oenoenjenrung dis aus iiy/zo eryou wor^ nw lagen mit 119 v. H. etwa behauptet. Im einzelm, '1^-. M eröffneten Nordd. Lloyd 0,65 v. H., Bank für ^RiA inbuftrie 0,50 o. H., Westdeutsche Kaufhof 0,40 ifj I w“ Mainkraftwerke 0,25 o. H. freundlicher, Reichs^ lagen behauptet, während AKU. 0,75 v. S). verlor? I .
In der zweiten Börsenstunde schrumpfte das 'Lfarttf1
Wirtschaft
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$ran:iuri u. Dt.
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Devisenmarkt Berlin — Jrantfurl a. 211.
25 Oktober
26 Oktober
25 10.
26-10.
77,5
28,5
2,454
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55,14
1 29,5! 29,75 1 29,25 1
83 83 -
1 186,25I 186,6 I 187
8erlin,26-Oktober
102,5
117
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134
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33,13
211,5
132,25
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76,5
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117
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118,5
63,43
80,87
33,83
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0 l, 6 o
0
66 121,75
48,9 60,13 91,25
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62
beim!
85
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106,13
76,65
150
120,65
76
76,5
'21menfaiii)(De 'Jtuien..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten .............
Schwedische Noten Schweizer Noten.................
Spanische Noten Ungarische Not«................
28,75 I
142,4
103,4 I
118
75,65 !
111,65
100
92,5
141,25
119
mo bewirkte an der heutigen Mittagsbörse lähmende Geschäftsstille, um so mehr, als aus der Wirtschaft größere Anregungen fehlten und auch die Auftragserteilung der Privatkundfchaft auf ein Minimum zusammengeschrumpft ist. Trotz dieser Lethargie blieb die Haltung im ganzen recht widerstandsfähig, und die Kurse zeigten gegenüber der gestrigen Abendbörse nur unbedeutende Veränderungen, obschon sie zumeist leicht nachgaben.
Einiges Interesse erhielt sich weiterhin am Ren-
12,34
16,40
168,56
21,31
62,05
63,69
81,19
33,97
Frankfurter Börse.
INmagsbörse: ,eyr still.
Frankfurt, 26. Ort. Der bevorstehende
den Ab; taten u tzrkvfte
In t eilten t ten iljn
D
zMsrat
in Ko .j;ben" u lern tlen. An 6 lein b
erzielt wurden, im übrigen hielten sie sich auf Basis der Vorwoche.
Am Schafmarkt konnten die letzten Preise etwa behauptet werden, bei geringen Tieren lagen sie um 1 bis 3 Mark niedriger. Hämmel waren etwas besser gehalten. Die Gesamtzufuhr von 416 (gegen 384 in der Vorwoche) Stück wurde bis auf Schafe, in denen 15 Stück Ueberstand verblieben, geräumt.
Arn Schweinemarkt hält die lebhafte Nachfrage nach fetten Tieren an, während geringe Schweine stark vernachlässigt und nur unter Preiskonzessionen zu verkaufen sind. Für Schweine der Klassen al), a2) und b) hielten sich die Preise bei 51 bis 53 Mark unverändert, baaegen trat in den Klassen c) bis e) ein Verlust um 3 bis 5 Mark ein. Fette Specksauen blieben mit 48 bis 51 Mark ebenfalls gut gehalten, wogegen anbere Sauen 1 bis 3 Mark verloren. Infolge ber allerbings recht starken Zufuhr von insgesamt 5136 (4941) Stück verblieb ein Ueberftanb von 296 Stück, hauptsächlich an geringen Schweinen.
Braunkohlen -Benzin -AG.
Fwd. Unter bem Namen „Braunkohlen-Benzin- 21(9." würbe am 26. Oktober ein Unternehmen zur Herstellung von Treibstoffen unb Schmierölen unter Verwendung von deutscher Braunkohle gegrünbet. Das AK. ber Gesellschaft beträgt 100 Millionen RM. Die Grünber finb: 1. Anhaltische Kohlenwerke, 2. Braunkohlen- unb Brikettinbuftrie (Bubiag), 3. Deutsche Erdöl, 4. Elektrowerke, 5. IG.-Farben- inbuftrie, 6. Ilse Bergbau, 7. Mittelbeutsche Stahlwerke, 8. Rheinische Braunkohle, 9. Sächsische Werke, 10. Werschen-Weißenfels. Als Reichskommissar ist Reichsbankbirektor Dr. Deumer bestellt worden. Sitz der Gesellschaft ist Berlin.
29,9
187,25
Asluslo Ui
141 I 139,65
119,25 1 119
118,13 । 75,25
111,25 । 101,5
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Philipp Holzmann ....
Zementwerk ßeibeFberg
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Buderus
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener
Harpener...................
Hocsch Eisen—Köln-Neuessen ..
Ilse Bergbau ...............
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ...............
Mannes manEöhreo
♦ Starker Güterverkehr auf der Lahn im September. Der Güterverkehr auf der Lahn war im September recht stark. Im Berichtsmonat wurden zu Berg 863 und zu Tal 9 816 Tonnen, also insgesamt 10 679 Tonnen Güter verfrachtet. Hieran waren 98 Güterschiffe beteiligt. Geschleust wurden ferner zu Berg und zu Tal je 132 Motorpersonenboote, 80 Kleinfahrzeuge zu Berg und 300 zu Tal. Mit über 10 000 Tonnen Verfrachtung hat sich weiterhin eine bemerkenswerte Stabilität gezeigt.
♦ Deutsche Krankenhauseinrichtung für Persien. Für eines der bedeutendsten Institute in Teheran wurden die gesamten Röntgen- und elektromedizinischen Einrichtungen von der Firma Elektrizitätsgesellschaft „Sanitas", Berlin, geliefert. Dieser Auftrag beweist erneut die Hochschätzung, die deutsche Arbeit und deutsches Können im Auslands genießen.
Gritzner....................01
Mainkraftwerke Höchst S.M.... 4
Süddeutscher Zucker........ e
Kanal wird man also In Zukunft auch die Oel- leitung von Mofsul-O-lseld-rn als eines der wich - tigen V-rt-ldigunasmittel des britischen Imperiums anzusehen haben.
Das heißt selbstverständlich aber auch, daß die britische Politik gegenüber den arabischen Nachfolgestaaten feste Gestalt angenommen hat. Die bri- tische Politik hat in der Oelleitung eine ihrer gro^ ten Interessen zu verteidigen und wird daher auch nicht umhin können, sich weiter um da- Schicksal der -uigen Länder zu kümmern durch d.e d.e O ■ leitung läuft. Das heißt also, daß mit dieser Del- leitung Großbritanniens ein dauerndes Interesse nicht nur am Irak aeroonnen hat, sondern ebenso auch an Irans jor Dani en, an Palästina, ja darüber hinaus vielleicht auch am Schicksal des südlich von diesen Landern gelegenen großarabischen Reiches I b n 6 auds. Selbstverständlich wird die englische Politik m Zu- funft mit einem gewissen Recht behaupten können, daß die Schicksale dieser Länder Interessen des britischen Weltreiches berühren, so daß England ein Recht habe, ganz besonders an den Vorgängen in den genannten Ländern Anteil zu nehmen. Obwohl die drei arabischen Staaten unabhängig sind, wird die englische Politik stets weiter bestrebt fein, in sehr enger Fühlung mit diesen Ländern zu bleiben unb--den Frieden zwischen ihnen aufrechtzu
erhalten. Erklärlicherweise geht das englische Inter-
Schultheis Patzenhoser Aku (Allgemeine Kunst,eide) .. Bemberg................
Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ...............
Daimler Motoren ...
Deutsche Linoleum Orenstein & Koppel Leonhard Tietz ..............
Chade ......................
Arcumulatoren-Fabrik
Conti-Gummt..............
wenden Oelvorräte mit den Engländern teilen — eine Bestimmung, die noch oft zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Teheran und London geführt hat. Die Franzosen, wohl in Unkenntnis Der durch ölreichen Landbesitz gebotenen Zukunftsmöglichkeiten, wurden mit dem Protektorat über Syrien abgespeist, das keine Oelvorkommen auf» weilt. Sie haben das Nachsehen. Sie erkannten zu spät, was sie bei der Beuteverteilung nach dem Kriege in Dorderasien verloren hatten. Zwar kam dann später eine Vereinbarung mit den Engländern zustande, nach der ihnen Die Abzweigung einer französischen Rohrleitung durch Syrien nach dem Hasen Tripoli zugestanden wurde, aber der Wert dieser inzwischen ebenfalls vollendeten Nebenleitung, die übrigens auch einen geringeren Fassungsraum hat als die englische, ist dadurch erheblich herabaemindert, daß die Abzweigstelle aus englischem Boden liegt. Die Briten haben es also jederzeit, besonders im Kriegsfälle in der Hand, die französische Oelleitung trocken Äu legen und damit die französische Kampfkraft entscheidend zu schwächen.
Nun ist der Zweig der Oelleitung der Iraq-Petroleum Co., der in Haifa endet, in Betrieb genommen worden. Das ist zunächst einmal ein Ereignis von technischer Bedeutung, da der Bau der Oelleitung eine der größten Ingenieur- Leistungen ist, die in der letzten Zeit im Vorderen Orient vollbracht wurden. Galt es doch, die verkehrstechnisch abgelegenen Oelquellen bei Mossu über eine Entfernung von fast 900 Kilometer mit dem Mittelmeer in Verbindung zu bringen und zugleich ein Transportmittel sicherzustellen, das von äußeren Störungen möglichst unabhängig war. Das ist mit dem Bau der Oelleitung, die beträchtliche Höhenunterschiede mit Hilfe von Pumpwerken überwindet, gelungen, während zugleich ein System von Blockhäusern und UeberroachungsfteUen die Oe - leitung davor schützt, von Unbefugten angezapft oder gar von Gegnern gesprengt zu werden. Die Oelleitung ist daher jo recht ein Symbol des Sieges der modernen Technik über bislang auch politisch als unbezwingbar geltende Wüstengebiete und der Erschließung verkehrstechnisch schwer zu erreichender abgelegener Räume. Denn man muß sich vorstellen, daß die Petroleum-Oel- selder erst durch diese Leitung ihren eigent- lichen Wert für ihre Besitzer bzw. Ausbeuter gewonnen haben. Gäbe es die Oelleitung nicht, so würde man das Petroleum der Mossul-Oelfelder entweder mühselig mit dem Auto durch die syrische Wüste befördern müssen — was den Transport größerer Mengen ausschließen würde — oder man müßte es den Tigris-Strom abwärts bis an den Persischen Golf transportieren, um es dann erst von Basra aus zu verladen und auf einem langen Seewege nach Europa zu bringen. Die Oelfelder würden also ohne die Oelleitung kaum von irgendwelcher größeren marktpolitischen Bedeutung sein, oder jedenfalls nur in beschränktem Umfange für die Weltproduktion an Petroleum ihre Bedeutung gewinnen können.
Darüber hinaus drängt sich aber auch die p o - li tische Bedeutung dieser Oelleitung auf. Die britische M i 11 e l m e e r» F l o 11 e hat bisher ihren Betriebsstoff von weit her beziehen müssen. Sie hatte lediglich wenige Vorratslager in den eigentlichen Kriegshäfen Gibraltar und Malta und war im übrigen auf die Petroleum-Tank-Depots angewiesen, die die Anglo-Persian-Oil Co. und Royal Dutch-Shell am Suez-Kanal unterhielten. Hier handelte es sich aber um Depots, die mengenmäßig begrenzt waren und also die Flotte der Gefahr aussehen konnten, ihre Reserven aufgebraucht au sehen. In Aegypten lag überdies die Gefahr nahe, daß bei Der weiteren Entwicklung der Dinge eine politische Gefährdung hätte eintreten können, die es den Engländern unmöglich gemacht hätte, so wichtige Kriegsmaterialien in einem neutralen ober gar feindlichen Lande lagern zu lassen. Bestand doch immer die Möglichkeit, daß in einem Kriegsfälle die Engländer Aegypten ganz hätten räumen müssen oder daß die Zufahrtstraßen für das in Aegypten eingelagerte Petroleum, das Rote Meer und der Indische Ozean, durch kriegerische Ereignisse gesperrt würden, so daß dann England von den im Bereich des Indischen Ozeans liegenden Oelquellen ganz abgeschnitten worden sein würde. In diesem Falle würde bann eben in Zukunft bas Mossuk-Oel in ber Lage fein, nicht nur bie Mittelmeerflotte, fonbern am Enbe auch Englanb selbst mit Petroleum zu versorgen.
Wenn man bebenft, in wie hohem Maße heutzutage moberne Kriegsmittel auf Petroleum unb Pe- troleumprobukte angewiesen finb, so versteht man ohne weiteres, welche strategische Bebeu- tung für bie Frage ber Rohstoffversorgung Großbritanniens im Kriegsfälle eine birefte Leitung zu bem unter englischer Kontrolle stehenben Mittelmeer hat. Die Leitung kommt also ber Schaffung einer wichtigen Reservestellung gleich, die ange- sichts ber befonberen Lage bes britischen Weltreiches nicht hoch genug eingeschätzt werben kann. Neben den Befestigungen von Singapore und bem Suez-
j)a(
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(gelt’ 2,434 58,01 54,92 12,30 16,34 167,88 21,23 61,81
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt deichlossenen Dividende an. — Relchsbankbiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 o H.
Ein se bBerufsjä auf 3qü( Wischen cr inwerf Msiges tr We van tyU Flint, ilonnte, ha Wappte Wein bes t We ÄW iLbex bn ’B Ms MM n n Dewch । Als er1 Minen Ar H in der rijatte näi i Wch w X Duijns < ii und mu
wli*.
In der zweiten Börsenstunde schrumpfte das (£ schäft auch am Rentenmarkt stark zusammen uM§ Haltung war schwächer. Altbesitz gingen um 1 v. H. H
4% Lesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreicyische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4Vi% desgl. von 1913
b% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
ten mar ft für Altbesitzanleihe, die mit 105,2$ um 0,50 v. H. hoher einsetzte. Daneben waren k wohl mittlere wie späte Fälligkeiten von Reiche schuldbuchforderungen etwas beachtet und bis 0,2j o. H. freundlicher und auch Reichsmark-Anleih«, aus umgetauschten Dollar-Bonds wurden eit» 0,25 bis 0,50 v. H. hoher bewertet. Zinsvergi. tungsscheine und die Anleihe des Gemeinbe-Umfch^. dungsverbandes lagen andererseits aber nur knop, gehalten. Arn Auslandsrentenmarkt erhielt stz etwas Kaufmeinung für russische Vorkriegsans^ hen sowie für Marschau-Wiener, wobei Bs-fser^ gen um etwa 0,13 v. H. eintraten.
Am Aktienmarkt stockte die Umsatztätigf^ dagegen fast vollkommen. Don chemischen Papist^ gingen Farbenindustrie um 0,25 v. H. und Deutta Erdöl um 0,65 v. H. zurück. Auch Elektro- yg Montanwerte bröckelten zumeist um 0,25 bis 0| o. H. ab, etwas hoher lagen AEG. (plus 0,25 D.f und Mannesmann (plus 0,50 v. H.). Lahmey^ Aktien, die gestern abend auf die nur mäßige 2)^ dendensenkung bis auf 119,25 (117,13) erholt roar^
effß soweit, daß die Oelleitung (und das Recht, Flugplätze zu unterhalten) nicht beeinträchtigt wird. Die „Pax Britannica" im Vorderen Orient wird also zweifellos im Zeichen der Oelleitung stehen.
Man kann im übrigen der britischen Politik, die es nach dem Scheitern der ersten Nachkriegspläne auf Errichtung einer Reihe von Protektoraten zur Vervollständigung der Landbrücke nach Indien klug verstanden hat, auf unerreichbare Ziele zu verzichten, dafür aber mit Zähigkeit britische Interessen dort zu verteidigen, wo dies möglich war, eine gewisse Bewunderung nicht versagen. Wenn man überblickt, über was für Schwierigkeiten hinweg die erste Jnteressenahme Großbritanniens an den Mossul-Oelseldern bis zur Vollendung der Oelleitung verfolgt worden sind, so weiß man, wie stark der Wille zur Verteidigung der britischen Reichsinteressen noch heute ist. Man denke doch nur an die Aufstände in Mesopotamien, den Kampf um das Mossul-Wilayet, die Schwierigkeiten in Palästina, die Kämpfe in Transjordanien, die Umgestaltungen in Inner-Arabien: welche Fülle von geschichtlichen Aktionen, was für Schwierigkeiten bis zur Beendigung des großen Werkes, das das nord-mefopotamifche Petroleum englischen Zwecken dienstbar macht! Das Werk ist ein Zeichen dafür, daß der britische Einfluß im Vorderen Orient sich trotz allem zu halten verstanden hat.
Den: vor Btagern i Dichter gut gefter riaben auf1 Ug sind. Mjen Geld iiorkben
Me ich Mfete b 'Fühler 6 M, bitt
Ei
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Arn Frankfurter Getreidemarkt hat sich das Angebot in (Betreibe weiter verringert, teilweise zeigte sich sogar Knappheit.
In Wetzen hat sich das Angebot zwar ver- kleinert, für die nur kleine Nachfrage der Mühlen reichte es aber aus. Einiges Angebot aus der Wetterau wurde zu den bestehenden Oktober-Festpreisen ausgenommen.
In R o jj g e n war das Angebot auffallend gering; die Landwirte halten mit ihrem Roggen start zurück. Seitens der Provinzmühlen hielt die gute Nachfrage an, auch die Großmühlen bekundeten verschiedentlich Interesse.
Bei großer Konsum-Bedarfsnachfrage blieb das Haferangebot gering, so daß teilweise keine volle Befriedigung der Verbraucher erfolgte und man aus anderen Gegenden Ware hereinnehmen mußte.
Auch in Futtergerfte ist bisher keine Besserung in der Anlieferung eingetreten, während der Bedarf unvermindert anhielt.
Am Mehlmarkt hielt die Geschäftsstille an. Neuabschlüsse sind selten, und auch die Abrufe aus alten Kontrakten sind unbefriedigend geblieben.
Der Kraftfuttermittelmarkt liegt fest. In dieser Woche trat besonders starke Nachfrage nach Soyaschrot auf, aber auch in den übrigen ölhaltigen Artikeln hielt die lebhafte Nachfrage an, ohne daß auch nur einigermaßen der Bedarf eine Befriedigung erfuhr.
Für M ü p l e n a b f ä 11 e ist die Nachfrage besser aeworden, der Bedarf konnte bei dem genügenden Angebot befriedigt werden; besonders Kleie und Nachmehle waren beachtet, während Futtermehle weniger gesucht waren.
Am Rauyfuttermarkt haben die Strohpreise eine Befestigung erfahren. Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, kostet jetzt 4 bis 4,20 Mark (nach 3,75 bis 3,85) und Roggenstroh, gebündelt, 4 Mark (3.75 bis 3,85 Mark). Für Heu blieb der Preis zu 11 Mark unverändert.
Im K a r t o f f e l g e s ch ä f t ist eine leichte Besserung eingetreten. Die Nachfrage hat sich belebt. Industriekartoffeln waren nur wenig angeboten. Gelbfleischige Kartoffeln notierten unverändert 2,90 bis 3 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.
Wochenbericht
vom Frankfurt-r Gchlachtviehmarkt.
Der Frankfurter Schlachtviehmarkt zeigte in der Woche vor dem Monatswechsel verhältnismäßig autes Geschäft. Preisverbesserungen ließen sich nur bei guten Tieren erzielen, für mindere Qualitäten ergaben sich dagegen meist kleine Abschläge. Da die Märkte zum Teil über Bedarf beschickt waren, verblieb hier und da etwas Ueberftanb.
Am Rindermarkt war der Auftrieb mit 1514 um 30 Stück größer, als in der Vorwoche, trotzdem genügte die Zufuhr für Bullen nicht der Nachfrage. Für gute Tiere ließen sich bei Ochsen, Bullen unb Färsen Besserungen um 1 bis 2 Mark burchholen, geringe Qualitäten konnten sich behaupten, währenb Kühe 1 Mark nachgaben.
Auf dem Kälbermarkt erfuhr bas Geschäft trotz ber um 100 auf 1265 Stück verminderten Zufuhr keine Belebung. Nach mittelmäßigem Handel wurde der Markt jedoch geräumt. Gute Tiere waren nur knapp zugeführt, so daß hierfür höhere Preise
104,25 zurück, und auch die übrigen variablen L, leihen gaben zumeist um 0,40 bis 0,50 v. H. nah Am Pfandbriefmarkt verzeichnete man leichte Nah frage für Liquidationspfandbriefe, Kommunal-Lb ligationen und Goldpfandbriefe blieben dagegen in verändert. Stadtanleihen lagen ruhig und gut K hauptet, Staatsanleihen und fremde Werte maru fast gefchäftslos. Im Freiverkehr gingen Russe, Prioritäten ebenfalls etwas zurück.
Der Aktienmarkt zeigte auch späterhin keines Belebung. Die Anfangskurse blieben meist fo Rauptet, Farbenindustrie und Schiffahrtswun gaben aber bis 0,50 v. H. nach. Niedriger lagtr, außerdem Siemens (—1 v. H.), Rhein. Braunkohls (— 1 v. H.), während AG. für Verkehrswesen OZ v. H. und Daimler Motoren 0,50 o. H. gewannen
Am Kassamarkt waren Voigt & Häffner auf bn günstigen Geschäftsgang hin gesucht und mit 11,1 bis 12 um 1 v. H. fester, dagegen blieben HE mann & Braun weiter angeboten. Tagesgeld wn heute etwas gefragt und wurde um 0,25 v. H. aii 3,25 v. H. erhöht.
Abendbörse behauptet.
Die Abendbörse nahm auf allen Marktgebieten infolge der anhaltenden Zurückhaltung einen sch ruhigen Verlauf. Angebot lag kaum mehr vor, and die Nachfrage hat sich noch nicht belebt. Bei sch kleiner Umsatztätigkeit lagen die Berliner Schlch kurse zumeist gut behauptet, vereinzelt auch um Bruchteile eines Prozentes freundlicher. 2lm Kassa-? markt lagen Rhein. Hyp.-Bank mit 114 meiieu leicht erhöht.
Am Rentenmarkt zeigte sich im Hinblick auf di Klage der Anleihegläubiger gegen Die SüdasG nische Union etwas lebhaftere Nachfrage für iii Schutzgebietsanleihe; im Freiverkehr ging sie uni 15 Pfennig höher, und zwar mit 9,75 um, amtliji kamen sie mit 9,70 nach 9,60 zur Notiz. Leicht tw fjolt waren auch Altbesitz mit 104,40 nach 104,250 6 v. H. Dollar-Schatzanweisungen des Deutschem Reiches 10 bis 1000 Dollar lagen mit 74,50 DI o. H. über Berlin (gestern abend hier 71). Pfan^ briefe lagen behauptet.
11. a. notierten: Altbefitz 104,40, 6 o. H. Stahl verein 80,50, 5,50 v. H. Franks. Hyp.-Bank fiiquih 93,75, 6 v. H. Rhein. Hyp.-Bank Gold R 31 bis 3m 93,75, 5 v. H. innere Mexikaner 5,90, Commerz bank 72, Reichsbank 145, Gelsenkirchen 61,75, Phönix 48, Rheinstahl 90,50, AKU. 61,25, Bekula 141,75. Ehern. Albert 84, Scheideanstalt 212,50, Deutsch Linoleum 59,75, IG. Farben 142,65, (Beffürel 111,50, Holzmann 77,75, Metallgesellschaft 84,25, Rutger werke 39, Reichsbahn-VA. 113,40, Hapag 28, Mb. Lloyd 30,65.
Frankfurter Obst- und Gemüsemallt.
Frankfurt a. M., 26. Oft. MitAusnahimim Rosenkohl und Rotkraut blieben die Zufuhren am Gemüsemarkt sehr stark. Bei kaum veränderten Preisen war das Geschäft schleppend, für Blumen- und Rosenkohl zeigte sich jedoch flult Nachfrage. Blumenkohl 15 bis 45, Eskarol 3 bi- 7, Feldsalat, groß, 20 bis 25, klein, 60, Salatgurla 20 bis 40, Karotten 3 bis 5, Kopfsalat 5 bis lö, Lauch, 2 bis 6, Meerrrettich 25 bis 30, Pfifferling-' 40 bis 50, Rettich 4 bis 8, Römischkohl 4 bis 4b, Rosenkohl 16 bis 20, Rotkraut 5 bis 6, Sellerie ji nach Größe 5 bis 25, Spinat 3 bis 4, Schwatz' wurzel 15 bis 20, Tomaten I 10 bis 12, II 6 bbi. Weißkraut 2% bis 3, Wirsing 2^ bis 3*/-, Zwiebel Gärtner 5% bis 6, Pfälzer 5%, Sachsen 61/:, 3*» liener 5 bis 5%.
Am Ob st markt ist das Angebot von Aepfe» und Birnen wieder stärker geworden. Gute Duolr täten sind verkäuflich, während minderwertige kau« i
Der h B «bouarb t burtstag I «beiten! ijjrarb v li ttieges f r mir noch ischeibene- mum eh ^Olbtaufc
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Datum
6% Deutsche ReichSanleihe v. 1927 6% ehem.7% Tt.Retchöanl.v.1929 6^% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 19..................
5%% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liaui.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auolos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
6%% ehem. i/,% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
6/2% ehem. 414% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse
6% ehem. 8% Pr. Landespfand.
bnefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landesvfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
Eteuergutsch. Verrechnungskurs.
.vrannur
. U. Dl.
Berlin
Hronktur« a. Di.
Berlin
Schluß- kurS
Schlußk. Abend- börse
Schluß« kurS
Schlußk. Mittag« börse
Schluß- kurS
Schluß«. Abend« börse
Schluß- kurS
Schlußk. Mittag« börfe
Datum
25-10.
26 10.
25I0-
26 10.
Datum
25-10
26 10
25-10.
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—
—
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Mansselder Bergbau ..
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79
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96.25
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22515
5% Rumän. vereinh. Rente v.1903
4,5
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4,55
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_
s%%Ruinän.vereinh.Rentev.l913
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6,5
6,65
6,75
Phönix Bergbau......
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48
48
48,13
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4,13
4,05
4
4
Rheinische Braunkohlen
..... 10
227
226
228
90,4
41,13
3 %% Anatolier ..............
34,75
34.25
34,5
Rheinstahl ...........
90,4
41,13
90,5
90,5 41
Vereinigte Stahlwerke.
.......0
Hamburg-Amerika-Paket ... . 0
28,70
28
28,75
28,25
Otavi Minen ........
13
13
12,75
12,65
Kaliwerke Aschersleben.
Kaliwerke Westeregeln .
Kaliwerke Salzdetfurth
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschiff........... 0
Norddeutscher Lloyd .........0
30,9
30,65
25
30,9
2 (
30,5
....... 5
..... 7VZ
117
155
116,25
116
155
116,5
116
155,13
116
116
155,13
A G. für Verkehrswesen tzlkt. .. 0
80,75
81
81
79,5
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
95,5
95,5
96
96
9. G. Färben-Industrie
.......7
142,75
142,65
143
142,65
Commerz, und Privat-Bank ... 0
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank..............0
72,5
72
72,5
72,25
Schctdeanslalt........
212
91,25
39,13
212,5
90,25
Goldschmidt .........
90
97,9
74,5 77
74,5
74,5
77
74,5
76,25
144,13
RütgerSwerke ........
91,25
98,13
85,25
76,75
AtetäUgesellschaft......
84,25
ReichSbank ........ 12
145
145
145
Amtliche Jlotierung
Amtliche Jioticnin?
Geld | Arie-
Geld
Buenos Airer
0,643
0,647
0,643
0,647
Brüssel_____
58,17
58,29
58,17
58,3
Rio de Jan.
0,204
0,206
0,204
0,206
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
55,32
55,44
55,07
55,19
Danzig.....
81,10
81,26
81,10
81
London .....
12,39
12,42
12,335
HelsingforS..
5,47
5,48
5,445
Paris ......
16,38
16,42
16,38
Holland ....
168,13
168,47
168,30
ULM
Italien.....
21,45
21,49
21,45
0,716
0,718
0,713
Jugoslawien
5,694
5,706
5,694
5,706
Oslo.....:
62,26
62,38
61,97
Wien.......
48 95
49,05
48.95
Lissabon....
11,245
11,265
11,195
11.2'5
Stockholm...
63 90
64,02
63,60
Schweiz ....
81,06
81,22
81,05
8J -2^
Spanien....
33,97
34,03
33,97
Prag.......
10 375
Budapest ...
_
Neuyork...
2,482
2,486
2,482
Banknoten.
JJ
95,75
95,9
96,13
96,13
—•
—
—
94,13
94,4
94,13
94,5
104,75
104,4
104,6
104,25
—
—
—
96
96
96
96
93,25
93
93,25
—
93,5
93,5
-
—
—
—
-
—
101,4
101,13
101,65
101,25
93
93
—
92,75
9E
92,75
-
-
93,65
93,75
-
-
94
94,5
94,5
94
94,75
94.75
94,75
94,75
94,75
_
94,75
—
101,9
101,9
101,9
101,9
29,5
29,5
_
29,9
1,3
1,3
1,35
1,35
7,65
7,6
7,75
7,9
——
7
7,25
7,3
7,5
7,13
—
7,3
13,5
13.5
13,75
13,65
—
—
—
**
—


