mann und Salbert mit 4:08,3 über 3 mal 100 Meter einen neuen deutschen Rekord, der bisher vom gleichen Verein mit 4 :13,5 gehalten wurde.
Zahlen von der
Iußball-Wettmeisterschast.
Die Organisation der Endspiele um die Fußball- Weltmeisterschast kostet dem italienischen Fußball- Verband 3,5 Millionen Lire, das sind ungefähr 1 Million Mark. Der italienische Verband hat 1 Million Eintrittskarten drucken lassen, darüber hinaus liegen noch Reservekarten für vielleicht notwendig werdende Wiederholungsspiele bereit. Außerordentlich stark sind die Anforderungen von Pressekarten aus allen Ländern der Welt. Allein für das Endspiel in Rom werden 700 Pressekarten aus- gegeben, 400 für ausländische, 300 für italienische Blätter und Nachrichtenbüros. Das für das Endspiel ausersehene Stadion Mussolini hat für 100 000 Zuschauer Platz und Sichtmöglichkeit. — Die Besucher der Weltmeisterschaftsspiele erhalten auf italienischen Bahnen einen Fahrpreisnachlaß von 70 v. H. Don den Einnahmen der Spiele erhält das Organisationskomitee 70 v. H., der Rest fällt an die „Fifa".
Frankreich über das deutsche 2Rug6t).
Die Leistungen der deutschen Mannschaft anläßlich des Rugby-Kampfes Deutschland — Frankreich am vergangenen Sonntag in Hannover haben bei den französischen Kritikern besondere Beachtung gefunden. Der Vertreter bes „Petit Journal" erklärte, daß das deutsche Rugby schon fast auf eine Stufe mit dem französischen zu stellen sei. Auch die Pariser Fachzeitung „L'Auto" erkennt die beachtlichen Fortschritte des deutschen Rugbysports an.
Das Nürnberger Hallensportfest.
Das 11. Nürnberger Hallensportfest hatte zahlenmäßig die bisher stärkste Besetzung mit 500 Teil
nehmern aufzuweisen, die Spitzenkönner starketen jedoch bei dem gleichzeitig in Stuttgart stattfindenden Hallenfest. Eingeleitet wurde das Fest mit dem Aufmarsch aller Teilnehmer und einer Ansprache des Gauführers Flierl. Die größten Erfolge trugen die Münchener Teilnehmer davon. So konnte Frl. G e l i u s allein dreimal siegreich bleiben und ihrem Verein, „Jahn" München, auch in der 4 mal 100-Meter-Staffel zum Erfolg verhelfen. Fräulein Gelius gewann den Dreikampf mit 202 Punkten und das 100-Meter-Laufen in 13,4 Sekunden, ferner das Kugelstoßen mit 10,80 Meter.
Schweden hat „bezahlte Amateure".
Der schwedische Fußball-Bund hat beschlossen, aus dem nationalen schwedischen Sportbund auszutreten, da dieser die Amateurbestimmungen verschärft hat. Die schwedischen Fußballspieler haben laut Anweisung ihres Bundes die Erlaubnis, die Unkosten für die einzelnen Spieltage in Rechnung zu stellen. Außerdem erhalten sie nach Bedarf noch Sonderzulagen.
Kurze Sportnotizen.
Einen Skisprung von 87 Meter stand der Norweger Johnson auf der jugoslawischen Skischanze in Ratege-Planica. Höll (Innsbruck) erreichte 83, Sigmund Ruud (Norwegen) 82 Meter.
Die österreichische Regierung hat an den italienischen Skiverband die Aufforderung gerichtet, dem von ihr wegen seiner „nationalsozialistischen Umtriebe" gesuchten Helmuth L a n t s ch - n e r weitere Starts zu verbieten.
* »
Neubaus (Essen) schälte sich bei dem Ringer- Ausscheioungsturnier für die Europa-Meisterschaften in Rom in Elberfeld überraschend als bester deutscher Mittelgewichtler heraus.
Wirtschaft.
Zwangskartell mit Kundenschuh für Brauereien.
Der neuernannte Führer des deutschen Brau- aewerbes, Direktor Schüler-Dortmund, hat, unter Aufhebung der Satzungen des Deutschen Brauerbundes, den Anschluß sämtlicher deutschen Brauereien an diese künftig berufsständige Zwangsorganisation, ferner für die Uebertzangszeit bis einschließlich 30. Juni 1934 einen völligen Kundenschutz und für die anschließende Zukunft Beschränkungen des Wettbewerbs durch Verbot jeglicher Unterbietungen und Beschränkungen angeordnet. Gleichzeitig sind Fachausschüsse und Standesgerichte für Verstöße gegen die neuen Bestimmungen berufen worden. Auch eigene Ausschankstellen dürfen in der Schonzeit bis 30. Juni nicht errichtet und Regiebetriebe nicht übernommen werden. Die Brauereien haften dafür, daß auch ihre Verleger nicht gegen diese Vorschriften verstoßen, und dürfen weitere Niederlagen nicht mehr errichten.
Frankfurter Börse.
AMlagsbörse: ruhig und schwächer.
Frankfurt a. M., 26. März. Zum Wochenbeginn waren die Umsätze recht klein. Es überwogen kleine Verkaufsaufträge der Bankkundschaft in Aktienwerten, immer noch auf die Gesetze zur Bildung eines Anleihestockes. Es scheint, daß Neigung zu Tauschoperationen von Aktien in Renten besteht, obgleich auch der Rentenmarkt etwas leichter und sehr ruhig lag. Infolge der Geschäftsstille blieben die großsn Anregungen, die von den Ausführungen des Reichsfinanzministers über Arbeitsschlacht und Steuersenkung ausgingen, sowie die verschiedensten Wirtschaftsberichte, sei es über Konjunkturanstieg oder Dividendenerhöhungen, wirkungslos. Gedrückt waren vor allem dividendenhohe Werte und solche, von denen man Dividendenerhöhung erwartet hatte. Farbenindustrie verloren 2,50 v. H., Scheideanstalt 2 v. H. und Deutsche Erdöl 0,75 v. H. Montanwerte lagen schwächer und zwar Phönix und Buderus um je 1 v. H., Klöckner um 1,50 v. H., Harpener und Stahlverein um je 0,75 v. H. Rheinstahl lagen anfangs noch 1 v. H. fester, waren aber später ebenfalls abgeschwächt. Elektrowerte bröckelten ab, Gesfürel um 1,25 v. H., Schuckert um 1 v. H., AEG. um 0,65 v. H. Siemens lagen zu Beginn noch 1 v. H. freundlicher. Sonst verloren Reichsbankanteile 0,25 v. H., Zellstoff Waldhof und A'ku Kunstseide je 0,75 v. H. und Daimler Motoren 1,26 v. H. Accumulatoren etwa 171 nach 180,50, also stark gedrückt taxiert. Conti Gummi lagen ca. 4 v. H. schwächer.
Renten lagen bei kleinen Umsätzen ebenfalls niedriger. So Altbesitzanleihe um 0,50 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen um 0,25 v. H., Stahlverein-Bonds um 1 v. H., Neubesitzanleihe waren
knapp gehalten. Reichsmark-Obligationen lagen geschäftslos bei knapp gehaltenen Kursen.
Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an allen Märkten weiterhin an. Am Aktienmarkt machten die Rückgänge im Durchschnitt 0,50 v. H. aus, darüber hinaus gingen Farbenindustrie um 1 v. H., Gesfürel nochmals um 1,50 v. H. und Siemens nach anfänglicher Befestigung um 2,50 v. H. zurück. Später zeigten Aschersleben 1 v. H., Licht 8z Kraft 1 v. H., Ilse Genuß 0,50 v. H. Kursverlust.
Auch der Rentenmarkt bröckelte leicht ab. Altbesitz lag 0,25 v. H., Neubesitz 15 Pf. niedriger. Nur späte Schuldbücher zeigten keine Veränderung. Staats-, Länder- und Stadtanleihen zeigten ruhiges Geschäft und behauptete Kurse. Der Pfandbriefmarkt lag in seiner Gesamtheit gut gehalten und vereinzelt um 0,13 v. H. bis 0,25 v. H. gebessert. Von Auslandsrenten waren Rumänen angeboten und die 4prozentigen Unifrumänen bei 4,20 um 20 Pf. leichter. Tagesgeld unverändert 4 v. H.
Der Schluß brachte für verschiedene Werte eine mäßige Erholung, so für IG. Farben um 1,50 auf 134 v. H., das Groß der Aktien blieb aber unerholt, vielmehr ergaben sich noch weitere Rückgänge. Fest lagen aber am Kunstseidemarkt Bemberg, die 6 v. H. gewannen, auch Aku plus 3 v. H.
Abendbörfe: leicht gebessert.
An der Abendbörfe war bas Geschäft nur klein, die Stimmung konnte sich aber nach bem Rückgang von heute Mittag wieder leicht bessern. Auf Basis der Schlußkurse zeigte sich seitens der Bankkundschaft kleine Nachfrage, und auch die Kulisse schien eher zu Rückkäufen bereit. Die Berliner Schlußkurse lagen im allgemeinen behauptet, hier und da bröckelten sie auch geringfügig ab, was besonders für die heute stark gestiegenen Kunstseibeaktien zutrifft. Im Verlaufe waren IG. - Farbeninbustrie etwas lebhafter und 0,5 v. H. fester, auf den übrigen Märkten blieb es still.
Am Rentenmarkt war erhöhtes Interesse für die Neubesitzanleihe vorhanden, die schließlich 0,25 v. H. über dem Berliner Schlußkurs lag. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen waren behauptet. Zu unveränderten Kursen wurden auch einige Stadtanleihen aus dem Markte genommen, daneben waren Liquidationspfandbriefe bis 0,25 v. H. höher. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,17 bis 22,37, Altbesitzanleihe 96,90, 6proz. Stadt Darmstadt von 1926 83,90, 6proz. Stadt Mainz von 1926 82,90, 5,5proz. Franks. Hyp. Liquidation 92,13, 5,5proz. Hess. Landesbank Hyp. Liquidation 92,25, Reichsbank 152, Gelsenkirchen 65,75, Harpener 94, Mannesmann 68, Rh ein stahl 94,50, Stahlverein 44,25, Aku 63,50, Bemberg 72,65 bis 72,75, dement Heidelberg 98,50, Daimler 49,75, Deutsche Erdöl 114,50, IG.-Farben 134 bis 134,50, Gesfürel 98,50, Schuckert 103,25, Reichsbahn-DA. 113, AG. für Verkehrswesen 69, Norddeutscher Lloyd 33.
Gemeinden und
Die Reichsregierung hat bekanntlich am 18. Januar ein Gesetz erlassen, das den gewiß unbureau- kratischen und nicht mißzuverstehenden Namen „Gesetz gegen Waldverwüstung" trägt.
Das Gesetz will in erster Linie eine Verwüstung der deutschen Forsten durch wirtschaftlich nicht vertretbare Abholzungen vermeiden.
Daß die staatlichen Forstoerwaltungen nicht erst dazu angehalten werden brauchen, vernunftaemäße Waldwirtschaft zu treiben, setzt der Gesetzgeber als selbstverständlich voraus. Er hat bestimmt, daß weitergehende Vorschriften, die in einzelnen Ländern schon getroffen sind, von der Reichsrahmen- regelung nicht berührt werden. Man darf deshalb annehmen, daß die Bestimmungen des Reichsgesetzes als M i n d e st n o r m für eine volks- und waldwirtschaftlich vertretbare Forstpolitik zu gelten haben. Die Vorschriften des Gesetzes gelten für alle nicht staatlichen Waldungen. Durch diese Bestimmung werden mehr als zwei Drittel des gesamten deutschen Waldbesitzes erfaßt: Von der deutschen Gesamtwaldsläche entfallen allein 47,8 v. H. auf Prioatwald, 15,5 v. H. auf die Gemeinden, 4 v. H. auf Stiftungen und Genossenschaften. Das sind zusammen 67,3 v. H. der gesamten deutschen Waldfläche.
Es ist nicht zu verkennen, daß im nationalen Interesse ein Eingreifen des Reiches zur Notwendigkeit wurde.
Die Laae der deutschen Holzwirtschaft war seit vielen Jahren schwierig. Die wirtschaftlichen Verhältnisse hatten einen Tiefstand der Preiskurve hervorgerufen, der auch dem tüchtigsten Forstwirt unlösbare Aufgaben stellte. Dazu kam das Dumping der Russen auf dem deutschen Holzmarkt, und auf der anderen Seite eine Belastung je Waldeinheit, die sich gegen die Vorkriegszeit um 300 bis 400 v. H. erhöht hatte. Allein die Frachten für Holz waren durchschnittlich um 50 bis 60 v. H. gestiegen. Absinkende Preise und gestiegene bzw. gleichvleibende Lasten riesen nun die Erscheinung hervor, die c-ls Waldverwüstung künftig unter Strafe gestellt ist: Der Ausgleich wurde durch erhöhten Einschlag gefunden.
Wertvollste Bestände wurden verschleudert, Aufforstungen unterlassen, weil Mittel nicht zur Verfügung standen.
Auch die Staatsforstverwaltungen erforderten Zuschüsse. Vielleicht unter diesem Druck zeigten sich 1932 erste Ansätze zur wirtschaftspolitischen Einsicht hinsichtlich der deutschen Forstwirtschaft. Der ungehemmten Holznutzung wird eine Grenze gesetzt, die
Frankfurter SchkachwreHmarkt.
Frankfurt a. M., 26. März. Auftrieb: Rinder 1269 (gegen 1299 am letzten Montagsmarkt), darunter befanden sich 454 Ochsen, 94 Bullen, 402 Kühe und 319 Färsen. Kälber 873 (506), Schafe 51 (27), darunter 42 (23) Hämmel und 8 Lämmer. Schweine 5109 (3973). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 34, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 25 bis 28. Bullen a) 30,
b) 28 bis 29, c) 26 bis 27, d) 24 bis 25. Kühe
a) 28 bis 29, b) 24 bis 27, c) 19 bis 23, d) 14
bis 18. Färsen a) 34, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31,
d) 25 bis 28. Kälber Sonderklasse —, andere a) 49 bis 50, b) 44 bis 48, c) 37 bis 43, d) 30 bis 36. Lämmer und Hämmel al) Stallmastlämmer 3$ bis 36, bl) Stallmasthämmel 34 bis 36, c) mittlere 30 bis 33, d) geringere 29. Schafe nicht notiert. Schweine a) 40 bis 44, b) 40 bis 44, c) 39 bis 43, d) 36 bis 42, e) 32 bis 41, f) —, g) Sauen 31 bis 40. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt zogen Ochsen und Färsen je 1 Mark, Kälber 3 bis 4 Mark an, Schweine gaben 2 bis 4 Mark nach, Bullen, Kühe, Lämmer und Hämmel blieben unverändert. Marktverkauf: Rinder mittelmäßig, nahezu ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Schweine schleppend, geringer Ueberstand.
Bekanntmachung: Aus Anlaß des zweiten Osterfeiertags findet der Hauptmarkt für Rinder und Schweine und der Nebenmarkt für Kälber und Schafe am Dienstag, 3. April, statt.
Frankfurter (Helrewebörse.
Frankfurt a. M., 26. März. Am heutigen Getreidegroßmarkt hielt sich das Geschäft bei kaum veränderten Preisen in sehr engen Grenzen. Die nahenden Osterfeiertage machten sich bereits bemerkbar. Das Angebot war in Roggen stärker, im übrigen ausreichend. Das Mehlgeschäft beschränkt sich weiterhin nur auf die Abwicklung der alten Kontrakte. Von Futtermitteln lagen Erdnußkuchen in vorderer Sicht fest, dagegen bröckelten Treber und Trockenschnitzel weiter ab. (£5 notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 199 bis 200, Roggen 172,50 bis 173, Som-
Waldfchuhgefeh.
Vorwegnahme künftigen Ertrages zu Nachteil kommender Geschlechter verhindert. Vorzeitige Holznutzung bedeuten eine Kapitalverschleuderung, sie vermindern den Gesamtertrag des deutschen Waldes und vergrößern automatisch die Einfuhr ausländischen Holzes. Deshalb wird d erboten: die Abholzung hiebunreifer Bestände (hiebunreif ist z. B. Nadelhochwald unter 50 Jahren), sowie in Waldungen von über 10 bis 50 Hektar die Abholzung von mehr als 3,3 v. H., in Waldungen von über 100 Hektar von mehr als 2,5 v. H. der zu einer Betriebseinheit gehörenden Hochwaldfläche.
Es ist verständlich, daß gelegentlich die Bestimmungen des Gesetzes eine Härte bedeuten. Hier hat der Gesetzgeber durch einen Milderungsparagraphen die Möglichkeit der Abhilfe geschaffen.
Die obersten Landesbehörden können Ausnahmen von den reichsrechllichen Bestimmungen zulassen, ja sie können diese Befugnis, Ausnahmen zu gewähren, sogar auf die von ihnen zu bezeichnenden Nachgeordneten Stellen übertragen. Mit dieser Regelung ist der Waldbesiher vor Unbilligkeiten geschuht.
Die Durchführungsbestimmungen der Länder werden nähere Erläuterungen zu den Begriffsbestimmungen des Reichsgesetzes geben müssen, denn in Einzelfällen kann zweifelhaft sein, was h i e b u n r e i f ist, und auch darüber kann Streit entstehen, ob eine Durchforstung einen Eingriff in einen Baumbestand in dem oben zitierten Sinne darstellt. Zweckmäßig ist für jeden Waldbesitzer, vor Ausführung des Hiebes die Entscheidung der zuständigen Landesbehörden einzuholen. Dadurch schützt sich der Wakdbesitzer oder der über den Wald Verfügungsberechtigte (Gemeindevorsteher, Bürgermeister) gegen eine spätere Verfolgung wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz.
Die Strafen, die das Gesetz vorsieht, sind durchaus so, daß sich ein Verstoß nicht mehr empfiehlt. Ein fahrlässiger Verstoß wird mit einer Geldstrafe geahndet, andernfalls kann auf ein Jahr Gefängnis und Geldstrafe erkannt werden. Daneben kann das verbotswidrig geschlagene Holz eingezogen werden, auch dann, wenn es dem Verurteilten nicht gehört. Der durch eine verbotswidrige Handlung verwüstete Wald wird in einer Frist von zwei bis vier Jahren auf Ko st en des Eigentümers wieder auf geforstet. Diese Wiederaufforstung kann mit polizeilichem Zwang durchgesetzt werden. Es kann auch verlangt werden, daß der zur Wiederaufforstung erforderliche Geldbetrag hinterlegt oder sonst sicher- gestellt wird.
mergerste für Brauzwecke 172,50 bis 177,50, Hafer 157,50 bis 160, Weizenmehl Spez. 0 mit Austausch- weizen 29,40 bis 29,95, do. ohne 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0- bis 60proz. 23,50 bis 24, do. süüd. Spez. 0 24, Weizenkleie 10,25, Weizenfuttermehl 11 bis 11,25, Roggenkleie 10,60 bis 10,70, Soyafchrot 15,45 bis 15,55, Palmkuchen 14,65 bis 14,70, Erdnußkuchen 16,65 bis 17,35, Treber 14,60 bis 14,75, Trockenschnitzel 9,50 bis 9,60, Heu 6, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 1,90 bis 2 Mark. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 2,75 Mk. per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.
Mannheimer Getreidebörse
Mannheim, 26. März. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 20,10 bis 20,20 Mark, per März Bezirk 9 19,50, per April Bezirk 10 19,70, per Mai Bezirk 11 20 (ruhig); Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannheim) 17,10 bis 17,30, per März Bezirk 8 16,50, per April Bezirk 9 16,80 (stetig); Hafer (inländischer) 16,25 bis 16,50 (stetig); Sommergerste (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 18,50 (stetig); Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 18,50; Futtergerste 16,50 bis 17; Mais (im Sack) 19,25 bis 19,50; Erdnußkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Rapskuchen 14,50; Sojaschrot (prompt) 15,25; Palmkuchen 14,75 bis 15; Kokoskuchen 17; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25 bis 17,50; Biertreber (mit Sack) 15,25; Malzkeime 13 bis 13,50; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 9,50 bis 9,75; Rohmelasse 8,50; Steffenschnitzel 11; Wiesenheu (loses) 6 bis 6,40; Rotkleeheu 6,40 bis 6,60; Luzernekleeheu 7,60 bis 7,80; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2,20 bis 2,40, Hafer-Gerste 1,80 bis 2,—; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,60, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,60 (ruhig); Weizenmehl, Spezial 0, mit Austauschweizen) per März 29,70, per April 30; Weizenmehl (Spezial 0, aus Inland- weizen) per März 28,20, per April 28,50 (ruhig); Roggenmehl (70/60 v. H., norddeutsches, prompt) 22,75 bis 23,75; Rogqenmehl (pfälzisches und süddeutsches, prompt) 23,25 bis 24,25 (ruhig); Weizenkleie (feine, mit Sack) 10,25. (grobe, mit Sack) 10,50 bis 10,75; Roggenkleie 10,25 bis 11.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzl beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 0 H. Lombardzinsfuß 5 v. H.
Franksuri u. Hl.
Äerlm
Frankfurt a.M.
Lerlin
Echluß« kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß. iurs
Schluß!. Mittag« börse
Schluß-! kurs j
Schluß!. Abend« börse
Schlußkurs
Schluß!. Mttiag- börse
Datum
24.3- |
26-3
24-3.
26-3-
Datum
24-3.
26-3-
24-3.
26-3.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ebem.7% Dl.Reichsanl. v. 1939 6Vj% Doung-Anleihe von 1980 .. Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ...........
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% ehem.8°/o Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)...........
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. IS...............
b¥i% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Llqui.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mlt AuSlos.-Rechten
6% eljem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1985
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6%% ehem. 4'/,°/o Franks. Hyp.- Bank-Ltau.-Pfandbr1efe......
Wi% ehem. V/i% Rheinische Lyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand. briekanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehern. 7% Pr. LandeSpfand- vriefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Lteuergutich. Verrechnungskurs..
<% Oesterretchtsche Soldrenke.... 4,20% Oesterretchtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *V.% deSgl. von 1918..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
36,25 100
93,75
97,4
22,4
94
92
91,75
95,4
92,25
92,25
91,9
93
94,25
94
97,3
20,25
1,4
8,13
7,95
6,65
6,7
96
100
94,13
96,9
22,4
94
92
92
95,4
92,4
92,4
92,13
93,25
94,25
94
97,3
1,4
7,75
6,65
6,7
96 100,1 93,75
97 22,35
94,13
92
95,65
94,25
94 97,3
20,5
1,4
8,25 7,65 7,75
8 6,75
6,9
96
100
94,5
96,9
22,1
94,13
92
95,65
94,25
94
97,3
1,4
8,1
7,5
7,8
7,9
4% desgl. Sene 11 ............
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y,%Rumän.vereinh.Rentev.l913
4% Rumänische veretnh. Rente ..
8%% Anatolier ..........
Hamvurg-Amertka-Pakel ..... o
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0
Hansa-Dampfschifs.........o
Norddeutscher Lloyd .........o
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und Dis conto-
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank.............. o
ReichSbanI ........ zy
A.E.G.......................
Bekula.................... o
Dektr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft .... e
gelten & Guilleaume......... o
AldUsch.s.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Eiektttzttät..... 5
Schuckert LCo.......... g
Siemens» Halske......... 7
Lahmever L Lo....... 10
Buderus ....................
Deutsche (hböl ........... 4
Gelsenkirchen«............ 0
Harpener.....................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen.. C Ise Bergbau ..........e
Ilse Bergbau Genüsse.........
Klöcknerwerke.......... 0
Maimesmann-Rödres ...... 0
6,75
5,25
4,4
30,5
28,5
33,25
69
87,25 49,25
63,25
64,5
152,5
31
129
105,75 62,75 100,5
103,5
144 117,25
74,5 116,25
67,25 95,25
118,5
67,5 69
6,75
5,25
4,2 30,75
28,25
33
69
87
■19
62,75
64
152
29,9
128,5
99,75
104
61,5
98,5
97
103,25
142
117
73
114,5
65,75
94
140
118
66
68
5,13
8,1
4,45
31
28,13
27,25
33
69,25
87
49,25
63,25
64,5
153
30,75
129
100,5
105,75
62,5
99,9
95
103,75
143,5
117
74,5
116,5
67,75
95,25
76,75
141,25
118,5
66,75
69,25
5,25
8
4,3
31
28
27,9
32,75
69,25
87
49
62,75
64 152,5
29,65 127,65
99
104 61,25 98,65
97
103
142 116,75
73 113,75 66,65
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1
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Schlußkurs
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Schluß« kurs
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Datum
24.3.
26-3.
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0
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—
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70,5
Kokswerke .........
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0
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——
96,75
95,5
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0
53,65
52,25
53,75
2,5
Rheinische Braunkohlen
..... 10
206
206,5
207
206,5
Rheinstahl ..........
0
93,5
94,5
94,4
94
Bereinigte Stahlwerke.
0
45,25
44,25
44,75
44,25
Otavi Minen ........
0
15
15
15,4
14,75
Kaliwerke Aschersleben.
6
115,5
114,5
115,5
114,5
Kaliwerke Westeregeln .
6
115,5
113
115,5
113
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7%
147,5
148
146,65
145,5
3. G. Farden-Jndustrie
7
136,5
134.5
136,5
134,13
Scheideanstalt........
e e•eee e
V
182
180
Goldschmidt .........
0
59,75
58
59,25
58,5
Rütgerswerke........
0
60,5
59
60,65
59,25
Metallgesellschaft......
0
83,5
82
82,75
82,75
Philipp Holz mann ....
0
75,5
73,5
75,75
75,75
Zementwerk Heidelberg
Lementwerk Karlstadt..
------
0
0
101
108
98,5
108
Schultheis Payenhoser .......
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
0
0
62
63,5
105
61,5
102
63,75
Bemberg.........
0
66,5
72,75
66,5
73
Zellstoff Waldhof .....
0
53,25
32,5
52,25
50,13
Zellstoff Aschaffenburg
0
42,25
41,75
41,5
42
Dessauer Gas .......
7
—
—-
117,4
115,5
Daimler Motoren.....
0
51
49,75
50,65
49,25
Deutsche Linoleum ....
0
52,4
o2,9
51,75
53,25
67 5
Orenstein L Koppel ...
»Ä Ä Ä Ä■Ä
0
—
69,25
Leonhard Tietz .......
0
22
21
21,5
21,13
Lhade ...............
10
——
157
156,5
158,5
172
148,5
Aerumulatoren-Fabrik.
M M M M M M »
0
180,5
170,75
Lorui-Gummi........
0
153
147,5
150
Grihna.............
0
-
26,4
26
26,75
Malnkrastwerke Höchst clWL...
4
-
Süddeutsch« Zucker—
8
170
168,5
170,25
170
Devisenmarkt Berlin — $canffurt a ZU.
24. März
26.März
Amtliche Notierung
Seid | Brie>
Amtliche Notierung
Geld | Arie'
Heisings«».. Wien.......
Prag.......
Budapest ... Sofia......
Holland .... Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.....
Italien.....
Paris ......
Schweiz.... Spanien.... Danzig.....
Japan ......
Rio de Jan. . Jugoslawien. Lissabon....
5,639 47,20 10,38
3,047
168,98 64,19 57,04 65,88
12,775 0,631
2,505 58,43 21,53 16,50
80,92 34,25 81,62 0,754 0,211
5,664
11,63
5,651
47,30
10,40
3,053
169,32
64,31
57,16
66,02
12,805 0,635
2,511
58,55
21,57
16,54
81,08
34,31
81,78 0,756
0,213
5,676
11,65
Bantnoten
5,644 47,20 10,38
3,047
168,88 64,19 57,04
65,88
12,775 0,631
2,511 58, ^3
21,53 16,50
80,92 34,25
81,57 0,754 0,211
5,664
11,64
5,656
47,30
10,40
3,053
169,22
64,31
57,16
66,02
12,805
0,635
2,518
58,55
21,57
16,54
81,08
34,31
81,73 0,756
0,213
5,676
11,66
Berlin, 26.Mürz
Geld
Brief
Amerikanische Roten..............
Beigliche Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten..............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
2,463
58,27
56,79
12,73
16,46
168,46
21,46
64,02
65,72
80,74
34,11
2,483
58,51
57,01
12,79
16,52
169,14
21,54
64,28
65,98
81,06
34,25
Ungarische Noten ••••••••••••..••


