des Leiters, Stiftsdechant Kahn, hielt Pfarrer Stenzel- Berlin einen Vortrag über „Unsere deutschen Volksgenossen und evangelischen Glaubensgenossen in' Sowjetrußland". Da der Redner selbst geborener Wolgadeutscher ist und bis 1921 als Pfarrer in Rußland gewirkt hatte, Sonnte er aus eigensten Anschauungen und persönlichstem Erleben heraus die Verhältnisse in Rußland unter der Gewaltherrschaft des Bolschewismus und besonders derTscheka schildern und die furchtbare äußere und innere Not unserer deutschen und evangelischen Brüder und Schwestern an der Wolga den Zuhörern vor Augen führen. Nach einer Pause, in der eine Schrift des Redners über die Christenverfolgung in Rußland verkauft wurde, wurden die Ausführungen des Vortrags durch erschütternde Lichtbilder über die Hungersnot in einzelnen Teilen Rußlands ergänzt. Mit einem starken Bekenntnis zum Reichspräsidenten von Hindenburg und dem Führer und Volkskanzler Adolf Hitler, dem Retter Deutschlands, schloß Pfarrer Stenzel den Abend, der einen so tiefen Eindruck hinterließ, daß der Leiter auf jedes Schlußwort verzichtete. — Die beiden evangelischen Frauenvereine (Frauenhilfe) beschlossen in der vergangenen Woche ihre Winterveranstaltungen mit zwei wohl- gelungenen Schlußabenden. Kleine Aufführungen der verschiedensten Art, der Vortrag von Mundartgedichten, die Darbietung von mehrstimmigen Chören, Ansprachen der beiden Geistlichen, gemeinsam gesungene Lieder und eine gemütliche Kaffeetafel hielten die Mitglieder bis Mitternacht zusammen. Auch in diesem Winter stellten die beiden Vereine wieder beträchtliche Mittel für das Syrische Waisenhaus, den Kirchen-Erneuerungsfonds und den deutsch-evangelischen Sittlichkeitsverein zur Verfügung. Es ginaen im ganzen für die genannten Zwecke 305 RM. ein.
Kreis Friedberg
* Bad-Nauheim, 26. März. Im Bezirk des Amtsgerichts Bad-Nauheim beläuft sich die Zabl der angemeldeten Erbhöfe auf 36. -
8 Münzenberg, 22. März. Der Beginn der. Arbeitsschlacht 1 9 3 4 wurde in unserer Gemeinde feierlich begangen. Im Burghof versammelten sich alle Formationen und Organisationen der Bewegung, um unter nächtlichem Himmel inmitten alter Mauern und Türme, Zeugen vergangener Macht und Kraft, verflossener Pracht und. Herrlichkeit unserer Gemeinde, die Radioübertragung der Eröffnung der Arbeitsschlacht 1934 zu Unterhaching anzubören. Die mit großer Aufmerk- ( samkeit angehörte Rede des Führers und des Ministers Göbbels, mittels Lautsprecher übertragen, wurden umrahmt von einer kurzen Begrüßunosan- sprache des hiesigen Stützpunktleiters Ludwig Metzger und der Verlesung einer längeren Kundgebung \ des Reichshandwerksführers durch den hiesigen ’ NS.-Hagoamtswalter Otto Schäfer. Das Horst- ’ Wessel-Lied und das Deutschlandlied, gesungen in j Unterhachinqen, wurde von der Versammlung spon- tan o'ifqeqriffen und mitgesungen. Anschließend for-' mierte sich ein großer Fackelzug, der alle Straßen unseres Städtchens durchzoa. Die Marschmusik wurde von Wohnbachern geleistet. Auf dem Marktplatz löste sich nach einigen Worten des Stützpunkt-. leiters der Zug auf. •
Kreis Schotten.
* Schotten, 26. März. In dem Kreisorte Sichenhausen ereignete sich nachts ein tragischer Unglücksfall, dem leider ein Menschenleben zum Opfer fiel. Ein Ortseinwohner kam an der Straße von Herchenhain her in der starken Dunkelheit an der Brücke über die Nidder in einen Stacheldraht, an dem er hängen blieb und sich nicht mehr befreien konnte. Da die Nidder flut. Zeit viel Wasser führt, fand der bedauernswerte Mann den Tod durch Ertrinken. (£rft am anderen Tage wurde das be=' klage-nswerte "Opfer des tragischen Unfalles aufgefunden.
Laubach, 25. März. Zn der Aula der Realschule sand am Freitagabend eine von den Eltern der Schüler und Gönnern der Anstalt gut besuchte Schulfeier statt. Mit einer reichhaltigen Vortragsfolge wurden die Gäste aufs beste unterhalten. Nach einem von dem Schülerorchester gespielten Eröffnungsmarsch hielt der derzeitige Leiter der Schule, Studienrat S ch w e i s g u t, die Begrüßungsansprache, wobei er längere Ausführungen über die Schulerziehung im Dritten Reich machte. Nach zwei von dem Schülerchor vorgetragenen Liedern hielt der Untertertianer Ernst Rühl (Gonterskirchen) einen von ihm ausgearbeiteten Vortrag über das Thema „Ein Jahr unter der Regierung Adolf Hitler". Weiter sprach die Schülerin Lieselotte Gropp (Laubach) über „Die Saar bleibt deutsch!" Anschließend wurde gemeinsam das Saarlied gesungen. Weitere Gedichtvorträge, Sprechchöre und musikalische Darbietungen umrahmten den Abend. An die Schüler der Obertertia richtete Studienrat S ch w e i 5 g u f herzliche Abschiedsworte. Den Abschluß bildete das von Schülern lebendig und wirkungsvoll dargestellte Theaterstück „Hitler-Jungen", welchem reicher Beifall zuteil wurde. Mit dem Gesang des Horst-Wessel- und des Deutschlandliedes wurde der schöne Abend beschlossen. — Bei der im Rahmen des Winterhilfswerkes durchgeführten Eiersammlung wurden in unserem Ortsgruppenbereich 1934 Eier gespendet. Es entfielen auf Laubach 722, Gonterskirchen 350, Ruppertsburg 562 und Wetterfeld 300 Eier.
Kreis Alsseld.
st. Kirtorf, 26. März. Dieser Tage sand im hiesigen Gotteshaus der Abschiedsgottesdienst für unseren nach Stockstadt o. Rh. versetzten Ortsgeistlichen Pfarrer Christ statt. Am Abend des gleichen Tages brachte die Gemeinde unter Beteiligung sämtlicher Vereine dem Geistlichen einen Fackelzug dar, an den sich eine Feier vor dem Hause des Pfarrers anschloß. Der Gesangverein „Liederkranz" sang ein Lied, Bürgermeister Lather hielt eine Ansprache, in der er Pfarrer Christ den Dank der Gemeinde für sein vielseitiges Wirken aussprach. Pfarrer C h ri st dankte für die Aufmerksamkeiten und betonte, daß er sich stets mit Kirtorf verbunden fühlen werde. Er schloß seine kurze Ansprache mit den besten Wünschen für die Zukunft Kirtorfs. Nachdem der Männergesangverein noch ein Lied gesungen und der Bläserchor ein Lied gespielt hatte, verabschiedeten sich die Gemeindeglieder von ihrem Geistlichen. — Im Pfarrhaus fand eine Sitzung der kirchlichen Körperschaften von Kirtorf und Ober-Gleen statt. Dekan A l l w o h n
(Wahlen) sprach über die Neubesetzung der Psarr- stelle in Kirtorf. Es wurde der Wunsch ausgesprochen, daß die Pfarrstelle bald wieder, und zwar durch eine jüngere Kraft, besetzt werden möge. — In unserer Gemeinde herrscht gegenwärtig eine rege Bautätigkeit. Es werden besonders Wohnungs-, Stallerweiterungs- und Verbesserungsarbeiten durchgeführt. — Im Saale der Gastwirtschaft Becker fand ein Schulungsabend der hiesigen Ortsgruppe statt. Ortsgruppenleiter Pg. L. Lather referierte zunächst über die jüngsten Ereignisse. Schulungsobmann Pg. Theo Kraus- grill sprach über das Thema „Ein Volk, ein Staat, ein Führer!" Der ' landwirtschaftliche Ortsfachberater Pg. Fr. L i e h r wandte sich in feinen Ausführungen besonders an die Bauern.Der Amtsleiter der Ortsgruppe der NS.-Hago Pg. H. Gail sprach über das Wesen der Versand- und Warenhäuser. Ein dreifaches Sieg-Heil beschloß die Versammlung.
Kreis Wetzlar.
* Vetzberg, 26. März. Dieser Tage hielt der | Kriegerverein Vetzberg seine Mitgliederversammlung ab. In Vereinbarung mit Kamerad und Drtsbürgermeifter Schmidt wurde gleichzeitig eine Bürgerversammlung damit verbunden. Ortsbürgermeister Schmidt hielt einen Vortrag über das neue Gemeindegesetz, das am 1. April in Kraft tritt. Schriftführer Stein- müller gab davon Mitteilung, daß der Verein eine weitere Zunahme an Mitgliedern zu verzeichnen habe. Es wurde beschlossen, daß der Verein am Kriegervereinsfest in Waldgirmes und am Vertretertag in Rodheim teilnehmen wird. Vereinsführer Bürbach hielt die Schlußansprache. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler klang die Versammlung aus.
* Kinzenbach, 26. März. Die in unserem Orte von dem Gruppenwalter der NSV. und dem Juiigvolk durchgeführte Eiersammlung er- brachte303 Stück. Sie wurden der Sammelstelle in Krofdorf zugeführt.
Buntes Allerlei.
Titelsorcen im fernen Osten.
Für den unbefangenen Europäer ist die Titelfrage im fernen Osten ein geheimnisvolles Pro-, blem. Zu dem Kaiser des japanischen Jnselreiches und dem ehemaligen Kaiser des chinesischen Drachenthrones hat sich der junge Kaiser des neuen Man- dschustaates gesellt. Mancher fragt sich nun zweifelnd, ob ein solcher Zustand, daß ein Kaiser dem anderen untertan ist, in der gerade in Etikettenfragen sehr empfindlichen Welt Asiens nicht zu unendlichen Verwicklungen führen wird. Für die Völker des fernen Ostens aber ist die Sachlage ganz klar. Durch feine Unterschiede in der Titel- gebung, für den Europäer kaum erkennbar, gibt der Japaner zu verstehen, daß Herr Puji nicht eben so ohne weiteres „a u ch Kaiser ist", sondern daß es für ihn zwischen Kaiser und Kaiser noch eine weise Abstufung gibt. Herrn Pujis Titel ist Ko-Tei. Dieses Synonym für Kaiser wird von Chinesen und Japanern z. B. für den König von England, für den früheren deutschen Kaiser und den russischen Zaren angewendet. Ko-Tei bedeutet Kaiser oder
auch König, und jeder Herrscher eines großen Landes erhält diesen Titel zuerteilt. „Tenno" dagegen, wie der Kaiser von Japan, und nur er, genannt wird, heißt erhabener ober heiliger Herrscher. Niemals kann diese Anrede einem ausländischen Macht- Haber beigelegt werden. „Tenno-Heika", d. i. seine Majestät der Kaiser, ist der Titel, der ohne Ausnahme im Druck oder in offizieller Unterhaltung gebraucht wird. Der Titel'des „Tenno-fama" ober Herr der Herrscher dient als persönliche Anrede, und Bauern und das einfache Volk reden gern von ihrem Kaiser als van dem „Tenschi-sama", dem Kind des Himmels.
Mark Twain und die Spinne.
Als Mark Twain in seinen jungen Jahren ein Blättchen mit dem stolzen Titel „Die Flagge des Westens" in einem Städtchen von Missouri redigierte, fragte einmal ein abergläubiger Abonnent bei ihm an, ob es Glück ober Unglück bebeute, baß er letztes Mal zwischen ben Zeitungsblättern eine Spinne gefunben habe. Mark Twain gab ihm im Briefkasten fotgenbe einbringliche Antwort: „Alter Abonnent — bas Finben einer Spinne in ber Zei- tung bedeutet weder Glück noch Unglück für Sie. Die Spinne durchlas lediglich unsere Zeitung, um zu erkennen, welcher Kaufmann nicht inseriert, um dann zud essen Laben zu gehen, ihr Netz über bie Türe zu weben unb fortan ein Leben ungestörten Friebens zu verbringen ..." Ob biete Antwort bie säumigen Geschäftsinhaber an ihre Pflicht erinnerte und ber „Flagge des Westens" bie offenbar noch feblenben großen Jnferatenaufträge brachte, wird leider nicht gemeldet.
Brieffaften her Redaktion
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Langjähriger Abonnent. Der Handlyerksmeister muß neben feiner Innung auch ber Deutschen Arbeitsfront burch Beitritt zum GHG. (Gefamtver- banb von Handel, Hanbwerk unb Gewerbe) angehören. Wenn ein Handwerksmeister ber Deutschen Arbeitsfront nicht angehört, wirb er unter Um- stäuben bei ber Vergebung öffentlicher Arbeiten Nachteile zu erwarten haben.
W. 5. in Cid). Die Anwartschaft in ber Jnvali- benversicherung erlischt, wenn währenb zweier Jahre nach bem auf ber Quittungskarte verzeichneten Aus- stellungstage weniger als 20 Wvchenbeiträge entrich- tet worben finb. Hiernach finb also alle zwei Jahre minbestens 20 Wochenbeiträge in ber Klasse, bie bem jeweiligen Einkommen entspricht, zur Aufrechterhaltung ber Anwartschaft zu entrichten. Wenn Sie sich jeboch auch Ansprüche auf Heilverfahren ober Zahnersatz sichern wollen, bann ist zu empfehlen, a l l j ä h r l ich minbestens 30 Marken zu verwenden.
W. T. W. Wenben Sie sich um näheren Aufschluß an bas Kreisamt Gießen.
B. T. in Gießen. Wenben Sie sich an bas städtische Hoch- und Tiefbauamt in Gießen. Im übrigen beachten Sie den heutigen Artikel „Reichsbürgschaften für den Kleinwohnungsbau".
Wohnhaus-Neubauten. Wir empfehlen Ihnen, sich zwecks näherer Aufklärung an das Finanzamt Gießen zu wenden. .
Veutschevolkgenosfen!"LOster-Zchuhe
nur bei folgenden mittel- Schuhhaus Benner Schuhhaus Haas Schuhhaus Waldschmidt Schuhhaus Wolff
ständischen §chub-5achleuten: Schuhhaus Bernhardt Schuhhaus Neuineier Schuhhaus Weidemann Schuhhaus Zurwonne
Gießen, den 26. März 1934
Gießen, Hlnnenburg (Westfalen), den 26. März 1934.
01664
Die Einäscherung findet in aller Stille statt
01656
Gießen, den 26. März 1934.
1867 D
1887 0
1823 D
Dr. Erwin Schliephak
zurück.
1884 L
Die Einäscherung fand auf Wunsch der Verstorbenen in der Stille statt
Heute morgen verschied unerwartet nach kurzer schwerer Krankheit mein innigstgeliebter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Für die erwiesene Anteilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Elisabeth Kling, geb. Senfifelder.
In tiefer Trauer:
Marie Stark, geb. Poths
Ria Puchert, geb. Stark
Adolf Stark
Hans Puchert, Gräfl. Oberförster und 1 Enkel.
Briefpapiere Füllfederhalter Besuchskarten
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Karl Weller
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme und die Kranzspenden, die uns bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen
Herrn Heinrich Bierau I.
zuteil wurden, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Besonderen Dank für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Naumann, Alten-Buseck.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Wieseck, den 26. März 1934.
Danksagung
Für die überaus zahlreichen und wohltuenden Beweise herzlicher l eilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschla en en, für die vielen Kr^nz- und Kartenspenden sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Lindenborn, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Elisabeth Kiinkel, geb. Schmidt Familie Peter Koch
Odenhausen, den 27. März 1934
Herr Georg Gottlieb Stark im 70. Lebensjahre.
Verreist
vom 28. März bis 2. April
Dr. Sdieerbarth homöopath. Arzt
Gießen, Bahnhofstraße 50.
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Am Donnerstag, dem 22. d. M, entschlief nach schwerer Krankheit meine innigstgeUebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Wilhelmine Margarete Weller geb Stephany
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Die Anmeldungen zur Frühjahrsgesellenprüfung im Bereich der Schreiner-Zwangsinnung für den Landkreis Gießen sind bis zum 31. Mär§ 1934 bei der Handwerkskammer-Nebenstelle in Gießen, Goethestraße 71, abzugeben. 1868D
Mitzubringen ist der Lehrvertrag und 6 RM. Prüfungsgebühr.______________________________
Forstamt Krofdorf.
Am Montag, 9. April, 9 Uhr, in der Gastwirtschaft Moos zu Krofdorf: 1877D
Nutzholz: Försterei Krofdorf: Distr. 22d, 23b, 24c, 25, 9b, 21d, 5 und Sammelhieb. Ei.-bl-Stä. Kl. 1 und 2 = 5,22 fm, Kl. 3 = 3,04 fm, Kl.4 - 0,61 fm, Kl. 5 = 0,51 fm, Kl. 6 = 1,81 fm; Stg. II 10 Stck.; Schichtnutzholz 1. Kl. 24 rm, 2. Kl. 132 rm, Nutzkn. 60 rm. Bu.-d4-Stä. Kl.2 bis 5 = 10,87 fm; Hbu.° Nutzkn. 1 rm; Erlen-Stä. Kl. 2 bis 4 = 1,46 fm; Nutzrollen 2. Kl. 2 rm. Fi.-Stä. Kl. la bis 4a = 210,63 fm; Stg. I bis III 233 Stck.; Nutzrollen 2. Kl. 24 rm.
Försterei Waldhaus: Distr. 42a, 51, 52b, 53a, 29, 47 u. Sammelhieb: Ei.-H-Stä. Kl. 1 u. 2 - 2,57 fm, Kl.4 = 16,97 fm, Kl.5 = 4,31 fm. Bu.-tt-Stä. Kl.2 bis 6 = 11,43 fm. Fi.-Stä. Kl. la bis 2b = 7,46 fm; Stg. I bis IV = 50 Stck.
Im Anschluß etwa von 13 Uhr ab Brennholz: Fö. Krofdorf: Distr. 9b und Sammelhieb;
Ei.-Scheit und Kn. 164 rm, Reis. 316 rm, Stockh 29 rm.
Bu.-Scheit und -Kn. 145 rm, Reis. 75 rm.
Fi.-Scheit und -Kn. (rund, teilweise zu Papierholz geeignet) 115 rm und 51 rm Stockholz.__
Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Schotten.
Behr.: herumlaufenlasfen der Hühner, Gänse und Enten.
Nach Artikel 39 des Feldstrafgesetzes wird mit Geldstrafe oder Haft bestraft, wer Gänse, Hühner oder andere Haustiere außerhalb oingefriedigter Grundstücke ohne gehörige Aufsicht herumlaufen läßt, so daß dadurch eine Gefahr der Beschädigung fremden Feldes besteht. 18890
Die Bürgermeistereien werden beauftragt, dos Feldschutzpersonal zu strenger Ueberwachung und Anzeigeerstattung in Uebertretungsfällen anzuweisen.


