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Was liefert Rußland für den Weltmarkt?
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Führer nahm mit Worten des Dankes den Ring entgegen und ließ sich eingehend über die Arbeiten des Instituts berichten.
weitere sechs Personen unterstanden. Die acht Personen wurden alle verhaftet, wobei man bei Bilmeier einen falschen tschechoslowakischen Reisepaß fand, den dieser wiederholt bei Ausübung seiner verbotswidrigen Tätigkeit z» Reisen in die Tschechoslowakische Republik benutzte.
Auch die Kommunisten betrieben in den letzten Wochen wieder eine lebhafte Flugblattpropaganda. Bei den zur Unterbindung dieser Propaganda von der Bundespolizeidirektion durchgeführten Erhebungen konnten in Wien drei Büros
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Der Stabsleiter der PO. Dr. Ley hat folgende Anordnung: erlassen Reichsbetriebge meinschaf. t e n 1 bis 16 einschließlich stehen unter der Oberleitung des Hauptamtes der R S B O. in der Obersten Leitung der PO.
Wien, 25. Okt. (DRB.) Ueber die außerordent- sche Verstärkung der marxistischen illegalen Pro- s.iganda in der letzten Zeit wird eine amtliche Mit- t Jung ausgegeben, in der u. a. mitgeteilt wird, t ß am Herstellungsort der illegalen Arbeiter- i i t u n g in Wien im Laufe des September und £ (ober Nummern der Arbeiterzeitung in einer 2u f Ia ge von 20 000 Exemplaren, ferner eie Nummer der Druckschrift „Die Revolution" in e.ier Auflage von 10 000 Exemplaren und ein andres sozialdemokratisches Flugblatt in einer Auf- jige von 20 000 Exemplaren gedruckt worden seien. Site eben aus Brünn eingetroffenen Drucksachen, d für die Herstellung der nächsten Nummer be° fmmt waren, wurden beschlagnahmt. In der Woh- nmg eines Maurergehilfen im 12. Wiener Ge- «t indebezirk wurden mehrere zehntausend -Crcmplare illegaler sozialdemokra- t!scher Flugschriften beschlagnahmt. Es -amte festgestellt werden, daß die Wohnung des Ä-iurergehilfen als zentrale Niederlage und 23er» jtrsbsftelle illegaler sozialdemokratischer Literatur fr das gesamte Bundesgebiet diente. Hauptorgani- scvren dieses illegalen Druckschriftenvertriebes irren der Bauarbeiter Erwin Bilmeier und der
rund 294 000 Tonnen. Das sowjetrussische Apatiterz wird von der Eisenindustrie gern verarbeitet, weil es sehr phosphorhaltig ist. Es wird aus diesem Grunde auch zur Erzeugung von Phosphor und Phosphorsäure verwendet und findet also auch in der chemischen Industrie einen guten Abnehmer. Neuerdings verbraucht die Kunstdüngerindustrie verschiedener Länder gern ein in Rußland hergestelltes Konzentrat aus dem Apatiterz. So bezieht insbesondere das große polnische Stickstoffwerk in Chorzow über Gdingen bedeutende Mengen russischer Apatite.
Wenn es Sowjetrußland gelingt, durch die Lieferung solcher Spezialprodukte seine Kaufkraft und Aufnahmefähigkeit für I n- dustriewarenimporte zu oe r st ä r k e n, so ist das für diejenigen Länder, die bisher zu den Lieferanten Rußlands gehörten, von erheblicher Bedeutung. In letzter Zeit hat die Sowjetregierung bekanntlich ihre alten Schuldverpflichtungen teilweise durch die Goldexporte abdecken, ihre Neubezüge an Jndustrieerzeugnissen aber stark einschrän-
Edwards, der Eigentümer des Flugzeuges ,Comet", in dem die Engländer Scott und Black
erze sind unter dem Druck der stark vermehrten Nachfrage bereits beträchtlich gestiegen und zeigen weiter die Tendenz, zu steigen. In den großen Eisenerzeugungsländern hat die Rohstahlgewin- nugn im letzten Jahre um durchschnittlich 45 Prozent zugenommen. Infolgedessen wuchs auch der Bedarf an Manganerzen beträchtlich. England hat z. B. im ersten Halbjahr 1934 rund 105 000 Tonnen Manganerze eingeführt gegenüber nur 50 700 Tonnen im ersten Halbjahr 1933. Die Man- aanerzeinfuhr Frankreichs betrug in den ersten fünf Monaten des Jahres 1933 etwas weniger als 199 000 Tonnen, in dem entsprechenden Zeitabschnitt des Jahres 1934 hingegen 241000 Tonnen. Die deutsche Manganerzeinfuhr erhöht sich von 64 000 Tonnen im ersten Halbjahr 1933 auf 134 500 Tonnen in der ersten Hälfte des laufenden Jahres. Auch die Vereinigten Staaten und Japan haben ihre Manganerzimporte stark gesteigert. Teilweise sind natürlich auch Voreindeckungen vorgenommen worden, was bei der zunehmenden Nachfrage und den steigenden Preisen nicht verwunderlich ist. Aber es ist damit zu red)» enn, daß der Bedarf der Welt-Stahlindustrie an Manganerzen noch lange Zeit größer als das Angebot sein wird. Sowjetrußland hat also Aussicht, seine bedeutende Manganerzerzeugung weiter zu steigenden Preisen auf dem Weltmarkt abzusetzen.
Ein anderes, allerdings viel engeres Spezialgebiet,
Das große Lustrennen England-Australien.
Die Vettern T o d a r t mit ihrem britischen Air- speed-Flugzeug sind am Donnerstag um 0.14 Uhr in Singapur gelandet und bereits um 1 Uhr nach Batavia weitergeflogen. Das neuseeländische Flugzeug mit Mc. Gregor und Walker ist am Donnerstag um 23.17 Uhr englischer Zeit von Port Darwin nach Charlesville gestartet. Das Flugzeug liegt gegenwärtig an fünfter Stelle.
york mit 56 Stunden 56 Minuten einen neuen Rekord der Ueberquerung des amerikanischen Kontinents auf dem Schienenwege ausgestellt. Der Schnelltriebwagen, der 376 Fuß (113 Meter) lang " einem Dieselmotor von 900 PS ausge-
Ehrenpreis erhalten.
Runbfunfüberfragung aus dem Flugzeug geglückt.
Dem Reichssender Breslau glückte eine Rundfunkübertragung aus einem Segelflugzeug, das von einem Motorflugzeug geschleppt wurde. Klar und deutlich, vermischt mit dem Brausen des Windes in 400 bis 750 Meter Höhe, kam die Schilderung des Fluges durch Vermittlung von zwei an verschiedenen Stellen des Stadtgebietes aufgestellten Kurzwellenempfangsstationen, die durch Kabelleitung mit dem Funkhause verbunden waren, im Aufnahmeraum an, wo sie auf Schallplatten festgehalten wurde. Das Segelflugzeug hatte den Flugzeugführer und den Sprecher an Bord, der einen Kurzwellensender von etwa 1000 Metern Reichweite bediente. Die Schallplattenaufnahme aus dem Flugzeug war nur dadurch möglich, daß sich Mitglieder der Fliegerlandesgruppe Schlesien bereit erklärten, bei Dunkelheit einen Segelflug im Motorflugzeugschlepp mit Ausklinken auszuführen. Eine geglückte Rundfunkübertragung aus einem fliegenden Flugzeug war bisher in der deutschen Rundfunktechnik noch nicht zu verzeichnen gewesen.
Ein neues deutsches Ostasienschisf.
Der auf der Werft von Blohm & Voß in Hamburg für den Ostasienpassagierdienst der Hamburg — Amerika-Linie in Bau befindliche große Doppelschraubendampfer wird den Namen „Potsdam" erhalten. Der Neubau wird 16 000 bis 17 000 Brutto-Register Tons fassen und 182 Meter lang fein. Seine Antriebsmaschinen werden ihm eine Geschwindigkeit von 17 bis 18 Seemeilen in der Stunde geben. Die Passagierräume werden in der 1. Klasse 142 und in der Touristenklasse 140 Reisenden Raum bieten.
Rekordsahrt eines amerikanischen Schnelltriebwagens aus Aluminium.
Ein neuartiger Schnelltriebwagen aus Aluminium hat auf der 3334 Meilen (rund 5350 Kilometer) langen Strecke Los Angeles—Neu-
d e r „O e ft e r r e i ch i f ch en Roten Hi l f e", einer illegalen Hilfsorganisation der kommunistischen Partei, aufgedeckt werden. Dies führte zu der Verhaftung einer größeren Anzahl von Personen, die als Melde- bzw. Uebernahmestellen- für kommunistisches Propagandamaterial ober als Kuriere fungierten. Es wurden im ganzen 20 Sozialdemokraten und 50 Kommunisten zu Verwaltungsstrafen bis zu sechs Monaten Arrest verurteilt. Nach der Verbüßung dieser Strafe wird ihre Ueberführung in das Konzentrationslager Wöllersdorf in Aussicht genommen.
Gesteigerte marxistische Propaganda in Oesterreich.
Verbotene Flugblätter und Zeitungen werden in Zehntausenden von Exemplaren verbreitet.
Der mecklenburgische Ministerpräsident Engel! hat beim Reichsstatthalter Hildebrandt seine Entlassung aus seinem A m t nachgesucht. Der Reichsstatthalter genehmigte das Rücktrittsgesuch des Ministerpräsidenten und beauftragte mit der Führung der Geschäfte Staatsminister Dr. Scharf.
sichen Angaben durch alle Stellen und Organe rrö im Interesse einer zuverlässigen Statistik auch weiterhin geachtet werden.
Kleine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler empfing ien Präsidenten des Zentralverb a n des deutscher Haus- und Grundbesltzer- ,^r e i n e E. V., Tribius, zur Entgegennahme einer spende von 100 000 Mark für das Iinterhilfswerk. *
Oer Vorsitzende des Deutschen Ausland- „stituts in Stuttgart, Oberbürgermeister Dr. (Irnün, überreichte dem Führer den Deut- Hjen Ring, den einst der verewigte Reichspra- jijient und Generalfeldmarschall getragen hat. Der
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machte das Flugzeug den beiden Fliegern zum Geschenk. Das Flugzeug wird im November zu Schiff nach England zurückbefördert werden. Am 10. No- .....2.., _ag der offiziellen Preisverteilung durch den Herzog von Gloucester, werden Scott und Black den Preis von 10 0 0 0 Pfund Sterling für Rechnung von Edwards und den
stattet ist, erzielte auf feiner Rekordfahrt auf der Teilstrecke Cheyenne—Chikago eine Stundengeschwindigkeit von 120 Meilen (193 Kilometer).
Einbrecher zündet vier Bauernhöfe an.
In der niederösterreichischen Ortschaft Oberkreuz- ftätten zündete der berüchtigte Einbrecher Alois Sailer in einer der vergangenen Nächte vier Bauernhöfe an und verübte bei der allgemeinen Verwirrung einen Kasseneinbruch und zwei Wohnungseinbrüche. Ein großes Aufgebot von Gendarmen und zahlreichen mit Jagdgewehren ausgerüstete Bauern haben die Wälder rings um Oberkreuzstätten umstellt, da die Vermutung besteht, daß sich der Unhold dort verborgen hat.
Vanditenübersall auf eine mexikanische Stadt.
Am Mittwochabend bemächtigten sich etwa 10 0 bewaffnete Banditen zu Pferde der kleinen Stadt Tenango del Valle im Staate Mexiko. Zunächst besetzten sie die Polizeistelle. Sie eigneten sich die dort befindlichen Waffen an und durchschnitten die Fernsprech, und Tele- graphenleitungen. Im Gefängnis der Stadt öffneten sie die Zellen und ließen die Sträflinge frei. Im Rathaus wurde ihnen aber so starker Widerstand geleistet, daß sie es nicht ein- nehmen konnten. Es war noch rechtzeitig gelungen, die Nachricht von den Vorfällen telegraphisch abzusenden; mexikanische Bundestruppen wurden schleunigst nach der Stadt entsandt, worauf die Banditen das Weite suchten. Vorher hatten sie die Warenhäuser und zahlreiche kleinere Gebäude geplündert.
Der Fall Lindbergh. —
Dr. Loudon erkennt Hauptmann wieder.
Der in der Untersuchung wegen der Entführung des Li nd b e rgh k indes mehrfach genannte Dr. London hat über eine Stunde mit Hauptmann in der Zelle gesprochen. Dr. London hat erklärt, daß es sich bei Hauptmann um den mysteriösen „John" handele, dem er das Lösegeld überreicht habe.
Zeugenvernehmung im Halberstädter Mordprozeß.
Im Halber st ädter Mordprozeß berich- tete Kriminalkommissar Kluge (Magdeburg) über die Voruntersuchung. Der Zeuge schilderte das Auf- finden der Leiche des Bankoirektors Schurig. Die Leiche wies am Hals Erdrosselungsmerkmale auf, die darauf schließen ließen, daß noch Leben im Körper war, als er in das Dickicht geschleppt wurde. Die Leiche des ermordeten Dr. Kraus wies am Halse eine acht Zentimeter lange, klaffende Wunde auf. In der linken Hosentasche befand sich ein stark mit Blut besudeltes Taschentuch. Bei der Vernehmung leugnete B ü k e r zuerst. Als aber durch den Schießsachverständigen festgestellt wurde, daß die Kugeln, die in den Schädeln der beiden Ermordeten gefunden wurden, nur aus der bei Büker gesunde- nen Pistole abgeschossen worden sein konnten, ge- stand Büker unter dem Druck der Beweise und sagte aus, er habe am 21. Juni Schurig und am 1. Juli Dr. Kraus erschossen. Büker führte beim ersten Lokaltermin in den Weg, wo er die Sachen des Schurig weggeworfen hatte. Es ergab sich ferner, daß Büker vor und nach den Mordtaten kein Verhalten an den Tag legte, das darauf hingewie-
ken müssen, um die russische Außenhandelsbilanz ins Gleichgewicht zu bringen. Jede neue Exportmöglichkeit steigert zugleich die Aufnahmefähigkeit Sowjetrußlands für ausländische Jndustriewaren, die heute ganz und gar von der Zahlungsfähigkeit der Sowjetregierung abhäng t. Deutschland hat sich mehrfach bereit erklärt, Rußland bei der Wiederherstellung dieser Zahlungsfähigkeit zu helfen. Es wird daher auch diei russischen Spezialprodukte, die heute den Haupt- stützpunkt des Exports der Sowjetregierung bilden aufnehmen, soweit sie zur Bedarfsdeckung der deutschen Industrie erforderlich sind. Voraussetzung hierfür ist natürlich, daß Sowjetrußland die übermäßig scharfe Drosselung seiner Bezüge deutscher Erzeugnisse lockert. Denn jeder zwischenstaatliche Handelsaustausch beruht auf Gegenseitigkeit, und wer einem anderen Lande Waren geben will, der muh auch dessen Erzeugnisse in entspre- chend großen Mengen aufzunehmen bereit sein.
Der Export Sowjetrußlands ist deshalb von de-1 fr iberer Bedeutung für die Wirtschaft vieler an» t -er Länder, weil d i e russischen Jmport- nü) g l i ch k e i t e n heute in weit höherem Grade a ■ früher davon abhängen, ob es der Sowjetregie- nng gelingt, d en Export bestimmter ruf- Ifisch er Spezialerzeugnisse zu stei- g r n. Denn die Zeiten, in denen Rußland Wei - z n, Holz, Erdöl und andere Massengüter in |oigroßen Mengen exportieren konnte, daß es d a - ui:: t allein die Beschaffung der benötigten in» bftrieUen Fertigerzeugnisse und Investitionsgüter n finanzieren vermochte, sind vorüber. Die Sow- jr egierung muß heute, wenn irgend möglich, s o - g r Getreide hinzukaufen. Ihre E r d - o-ausfuhr stößt auf den ftärfften Wett- i ro e r b der großen englisch-amerikanischen Petro- je.nnkonzerne, und auch die Holzausfuhr Ruß- la'i.bs hat die Grenzen ihrer Expansionsmöglich- Icten wohl schon überschritten. Angesichts dieser Cichlage bleibt Sowjetrußland nichts anderes übrig, ol seinen Export umzustellen und dem Bedarf bi ■ Abnehmerländer anzupassen.
Won diesem Gesichtspunkt aus macht die Somjet» rtjierung zur Zeit die größten Anstrengungen, den 8:^port von Manganerzen zu forcieren, um tuen möglichst großen Teil des steigenden Bedarfs b - internationalen Eisenindustrie mit russischen ürnnganergen zu befriedigen. Nach den amtlichen Siigaben hat Sowjetrußland im ersten Halbjahr 134 insgesamt 393 000 Tonnen Manganerze aus- gi'ührt. Das bedeutet gegenüber der gleichen Zeit ds Vorjahres eine Steigerung des Exports bflfes Spezialerzeugnisses um 50 Prozent. Die wissen erfreuen sich auf diesem Gebiet in der Tat ruer Art von Vormachtstellung, die ihnen steigende i (fiträge einbringt. Denn die Preise der Mangan-
auf dem Rußland die ------.
aus seinen natürlichen Bodenschätzen zu befriedigen sich bemüht, ist bie Lieferung vonPhospha- ten. Die großen Apatiterzvorkommen in Chibino- gorsk werden heute zu einem erheblichen Teile exportiert und liefern daher ein wertvolles Aktivum der russischen Handelsbilanz. Schon im
Jahre 1933 betrug die russische Ausfuhr von Apatit < ist und mit
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ALVA SVa ist für Millionen ein Begriff geworden em Begriff für Qualität, vornehmes Äußeres ünd kostbaren Inhalt. Ein Begriff für eine Zigarette in Großformat. ALVA 3V3 — die Zigarette, die es wert ist, daß jeder Raucher sie probiert.


