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Die Keimzelle einer Nation

ZersammlllngderOrtsgruppeMttederASDAP

«gebung eröffnet hatte, das LiedVolt ans ehr" gefangen. Dann sprach der Redner des

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Gemeinsam wurden sodann die ersten Verse des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes gesungen. Mit dem Ausbringen der Fahne sand die Versamm-

Die Ortsgruppe Mitte der NSDAP, hatte für den gestrigen Montagabend zu einer Versammlung in dt-s Cafä Leib eingeladen. Die Veranstaltung war

Tlordheffens Turnerführer in Fulda

Eindrucksvoller Verlauf des Gauturntages.

Kurze Sportnotizen.

Einen Blitzsieg errang der Bonner Halb« schwergewichtler Adolf Heuser am Freitagabend im BerlinerNeue Welt-Ring". Der Westdeutsche er­wischte den Franzosen Vauclard schon zu Beginn mit einem Volltreffer und nach zwei Minuten muhte sich Vauclard auszählen lassen.

Elsworth Vines gewann das international^ Berufsspieler-Tennisturnier in Wembley mit fünf Siegen vor dem deutschen Meister Hans Nühlein, dem Amerikaner Tilden, Plaa-Frankreich und Bar­nes, USA.

Der Tscheche Karel Kozeluh ist zum Trainer der amerikanischen Davis-Pokal-Mannschaft berufen worden.

In Helsingsors gewannen die Finnen mit 434,7:424,8 Punkten einen Kunstturnländerkampf gegen Ungarn.

Das Endspiel um den Hockey-Silber­schild zwischen Brandenburg und Baden fand am Sonntag in Berlin statt. Die brandenburgische Mannschaft verteidigte den Besitz des Pokals er­folgreich durch einen Sieg von 7:2 (4:1) Toren.

Frankfurt, Mannheim und Mainz trugen in Frankfurt einen Dreistädtekampf im Kunst­turnen aus, den Mannheim mit 1506 Punkten vor Frankfurt mit 1467 und Mainz mit 1366 Punkten gewann.

Beim Eröffnungsspringen auf dem Zugspitz-Platt bot der Norweger Birger Ruud unter 76 Springern mit einer Welte von 35 Meter die beste Leistung.

Deutschlands Amateur - Boxstaffel schlug am Samstagabend Polen in Essen vor 8000 Zuschauern überlegen mit 11:5 Punkten.

Prüfungen statt, denen dann am 31. März die Olympia-Prüfung im Gau folgt.

Die gesamte Arbeit der kommenden Monate wird den Blick immer wieder richten auf das grohe Gaufest, das vom 2. bis 4. August 1935 in Giehen durchgeführt wird, und das in feiner Gestaltung nationalsozialistische Weltanschauung, deutsches Wesen und alten Jahn'schen Turngeisi vereinen soll zu einem starken Bekenntnis zu

Volk, Vaterland und Führer.

Eine rege Aussprache schloß sich an die Berichte an. Dabei konnte von der Gauführung manch wert­volle Anregung für die Mitarbeit entgegengenom­men werden. Erwähnenswert ist der Hinweis des Gaubeauftragten M e i st e r auf die am 16. Dezem­ber überall in Verbindung mit würdigen Feiern stattfindende Verpflichtung der Olympia- Anwärter.

Turner Andreas R e i n i n a - Gießen, dem die örtliche Ausrüstung des Gießener^ Gauturnfestes übertragen worden ist, bat um tatkräftige Mitarbeit am Aufbau des ersten Gaufestes, das zu einer gro­ßen und glanzvollen Kundgebung für die deutsche Leibesübung gestaltet werden soll.

Nach Erledigung einer Reihe von Anträgen wurde der Gauturntag geschlossen mit dem Be­kenntnis in Treue, Rastlosigkeit und unbeugsamem Willen an der deutschen Leibesübung und damit am Aufbau von Volk und Vaterland mitzuarbeiten. Begeistert wurde dasSieg-Heil!" auf den Führer und auf den Reichsportführer ausgebracht. Mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied klang die Tagung aus.

Nach einigen kurzen Bekanntmachungen an Mitglieder beschloß die Leiterin den Abend einem ,Heil!" auf unfern Führer.

Epielsachen sein, die die Rednerin als Ergänzung zl ihrem Vortrag zeigte und herumreichte.

So manch eine der anwesenden Mütter wird im Anblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest wert­volle Hinweise und Anregungen für den Weih- Mchtsmann ihrer Kinder mitgenommen haben,

Nach einem Jahre erfolgreicher Arbeit gab gestern der zweite Gauturntag des Turngaues Nordhessen in Fulda der Gauführung Gelegenheit, Rechenschaft abzulegen über den Aufbau und Ausbau der neuen turnerischen Einheit.

Dem Gauturntag ging am Samstag bereits ein Arbeitstag voraus. Unter Leitung von Gauober­turnwart R. Paul (Gießen) versammelten sich die Fochwarte des Gaues und die Kreisoberturnwarte zu einer Turnstunde, in der die Freiübungen und die Geräteübungen für das Gaufeft in Gie­ßen erarbeitet wurden. Die Sitzung der Kreis- oberturnwarte galt der Aufstellung des Jahresplans 1935 und der Richtlinien für die weitere Arbeit. Von Wichtigkeit war am Samstagabend auch die Zusammenkunft der Turnkreisführer, wie auch die vorbereitende Besprechung des engeren Gauführer­stabes.

Am Sonntagfrüh trat der Gauturntag vollzählig zusammen. Den Verhandlungen wohnten in große- rer Zahl auch Vertreter von Vereinen als Gäste bei. Lebhaft begrüßt, entbot zunächst der Gaubeauf­tragte des Reichssportführers,

Verleger Meister-Kassel, den Teilnehmern herzlichen Willkomm. In kamerad­schaftlicher und turnbrüderlicher Zusammenarbeit werde er als Gaubeauftragter wie seither auch in Zukunft der Sache von Turnen und Sport dienen und damit würden auch die letzten Schwierigkeiten in der turnerischen und sportlichen Aufbauarbeit überwunden.

Turnbruder Oamer-Hersfeld

teilte kurz einige Veränderungen mit, die in der Gauführung im letzten Jahr eingetreten sind, und gedachte dann in ehrender Weife mit dem Gau­turntag des verstorbenen Reichspräsidenten v. Hin­denburg, des langjährigen Tumerschaftsvor- sitzenden Dr. Berger und all der Toten, die im Kampfe fürs Vaterland und für die nationale Er­hebung ihr Leben hingegeben haben.

Anschließend erstattete der DT.-Gauführer den Jahresbericht über das erste Jahr turnerischer Arbeit im neuen Gau Nordhessen. Die gründlichen Ausführungen zeigten an einer Reihe von Bei­spielen die verantwortungsvolle Arbeit der DT. im Reichsbund für Leibesübungen. Turnerfchaftliche Gesinnung soll nach dem Willen des Reichssport­führers auch die Grundhaltung des Reichsbundes werden, eine Aufgabe, für deren Lösung die Diet- warte für alle Turn- und Sportvereine eingesetzt werden. Der Bericht befaßte sich bann mit dem zwi­schen dem Reichssportführer und der Reichsjugend­führung geschlossenen Vertrag, mit dem Verhältnis der Turn- und Sportvereine zur SA., wie auch mit den Vereinbarungen, die die Reichssportführung mit der Reichsleitung des NS.-Frauenwerks ge­troffen hat. Turner Samer schloß seinen umfang­reichen Bericht mit der Mahnung, mit national­sozialistischem Kampfeswillen auch im neuen Turn- iahre zum Heile von Volk und Vaterland restlos die Pflicht zu erfüllen.

Gauoberturnwart Jt. Paul-Gießen gab einen temperamentvollen Bericht über die tur­nerische Tätigkeit des ersten Turnjahres, in dem es an Arbeitsmöglichkeiten nicht gefehlt hat. Die Aus­führungen verweilten des längeren bei den großen Werbeveranstaltungen dieses Jahres, gedachten dankbar des opferwilligen Einsatzes der Vereine bei der Durchführung der Saartreue st af- f e l, gingen weiter auf die gut verlaufenen Bezirks­turnfeste in Friedberg und Bebra, auf das Rhönturnfest, das einen neuen Auftrieb erfahren hat, und auf das DT.-Tennisturnier in Bad-Nau- Heim ein, das in feiner trefflichen Organisation die Anerkennung weiter Kreise finden konnte. Beson- dere Aufmerksamkeit wurde der Lehrarbeit geschenkt: 89 Gauangehörige nahmen an Lehrgängen an der Deutschen Turnerschule in Berlin teil. Als Lehrwart des Gaues, dem die Betreuung der Spitzenturner obliegt, die für die Olympiavorbereitung in Frage kommen, wurde Kurt Wedekind- Kassel bestimmt.

Es folgten der Bericht des Gaukassenwarts Her­zogs- Kassel über das abgelaufene Jahr und die Bekanntgabe des Haushaltsplanes für 1935.

Den turnerischen Arbeitsplan für 1935 gab Gauoberturnwart Paul bekannt, der auf den mit einem Saartreuebetenntnis verbundenen Kunst- turnwettkampf Nordhesien Saar am 16. Dezem­ber 1934 in Bad-Nauheim hinwies und auf ein weiteres Kunstturntreffen, das die Gaue Branden­burg, Niedersachsen und Nordhesien erstmals am 9. Februar in Berlin zusammenführen wird. Am & März 1935 finden in den Kresie» Leistungs-

Krieg) nicht standhalten.

Ls muß die Aufgabe unseres Staates fein, durch die Erziehung der Jugend, als der Zukunft des Staates, alle Standes- und Klassenunterschiede zu überwinden und die alle Zeit und alle Widerstande überwindende Volksgemeinschaft zu fchasfen.

Es gilt die Mängel der Deraangenheit zu erkennen und aus dem Erlebnis der feldgrauen Kriegs- und Lebenskameradschaft die Nutzanwendung zu ziehen Jeder an seinem Platz soll mit beitragen an der Erziehung der Jugend, wie sie der Führer vor­schreibt. Er soll aber auch an sich selbst anfangen, nicht überheblich fein, sondern Kameradschaft pflegen.

Die Jugend soll streng, aber mit Verständnis und Liebe zu gesunden und tapferen Menschen erzogen werden, die ihren Mann stehen, dem Volke Hattung und Selbstverttauen geben, dem Ausland Respekt und Achtung abnötigen. Da§u ist erforderlich, daß sie in Ehrfurcht, Tradition und Hochachtung vor dem feldgrauen Soldaten erzogen wird.

Für das Volk In feiner Gesamtheit gilt die Losung: Nationalsozialisten, d. h. Kampfer zu fein, damit wir aus eigener Kraft und eigenen Mitteln das große Werk vollenden, das der

Führer begonnen hat.

Der Fachschaftsleiter gab im Anschluß an den mit reichem Beifall aufgenommenen Dortrag einige Rundschreiben bekannt. Beachtlich ist die Anordnung, daß Beamte zu den gleichen Bedingungen wie die Angestellten an den Urlaubsfahrten der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" teilnehmen dürfen, sofern sie aus eigenen Mitteln keine Reise unternehmen können. Der Bezug des Saarjahrbuches wird besonders empfohlen. Ruhe­standsbeamte können noch bis zum 1. Dezember dem

Leben opferten. Es dürfe nie vergessen werden, daß man den Nationalsozialisten, die für das Dritte Reich kämpften, einst die Hemden auszog und sie brotlos machte; es soll auch nie vergessen sein, daß es mit der Gefahr des Todes verbunden war, in jener Zeit mit dem Braunhemd auf die Straße zu gehen. Aber dereinst würden die Kinder fragen, ob der Vater auch dabei war, als es um Deutschlands Freiheit zu kämpfen gegolten habe. Wohl dem, der dann nicht zu erröten brauche. Je größer der Druck auf die Träger des braunen Hemdes ge­worden fei, desto großer fei auch der Widerstand geworden.

Es habe dann jene Zeit gegeben, in der dem deutschen Volke das Wasser immer höher stieg, in der alles Schöne und Edle, das Höchste und Heilige, der Glaube an Gott in den Schmutz gezogen wor­den sei. Heber die Theaterbühnen seien damals die schändlichsten Stücke gegangen, und es habe den Anschein gehabt, als solle Deutschland in kom­munistischem 'Blutrausch untergehen.

Da habe der Führer Adolf Hitler das Ruder in die Hand genommen, die Vaterlandsverräter verließen das Reich, um sich im Saargebiet nie­derzulassen, um dort für den Status quo zu wirken, gegen Deutschland zu wühlen; wieder andere häng­ten sich Fahnen um und glaubten darunter ihr unsauberes Geschäft weiter betreiben zu können.

Nie solle die Hoftnungslosigkeit derer vergessen werden, die sich jahrelang an den Ecken der Stempel­stellen herumzudrücken gezwungen waren. Nie solle vergessen werden, daß es unserem Führer Vorbehal­ten blieb, den Kampf gegen Hunger und Kälte zu führen, Millionen von Erwerbslosen wieder Der- dienstmöglichkeit zu verschaffen und dabei auch denen zu helfen, die noch nicht im Lager des Füh­rers standen. Den Stürmischen der Bewegung sei die Großherzigkeit des Führers nicht immer recht ge­wesen, sie hätten es manchmal nicht verstehen kön- neu, aber sie taten, wie der Führer geheißen hatte, und mußten erleben, daß der Führer Recht hatte, denn es galt ja, den verführten Arbeiter, der noch immer ein ganzer Kerl gewesen, dem Vaterlande wieder zu gewinnen.

Von Adolf Hiller solle das sei besonders den ewigen Nörglern gesagt nicht immer verlangt werden, daß er all das schon jetzt geschaffen haben solle, wozu er sich vier Jahre ausbe­dungen habe. Noch seien nicht zwei Jahre vergangen!

Der Bauer solle nicht über das Erbhofgosetz meckern, denn wenn Adolf Hitler nicht gekommen wäre, so wäre der Bauer schon längst in kommunistischem Kollektivismus aufgegangen' und kein Herr mehr auf feiner Scholle. Die Herrschaft der Geldsack- Aristokratie sei endgültig vorbei.

Wir alle lieben Deutschland, glauben an den Führer Adolf Hitler, denn er ist ^Deutschland und Deutschland ist der Führer. Wir glauben an ihn, wie an unser Deutschland. In diesem Sinne brachte der Redner zum Schluß seiner Ausführungen ein dreifaches, begeistertesSieg-Heil!" auf den Führer aus.

Dittmars Segelflug-Weltrekord anerkannt.

Der internationale Luftfahrt-Verband hat jetzt eine Reihe von Flug-Weltrekorden, die im Jahre 1934 erzielt wurden, anerkannt, darunter befindet sich auch die Leistung des deutschen Segelfliegers Heini D i t t m a r. Dittmar stellte im Rahmen des Rhön-Wettbewerbs einen Weltrekord im Distanz­flug für Segelflugzeuge mit einem Flug von der Wasserkuppe bis nach ßiban (Tschechoslowakei) über 375 Kilometer in gerader Linie auf.

das Zusammenspiel besser klappte. Besonders die zweiten Mannschaften zeigten ein Spiel, das durch seine Lebendigkeit und seine Leistungen begeistern konnte.

Heuchelheim II Pestalozzlschule II 0:4.

Auch in Heuchelheim konnte die zweite Mann­schaft erfolgreich abschneiden. Sie war ihrem Geg­ner in jeder Hinsicht überlegen. Heuchelheim hatte zwar gute Einzelspieler, besonders im Sturm, scheiterte aber immer an der Geschlossenheit der Gießener.

Dresdner SC. gegen Borussia Fulda 3:1 (1:0).

Zwischenfall mit Richard Hofmann.

Der Nordhessen-Meister Borussia Fulda gastierte am Totensonntag beim Sachsen-Meister Dresdener SC. Die Borussen hielten sich in der sächsischen Hauptstadt recht gut, mußten aber trotzdem eine 1:3-Niederlage einstecken. Bei diesem Kampf ereig­nete sich ein recht eigenartiger Zwischenfall. Etwa 10 Minuten vor der Pause, als Dresden mit 1:0 in Führung lag, stellte der Schiedsrichter Rich. Hof­mann wegen Beleidigung vom Platz. Die 4000 Zu­schauer waren aber mit dieser Maßnahme nicht ein­verstanden, sondern protestierten in heftigster Form. Der Schiedsrichter mußte schließlich bei der Pause so­gar unter dem Schutz der SA. vom Platze geleitet werden. Während der Pause beruhigten sich die er­regten Gemüter wieder etwas, so daß wettergespielt werden konnte. Das Eigenartige dabei war jedoch, daß Richard Hofmann wieder mit von der Partie war. Mit seiner Mithilfe gelang es schließlich den Dresdenern, noch einen 3:1-Sieg herauszuholen.

Der Reichsbund Deutscher Beamten, siachschaft 12, hielt am gestrigen Montag im Aquarium" einen Schulungsabend ab, bei dem im Auftrag des Amtes für Beamte Pg. Lorenz Eifert wer das ThemaDie Keimzelle einer Nation" sprach. Einleitend sagte der Redner, inß die Schulungsabende durch das gegenseitige 1--nnenlernen im weiteren Sinne der Pflege der ^meradschast dienende Abende fein sollen.

Auf das Thema des Vortrags eingehend, sprach fs. Eifert von der Familie als der Keimzelle t\i Nation. Ihr entsprießt das Kind, das hier fo hrangebildet wird, wie es einem gesitteten Men­st en zukommt und wie es der Gemeinschaft frommt, h höher das Niveau der Familie liegt, desto hiher ist die Kultur einer Nation.

Darum muh dem Staate alles daran gelegen lein, die Familie zu hegen, zu pflegen und zu beschützen. Der Führer hat deshalb das Gesetz zum Schuhe von Mutter und Kind geschaffen.

ßt entgegengefetzter Richtung handelt Sowjetruß- Inb. Dieses lehnt jede individualistische Leistung ab irb betreibt den Kollektivismus, selbst in der Er- zrhung. Wir wissen, daß in Sowjetrußland das Int) nach der Entwöhnung von der Mutter ge- nimmen, in einem Heim herangezogen und dem Lrwjetsinn zugeführt wird, um später dem Staate al dienen. Das herangereifte Kind kennt keine fee- lichen Bande zwischen Mutter und Kind, erfährt irr, daß es von dem Staatsbürger irgend welchen kirnens stammt und ist zwangsweise der Bande dis Blutes beraubt. Es ist zu verstehen, wenn sitt- liy hochstehende russische Frauen kein Interesse Hilden, einem Kinde das Leben zu schenken, und tt nn anderseits die Geburt des Kindes verhindert »Tb. Das sind erschreckenbe Folgen des mangeln» tin Familiensinnes.

Demgegenüber steht die Liebe der deutschen Frau jji ihrem Kind, die der Redner an einigen typischen H'ispielen des Opfermutes einer Mutter schilderte, lie Familie soll nach ihrer arteigenen Bestimmung Plegestätte alles Schonen, Guten und Edlen und der h.ziehung sein. Ein Staat, der die Gründung der siimitte zu verhindern sucht, handelt wider die !ntur uno begeht ein Verbrechen an seinem Volke. Ü nn Familien gleichen Blutes bilden eine Sippe, rchrere Sippen einen Stamm und mehrere flämme gleicher Sprache, gleicher Entwicklung, tz'icher Kultur bilden den Staat.

Was primäre bleibt immer das Volk, das sekundäre der Staat; denn während ein Volk oan keine äußeren, räumlichen Grenzen gebunden Ist, bleibt der Staat auf bestimmte Gebietsteile I Reichsbund beitreten.

begrenzt. An den von musikalischen Darbietungen umrahm-

Zum Volke gehört man durch die Bande des Blutes, ten Schulungsabend schloß sich ein geselliges Sel­be Seele, der Sprache. Der Staat kann Teile 'sammenseln an.

mehrerer Volker umfassen, wie das Römische Reich oder Oesterreich-Ungarn vor dem Kriege. Voraus­setzung des Staates sind: Volk, Gebiet und Staats­gewalt. Ein Volk kann einen Staat ausfüllen, dann bildet es einen natürlichen ober Nationalstaat, ober aber Teile mehrerer Völker find zum künstlichen ober Nationalitätenstaat zusammengeschlossen. Der Staat, der ursprünglich auf der Scholle gewachsen und seine Grenzen gefestigt hat, also der National­staat, kann nicht beseitigt werden, weil das Volk Die Staatsgewalt selbst ausübt und nicht beseitigt werden kann, sofern er sich nicht selbst aufgibt. Ein Nationalitätenstaat ist nicht von dauerndem Bestand, weil die hegemonistischen Bestrebungen der einzelnen Dolksglieder einer Belastungsprobe (z. B. einem

Reichsbund für Leibesübungen.

Fachamt für Handball!

Der Reichsleiter des neuen Fachamtes Handball im Reichsbund für Leibesübungen hat, wie bereits gemeldet, die Handballer aufgerufen zur tätigen Winterhilfe. Er rechnet auf die Mitwirkung aller Handballkameraden und aller Freunde des Hand­ballspiels.

Mitschaffen an der Linderung der Not soll die Parole für uns am nächsten Sonntag sein. Wie im vergangenen Jahr, so wollen wir auch jetzt wieder, Turner wie Sportler, Hand in Hand helfen, damit ein recht ansehnlicher Betrag den zuständigen Stel­len abgeführt werden kann. Wir stehen fest ver­ankert in unserer großen deutschen Volksgemein, schäft und werden uns und unsere Kräfte restlos einsetzen.

Wir bitten alle um den Besuch unserer Ver­anstaltungen; wir bitten um Werbung für unsere Sache. Wir wissen, daß wir keine Fehlbitte tun, und daß unser gemeinsames Streben zum Erfolg führen wird. Volksgenossen, kommt in Massen!

A. Luh, Kreisspielwart.

Fußball der Gießener Volksschulen.

Peslalozzischule I Goetheschule I 7:1.

Pestalozzischule II Goetheschule II 3:0.

Um den Spielbetrieb, insbesondere die Kampf- spiele Fußball und Handball zu fördern, veran­stalten die Schulen in Zukunft öfter Wettspiele gegeneinander. Obige Treffen fanden aus dem Universitätssportplatz statt und zeigten, daß in unse­ren Jungens Talente stecken, die zu großen Hoff­nungen berechtigen. Die Pestalozzischule konnte beide Spiele überlegen gewinnen, da in erster Linie

Hit besucht.

'Gemeinsam wurde nach dem Einbringen ftibne und nachdem Ortsgruppenleiter H^rst Mndg

und es ist Frau Kinkel von Herzen für alle guten Ratschläge, Belehrungen und Aufschlüsse zu danken.

laenbs,

SturNchaupssührer Oll.

Versammlungen in der heutigen Zeit, so führte er li a. aus, unterschieden sich wesentlich von denen sicherer Jahre. Früher tobten viele, heute niemand r-shr. Tatsache sei, daß der Nationalsozialismus mch Gegner habe. Es sei deshalb notwendig, daran z. erinnern, was vor der Machtübernahme des )ntionasst)zialismus gewesen sei. 1914 habe der finifer gerufen und alle seien gekommen, ohne Unterschied des Standes, weil sie Deutschland chr Unterland nannten. Da habe keiner gefragt, was er bjfür bekomme, wenn er sich für Deutschland ein- IM-

Ja, Deutschlands junge freiwillige Regimenter tkamen, weil ihr vlut sie zwang. Und sie sangen Las Deutschlandlied im Sturm, fielen, und ßlandrische Erde trank edelstes deutsches Blut. Alle sorgten sie mit dem Einsatz ihres Lebens frafür, daß der Feind die Grenzen nicht über­schritt.

ifaer 1917, zu einer Zeit, in der es um alles ging, je im Auftrage einer internationalen Gaunerfinanz in Deutschland der Munitionsarbeiterstreik entfesselt Darben, benn Deutschlanb sollte auf bie Knie ge­lungen werben. Deutsche Männer aber kämpften in fremben Landen, auf dem Master, unter dem Soaffer, in der Luft weiter.

Dann sei jener schmachvollste Tag der deutschen ® schichte gekommen, Deserteure standen auf, be­mächtigten sich der Herrschaft im Reich, zerschlugen einen fauberen Staat, und es schien, als solle alles in marxistischem Blutrausch ersticken. Dann aber sei ü' olf Hitler gekommen, der Frontkamerad, der Doann, der draußen im Felde erkannte, daß des Vaterlandes ärmster Sohn auch sein treuefter ist, ber erlebt habe, was ein unbändiger Wille zu Mften vermöge.

M£r habe einen neuen Glauben gepredigt, er stahte den Entschluß, nicht eher zu ruhen, bis lDeutschland wieder befreit sei. Blutjunge Bur- Wen, Arbeiter der Stirn und der Faust, ver­sammelte er um sich, beseelte sie mit seinem eigenen, unbändigen Glauben an Deutschland und gab die neue Fahne.

Rot fei ber Orunbton als Zeichen ber revolutionären ßtfinnung, weiß ber Kranz, ber das Zeichen der Einheit ber Jbee bebeute, unb inmitten biefes Ganzes prange bas Hakenkreuz, bas Zeichen beut» läsen Heldentums, bas van vielen verpönt gewesen sei,, als ber Jube noch bas Heft in ber Hand hielt.

Aber biefe Fahne flatterte ben Kämpfern des biitten Reiches voran. Die Freiwilligen Adolf Hit- !eiis griffen bie Stellungen ber Gegner an, wie bie Negsfreironiigen von Langemarck, sie warfen ben Eigner aus seinen Stellungen kraft ihres Glau­bens an Deutschland, für bas sie sich mit Blut und tag Abschluß

LL

ganz wundervoll im Geidimock.

NIVEA;

mild, leicht