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Vom Eucharistischen Kongreß
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Handarbeiten
Altersverei nigung 1864 -1914
Elise Brod und Sohn.
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Gießen, den 27. Oktober 1934
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Klein-Linden, den 27 Oktober 1934
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Nachmittag zur Aussprache, über das am Vormittag gehörte Referat. Diese Aussprachen zeigen, mit welcher Begeisterung und Freude die Propagandaleiter bei der Arbeit sind. Der Redner des Tages wird mit Fragen überschüttet und das ist ja auch der Zweck der Sache. Nach der fast dreistündigen Aussprache und dem Kaffeetrinken finden bis zum Abendessen kleinere Arbeitsgemeinschaften statt, in denen das am Tage Gehörte nochmals vertieft behandelt wird. Am Abend sitzen dann die Propagandaleiter zusammen, erzählen aus der Kampfzeit, lernen sich gegenseitig kennen, schätzen und ver
stehen. Alle Berufe sind in diesen Lehrgängen vertreten. Schriftsteller, Rechtsanwälte, Handwerker, Bauern und Beamte. Alle stehen sie in vor-
Gründlichste Ausbildung für
Wirtschaft und Verwaltung Einmalige Sonder-Kurse beginnen am 8. Oktober 1934
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste, der uns betroffen, sagen innigsten Dank
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Oeffeniliche Mahnung.
Folgende Rückstände werden hiermit zur Zahlung bis 5. November 1934 einschließlich gemahnt:
Wohnungsmiete aus städtischen Häusern usw. für September 1934 einschließlich der Anteile an Straßenreinigungs- und Müllabfuhr-Gebühr 2. Rate 1934;
Schulgeld für die Hessische Studienanstalt für September 1934;
Handwerkskammerbeitrag für 1934, 1. und 2. Ziel;
3. Ziel Gemeinde-, Kreis- und Provinzial-Um- lagen einschließlich Sondergebäudesteuer 1934. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt ohne weitere Mahnung Einzug der rückständigen Beträge auf Kosten der Schuldner.
Bei den Steuerzahlungen werden die vorgeschriebenen Verzugszinsen erhoben.
Ferner wird darauf hingewiesen, daß das Holz» geld für das in städtischen Waldungen gesteigerte Holz bis zum 11. November 1934 zu zahlen ist.
Gießen, den 27. Oktober 1934. 6311
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Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserm schweren Veilust. sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir unsern innigsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Eduard Bieker und Kinder
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6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: Morgen- sprach — Choral. 7: Frühkonzert. 8.30 bis 8.45: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10 bis 10.45: Schul- funk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 1310: Nachrichten aus deck Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nach- richten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Kinderstunde. 15.30: Germanisches Recht in der Gegenwartssprache. Von Albert Schweitzer. 15.45: Studenten von heute! — Als Student im Bergwerk und auf Montage. Zwiegespräch. 16: Nachmittagskonzert. 18: Stunde der Jugend. Ruf und Dank an Goebbels. 18.15: Bücherfunk. 18.30: Deutsche Gespräche: Zum „Tag des Handwerks": Handwerkskultur gestern, heute und morgen. Zwiegespräch. 18.45: Unterhaltungskonzert. 19.45: Dar
Leben spricht! 20: Nachrichten. 20.10: Saar- .'4-— 20.30: „Seemannsgarn". Lieder und
Anekdoten aus dem Matrosenleben. 20.50: Schatz-
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, memen herzensguten Mann, unseren 111 Wilhelm Pfannkuchen im Alter von 70 Jahren in die Ewigkeit abzurufen
In tiefem Schmerz: Elisabeth Pfannkuchen Gießen, Löberstraße 3. 27. Oktober 1934 Die Beerdigung findetMontagnachmittag. um 2 Uhr statt q521?
Bekannimackuna.
Vetr.: Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte- Nach dem Reichsgesetz vom 7. April 1934 endigt die laufende Wahlperiode von Schöffen und ®e‘ schworenen am 31. Dezember 1934. Die zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen als Urliste dienende Wahlkartei liegt von INontag, den 29. OMo* der 1934, bis einschließlich Montag, den 5. November 1934, im Stadthaus, Bergstraße Nr. 20, Zimmer Nr. 17 während der Dienststunden zur Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist kann gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der als Urliste geltenden Wahb Partei Einspruch erhoben werden. 6333C
Gießen, den 27. Oktober 1934.
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Die Tagung des Eucharistischen Kongresses der Römisch-katholischen Kirche wurde im Palermo-Park zu Buenos-Aires in Anwesenheit des päpstlichen Legaten Kardinalstaatssekretär P a c e l l i unter einem gigantischen Kreuz eröffnet.
Klarheit gezeigt, welch großes Können, Wissen, welch herrliche Kameradschaft und vorbildliche Disziplin in den Propagandaleitern des Gaues Hessen- Nassau steckt. G. W. M.
Nundfunkprogramm.
Sonntag, 28. Oktober.
6.15 Uhr: Hafenkonzert. 8.15: Nachrichten. 8.25: Gymnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Katholische Mor- genfeier. 9.45: Deutsches Schatzkästlein. 10.10: Max Halbe liest aus seinen Lebenserinnerungen „Scholle und Schicksal": Meine Urahne. 10.25: Chorgesang. 11.10 bis 11.25: „Hessisches Preishüten". Schäfer aus verschiedenen deutschen Gauen im Wettbewerb. 11.30: Aus der Burg Dankwarderode: Kundgebung
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Beschluß.
Ueber den landwirtschaftlichen Betrieb (Eigentümer- und Pächter-Betrieb) des Johann Karl Koch und dessen Ehefrau Margarete, geb. Schlund in Beuern wird das Entschuldungsverfahren gemäß dem Gesetz zur Regelung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse vom 1. Juni 1933 heute um 13 Uhr eröffnet. 6309D
Die Landesbauernkasse Rhetn-Main-Neckar e.G. m. b. h. in Frankfurt a. M wird zur Entschuldungsstelle ernannt.
Die Gläubiger werden aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 10. Dezember 1934 bei dem unterzeichneten Amtsgerichi anzumelden und die in ihren Händen befindlichen Schuldurkunden dem Gericht einzureichen bei Meldung der in § 11 Abs. 2 des Entschuldungsgesetzes angedrohten Rechtsnachteile.
Gießen, den 18. Oktober 1934.
Hessisches Amtsgericht.
verfault und die Balken verrottet, so daß man große ] Stücke mit den Fingern herauspflücken konnte. Auch waren mehr als dreißig eiserne Bolzen gestohlen, ohne Zweifel von denen, die die Glocken läuteten; io war der Turm durch die Versäumnis der Vorstände nie in größerer Gefahr gewesen. Nachdem nun Franz solches gemeldet, wurden eiligst bei dem Abtshaag große Eichen gefällt und in die Stadt gefahren; Klaus Plümer, ein Zimmermann, mußte sie zurechthauen, in einem geheizten Gemach austrocknen und Nägel davon machen. Auch wurden allerlei eiserne Nägel, Bolzen und Stangen dafür gemacht und fünf neue Balken in schwerer Arbeit unter das Glockengestühl gezogen. Dabei zerbrach Franz Wessel ein Glied des Rückgrats und mußte ad)t Wochen zu Bett liegen. Zu diesem Bau gaben alle Kirchspielkinder großen Zuschuß, die Wesselsche gab zehn Goldgulden und hundert Mark extra zu dem hohen Altar im Chor. Nach Befestigung des Turmes und des Sparrenwerkes ließ der ältere Vorsteher und Bürgermeister, Herr Johannes Heye, dies zu ewigem Gedächtnis in das Kirchenbuch schreiben mit der Mahnung, daß man von nun an keine alten, sondern nur junge Männer zu Vorstehern der Kirche wähle."
Dieser Bericht des Chronisten, so einfach und sachlich er auch geschrieben ist, erweist sehr eindringlich die Wichtigkeit des Handwerks in der alten deutschen Stadt, er kündet daneben von dem opferwilligen Zusammenarbeiten aller Bewohner, und er spricht nicht ohne Stolz von den überwundenen Beschwerden, von dem ehrlichen und säubern Arbeiten der Handwerker und dem Gemeinschaftssinn, der sich an dem Turm von Sankt Marien bewährte, so daß er bis heute ein Sinnbild der Stadt Danzig geblieben ist.
Bei den Propagandisten im Haus der Jugend.
Von der Gaupropagandaleitung der NSDAP., Gau Hessen-Nassau, wird berichtet:
Wer glaubt, daß die Propagandisten unseres Gaues nur feder- und redegewandte Leute und Organisationstalente seien, der soll einmal in den nächsten Tagen, morgens gegen 6.30 Uhr, nach dem Haus der Jugend wandern. Um drefe Zett ve- oinnt mit dem Frühsport, der von einem Sportlehrer geleitet wird, das Tagewerk der Parteigenossen die zur Zeit den Pröpagandaleiter-Lehrgang besuchen. Anschließend an das Frühstück, das auf den Frühsport folgt, hält der stellvertretende Gaupropagandaleiter, Pg. Eisentraud, der von Pg. Müller-Scheld zum Leiter der Lehrgänge bestimmt wurde, einen kurzen Morgenappell. Ein frisches Lied leitet über zu dem Vortrag des Tages. Bekanntlich findet täglich nur ein zweistündiges Referat statt. Nach dem Vortrag geht es zum Mittagessen, das durch seine besondere Güte und Reichhaltigkeit wohltuend die geistige Arbeit unterbricht. Nach dem Essen begibt sich alles zur zweistündigen Mittagsruhe. Mit frischen Kräften geht es dann am
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Gießen, den 26. Oktober 1934.
Direktion der Städtischen Betriebsverwaltung. Lotz.
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vom Tag des deutschen Handwerks. Es sprechen: Reichsbankpräsident Dr. Schacht in seiner Eigenschaft als stellvertretender Wirtschaftsminister und der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley. 12.30: Mittagskonzert I. 13.30: Mittaaskonzert II. 14: Kinderstunde. 15: Stunde des Landes. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Mandolinen - Konzert. 18: Der Nebel steigt, es fällt das Laub, schenkt ein den Wein, den holden! Winzerfeste. 19: Tanzmusik. 19.20: Sportbericht. 19.30: Saarländische Städtebilder: Saarbrücken. 20: Das leichte Glück. Ein romantisches Funkspiel. 21.30: II. Meisterkonzert des deutschen Rundfunks, mit Marcel Wittrisch. 22.10: Nachrichten. 22.20: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.25: Der Zeitfunk bringt den Sportspiegel des Sonntag. 22.45: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.
Montag, 29. Oktober.
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durch
bildlicher Kameradschaft zusammen und halten eine geradezu mustergültige Disziplin. Zweimal in der Woche war am Nachmittag „Ausgang", keiner durfte — vielleicht aus finanziellen Gründen — zuhause bleiben. Wer nicht mit irdischen Gütern gesegnet war, wurde selbstverständlich in kameradschaftlicher Weise von den anderen Kameraden Umschau.
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Schon der erste Lehrgang hat mit erfreulicher gröber und Matrosen. Hörspiel. 22: Nachrichten.
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Am Donnerstag ist nach schwerem Leiden unser lieber Alterskollege
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Die Beerdigung findet am Montag, dem 29. Oktober, um 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.
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ist heute morgen hier sanft entschlafen.
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