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Oberheffen

Neues für -en Büchertisch

l ihre Auseinandersetzung. Dann versuchten sie, sich 1934, Preis 26 Mk.(491) Das Gebiet des

le.

den Weg machten.

den Geqner gerichtet.

Die Dickhäuter versuchten von neuem zu Atem zu kommen, die Rüssel hingen jetzt nach unten. Aber bald folgte ein neuer Angriff, gleich zwei Lokomo­tiven rannten beide aufeinander los und stießen die gewaltigen Schädel gegeneinander, wobei es stets das seltsame, schwer zu beschreibende Geräusch gab, das man alsTrompeten" bezeichnet, das aber mehr einem heiseren Bellen vergleichbar ist. Ge-

Sie schafft Arbeit In sich für Hunderte und Tau- sende von Seeleuten, die bei dem Aufliegen der Schiffe fönst arbeitslos wären. Und nicht weniger für die Arbeiter der Hafenbetriebe, der Werften und aller Zweige in dem fein verästelten Wirt- schaftsorganismus unserer Nation. Auch »hre eige­nen Kraftquellen zieht sie wieder daraus. Unlösbar sind sie ein Ganzes, eine Einheit miteinander verbunden.

Und wir waren noch ungefähr dreihundert Meter von dem Kampfplatz entfernt, als bereits der wilde Kampflärm wieder an unser Ohr drang. Dumpfe Stöße wurden wieder vernehmbar die beiden viele Zentner schweren Kolosse mußten noch immer aufeinander prallen ... und so konnte das Gefecht, da wir es am vergangenen Mittag zuerst beobachtet hatten und es damals schon mindestens sechs Stun- den gewährt haben mußte, nicht weniger als oier- undzwanzig Stunden im Gang sein!

ausgegraben zu haben.

Dr. Zander: Großes Gartenbau- Lexikon. Illustrierter Ratgeber für Gärtner und Garienliebhaber. 686 S., mit 16 Farbentafeln und

in ihre Auseinandersetzung.

in einer Art Säbelgefecht, indem sie mit ihren schwe­ren Stoßzähnen ineinander verhakten und seitliche Stöße austeilten, denen der andere aber meist ge­schickt auszuweichen vermochte.

Stunde auf Stunde verstrich. Wir merkten es nicht, wie auch die nur miteinander beschäftigten Kämpen unsere Anwesenheit anscheinend nicht ahnten. Die Nacht mußte nun bald hereinbrechcn, und für uns wurde es Zeit, unser Lager wieder aufzusuchen. Nur schwer fanden wir in Erinnerung an das Ge­schaute den Schlaf, und kaum erwachte am nächsten Morgen die Sonne, als wir uns schon wieder auf

Wenings, 25. Nov. Die 71jährige Ehe­frau unseres Altbürgermeisters, Frau Charlotte Schmidt, wurde am Samstag von einem schwe­ren Unglück betroffen. Als sie sich auf dem Wege zur Bahnstation befand, wurde sie an einer sehr abschüssigen Stelle von einem Radfahrer a n g e f a h r e n, kam zu Fall, stürzte einen Ab­hang hinab und erlitt dabei einen komplizier­ten K n ö ch e l b r u ch. Die bedauernswerte Frau

Landkreis Gießen.

K A l t e n - B u.s e ck , 24. Nov. Heute verließ Leh­rer Stiehler, der seit Ostern d.J. an der hiesi­gen Schule tätig war, nach herzlichem Abschied von seiner Klasse unsere Gemeinde, um eine Lehrerstelle in Gießen zu übernehmen. An seine Stelle tritt Lehrer Fay, der zuletzt in Bersrod wirkte. Lehrer Fay hat bereits von 1926 bis 1932 als Schulver- walter hier gestanden und sich in dieser Zeit die Achtung und Wertschätzung der ganzen Gemeinde erworben. Aus diesem Grunde darf er sich eines herzlichen Empfanges seitens der Einwohnerschaft

Gartenbaues in feiner Gliederung in Obst-, Ge­müse- und Zierpflanzenbau, Gartengestaltung, Ge­wächshausbau, Kulturen unter Glas und im Freien, Düngerlehre, Schädlingsbekämpfung, wissenschaft­liche' Gartenbotanik einschließlich Vererbungslehre, Pflanzenzüchtung auf Neuheiten, Samenbau, Ver­mehrung und noch vieles andere ist so umfangreich geworden, daß selbst der Fachmann, geschweige der Gartenfreund ohne ein zuverlässiges Nachschlage­werk nicht mehr auskommen kann, um sich über die einzelnen Spezialgebiete zu unterrichten. Ein solches Buch in solider, vornehmer Ausstattung zu denkbar billigem Preise ist das vorliegende Zandersche, von

hört zusammen! Mögen deshalb Mädchen oder Burschen unseres Dorfes mit frischem Mut die Wiederbelebung der schönen Sitte der Spinn st üben zur Tat werden lassen!

(Z Obbornhofen, 24. Nov. Die Eintopf- Haussammlung erbrachte in unserer Gemeinde eine Einnahme von 30,75 Mark, gegenüber dem Vormonat eine erhebliche Steigerung. Dieser Tage wurden die von den Gemeinden Obbornhofen und Bellersheim für das Winterhilfswerk gespendeten Kartoffeln auf der hiesigen Bahn­station verladen. Es waren zwei Waggonladungen, die dem Winterhilfswerk in Frankfurt zugeleitet wurden.

Kreis Büdingen.

Das Duell der (Stefanien.

Einzigartiges Erlebnis eines englischen Jägers im Urwald von Sumatra.

Heinrich von Treitfchke: Preußens Erhebung. Mit einem Nachwort von Dr. Fritz Eberhardt. Reclams Univerfal-Bibliothek. Geb. 1,10 Mark. (394) Diese Arbeit Treitschkes ist aus- aezeichnet durch die packende Schilderung, durch die Kraft des nationalen Empfindens und durch die starke Persönlichkeit des Verfassers. Mit Genuß liest man die Charakterschilderungen eines Stein, Har­denberg, Scharnhorst, Gneisenau und erlebt das Heranreifen der großen sittlichen Gedanken eines Kant, Schleiermacher, Fichte. Spannend und siea- verheißend wirkt die knappe Darstellung des russi­schen Feldzugs, mit dem Ausblick auf die Befreiung Deutschlands.

Wilhelm Busch: Bilderpossen im Jnselverlag zu Leipzig. (142) Die ersten Ge­schichten, die der große Humorist in Buchform er­scheinen ließ, sind von dem späterenMax und Moritz" ganz in den Hintergrund gedrängt worden, obwohl auch sie schon den Meister erkennen lassen. Es ist ein Verdienst der Insel-Bücherei, sie wieder

erfreuen. , ,

* Lang-Göns, 24. Nov. In früheren Jahren fanden hier während der Wintermonate .fast an jedem Tage Spinn st üben statt, zu denen sich die Mädchen und die Burschen stets in fröhlicher Harmonie zusammenfanden. Jetzt ist diese schöne Sitte hier leider nicht mehr vorhanden. Vielleicht mag das zum Teil daran liegen, daß man neu her- gerichtete Stuben möglichst lange schonen will, zum Teil mögen auch andere Zeitumstände die Ursache sein. Es wäre aber doch zu wünschen, daß die Spinnstuben wieder veranstaltet werden, damit unter der Jugend ein rechter Zusammenhalt erzielt

einem Manne, der die Gärtnerlaufbahn hinter sich, zu wissenschaftlicher Fachbildung gelangt, zu beurteilen vermag, worauf es im Gartenbau ankommt. In etwa 3000 Einzelabhandlungen, aus der Feder der bedeutendsten Fachmänner sind alle einschlägigen Gebiete, also auch die übergroße Menge aller kul­tivierten Zier- und Nutzgewächse in knapper aber aufschlußreicher Darstellung behandelt. Wo das Wort allein nicht genügen würde, geben die auf bestem Kunstdruckpapier gedruckten Abbildungen, Tabellen und schematischen Darstellungen weitere Auskunft. Die Schreibweise ist durchweg allgemein verständlich, und wo Fachausdrücke nicht zu um­gehen sind, werden sie näher erläutert. Jedem, der sich beruflich oder aus Liebhaberei mit Gartenbau und Blumenzucht befaßt, wird man kaum eine größere Freude bereiten können, als wenn man ihm dieses schöne und inhaltsreiche Buch auf den Weihnachtstisch legt.

Weihnachtslieder für Klavier und andere Tasteninstrumente. Als Veröffentlichung des Arbeitskreises für Hausmusik herausgegeben von Konrad Ameln. Kart. 1,20 Mk. Im Bärenreiter- Derlag zu Kassel, 1934. (421) Das Heft ent­hält alte und neue Sätze, die von Carl Gerhardt, Walther Hensel, Rudolf Schäfer, Adolf Seifert und vom Herausgeber geschaffen oder zur Verfügung gestellt wurden. Die Sätze können auf Tasten­instrumenten aller Art gespielt werden, daneben kommt auch bei vielen Sätzen eine Ausführung durch meh­rere Instrumente in Betracht. Die gut gedruckte Sammlung mag gerade um die Weihnachtszeit der Pflege der deutschen Hausmusik neue Anregung geben.

Drei neue Ullstein-Sonderhefte sind erschienen: Neue Jumpe r". 25 ausgewählte Modelle für Winter und Sommer in verschiedenen Häkel- und Stricktechniken. Aber nicht nur Jumper, sondern auch Kleide und Mäntel, Westen und Jacken, Kap­pen, Handschuhe und Schals, zwei Seiten Winter-

deutschen Außenhandels von den Schiffen unserer Handelsflotte gefahren werden Leben und Arbeit für volkswirtschaftlich wertvolle Jndustrieen. Eben­so sind die Reichsbahn, das Hotelgewerbe, der Fremdenverkehr durch die Fahrgäste, die unsere Schiffe nach Deutschland bringen, an der Blüte einer deutschen Schiffahrt stark beteiligt. In allem sehen wir daher: Schiffahrt schafft Werte für d i e gesamte deutsche Wirtschaft.

Ein Abenteuer, wie es bisher noch keinem Men­schen vergönnt war, erlebte der englische Forscher und Jäger O. S u ch w e l l, der soeben aus Sumatra nach London zurückkehrte und nun ssine Erlebnisse veröffentlicht.

Eine Nashornspur, so erzählte er, auf die ich mit meinem Freunde bei einem Jagdzug durch das Barifsan-Gebirge des südlichen Sumatra unerwartet gestoßen, hatte uns gelockt. Wir waren der aller­dings nicht mehr ganz frischen Fährte gefolgt; aber obgleich wir im Eilmarsch dahinzogen, wollte es uns nicht gelingen, die Tiere es handelte sich offen­kundig um zwei zu Gesicht und gar vor die Büchse zu bekommen. Einigermaßen enttäuscht ga­ben wir am Abend des zweiten Tages die Verfol­gung auf. Für die verlorene Zeit aber sollten wir in einer Weise entschädigt wenden, wie wir es nicht erwartet hatten. Uns stand ein Erlebnis bevor, das vor uns noch keiner menschlichen Seele verstattet war. Wir standen im Begriff, das Zelt für das La­ger während der mittäglichen Hitze aufzuschlagen, als ein seltsames, unheimliches Geräusch an unser Ohr drang. Es war ein beinahe ununterbrochenes drohendes Geheul wie von zwei starken Dampf­maschinen, aber wohl noch lauter. Dampfmaschinen nun konnten es hier mitten im Urwald nicht gut sein, zudem hörten wir zwischendurch Klänge wie von einer Trompete, und dann wieder schneidende halb pfeifende, halb gellende Töne, untermischt mit Lauten wie von dröhnenden Stockschlägen. Im Augenblick wurde uns klar, daß es sich hier um Elefanten handeln mußte.

Rasch ergriffen wir unsere Büchsen und schlichen uns durch das dichte Unterholz vorwärts, bis wir auf eine Blöße tarnen, an deren Rand wir wie angewurzelt stehen blieben. Rings in einem Um­kreis von ungefähr fünfzig Metern waren junge Bäume, Buschwerk und Gras niedergetrampelt und in den Boden getreten, stellenweise zogen sich durch diesen auch lange, tiefe Risse während in der Mitte zwei riesige Elefanten, zwei Bullen, einander gegenüberstanden. An der Beschaffenheit des Erd­bodens ließ sich unschwer erkennen, daß der Kampf der Dickhäuter, denn um einen Kampf handelte es sich, mindestens schon einige Stunden gedauert haben mußte. Der eine der Kämpfer blutete aus einer tiefen Wunde am Kopf, der ganze Schädel war rot gefärbt, ebenso wie der gewaltige Rüssel. Keuchend standen sich die riesigen Tiere aegenüber, pumpten anscheinend neuen Atem in die Lungen. Dann plötz­lich stürmte der eine der Elefanten, die durch etwa zwanzig Schritte Zwischenraum getrennt waren, mit raumgreifenden Schritten auf den Gegner zu, der aber den Angriff nicht abwartete, sondern ebenfalls anstürmte. Ein dumpfes Dröhnen und beide taumelten zwei, drei Schritte nach rückwärts, um dann aber sofort in einHandgemenge", wenn die­ser Ausdruck erlaubt ist, zu geraten. Jeder suchte die Stoßzähne oder die Beine des anderen mit dem Rüssel zu fassen. Dann wieder drehten sie sich, eng aneinander gepreßt, im Kreise, auf die Gelegenheit wartend, mit einem Stoß dem Feind Bauch oder Flanke aufzuschlitzen. Bis sie dann wieder von- einander abließen und zurücktraten, schwer keuchend und Schritt für Schritt, immer dabei das Auge auf

Noch einmal bewunderten wir stundenlang das gewaltige Schauspiel, das in dieser Stärke und Ein­maligkeit sicher noch keinem Menschen zu beobachten vergönnt gewesen ist: diesen Titanenkampf der bei­den scheinbar völlig gleichwertigen Urwaldriesen . -

Die Sonne stand bereits hoch am Himmel, als endlich das Ende kam. Es war ein absolut tragischer Anblick. Der größere der beiden Dickhäuter hatte nach einem besonders langen Anlauf den Gegner zurückgedrängt. Dieser war unter der Wucht des Anpralls mit den Hinterbeinen eingeknickt, in eine Art sitzende Stellung geraten und hatte so dem.an­dern die Möglichkeit geboten, ihm die gewaltigen Stoßzähne wohl über einen halben Meter tief in den Leib zu bohren. Aber der schwer Verletzte besaß noch Kraft genug, um sich zu erheben und im dich­ten Unterholz Deckung zu suchen. Der Sieger stand nun allein auf der Walstatt, ein lautes Triumph­gebrüll ausstoßend ehe auch er im Urwald uer- schwand... und keiner von uns dachte daran, ihm eine Kugel anzutragen...

Mindestens dreißig Stunden hatte dieser Giganten­kampf gedauert und ich zähle ihn zu den gewal­tigsten Erlebnissen all meiner Forscher- und Jager­jahre: wohl noch niemand hat ihn in solcher ur­sprüglichen Wildheit je vor mir erlebt.

> ein rechter Zusammenhalt erzielt i mußte sofort durch die Freiwillige Sanitätskolonne wird. Man kann solche Abende ja auch in der Küche vom Roten Kreuz Gießen in die Chirurgische Klinik veranstalten, und dabei ist es auch nicht gerade er- nach Gießen gebracht werden.

forderlich, noch extra Kuchen zu backen. Jugend ge-1 ---------

sport-Modelle. Arbeitsproben in Naturgröße, ge. naue Schnitt-Zeichnungen. Preis 45 Pf.W l e mache ich's richtig?" Ein Wegweiser zu guten Umgangsformen. Aus dem Inhalt: Kleidung und Haltung Besuche machen Die Anrede Vorstellen Höflichkeit in der Familie Um­gang mit Hausangestellten Tischordnung Beim Essen Umgangsformen im Berufsleben Briefe schreiben. Preis 85 Pf.D i e s ch ö n st e n P a - t i e n c e n." lieber 25 einfache und kombinierte Patiencen für Anfänger und Fortgeschrittene. Aus dem Inhalt: Der Herzenswunsch Die Wider- spenstige Die wandernde Karte Die zänkische Patience (zu zweien!) Die Harfe Hahn im Korbe Napoleons Patience Die Pyramide Die Schiebepatience Das Grab des Pharao. Genaue Spielregeln. Preis 45 Pf. (492)

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.

Frankfurt a. M., 26. Nov. Um 10 Uhr wr folgende Marktlage: Aufgetrieben waren 1250 ftnv der, davon 355 Öchsen, 89 Bullen, 486 Kühe, 320 Färsen, 666, Kälber 84 Schafe, 3875 Schweine. Es notierten: Ochsen 21 bis 39, Bullen 25 bis 37, Kühe 10 bis 35, Färsen 24 bis 39, Kälber 24 bis 54, Lämmer und Hämmel 32 bis 35, Schafe 17 bis 29, Schweine 40 bis 53 Mark. Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schafe ruhig, Schweine mittel« mäßig.

Wirtschaft.

Frankfurter Börse.

Ruhig.

Frankfurt a. M., 24. Nov. Die Börse lag am Wochenschluß außerordentlich ruhig und im ganzen nur wenig verändert. Die Stimmung war weiter etwas gebessert, doch kam dies infolge der starken Geschäftsstille in den Kursen kaum zum Ausdruck. Der Ordereingang seitens der Kundschaft blieb sehr gering, während die Kulisse auch nur wenig Stei­gung zu Eigengeschäften zeigte, obwohl sie angesichts der etwas besseren Beurteilung der außenpolitischen Lage, insbesondere in der Saarfrage, durchaus zu­versichtlich gestimmt ist.

Am Aktienmarkt lagen die Anfangskurse in den meisten Fällen um 0,13 bis 0,25 v. H. ge­bessert. Der Elektromarkt empfing von der AR.- Sitzung der Bekula (plus 0,50 v. H.), in der über eine elfprozentige Zunahme des Stromabsatzes be­richtet wurde, und von der weiteren Nachfrage für Siemens-Aktien (plus 1,50 v. H.) einige Anregungen, und die Kurse lagen zumeist um 0,25 bis 0,50 v. H, Schuckert um 0,75 v. H. fester. Montanwerte lagen wohl sehr ruhig, aber doch leicht erhöht, wobei auch die weitere Erhöhung des Ruhrkohlenabsatzes mit- sprach. Farbenindustrie waren nach knapp behaup­tetem Beginn ( 0,13 v. H.) wieder auf unoerän- bert 135 erhöht, Deutsche Erdöl gewannen 0,90 v. H, Metallgesellschaft blieben unverändert. Im übrigen kamen Anfangskurfe kaum zustande, zu erwähnen sind noch Reichsbank 148,90 (148,75), Hapag 27,50 (28), Reichsbahn-BA. 114 (113,90), Daimler 44,65 (unverändert).

Das Geschäft am Rentenmarkt war gleich- falls ganz gering, die Kurse kaum verändert. Alt- besitz etwas gefragt mit 105 (104,75), Kommunal- Umschuldung, Zinsvergütung und Stahlverein-Bonds alle unverändert, späte Reichsschuldbuchforderungen mit 96,75 bis 97 nur knapp gehalten. Im Frei- verkehr lagen Warfchau-Wiener-Bahn-Obligationkn bei kleinem Umsatz etwas fester.

Auch im Verlaufe hielt sich das Geschäft auf allen Marktgebieten in engsten Grenzen. Kursverände- rungen von Bedeutung traten nicht em. Farben- industrie waren mit 134,75 nur knapp gehalten, ferner gingen Harpener Bergbau etwa 0,50 v. H. zurück, während Mannesmann nochmals 0,40 v. H. anzogen. Soweit Kurse später zur Notiz gelangten, hatten sie meist nominellen Charakter, waren jedoch um 0,25 bis 0,50 v. H. höher gehalten. Für Siemens zeigte sich noch kleine Nachfrage bei 139,50 (139).

Am Rentenmarkt blieb die Umsatztätigkeit bei gleichfalls kaum veränderten Kursen auf ein Mini­mum beschränkt. Altbesitz lagen eher eine Nuance leichter, ebenso späte Reichsschuldbuchforderungen. Goldpfandbriefe waren nicht ganz einheitlich, aber meist unverändert, Pfälz. Hypotheken-Bank, Mann­heim, waren stärker gesucht. Liquidationspfandbriefe lagen meist unverändert, während Kommunal-Obli- gationen teilweise bis 0,50 v. H. nachgaben. Stadt- anleihen zogen verschiedentlich um 0,25 bis 0,50 v. H. an, Staatsrenten lagen still. Auch der Aus­landsrentenmarkt lag ruhig und wenig verändert. Schweizer Bundesbahnen blieben auf der stark er­mäßigten Basis etwa behauptet.

Tagesgeld unverändert leicht und 3,50 v. H.

$ranffurfer Schlachtviehmarkt.

Die hinter den Papieren

Sranrturi «. Dl. |

Berlin

Schluß­kurs

«Schluß». Abend- börse

Schluß- »urS

Schluß». Mittag- börse

Datum

23-11

24.11-

23-11

24-11-

6% Deutsche RetchSanleiye v. 1927 6% eljem.7% Dt.Retchüanl.v. 1929 6Va% Voung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

DeSgl. ohne Auülos.-Rechte......

6% el)cm.8% Hess. Bolksstaat 1929

(rücfj(il)lb. 102%)

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold N. 12..................

t>Vi% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqut.........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mitAuolos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl

Gvldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Gvldpse. 16 unkündbar biü 1936

5y.% ehem. 4%% Franks. Hyp.»

Bank-Ltqu.-Psandbrtese.......

6y,% ehem. 4/,% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse

6% ehem. 8% Pr. Landespfand' briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landeüpfand- briefanstalt, Pfandbriefe M. 10

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

96

96,13

96,4

-

96

96,13

96,4

96,5

104,75

104,75

104,65

104,75

*

96,5

96,5

96,5

96,5

93

93

93

93

93,4

93,4

-

-

105,5

-

101,25

101

101,13

101,25

93

92,9

93

92,9

93,13

93,5

93,65

94

94,13

94

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

94,75

103

103

103

103

4% Oesterretchifche Goldrente.... 4,20% Oesterretchifche Silberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/.% deSgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmcxikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

verte 1.....................

1,15

7,13

6,8

6,9

11,4

25 1,15 7,25 6,75

6,7 11M

25

1,13

7,05

6.75

6,8

11,5

8.Ui 6-U

25

1,13

7

6.65

6,8

11,65

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Retchsbankdtskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin

^raniiur, u. ML

cScblußk. r-A(ll6, Schluß».

Abend- Mittag-

kurs I fur* börse

23-11 | 24-11-

24.11.

23-11-

Datum

27,75

28,13

27,75

28,25

o

Geld

SerNn,24-Aovcmber

o

Mannesman n-Rührra........ 0

angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlofsenen Dividende an.

69,25

71,5

148,4

o 0

0 0

0

0 0

0 6

0

30,5 75,25 92,75 67,75

30,9

75

92,5

67,5

69,25

71,5

148,75

30,4

73,9

93

67,5

63,77

80,41

33,83

o . 0 12

81,25

99,25

55.65

100 5

91,25

137,5

116,75

26,13

140

94,25

114,5

69,25

105

99.25

91,75

138,25

109,5

26 139,5 91,65

116 70,5 104,5

80,75

99,25 56

101

74,25

92

67,5

Buderus

Deutsche ErdSI Gelsenkirchener

26,25 139.25

93,5 114,75

70 104,4 99,25

91,4

137 116,5

Rheinische Elektrizität Schuckert S Eo.......

Siemens8 Halske... LahmeherLEo.....

69,5

72

148,75

117,65

70

7L25

26,13 140

94

114,75

69,75

104,75

99

91,65 139 110

69,5

72

149,25

8,13

4,25

6,85

4

32,25

117

69,75

70,75

2,44 57,91 55,21

12,365 16,34

167,63 21,08 62,14

4,25

6,95

3,95

31,65

116

70,5

71,25

81,5

98,65

55,9

100

73,13

. 6

. 6

. 7

10

8,3

4,25

6,8

3,85

31,65

64.03

80,73

33,97

81,25 |

99

56 5

101

74 145 116

70 | n,5i

8,13 4,25

6,85 3,75

31,5

2X 58,15 55,43

12,405

16,40 168,31

21-16 62,38

4% desgl. Serie 11 .............

6% Numan, vereinh. Rente tt. 1903 4y,%Rumün.vereinh.Rentev.lSlg 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 *4% Anatolier...............

A.S.G 0

Bekula 0

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft .............6

Felten L Guilleaume 0

Gesellsch.s.Elektt.Unternehmung. 5

Amerikanuche Ao len Belgische Roten............

Dänische Roten Englische Roten .... .. .. . .. Französische Roten...............

Holländische Roten Italienische Roten.... Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Roten...............

Schwedische Noten Schweizer Roten................. Spanische Noten................. Ungarische Note» ...............

Harpener.................

Voesch EisenKöln-Neuesse»

Ilse Bergbau .............

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ............

Hamburg-Amertka-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampsschtff...........

Norddeutscher Lloyd A.G. für BerkcbrSwesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Prlvat-Bank... Deutsche Bank uiiD Disconto-

Gesellschaft................

Dresdner Bank

Retchübank ........... 1

Frankfurt o. DI.

Berlin

Schluß« kurS

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mitiag' börse

Datum

2311.

24.11

2311

24-11

ManSselder Bergbau.........

0

76,4

--

76,5

76,75

ttokswcrke..................

0

-

91,5

91

Phontx Bergbau.............

o

44,5

44,4

44,65

43,9

Rheinische Braunkohlen .....

10

213

212

213,5

212,5

Rheinstahl ..................

0

86,5

86,9

86

86,75

Bereinigte Stahlwerke........

0

38

38

38,25

37,9

Otavi Minen ...............

0

12

12

11,4

11,65

Kaliwerke Ascheröleben........

6

105,25

105,5

104

Kaliwerke Westeregeln........

6

104,5

104,25

105,5

102,75

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

151

151,25

153

I. G- Farben-Jndustrie.......

7

135

134

134,75

134,13

Scheideanstalt...............

V

207

207

Goldschmidt ................

0

87,25

87,5

87,5

87

Rütgerömerke...............

0

37

36,75

92,13

91,5

Metallgesellschast.............

0

79,5

79,25

79,5

Philipp Holzmann...........

0

74

73,75

73,75

73,25

Zementwerk Heidelberg ......

Cementwerk Karlstadt.........

0

0

110

109

Schulthet» Patzenhofer .......

0

_

99,25

96

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

0 o

55,75

135,5

55,5 135

56

136

56

135

vpllstnss'Maldbok............

45

45

45

45,13

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

60,65

61,5

61

62

7

117

116,5

Daimler Motoren............

0

44 65

44.65

44,9

44,25

Deutsche Linoleum...........

0 o

60,5

60,5

60,5 84

60,75

83,25

0

30,25

30

30,13

29,25

10

204

204

204,25

Vlec> imul atoren-Fabrü........

0

158

157

158

157,25

c

130,9

130,75

130,25

129,R

0

26,5

1 27,5

i 27

Malnkrastwerke Höchst a-M....

4

8?

Süddeutscher Zucker.........

6

1 171,5

: 174,9

173

l 74,25

23. November

24-Rovember

Amtliche Notierung

Amtliche Dotierung

Geld

| Brtek

Geld

| __

Buenos Atrn

0; 628

0,632

0,628

0,632

Brüssel.....

58,17

58,29

58.17

58,29

Rio de Jan. .

0,204

0,206

0,204

0,206

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,42

55,54

55,36

55 48

Danzig.....

81.04

81,20

81,04

81,20

London .....

12,415

12,445

12,40

12,43

HelstngsorS..

5,485

5,495

5,475

5,485

Parts ......

16,38

16.42

16,38

16,42

Holland ...

168,05

168,39

168,05

168 31

Italien.....

21,30

21,34

21,30

21 3»

Jaoan ......

0,724

0,726

0,724

0,726

Jugoslawien

5,694

5,706

5,694

5,706

C«lo.....:

62,37

62,49

62,30

62,42

Wien.......

18,95

49,05

48.95

19,05

Lissabon ....

11,285

11,305

11,27

11,29

Stockholm...

64,01

64,13

63.94

64,06

Schweiz ....

80,51

80,67

80,59

80,75

Spanien....

33,97

34,03

33,97

,03

10.396

10,375

10,395

Budapest ...

Reuyork...

2,488

2,492

2,488

Banknoten.