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Geschichten aus aller Welt

Kuß-all im Bezirk Lahn-Dill

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(z) Lille.

Ür der Dendöe wagen die Menschen gar nicht nun ins Bett zu gehen. Die Feldwanzen haben siÄ iximlich plötzlich, besonders in den höhergelege­nen lZebieten, zu einer anderen Lebensweise ent- »Men und dringen in die Häuser ein.

6n! krabbeln an den Wänden empor, kommen o uci die Türritzen, kriechen in Betten und Sesseln, Y litc? die Oefen und unter die Tapeten. Kurzum: si le l »nehmen sich genau wie alteingesessene Zim- n il!kr?anzen. Was kann der Mensch dagegen ande- r!; aIs auf die Jagd zu gehen? Man jagt alh -Tag und Nacht. Aber man vernichtet die Mig! geister nicht, denn die sitzen längst in ihren fcdi -n Verstecken.

nb gm Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

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SJtxfpoit Handball-Pokalspiel Aordhessen gegen Vaden Oie Badenser sind Favorit.

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G. SCHAUB, Apporotebougci.m.b. H., PFORZHEIM

kostenlos die neuen Werbeblätter.

Werkevertretung t Jean H. Nies. Frankfurt a. M.. Eschenheimer Tor Nr. 3.

Staube Haushälterin versichert, auch keine ein« i Zeitung mehr gelesen und jede, aber auch jede ? )umg mit den Zeitereignissen verloren. Er weiß lii noch nicht das geringste vom Stavisky-Skan- 66, coom Attentat in Marseille, vom Tode Poin-

Die Leute in der Vendse machen bedenkliche Se­ichter, weil man sich seit altersyer erzählt, daß es einen bösen Winter bedeute, wenn die Tiere aus der Natur in die Häuser flüchten, und besonders, wenn diese Tiere Wanzen sind. An der Wanzen­plage ist nicht mehr zu zweifeln, hoffen wir wenig- tens, daß die Wetterpropheten unrecht haben...

Des Schusters Rache.

(bi) Mailand.

Bor einigen Monaten hatte sich ein sehr wichtig auftretender Herr bei einem kleinen Schuhmacher in Pallanza, dem malerischen Städtchen am Lage Maggiore, ein Paar Schuhe anpassen lassen. Er kam wiederholt zur Anprobe, tadelte und mäkelte viel was den biederen Schuhmachermeister, der ich seiner Kunst sehr sicher fühlte, arg kränkte chien aber endlich zufrieden zu fein. Jedenfalls ließ er sich eines Tages nach vielem Hin und Her die Schuhe einpacken und aushändigen. Und bann ging er davon, ohne allerdings zu bezahlen, da erzu- ällig" seine Börse vergessen hatte.

Der Schuhmacher wartete vergeblich auf fein Geld. Weil auch auf wiederholte, höflich gehaltene Mahnschreiben keine Antwort kam, schwor er zu­mal der Zorn über das herausfordernde Benehmen des Herrn bei der Anprobe noch in feinem Bufen nagte furchtbare Rache ...

Tagelang hielt er sich in der Gegend der Woh­nung'feines Kunden auf. Nach einiger Zeit hatte er herausgefunden, daß dieser täglich zu einer bestimm­ten Tagesstunde nicht weit vom Laden des Schu­sters eine Straße passierte. So kam es, daß der Schuster kürzlich, wie zufällig, seinem Kunden be­gegnete, als dieser, mit den nicht bezahlten Schuhen angetan, des Weges kam. Der Schuhmacher ver­langte, immer in hölichstem Ton, Bezahlung. Der Kunde entgegnete, er fei keineswegs gesonnen, schon zu zähen, uni so weniger, als einer der Schuhe nicht richtig sitze und drücke. So etwas hatte aber der Handwerker schon vorausgesehen; und so lud er den Kunden unter Hinweis auf die Nähe seines Ladens ein, den Schaden gleich beheben zu lassen.

Und dort besah er sich sehr eingehend den angeb­lich drückenden Schuh, eilte in feine Werkstatt und kehrte zurück ... ohne Schuh! Als der andere, der schon nichts gutes ahnte, ihn ängstlich nach dem Verbleib seines Schuhes fragte, erklärte ihm der Meister mit eindeutigen Worten, der Schuh fei jetzt in Ordnung, werde aber erst nach Bezahlung der Rechnung verabfolgt.

Und als der andere wiederum erklärte, er habe zufällig die Geldbörse vergessen", warf ihn der Schuster trotz Bittens und Flehens kurzerhand zum Laden hinaus und schloß die Tür hinter ihm zu.

So mußte denn der Schuldner mit einem Schub und einem Strumpf bekleidet unter den spöttischen Zurufen zahlreicher Personen nach Hause hinken.

..Wie geht's?" ist verboten.

(avk.) Budapest.

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Die Budapester Oper, genauer, das Kgl. unga­rische Opernhaus, feierte das 50jährige Bestehen. Gewiß war diese erste musikalische Kunststätte des schönen Ungarlandes in den fünfzig Jahren der Schau- bzw. Hörplatz mancher künstlerischer Sen­sation. Doch seltsamerweise hing sowohl die seiner­zeitige Eröffnung als auch das jetzige Jubiläum mit gewissenNebengeräuschen" zusammen. Da­mals, vor einem halben Jahrhundert, gab es in­folge polizeilicher Ohnmacht Straßenszenen, die so tumultuös ausliefen, daß sie sogar Todesopfer for­derten und zuguterletzt dem verhaßten Polizeichef den Kragen kosteten. Und Kaiser Franz Joseph war dermaßen verärgert, daß er die feierliche Er­öffnungsvorstellung vorzeitig verließ . .

1934 klappte indessen das Polizeiaufgebot ausge­zeichnet, und der Reichsverweser v. Horthy konnte die Festvorstellung ungestört genießen. Diesmal aber spielten sich die sog.Szenen" in aller Stille hinter den Kulissen ab, und verärgert waren lediglich einige Sänger und Sängerinnen. Die Stimmgewal­tigen erwarteten nämlich, daß anläßlich des Jubi­läums das hochwohllöbliche Kultusministerium, als oberste Verwaltungsinstanz des Opernhauses, einen umfangreichen Titel- und Ordensregen loslassen werde. Wie so oft im Leben, kam es aber anders: einigeTröpfchen" fielen zwar vom ministeriellen Himmel, aber von einemRegen" konnte keines­wegs die Rede fein. Die Vernachlässigten schimpften nach Herzenslust was blieb ihnen auch sonst übrig? und führten (wie böse Zungen jedenfalls behaupten) einWie geht's?"-Verbot ein. Soll bei- sten, daß in den geheiligten Hallen der Oper streng­stens untersagt sei einander zu befragen, wie es gehe. Dadurch solle dem Befragten die betrübliche Antwort erspart bleiben:Nicht ausgezeichnet!"

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Die erste Mannschaft wird ein Gesellschaftsspiel in Lollar austraaen. Die zweite Mannschaft er- wartet in Heuchelheim die erste Elf von Kinzen­bach. Die Gäste sind zur Zeit ungeschlagener Tabel­lenführer der zweiten Kreisklasse. Dieses Treffen stellt einen Lokalkampf dar, bei dem auf beiden Seiten mit aller Energie gekämpft werden wird. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorherzusagen.

Die erste Jugend-Mannschaft spielt vor dem Spiel der zweiten Mannschaft gegen die erste Jugendelf von Krofdorf-Gleiberg. Man erwartet, daß die Hiesigen die Niederlage vom Sonntag wett­machen und das Spiel für sich entscheiden.

Treis I Alten-Buseck I.

Treis I erwartet zum Verbandsspiel Alten-Buseck. Die Gäste nehmen in der Tabelle einen sehr guten Platz ein, es wird bei diesem Spiel um den besse­ren Platz in der Tabelle gekämpft. Die Jugend fährt nach Großen-Buseck.

Lippert wieder in der Sauliga.

Für das Spiel der Gaumannfchaft gegen eine gleiche des Gaues Baden, das am 3. November ftatt- finden soll, ist die nachstehende Mannschaft vorge­sehen worden. Die beiden Marburger Weyandt und Rueff (Kurhessen) sind nicht mehr genannt. Lip­pert (1900) Gießen ist auch diesmal wieder dabei. Folgende Spieler sind vorgesehen: Sonnrein, Schramm (93 Hanau), Schröder (Kur­hessen, Kassel), Lippert (1900 Gießen), Kehl Hünfeld, Klein, Markert (03 Kassel), Kammer! (Borussia Fulda), Köhler (06 Kassel), Wohlgemuth (SV. 05 Wetzlar), Israel (03 Kassel), Niedermeier (Kurhessen Kassel).

Drei neue Krastradwellrekorde.

Nachdem der bekannte Rennfahrer Hans Stuck kürzlich auf der Berliner Avus mehrere aufsehen­erregende Kraftwagenweltrekorde aufgestellt hat, ge­lang es jetzt den Motorradfahrern Walfried Winkler und Arthur Geiß von der Autounion, auf der neuen RT 100 DKW.-Maschine mit 98 Kubikzenti­meter Zylinderinhalt ebenfalls drei neue Welt­rekorde zu fahren. Die Fahrer errangen mit 1817,6 (75,75 Stundenkilometer) einen neuen 24- Stunden-Weltrekord. Gleichzeitig fielen bei dieser Gelegenkeit die Weltrekorde über 1500 Kilometer mit 19,36:21 (76,48 Stundenkilometer) und über 1000 Meilen mit 20:59,05 (76,96 Stundenkilometer).

Kurze Sportnotizen.

In Stuttgart gastieren am 4. November die besten deutschen Tennislehrer, nämlich Nüßlein, Messerschmidt, Richter und Rott (Chemnitz).

17 ausländische Nennungen weist das Internationale Schwimmfest des Sv. 98 Heilbronn auf

Der Bau des Eisstadions in Garmisch schreitet rüstig vorwärts. Die Haupttribüne, deren weit vorspringendes Schutzdach und der Große Turm sind im Gerüst fertiggestellt, auch die Zu­fahrtsstraße geht ihrer Vollendung entgegen.

Die Auto - Union führt augenblicklich auf dem Nürburgring die angekündigten Probefahrten für Nachwuchsfahrer durch. Am Mittwoch sah man Pietsch, Simons und S t e i n w e g , sowie die Motorradmeister R o s e m e y er und S ö n i u s am Steuer des R-Wagens.

Aus Anlaß der fünf neuen Weltrekorde Hans Stucks hat der Führer des deutschen Kraftfahr­sports, Obergruppenführer Hühnlein, an den Vor­stand der Auto-Union ein Glückwunsch-Telegramm gerichtet.

Der italienische Fliegerleutnant. Francesco Agello verbesserte den absoluten Geschwindig­keits-Weltrekord für Flugzeuge von 682.078 auf 709.202 Stundenkilometer.

Die ersten Europameisterschaften im Jiu-Jitsu werden am 30. November und 1. De­zember in Dresden zur Durchführung kommen.

der anhaltend knappen Zufuhren an frischer Ware, zum andern machte sich der bevorstehende Monats- wechsel in einer wesentlich ruhigeren Konsumnach- frage bemerkbar. Kühlhauseier stehen dagegen aus­reichend zur Verfügung und hierin war das Ge­schäft auch lebhafter, zumal die Preise fast unver­ändert blieben, während sie für frische Ware weiter leicht anzogen.

Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frank­furt a. M.: Frischware: Deutsche Markeneier Kl. 8 13,5, Kl. A 13, Kl. B 12,5, Kl. C 11,5, Kl. D 10,5. Dänen Klasse S 13 bis 14, Kl. A 12,5 bis 13,5, Kl. B 12 bis 13, Kl. C 11,5 bis 12,5. Bulgaren und Jugoslawen 11,5, Rumänen 10,5 bis 11. Kühlhaus­ware: Deutsche Markeneier Kl. 8 11,5 bis 12, Kl. A 11 bis 11,5, Kl. B 10,5 bis 11, Kl. C 9,5 bis 10, Klasse D 9 bis 9,25.

Mainzer Getreidemarkt.

Mainz, 26. Okt. Es notierten (Großhandels­preise per 100 Kilogramm loco Mainz) in RM.: Weizen 20,80, Roggen 16,80, Hafer 16,20 ab Sta­tion, Braugerste 19,50 bis 20, Malzkeime 15,50 bis 16, Weizenkleie 10,60 (Mühlenpreis), Roggenkleie 9,84 (Mühlenpreis), Weizenfuttermehl 13,25, Bier­treber 16,75 bis 17, Sojaschrot 13 (Fabrikpreis ab südd. Fabrikstation). Allgemeintendenz: Brotgetreide, Brau- und Jndustriegerste stetig, Futtermittel ge­sucht.

A .^ken sind. Das Geschäft war bei wenig ver- |&ten Preisen schleppend. Aepfel I 12 bis 14, !J,Ö< L 10, Wirtschaftsäpfel 6 bis 9, Schafsnasen M Ls, Birnen 1 12 bis 15, II 7 bis 10 Sod)= l! 3 bis 5, Pastoren 5 bis 8, Mollebusch 10 L'h lfc'14, İI°Inust° 28 bi- 30 ital, Kastan.en 10 Preiselbeeren 25 bis 30, Quitten 6 bjs 8, A Än 25 bis 28 holl, 20 bis 22 span 20 bis t« Älfl, Walnüsse 20 bis 25, 30 bis 40 ital, Zl- Kiste - 300 Stück 11 bis HM.

Sranffutter Buttermarkt.

ioh, Frankfurt a. M, 26.Oft Die Zufuhren in T &r Butter haben sich sowohl oom In-, als auch A Auslande etwas gebessert dennoch reichen sie immer zur Deckung des Bedarfs aus, zumal fr Nachfrage trotz des bevorstehenden Ultimos recht »»!' --st-denstellend war. Daneben begegnete Kuhlhaus- JE weiter guter Kauflust. Die Preise blieben wie. ALL unverändert. Es notierten in RM. pro 50 $J8l; Siilr frei Frankfurt a. M.i Deutsche Markenbutter 0 .6 -iälbis 148, feine deutsche Molkereibutter 143 bis 1 ein) deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Landbutter für \ 12^jg 130. Holländische und dänische Markenbutter » iläbis 148.

Frankfurter Eiermarkt.

te da; Frankfurt a. M., 26. Okt. Das Geschäft im nenur Sfraitfurter Eiergroßhandel nahm in der verflosse- ilo.jj ,rnWoche einen sehr stillen Verlauf, einmal wegen fahlen

Mll bitte!"

Em Krokodil erschießt sich selbst.

(a) Amsterdam.

Cfi seltsames Iagdabenteuer hatte kürzlich der ffiiensjäger Van Duyn aus Dampit in Südmalang oiiif siava. Als er sich allein auf einer Jagdstreife Missen Lebakhardjo und Kali Glidik befand, stieß tw u: versehens in einem dichten Ufergebüsch auf ein rinefüss weibliches Krokodil, das fein Nest bewachte. Ehe van Duyn, ein erfahrener Großwildfänger, blfe Flinte von der Schulter reißen und feuern fiitw, hatte ihn das Reptil bereits angefallen und fcfnopte mit feinem gefährlichen Gebiß das rechte Bvii des Jägers. Dadurch kam dieser zu Fall und sctzieWüchse wurde mehrere Meter weggeschleudert, febn der Biß des Tieres hatte das Schienbein be­reits, zermalmt und van Duyn fiel vor Schmerzen In Iswuhtlofigkeit.

N. er eine halbe Stunde später erwachte, sah er felud Angreifer wenige Schritte von sich entfernt -I t den letzten Todeszuckungen liegen. Das Tier bitti nämlich, nachdem fein erstes Opfer niederge- flut; war, seine Wut auf die Jagdbüchse van i 111115 gerichtet, dieser den Kolben glatt abgebissen undnnuß dann wohl mit einem seiner Füße an ddn Abzug geraten fein. Die Waffe hatte sich ent- firtt und die Bestie in die Weichteile des Bauches Sichren.

3' der Nähe auf den Feldern arbeitende Kulis eltc i auf van Duyns Hilferufe herbei und befrei- tkryn aus feiner ungemütlichen Lage.

Der Mann, der keine Zeit hat...

(z) Paris.

; I Dar französische Professor der Naturwissenschaften (fttooarb Branly, der kürzlich feinen 90. Ge­ll Jitltag feierte, hat diesen Tag wie jeden anderen arieienb in feinem Laboratorium in der Rue Vau- g uit von Paris verbracht. Seit Ende des 9ßelt- thpts hat Professor Branley dieses Laboratorium ntiimod) zum Schlafen verlassen, denn auch sein be- sihüsenes Essen nimmt er stets in seinem Arbeits- r jr ein. Von 1919 ab hat Branley, wie seine

reihe von früher her gut eingespielt. Ganz große Klasse ist der Mittelstürmer Spengler, auch über die Grenzen Badens rühmlichst bekannt.

Die Nordhessen haben einem solchen Gegner gegenüber einen mehr als schweren Stand. Aber zäher Siegeswille und stete Einsatzbereitschaft kön­nen und müssen hier den notwendigen Ausgleich schaffen. Aus den Leistungen in den Vereinsmann- jchaften wissen wir, daß gutes Können bei den ein­zelnen Spielern vorhanden ist. Wenn von vorn­herein aus eine gute Zusammenarbeit geachtet wird, darf ein Erfolg nicht im Bereich des Unmöglichen liegen. Es wird allerdings ein hartes Stück Arbeit zu verrichten sein. Damit muß sich vor allen Din­gen das Verteidigungsdreieck, das sich wahrschein­lich aus Lott (1900); Bärwinkel (Tv. Wetzlar) und Funke (1900) zusammensetzt, abfinden. Ein» nicht minder schwere Aufgabe, besonders in tak­tischer Hinsicht, werden die drei Kasselaner Heine (Kurhessen), Strack (CT.) und Ries (CT.) in der Läuferreihe zu lösen haben. Evtl, wird hier auch Cremers (1900) als Mittelläufer eingesetzt. Recht gespannt muß man auf die Tätigkeit des Nord­hessen-Sturmes sein. Alles Leute, die spielen und werfen können! Recht gefährlich sollte der linke Flügel mit den beiden 1900ern Krüger und Schü» ler sein. Es wird natürlich vieles davon abhängen, wie der Tura-Mittelstürmer Ringel die Bälle ver­teilt. Die rechte Seite ist besetzt mit Schmidt (Kirch­bauna) und Dietz II (Kasseler Tgde.) Der Kirchbau- naer hat sich erst kürzlich in Gießen vorgestellt und genießt Vertrauen.

Hoffen wir, daß der Kampf in ritterlichem Geist ausgetragen und damit gleichzeitig zu einem Pro­pagandaspiel für den Handballsport wird.

in (6) Montreal.

.3 Hrichtsrat Courts, Rechtsgewaltiger einer kleinen iS* W: in Kanada, hatte einen oder auch mehrere riQfeh-ben" und sich einen nicht gerade manierlichen, filnbirn schon eher polizeiwidrigen Rausch ange- , ( tmin'en. Am nächsten Morgen aber erwachte be- rr/iti Jein besseres Ich, und als er in den Dienst n®, . Mm, yielt er vor dem gesamten Auditorium, will r hftifjin: vor der versammelten Kolleaenschaft, vor Hhfiigern und Angeklagten folgende Ansprache:

§ichter Courts, du versoffenes Genie, dich hat mm gestern Nacht völlig berauscht im Straßen- n aufgefunden. Da die Gesetze für jedermann iij sind, verurteile ich dich hiermit zu der üb- i Geldstrafe. Mit Rücksicht auf dein geordnetes t den und auf dein dir selbst gegebenes 93er- d en, so etwas nie wieder Vorkommen zu lassen, ich dir ausnahmsweise Bewährungsfrist.

;re dich, alter Freund!" Dann räusperte sich jsr Courts und sagte trocken:Also der nächste

Oie Spiele der Zußball-BezirkSklaffe, Gruppe Gießeu-Oill.

VfB.-R. Gießen Dranien 1914 Frohnhausen (Schneider-Vilbel); T. u. Spv. 20 Bissenberg Reichsbahn-Tuspv. Dillenburg (Zitzer-Gießen); BC. Sinn Sv. 05 Wetzlar (H. Rüspeler-Gießen).

BfB.-)leichsbahn Gießen.

VfB.-Reichsbahn I Sportverein Frohnhausen I.

In der Mannschaft von Frohnhausen haben die Gastgeber einen Gegner, der dem Gießener Publi­kum kein Unbekannter ist. Die Frohnhäuser, auf eigenem Gelände sehr gefürchtet, haben auch auf fremden Plätzen gezeigt, daß sie, gestützt auf ihre wuchtige Sp'.elweise, gepaart mit technischem Kön­nen, einen Gegner darstellen, der geschlagen sein will. Die Gießener, deren Sturm bis jetzt viele Wünsche offen lieh, sollten diesen Kampf von Be­ginn an ernst nehmen und sich so vor einer lieber« raschung sichern. Durch Verletzungen des Vorsonn- tags bedingt, wird die Mannschaft in veränderter Aufstellung erscheinen.

Die Jugend fährt nach Wetzlar-Niedergirmes. Ein Erfolg erscheint fraglich. Die Schüler stehen im Lokalkampf der gleichen der Spielvereinigung gegen­über. Der Ausgang ist offen.

Nachzutragen ist ein weiterer Sieg der dritten Mannschaft vom letzten Sonntag. Ein erfreuliches Zeichen für die derzeitige Spielstärke der Mann­schaft.

Teutonia' Watzenborn-Steinberg

Die Liga-Mannschaft derTeutonen" ist am kom­menden Sonntag spielfrei. Auf eigenem Platze kämpft die 2. Mannschaft gegen die gleiche von Wieseck um die Punkte. Die Einheimischen sind zur Zeit in guter Verfassung. Es dürfte ihnen unter Berücksichtigung des Platzvorteils ein kleines Plus zuzusprechen sein. Trotzdem darf Wieseck nicht unter­schätzt werden. Man erwartet ein spannendes Spiel. Die Jugendmannschaft trägt ebenfalls auf eigenem Platze ihr drittes Pflichtfpiel aus. Gegner ist die Jugendelf vom VfR. Lieh. Der Ausgang dieses Treffens ist offen.

O eKreisklaffenspiele des Sonntags.

Das Spiel KrofdorfHeuchelheim muß aus tech­nischen Gründen ausfallen Wieseck wird keine Mühe haben, gegen Grünberg sicherer Sieger zu werden. Großen-Buseck hat in den letzten Spielen gute Lei­stungen gezeigt, deshalb ist mit einem knappen Sieg über Leihgestern zu rechnen. Lich II empfängt Allendors a. d. Lahn; ein Sieg Allendorfs dürste zu erwarten sein. Lollar II wird wohl Leihgestern II ohne Punkte nach Hause schicken. Steinberg II hat Wieseck II zu Gast. Steinberg sollte gewinnen. In Garbenteich treffen sich Lokalgegner. Steinbach tritt dort an. Es wird ein hartes Ringen um die Punkte geben, das Garbenteich knapp gewinnen sollte. Treis spielt zu Hause gegen Alten-Buseck, eine Vorhersage ist ausgeschlossen. Ein Lokalkampf steigt in Fellingshausen zwischen Krofdorf und Fellings­hausen. Das Spiel ErdaLaunsbach ist offen, wäh­rend der Kampf Heuchelheim II Kinzenbach wohl einen knappen Sieg Heuchelheims ergeben wird.

Wieseck I FC. 1926 (Brünberg I.

Am morgigen Sonntag hat die erste Mannschaft des Turnvereins Wieseck die erste Mannschaft des Fußballklubs 1926 Grünberg auf eigenem Platze im fälligen Verbandsfpiele zu Gast. Obwohl die Gäste eine eifrige Elf ins Feld stellen, werden sich die Platzbefitzer Sieg und Punkte nicht nehmen lassen.

Die zweite Mannschaft des Turnvereins Wieseck ist zum Verbandsspiel in Steinberg zu Gast, um dort gegen die zweite Els der Teutonen anzutreten. Wieseck tritt in veränderter Ausstellung an und wird gegen die Platzbesitzer einen schweren Stand und nur wenig Siegesaussichten haben.

Die Vorrundenspiele um den deutschen Handball­pokal sind von dem neu gegründeten Fachamt für Handball verhältnismäßig früh angesetzt worden.

Es liegt auf der Hand, daß nur die besten Ver­tretungen der Gaue in die Vokalspiele einzugreifen haben. Bei der frühen Saison ist es nicht gerade leicht, das Spielermaterial zu sichten. Trotzdem glauben wir, daß man es morgen auf dem 1900- Sportplatz mit Mannschaften zu tun hat, die mit bisher noch nicht in Gießen gezeigten handballsport­lichen Leistungen aufwarten können. Das dürfte besonders für die Gäste aus Süddeutschland zu­treffen. Sie vermochten schon in den vorjährigen Pokalspielen eine ausgezeichnete Rolle zu spielen. Nach Siegen über Württemberg und Südwest ge­langte die Vertretung zu den Endspielen nach Nürnberg. Die jetzige Aufstellung der Mannschaft weist allerdings gegenüber der vorjährigen einige wesentliche Aenderungen auf, wodurch zweifellos eine weitere Verstärkung erreicht wird. Sehen wir uns die Mannschaft einmal näher an, so können wir feftfteüen, daß sie sich in erster Linie auf Spieler der in der Tabelle führenden Vereine stützt, nämlich des Sportvereins Mannheim-Waldhof und der Turngemeinde Ketsch. Beide standen in den letzten Jahren schon immer im Mittelpunkt des Geschehens. Die Waldhöser errangen im Spieljahr 1932/33 den TitelDeutscher Meister", und die Tgde. Ketsch war führend im badischen Turner­handball. Die Ketscher Tordeckung (Rohr; Eppel, Leiberich) ist zur Zeit ein- sicheres und schwer zu nehmendes Bollwerk. In der Läuferreihe stehen in Rutschmann (Waldhof), Schwöbei (Wein­heim) und Keilbach (Ketsch) drei ausgezeichnete Techniker und Taktiker. Im Sturm ist jeder einzelne ein Handballspieler von Format, auch ist die Fünfer-

. ch usw.Das Leben ist zu kurz, als daß ich mich vw meiner wichtigen wissenschaftlichen Arbeit durch tiiriglofe äußere Ereignisse ablenken lassen k! irnel", war die einzige Antwort, die ein vor- v »Hier Journalist, der bis an die Laboratoriums­ti iu «orgedrungen war, durch einen für eine halbe Minute geöffneten Türfpalt von dem greifen ©e« Iiifyiin erlangen konnte.

Wanzenplage in der Vend^e.

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