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Aus aller Welt

Neues für -en Büchertisch

Quellen. Bearbeitet von I. von G ü l i ch. 688 Sei-

jüngsten Zeit erfolgten grundlegenden und weit-

tionalfozialistischer Deutscher Juri-

ch,

würzkrästig. Die öeigabe einer kleinen Menge

etwa von -er Größe

im werte von nur 7, Pfennig genügt, um 1 Liter

einer Haselnuß

Schröders Allgemeiner Deutscher Hochschul-Führer. 41. Ausgabe: Winterhalb­jahr 1934/35. Herausgegeben auf Grund amtlicher

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AnhangDas gute Buch" auf eine Anzahl wichtiger und empfehlenswerter Neuerscheinungen hin. Der neue Hochschul-Führer ist somit ein zuverlässiges und unentbehrliches Nachschlagewerk für jeden, der sich über den gegenwärtigen Personalstand unseres Hoch­schulwesens zu unterrichten wünscht.

Kleinbackwerk, Kaffee- und Tee­gebäck Gesalzenes Teegebäck Käsegebäck Pikante Brötchen, von Hermine K i e h n l e, lang­jährige Leiterin der Kochschule I des Schwäbischen Frauenvereins in Stuttgart. 336 erprobte und be­währte Rezepte, darunter einige Wiener Spezia­litäten. 175 Abbildungen nach Originalaufnahmen auf Kunstdrucktafeln und im Text. Steif kartoniert 2,60 Mark, vornehmer Ganzleinenband 3,80 Mark. (Porto 30 Pf.) Erweiterte Neuauflage im Walter Hädecke Verlag, Stuttgart, Postscheckkonto 7194. (535).

Professor Dr. Heinrich Lange: Vom alten zum neuen Schuldrecht (Der Deut­sche Staat der Gegenwart, herausgegeben von Prof. Dr. O. Schmitt, Heft 7). Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg. 1934. 2,40 Mark. (320) H. Lange läßt seiner in die gleiche Richtung weisenden kleinen SchriftLiberalismus, Nationalsozialismus und Bürgerliches Recht" diese tiefer schürfende Arbeit folgen, die das Teilgebiet des geltenden Bürgerlichen Rechts, auf dem der Geist des Römischen Rechts die herrlichsten Siege erfochten hatte, rechtspolitisch auf seinen Gehalt prüft und die Wege weist, die die nationalsozialistische Rechtsform zu beschreiten hat. Die Schrift birgt eine reiche Saat konkreter Ge­danken, sie schöpft aus einem Born achtenswerter gediegener wissenschaftlicher Kenntnisse und unter-

T»'enX5J« w» RM BtmL-XSÄ her Polizei besprochen. Es bestanden bereits Kirchhain (521) Die Neuausgabe des

Vereinbarungen der NS.-Kulturaemeinde mit dem bekam> en Hochschul-Fuhrers, die mit Unterstützung NS.-Lehrerbund und dem NS. Deutschen der Zuständigen Reichsbehorden und unter Mitarbeit Studentenbund. Eine weitere Vereinbarung der Hochschulen, der Dozentenschaft und der Stu- regelt die Zusammenarbeit mit dem Bund Na> d-ntenschaft geschah entsprach angesichts der m der . . r r. .. As ... i t _ - et - t ninnftpn Qpit prrnfntpn nriinnfpnpnnpn iirth mpih

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Ja natürlich! Denn wenn Sie beim täglichen Kaffeekochen Mühlen Franck verwenden, können Sie aus -er gleichen Kaffeemenge mehr Kaffeegetränk bereiten als sonst. Mühlen Franck ist ungemein

Der Reichswehrminister macht es den örtlichen Dienststellen der Wehrmacht zur Pflicht, mit den örtlichen Dienststellen der NS.-Kulturgemeinde z u« sammenzuarbeiten. Diese hat sich bereits u. a. bereit erklärt, den Angehörigen der Wehrmacht, auch wenn sie nicht persönlich Mitglieder der NS.- Kulturaemeinde sind, die Teilnahme an diesen Ver­anstaltungen zu ermäßigten Preisen zu ermöglichen.

reichenden Personaloeränderungen an den deutschen Hochschulen einem dringenden Bedürfnis. Die letzte Ausgabe ist ja von Tag zu Tag mehr überholt und damit unzuverlässig geworden; die vorliegende ist möglichst vollständig, berücksichtigt den neuesten Stand und erfaßt in einem berichtigenden Nachtrag noch alle während der Drucklegung bekanntgeworde­nen Veränderungen im Lehrkörper, von denen wir unseren Lesern von Fall zu Fall in den Hochschul­nachrichten Mitteilung gemacht haben. Nicht berück­sichtigt wurde dagegen die inzwischen angeordnete Eingliederung der Tierärztlichen und der Landwirt­schaftlichen Hochschule Berlin in die Universität Ber­lin, sowie die Landwirtschaftliche Hochschule Poppels­dorf in die Universität Bonn; sie werden in der vor­liegenden Ausgabe noch selbständig geführt. Der Führer erfaßt sämtliche deutsche Universitäten, Aka­demien, Technische, Tierärztliche und Landwirtschaft­liche Hochschulen usw., die österreichischen Hochschulen und die deutschen Hochschulen in der Tschechoslowa­kei, gibt ferner Auskunft über die derzeitige Organi­sation der Deutschen Dozentenschaft und der Deut­schen Studentenschaft und weist überdies in einem

Berüchtigter Heiratsschwindler festgenommen.

Berliner Kriminalbeamte konnten in Hamburg den berüchtigten Hochstapler und Heirats­schwindler Eduard Schröder festnehmen, der seit langer Zeit wegen verschiedener Straftaten ge­jucht wurde. Schröders Strafliste reicht bis in das Jahr 1910 zurück. Vor dem Kriege gelang es ihm, unter dem Namen einesBaron von Prittwitz" eine Frau um 50 000 Mark zu schröpfen. Nach dem Kriege fettete er 1924 als angeblicher Villenbesitzer eine Frau an sich, die ihm 6500 Mark überließ. Beide wollten nach Zoppot fahren. Am Tage der Abreise verschwand der Gauner mit dem Geld auf Nimmerwiedersehen. Nach weiteren Verurteilungen wegen Heiratsschwindels näherte sich Schröder er­neut einer Dame, der er erzählte, daß er ein Rit­tergut in Mecklenburg kaufen wolle. Die Frau überließ ihm schließlich 20 000 Mark in Goldpfand­briefen, die er für sie bei einer Dresdener Bank sicherstellen" wollte. Kurz darauf kaufte sich der Schwindler, der sich in diesem Falle als Rittmeister a. D. Strowe ausgegeben hatte, einen großen Per­sonenkraftwagen. Zusammen mit der Frau unter­nahm er eine luftige Fahrt ins Rheinland. All­mählich kamen der Frau Bedenken, und sie schüt­tete ihr Herz einem Bekannten aus. Auf dessen Veranlassung wurde schließlich Anzeige erstattet, und es gelang nunmehr, den Schwindler in Ham­burg fe st zunehmen. Von den 20 000 Mark wurden noch 2000 Mark gefunden.

Stolleneinsturz In einem Erzbergwerk bei Weh. Zwei Tote.

Durch einen Stollenein stürz im Erzberg­werk von Angevilliers bei Metz wurden mehrere Arbeiter verschüttet. Ein Arbeiter fand auf der Stelle den Tod, ein anderer starb während der Ueberführung ins Krankenhaus, ein dritter wurde schwer verletzt. Erst vor einigen Monaten hatten in dem gleichen Bergwerk auf dieselbe Weise vier Bergleute den Tod gefunden. Sämtliche Opfer sind Italiener.

Grohseuer in einer Kolonialwarenhandlung.

In einem Lagerhaus der Kolonialwarengroßhand­lung Groene in Herford brach in der Nacht Feuer aus. In den großen Lebensmittelvorräten fanden die Flammen so viel Nahrung, daß die Feuerwehr die ganze Nacht über mit den Löscharbeiten beschäf­tigt war. Zwei Feuerwehrleute mußten mit schwe­ren Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der Geschäftsinhaber erlitt eine Rauchvergiftung. Das etwa 20 Meter lange Lagerhaus ist mit allen Vorräten vernichtet worden.

Sechs Sträflinge

aus einem amerikanischen Gefängnis entflohen.

In Huntsville (Alabama, USA.) überwältig- ten sechs Gefangene im Gefängnis zwei Wärter und fesselten diese. Darauf drangen sie in die Waffenkammer des Gefängnisses ein und nahmen auch ein Maschinengewehr an sich. Sie kletterten sodann über die hohe Mauer und zwan­gen einen Kraftwagenführer, ihnen bei der Flucht behilflich zu sein. Von den sechs Sträflingen sind drei in Pulaski in Tennessee wieder ergriffen worden.

Explosion in einer analolischen Zuckerfabrik. Drei lote, zwei deutsche Ingenieure schwer verletzt.

In dem Laboratorium der Zuckerfabrik in Eski- schehir (Anatolien) ereignete sich eine schwere Ex­plosion, bei der drei Personen getötet und mehrere andere schwer verletzt wurden. Unter den Schwerverletzten befinden sich zwei deutsche Ingenieure, deren Namen jedoch noch nicht bekannt­geworden sind.

rat handelt, interessiert die Oessentlichkeit ganz besonders. Unter den in London eintreffenden Fürstlichkeiten werden sich der König und die Kö­nigin sowie Prinz Waldemar von Dänemark be­finden. Außerdem werden erwartet der Großfürst Kyrill von Rußland und seine Gattin, deren Toch­ter Kira zu den acht Brautjungfern gehört. Der Regent von Südslawien, Prinz Paul, weilt bereits in Der englischen Hauptstadt. Der Oberhofmarschall hat den Plan für die Hochzeit am Donnerstag der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Drei Züge werden sich nach der Westminster-Abtei bewegen. Der König und die Königin werden in Begleitung der fürst­lichen Festgäste vormittags den Buckingham-Palast verlassen. Wenige Minuten später wird der Zug des Bräutigams vom St. James-Palast aus den gleichen Weg nehmen. Der Herzog von Kent wird von seinen Brüdern, dem Prinzen von Wales und dem Herzog von Port, begleitet sein. Kurz vor 11 Uhr wird die Braut mit ihrem Vater und den anderen Begleitern eintreffen. Den Gottesdienst wird der Erzbischof von Canterbury abhalten. Nach der Eheschließung werden die Neuvermählten unter den Klängen des Hochzeitsmarsches von Mendels­sohn die Westminster-Abtei verlassen.

L^poftverkehr DeutschlandSüdamerika zwischen Dilin und Sevilla vermittelnde Schnellslug- leug He 7 0 der Deutschen Lufthansa. Die Be- Ittyj.ng, Flugkapitän Baier und Funkermaschinist ÄeCb e l, erreichte auf dem Hinflug eine mittlere Diiegeschwindigkeit von 360 Stundenkilometer. Aus tat Rückflug, der am Montag von Sevilla nach tton durchgeführt wurde, wurde eine mittlere Diiegefchwindigkeit von 320 Stundenkilometer er- jidu Die am Freitag in Natal (Pemambuco) ab» W ngene Post erreichte demnach bereits am Mon- und zwar um 16.15 Uhr Berlin.

|1 Höhe von 900 000 Rubel erteilt worden. Weiter jd sie Waren verpfändet, die nicht vor­handen waren, und zwar in Höhe von 400 000 Hubel. Die angeschuldigten Beamten haben sich Icgar vom Staat Geldprämien fürbe- onbere ß e i ft ungen" am Wiederauf- »a u geben lassen. Die Steuerbehörden wurden um 1200 000 Rubel geschädigt. Weiter hat die Gesell- traft etwa 400 000 Rubel Bestechunasgelder schalten. Die Bande hat außerdem für eine halbe Million Rubel Waren ver- shenkt. Nach den bisherigen Mitteilungen be­tragen die Verluste des Staates über sechs Millionen Rubel.

Nie Hochzeiisfeierlichkeiten in London.

Diese Woche wird ganz im Zeichen der Hoch- z-it des Herzogs von Kent und seiner 5raut, der Prinzessin Marina von Griechen- land stehen. Zahllose Häuserfronten Londons pran- g n bereits im Schmuck von bunten Blumen, grü- Sm Blattwerk und Flaggentüchern. Das Interesse 1 - Publikums an der Hochzeit und allem, was d. mit zusammenhängt, ist anscheinend unersättlich. L-r Umstand, daß es sich um eine Liebeshei -

Dr. Ing. e. h. Hans Nibel.

Chefkonstrukteur der Daimler-Venz AG. f

Der Chefkonstrukteur der Daimler-Benz AG., Dr. ing. e. h. Hans Nibe 1, ist im Alter von 54 Jahren in Stuttgart plötzlich einem Herzschlag er l e g e n. Mit dem Ableben dieses hervorragenden Mannes erleidet die Daimler-Benz AG. und dar­über hinaus das deutsche Kaftfahrwesen einen schweren Verlust, denn Nibel war nicht nur der Schöpfer des Rennwagens, mit dem die Firma durch ihre Fahrer Rudolf Carracciola und F a g i o 1 i im letzten Sportjahr für Deutschland die großen sportlichen Erfolge erzielt hat, die in der ganzen internationalen Automobil- und Sport­welt Aufsehen erregten. Er war auch der Schöpfer der neuen Mercedes-Benz-Rohölmotoren für das neue Zeppelin-Luftschiff L Z 129 und der verant­wortliche Konstrukteur für die sämtlichen Gebrauchs­wagentypen des Untertürkheimer Werks. Dr. Nibel ist 1880 in Olleschau in Mähren geboren und am 1. März 1904 bei der Firma Benz & Cie. in Mann­heim eingetreten. 1923 wurde er von der Technischen Hochschule Karlsruhe zum Dr. ing. e. h. ernannt. Nach Vereinigung der Daimler-Motoren AG. und der Firma Benz & Cie. Mannheim, der beiden ältesten Automobilfabriken der Welt, wurde er Vor­standsmitglied und Chefkonstrukteur der Daimler- Benz AG.

Brüsseler Autosalon eröffnet. Starkes Interesse für die deutschen Wagen.

In Brüssel wurde der diesjährige Brüsseler Autosalon durch Oberbürgermeister Max er­öffnet. Die Schau ist sehr reichhaltig. Die bekannte­sten Firmen der Welt sind vertreten. Eine große Anziehungskraft üben die deutschen Stände auf das Publikum aus. Mercedes-Benz, Auto- Union, Stoewer und Adler find mit ihren neuesten Modellen vertreten. Langjährige Besucher des Brüsseler Autosalons versichern, daß Deutsch­land niemals so repräsentativ in Erscheinung ge­treten fei, wie in diesem Jahre. Gegenstand all- gemeiner Neugier ist auf dem Stand der Auto- nion der Rennwagen Hans von Stucks. In der Lastkraftwagenabteilung fichrt die Firma Büs­sing Chassis und einen sechsrädrigen Autobus vor.

Die NS.-kutturgemeinde.

i >er Siegeszug der Schnelltriebwagen.

Der bekannteFliegende Hamburger" hat seit s nem Bestehen schon viele Nachfolger erhalten. Mch den ausgezeichneten Ergebnissen mit den Ghnelltriebwagen auf der Strecke BerlinHam­burg, werden im nächsten Jahr die Strecken Ber­likKöln, KölnHamburg, BerlinLeipzig, 23er» IhBreslauBeuthen, BerlinMünchen, Ber - lin Fran kfurt a. M. und BerlinKönigs­berg mit Schnelltriebwagen befahren werden. Als wittere Strecken sind F r a n k f u r t a.M.Nürn­berg und StuttgartNürnberg in Aussicht ge» ntmmen. Diese Strecken sollen mit einer Durch- schiittsgeschwindigkeit von 105 bis 120 Kilometer in ojr Stunde durchfahren werden. Man will aber aich GüterschneHtriebwaqen einführen, bb eine Geschwindigkeit von 130 Kilometern erzie­le! können. Erhöhte Geschwindigkeiten erfordern «ohte Sicherungen für den Bahnverkehr. Jedes Vrsignal muß vom Hauptsignal einen Abstand OTi 1000 Metern erhalten. Die Wegübergänge in SHienenhöhe (ihre vollständige Beseitigung, die ibulfte Losung, ist wegen der Kosten der dafür zu fdiffenben Tunnels nicht möglich) müssen mit weit leuchtenden Warnsignalen versehen werden. Aber a ch in anberen Länder n erobern sich die Snnelltriebwagen schnell die Gunst der Reisenden. T Riesenstrecke von Los Angeles nach N uyork ist kürzlich mit einem neuen Schnell» trlbroagenmobell in 57 Stunden zurückgelegt roor- br.. In diesen Tagen hat ein Bugatti-Schnelltrieb- ö;$en der französischen Staatseisen- b u h n auf einer Versuchsfahrt von sechs Kilometern ehe Höchstgeschwindigkeit von 192 Stundenkilo- mc em erreicht Er ist mit vier Motoren von je 25 PS ausgerüstet. Bugatti, der Konstrukteur des ne: en Modells, prophezeit für die nächste Zukunft eir» Durchschnittsgeschwindigkeit von 150 Stunden- kilivnetern mit Schnelltriebwagen. Erreicht doch der schellste Eifenbahnzug Europas, der englische Tieltenham-Flyer", eine Höchstgeschwindigkeit von 141,2 Stundenkilometern. Auf kurzen Strecken ist ber Schnelltriebwagen ein beachtlicher Konkurrent bes Flugzeuges, denn während die Bahnhöfe in Inn Zentren der Großstädte liegen, liegen die Flug- bil?n meist außerhalb des Stadtbildes und die Rawrt zu ihnen muß auch berechnet werden. Die SBe-roenbung von Schnelltriebwagen im intematio» mim Verkehr ist nur eine Frage ber Zeit, unver­bindliche Aussprachen barüber haben schon statt- gefmben unb haben keine unüberwinblichen Schwie- rix.eiten gezeigt.

Gronau flog 25 000 Kilometer durch Nord- und Südamerika.

)Ser deutsche Weltslieger von Gronau, Prä- fihnt des Aeroklubs von Deutschland, ist von seiner Allerikareise wieder in Deutschland einge« trafen. In den acht Wochen seiner Abwesenheit ®c Deutschland legte er drüben etwa 25000 Fm g ki lo rne te r zurück. Er benutzte für seine Nittkehr aus Südamerika die Luftpostverbindung bei Luft-Hansa über die FlugstützpunkteSchwa- perflanb" undWestfalen", die erste und einzige Eivatlantik-Poststrecke mit regelmäßigem Dienst. Cr war nach Zurücklegung der Strecke über die Organisation begeistert. Die ungeheuren Vorteile liti Sicherheit dieses Postdienstes, so erklärte er, fiin in Deutschland ebenso wie im Auslande noch ve zu wenig bekannt.

Morbleiffung Im deutschen Uebersee-Lustpostdlenst.

hervorragende Schnellflugleistungen erzielte bies» m bas ben Anschlußdienst für den Transozean­

Ein billiges Tagesgericht in allen deutschen Gastwirtschaften.

Der Reichseinheitsverband für das Gaststätten- geroerbe hat sich, einer Anregung des Reichskommis­sars für Dreisüberwachung folgend, bereiterklärt, zu veranlassen, daß in allen Gastwirtschaften größe­rer und mittlerer Städte ein billiges Tages­gericht eingeführt wird, falls ein solches bisher noch nicht geboten worden ist.

Betrunkener rast mit dem Auto in eine Baugrube.

Ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Per- jon getötet und zwei erheblich ver­letzt wurden, ereignete sich in der vergangenen Nacht in Berlin an der Kreuzung Wilhelmftraße und Unter den Linden. Ein Prioatkraftwagen fauste in voller Fahrt in eine Bau­grube hinein, wobei er mit solcher Wucht ge­gen die absperrenden schweren Balken fuhr, daß diese einen etwa einen Meter tief, auf einem Sockel der Baugrube stehenden Arbeiter zu Tode quetschten. Zwei andere Arbeiter, die etwas tiefer standen, wurden erheblich verletzt. Die Schuld an dem schweren Unglück trägt allein der b e trunkene Fahrer des Privatkraftwagens; er wurde fest genommen.

Brigitte Helm zu zwei IHonaten Gefängnis verurteilt.

Dem Anträge des Staatsanwaltes entsprechend verurteilte die 5. Strafkammer des Berliner Land­gerichtes die Filmschauspielerin Brigitte Helm wegen fahrlässiger Körperverletzung zu zwei Monaten Gefängnis und zu den Kosten des Verfahrens. Die Angeklagte hatte am Abend des 27. August mit ihrem Wagen in Berlin eine Frau angefahren. Der Vorsitzende hob in ber Bsgrün- bung bes Urteils hervor, baß eine Geldstrafe nicht in Frage kommen könne, da die Angeklagte schon einmal aus gleichem Anlaß vor Gericht gestanden habe.

Verkehrsunglück in Hamburg.

Als am Carl-Much-Platz in Hamburg ein Ge­rüstwagen über einen Sielrost der Kanalisation fuhr, brach ein Rad des Wagens durch den Rost. Durch den plötzlichen Ruck wurde die ganze Last des Wagens mit voller Wucht auf den schmalen Bürgersteig geschleudert. Vier Passanten wurden unter ben Leitern unb Brettern begraben. Den fieberhaften Anstrengungen ber Feuerwehr gelang es nach etwa 20 bis 30 Minuten, bie Verunglück­ten freizulegen. Ein Mann namens Artur Fisch, ber unter bem umftürgenben Wagen begraben würbe, war sofort t o t. Der Kutscher stürzte auf bie Straße unb erlitt schwere Rückenverletzungen. Ein zweiter Fußgänger würbe ebenfalls von bem stür- zenben Wagen getroffen unb trug einen schweren Oberschenkelbruch baoon.

Zwei Verbrecher In Weimar hingerichtet.

Im Hose bes Weimarer Gerichtsgefängnisses würben bie Verbrecher Alfreb Buschenborf unb Alfteb Schlegel hingerichtet. Der bereits vielfach vorbestrafte 31 Jahre alte Buschenborf aus Gera hatte in Gemeinschaft mit anberen Ver­brechern zahlreiche Einbrüche in Thüringen ver­übt. Als er bei einem Einbruch in Rubolstabt von ber Polizei überrascht würbe, gab er mehrere Schüsse auf einen Flurschutzbeamten ab, burch bie biefer schwer verletzt wurde. Auch bet feiner Ver­haftung schoß ber Verbrecher auf bie Polizei, ver­fehlte jeboch zum Glück sein Ziel. Vom thüringischen Sonbergericht war Buschenborf wegen versuchten Morbes zweimal zum Tode verurteilt wor­ben. Der Verbrecher Alfreb Schlegel aus Grait­schen bei Jena hatte im Februar seinen Arbeits­kollegen nachts überfallen, erschlagen unb beraubt.

st e n.

Die Deutschen in Guatemala und Wexlko sammeln für das WhW.

Aus Guatemala wirb gemelbet, daß bie dort an­sässigen deutschen Firmen und Einzelpersonen be­reits namhafte Beträge für bas Deutsche Winterhilfswerk gezeichnet haben. Selbst bie weniger bemittelten Volksgenossen beteiligten ich mit Freube an ber Sammlung. Zahlreiche Per- onen haben sich verpflichtet, für bie Dauer von echs Monaten allmonatlich gewisse Beiträge zur Verfügung zu stellen. Auch in Mexiko hat bie Ar­beit für bas Winterhilfswerk mit aller Kraft ein­gesetzt. Die deutsche Gesandtschaft in Mexiko, die Landesgruppe der NSDAP, und die Filiale der Deutfch-Südamerikanischen Bank in Mexiko haben sich in ben Dienst bes Winterhilfswerkes gestellt. Auch hier finb von ben beutfchen Volksgenossen be­reits nennenswerte Beträge zur Verfügung gestellt worben. Im vergangenen Jahre hatte bas Deutsch­tum in Mexiko runb 40 000 mexikanische Pesos auf­gebracht.