen. Eine strenge Rege- Getreide - und Weinbaues müsse ) in Zukunft von schlechtem (Betreibe und Wein befreien. Zur Gesundung der Jn- erde eine Krisengesetzgebung, lieber- ft e zwischen den Erzeugern Regelung der Produktion zur rchen. Das Vorrecht des Hand» r s werde weiter ausgebaut. Er hoffe, der Reichskonferenz ein großer Solo» i n hervorgehe. Zum Schutze des s werde man den Skandalen der Liqui- und Bankrotte ein Ende machen. Alle le könnten aber nur verwirklicht werden, n a u f t) ö r e, durch dauernde Beunruhi- r Privatinitiative zu lähmen. Nilliarden Franken Notenumlauf würden lich 40 Milliarden zurückgehal- äußere Friede werde nicht gefährdet sein, solange man sich im Innern nicht zersplittere. Die Regierung sei glücklicherweise stark genug, um den inneren Frieden zu wahren. Sie habe nichts von den Staatsreformplänen aufgegeben, aber es handele sich zunächst einmal um wichtigere Aufgaben.
Für eine Aussprache mit Hitler.
Nach dem lZ.Jauuar istderrechteAugeublick
Genf, 27. Koo. (DRB.) Die „Tribüne de Geneve" veröffentlicht eine Unterredung mit dem französischen Senator de I o u v e n e l. der für den Versuch einer ehrlichen Verständigung mit Hitler eintritt. Auch in der Saarfrage sei er Anhänger einer direkten deutsch -französischen Aussprache. Frankreich habe nur ein Interesse: Die Sicherung der Abstimmungsfreiheit. 3m übrigen sei es an der Saarfrage nicht interessiert, Er betrachte die Saarfrage vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus. Er sei der Ansicht, daß man Hitlers Friedenserklärungen glauben könne, da der Frieden auch in Deutschlands Interesse liege. Hitler kenne die Psychologie seines Volkes. Wenn er also so oft das Wort Frieden gebrauche, so gewöhne er sein Volk an diese Politik. Was Hitler sage und tue, verpflichte fein Volk. Es komme darauf an, die Verhandlungsmethode zu finden. 3m übrigen wünsche niemand einen Krieg, davon sei er überzeugt. Auß^ Minister Laval sei sehr vernünftig und habe früher mit Brüning verhandelt, er seine Verhandlungen nicht m i t sehen? Da Hitler erklärt habe, d«^— '
gebnis der Saarabstimmung achten tJM man schon sehr bald ein Urteil übei^_ . tigkeit gewinnen können. Vach öerk Ö/M müsse man den psychologisch


