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x»as Gießener Siadttheater stellt vor!

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Kreis Büdingen.

Mädchen, die in Engelrod I L onfirmandenstunbe gewesen

l a d f a h r r e n , die von r

4 Jahre Zuchthaus und Sicherungsverwahrung.

Das Dietrich-Eckart-Denkmal in Bichl (unweit München), das am 28. Oktober feierlich ent« hüllt wird. In dem Landhause, vor dem es errichtet wurde, schrieb der dichterische Wegbereiter des Na? ttonalsozialismus sein Hauptwerk.

* Ulrichstein, 26. Oft Auf dem Heimwey ton Engelrod nach Rebgeshain wurden zwei die in Engelrod gegen abend in der

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Täglicher Schulbeginn mit Körperschule, Lied und Tagesspruch.

j^rch die Ortsgruppe der NSV. Weitershain 114 liatb Brot abgeführt werden. Hiervon entfallen uf Weitershain 66 Laib Brot, auf die Zelle ? üddingshaufen 48 Stück. Am Mittwoch- öertb fand im Saale der Gastwirtschaft Dietz auf i(iinlabung ber politischen Leitung ber NSDAP., (tützpunkt Weitershain, ein Schulungsabenb sQtt. Stützpunktleiter Bürgermeister Nau teilte ri.it, baß im Winterhalbjahre eine rege Arbeit ein- s tzen werbe. Hierauf hielt ber Rebner bes Abenbs, ; g. Dr. Roeder- Gießen, einen eingehenben Lörtrag über wirtschaftliche Fragen unb machte tnrauf aufmerksam, baß bie NSDAP, uns vor bem )iusammenbruch burch bie Kommunisten gerettet int. Die Versammlung würbe in nationalsozialisti­scher Weise geschlossen.

" CD Rodheim a. b. Horloff, 26. Okt. Der ? eitersturm 5 würbe am vorigen Sonntag in fiibba verewigt. Auf bem Hinweg war er Gast in mserem Dörfchen. Er würbe in herzlicher Weise iDn ber hiesigen Frauenschaft verpflegt. Jeder Rei- l-r erhielt ein gutschmeckenbes Mittagessen. Die liiesige Pflichtfeuerwehr würbe ebenfalls im Sonntag von bem Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier besichtigt. Im Anschluß baran würbe ie Kreismotorspritze vorgeführt.

CD Steinheim, 26. Okt. Die Gaufilmstelle «igte in einer Filmveranstaltung am Mitt- :»ochabend im Saale von Hofmann ben Film .Kampf um bie Scholle". Die Tragödie bes Bauern- j>inbes, wie sie sich in Tausenben von Fällen in ben letzten Fahren vor ber Machtergreifung burch Abolf Eitler in unserem Vaterlanbe abspielte unb wie sie isr Film packenb unb anschaulich wiederzugeben i-ersteht, machte starken Eindruck auf die Zuschauer. ' S'er Besuch der Veranstaltung hätte besser sein lürfen. Die vor einigen Tagen von Schulkindern turchgeführte VDA.-Sammlung brachte an- mhernd 13 Mark zusammen. Die hiesige N S. - f rauenschaft stellte sich in anerkennenswerter Weise in den Dienst des Winterhilfswerkes und hiendete eine ansehnliche Menge Honig und Gelee. Die Brotsammlung des Jungvolkes für tns Winterhilfswerk hatte hier als Ergebnis 54 Laib Brot, im Gegensatz zu 78 Laib im vorigen

Die Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kul­tus, Kunst und Volkstum hat an die Direktionen der Höheren Schulen, der gewerblichen Unterrichts, anstalten und an die Kreis- und Stadtschulämter die nachstehende Verfügung gerichtet:

Um neben dem planmäßigen Turnunterricht die Wachstumsverhältnisse des jugendlichen Körpers täglich fördernd zu beeinflussen und ein körper­liches und geistiges Bereitmachen für die Tages­arbeit zu erreichen, wird allen Schulen empfohlen, den Unterricht mit gemeinsamer Körperschule, Lied unb Tagesspruch zu beginnen. Wir hoffen, daß an zahlreichen Schulen baldmöglichst mit der freiwilligen Ein­führung dieses Arbeits-Auftaktes begonnen wird.

Von diesen Schulen wird zu gegebener Zeit, spä­testens bis zum 1. April 1935, ein eingehender Bericht über die Gestaltung der Morgenfeier und die dabei gemachten Erfahrungen eingefordert. Nach­stehende Ausführungen gelten als

Richtlinien:

1. Zur Morgenfeier treten Knaben und Mädchen von mindestens dem fünften Schuljahre

r j n g davongetragen, an der es mehrere Tage in b wutztlosem Zustande darniederlag. Es befindet sich jetzt ben Verhältnissen entsprechend) roieber besser.

Kreis Alsfeld.

Lehnheim, 27. Okt. Der hiesige Lanbwirt Heinrich Erb konnte aus feinem Garten reife fiiimbeeren zweiter Ernte pflücken. Die - räucher hatten während ber warmen September» lege geblüht. Die Früchte übertreffen an Schönheit Hub Fülle bei weitem bie des Sommers.

Bei ungeeigneter Witterung braucht dieser Tagesauftakt nicht unbedingt und überall aus­zufallen. Dort, wo Turnhallen bei ber Schule zur Verfügung stehen, wirb man bei entfpre- chenber Durchlüftung unb Turnschuhbekleibung biefen fchützenben Raum verwenben, unb schließ­lich kann auch bas Klassenzimmer bei richtig gewählten Freiübungen eine geeignete Notftätte abgeben.

Ist ber Schulhof für bie vorhanbene Schüler­zahl zu klein unb kein entsprechenber anbeter Platz vorhanben, kann eine Zusammenfassung ber Klassen in Gruppen erfolgen, bie bann täglich wechselt zur Morgenfeier antreten.

Da bie Morgenkörperschule nicht verbrauchet unb schweißtreibet sein soll, kann die S t r a ßenkleidung anbehalten werden. Einengete Kleidungsstücke sind jedoch abzu­legen.

In die Leitung der Körperschule bzw. Morgen­feier teilen sich alle im Turnunterricht ein­gesetzten Lehrkräfte, wobei als selbstverständlich angenommen wird, daß sich alle Lehrer bzw. Lehrerinnen für einen ordnungsmäßigen unb raschen Verlauf einsetzen.

Das sogenannte Pausenturnen fällt mit ber Einführung ber Morgenfeier weg.

Um ben Inhalt unb weiterhin bas gemeinsame Erleben währenb eines Schuljahres festzuhalten, wirb für jede Klasse bie Füyrung eines Tagebuches empfohlen. Seine Anlage ist bem künstlerischen Empfinben ber Klassen- führung überlassen, wobei wir auch an eine lebhafte Mitarbeit der Fugend selber denken. Der beigefügte Entwurf mag dazu Ausgangs-

tz. Nidda, 26. Okt. In einem Nachbardorfe tonnte sich ein Hausbesitzer die Zermürbung des r^rhältnismäßig noch guten Fußbodens aus jolz nicht erklären, bis er endlich zu der lieber- ^ugung gelangte, daß als Ursache hierfür die 2 m e i f e n in Betracht kamen, die bei Eintritt der kühleren Witterung aus Hof und Garten, wo sie in Sommer in ungeheurer Zahl lebten, in das Wohnhaus geflüchtet waren und bie Diele aus bem l^hnern ihres sicheren Versteckes zernagten. Durch ^sbergießen mit kochendem Wasser würbe ben lästi- 8 n Gästen ber Garaus gemacht.

Kreis Schotten.

Fn Hans Heinrich Hagen hat der Jnten- dant für bie Partie bes Alfreb inTraviata" einen jugenblichen Tenor engagiert, für den wie das Stadttheater uns schreibt das Kuriosum zutrifft, daß er mit ber in Dumas RomanLa Dame aux Gambias beschriebe­nen Person des Alfred in etwa gleichaltrig ist. ... Väterlicherseits erblich belastet, sang ich schon 's Knabe alle Tenorarien meines Vaters des -kannten Helbentenors Dtfrieb Hagen. Das frühe itubium ber Violine unb bie Vorliebe unb Beschäfti- ung mit Dirigieren führte nach beftanbenem Abitur i im Stubium bes Kapellmeisters unb ber Komposition n Dr. Hochs Konservatorium. Enbe 1930 wurde ich chüler John Gläsers. Zwischendurch (1933) gelangte ater Karl Maria Zwißler am Landestheater zu larmstadt eine größere eigene Orchesterkomposition jir Uraufführung, bie Aufsehen erregte. Durch Jn- tnbant König würbe ich gleich nach beftanbener 1 Ipernprüfung im Frühjahr 1934 zu einigen Opern» nstspielen nach Gießen verpflichtet, wo ich mit ber rjönen Gottesgabe einer xenorftimme ben Men- I yen rechte Freube bereiten möchte."

berg. 14: Hauptgottesdienst. Garbentelch. 12.30: Gottesbienft. hausen. 10: Gottesbienst, an- chließet hl. Abenbmahl. Lich. 9.30: Stifts- rechant Kahn; 12.45: Kitergottesbienst. Bet­tenhausen. 10.45: Hauptgottesdienst. Langsdorf. Kreisverbatstag ber Evang.-kirchl. Frauenhilfe; 13.15: Kinbergottesbienft; 14.30: Feftgottesbienft (Pfarrer Köhler, Darmstabt); 16.30: Nachversamm­lung. Hungen. 84.5: Kinbergottesbienft; 9.45: Gottesbienst. Langd. 11.15: Gottesdienst. DJirberg. 10: Gottesdienst. Veilsberg. 12.15: Gottesdienst. Harbach- 14: Gottesdienst, an- Meßend Alten-Abendmahl. Ober-Gleen. 9: Kin- )ergottesdienft; 10: Hauptgottesdienst. Kirtorf. 12.30: Hauptgottesdienst; 13.30: Kinbergottesbienst; 20: Missionar Schmoll.

Montag, den 29. Oktober.

Ober-Gleen. 20 Uhr: Missionar Schmoll.

katholische Gemeinden.

Samstag, ben 27. Oktober.

Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 28. Oktober. 23. Sonntag nach Pfingsten. Christ-Königs-Fest.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommu­nion ber Frauen unb ber Kolpings-Familie. 8: Messe, Militärgottesbienst; 9: Hochamt mit Prebigt; 11: Messe mit Prebigt; 17.30: Rosenkranzanbacht; 20: Kolpingsabend im Vereinshause. An ben Werktagen ist bie Rosenkranzanbacht Montag, Mitt­woch unb Freitag 20 Uhr, Dienstag 18 Uhr. Echzell. 11: Hochamt mit Prebigt. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Prebigt. Hungen 9.30: Hoch­amt mit Prebigt unb Christenlehre. Lich. 7.30: Hochamt mit Prebigt; 20 Christenlehre unb An- bacht. Lollar. 8.45: Messe mit Prebigt. Rldda. 8.30: Hochamt mit Prebigt.

Montag, 29. Oktober.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, 31. Oktober.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Reuapostolische Gemeinden Gießen.

Hänbelstraße 1 Eberstraße 13.

Gottesbienste am Sonntag, ben 28. Oktober 1934, 9.30 Uhr; 16 Uhr.

Mittwoch ben 31. Oktober.

20.30 Uhr.

BaptisienGemeinde.

Gartenstraße 13.

Sonntag, ben 28. Oktober.

9.45 Uhr: Preb. Lotz; 11: Kinbergottesbienft; 20.30: Preb. Lotz.

Donnerstag, ben 1. November.

20.30 Uhr: Bibelbesprechung, Preb. Lotz.

Oesfentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244'45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr. ,, t .

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500. Aerzte : Dr. Ploch, Dr. Neumann - Spengel. Zahnarzt: Dr. Hinrichs.

Apotheke: Hirschapotheke.

war, das Lager zu verlassen. D. konnte nach eini­gen Tagen bei einer mit ihm befreundeten Fa­milie in Niederofleiden verhaftet werden. Fm Ver­laufe feiner heutigen Vernehmung bestritt er ent­schieden den ihm zur Last gelegten Diebstahl, ver­wickelte sich aber mehrfach in Widersprüche. Die Be­weisaufnahme mußte im wesentlichen auf Grund von Indizienbeweisen durchgeführt werden. Zeugen, welche am Diebstahltage eine Person im Zimmer des bestohlenen Truppführers gesehen hatten, be­kundeten, daß es der Gestalt nach D. gewesen sein müsse. Auch über die Herkunft ber Gelbsumme, welche bei D. nach seiner Verhaftung vorgesunben würbe, konnte ber Angeklagte keine einroanbfreie Auskunft geben. Das Gericht erkannte wegen Rück- fallbiebftahls auf vier Jahre Zuchthaus, fünf Jahre Ehrverlust unb orbnete außerbem Sicherheitsverwahrung an, ba es bei bem Verurteilten unter Berücksichtigung von dessen Vor­strafen einen krankhaften Hang zur Begehung von Eigentumsverbrechen erkannte unb ber Ansicht war, baß bie Öffentlichkeit vor einem Menschen, ber bei Ausübung feiner Diebstähle selbst vor einem Morbe nicht zurückschrecke, geschützt werben müsse.

Mieiertag in Mainz.

Die organisierten hessischen Mieter tagten wie man uns berichtet am 20. Oktober in Mainz zur Besprechung wichtiger Mieterfragen, wie: Errich­tung von Mietausgleichstellen, Einheitsmietvertrag, Aufstellung einer gemeinsamen Hausordnung, Neu- glieberung im Vunb Deutscher Mietervereine, Klein­wohnungsbau usw.

Der Derbandsleiter, Pg. Dr. F e d e r l i n, be­richtete über bie Tätigkeit bes Lanbesverbanbes Hessen im Bunb Deutscher Mietervereine unb teilt mit, baß er vom Bunbesführer des Bundes Deut­scher Mietervereine zum Gauoerbandsleiter des Gaues 6, Sübroeft, ernannt unb von der Gaulei­tung ber NSDAP, als solcher anerkannt worben sei. Dr. F e b e r t i n berichtete weiter über bie 93er» hanblungen wegen Errichtung von Mietausgleich' stellen, Wiebereinführung bes von einzelnen Orga­nisationen abgeänberten Deutschen Einheitsmiet- Vertrages, Schaffung einer örtlichen bzw. regiona­len Hausorbnung. Zur Bereinigung aller dieser Fragen soll demnächst eine Besprechung mit dem Rhein-Main-Verband der Hausbesitzer in Frank­furt a. M. stattfinden, um in gemeinsamer Arbeit eine beide Teile befriedigende Vereinbarung herbei­zuführen. Zur Behebung der noch immer herrschen­den Wohnungsnot in kleinen Wohnungen soll mit den zuständigen Behörden verhandelt werden.

Geschäftsführer Fuchs berichtete über bie miet» rechtliche Lage, an bie sich eine lebhafte Aussprache anschloß. Der Verbanbsleiter schloß bie Verhanb- langen mit einem Sieg-Heil auf Volk unb Führer.

U Marburg, 26. Okt. In einer umfang­reichen Verhanblung hatte sich heute ber 30jährige Ludwig Döllgast aus Oberwexbach (Saargebiet) vor der großen Strafkammer wegen Rücksalldieb- stahls zu verantworten. D. geriet, wie sich aus der Verlesung seines Strafregisters ergab, schon sehr früh auf die schiefe Bahn. Im Jahre 1918 erhielt er als 14jähriger bereits seine erste Gefängnisstrafe wegen Diebstahls, denen in den folgenden Jahren ebenfalls wegen Eigentumsvergehens immer höhere Freiheitsstrafen folgten. Als er 1921 in einer Strafanstalt bei München eine längere Gefängnis­strafe verbüßte, gelang es ihm, zusammen mit einem Mitgefangenen zu entweichen. Beide suchten in er­ster Linie ihre Sträflingsanzüge durch Zivilkleider zu ersetzen. Sie hatten in Erfahrung gebracht, daß nahe der Strafanstalt eine Witwe ein Häuscken allein bewohnte, in das sie nachts einstiegen. Als die Witwe erwachte, wurde sie von dem Genossen des D. mittels eines Hosenträgers erdrosselt, wobei D. durch Festhalten des Opfers behilflich war. Die beiden Raubmörder durchstöberten bie ganze Woh­nung, tleibeten sich ein unb nahmen eine größere Barsumme, bie unter bem Kopfkissen ber Ermorde- ten versteckt war, sowie alle Wertsachen mit. D. konnte im Jahre 1922 in seiner Heimat ergriffen werben. Er erhielt zusammen mit anberen noch zu verbüßenben Strafen wegen Totschlags 15 Jahre Gefängnis. Nach zehnjähriger Strafverbüßung würbe er im Dezember 1932 auf Bewährungsfrist entlassen. Ein Jahr hielt er sich nunmehr als Ar­beitsloser im Saargebiet auf, trat im Januar 1934 im Arbeitslager Nieberofleiben ein unb kam von bort ins Arbeitslager Treyfa. Seine hohen Vorstrafen verschwieg er bei feinem Eintritt. Fm Juli d. I. war eines Tages aus bem Schrank eines Truppführers etwa 50 Mark verschwunden. Der Dieb- stahlsverbacht fiel auf D., ber gerabe im Begriff

e geiuqeii waren, von zwei . v. ~ « v v n, die von rückwärts kamen und kurch das Licht eines entgegenkommenden Autos x-blendet waren, angefahren. Dabei wurde em Mädchen zu Boden aerissen, so daß es bewußt- liis war und mit dem Auto nach Rebgeshain ye- fclhren werden mußte. Das bedauernswerte Mäd- djen hat eine schwere Ge'hirnerschütte-

= er. Homberg, 25. Okt. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 379 Ferkel unb sechs Läuferschweine zum Verkauf. Bei lebhaftem Hanbel würbe ber Markt geräumt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 10 bis 15 Mark, 8 bis 10 Wo­chen alte Tiere 15 bis 18 Mark, 10 bis 12 Wochen alte Ferkel 18 bis 22 Mark, Läuferschweine 30 Mark pro Stück.

st. Kirtorf, 26. Okt. Die NS.-Gemein- chaftKraft durch Freube" veranstaltete im Saale Becker einen Bunten Abenb. Die Ver­anstaltung brachte ein reichhaltiges Programm, bas allein von ber Familie Klein (Wiesbaden) be- tritten würbe. Nach einleitenben Musikstücken ber Arbeitsdienstkapelle Alsfelb in Streich- unb Zupf- instrumenten-Besetzung hielt ber Ortswalter ber Deutschen Arbeitsfront Pg. Gail bie Begrüßungs­ansprache. Er gab seiner befonberen Freube barüber Ausdruck, baß bie Arbeiterschaft so zahlreich er» chienen war. Sobann sprach kurz ber Träger ber Veranstaltung, Herr Willy Klein, ber sehr halb burch seinen Humor bie Zuhörer in angeregteste Stimmung versetzte. Im Verlause bes Abenbs wür­ben bann schauspielerische, musikalische unb gesang­liche, wie auch tänzerische Darbietungen gebracht, bie oft stürmischen Beifall ernteten. Der Ortswalter Pg. Gail bankte in feinem Schlußwort allen Mit- roirfenben. Mit einem breifachenSieg-Heil!" auf ben Führer klang ber Abenb aus. k

ss. Grebenau, 26. Okt. Gestern abenb würbe in ber hiesigen Turnhalle von ber Gaufilmstelle Hessen-Nassau ber TonfilmStoßtrupp 1917" vorgeführt. Die sehr geräumige Turnhalle war bis auf ben letzten Platz besetzt. Der Film zeigte, was unsere Krieger im Selbe gegen bie große Hebermacht bes Feinbes geleistet haben. Der Lanbwirt unb Maurer Valentin Römer wollte dieser Tage mit seinem Wagen zum Bahn­hof fahren, um künstlichen Dünger zu holen. Bei ber Abfahrt hatte er bie Seine um bie Finger ber linken Hanb gewickelt. Da sich währenb ber Fahrt das eine Stück der Leine am Wagenrad verfangen hatte, wurde die Leine immer kürzer und riß schließlich, ba bie Kühe nicht gleich stehen blieben, zwei ©lieber vom Zeige- unb Mittel­finger ab. Dr. Althoff leistete bie erste Hilfe -- Die Haussammlung für ben Volksbunb Deutsche &r i e g s g r ä b e r f ü r f o r g e" er­brachte 51,80 Mark unb zwar aus ben ©emetnben Grebenau, Bieben, Wallersborf, Eulersborf, Rei- menrob, Schwarz unb Ubenhausen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, ben 28. Oktober. 22. nach Trinitatis.

Sladikirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Lic. Flechsenhaar; 11: Kinberkirche für bie Markusgemeinbe, Pfarrer Becker; 18: Pfarrer Lic. Flechsenhaar. Iohannes- kjrche. 8: Pfarrer Ausfelb, Militärgottesbienst; 9 30: Pfarrer Hemmes; 11: Kinberkirche für bie Johannesgemeinbe, Pfarrer Ausfelb; 18: Pfarrer Hemmes; 20: Bibelbesprechung, Pfarrer Bechtols- heimer. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfar­rer Künkel; 10.45: Kinberkirche für bie Luther- gemeinbe, Pfarrer Künkel; 18: Pfarrer Künkel. Pelruskapelle. 9.30: Pfarrer Lic. Saun; 10.45: Kinbergottesbienft, Pfarrer Lic. Saun; 20: Volks- missionarischer Vortrag. Das Schwert ber Kirche 400 Jahre beutsche Bibel, Pfarrer Lic. Saun. An- schließenb Beichte unb Feier bes heil. Abenbmahls. Wieseck. 9.30: Beichte; 10: Prebigtgottesbienst; im Anschluß Feier des hl. Abenbmahls. Allen- Dufeck. 10: Gottesbienst. Großen-Vuseck. 10.30: Gottesbienst (Kollekte); 11.30: Beichte unb heiliges Abenbmahl. Oppenrod. 9: Gottesdienst (Kollekte); 19: Bibelfeier (Kollekte). Steinbach. 9.30: Beichte; 10- Gottesdienst, anschließend Abendmahl, II. Kol» [efte Albach. 12.30: Gottesdienst. heuchel- heim. 9- Hauptgottesdienst; 10: Beichte und Abend- mahl für die 40- bis 50jährigen Gemeindeglieder; 13: Kindergottesdienst für die 1. Abteilung Treis a. d. Lda. 10: Hauptgottesdienst; 13: Kinder- aottesdienst klein Linden. 10: Gottesdienst (Mit- Wirkung des Posaunenchors); 11: Kinderkirche; 14: hl. Abendmahl für die Alten. - Udenborn-Stein­

en fünf Minuten vor Beginn der ersten Stunde in bestimmter unb gleichbleibenber Drbnung im Schulhof ober auf einem anberen in ber Nähe ber Schule gelegenen geeigneten Platz an.

Die für die Körperschule zu wählenden Hebun­gen müssen umfängliche Rumpfbewegungen fein, d. h. ben Gesamtkörper burchbluten unb erfassen. In längstens zehn Minuten ber etwa einviertelstündigen Moraenfeier ist diese körper­liche Absicht zu verwirklichen. Der Verlust an Unterrichtszeit kann durch Pausenverkürzung wieder eingeholt werden.

Dem körperlichen Bereitmachen für die Tages­arbeit folgt ein gemeinsames Lied, dem sich dann ein einftimmenber Tagesspruch ober bei befonberer Gelegen­heit ein kurzes völkisches Gedenken anschließt.

punkt bilden.

10. Zur Vermittlung der sachlichen Voraussetzungen für die Gestaltung des gekennzeichneten Tages- austaktes sind die Kreisfachberater der Abtei­lung für körperliche Erziehung im NSLB. an­gewiesen, in vraktischen Beispielen Veranschau­lichung und Anregung zu geben.

Ringshaufen.