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Kr. 25 Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

5amrtag,27.Zanuar 1954

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Kanzler «nd Vizekanzler besuchen Saarlinder in Berlin

Der VDA. sammelte für das Willterhitsswerk.

Ausgabe von Büchsen und Kornblumen, dem Wahrzeichen des VDA., an die Sammlerinnen.

Unter dem Dach Ser Wett

Von E. v. Llngern-Gternberq

unterirdisches Spiel getrieben, in dem heute noch

Rußland zu besitzen. Es ist vielleicht deshalb kein

Telegramme über Indien

Entscheidung brachten

ner-Aufstandes nach Kaschgar verschiebt.

von und

Sonderkommissar, den früheren Außenminister Lo Wen Kan, der mit den Rebellen verhandeln sollte, aber da sich inzwischen auch die Leibgarde der weißen Russen gegen den Gouverneur empört hatte, konnte der Sonderkommissar nichts ausrichten.

Seitdem herrscht bald hier, bald dort in dem Riesengebiete Heller Aufruhr. Die Turki, die Tu- ganen, alle Stämme längs dem Oasengürtel erho­ben sich. Die Chinesen versuchten vergeblich aus den von den Japanern aus der Mandschurei ver­drängten Regimentern, die teilweise nach Turkestan herübergeflutet waren, eine Armee aufzustellen. Es kam bei harni zu größeren Kämpfen, die aber keine

Eine neue Aufnahme Wilhelms II., der in Haus Doorn heute seinen 75. Geburtstag begeht.

Zufall, daß Japan kürzlich einen regelrechten diplomatischen Verkehr mit Afgha­ni st a n eingerichtet und einen Gesandten- nach Kabul entsandt hat. Dem Reiche Nadir Khans als Grenzland mit Indien und mit den entlegenen Ost­provinzen Rußlands wird unter diesem Gesichts­punkte eine besondere Rolle zugeteilt

Den 31. Dezember 1933 veröffentlichte die amt­liche Zeitung des abgefallenen Muhamedanerstaates Ost-TurkestanDjumhuriat" eine Proklamation, in der zu lesen war, daß die Grüne Fahne der Stan­darte der Türkei ihre Grüße übersende, d. h. damit

Bevölkerung zu schützen, mit einer Leibgarde 3000 weißen Russen, hauptsächlich Kirgisen

Dalai Lama im benachbarten T ib e t im Besitz eng­lischer Waffen sind, die in den Kämpfen gegen China Verwendung finden. Jedoch werden bei den Aufständischen auch sowjetrussische Waf- f e n gefunden, die aus dem russischen Turkestan eingeführt werden. Die Sowjetunion besitzt in Chi­nesisch-Turkestan einen Markt für billige Industrie- Produkte, und schließlich berührt die Turk-Sib- B a h n in einer Entfernung von nur einigen hun­dert Kilometern das Aufstandsgebiet. Dort wird ein

Die Vorgänge in Chinesisch-Turkestan gewinnen eine größere Bedeutung wenn man nach den Drahziehern fragt, von denen sie gute, moderne Bewaffnung erhalten haben, hauptsächlich sind es englische Gewehre, die aus Kaschmir und Afghanistan eingeschmuggelt werden, aber man muß dabei in Betracht ziehen, daß britische Waf­fen- und Munitionstransporte in größerem Aus­maße kaum bewerkstelligt werden können, ohne daß derIntelligence Service" darüber unterrichtet wäre. Dieser Hinweis dürfte um so stichhaltiger sein, als ja auch die Anhänger des verstorbenen

Unrecht! Chinesisch - Ost - Turkestan war bisher eine offene Pforte für die kommuni­stische Propaganda, die bis nach Indien und Tibet reichte. Die asiatischen Schüler auf der Moskauer kommunistischen Universität fanden von dort aus leicht einen Eingang in die ihnen sonst verschlossenen Türen. Sie konnten ohne Kontrolle als Pilger oder als Händler auf Karawanenstraßen in die verborgensten Winkel eindringen. Politisch konnte Ost-Turkestan zu einer Bedrohung In­diens werden, hatte doch schon die Zarenregie­rung 1904, ehe es zum Kriege mH Japan kam, China, wie aus veröffentlichten Geheimdokumenten ersichtlich ist, den Austausch der Mandschurei gegen Ueberlassung von Ost-Turkestan angeboten. Damals, 1904 machte Japan, im Bündnis mit England stehend, einen Strich durch die russische Rechnung, heute ist dieser Strich noch dicker gezogen.

Was wird Rußland tun? Wie ein dunkler Schat­ten liegt das Riesenreich hinter den Grenzen der

^elchskanzler Adolf h itl er und Vizekanzler von Papen inmitten der Saarkinder, die sich in der Relchshauptstadt befinden. Die Kinder wurden von der Stadt in den lttroll-Feftfalen gemeinsam bewirtet und erlebten die freudige Ueberrafchung, den Führer unter sich zu sehen

versprengten Truppenteilen, die oor den Bolsche-l R u ß l a nd und England die Hauptpartner wiken aus dem russischen Turkestan auf chinesisches sind. Im Südwestzipfel und in den an Tibet gren- Gebiet geflohen waren und befahl, sechs Anführer zenden Landstrichen überwiegt der englische Ein- der aufständischen Turki zu verhaften. Das würbe sluß, der nördliche Teil aber steht vorzugsweise un- zum Signal eines allgemeinen Aufstandes. Die ter sowjetrussischem Druck. Im Kreml wieder be- - ...... .......irr...«-.. mnn Japan, den Aufstand zu organi-

bildet. das mit Ost-Turkistan in engster Verbindung steht. Nicht genug damit hat Japan bereits einen türkischen Prinzen, Abd el Kerim, einen Groß­sohn Abdul Hamids, der sich lange in Tokio auf­hielt, nach Chinesisch - Turkestan ent­sandt, der in den nächsten Monaten zum- n i g ausgerufen werden soll, und der ähnlich wie Puji in der Mandschurei die Rolle eines japanischen Platzhalters übernehmen wird.

Was sagt Rußland zu all diesen Vorgängen, die es so nah und drohend berühren? Die amtliche Jswestijo" sieht in ihnen das Spiel Japans und eine neue Bedrohung der Sowjetmacht. Nicht mit

Es gibt kaum ein anderes Land, das so weltfern liegt, und aus dem so spärliche Nachrichten kommen, wie aus Chinesisch-Turke st an, wo einst der Ueberlieferung nach sich das Dach der Welt über der Erde wölbte. Es führen keine Eisenbahnen in jenes Gebiet, und wenn sich abenteuerlustige Fremde in die etwa anderthalb Millionen Quadratkilometer große Provinz S i n k i a n g verirren, so gelingt es ihnen nur ausnahmsweise den Weg wieder zurück in die Zivilisation zu finden. Es ist nun bekannt geworden, daß sich bereits im August des Vorjahres i n K a s ch g a r ein Kongreß (Kurultai) der dortigen Notablen versammelt hat, daß die Unabhän­gigkeit von Nanking proklamiert und hodjas Nayaz hadj zum Staatschef ausgerufen wurde.

Chinesisch-Turkestan, d. h. die äußerste westliche Provinz Sinkiang ist das erste Kolonial­land Chinas, es ist zu etwa 80 v. h. von Mohammedanern, den Truki, Taganan und Kasaken bevölkert, die sich als eingesessene Ureinwohner füh­len, und die Herrschaft der chinesischen Eroberer nur unwillig ertragen. Bereits in den sechziger und siebenziger Jahren des vorigen Jahrhunderts em­pörten sie sich gegen die Generalgouverneure aus Peking und es gelang ihnen ihr eigenes Emirat unter Jakub-Beg zu gründen, viele Chinesen wur­den massakriert, aber als unter den Muhameda- nern selbst bald Wirren ausbrachen, gelang es, die Autorität der Mandfchukaiser wieder herzustellen.

Seit dem nun der Zerfall Chinas immer weiter fortschreitet, ist auch in Turkestan die Autorität des von Nanking ernannten Gouverneurs im Schwin­den begriffen, und seine Söldnertruppen erwiesen sich bald als unfähig, die Ordnung aufrecht zu er­halten. Sie begnügten sich, wo immer es ihnen möglich war, damit, Steuern zu erpressen, sich zu bereichern und Opium zu rauchen. Der chinesische Gouverneur umgab sich, um sich gegen die erregte

Stadt Ururntschi wurde belagert und gestürmt, die! schuldigt ,

chinesischen Beamten wurden abgesetzt und vertrie-! sirren, um bei seinen panasiatischen Plänen auch im bcn. Nanking entsandte in einem Flugzeuge einen Westen des asiatischen Kontinents eine Basis gegen

v-iuiujuuuhj, muupui. Telegramme über Indien wurde die panislamitische Idee betont. In melden, daß sich der Mittelpunkt des Muhameda-! Tokio nun hat sich ein panislamitisches Komitee ge-

Hölderlin.

Ein deutsches Oichterbiwnis.

Von Wilhelm Schäfer.

' hold wie sein Name war Hölderlin und hell wie Apoll der Jüngling aus Schwaben, der bei dem Kaufmann Gontard in Frankfurt Hauslehrer wurde: schön war Susette, die sittige Hausfrau, edel an Geist und Gestalt und aller Sehnsucht Vollendung: der Helle Gott fand die Göttin.

Die aber in göttlicher Ferne ihm vorbestimmt war stand in der irdischen Nähe durch Pflicht und Neigung dem Kreis verbunden, darin sie die Haus- frau und Mutter und für den armen Lehrer aus Schwaben die reiche Herrin Dorftellte.

Sie sah das Licht der eigenen Ferne tn feinen Augen qe piegelt. fie hörte den Klang ferner Stimme, wie ein Wanderer die Macken der Heimat ver­nimmt fie ging den Walkenweg feiner Gedanken Hand in Hand! Schwester und Mutter war ste dem Jüngling, aber fie ließ feine Le,denfchast nicht über die Schwelle des Hauses, darin fie die Frau war.

Ihn hatten, vaterlos, zärtliche Frauen erzogen, er wußte den Schritt nach der Sitte frei zu be- messtn so trat er nicht fehl und ehe die Faden der Schuld ihm die Füße verstrickten, verließ er die 91 Hauslehrer ging nach Schwaben zurück, die blieb in der Pflicht ihrer läge; kein Lotten fiel auf den irdischen Weg, die lohende Flamme stand auf dem Altar der Liebe im Tempel ^intima Aeß er^ie Schwester und reine Geliebte . ? fpiner stolzen Gedichte, ein Stirnband aus

banberber ®8ttin ine haar, und keusch Sternen bano er ihrer Glieder.

DeJÄUu! mp. hör ArfnneH des Abschieds seine Schat- , W° 9ht,?$ii®43u uerbunteln7 aber das Licht wiger Fernen erhellte die Schatten, daß auch der ihre Schönheit bediente.

LLinfHt mar im Wandel der Sinne ver- Die Gwigke roar ihr tiefes Geheimnis;

hüll ' undi der Schm 3 bebe(ftm bie Wol- k^en de"s Tages^ Über den Wolken stand die Heimat der Gotter m ^^nen^fei'n ©ötterbilb kränzte, der _ ?i!.i A?öll feinen Schmerz in den Abgrund ver- knkt7 de? ein Sendling der göttlichen Wiederkunst senkte der em @eftalten in Jena frei durch

dieEklichkeit schritten, muhte sein Dasein anders "^ern^feine^"fchwäbischen Heimat, im hitzigen Sude» von Frankreich, wo er zum anbernmal

Hauslehrer wurde, fiel das Geschick über Hölderlin her wie ein Geier, gesandt von den Göttern.

Sein Geist, längst aller Tätigkeit fern, wurde mit in die Lüfte gerissen; seine Seele, der Schwin­gen beraubt, blieb im Gehäus des irdischen Leibes.

Ein Frühsommertag hing seine schimmernde Wol­kenlast über das schwäbische Land, als Hölderlin heimkam, braun von der glühenden Sonne, einem Landstreicher gleich in zerrissenen Kleidern, im Schoß der Mutter sein Leid auszuweinen.

In Frankreich sank zur selben Zeit Susette, die sittige Hausfrau, dem frühen Tod in die Arme: Diotima, die Schwester und reine Geliebte, kehrte zurück in die Ferne, indessen der Dichter, im Wahn­sinn der Nähe gefesselt, noch vierzig Jahre zu- brachte.

Ein letzter Sendling der Götter hatte der Erde sein Opfer gebracht; seine Gesänge blieben im Da­sein der Deutschen, als ob ein Harfenlied fremd im Tageslärm klänge, als ob das Geheimnis der Weh­mut selber den göttlichen Ursprung besänge.

Kramchzug.

Von Joses Maanus Wehner.

Ich lag in den erloschenen Kratern von Lipari. Unter mir die Iris des unendlichen Meeres, vor mir im Golddunst der untergehenden Sonne die Konturen der sizilianischen Küste. Der gewaltige Aetna lag in Wolken.

Die abendliche Brandung warf ihre Wogen an die schwarzen Basaltwände von Vulcano. Die grün­gelben Schwefelwolken, die dem Krater entströmten, ballten sich und rollten über den Berg. Immer mehr Macht gewannen sie über die ureinsame Insel, und als jetzt die Silberbahn der Sonne auf dem Meere glanzloser wurde und die Nacht hereinzubrechen drohte, lag Vulcano in grünrotem Dampf, und er­stickenden Qualm trug der Südwest zu mir her.

Da gedachte ich der deutschen Heimat und wünschte mich heim ins liebe Licht einer Lampe, unter ge­sellige Menschen. Während ich so sann, drangen aus hoher Luft Vogelschreie. Gru-gru-gru- klang es von Südwesten, aus der Gegend der afrikanischen Ku.te. Kraniche!" jubelte es in mir. Ich sprang auf. Da tarnen fie in feierlichem Fluge Übers Meer In der Spitze des Keiles der Führer und hinter ihm die lose Kette der Nachzügler. Sie flogen durch den grün-gelben Himmel nordwärts in großer Schnellig- feit. Jetzt näherten fie fich den Giftgewvlken vvn Vulcano. Wurden erregt, witterten Gefahr. Aber unermüdlich, di- kolobrifche Küste ttn Inenden Herzen, flog der Führer voran und feine Getreuen

folgten ihm in gerader Kette. Jetzt verschwanden sie im höllengewölke. Ich sah nichts mehr, wartete.

Und da, gru-gru-gru taucht der schwarze Flügel­schlag des Führers aus dem Tod und hinter ihm die Reihen seiner Sippe, hoch schwangen sie ihren Flug in den rosigen Osthimmel, noch taumelnd, in gelöster Reihe, und flogen pfeilschnell gen Kala­brien. Himmelsduft verschlang sie.

Und schon tauchten andere Ketten aus der wach­senden Nacht, flogen durch die Feuergewölke von Vulcano und verschwanden.

Ich blieb am Orte, bis der dunkelblaue Himmel mit Myriaden goldbrauner Südsterne besät war. Durch die unendliche Stille drang nur das ver­worrene Brausen des Meeres. Da hörte ich wieder fern und dann immer näherkommend die Rufe tn der sternenhellen Nacht gru-gru-gru. Neue Schwärme, unsichtbar, nur der metallische Flügelschlag bringt zu mir. Jetzt hält der Zug über meinem Haupte. Gru-gru-gru. Man beratschlagt, ob man hier -in diese Insel einfallen, ober weiterfliegen solle. Kleine mübe, Helle Kinberstimmchen mischen sich in ben Chor, flagenb, fragenb. Die Mutterstimmen trösten: Gru-gru-gru. Nur noch ein Stückchen, bann ist Ruh." Die Kinberstimmchen flehen.Gru-gru-gru", beschwichtigen bie Mütter:Dort ist Norb, bort ist Ruh."

Unb geheimnisvolle Flügelschläge ebben roieber burch bie Lust. Unsichtbar ziehen bie lieben Vögel über mich hin, gewinnen bas Meer unb schweben auf bie Leuchtfeuer ber kalabrischen Küste zu. Klage unb Trost verhallen im weiten Himmel.

Heimat ist stärker als Ruhe.

^ermann.

Von Hans Niebau.

Febermann hat so lange er lebt fein Glück bei Frauen gehabt. Schließlich aber gibt er sich einen Ruck, geht in bie Buchhanblung unb kauft sich: Den Leitfaben ber Liebe.

Wie ist es benn?" fragt Mücke,ist bas Buch gut?"

Febermann läßt bie Munbwinkel hängen.An­weisung 1 unb 2 sinb ganz gut", sagt erIch habe mit ihr ganz nach Vorschrift getanzt. Wir haben uns gebuzt, aber Anweisung 3 ..."

Febermann macht eine Pause.Anweisung 3", fährt er bann fort,lautet: .Man rücke feinen Stuhl bicht neben ben Stuhl ber Dame, blicke ihr fest auf bie Nasenwurzel unb saae mit zitternber Stimme: Ich glaube, bu willst nichts mehr von mir wissen, Elisabeth?'

Von biefem Augenblick war alles aus."

Aber warum benn nur?" schüttelt Mücke ben Kopf.

Weil fie", seufzt Febermann,weil sie gar nicht Elisabeth h i e ß."

*

Febermann ist in ber Buchhanblung.Ich möchte gern ein Leitfaben für allgemeine Lebenskunst", sagt er.

Der Verkäufer überlegt einen Augenblick. Dann nimmt er ein bickes, blaues Buch.

Febermann liest ben Titel:Efferson, Wie werbe ich reich unb glücklich?"Kommt gar nicht in Frage", sagt er bann,ber Mann weiß es ja selbst nicht."

horniebel ist im Riesengebirge gewesen,herr­liches Sportwetter haben wir gehabt", erzählt er, 10 Zentimeter Neuschnee, babei nicht zu kalt. Unb bann eine Robelbahn, gerabezu fabelhaft und stel­lenweise mit einer Steigung von 40 Grad."

Donnerwetter", sagt Federmann,im Schat­ten?"

*

Mücke ist ärgerlich. Mücke hat ein Buch verliehen und weiß nicht recht an wen.Das soll mir nicht noch einmal passieren", sagt er,vvn jetzt ab werde ich mir die Namen aufschreiben."

hat auch keinen Zweck", zuckt Federmann die Achseln,vierundneunzig Bücher habe ich verliehen, vierundneunzig Namen habe ich ausgeschrieben, aber meinst du, ich hätte auch nur ein einziges Buch zu- rüdbefommen?"

Nanu?" lächelt Mücke,daß müßte doch eine Kleinigkeit fein. Gib mir doch mal die Namen."

Wieso?" flüstert Federmann.Ich habe sie doch in die Bücher geschrieben."

Federmann kennt den berühmten Regisseur. Also geht Federmann hin, klopft ihm auf die Schulter und fängt an:Was ich noch sagen wollte: Ich habe da einen Neffen, hat sein Abitur gemacht, will unter allen Umständen zum Film. Können Sie ihn irgendwo unterbringen?"

Sehr schwer", seufzt der berühmte Regisseur, was will er benn werben? Komparse? Sänger? Kurbelmann? Trickzeichner?"

Aber nein", sagt Febermann,Probuktions- (eiter."

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Der o. ö. Professor für beutsches, bürgerliches und hanbelsrecht an ber Universität Köln, Dr. Hans Planitz, hat einen Ruf an bie Universität Wien als Nachfolger von Professor V o 11 e li n i erhalten.